EUROPEAN TOUR – RACE TO DUBAI


HERO INDIAN OPEN



28.3.-31.3.2024 • DLF G&CC • Delhi • IND • US$ 2,250.000


Yannik Paul holt sich in Indien ein Topergebnis ab.
FINAL: Yannik Paul präsentierte sich auch am Samstag wieder in Birdielaune, denn auf die Auftaktrunden von 71 (-1) und 68 (-4) Schlägen, packte er eine weitere 68 (-4) drauf und startet so als starker 9. in den Finaltag. Auch Maximilian Rottluff darf sich durchaus noch berechtigte Hoffnungen auf ein Spitzenergebnis machen, nimmt der 31-jährige die letzte Umrundung doch mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in Angriff. Marcel Schneider und Jannik de Bruyn könnten aus dem Mittelfeld mit guten letzten Auftritten ebenfalls noch spürbar Ränge gutmachen.

Yannik Paul tritt sich gleich am Anfangsloch ein Bogey ein und startet so, auch aufgrund eines Par 5 Bogeys kurze Zeit später, nur ziemlich verhalten in die finale Umrundung. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel rasch, muss sich jedoch bis zum Par 5 der 8 gedulden, ehe der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. Statt der erhofften Initialzündung setzt es jedoch direkt danach noch vor dem Wechsel auf die Backnine den nächsten Schlagverlust. Diesen steckt er aber gut weg und drückt mit den nächsten Birdies auf der 11 und der 13 wieder aufs Tempo. Auf den verbleibenden Bahnen macht er mit Pars dann nichts mehr verkehrt, unterschreibt so die 71 (-1) und fährt mit seiner vierten Runde unter Par am Ostersonntag mit Rang 10 ein Topergebnis ein.


Max Rottluff findet mit einem Bogey auf der 1 und einer Doublette am Par 3 der 3 nur äußerst zäh in die letzte Runde, wetzt danach jedoch die Messer und arbeitet sich mit Birdies am Par 5 der 4 und dem darauffolgenden Par 3 wieder etwas zurück. Selbst das nächste Bogey auf der 7 bringt ihn nicht aus der Ruhe, wie der nächste rote Doppelpack noch vor dem Turn unter Beweis stellt. Mit einem weiteren Schlagverlust beginnen die Backnine alles andere als prickeln, erst danach kehrt dann erstmals richtig Ruhe im Spiel des 31-jährigen ein. Im Finish schnappt er sich dann auf der 17 und der 18 aber gleich noch zwei Birdies und bringt so schließlich mit der 71 (-1) doch noch eine Runde unter Par ins Ziel, womit er sich noch ein wenig verbessert.


Jannik de Bruyn startet mit einem Bogey ziemlich verhalten in den Sonntag, drückt sein Score in Folge mit Birdies auf den Par 5 Löchern und dem Par 3 der 5 aber klar in die richtige Richtung. Zwei Fehler rund um den Turn bremsen ihn dann jedoch wieder ziemlich ein. Der 24-jährige sammelt aber noch einmal die letzten Kraftreserven, krallt sich schon auf der 11 wieder das Minus als Vorzeichen und pusht sich mit zwei roten Doppelpacks sogar noch zu einer 67 (-5), womit er einen sehenswerten Satz im Klassement hinlegt.


Marcel Schneider wandert zu Beginn buchstäblich durchs Rote Meer, denn der 34-jährige notiert gleich drei rote Einträge auf den ersten vier Löchern. Danach geht der schwung aber ziemlich verloren, denn mit einem Bogey und einem Triplebogey findet er sich plötzlich sogar nur noch bei 1 über Par wieder. Gut, dass er danach wieder auf die Birdiespur abbiegt und sich mit zwei weiteren Schlaggewinnen noch vor dem Turn wieder unter Par pusht. Auch auf den Backnine behalten die Birdies mit 3 : 2 die Oberhand, was ihn zum dritten Mal in dieser Woche die 70 (-2) unterschreiben lässt und ihn noch um einige Ränge nach oben spült.


Mit anfänglichen Pars macht Max Kieffer zwar nicht vieles verkehrt, stolpert am Par 3 der 5 jedoch sogar in ein Doppelbogey und kommt so trotz eines roten Eintrags auf der 9 vor den letzten neun Löchern nicht wirklich großartig vom Fleck. Am Par 3 der 12 rückt er sein Score dann wieder zurecht, schlittert neben einem weiteren Bogey aber in noch eine Doublette und muss sich schlussendlich mit der 75 (+3) abfinden.


TEE-TIMES: - 4,5hrs