Advertisement

Ladies European / LPGA TOUR


ANA INSPIRATION



1.4. - 4.4.2021, Mission Hills CC,
Rancho Mirage, CA, USA, US$ 3,100.000

20°
Sonnig
Gefühlt: 20°C
Wind: 6km/h 290°
Feuchtigkeit: 35%
Druck: 1011.51mbar
UV-Index: 1
10h11h12h
25°C
27°C
29°C

Sophia Popov verspielt am Wochenende alles in Kalifornien.
FINAL: Sophia Popov präsentiert sich im Mission Hills CC an den ersten beiden Tagen richtig stark, denn mit Runden von 70 (-2) bzw. 69 (-3) Schlägen startet sie als 6. mit gerade mal vier Schlägen Rückstand auf Leaderin Patty Tavatanakit ins Wochenende. Am Moving Day wird sie nun klarerweise versuchen an die starke fehlerlose Leistung vom Freitag anzuknüpfen um schnellstmöglich zur Thailänderin an der Spitze aufschließen zu können.

Der Moving Day entwickelt sich jedoch zu einem wahren Geduldsspiel, denn Sophia notiert zwar reihenweise meist sichere Pars, läuft jedoch lange Zeit vergeblich dem ersten Birdie hinterher. Erst das Par 3 der 8 erbarmt sich und lässt auf den Frontnine das erste Erfolgserlebnis springen.

Nach 41 fehlerlosen Löchern - den letzten Faux-pas den sie sich leistete war zum Auftakt ein Doppelbogey auf der 7 - erwischt es sie dann aber auf der 13 und da ein Unglück selten allein kommt muss sie auf der 15 gleich noch ein Bogey eintragen. Reagieren kann sie darauf nicht mehr und rutscht mit der 73 (+1) so auch aus den Top 10, die sie jedoch mit einer starken Finalrunde locker wieder knacken könnte.

Rasch sammelt sie am Sonntag dann auf der 2 ein schnelles Par 5 Birdie auf, schlittert danach aber in etliche Fehler und rutscht so bereits nach nur wenigen Löchern sogar bis ins Mittelfeld zurück. Das Doppelbogey am Par 5 der 9 bricht endgültig ihren Widerstand. Mit 78 Schlägen geht es am Schlusstag bis auf Position 60 hinunter.


Caroline Masson nahm in Kalifornien die Cuthürde ebenfalls sehr souverän, geht bei Level Par jedoch nur aus dem hinteren Mittelfeld aus ins Wochenende, wo sie nun versuchen muss einen Zahn zuzulegen um zu den lukrativen Rängen aufschließen zu können. Der Samstag lässt sich dann bei generell besseren Scores eher träge an, denn erst auf der 7 bricht der Birdiebann. Zwar muss sie prompt auch den Ausgleich einstecken, krallt sich noch auf der 9 aber das nächste Birdie.

Am Par 5 der 11 schraubt sie ihr Score dann sogar noch weiter in den Minusbereich und macht sich so erstmals auch spürbar in Richtung Mittelfeld auf. Gegen Ende geht ihr dann aber sichtlich die Puste aus, denn mit gleich drei Bogeys am Stück rutscht sie wieder deutlich zurück und kann nach der 73 (+1) nur aus dem Niemandsland in den Finaltag starten.

Dieser beginnt dann mit einem schnellen Birdie auf der 3 richtig gut, allerdings stolpert sie danach in zwei Bogeys und sogar ein Triplebogey, weshalb ein weiterer Schlaggewinn auf der 8 richtiggehend untergeht. Das Birdie lässt aber immerhin noch einmal Hoffnung aufkeimen und mit starken Backnine kämpft sie sich sogar wieder auf Level Par zurück. Auf der 18 allerdings torpediert sie sich die starke Aufholjagd noch mit einem Doppelbogey und muss sich mit der 74 (+2) mit einem Platz am hinteren Ende des Leaderboards anfreunden.

Die 21-jährige Thailänderin Patty Tavatanakit holt bei 18 unter Par den ersten Majortitel des Jahres, zwei Schläge vor der wieder erstarkten Australierin Lydia Ko.