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DEUTSCHE SCORES

PUERTO RICO OPEN



25.2. - 28.2.2021, Grand Reserve CC, Rio Grande, PUR, US$ 3,000.000
25°
Teilweise Bewölkt
Gefühlt: 25°C
Wind: 18km/h 70°
Feuchtigkeit: 64%
Druck: 1016.93mbar
UV-Index: 0
01h02h03h
24°C
24°C
23°C


Stephan Jäger kehrt in Puerto Rico auf die PGA Tour zurück.
FINAL: Von der 10 weg geht es auf die letzten 18 Löcher, was nach Bogeys am ersten Par 3 und einem weiteren Schlagverlust an der schweren 14. Bahn alles andere als verheißungsvoll beginnt. Noch im ersten Drittel der Runde fällt jedoch der erste Birdieputt, der eine Initialzündung in seinem Spiel bewirkt. Mit einem Birdie-Doppelschlag dreht Jäger sein Tagesergebnis noch vor dem Turn in die roten Zahlen und landet kurz danach mit dem Eagle am Par 5 der 2 einen spektakulären Coup, der ihn schon einmal bis an die Top 30 heranbringt.

In dieser Tonart sollte es jedoch nicht weitergehen, danach kühlt das Spiel des Bayern deutlich ab und nichts will mehr nach vorne gehen. Der Frust entlädt sich wie schon am Samstag in einem späten Triplebogey, diesmal nach weggeschossenem Abschlag und zu allem Überfluss noch einem Ausflug in den Grünbunker.

Mit der Par-Runde geht es sogar noch ein paar Ränge abwärts am Leaderboard, was aber keine Rolle mehr spielt. Die Chance auf der PGA Tour in Puerto Rico, einem der wenigen Gelegenheiten in der ersten Liga, voll für das Non Member Ranking zu punkten, kann Jäger somit nicht nützen und wird sich weiter auf die Korn Ferry Tour konzentrieren müssen.


3. RUNDE: Stephan Jäger erreichte mit zwei 71er Runden recht souverän sein Minimalziel Cut. Am Wochenende soll es nun aber tiefer in den roten Bereich gehen um am Sonntag womöglich ein Topergebnis mitnehmen zu können. Auf die Top 10 fehlen ihm vor der dritten Runde fünf Schläge. Dieser Gap soll sich am Moving Day deutlich verringern.

Sofort macht er sich auch daran genau das zu bewerkstelligen, gehen sich doch schon auf der 2 und der 3 schnelle Birdies aus, die ihn in Windeseile bis ins Mittelfeld nach vor ziehen lassen. In Folge schläft sein Spiel aber etwas ein und nach einer Parserie stolpert er mit einem Dreiputtbogey kurz vor dem Turn auf der 9 auch in den ersten Fehler.

Dieser bremst ihn aber zunächst nur kurz, denn auf den Backnine pirscht er sich mit Birdies auf der 11, der 15 und der 16 bis an die Top 10 heran, ehe er auf der 17 in ein wahres Desaster schlittert. Nach gleich zwei Strafschlägen geht sich sogar nur das Triplebogey aus, was am Ende erneut nicht mehr als die 71 (-1) zulässt, die ihn hartnäckig im hinteren Drittel festhält.

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
58
+5
Stephan Jäger 72 (Par) -3 FINAL

COLOGUARD CLASSIC



26.2. - 28.2.2021, Tucson National GC,
Tucson, AZ, USA, US$ 1,700.000

16°
Klar
Gefühlt: 14°C
Wind: 23km/h 90°
Feuchtigkeit: 16%
Druck: 1020.32mbar
UV-Index: 0
22h23h00h
14°C
13°C
11°C

Alex Cejka gibt sein Debüt auf der Champions Tour.
FINAL: In seiner zweiten Heimat Arizona steigt Alex Cejka in seine neue Karriere auf der Champions Tour ein - und typisch für ihn auf abenteuerliche Weise. Der Weltenbummler in Sachen Golf, der seit seinem 50. Geburtstag im Dezember für die "Langer-League" spielberechtigt ist, flog am Sonntag Nachts vom Korn Ferry-Turnier in Florida nach Arizona um Montag früh Morgens Qualikation für die Cologuard Classic zu spielen: "Ich war schon ein wenig müde, da ich kaum schlafen konnte, wahrscheinlich war es auch ein wenig Angst vor dem Debüt auf der Champions Tour, da man beim ersten Mal nie weiß was auf einen zukommt" gibt er unumwunden zu.

Pünktlich, aber nicht hellwach, tauchte er um 10 Uhr am Tee auf und leistete sich prompt in der Anfangsphase ein Dreiputt-Bogey: "Ich war ziemlich frustriert bei 1 über nach vier Löcher zu liegen. Aber an der 5 spielte ich ein tolles Birdie, das hat mich ins Laufen gebraucht. Das Eagle an der 11 hat mein Selbstvertrauen gestärkt und somit wurde es zu einem ziemlich soliden Rodeo bei meinem ersten Champions Tour-Auftritt."

Als Lohn gibt es einen Startplatz im illustren 82 Mann-Feld von Tucson, Arizona, wo unter anderem auch Phil Mickelson und Bernhard Langer mitspielen werden. Von Nervosität merkt man dem "Jung-Senior" zum Auftakt gar nichts an, denn Alex findet gleich auf seinen ersten neun Bahnen drei Birdies und mischt so von Beginn an im Spitzenfeld mit. Auf den Backnine schleichen sich dann auch zwei Fehler ein, nach insgesamt vier Birdies geht sich aber mit der 71 (-2) ein vielversprechender Start aus.

Angespornt von der sehenswerten Auftaktrunde knüpft er am Samstag prompt daran an und steht nach drei Birdies und nur einem Bogey schon zur Halbzeit mit einem guten Score da. Da er nach dem Turn beide Par 5 noch zu weiteren Erfolgserlebnissen überreden kann, kann er sich sogar ein weiteres zwischenzeitliches Bogey erlauben um mit der 70 (-3) klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen zu bleiben.

Bernhard Langer präsentiert sich auf seiner ersten Platzhälfte richtiggehend wie eine Maschine und klopft reihenweise Pars auf die Scorecard. Nach dem Turn hat er dann aber genug vom unspektakulären Golf und setzt mit einem Birdiedoppelpack auf der 10 und der 11 zu einem kleinen Zwischensprint an. Gekonnt schaukelt er in Folge das Ergebnis über die Zeit und steht so zum Auftakt mit der 71 (-2) beim Recording.

Gewohnt sicher präsentiert er sich dann auch auf Runde 2 und baut sein Score mit zwei schnellen Birdies rasch aus. Zwar schläft sein Spiel in Folge etwas ein und er kann auf der 9 auch ein Bogey nicht verhindern, nach fehlerlosen Backnine auf denen er noch drei weitere Birdies aufsammelt, geht sich am Ende aber sogar die 69 (-4) aus, die ihn nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Am Finaltag kämpft das Deutsche Duo von Beginn an mit stumpfen Waffen. Langer kassiert früh ein Doppelbogey mit Strafschlag am ersten Par 3 und erreicht den Turn nur in 2 über Par. Mehr als danach sein Tagesergebnis auf Even Par zurückzustellen, gelingt der Deutschen Golflegende nicht mehr. Als 14. bleibt er zwei Schläge von den Top 10 entfernt.

Noch schlechter ergeht es Cejka, der bereits früh drei Schlagverluste aufsammelt, ehe das erste Birdie gelingt. Passend zum verkorksten Schlusstag schießt er seinen letzten Drive weg, kassiert einen Strafschlag und beendet sein Debüt mit Doppelbogey. Mit der 78 (+5) geht es zurück bis auf Position 38. Kevin Sutherland fängt noch Mike Weir an der Spitze ab und gewinnt bei 15 unter Par.

POS SPIELER SCORE PAR STATUS
14
+3
Bernhard Langer 73 (Par) -6 FINAL
38
+23
Alex Cejka 78 (+5) Par FINAL


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