Kategorie: european_tour

Nicolai von Dellingshausen

Fifty-Fifty

Mit Nicolai von Dellingshausen, Maximilian Rottluff, Nick Bachem, Marcel Schneider und Maximilian Kieffer stemmen bei den Soudal Open 50% der Deutschen den Cut und dürfen so beim DP World Tour Event im Rinkven International GC auch am Wochenende noch auf Birdiejagd gehen.

Nicolai von Dellingshausen stürmte am ersten Spieltag mit einer der letzten Startzeiten noch zu einer makellosen 66 (-5) und unter die Top 10, womit der 31-jährige aus richtig aussichtsreicher Position in den Freitag startet. Mit Nick Bachem, Maximilian Rottluff und Marcel Schneider liegen noch drei weitere Deutsche auf Cutkurs. Hurly Long, Freddy Schott und Maximilian Kieffer haben ebenfalls noch gute Chancen auf den Wochenendeinzug.

Nicolai von Dellingshausen macht mit einem gelochten Fünfmeterputt sofort dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat, allerdings enden danach die Parallelen, denn er findet zwar auf der 8 noch ein Birdie, kommt nach Ungenauigkeiten auf der 6 und der 9 jedoch nur bei Even Par zum Turn. Dort hält er weitere Fehler dann aber gekonnt fern und schnappt sich nach starker Annäherung auf der 16 und der 18 noch Birdies, womit er schlussendlich die 69 (-2) unterschreibt und damit als 17. klar in Schlagdistanz zu den Top 10 cuttet.

Maximilian Rottluff im Mittelfeld

Max Rottluff startet mit einem gelochten 2,5 Meter Putt zum Birdie perfekt in den Tag und zeigt auch danach richtig solides Golf, was nach makellosen Löchern kurz vor dem Turn im zweiten Birdie gipfelt. Nachdem sich dann auch auf der 10 ein roter Eintrag ausgeht und er so sogar den Doppelpack schnürt, verschafft er sich endgültig etwas Luft zur gezogenen Linie. Absolut stressfrei spult er die verbleibenden Löcher dann ab, unterschreibt so die bogeyfreie 68 (-3) und zieht als 34. im soliden Mittelfeld ins Wochenende ein.

Max RottluffNick Bachem startet mit einem anfänglichen Bogey nur äußerst zäh und radiert sich selbst ein erstes Birdie mit einem Dreiputt auf der 6 wieder aus. Immerhin kommt er dank des postwendenden Konters bei Level Par zum Turn und drückt sein Score auf den Backnine schließlich mit zwei weiteren Birdies klar in den roten Bereich. Am Schlussloch kann er sich so sogar noch ein Bogey erlauben, denn dank der 68 (-3) vom Vortag, reicht die 70 (-1) am Ende um als 46. recht sicher zu cutten.

Schneider und Kieffer mit Maß und Ziel

Marcel Schneider sammelt nach starker Annäherung auf der 4 und einem gefühlvollen Fünfmeterputt am Par 5 danach rasch die ersten Birdies auf, verspielt beide jedoch mit Ungenauigkeiten vom Tee auf den Backnine wieder. Immerhin holt er sich mit einem starken Pitch auf der 16 das Minus wieder zurück und schaukelt dieses schließlich über die Distanz, womit er nach der 70 (-1) bei -3 „on the number“ als 61. noch den Cut stemmt.

Max KiefferMax Kieffer präsentiert sich auf den Frontnine ganz sicher und biegt nach einem Par 5 Birdie im zartrosa Bereich auf die Backnine ab. Dort wird es dann zunächst zusehends abwechslungsreicher, bis er sein Spiel aber der 13 wieder stabilisiert und sich mit Birdies auf der 14 und dem Par 5 der 17 noch zur 69 (-2) pusht. Damit teilt er sich die Platzierung mit Landsmann Marcel Schneider und darf so ebenfalls auch am Wochenende noch auf Birdiejagd gehen.

Schott und Co verpassen das Wochenende recht klar

Freddy Schott notiert am Freitag lediglich eine 73 (+2) und scheitert damti wie Jannik De Bruyn mit der 71 (Par) am Wochenendeinzug. Hurly Long (78) und Yannik Paul (77) kommen ziemlich unter die Räder. Marcel Siem hat beim Comeback nach der Verletzungspause nach der 73 (+2) ebenfalls am Wochenende bereits ungewollt Freizeit.

Nacho Elvira (ESP) spielt sich mit der bereits zweiten 64 (-7) an die Spitze und startet bei gesamt 14 unter Par als Leader in den Samstag.

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Nicolai von Dellingshausen

Später Ansturm

Nicolai von Dellingshausen stürmt mit später Startzeit bei den Soudal Open noch unter die Top 10. Mit Nick Bachem, Max Rottluff und Marcel Schneider liegen noch drei weitere Deutsche beim DP World Tour Event im Rinkven International GC auf Cutkurs.

Nachdem die DP World Tour in den letzten Monaten sozusagen in allen Winkeln der Welt Station machte, kehrt die Tour nun mit den Soudal Open auf ihren angestammten Heimatkontinent zurück. Mit dabei auch gleich zehn Deutsche, die nun in Europa ihrer Form so richtig auf die Sprünge helfen wollen, denn bislang verlief das Jahr für die so erfolgsverwöhnten Golf in schwarz-rot-gold nicht wirklich nach Wunsch. Marcel Siem fühlt sich nach der Verletzungspause ebenfalls wieder fit fürs Turniergeschehen und feiert in Antwerpen sein Comeback.

Nicolai von Dellingshausen hat zwar zum Auftakt erst eine der letzten Startzeiten, findet sich aber sofort bestens zurech und hält nach nur fünf gespielten Löchern schon bei 4 unter Par. Nachdem sich dann auch auf der 16 ein roter Eintrag ausgeht, biegt der 31-jährige bereits bei -4 auf die Frontnine ab und bleibt dort bei noch einem weiteren Birdie am Par 5 der 5 völlig fehlerlos, womit sich am Ende sogar die knallrote 66 (-5) ausgeht, die ihn noch bis auf Rang 8 klettern lässt.

Gleich die 11 spendiert Nick Bachem ein frühes Birdie und da er bereits auf der 14 einen weiteren roten Eintrag aufsammelt und absolut nichts anbrennen lässt, kommt er immerhin bereits bei 2 unter Par auf den Frontnine an. Dort zieht er das makellose Spiel dann weiter hochkonzentriert durch, schnappt sich am einzigen Par 5 der vorderen Platzhälfte noch ein drittes Birdie und steht so schließlich mit der bogeyfreien 68 (-3) wieder beim Recording, womit er als 27. eine durchaus gute Auftaktrunde hinknallt.

Noch auf Cutkurs

Marcel Schneider hat etwas Schwierigkeiten am Nachmittag richtig ins Laufen zu kommen, wie ein recht frühes Bogey auf der 13 unterstreicht. Erst ab der 16 grooved sich der Routinier in einen gewinnbringenden Rhythmus und stabilisiert mit einem Birdiedoppelpack sein Spiel richtiggehend. Zwar läuft er nach dem Turn lange Zeit einem weiteren Schlaggewinn hinterher, muss jedoch auch keinen Fehler notieren. Kurz vor Ende der Runde lässt die 8 dann doch noch ein drittes Birdie springen, womit er noch die 69 (-2) ins Clubhaus bringt und so vorerst als 47. die Segel in Richtung Weekend setzt.

Marcel SchneiderMax Rottluff muss zwar lange Zeit keinen Schlagverlust einstecken, läuft jedoch auf den Backnine auch lange einem ersten Erfolgserlebnis hinterher. Erst kurz vor dem Turn rollt der Birdieputt auf der 18 dann ins Ziel, was ihn jedoch nur kurzzeitig unter Par abtauchen lässt, da er sich am Par 3 der 2 recht zeitnah den Ausgleich einfängt. Den Faux-pas steckt er aber sehenswert weg, holt sich auf der 3 und der 8 noch zwei Birdies ab und bringt so am Ende ebenfalls die 69 (-2) über die Ziellinie.

Hurly Long und Co noch mit Cut-Chancen

Hurly Long zeigt sich im Rinkven International GC von Beginn an sehr angrifflustig, was zwar schon auf den Frontnine in drei Birdies mündet, jedoch kann auch ein Doppelbogey und ein Bogey nicht vermeiden. Nach dem Turn bleiben die Erfolgserlebnisse mit 2 : 1 jedoch in der Überzahl, was sich in einer 70 (-1) und Rang 68 manifestiert. Maximilian Kieffer und Freddy Schott spielen deutlich ruhigere erste Runden und teilen sich mit selbem Ergebnis schlussendlich die Ausgangslage mit ihrem Landsmann.

Yannik Paul legt eine richtig abwechslungsreiche Auftaktrunde hin, denn der 30-jährige findet zwar vier Birdies, tritt sich jedoch auch fünf Bogeys ein und muss sich so zum Auftakt mit einer 72 (+1) und Rang 106 anfreunden. Jannik De Bruyn findet keinen wirklichen Rhythmus und notiert nach drei Bogeys und einem Doppelbogey bei nur zwei Birdies lediglich eine 74 (+3), womit sich nur Platz 136 ausgeht. Marcel Siem agiert beim Comeback noch ziemlich rostig, was nicht mehr als eine 76 (+5) und Rang 148 zulässt. Sam Jones (NZL) knallt mit einer 62 (-9) am Donnerstag die tiefste Runde hin.

Leaderboard Soudal Open

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Farblos in US Open-Qualifikation

Yannik Paul, Maximilian Kieffer und Max Rottluff können sich in Walton Heath bei der Qualifikation für die US Open deutlich nicht durchsetzen.

Yannik Paul, Maximilian Kieffer und Max Rottluff starten im englischen Walton Heath heute in eine beinharte Qualifikation für die US Open 2024. Für die 36 Loch-Qualifikation, die von der DP World Tour durchgeführt wird haben gleich 108 Teilnehmer genannt, wobei nur die 9 Besten einen Startplatz beim 3. Major des Jahres erhalten werden.

Für die beiden Runden am Old und New Course von Walton Heath nahe London sind nur Spieler der DP World Tour zugelassen, dennoch liest sich die Startliste beeindruckend: Bernd Wiesberger, John Catlin, Ross Fisher, Alex Fitzpatrick, Tom Lewis, Matteo Manassero, Guido Migliozzi, Edoardo Molinari, Eddie Pepperell, Victor Perez und Antoine Rozner wollen den Deutschen die Startplätze streitig machen.

Angenehmes Golfwetter bestimmt die US Open Qualifikation. Im Vorjahr musste ein 36 Loch-Ergebnis von 8 unter Par erspielt werden um ein US Open-Ticket abzustauben.

Vom Deutschen Trio erwischt nur Max Rottluff einen verheißungsvollen Start. Angesichts allgemein tiefer Scores reicht seine 68 (-4) zum Auftakt am New Course so gerade noch um gut auf Kurs zu liegen. Yannik Paul mit der 71 (-1), ebenfalls am New Course und Max Kieffer mit der 73 (+1), allerdings am schwierigeren Old Course bedeuten Aufholbedarf für den Nachmittag.

Die Scores bleiben auch am Nachmittag tief und drücken die Marke für ein US Open-Ticket auch heuer auf 8 unter Par. Das macht die Sache aussichtslos für die Yannik Paul sowie Max Rottluff, die lieber ihre Kräfte für das anstehende Turnier in Belgien sparen und aufgeben. Bloss Max Kieffer holt sich lieber eine Runde Turnierpraxis, scheitert aber nach der 69 ebenfalls deutlich. Somit werden heuer nur Stephan Jäger und Martin Kaymer die Deutschen Farben in Pinehurst vertreten.


Marke für US Open-Ticket (Top 9): -8

Endergebnis US Open Qualifikation

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Yannik Paul

Vorbeigeschrammt

Yannik Paul und Freddy Schott schrammen bei den Volvo China Open nur hauchdünn an Topergebnissen vorbei. Hurly Long kann dem DP World Tour Event im Hidden Grace GC am Sonntag nicht mehr seinen Stempel aufdrücken.

Freddy Schott und Yannik Paul hatten an den ersten beiden Spieltagen in Shenzhen alles im Griff und starten in der chinesischen Tech-Metropole mit klar intakten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende. Auch Hurly Long stemmte dank einer 69 (-3) am Freitag noch „on the number“ den Cut, kann aufgrund der hartnäckigen Gewitterfront jedoch wie das gesamte Feld am Samstag keinen einzigen Schlag ausführen.

Yannik Paul beginnt seinen letzten Arbeitstag gleich mit einem Birdie auf der 1, kann an das anfängliche Erfolgserlebnis dann zwar längere Zeit nicht anknüpfen, macht mit Pars jedoch auch nichts verkehrt. Kurz vor dem Turn darf er dann aber wieder jubeln, denn am Par 5 der 9 nistet sich sogar ein Adler ein und pusht den 30-jährigen endgültig bis an die Top 10 heran. Ein Bogey auf der 11 bremst ihn dann zwar ziemlich ein, sofort kontert er den Faux-pas aber mit zwei weiteren Birdies mehr als aus. Erst ein weiterer Fehler danach lässt den Schwung dann doch ziemlich abflauen, bis er am Schlussloch doch noch einen Schlaggewinn findet und so die 68 (-4) unterschreibt, womit er am Ende als 11. nur hauchdünn ein Topergebnis verpasst.

Platzierung geteilt

Freddy Schott darf sich bereits recht früh am Par 3 der 3 über ein erstes Erfolgserlebnis freuen und legt schon auf der 6 weiter nach, was ihn bei 2 unter Par zur Halbzeit der Finalrunde weiter voll an den Toprängen dranbleiben lässt. Ein Bogey direkt nach dem Turn lässt ihn dann zwar kurzfristig etwas zurückrutschen, mit einem Eagle am Par 4 direkt danach lässt er den Fehler aber prompt in Vergessenheit geraten. Nachdem sich dann am Par 5 der 13 das nächste Erfolgserlebnis ausgeht, taucht er endgültig unter den Top 10 auf, verlässt diese jedoch mit einer Schwächephase in Form gleich zweier Bogeys wieder. Zum Abschluss stopft er dann auf der 18 aber noch zu einem Schlussbirdie, notiert so die 69 (-3) und teilt sich damit die starke Platzierung mit seinem Landsmann.

Freddy SchottHurly Long präsentiert sich am Sonntag von seiner ganz sicheren Seite, denn der 28-jährige schnappt sich auf fehlerlosen Backnine am Par 5 der 13 ein einsames Birdie und biegt so immerhin im leicht geröteten Bereich auf die letzten neun Bahnen ab. Dort geht es dann lange Zeit im Partrott weiter, denn erst das Par 5 Schlussloch der 9 erbarmt sich noch und lässt doch noch ein zweites Birdie springen. Mit der 70 (-2) sorgt er zwar für einen recht versöhnlichen Abschied, seinen Stempel kann er dem Turnier am Sonntag mit Rang 50 damit jedoch nicht mehr aufdrücken.

Adrian Otaegui (ESP) fängt Sebastian Söderberg (SWE) mit einer 65er (-7) Finalrunde noch ab und triumphiert bei gesamt 18 unter Par.

Leaderboard Volvo China Open

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Freddy Schott

Einiges möglich

Freddy Schott und Yannik Paul starten bei den Volvo China Open nach weiteren roten Runden aussichtsreich ins Wochenende. Auch Hurly Long stemmt beim DP World Tour Event im Hidden Grace GC noch den Cut.

Yannik Paul und Freddy Schott präsentierten sich zum Auftakt durchwegs in Birdielaune und konnten mit makellosen 67er (-5) Runden doch einigermaßen mit den ultratiefen Scores Schritt halten. Am Freitag Nachmittag hoffen die beiden nun auf die nächste knallrote Performance um auch nach den zweiten 18 Löchern ein Wörtchen um die Spitzenränge mitreden zu können. Max Kieffer und Hurly Long müssen nach der 72 (Par) zulegen, weisen die beiden doch bereits nach der Auftaktrunde zwei Schläge Rückstand auf die erwartete Cutmarke auf.

Fast von Beginn an knüpft Freddy Schott an die starke erste Runde an und krallt sich gleich am Par 5 der 2 und dem darauffolgenden Par 3 einen frühen Birdiedoppelpack. Mit Pars macht er auch danach nichts verkehrt und biegt dank eines weiteren Par 5 Birdies auf der 9 sogar bereits bei 3 unter Par auf die zweiten neun Löcher ab. Zwar schleicht sich dann ausgerechnet am Par 5 der 13 der erste Fehler im Turnier ein, diesen bessert er kurz vor Schluss auf der letzten langen Bahn aber wieder aus und bringt so schließlich die 69 (-3) zum Recording, was ihn als 11. mit guten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende abbiegen lässt.

Paul nur knapp dahinter

Yannik Paul benötigt am Freitag zwar anfänglich etwas Zeit sich wieder in den gewinnbringenden Rhythmus zu grooven, lässt mit Pars jedoch nichts anbrennen und schnappt sich schließlich auf der 5 und der 6 die ersten Birdies, die ihn weiterhin voll an den Spitzenplätzen dranbleiben lassen. Nach weiteren Pars fällt schließlich am Par 5 der 13 der nächste Birdieputt, allerdings erwischt es ihn auf der 15 schließlich auch mit dem ersten Fehler im Turnier. Am Ende geht sich jedoch eine 70 (-2) aus, die ihn als 17. durchwegs aussichtsreich cutten lässt.

Yannik PaulHurly Long macht nahezu von Beginn an klar, dass er auf jeden Fall auch am Wochenende noch mit von der Partie sein möchte, denn gleich am Par 5 der 2 schnappt er sich das erste Birdie und gibt sich damit sozusagen selbst die Initialzündung, wie weitere rote Einträge auf der 4 und der 6 beweisen. Erst danach geht er es etwas ruhige an, bis sich am Par 5 der 13 das bereits vierte Birdie ausgeht. Im Finish wird es dann zwar noch etwas farbenfroh, zwischen zwei Bogeys quetscht er aber am Par 5 der 17 noch einen Schlaggewinn und bringt so die 69 (-3) ins Ziel, was am Ende des Tages als 58. für den Cut reicht.

Kieffer scheitert am Cut

Max Kieffer tastet sich mit zwei schnellen Birdies zwar an die Wochenendmarke heran, mit Bogeys auf der 5, der 9 und der 10 rutscht er aber wieder deutlich zurück. Auch danach will sich kein wirklicher Vortrieb mehr einstellen und nach zwei weiteren Birdies und einem Bogey unterschreibt er schlussendlich erneut die 72 (Par), die ihn doch deutlich am Sprung ins Wochenende scheitern lässt.

Sebastian Söderberg (SWE) spielt seine derzeitige Topform perfekt aus und führt nach Runden von 63 (-9) und 65 (-7) Schlägen bei gesamt 16 unter Par überlegen das Feld an.

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Yannik Paul

Zweimal fehlerlos

Yannik Paul und Freddy Schott starten bei den Volvo China Open mit fehlerlosen 67er (-5) Runden ins Turnier und bringen sich so zum Auftakt des DP World Tour Turniers im Hidden Grace GC von Shenzhen in eine vielversprechende Ausgangslage.

Fünf Jahre lang leuchteten die Volvo China Open nicht mehr am DP World Tour Kalender auf. Heuer aber feiert das Traditionsevent ein Comeback und lädt Europas Golfelite in den Hidden Grace GC, wo über vier Tage um ein Gesamtpreisgeld von 2,25 Millionen Dollar gespielt wird. Das Par 72 Gelände in Shenzhen dürfte dem ein oder anderen Spieler auch bekannt vorkommen, denn das Terrain rund um den Dragon Lake wurde bis vor wenigen Jahren unter dem Namen Genzon GC geführt und war die Heimat der damaligen Shenzhen International, die etwa Bernd Wiesberger (AUT) 2017 für sich entscheiden konnte.

Aus deutscher Sicht stehen in dieser Woche Yannik Paul Freddy Schott, Max Kieffer und Hurly Long in den Teeboxen. Vor allem Paul wird alles daran setzen den verkorksten Finaltag der Vorwoche aus dem Kopf zu bekommen, denn der 30-jährige startete in Japan sogar als erster Verfolger in den Finaltag, fand am Sonntag dann jedoch überhaupt kein Rezept mehr und rutschte noch deutlich zurück. In dieser Woche findet darüber hinaus der „Asian Swing“ sein Ende, wobei sich der Sieger neben 200.000 Dollar auch über Startplätze bei der Genesis Scottish Open und den Back-9 Events im Herbst auf der DP World Tour freuen darf. Die Top 3 teen darüber hinaus auch beim kommenden zweiten Major des Jahres auf. Derzeit hat Sebastian Söderberg (SWE) als Führender die besten Karten, Marcel Schneider ist auf Rang 9 zwar bester Deutscher, nach dem starken 3. Platz in Japan reiste er jedoch nicht nach China weiter.

Paul und Schott mit makelloser 67

Mit zwei schnellen Birdies auf der 11 und dem Par 5 der 13 findet Yannik Paul rasch die ersten beiden Birdies und klinkt sich so früh in den allgemeinen Birdiereigen ein. Zwar ebbt der Schwung in Folge etwas ab, mit Pars macht er aber nichts verkehrt und findet schließlich nach dem Turn am Par 5 der 2 den dritten roten Eintrag. Auch danach hat er alles im Griff, kommt nie wirklich in Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen und unterschreibt schlussendlich nach zwei weiteren Erfolgserlebnissen auf der 5 und dem abschließenden Par 5 der 9 sogar eine makellose 67 (-5), womit er sich als 15. rund um die Top 10 einreiht.

Freddy SchottFreddy Schott holt sich wie erhofft am Par 5 der 13 den ersten Schlaggewinn ab und kommt dank eines weiteren Par 5 Birdies auf der 17 bereits bei 2 unter Par zum Turn. Auch auf den vorderen Neun hat er die langen Bahnen bestens im Griff und da er im Finish auch vom Par 3 der 8 und dem letzten Par 5 der 9 Birdies einstreift, steht er am Ende wie Landsmann Yannik Paul ebenfalls mit einer bogeyfreien 67 (-5) wieder beim Recording.

Kieffer und Long hinterher

Max Kieffer bessert zwar ein frühes Bogey am Par 3 der 12 prompt am darauffolgenden Par 5 wieder aus, schlittert jedoch prompt in die nächsten Fehler und kommt so nur bei 2 über Par auf den Frontnine an. Dort findet er dann zwar drei Birdies, ein weiterer Fehler lässt am Ende jedoch nur die 72 (Par) zu, womit er sich als 93. nur hinter der erwarteten Cutmarke einreiht.

Mit Birdies auf der 10 und dem Par 5 der 13 startet Hurly Long am Nachmittag zwar gut in die Runde, ein Bogey am Par 3 der 16 und ein wildes Triplebogey kurz vor dem Turn auf der 18 werfen ihn dann aber weit zurück. Auf den Frontnine hält er weitere Fehler dann zwar fern und arbeitet sich dank zweier Birdies noch zur 72 (Par), wie Landsmann Max Kieffer benötigt er damit am Freitag aber eine deutliche Steigerung.

Sebastian Söderberg (SWE) und Romain Langasque (FRA) packen mit einer 63 (-9) die tiefsten Auftaktrunden aus und biegen als Co-Leader in den Freitag ab.

Leaderboard Volvo China Open

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BMW International Open 2024: Was Sie dieses Jahr erwarten können

Die BMW International Open 2024 entfachen bereits im Vorfeld eine Welle der Begeisterung. Als eines der angesehensten Golfturniere in Deutschland zieht es nicht nur zahlreiche Golfbegeisterte an, sondern ermöglicht es auch, den Sport über das bloße Zuschauen hinaus aktiv zu erleben. Die Teilnahme bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich intensiv mit der Welt des Golfs und mit dem Bereich der Sportwetten auseinanderzusetzen, was ganz neue Perspektiven eröffnen kann.

Für diejenigen, die an den Wettmöglichkeiten interessiert sind, kann ein tieferes Verständnis der verfügbaren Optionen das Erlebnis erheblich bereichern. Die detaillierten Informationen, die über dedizierte Plattformen zugänglich sind, ermöglichen es, strategische Entscheidungen zu treffen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie diese Möglichkeiten optimal nutzen können, lohnt es sich, über Wettmöglichkeiten ohne Grenzen zu mehr lesen, die Ihnen einen umfassenden Einblick geben.

Ein Meilenstein in der Geschichte des Golfsports

2024 markiert das 35-jährige Jubiläum der BMW International Open, und es verspricht, ein spektakuläres Ereignis zu werden. Mit einer Rückkehr zum Golfclub München Eichenried und einem Preisgeld von zwei Millionen Euro stehen die Zeichen auf eine feierliche Ausgabe. Die Organisatoren haben einige „Geburtstagsüberraschungen“ angekündigt, die das Event für Teilnehmer und Besucher gleichermaßen unvergesslich machen werden.

Das Turnier findet zu einem neuen, noch attraktiveren Termin statt – vom 3. bis zum 7. Juli – und bildet eine strategische Brücke zwischen dem US Open und den europäischen Highlights wie dem Scottish Open und The Open. Diese Verlegung ist eine Einladung an die weltbesten Golfer, das Turnier in ihren straffen Zeitplan zu integrieren und bietet gleichzeitig den Fans eine nahtlose Abfolge von hochklassigen Golfereignissen.

Die Bedeutung des Wetters

Wetterbedingungen sind bei einem Golfturnier sehr wichtig, und der Juli in München bietet normalerweise ideale Bedingungen für den Sport. Mildes, aber beständiges Wetter mit geringer Regenwahrscheinlichkeit sorgt für perfekte Fairways und Greens, was den Spielern erlaubt, ihr Bestes zu geben. Dies trägt wesentlich zur Qualität und zum Niveau der Austragung bei.

Aufgrund der Jahreszeit und der geographischen Lage des Golfclub München Eichenried können die Zuschauer zudem lange Tage und angenehme Temperaturen erwarten, was das Erlebnis sowohl für Spieler als auch für das Publikum angenehmer macht. Die sommerlichen Bedingungen laden dazu ein, die gesamte Veranstaltung zu genießen, von den frühen Morgenstunden bis in die späten Abendstunden.

Legenden feiern und Nachwuchstalente fördern

Eine der größten Attraktionen dieses Jahres ist die Rückkehr von Bernhard Langer, Deutschlands erfolgreichstem Golfer, zum BMW International Open. Langer, der zum ersten Mal seit 2012 wieder antritt, wird in München seinen Abschied vom Turnier auf der DP World Tour geben. Dies bietet den deutschen Golf-Fans eine einmalige Gelegenheit, sich von einer lebenden Legende zu verabschieden.

Gleichzeitig ist das Turnier eine Bühne für neue Talente und kommende Stars der Golfszene. Die BMW International Open hat eine lange Tradition darin, junge Golfer zu fördern und ihnen eine Plattform zu bieten, auf der sie sich mit den Besten der Welt messen können. Dies trägt zur stetigen Erneuerung und zur Aufrechterhaltung des hohen Standards des Turniers bei.

Technologische Innovationen und Zuschauererlebnis

Innovation steht im Mittelpunkt der BMW International Open, besonders wenn es um die Verbesserung des Zuschauererlebnisses geht. Neue Technologien in der Übertragung und Analyse des Spiels ermöglichen es Fans, noch näher am Geschehen zu sein. Live-Statistiken, verbesserte Kamerawinkel und interaktive Elemente auf den Anzeigetafeln machen es leichter denn je, jeden Schlag nachzuvollziehen.

Investitionen in innovative Online-Live-Streaming-Dienste ermöglichen es den Zuschauern, informiert zu bleiben und das Turnier auf eine neue Art und Weise zu erleben. Diese Technologien könnten die Zugänglichkeit und den Informationsreichtum verbessern und bieten möglicherweise neue Wege, das Geschehen zu verfolgen. Für weitere Informationen und Updates können Interessierte Sportinformationswebsites oder spezifische Veranstaltungsseiten wie bmw-golfsport.com besuchen.

Die wirtschaftliche und soziale Bedeutung

Die BMW International Open ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein bedeutender wirtschaftlicher und sozialer Faktor in der Region. Mit Tausenden von Besuchern, die jedes Jahr nach München strömen, profitieren lokale Unternehmen erheblich. Hotels, Restaurants und andere Dienstleistungen erleben einen deutlichen Aufschwung, was die lokale Wirtschaft stärkt.

Das Turnier trägt durch Charity-Events und soziale Projekte, die während der Veranstaltungswoche durchgeführt werden, zur Gemeinschaft bei. Diese Initiativen, oft in Partnerschaft mit lokalen und internationalen Organisationen, betonen die soziale Verantwortung, die BMW als Veranstalter übernimmt, und fördern den Geist der Gemeinschaft und des gegenseitigen Respekts. Die aktive Einbindung der Teilnehmer und Zuschauer in diese Wohltätigkeitsaktionen verstärkt zudem das Bewusstsein für die Bedeutung von sozialem Engagement und nachhaltiger Entwicklung in der Gesellschaft.

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Marcel Schneider

Schneider am Podest

Marcel Schneider steckt am Finaltag der ISPS Handa Championship einen zähen Start gut weg und klettert mit einer 68 sogar noch bis auf Rang 3 aufs Podest. Yannik Paul findet beim japanischen DP World Tour Event im Taiheiyo Club überhaupt keinen Rhythus und stürzt mit einer 76 richtig ab.

Deutschland hat am Sonntag alle Gründe die Daumen richtig fest zu drücken, denn mit Yannik Paul und Marcel Schneider mischen in Japan gleich zwei Spieler in schwarz-rot-gold um den Sieg mit. Paul startet überhaupt mit nur einem einzigen Schlag Rückstand und somit als erster Verfolger von Leader Casey Jarvis (RSA) in den Sonntag. Marcel Schneider hat zwei Schläge dahinter mit einer starken letzten Runde wohl ebenfalls noch durchaus intakte Chancen um sogar den ganz großen Wurf landen zu können.

Am Sonntag hat er dann von Beginn an Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen, denn erstmals geht sich auf den ersten Löchern der Frontnine nicht nur kein Birdie aus, mit einem frühen Fehler auf der 2 startet er sogar nur richtig zäh. Auch danach will sich vorerst kein wirklich brauchbarer Rhythmus einstellen und ein weiteres Bogey auf der 6 kegelt ihn schließlich vorerst endgültig aus dem Titelrennen.

Immerhin grooved er sich rund um den Turn in einen gewinnbringenden Schwung und gleicht mit zwei roten Einträgen auf der 9 und der 10 sein Score rasch wieder aus, womit er an den Top 10 dranbleibt. Die beiden Birdies sorgen im Nachhinein betrachtet auch für den Turnaround der Runde, denn auf der 12 und der 15 findet er noch weitere Erfolgserlebnisse und bringt so am Ende sogar noch die 68 (-2) zum Recording, womit er Japan als 3. sogar noch aufs Podest klettert.

Paul stürzt heftig ab

Die erste Verfolgerrolle muss Yannik Paul am Sonntag dann recht früh abgeben, denn erstmals verpasst er auf den ersten Löchern einen schnellen Start und schlittert schließlich am Par 3 der 4 und der 5 sogar in gleich zwei Bogeys. Auch danach läuft nicht vieles zusammen und nach einem dritten Fehler auf der 8 verabschiedet er sich nicht nur vorerst endgültig aus dem Titelkampf, sondern rutscht sogar deutlich hinter die Top 10 zurück.

Yannik PaulDie Probleme intesivieren sich dann auf den zeiten Neun noch zusätzlich, denn nach wie vor ist er vergeblich auf der Suche nach dem ersten Birdie und schlittert auf der 12 sogar in ein Doppelbogey, womit er Absturz endgültig nicht mehr abzufedern ist. Ein weiterer Fehler auf der 16 lässt ihn dann sogar nur die 76 (+6) unterschreiben, womit er vom 2. sogar noch bis auf den 36. Platz zurückgereicht wird.

Yuto Katsurgawa (JPN) stürmt mit einer 63 (-7) und bei gesamt 17 unter Par noch an die Spitze und feiert in seiner Heimat einen überlegenen Sieg.

Leaderboard ISPS Handa Championship

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Yannik Paul

Doppelt im Titelkampf

Yannik Paul und auch Marcel Schneider starten bei den ISPS Handa Championship mit klar intakten Siegchancen in den Finaltag. Paul ist beim japanischen DP World Tour Event im Taiheiyo Club sogar bei nur einem Schlag Rückstand auf Leader Casey Jarvis erster Verfolger des Südafrikaners.

Yannik Paul hatte an den ersten beiden Spieltage in Gotemba alles im Griff, denn der 30-jährige packte gleich zweimal eine 65 (-5) aus und startet damit sogar aus geteilter Führung und voll im Titelkampf ins Wochenende. Auch Marcel Schneider ließ absolut nichts anbrennen und cuttete nur knapp hinter den Top 10 ebenfalls sehr aussichtsreich in den Moving Day.

Mit Birdies auf der 2 und dem Par 5 danach startet Yannik Paul nach Maß in den Moving Day und übernimmt früh das Kommando an der Spitze. Wie aus dem Nichts geht der gewinnbringende Schwung jedoch plötzlich verloren, was sich auf der 6 und der 8 auch unangenehm in Bogeys niederschlägt und den 30-jährigen zumindest vorerst auch aus der Führungsrolle kegelt.

Yannik findet jedoch rund um den Turn wieder die Stabilität und krallt sich auf der 12 dann auch das nächste Birdie. Lange Zeit spult er dann Par um Par ab, bis sich am Par 5 Schlussloch dann doch noch ein weiteres Erfolgserlebnis ausgeht. Mit der 68 (-2) reiht er sich so mit nur einem Schlag Rückstand als erster Verfolger von Casey Jarvis ein und startet voll im Kampf um den Sieg in den finalen Sonntag.

Schneider nur knapp dahinter

Das gute Gefühl der ersten beiden Spieltage wirft Marcel Schneider auch am Moving Day gekonnt in die Waagschale und schnappt sich bereits am Par 5 der 3 und dem darauffolgenden Par 3 die ersten beiden Birdies. Mit Pars macht er auch danach nichts verkehrt und setzt noch vor dem Turn zu einem weiterern roten Doppelpack an, der ihn sogar in den erweiterten Kreis der Titelanwärter spült.

Marcel SchneiderAuf der 11 schleicht sich dann zwar auch ein Fehler ein und selbst ein weiteres Birdie auf der 15 gibt er gleich danach wieder aus der Hand, nachdem jedoch zum Abschluss auch das Par 5 der 18 noch ein Birdie bereithält, geht sich am Samstag sogar eine 66 (-4) aus, die ihn als 8. mit nur drei Schlägen Rückstand auf den Südafrikaner im Titelkampf in den Finaltag abbiegen lässt.

Leaderboard ISPS Handa Championship

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Yannik Paul

Weiter in Führung

Yannik Paul packt am Freitag die nächste 65 (-5) aus und stürmt damit bei den ISPS Handa Championship in geteilter Führung ins Wochenende. Auch Marcel Schneider stemmt beim Japan-Gastspiel der DP World Tour im Taiheiyo Club in aussichtsreicher Position den Cut.

Yannik Paul hatte zum Auftakt in Japan alles im Griff, denn eine 65 (-5) ließ den 30-jährigen sogar in geteilter Führung übernachten. Freddy Schott brachte mit einer 69 (-1) Runden ebenfalls noch eine Runde unter Par zurück ins Clubhaus und liegt damit derzeit auf Cutkurs. Hurly Long muss nach der 71 (+1) deutlich zulegen. Marcel Schneider (-1 nach 9) und Max Kieffer (+1 nach 14) müssen nach einer hartnäckigen Nebelverzögerung erst noch ihre Auftaktrunden beenden, ehe sie kurz darauf in die zweite Runde starten werden.

Von Beginn an knüpft Yannik Paul an die fantastische Auftaktrunde an und knallt gleich auf den ersten drei Löchern drei Birdies auf die Scorecard. Danach geht er es zwar etwas ruhiger an, macht mit Pars jedoch nichts verkehrt und schnappt sich schließlich noch vor dem Turn auf der 8 den nächsten roten Eintrag, was ihn bereits bei 4 unter Par für den Tag auf die Backnine abbiegen lässt.

Dort schnappt er sich dann gleich auf der 10 das fünfte Erfolgserlebnis aus und mit fehlerlosem Spiel schaukelt er schließlich die bereits zweite 65 (-5) über die Distanz, die ihn weiterhin in geteilter Führung hält und ihn voll im Titelkampf ins Wochenende abbiegen lässt.

Auch Schneider aussichtsreich unterwegs

Marcel SchneiderSchon das Par 5 der 3 hält für Marcel Schneider am Freitag das erste Birdie bereit. Zwar verspielt er dieses prompt wieder, drückt sein Score jedoch postwendend erneut unter Par. Erst auf den Backnine wird es dann erstmals richtig unangenehm, nachdem sich auf der 11 sogar nur das Doppelbogey ausgeht. Fast schon trotzig startet der Routinier in Folge aber so richtig durch, holt sich auf den letzten fünf Löchern gleich noch vier Birdies ab und steht so am Ende erneut mit der 67 (-3) beim Recording, was ihn als 12. richtig aussichtsreich cutten lässt.

Max Kieffer verringert zwar die Fehlerquote auf Null, findet am Freitag jedoch auch nur ein einziges Birdie und kann so mit der 69 (-1) die benötigte Aufholjagd nicht mehr realisieren. Das Schicksal teilt er sich mit Freddy Schott und Hurly Long, die beide nach einer 72 (+2) ebenfalls am Wochenende bereits ungeplant Freizeit haben.

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