Kategorie: european_tour

Marcel Siem

Weihnachtsbonus abgeholt

MAURITIUS OPEN – FINAL: Marcel Siem beendet sein Turnierjahr mit einer 67 und holt sich im Heritage GC auf Mauritius damit noch einen ansehnlichen Weihnachtsbonus ab.

Marcel Siem zeigte zwar am Moving Day über weite Strecken gutes Golf und unterschrieb am Ende mit der 69 auch eine knallrote Runde, bei generell guten Scores kam er damit aber nur um einige wenige Ränge nach vorne und startet den Finaltag so nur aus dem Mittelfeld. Am Sonntag hofft er nun noch einmal seine ganze Platzkenntnis – der Heritage GC ist die zweite Heimatwiese des Routiniers – in die Waagschale werfen zu können.

Wie schon am Vortag findet er sich auch am Finaltag zu Beginn gut zurecht, wenngleich statt eines Eagles diesmal “nur” ein Birdie am Par 5 der 2 auf die Scorecard wandert. Allerdings macht ihm danach auch das Par 3 der 3 wieder einen Strich durch die Rechnung und radiert ihm das Erfolgserlebnis postwendend wieder aus.

Der einzig verbliebene Deutsche im Feld lässt sich aber nicht wirklich aus der Ruhe bringen, konsolidiert sein Spiel rasch wieder und darf sich nach drei Pars zum bereits vierten Mal in dieser Woche am Par 5 der 7 über ein Birdie freuen, was ihm auch vor dem Turn wieder ein Minus als Vorzeichen beschert.

Aufs Tempo gedrückt

Auf den Backnine drückt er dann so richtig aufs Tempo, denn von der 12 weg sammelt er gleich fünf Birdies in Folge auf und marschiert damit sogar bis an die Top 10 heran. Erst ein Bogey auf der 17 kühlt die heiße Phase wieder etwas ab. Am Ende steht er aber mit der 67 (-5) beim Recording und klettert damit immerhin noch bis auf Rang 25 nach vor.

Zwar verpasst er es so das absolute Spitzenergebnis mitzunehmen, was auch bedeutet, dass er, nach dem Verlust der Tourkarte, beim nächsten European Tour Event aller Voraussicht nach nicht an den Start gehen kann, zumindestens aber darf er sich über einen doch recht ansehnlichen Weihnachtsbonus von rund um 10.000 Euro freuen.

Rasmus Hojgaard (DEN) setzt sich am dritten Extraloch gegen Antoine Rozner (FRA) und Renato Paratore (ITA) mit Eagle gegen Birdie durch und sichert sich so den Titel.

>> Leaderboard Mauritius Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Siem

Rot steckengeblieben

MAURITIUS OPEN – 3. RUNDE: Marcel Siem packt am Moving Day im Heritage GC zwar mit der 69 eine knallrote Runde aus, bleibt bei generell guten Scores aber im Mittelfeld stecken.

Marcel Siem konnte seine Platzkenntnis – der Heritage GC auf Mauritius ist die zweite Heimatwiese des Routiniers – am Freitag zwar nur bedingt ausspielen und rutschte mit der 71 doch um etliche Ränge zurück, das erste Preisgeld der Saison sollte aber dennoch bereits sicher sein. Mit der Cuthürde bereits aus dem Weg, kann Marcel nun am Wochenende befreiter aufspielen und wird alles daran setzen im Klassement wieder weiter nach vor zu marschieren.

Der Start könnte dann aus Sicht des Routiniers kaum besser gelingen, denn gleich das Par 5 der 2 lässt sogar ein Eagle springen, was ihn rasch in die eindeutig richtige Richtung pusht. Gleich danach macht sich aber schon das Hauptproblem der letzten Jahre bemerkbar: Die fehlende Konstanz.

Mit gleich zwei Bogeys danach radiert er sich den schnellen Start postwendend wieder aus, kann in Folge aber sein Spiel wieder stabilisieren und kommt dank eines Birdiedoppelpacks auf der 7 und der 8 immerhin im klar roten Bereich auf den Backnine an.

Der rote Doppelpack bringt auch sichtlich wieder Stabilität in sein Spiel, wenngleich er sich bis zum Par 5 der 14 gedulden muss, ehe das nächste Birdie auf die Scorecard wandert. Bei generell guten Scores klettert er damit zwar wieder etwas in die richtige Richtung, große Sprünge gehen sich aber keine aus.

Diese werden sogar dann auf der 17 noch kleiner, denn mit einem Bogey rutscht er kurz vor Ende seiner Runde wieder etwas zurück, kann den Fehler aber zumindestens am abschließenden Par 5 noch ausradieren. Mit der 69 (-3) schlägt er zwar die richtige Richtung ein, bleibt aber als 35. im Mittelfeld stecken.

>> Leaderboard Mauritius Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Siem

Anfang gemacht

MAURITIUS OPEN – 2. RUNDE: Marcel Siem kann im Heritage GC zwar nicht mehr an die gute Auftaktrunde anknüpfen, cuttet mit einer 71 aber souverän ins Wochenende und darf damit erstmals Preisgeld in der neuen Saison einplanen. Amateur Matthias Schmid verpasst den Cut doch deutlich.

Marcel Siem konnte seine Platzkenntnis des Heritage GC – der Platz auf Mauritius ist Marcel’s zweite Heimatwiese – vor allem auf den Backnine gut ausspielen und legte mit einer 69 einen durchaus ansehnlichen Start ins Turnier hin. Am Freitag hat er nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit, den er klarerweise bestmöglich nützen möchte.

Der Freitag lässt sich dann aus Sicht des Routiniers auch durchaus gut an, denn nach vier anfänglichen recht souveränen Pars kann er am Par 5 der 14 das erste Birdie mitnehmen. Auf der 16 folgt dann aber der Schock, denn vom Par 4 kommt er erst nach sieben Schlägen wieder weg und rutscht mit dem Triplebogey sogar knapp hinter die prognostizierte Cutlinie zurück.

Am Par 5 der 2 geht es dann aber wieder in die richtige Richtung und dank weiterer Birdies auf der 5, der 7 und der 9 kann er sich sogar am Par 3 der 8 noch ein zwischenzeitliches Bogey erlauben um trotz allem noch im roten Bereich zum Recording zu kommen. Mit der 71 (-1) kann er zwar nicht mehr an die starke Auftaktrunde anknüpfen, der Cut stellt so als 42. aber keinerlei Problem dar.

Erfahrung gesammelt

Amateur Matthias Schmid erging es bei seinem zweiten European Tour Start der Karriere weniger gut, denn mit einer 77 kam er etwas unter die Räder und muss sich am Freitag schon gewaltig steigern um das Wochenende noch erreichen zu können.

Genau das macht er auf den ersten Löchern am Freitag dann auch, denn schon nach nur vier Bahnen liegt er bei 2 unter Par. Danach allerdings reißt der gewinnbringende Schwung wieder ab und er muss noch auf den Frontnine auch zwei Bogeys eintragen. Dank weiterer zwei Birdies bei nur einem Bogey auf der 17 geht sich am Ende zwar mit der 71 (-1) eine rote Runde aus, der Cut ist vom 133. Platz aus aber in weiter Ferne. Dennoch sammelt der Amateur weiter wichtige Erfahrung auf Europas höchster Spielklasse.

>> Leaderboard Mauritius Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Siem

Platzkenntnis ausgespielt

MAURITIUS OPEN – 1. RUNDE: Marcel Siem spielt vor allem nach dem Turn seine Platzkenntnis des Heritage GC gekonnt aus und legt mit einer 69 einen gelungenen Start hin. Amateur Matthias Schmid kommt im Inselparadies etwas unter die Räder.

Marcel Siem sichert sich für die Mauritius Open eine Einladung auf seinem zweiten Heimatkurs, dem Heritage GC. Im Vorjahr, als noch auf einem anderen Platz gespielt wurde, verpasste der Ratinger deutlich den Cut. Ein Fragezeichen steht auch hinter seiner aktuellen Form, nachdem er sich zuletzt bei der Tourschool nicht durchsetzen konnte und auch in der Vorwoche in Südafrika das Wochenende verpasste. Amateureuropameister Matthias Schmid kommt dank einer Einladung zu seinem zweiten European Tour-Einsatz.

Mit drei anfänglichen Pars beginnt Marcel Siem durchwegs solide, ehe es mit einem Bogey-Birdie-Doppelbogey-Birdie Intermezzo zusehends farbenfroher auf der Scorecard wird. Da sich kurz vor dem Turn dann auf der 9 aber noch ein Birdie ausgeht, kommt er immerhin am Ausgangspunkt auf den Backnine an.

Dort hat er sein Spiel dann endgültig richtig auf Schiene, denn die Platzkenntnis macht sich schlussendlich durchaus bezahlt wie eine fehlerlose zweite Platzhälfte mit drei Birdies beweist. Mit der 69 (-3) legt er als 22. einen durchwegs gelungenen Start ins Turnier hin und hat am Freitag nun außerdem den Bonus einer frühen Startzeit.

Unter die Räder gekommen

Amateur Matthias Schmid startet gleich mit einem Birdie auf der 10, muss allerdings auch sofort den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Noch einmal krallt er sich dann auf der 14 ein Minus als Vorzeichen, kann die Frontnine nach zwei darauffolgenden Fehlern aber nur im Plusbereich in Angriff nehmen.

Auf diesen zerfällt das Spiel des Amateurs dann zusehends, denn ein Doppelbogey auf der 1 läutet eine mehr als durchwachsene erste Runde ein. Bis zum Schluss ist er vergeblich auf der Suche nach weiteren Birdies und tritt sich noch zwei Bogeys ein. Mit der 77 (+5) geht sich so für ihn nur Rang 150 aus.

>> Leaderboard Mauritius Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Nichts mitgenommen

ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Marcel Siem verpasst im Leopard Creek CC mit zwei 75er Runden deutlich den Cut.

Trotz Verlust der Tourkarte und Scheitern bei der Tourschool ist Marcel Siem beim Season Opener der European Tour im südafrikanischen Busch mit dabei. Als Alfred Dunhill Champion 2004 bekommt der Ratinger einen Startplatz beim 1,5 Millionen Euro-Event von Leopard Creek. Der einzige Deutsche im Feld matcht sich vor allem mit starken Südafrikanern, angeführt von Brendan Grace, Justin Harding und Charl Schwartzel.

Siem kann jedoch nur ein Loch lang mit dem Birdiefeuerwerk rundum mithalten. Nach dem Birdiestart läuft gleich am anschließendem Par 5 mit Bogey vieles aus dem Ruder. Mit zwei weiteren Bogeys und einem Doppelbogey zementiert sich der Routinier bereits im ersten Drittel seiner Auftaktrunde am hinteren Ende des Klassements ein.

Danach kann der 39-jährige Deutsche sein Spiel stabilisieren, ohne jedoch zum Birdieerfolg zu kommen. Auch nach dem Turn packt er sich mit dem Bogey an der 12 weiteren Ballast in den Rucksack. Erst im letzten Drittel fallen zwei Birdieputts, womit Siem mit der 75 (+3) zumindest noch die Chance auf den Cut wahrt.

Wieder die 75

Diese schwindet dann aber am Freitag gleich auf den ersten beiden Bahnen aber weiter, denn mit zwei anfänglichen Bogeys gräbt er sich rasch ein noch tieferes Loch. Zwar beginnt er aus diesem mit einem anschließenden Birdie wieder etwas in Richtung Norden zu klettern, der nächste Fehler auf der 16 wirft ihn aber wieder zurück.

Erneut arbeitet er sich dann mit einem Par 5 Birdie auf der 2 wieder heran, nur um gleich darauf das nächste Bogey zu notieren. Mit einem Birdiedoppelpack auf der 5 und der 6 gleicht er sein Score dann aber endgültig wieder aus und schiebt sich so auch wieder Richtung Wochenende. Ein tiefschwarzes Finish mit Bogey und Doppelbogey fixiert dann aber die bereits zweite 75 (+3), was als 90. einen klar verpassten Cut zur Folge hat.

Pablo Larrazabal (ESP) geht bei gesamt 9 unter Par mit komfortablen Vorsprung von drei Schlägen ins Wochenende.

>> Leaderboard Alfred Dunhill Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Saison vorbei

NEDBANK GOLF CHALLENGE – FINAL: Martin Kaymer verpasst im Gary Player CC von Sun City mit einer 74er Finalrunde das benötigte Topergebnis, was die Saison des 34-jährigen auch vorzeitig beendet.

Martin Kaymer geizte am Samstag gehörig mit Birdies, denn lediglich ein einziger roter Eintrag wollte bei der dritten Umrundung gelingen, weshalb am Moving Day schließlich nicht mehr als eine 72 (Par) gelingen wollte. Damit erschwert sich der Rheinländer auch das Vorhaben eines Topergebnisses. Genau dieses benötigt er aber zwingend um vom 69. Platz der Jahreswertung noch die besten 50 knacken zu können, denn nur diese dürfen auch kommende Woche beim großen Tourfinale in Dubai noch abschlagen.

Martin drückt auch von Beginn an spürbar das Gaspedal durch und krallt sich schon am Par 5 der 2 das erste Birdie. Die Angrifflustigkeit erhöht klarerweise aber auch das Potenzial für Fehler, was sich gleich danach auf der 3 mehr als nur unangenehm bemerkbar macht, denn ein Doppelbogey stellt einen herben Rückschlag für die benötigte Aufholjagd dar.

Beeindrucken lässt er sich davon aber noch nicht und krallt sich auf der 6 den nächsten roten Eintrag, womit er sein Score wiede zurechtrückt. Erneut erwischt es ihn dann aber am Par 3 danach mit einem Fehler und da sich auch auf der 9 nur ein Bogey ausgeht, rangiert er bei den windigen Bedingungen schon zur Halbzeit weit von den Spitzenplätzen entfernt.

Die Probleme reißen zunächst auch auf den Backnine nicht ab, denn die 13 kostet den nächsten Schlag, was ihn immer weiter ins Mittelfeld zurückfallen lässt. Erst danach kommt er wieder etwas in einen brauchbaren Rhythmus und kann auf der 14 und der 17 zumindestens noch zwei Birdies auf der Scorecard verewigen. Da er die 18 aber nur nach fünf Schlägen verlässt, steht am Ende nur die 74 (+2) auf der Habenseite.

Damit verpasst er als 21. auch das benötigte Topergebnis doch klar und kann sich so in der Jahreswertung nur auf Position 68 verbessern. Für Martin Kaymer bedeutet dies somit auch das Saisonenende, da in Dubai nur die besten 50 im Race to Dubai startberechtigt sind.

>> Leaderboard Nedbank Golf Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Aufgabe erschwert

NEDBANK GOLF CHALLENGE – 3. RUNDE: Martin Kaymer geizt am Samstag im Gary Player CC mit roten Einträgen und erschwert sich mit einer 72 den geplanten Vorstoß im Race to Dubai doch gehörig.

Martin Kaymer musste sich am Freitag zwar mit einer 72 (Par) zufrieden zeigen und büßte damit auch einige wenige Ränge im Klassement ein, als 20. lebt vor dem Wochenende aber noch klar die Chance auf das angepeilte Topergebnis. Um diesem Schritt näher zu kommen – nur so hat er noch die Chance die Top 50 der Jahreswertung zu knacken um auch in Dubai noch auf Birdiejagd gehen zu dürfen – muss er am Samstag aber nun wieder in die roten Zahlen abtauchen.

Genau daran hapert es dann am Moving Day aber von Beginn an, denn zum ersten Mal in dieser Woche verabsäumt er es vom frühen Par 5 der 2 ein rasches Birdie mitzunehmen und tritt sich danach auf der 3 sogar ein Bogey ein, was ihn doch etwas zurückwirft.

Zwar lässt er sich davon nur bedingt beeindrucken und nimmt weitere recht solide Pars mit, die Birdies wollen an diesem Tag aber einfach nicht wirklich gelingen, weshalb er nur im leichten Plusbereich auf den zweiten neun Löchern ankommt.

Das Dilemma mit den fehlenden roten Einträgen setzt sich auch auf den Backnine weiter fort. Erst das Par 5 der 14 erbarmt sich dann endlich und spendiert dem Rheinländer den scoretechnischen Ausgleich. Da bis zum Ende aber nicht mehr gelingen will, muss er sich schließlich mit der 72 (Par) anfreunden.

Damit büßt Martin Kaymer zwar kaum Ränge ein, vom 21. Platz aus ist das benötigte absolute Spitzenergebnis allerdings bereits in etwas weitere Ferne gerückt. Genau dieses benötigt Deutschlands Nummer 1 jedoch will er vom derzeit 69. Platz in der Order of Merit noch genügend Ränge gutmachen um auch kommende Woche beim großen Tourfinale in Dubai noch mitmischen zu dürfen.

Zander Lombard (RSA) geht bei gesamt 11 unter Par als Spitzenreiter in den Finaltag.

>> Leaderboard Nedbank Golf Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Chance gewahrt

NEDBANK GOLF CHALLENGE – 2. RUNDE: Martin Kaymer tritt am Freitag im Gary Player CC mit einer 72 ziemlich auf der Stelle, hat aber nach wie vor alle Chancen auf ein Topergebnis.

Martin Kaymer zeigte sich am Donnerstag durchaus angriffslustig und konnte gleich fünf Birdies und sogar ein Eagle auf der Scorecard verewigen. Allerdings agierte er auch etwas zu fehleranfällig, weshalb am Ende nicht mehr als die 70 (-2) herausspringen wollte. Die Ausgangslage ist aber durchaus gut, denn von den Top 10 trennt ihn vor der zweiten Umrundung gerade einmal ein einziger Schlag.

Der Freitag beginnt dann auch durchaus gut, denn schon auf der 2 – dem ersten Par 5 der Runde – legt er sich sogar die Eaglechance auf und marschiert mit einem stressfreien Birdie zum nächsten Abschlag. Statt sich etwas Auftrieb zu holen, wird das Spiel von Deutschlands Nummer 1 in Folge aber fehleranfälliger, was sich auf im raschen scoretechnischen Ausgleich auf der Scorecard bemerkbar macht.

Des Schlechten noch nicht genug rutscht er auf der 6 dann sogar noch weiter zurück und büßt so im Klassement doch etliche Ränge ein. Da er darauf auf den Frontnine nicht mehr reagieren kann, kommt er nur im zarten Plusbereich auf den zweiten neun Löchern an.

Auf den Backnine zieht er dann durchwegs Parallelen zum Vortag, denn erneut lässt zunächst das Par 5 der 10 und danach auch das darauffolgende Par 4 einen Schlag springen, womit er sich wieder klar in die richtige Richtung orientiert.

Allerdings übernimmt er auch die negativen Aspekte vom Donnerstag, denn wie schon zum Auftakt will auch diesmal die 13 nicht so wie es der Rheinländer gerne hätte und wirft ihn mit einem Bogey wieder auf den Ausgangspunkt zurück.

Erst danach enden die Gemeinsamkeiten, denn mit abschließenden Pars macht er zwar nichts mehr falsch, kommt so aber über eine 72 (Par) nicht hinaus. Damit büßt er zwar einige wenige Ränge ein, hat am Wochenende als 20. aber noch durchaus die Chance Südafrika mit einem Topergebnis wieder zu verlassen.

>> Leaderboard Nedbank Golf Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Angriffslustig

NEDBANK GOLF CHALLENGE – 1. RUNDE: Martin Kaymer zeigt sich zum Auftakt am Gary Player CC mit fünf Birdies und einem Eagle durchaus angriffslustig und legt mit einer 70 einen gelungenen Start ins vorletzte European Tour Event der Saison hin.

Martin Kaymer schwimmt selbst mit eher durchschnittlichen Leistungen zuletzt auch in das zweite Event der Final Series der European Tour. Position 69 im Race to Dubai reicht dank einiger Absagen um mit den besten 60 “verfügbaren” Spielern auch bei der Nedbank Challenge aufzuteen. Gary Player ist die treibende Kraft hinter dem 7,5 Millionen Dollar-Event im südafrikanischen Spielerparadies Sun City.

Doch selbst ein Rekord-Siegerscheck von 2,5 Millionen US Dollar hat nicht gereicht um Europas absolute Elite wie McIlroy, Rahm, Rose oder Lowry anzulocken. Die Nummer 18 der Welt, Tommy Fleetwood, ist somit der bestgerankte Spieler am Start.

Deutschlands Nummer 1 findet sich dann sofort bestens zurecht, denn gleich das Par 5 der 10 und das darauffolgende Par 4 lassen die ersten Birdies springen, womit er sich sofort weit vorne einreiht. Auch ein Bogey auf der 13 bringt ihn keineswegs aus dem Rhythmus, wie ein Eagle danach am zweiten Par 5 der Backnine eindrucksvoll beweist.

Erst danach geht etwas der gewinnbringende Schwung verloren, mit Pars macht er aber auch nichts falsch. Kurz vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte wird es dann aber wieder etwas unangenehmer, denn das zweite Bogey des Tages bremst ihn auf der 18 etwas ein.

Beeindrucken lässt er sich vom kurzen Rückschlag aber nicht, denn schon die 2 und die 3 lassen die nächsten roten Einträge springen, womit der Rheinländer endgültig am absoluten Spitzenfeld andockt. Allerdings wird es danach sichtlich farbenfroher auf der Scorecard.

Ein weiteres Bogey kontert er am letzten Par 5 noch gut aus, auf zwei weitere Schlagverluste danach hat er aber keine schnelle Antwort mehr parat und rutscht so doch um einige Plätze wieder zurück. Mit der 70 (-2) legt er aber einen guten Start hin und wahrt so als 17. auch die Chance auf ein absolutes Topergebnis. Lokalmatador Louis Oosthuizen (RSA) ist zum Auftakt das Maß der Dinge, denn mit einer 63 (-9) kann niemand im Feld auch nur ansatzweise mithalten.

>> Leaderboard Nedbank Golf Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Chance verpasst

TURKISH AIRLINES OPEN – FINAL: Martin Kaymer kommt auch am Finaltag im Montgomerie Maxx Royal nicht wirklich ins Rollen und verpasst es so sich im Race to Dubai zu verbessern.

Martin Kaymer tauchte am Samstag mit einer 69 erstmals in die 60er ab, konnte aber bei erneut sehr guten Score gerade mal zwei Ränge gutmachen. Am Sonntag kann die Devise nun nur noch “Vollgas” lauten, immerhin benötigt der Rheinländer noch ein starkes Ergebnis, will er in der Jahreswertung noch Plätze gutmachen.

Die letzte Runde lässt sich jedoch richtig zäh an, denn mit der 11 und der 13 lässt er beide frühen Par 5 Bahnen ungenützt verstreichen. Erst ab der 15 findet er einen gewinnbringenden Rhythmus und setzt mit zwei Birdies in Folge ein erstes Ausrufezeichen. Danach ebbt der Schwung aber wieder ab, denn mit der 18 will auch das dritte Par 5 der Backnine keinen Schlag springen lassen.

Die Frontnine beginnen dann aber wieder durchaus gut, denn mit einem Birdie auf der 1 orientiert er sich klar weiter in die richtige Richtung, lässt den Schwung jedoch abermals abebben. Da es sich dann auf der 7 noch dazu ein Bogey gemütlich macht, ist das angepeilte starke Ergebnis endgültig außer Reichweite. Zwar nimmt er auf der 9 noch ein abschließendes Birdie zur 69 (-3) mit, mehr als Rang 38 geht sich damit aber nicht aus, womit er auch im Race to Dubai nicht von der Stellt kommt.

Tyrrell Hatton (ENG) setzt sich in einem 6er-Stechen unter anderem gegen Matthias Schwab (AUT) durch und gewinnt bei gesamt 20 unter Par.

>> Leaderboard Turkish Airlines Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube