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Kategorie: european_tour

Marcel Schneider

Super beim Comeback

AUSTRIAN OPEN – FINAL: Marcel Schneider muss sich beim Comeback-Turnier der European Tour im Diamond CC lediglich dem Schotten Marc Warren hauchdünn geschlagen geben. Auch Allen John darf sich in Niederösterreich über ein Top 10 Ergebnis freuen.

Nicolai von Dellingshausen ließ sich selbst von widrigsten Verhältnissen in Niederösterreich nicht bremsen und stürmte am Moving Day mit einer 70 (-2) bis an die Spitze, die er sich vor den letzten 18 Bahnen mit dem Schotten Marc Warren teilt. Am Sonntag allerdings läuft dann im Spiel Nicolais nicht mehr allzu viel zusammen und er rutscht im Klassement noch deutlich zurück.

Marcel Schneider hingegen zeigt sich, wie schon die gesamte Woche über, auch am Sonntag wieder von seiner ganz sicheren Seite. Schon früh darf sich der 30-jährige auf der 2 über ein Birdie freuen und liegt er zur Halbzeit dank eines weiteren roten Eintrags auf der 4 bereits bei 2 unter Par.

Auf der schwierigen 10 schraubt er sein Score dann noch weiter in den Minusbereich, tritt sich allerdings am langen, engen Par 3 der 14 auch ein Bogey ein. Einmal noch sieht er dann auf der 16 einen Putt zum roten Eintrag im Loch verschwinden und marschiert schlussendlich mit einer 69 (-3) ins Clubhaus, womit er sich bei gesamt 12 unter Par am Ende nur Marc Warren (SCO) hauchdünn geschlagen geben muss.

Ebenfalls Top 10

Allen John beginnt die Runde mit Birdie durchwegs stark und lässt sich auch von einem darauffolgenden Par 3 Bogey nicht aus der Ruhe bringen, wie zwei schnelle Birdies danach unterstreichen. Erst kurz vor dem Turn reißt der Schwung sichtlich ab, denn gleich zwei Fehler auf der 8 und der 9 werfen ihn in Windeseile wieder auf Level Par zurück.

Auf den Backnine muss sich der 32-jährige dann länger in Geduld üben, ehe auf der 15 (Par 5) wieder ein Birdieputt den Weg ins Ziel findet. Gleich darauf steht sein Score jedoch wieder bei Level Par, nachdem ihm das letzte Par 5 noch einen Schlag aufbrummt. Stilecht beeendet er die Runde auf der 18 aber mit einem Birdie, macht so die 71 (-1) perfekt und darf sich als 8. noch über ein Top 10 Ergebnis freuen.

Zurückgefallen

Im Gegensatz zu den Vortagen entwickelt sich die Finalrunde für Nicolai von Dellingshausen zu einem wahren Geduldsspiel, denn gleich beide Par 5 Bahnen lässt er ungenützt verstreichen. Erst die 7 erbarmt sich dann und lässt endlich das so langersehnte erste Birdie springen, das er allerdings prompt mit einem Bogey auf der 8 wieder egalisiert und so mit einem Schlag Rückstand auf die beiden Führenden auf die letzten neun Löcher des Turniers abbiegt.

Dort läuft er dann vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis nach und da er sich auf gleich beiden Par 5 Bahnen Bogeys eintritt, rutscht er vor den letzten Löchern bereits unangenehm zurück. Zum Risiko verdammt muss er den Ball dann am abschließenden Par 3 zur Fahne legen, bleibt aber zurück und wassert. Aus dem H2O geht sich schließlich nur das Doppelbogey aus, womit er nur die 76 (+4) unterschreiben kann und so als 15. sogar noch die Top 10 verpasst.

Gut beendet

Bernd Ritthammer packt gleich auf der 1 ein absolutes Highlight aus und eröffnet die letzten 18 Bahnen spektakulär mit Eagle. Da er die gesamten Frontnine über fehlerlos bleibt und noch zwei weitere Birdies aufsammelt, klopft er schon zur Halbzeit vehement an den Top 10 an. Nach dem Turn muss er zwar auch zwei Bogeys verdauen, quetscht allerdings noch ein Birdie dazwischen und steht so schlussendlich mit einer 69 (-3) beim Recording, die ihm als 18. noch eine sehenswerte Platzierung ermöglicht.

Marcel Siem startet zwar mit einem Eagle spektakulär und wie aus der Pistole geschossen, rutscht mit zwei Bogeys aber noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurück. Erst gegen Ende findet er dann noch einmal den Birdiegeschmack und pusht sich mit roten Einträgen auf der 15 und der 17 noch zur 70 (-2) und Rang 23.

Hurly Long kann das zweite Par 5 zu einem Birdie überreden, tritt sich kurz darauf aber auch ein Bogey ein, was ihn recht zeitnah wieder auf den Ausgangspunkt zurückfallen lässt. Nahezu gegengleich verlaufen die Backnine, denn auf der 14 fällt er mit einem Bogey weiter zurück, dreht sein Score mit Birdie auf der 16 aber wieder zurück und unterschreibt so am Ende die 72 (Par), die für Rang 34 reicht.

Moritz Lampert besser ein recht frühes Bogey wieder aus, rutscht mit einer Doublette auf der 9 aber noch vor dem Turn weit zurück. Auch danach läuft nicht allzu viel zusammen, denn zwei weitere Fehler bei nur einem Birdie zwischendurch ermöglichen nicht mehr als die 75 (+3) und Platz 44.

Max Kieffer findet auch am Sonntag nicht mehr wirklich in die Spur, denn trotz zweier Birdies kommt er nur bei 1 über Par auf den Backnine an. Mit starker Birdiequote dreht er sein Score zwar schließlich sogar noch zur 69 (-3), das erste Topergebnis der Saison ist aber auch mit der Finalrunde in den 60ern als 55. meilenweit entfernt.

Alex Knappe stagniert am Finaltag auf den Frontnine etwas, denn zwei Birdies und ebenso viele Bogeys lassen ihn am Leaderboard nicht vom Fleck kommen. Nach dem Turn nehmen die Fehler weiter zu und mit der 73 (+1) ist am Ende für ihn nicht mehr als Rang 62 zu holen.

Max Schmitt zeigt, dass er die gestrige 79 gut weggesteckt hat, denn nach drei Birdies bei nur einem Bogey kommt er klar im Minusbereich auf den Backnine an. Nach dem Turn geht die Lockerheit allerdings wieder verloren und mit einer 72 (Par) bleibt er am unteren Ende des Leaderboards auf Platz 67 stecken.

Wahlsteirer und Fanliebling Miguel Angel Jimenez (ESP) findet am Sonntag nach seinem 77er Ausrutscher vom Vortag wieder in die Spur und beendet die Austrian Open mit einer 70 (-2), die dem 56-jährigen immerhin noch mit Rang 9 ein Top 10 Ergebnis ermöglicht. Marc Warren verlässt den Platz als strahlender Sieger. Der Schotte muss bei seiner letzten Umrundung zwar vier Bogeys notieren, findet aber auch sechs Birdies und verweist so schließlich mit einer 70 (-2) und bei gesamt 13 unter Par die Konkurrenz auf die Plätze.

>> Leaderboard Austrian Open

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Voll im Titelkampf

AUSTRIAN OPEN – 3. RUNDE: Nicolai von Dellingshausen lässt sich auch von widrigsten Verhältnissen im Diamond CC nicht beeindrucken und spielt sich in die geteilte Führung vor. Mit Marcel Schneider und Allen John starten gleich insgesamt drei Deutsche aus den Top 10 auf die letzten 18 Bahnen des European Tour Comeback-Events.

Gleich zehn Deutsche behielten am Freitag beim Comeback-Event der European Tour in einer wahren Hitzeschlacht die Nerven und marschierten über die gezogene Linie ins Wochenende. Die klar beste Ausgangsposition aller schwarz-rot-goldenen Spieler hat eindeutig Nicolai von Dellingshausen, der mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Leader Miguel Angel Jimenez (ESP) in den Moving Day startet.

Diese hobelt er dann in Windeseile weg, denn nicht einmal der Starkregen kann ihn davon abhalten auf den ersten vier Bahnen gleich drei Birdies einzutüten. Erst danach reißt der Birdieschwung etwas ab und er muss auf der 8 auch den ersten Fehler einstecken. Da jedoch auch Jimenez mit Schwierigkeiten zu kämpfen hat, kommt Nicolai als Führender zum Turn.

Auch auf den Backnine hält er sein Spiel gekonnt zusammen. Erst das lange enge Par 3 der 14 ringt dem 27-jährigen einen Schlag ab, den er sich allerdings prompt am Par 5 danach wieder zurückholt. Am Ende steht er mit einer 70 (-2) beim Recording und gibt damit gemeinsam mit dem Schotten Marc Warren bei gesamt 11 unter Par den Ton in Niederösterreich an.

Ebenfalls Top 10

Marcel Schneider nimmt von seinem eindeutigen Lieblingsloch – schon am Donnerstag und am Freitag gelang ihm am Par 3 der 2 ein Birdie – auch am Samstag wieder ein Birdie mit und baut seinen Score auf der 7 sogar weiter aus. Erst die 9 bremst den Vorwärtsdrang dann etwas ein. Auf der 10 muss er dann sogar den scoretechnischen Ausgleich einstecken, dreht sein Ergebnis in Folge mit drei weiteren Birdies aber wieder klar in die richtige Richtung und startet schließlich nach der 69 (-3) als 6. in sehr aussichtsreicher Position in den Finaltag.

Allen John beweist auf den Frontnine eindrucksvoll, dass er mit widrigen Verhältnissen keinerlei Probleme hat. Zwar verpasst er auf der 1 noch das Par 5 Birdie, holt dieses aber sofort am darauffolgenden Par 3 nach und bleibt auch weiterhin fehlerlos. Kurz vor dem Turn lässt dann auch die 9 noch einen Schlag springen, womit er in Top-Position auf die zweiten neun Löcher abbiegt. Zwar geht sich dann auf der 13 nur ein Bogey aus, der Fehler bleibt allerdings sein einziger und da er auf der 15 noch ein Par 5 Birdie verbuchen kann, steht er an einem unglaublich schwierigen Moving Day sogar mit einer 70 (-2) beim Recording, was ihm als 9. eine bärenstarke Ausgangslage vor den letzten 18 Bahnen auflegt.

Noch einiges drin

Moritz Lampert verpasst zwar auf der 1 noch ein schnelles Birdie, drückt ab der 3 mit einem Birdietriplepack aber gehörig aufs Tempo. Erst ein Schlagverlust auf der 7 löscht die heiße Phase etwas ab. Wie schon die gesamte Woche über hat er auch am Samstag die 12 wieder gut im Griff und nimmt noch ein weiteres Birdie mit. Zwar muss er danach auch noch einen Schlag wieder abgeben, bei schwierigen Verhältnissen macht er aber mit der 70 (-2) nichts falsch und legt mit einen doch recht beachtlichen Move am Leaderboard hin, der erst auf Rang 24 wieder endet.

Marcel Siem nimmt planmäßig gleich vom anfänglichen Par 5 ein schnelles Birdie mit und sorgt so für einen durchwegs gelungenen Start in die dritte Runde. Zwar kann im Anschluss an das schnelle Erfolgserlebnis nicht weiter anknüpfen, bleibt jedoch die gesamten Frontnine über fehlerlos und kommt so im zartrosa Bereich auf den zweiten neun Löchern an. Lange verteidigt er dann seinen Score. Erst gegen Ende brummt ihm das Par 5 der 16 noch ein Bogey auf, doch auch mit der 72 (Par) kann er den Moving Day als 24. als durchaus gelungen betrachten.

Bernd Ritthammer beginnt die Runde durchaus ansprechend und nimmt zunächst reihenweise Pars mit. Erst kurz vor Turn reißt die souveräne Phase und er tritt sich sowohl auf der 8 als auch auf der 9 Bogeys ein. Danach stabilisiert er sein Spiel jedoch rasch wieder. Zwar will bis zum Ende kein einziges Birdie gelingen, er muss allerdings auch keine weiteren Schläge mehr abgeben und wahrt so mit der 74 (+2) und als 24. die Chance Atzenbrugg mit einem achtbaren Ergebnis wieder zu verlassen.

Hurly Long agiert am Samstag klar zu fehleranfällig, denn neben zwei Birdies tritt er sich schon auf den Frontnine ein Bogey und sogar ein Doppelbogey ein. Bei immer nasser werdenden Verhältnissen findet er dann aber noch den benötigten Rhythmus und dreht seine Runde dank dreier Birdies auf den zweiten Neun noch zur 71 (-1) womit er um einige Ränge bis auf Rang 30 am Leaderboard nach oben klettert.

Fehler eingetreten

Alexander Knappe wird im Diamond CC von den Wassermassen regelrecht weggespült und tritt sich schon auf den ersten Neun viele Fehler ein. Nach dem Turn stabilisiert er zwar etwas sein Spiel, mehr als die 78 (+6) und Rang 55 geht sich am Samstag aber nicht aus.

Max Kieffer kämpft sich recht wacker durch die pitschnassen Verhältnisse bis es ihn auf der 7 richtiggehend in die Einzelteile zerlegt. Erst nach sieben Schlägen kommt er vom Par 4 wieder weg und rutscht so weit im Klassement zurück. Die zweiten neun Löcher verlaufen ganz ähnlich und am Ende steht er nur mit einer birdielosen 80 (+8) beim Recording, womit bereits nach der dritten Runde klar ist, dass er vom 65. Platz aus weiterhin auf sein erstes Topergebnis der Saison wird warten müssen.

Max Schmitt bekommt am Samstag keinen Fuß auf den Boden und häuft schon auf den Frontnine viele Fehler an. Auch auf den zweiten neun Löchern ändert sich das Bild nicht und am Ende geht sich so nur die 79 (+7) und Platz 70 aus.

>> Leaderboard Austrian Open

Foto: GEPA-pictures

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Zehn Mann hoch

AUSTRIAN OPEN – 2. RUNDE: Gleich zehn Deutsche behalten beim Comeback-Event der European Tour im Diamond CC in einer wahren Hitzeschlacht die Nerven und ziehen ins Wochenende ein. Nicolai von Dellingshausen geht sogar als erster Verfolger von Miguel Angel Jimenez in den Moving Day.

Nicolai von Dellingshausen macht am Freitag gleich von Beginn an klar, dass er auf jeden Fall aus den Toprängen ins Wochenende gehen will, denn gleich drei Birdies auf den ersten vier Bahnen spülen den 27-jährigen deutlich nach vor. In deser Tonart macht er auch auf den Backnine weiter und sammelt weiter emsig Birdies auf. Bis kurz vor Schluss liegt er sogar nur noch einen Schlag hinter dem Führenden – der spanische Evergreen Miguel Angel Jimenez führt nach der 65 (-7) und bei gesamt 11 unter Par das Feld an – am Ende tritt er sich aber noch ein Bogey ein und muss sich so mit der 67 (-5) zufrieden zeigen. Bei nur zwei Schlägen Rückstand geht er aber als erster Verfolger ins Wochenende.

Marcel Schneider marschierg am Feitag mit allererster Startzeit auf die Runde und präsentiert sich auf den Frontnine unglaublich sicher, denn fehlerlos spult er die ersten neun Bahnen ab und darf sich dabei bereits früh am Par 3 der 2 über ein Birdie freuen. Auf der 11 tritt er sich dann den allerersten Schlagverlust überhaupt im Turnier ein, weiß diesen aber prompt zu egalisieren und darf sich nach noch zwei weiteren Birdies am Ende über die bereits zweite 69 (-3) freuen, die ihn als 13. in sehr aussichtsreicher Position ins Wochenende einziehen lässt.

Gut dabei

Bernd Ritthammer dreht von Beginn an am Freitag an der Birdieschraube und sammelt allein auf den Frontnine schon fünf rote Einträge auf, womit er die durchwachsene Performance vom Vortag rasch in Vergessenheit geraten lässt. Danach geht er es etwas ruhiger an, bleibt aber die gesamte Runde über unglaublich stabil und muss keinen einzigen Schlag abgeben. Da er auf den Backnine dann noch einen roten Doppelpack schnürt und am Ende sogar die 65 (-7) ins Clubhaus bringt, stürmt er als 17. sogar noch etwas an die Top 10 heran.

Am Nachmittag hat Allen John zunächst noch alle Hände voll zu tun, denn ein Doppelbogey am Par 3 der 6 kostet einiges an Boden. Noch vor dem Turn kann er dann aber auch das erste Birdie mitnehmen und dreht auf den Backnine sein Score mit vier weiteren Birdies deutlich in die richtige Richtung. am Ende muss er zwar auf der 17 noch ein Bogey einstecken, mit der 70 (-2) cuttet er aber wie sein Landsmann als 17. in sehr aussichtsreicher Position.

Alexander Knappe muss sich zwar bis zur 3 etwas in Geduld üben, drückt dann aber spürbar aufs Tempo, denn ein Birdiedoppelpack pusht ihn klar in die richtige Richtung. Auf der 5 muss er sich dann zwar mit einem Bogey anfreunden, radiert dieses aber mit dem nächsten roten Doppelpack mehr als aus und beendet die Frontnine mit noch einem weiteren Birdie, womit er sogar bereits die Top 10 knackt. Nach verpatztem Abschlag übers Wasser muss er zwar auf der 10 ein Doppelbogey notieren, findet aber danach noch ein Birdie und steht so nach der 69 (-3) und als 26. ganz sicher im Wochenende.

Max Kieffer kann zwar nicht gleich am Eröffnungs-Par 5 ein Birdie mitnehmen, überredet dafür die zweite lange Bahn der Frontnine zu einem roten Eintrag und dockt dank eines weiteren Birdies am Par 3 der 6 sogar zur Halbzeit bereits an den Top 10 an. Auf der 12 stolpert er dann zwar kurz, holt sich den Schlag am letzten Par 5 aber wieder zurück und wahrt so nach der 70 (-2) und als 26. die Chance auf sein erstes Topergebnis der Saison.

Stark zurückgekämpft

Marcel Siem will am zweiten Spieltag beweisen, dass die 73 (+1) vom Vortag nur ein Ausrutscher war, denn der Routinier nimmt auf den ersten neun Bahnen bei nur einem Fehler gleich vier Birdies mit, was ihn klar in Richtung Weekend bringt. Zunächst lässt er es dann etwas ruhiger angehen, ehe er das Par 5 Doppel der zweiten Neun mit Eagle und Birdie perfekt ausnützt. Derart stark kann er sich sogar auf der 17 noch ein Doppelbogey erlauben um nach der 68 (-4) ganz sicher als 38. im Mittelfeld zu cutten.

Max Schmitt startet regelrecht spektakulär mit einem Eagle auf der 1 und legt am zweiten Par 5 der Frontnine sofort weiter nach. Erst ab der 6 wird es ungemütlicher, denn gleich drei Bogeys radieren ihm bis zur 11 alles herausgeholte wieder aus. Dank eines weiteren Birdies und sogar einem zweiten Eagle kann er sich aber sogar noch ein Par 5 Bogey erlauben um ohne grobe Probleme mit der 70 (-2) als 51. ins Wochenende einzuziehen.

Moritz Lampert findet nur äußerst schleppend in die zweite Runde und liegt nach drei Bogeys zur Halbzeit bereits weit abgeschlagen zurück. Nach dem Turn aber sammelt sich der 28-jährige noch einmal, radiert mit fehlerfreiem Spiel und drei Birdies alles aufgerissene wieder weg und darf nach der 72 (Par) und als 62. ebenfalls bereits Preisgeld einplanen.

Hurly Long zaubert sich am Nachmittag regelrecht über die Par 72 Anlage. Insgesamt muss er bei seiner zweiten Umrundung gleich vier Bogeys einstecken, dank ebenso vieler Birdies und einem Eagle auf der 16 geht sich mit der 70 (-2) aber der Cut gerade noch aus.

Für Sebastian Heisele, Hinrich Arkenau, Dominic Foos und Jonas Kölbing endet das Turnier bereits am Freitag.

Foto: GEPA-pictures

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Knallrotes Comeback

AUSTRIAN OPEN – 1. RUNDE: Nicolai Von Dellingshausen darf sich beim European Tour Comeback nach der Coronavirus-Krise im Diamond CC von Atzenbrugg über eine 68 freuen und rangiert damit nach den ersten 18 Bahnen in den Top 10. Auch John, Schneider, Heisele, Kieffer, Lampert und Knappe starten im roten Bereich.

Exakt 123 Tage nachdem Jorge Campillo in Doha den Winning Putt versenkte feiert die European Tour ihr Comeback auf der internationalen Golfbühne. Das Coronamusterland Österreich erhielt dafür den Zuschlag mit zwei 500.000 Euro-Turnieren, die mit Joost Luiten sowie den Belgiern Thomas Pieters und Nicolas Colsaerts ihre Favoriten haben.

Los geht es im Diamond Country Club von Niederösterreich mit der Austrian Open, für die gleich 14 Deutsche genannt haben. Von Deutschlands European Tour-Garde ist im heurigen Race to Dubai bislang nur Sebastian Heisele in Erscheinung getreten, der auf Position 84 geführt wird. Max Kieffer, Bernd Ritthammer, Max Schmitt und Kollegen sind dagegen nicht in den Top 150 der Rangliste zu finden und müssen nun nach der Covid-Pause ordentlich zulegen. Martin Kaymer ist dagegen nicht am Start.

Nicolai von Dellingshausen präsentiert sich trotz der langen Pause von Beginn an auf Betriebstemperatur, denn gleich das Par 5 der 1 weiß er gewinnbringend zu nützen. Vor dem Turn drückt der Meisterputter dann noch spürbar deutlicher aufs Tempo, denn dank dreier Birdies auf den letzten vier Bahnen kommt er schon bei 4 unter Par auf den Backnine an. Den einzigen Schlagverlust an der 12 bügelt er am letzten Par 5 mit Birdie aus und schiebt sich mit der 68 (-4) und auf Rang 8 schon einmal unter die Top 10.

Im roten Bereich

Allen John findet gleich am Eröffnungs-Par 5 ein Birdie und zeigt auch im Anschluss sehr ansprechendes Golf. Da er dann auf der 7 und der 8 noch auf den Frontnine einen roten Doppelpack schnüren kann, kommt er in sehr aussichtsreicher Position auf den zweiten neun Bahnen an. Unglaublich solide klopft Allen dann auch auf den zweiten Neun die Bahnen runter und nimmt am Par 5 der 15 noch einen weiteren Schlaggewinn mit. Erst das abschließende schwierige Par 3 übers Wasser wird ihm noch zum Verhängnis und verhindert eine komplett fehlerlose erste Runde. Doch auch mit der 69 (-3) legt er sich als 17. eine nahezu perfekte Basis für eine erfolgreiche Turnierwoche.

Mit dem selben Score marschiert Marcel Schneider am Nachmittag über die Ziellinie. Von Beginn an präsentiert er sich enorm sicher und liegt nach den Frontnine bereits bei 2 unter Par. Auch nach dem Turn agiert er fehlerlos, nimmt auf der 17 noch einen roten Eintrag mit und steht so wie sein Landsmann mit der 69 (-3) und als 19. beim Recording.

Sebastian Heisele gelingt zwar mit einem Birdie auf der 3 recht zeitnah der Sprung in den Minusbereich, ein Triplebogey am Par 3 der 3 wirft ihn aber naturgemäß weit zurück. Zumindestens kann er auf der 8 ein weiteres Birdie eintragen und kann so den Schaden etwas begrenzen. Ein Birdie-Triplepack zu Beginn der Back 9 ebnet dann den Weg zu einer Auftaktrunde von 70 (-2) Schlägen, die ihm als 30. weiter alle Möglichkeiten einräumt.

Max Kieffer sorgt mit zwei Par 5 Birdies für einen durchwegs gelungenen Start und kann sein Score mit einem weiteren roten Eintrag danach sogar noch deutlicher in den Minusbereich schrauben. Erst ein Bogey auf der 8 bremst den Vorwärtsdrang erstmals etwas ein. Auf der 11 geht es dann sogar noch weiter zurück, Max steuert mit darauffolgendem Birdie aber gut gegen und bringt schließlich die 70er (-2) Runde ins Ziel.

Moritz Lampert beginnt mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 1 zwar gut, muss danach aber am Par 3 den eben herausgeholten Schlag wieder abgeben und kommt nach weiterem Bogey auf der 9 nur im zarten Plusbereich auf den Backnine an. Mit gleich vier Birdies bei nur einem weiteren Fehler dreht er auf den zweiten Neun sein Score dann aber in die richtige Richtung und darf sich am Ende über eine 71 (-1) freuen, die ihn auf Rang 50 einreiht.

Alex Knappe legt mit einem Birdie gut los, muss allerdings prompt den Ausgleich einstecken. Da sich auf den Frontnine aber noch ein weiteres Birdie ausgeht, kommt er im roten Bereich zum Turn. Lange kann er diesen dann auf den zweiten Neun aber nicht verwalten, denn ein Doppelbogey macht ihm unangenehm einen Strich durch die Rechnung. Zumindestens stabilisiert er sein Spiel rasch wieder und dreht sein Score mit zwei weiteren Birdies noch zur 71 (-1).

Kein Platz für Fehler

Max Schmitt nimmt auf der 3 ein Birdie mit, muss allerdings auf der 8 den scoretechnischen Ausgleich einstecken. Sofort kann er aber einen weiteren roten Eintrag verbuchen und kommt so in den roten Zahlen zum Turn. Die starke Auftaktrunde torpediert er jedoch mit Doppelbogey am abschließenden Par 3 zur 72 (Par). Die 2. Runde wird er vom 66. Platz aus in Angriff nehmen

Hurly Long spult ziemlich unaufgeregt die Frontnine ab. Da er neben dem fehlerlosen Spiel auf der 3 auch ein Birdie mitnehmen kann, kommt er sogar knapp unter Par zum Turn. Dies ändert sich jedoch auf den Backnine, denn Hurly ist die gesamte weitere Runde über vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie und da er parallel dazu zwei Bogeys einstecken muss, geht sich am Ende nur die 73 (+1) und Rang 82 aus.

Marcel Siem kommt mit dem Diamond CC zum Auftakt so gar nicht zurecht. Nicht nur, dass er gleich beide Par 5 Bahnen ungenützt verstreichen lässt, er tritt sich sogar auf der ersten Platzhälfte gleich drei Bogeys ein, womit er schon früh weit zurückliegt. Der Ratinger fightet zwar auf den zweiten 9 mit drei Birdies zurück, postet mit der 73 (+1) dennoch nur eine schwarze Runde aufs Leaderboard.

Dominic Foos, Hinrich Arkenau und Bernd Ritthammer hätten sich zum Auftakt mit Sicherheit viel mehr als eine 74 (+2) und Rang 98 in Niederösterreich ausgerechnet. Jonas Kölbing hat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen und muss am Ende mit einer 76 (+4) und Rang 122 vorlieb nehmen.

Joost Luiten (NED) setzt mit einer 65 (-7) die frühe Bestmarke.

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Keine finalen Sprünge

QATAR MASTERS – FINAL: Sebastian Heisele und Max Kieffer können am Finaltag im Education City GC keine finalen Sprünge mehr realisieren und bleiben im Klassement regelrecht stecken.

Sebastian Heisele brachte am Moving Day mit einer 69 zwar die angepeilte rote Runde zum Recording, konnte damit aber nur wenige Ränge nach oben klettern. Die Spitzenplätze sind somit vor der Finalrunde zwar schon in ziemliche Ferne gerückt, mit einer knallroten Performance könnte aber durchaus noch einiges zu holen sein.

Genau daran arbeitet der 30-jährige dann auch von Beginn an und legt mit einem Birdiedoppelpack perfekt los. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 5 und der 6 das nächste rote Double schnürt und so nahezu in Windeseile an den Top 10 andockt.

In Folge ebbt der Vorwärtsdrang aber spürbar ab, denn gleich neun Bahnen lang spult Sebastian Pars ab, ehe es auf der 16 so richtig ungemütlich wird. Ein Doppelbogey macht ihm nicht nur endgültig einen Strich durch die Top 10 Rechnung, sondern wirft ihn außerdem weit zurück. Da sich dann zum Abschluss auch auf der 18 nur ein Bogey ausgeht, muss er sich sogar mit der zartrosa 70 (-1) anfreunden, die ihm nur Rang 38 ermöglicht.

Wieder die 71

Max Kieffer startete zwar mit einem schnellen Eagle richtig gut, konnte daran aber nicht anknüpfen und musste sich am Ende mit einer 71 zufrieden geben, was ihm sogar ein paar Plätze kostete. Am Sonntag heißt es nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren um noch so weit wie möglich nach vor kommen zu können.

Zunächst will das Vorhaben aber nicht so wirklich aufgehen, denn vier Bahnen lang muss er sich in Geduld üben, ehe auf der 5 der erste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. Das bringt ihn dann aber so richtig auf den Geschmack, denn auch das darauffolgende Par 5 kann zu einem roten Eintrag überreden und er macht so sogar den Doppelpack perfekt. Kurz vor dem Turn muss er dann am Par 3 der 9 in Form eines Doppelbogeys aber einen regelrechten Schock verdauen.

Zwar taucht er prompt wieder in die roten Zahlen ab, gibt den Zwischenstand aber sofort wieder aus der Hand. Noch einmal wiederholt sich gegen Ende dann das bereits Gesehene und Max muss sich so schließlich mit der bereits dritten 71 (Par) zufrieden zeigen, die ihm als 53. nur einen Platz im hinteren Drittel des Leaderboards ermöglicht.

Jorge Campillo (ESP) ringt David Drysdale (SCO) erst am fünften Extraloch mit Birdie gegen Par nieder und sichert sich den Sieg.

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Etwas schaumgebremst

QATAR MASTERS – 3. RUNDE: Sebastian Heisele klettert mit einer 69 im Education City GC zwar um ein paar Ränge nach oben, hätte sich aber bei generell guten Scores wohl mehr ausgerechnet. Max Kieffer rutscht mit einer 71 zurück.

Nachdem Martin Kaymer und Marcel Siem in dieser Woche in Doha nicht ins Wochenende cutten konnten, wurde das Deutsche Quartett am Freitag gleich um 50 Prozent dezimiert. Alle schwarz-rot-goldenen Hoffnungen ruhen somit nun auf Sebastian Heisele und Max Kieffer, die alles daran setzen werden am Moving Day nach vorne zu stürmen.

Richtig gut lässt sich die Sebastian Heiseles Runde dann am Samstag an, denn schon auf der 2 und der 3 tütet er die ersten Birdies ein. Allerdings zerstört er sich den starken Start mit einem darauffolgenden Par 3 Doppelbogey prompt wieder. Noch einmal gelingt dann auf der 7 der Sprung in den Minusbereich, den er jedoch abermals sofort wieder verspielt.

Erst auf den zweiten Neun geht es dann wieder in die richtige Richtung, denn ein Birdie auf der 11 und ein Eagle am Par 5 der 13 lassen ihn am Leaderboard wieder gen Norden klettern. Erst ein später Fehler auf der 17 radiert ihm dann noch einen Schlag wieder weg. Mit der 69 (-2) bringt er zwar die angepeilte rote Runde zum Recording, bei generell guten Scores geht sich damit aber nur ein kleiner Sprung bis auf Rang 39 aus.

Zurückgefallen

Max Kieffer setzt gleich zu Beginn seiner dritten Runde ein echtes Highlight, denn am Par 5 der 2 nimmt der 29-jährige ein Eagle mit und stürmt so rasch nach vor. Im Nachhinein betrachtet fungiert der Adler aber eher hemmend als befreiend, denn mit zwei darauffolgenden Bogeys gibt er den frühen Glanzpunkt postwendend wieder aus der Hand und steht schließlich nur bei Level Par beim Turn.

So richtig ins Laufen kommt sein Spiel dann auch auf den Backnine nicht. Zwar geht sich am einzigen Par 5 der zweiten Neun noch ein Birdie aus, dieses gibt er aber drei Bahnen später auf der 16 wieder aus der Hand und steht so schlussendlich nur mit der 71 (Par) beim Recording, was ihm sogar Ränge kostet und ihm vor der Finalrunde nur Rang 57 ermöglicht.

Jorge Campillo (ESP) geht nach einer 67 (-4) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

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50 Prozent im Wochenende

QATAR MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer und Sebastian Heisele stemmen im Education City GC den Cut. Für Marcel Siem und Martin Kaymer endet das Wüstenturnier bereits am Freitag.

Max Kieffer gelang mit einer 69 eine gute erste Runde, die ihn glasklar auf Cutkurs brachte. Am zweiten Tag entwickelt sich dann aber ein wahres Geduldsspiel, denn der 29-jährige notiert die gesamten Frontnine über ein Par nach dem anderen und wartet damit noch auf das erste Erfolgserlebnis.

Erst nach sage und schreibe 13 Löchern, die er mit der vorgegebenen Schlaganzahl abspult, geht sich dann auf der 14 endlich das erste Birdie aus, das er jedoch mit darauffolgendem Schlagverlust auch prompt wieder aus der Hand gibt. Am Ende reicht die 71 (Par) aber um als 48. sicher ins Wochenende zu cutten.

Spannend gemacht

Sebastian Heisele agiert nach seiner 68 (-3) vom ersten Spieltag auch am Freitag weiterhin sehr sicher. Mit einer Parserie macht er zunächst nichts falsch und taucht dann am Par 5 der 6 erstmals in den roten Bereich ab. Nachdem er dann kurz vor dem Turn auch das schwierige Par 3 der 9 gut im Griff hat und den nächsten roten Eintrag mitnimmt, kommt er klar im Minusbereich auf den Backnine an.

Auf der hinteren Platzhälfte schlägt die Runde dann aber eine sehr unangenehme Richtung ein, denn mit einem Bogeydoppelpack auf der 12 und der 13 fällt er zunächst wieder auf Level Par zurück. Zwar kontert er mit darauffolgendem Birdie gut, zwei weitere Fehler lassen am Ende aber nicht mehr als die 72 (+1) zu, was ihm doch viele Ränge im Klassement kostet und ihn von der gleichen Position wie sein Landsmann ins Wochenende starten lässt.

Schwung verloren

Marcel Siem zeigt sich auch am Freitag von Beginn an sehr sicher und nimmt auf beiden Par 5 Bahnen der Frontnine Birdies mit, was ihn nach sechs Löchern auch bis unter die Top 10 nach vorne spült. Erst das Par 3 der 9 entwickelt sich dann kurz vor dem Turn als Spielverderber und brummt ihm auch den ersten Fehler auf. Der Fehler setzt auch eine wahre Negativspirale in Gang, denn plötzlich läuft im Spiel des Routiniers nichts mehr zusammen.

Zwei weitere Bogeys kann er mit ebenso vielen Bogeys noch egalisieren und selbst ein Doppelbogey auf der 11 hält ihn kann ihm noch nicht den Wochenendeinzug streitig machen. Eine zweite Doublette auf der 18 ist dann aber zuviel, denn nach der 74 (+3) geht sich als 78. der Cut nicht aus.

Erstmals gescheitert

Martin Kaymer muss sich deutlich steigern, denn nachdem er von Eagle bis Triplebogey alles auf der Scorecard eintragen musste, liegt er nach der 73 bereits deutlich zurück. Am Freitag gibt er dann zwar von Beginn an Gas und nimmt schon auf der 10 und der 13 zwei recht schnelle Birdies mit, den Schwung kann er nicht ganz durchziehen und ein Par 3 Bogey auf der 15 bremst den Vorwärtsdrang unangenehm ab, weshalb er der Cutlinie nur bedingt näherkommt.

Ein Par 5 Bogey auf der 2 besiegelt dann sozusagen vorzeitig das verpasste Wochenende, denn Martin läuft danach lange Zeit vergeblich einem weiteren Birdie hinterher. Erst die 7 erweist sich noch als gnädig, der rote Eintrag kommt aber zu spät um noch einmal eine Schlussoffensive starten zu können. Mit der 70 (-1) verpasst Deutschlands Nummer 1 schließlich als 90. den Cut und beendet damit auch die bislang in dieser Saison so stabile Form, denn bis Katar war ein 16. Platz in Dubai sein bis dato schlechtestes Ergebnis der neuen Saison.

Andy Sullivan (ENG) und Jorge Campillo (ESP) geben bei gesamt 10 unter Par den Ton an.

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Rotes Triple

QATAR MASTERS – 1. RUNDE: Mit Sebastian Heisele, Max Kieffer und Marcel Siem legen gleich drei Deutsche Spieler im Education City GC mit 68er Runden einen starken Auftakt hin. Martin Kaymer hingegen agiert viel zu fehleranfällig und kommt über eine 73 nicht hinaus.

Sebastian Heisele ist als einziger Deutscher zum Auftakt am Vormittag unterwegs und muss schon recht früh am Par 3 der 12 das erste Bogey einstecken. Der Aufsteiger fängt sich aber rasch, nimmt auf der 14 und der 16 auch zwei Birdies mit und kommt so im zartrosa Bereich auf den Frontnine an.

Dort schraubt er sein Score aber dann doch deutlich ins Minus, denn mit Birdies auf der 2, der 3 und der 6 knackt er sogar die Top 10. Erst ein Fehler auf der 7 bremst den Vortrieb dann abrupt ab, doch auch mit der 68 (-3) legt der großgewachsene Deutsche als 16. einen durchwegs guten Auftakt ins Turnier hin.

Geteilte Ausgangslage

Marcel Siem legt einen wahren Blitzstart hin, denn schon auf seinen ersten vier Bahnen sammelt er drei Birdies auf und dockt so in Windeseile an den Top 10 an. Erst ein Par 3 Bogey auf der 15 bremst ihn wieder ein. Mit einem Zwischenstand von -2 nach 9 biegt er aber in guter Position auf die Frontnine ab.

Dort dauert es dann etwas bis er auf der Scorecard wieder Farbkleckse hinzufügt. Zunächst geht sich auf der 5 nur ein Bogey aus, was er mit darauffolgendem Eagle am Par 5 aber mehr als egalisiert. Schlussendlich steht er wie sein Landsmann mit der 68 (-3) beim Recording und startet so aus richtig vielversprechender Verfolgerposition in den zweiten Spieltag.

Gut dabei

Max Kieffer findet nach drei anfänglichen Pars am Par 5 der 13 das erste Birdie und baut sein Tagesscore mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 16 rasch aus. Die 17 entwickelt sich dann jedoch zum Spielverderber und radiert ihm noch auf seiner ersten Platzhälfte einen Schlag wieder aus.

Max bleibt aber nach dem Fehler gelassen und zeigt auf der vorderen Platzhälfte weiterhin starkes Golf. Nachdem er dann auf der 3 und der 4 einen Birdiedoppelpack schnürt, liegt er sogar wie Sebastian Heisele und Marcel Siem an den Top 10 dran. Erst ein abschließendes Par 3 Bogey macht ihm noch einen Strich durch die 68er Rechnung. Doch auch mit der 69 (-2) und auf Rang 27 liegt er im Kamf um den Wochenendeinzug in sehr guter Ausgangslage.

Von Eagle bis Triplebogey

Gestärkt mit seinem zweiten Top 10-Ergebnis im heurigen Desert Swing kommt Martin Kaymer zum Abschlussevent der Turnierserie im Nahen Osten nach Doha. Das Katar Masters wird heuer erstmals am Education GC ausgetragen, einem Shotmaking-Course, der besondere Präzision im langen Spiel von den Kontrahenten fordert.

Die Frontnine verlaufen allerdings im wahrsten Sinn des Wortes kunterbunt, denn von Triplebogey bis Eagle hat er auf den ersten neun Bahnen alles im Repertoire, da die Schlagverluste jedoch knapp die Oberhand behalten, kommt er nur bei 1 über Par auf der zweiten Platzhälfte an.

Auf der 10 gleicht er sein Score dann zwar endgültig aus, tritt sich danach aber am einzigen Par 5 der Backnine ein Doppelbogey ein, was ihn erneut deutlich zurückfallen lässt. Noch einmal keimt dann nach einem Birdie etwas Hoffnung auf, nach dem insgesamt achten Schlagverlust am Donnerstag muss er dann nach der 18 aber die 73 (+2) unterschreiben und rangiert somit im Klassement nur auf Rang 101.

Nicolai Hojgaard (DEN) legt mit der 64 (-7) die besten Auftaktrunde hin.

>> Leaderboard Qatar Masters

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Topergebnis mitgenommen

OMAN OPEN – FINAL: Martin Kaymer nimmt im Al Mouj Golf mit einer finalen 71 das angepeilte Topergebnis mit. Max Kieffer beendet die Oman Open knallrot.

Martin Kaymer konnte den Moving Day gekonnt ausnützen und marschierte mit einer 67 (-5) bis an die Spitzenplätze heran. Am Finaltag hofft Deutschlands Nummer 1 nun auf noch eine weitere rote Runde um Muskat mit einem absoluten Topergebnis wieder verlassen zu können. Das Vorhaben geht am Sonntag zwar nicht ganz nach Wunsch auf, das angepeilte Top 10 Ergebnis geht sich aber dennoch aus.

Lange Zeit läuft Deutschlands Nummer 1 am Finaltag vergeblich dem ersten Birdie hinterher. Zumindestens muss er allerdings auch keine Schläge abgeben und drückt dann ab der 8 doch spürbar aufs Tempo, denn an den ersten roten Eintrag am Par 3 lässt er kurz vor dem Turn auf der 9 gleich noch einen weiteren Folgen.

So schnell der gewinnbringende Schwung gekommen ist, so schnell verfliegt er aber auch wieder, denn ausgerechnet das Par 5 der 12 entpuppt sich mit einem Bogey als Spielverderber und bremst den Vortrieb doch spürbar ein. Danach kann er zwar weitere Fehler vermeiden, findet allerdings auch kein Birdie mehr und muss so am Ende mit der zartrosa 71 (-1) zufrieden sein, die ihm allerdings als 10. gerade noch ein Topergebnis ermöglicht.

Knallrotes Finish

Max Kieffer erging es am Samstag weniger gut als seinem Landsmann, denn mit einer 73 (+1) blieb er am hinteren Ende regelrecht stecken und hofft nun zum Abschluss mit einer starken Finalrunde noch etwas in lukrativere Preisgeldregionen kommen zu können. Genau dieses Vorhaben setzt er dann am Sonntag nahezu perfekt in die Tat um.

Richtiggehend befreit spielt er auf den Frontnine auf und lässt sich nach einem recht frühen Par 5 Birdie auf der 3 auch von einem Par 3 Bogey auf der 5 nicht ausbremsen, denn den Faux-pas nimmt er als Initialzündung um mit gleich drei Birdies am Stück danach unaufhaltsam in Richtung Norden des Leaderboards vorzupreschen.

Auch nach dem Turn hat er sein Visier bestens eingestellt und überredet auch die 10 und die 12 zu roten Einträgen, womit er bereits langsam aber sicher sogar an den Top 20 anklopft. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Auszeit, ehe er auch das Par 5 der 16 zu einem Birdie überredet und so schließlich die knallrote 66 (-6) perfekt macht, womit er noch bis auf Rang 30 nach vorne stürmt.

Sami Valimaki (FIN) setzt sich im Stechen am dritten Extraloch gegen Brandon Stone (RSA) durch und gewinnt bei -13.

>> Leaderboard Oman Open

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Moving Day genützt

OMAN OPEN – 3. RUNDE: Martin Kaymer nützt den Moving Day gekonnt aus und marschiert im Al Mouj Golf mit einer 67 bis an die Topränge heran. Max Kieffer bleibt mit einer 73 am hinteren Ende stecken.

Martin Kaymer sorgte am Freitag mit einem Hole in One auf der 13 für das bisherige Highlight im Turnier. Das Ass sorgte auch dafür, dass sich Deutschlands Nummer 1 sogar gleich zwei Doppelbogeys leisten konnte und dennoch im Mittelfeld ins Wochenende cuttete. Am Samstag hofft er nun die sehenswerte Birdiequote beibehalten zu können und parallel dazu die Fehler zu minimieren um sich vor der Finalrunde in eine gute Ausgangslage bringen zu können.

Das Vorhaben setzt er gleich zu Beginn grandios in die Tat um, denn mit drei Birdies am Stück könnte die dritte Runde kaum besser beginnen. Danach flaut zwar der unglaubliche Vortrieb etwas ab, Martin muss die gesamten Frontnine aber keinen einzigen Schlag abgeben und sammelt kurz vor dem Turn auf der noch einen weiteren roten Eintrag auf, der ihn zu dieser Zeit bereits die Top 10 knacken lässt.

Erst auf den Backnine schläft der Vortrieb dann etwas ein. Erst das erste und einzige Bogey auf der 15 weckt ihn gegen Ende noch einmal so richtig auf, denn mit zwei darauffolgenden Birdies gibt er die mehr als passende Antwort. Am Ende steht er mit der 67 (-5) beim Recording und marschiert damit am Moving Day als 12. bis an die Topränge heran.

Stecken geblieben

Max Kieffer musste am zweiten Spieltag lange zittern, ehe er nach einer 72 (Par) noch Gewissheit hatte, dass es als 62. gerade noch fürs Wochenende reicht. Am Moving Day ist nun das oberste Gebot klarerweise vom Leaderboard-Ende wegzukommen. Der 29-jährige zeigt auch richtig solides Golf und hält Fehler die gesamten Frontnine über gekonnt von der Scorecard fern. Da er darüber hinaus auf der 4 ein Birdie aufsammelt, klettert er bereits um zehn Ränge am Leaderboard nach oben.

Diese büßt er dann kaum auf der zweiten Platzhälfte jedoch wieder ein, nachdem sich auf der 10 nur ein Bogey ausgeht und er so wieder auf Level Par zurückfällt. Generell will sich auf den Backnine kein gewinnbringender Schwung mehr einstellen und da er auf der 14 noch einen weiteren Fehler nicht vermeiden kann und so nur die 73 (+1) zum Recording bringt, bleibt er als 68. am hinteren Ende regelrecht stecken.

Gleich sechs Spieler teilen sich bei gesamt 11 unter Par die Führungsposition.

>> Leaderboard Oman Open

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