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Kategorie: european_tour

Haarscharf verpasst

WORLD INVITATIONAL – 2. RUNDE: Nicolai von Dellingshausen und Velten Meyer benötigen in Nordirland einen Schlag zuviel um auch am Wochenende noch mit von der Partie sein zu können.

Velten Meyer und Nicolai von Dellingshausen konnten dem gemeinsam mit der LET und der LPGA Tour ausgerichteten Turnier – gespielt wird in getrennter Damen und Herrenwertung um je 1,5 Millionen Euro Preisgeld – zum Auftakt noch nicht ihren Stempel aufdrücken und mussten sich im Massereene GC mit schwarzen Runden zufrieden geben. Am Freitag soll nun im Galgorm Castle GC der Turnaround gelingen.

Der zweite Spieltag beginnt für Velten Meyer richtig kunterbunt, denn erst auf der 6 geht sich das erste Par aus, da sich davor neben zwei Birdies gleich drei Bogeys einschleichen. Immerhin stabilisiert er danach sein Spiel und kommt dank eines weiteren Erfolgserlebnisses zumindest bei Level Par auf den Backnine an.

Auf der 12 knackt er dann sogar erstmals den roten Bereich, benötigt auf der 15 aber noch ein Birdie um nach zwei Fehlern davor sich in diesem halten zu können. Ein Doppelbogey auf der 16 kostet dann aber gehörig an Boden. Zwar kämpft er sich mit einem abschließenden Birdie noch zur zweiten 71 (+1), am Ende fehlt nach langem Zittern allerdings ein Schlag um weiter zu kommen.

Gleich auf den ersten Bahnen verschärft sich Nicolai von Dellingshausen mit zwei frühen Bogeys die Ausgangslage noch zusätzlich und selbst ein Par 3 Birdie bringt nicht den gewünschten Schwung, wie ein darauffolgendes Triplebogey eindeutig zeigt. Zwar gehen sich danach auch noch zwei Birdies aus, der Cutmarke kommt er so jedoch nicht näher.

Das ändert sich schließlich jedoch auf den Frontnine, denn ein weiteres Birdie gibt er zwar recht rasch wieder aus der Hand, mit einem roten Doppelpack danach geht sich am Ende aber immerhin die 70 (Par) aus, womit er wie Landsmann Velten Meyer den Sprung ins Wochenende haarscharf verpasst.

Ewen Ferguson (SCO) geht bei gesamt 9 unter Par als Führender ins Weekend.

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Schwarzer Auftakt

WORLD INVITATIONAL – 1. RUNDE: Velten Meyer und Nicolai von Dellingshausen starten in Nordirland nur mit schwarzen Runden ins Turnier.

Dank seines Sensationssiegs beim finnischen Challenger in der Vorwoche kommt Velten Meyer als Bonus in Nordirland zu seiner Premiere auf der DP World Tour. Die ISPS Handa World Invitational ist der Kombi-Event von DP World-, LET- und LPGA-Tour. Damen und Herren spielen in Galgorm Castle am gleichen Kurs, jedoch in getrennten Wertungen um ein gendergerechtes Preisgeld von jeweils 1,5 Millionen US Dollar.

Dementsprechend ist das Damenfeld in Nordirland auch deutlich stärker besetzt, handelt es sich für die LET jedoch um eines der bestdotierten Events des Jahres, während es bei den Herren sogar unter der offiziellen Mindestdotation angesiedelt ist. Nicolai von Dellingshausen ist der zweite Deutsche am Start.

Velten Meyer ist am Donnerstag zunächst am Massereene GC unterwegs und hat auf den Backnine etliche Schwierigkeiten, denn erst nach drei Bogeys geht sich am Par 5 der 16 auch ein Birdie aus, was ihn allerdings nur im deutlichen Plusbereich die Frontnine in Angriff nehmen lässt.

Immerhin stabilisiert das Erfolgserlebnis sichtlich sein Spiel, denn danach bleibt er längere Zeit fehlerlos und dreht sein Score mit Birdies am Par 3 der 3 un dem Par 5 der 7 sogar wieder auf Anfang. Erst das Par 3 der 8 verbaut ihm dann noch eine Par-Runde, mit der 71 (+1) reiht er sich als 59. aber immerhin rund um die Cutmarke ein.

Am Freitag bereits Aufholbedarf

Gleich zu Beginn hat Nicolai von Dellingshausen gehörig zu kämpfen, denn im Massereene GC brummt er sich gleich auf der 1 ein Bogey auf und da sich auch auf der 4 und der 6 nur Fehler ausgehen, liegt er bereits früh deutlich im Hintertreffen. Erst das Par 5 der 7 lässt dann das erste Birdie springen und da sich kurz vor dem Turn dann auch auf der 9 noch ein Birdie ausgeht, arbeitet er sich wieder doch spürbar zurück.

Nachdem sich auch am Par 5 der 10 ein Birdie ausgeht, kämpft er sich sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Mit recht sicheren Pars macht er danach nicht vieles verkehrt, verabsäumt es jedoch weiter nachzulegen und muss sich nach zwei späten Bogeys am Ende sogar mit einer 72 (+2) anfreunden, die ihn doch wieder deutlich bis auf Rang 76 zurückrutschen lässt. In Galgorm Castle muss somit am Freitag eine deutliche Steigerung gelingen, will er in Nordirland dick anschreiben.

Ewen Ferguson (SCO) packt im Galgorm Castle GC eine 61 (-9) aus und führt damit das Feld an.

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Matti in britischer Form

CAZOO OPEN – FINAL: Matti Schmid sichert sich mit bärenstarkem Weekend das dritte Topergebnis der Saison, während Max Kieffer im geschlagenen Feld landet.

Matti Schmid ist auf britischem Boden immer für Schlagzeilen gut, wie bereits aus Amateurtagen bei der Open Championship bekannt ist. Nun sichert sich der 24-jährige aus Herzogenaurach im Kreis der Professionals sein bereits drittes Top 10-Ergebnis des Jahres.

Matti Schmid macht dort weiter, wo er am Samstag aufgehört hat, mit soliden Golfschlägen und einem feinen Händchen fürs Putten, womit er gleich am ersten Par 5 das erhoffte schnelle Birdie realisiert. Typische Sonntagsfahnen erschweren jedoch die Attacke und Schmid bleibt auch nicht fehlerfrei: vom Vorgrün der 6 muss er mit dem Putter dreimal ansetzen und fällt mit Bogey wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Am Par 5 der 9 misslingt der Versuch über Chip und Putt aus 30 Metern die 4 zu stemmen.

Am Par 5 der 11 packt Matti den Hammer aus, legt seinen Ball nach zwei Schlägen Mitte Grün ab und holt sich mit zwei lockeren Putts das nächste Birdie ab. Den Sprung unter die Top 10 vergibt er mit ausgelassenen Chancen an der 12 und 13, wo machbare Putts nicht fallen wollen. An der heute drivebaren 14 legt Schmid seinen Ball mit Power am Grün ab und puttet zweimal zum Birdie. Zum falschen Zeitpunkt verlässt ihn der Putter mit dem Dreiputt-Bogey am vorletzten Grün.

Am abschließenden Par 5 kann Matti noch einmal seine Stärken, das lange Powergolf, voll ausspielen, erreicht das letzte Grün locker mit zwei Schlägen und verabschiedet sich mit Birdie aus Wales. Die 69 (-2) sichert mit Platz 9 das dritte Top 10-Ergebnis der Saison und bringt Schmid ein großes Stück näher zu den Tourfinals.

Bei Maximilian Kieffer ist nach den desaströsen zweiten 9 Löchern in 46 Schlägen von Samstag sichtlich die Luft draussen. Zwar kann er ein frühes Bogey mit zwei Birdies rasch mehr als nur wettmachen, ein wirklicher Zug nach vorne ist jedoch nicht mehr zu erkennen.Mit der 72 schleppt sich der Führende nach dem Eröffnungstag zum brotlosen 57. Platz in die Endwertung.

Der Engländer Callum Shinkwin verteidigt routiniert seinen großen Vorsprung und gewinnt mit der 70 zum Abschluss bei 12 unter Par mit vier Schlägen Vorsprung auf den Schotten Connor Syme.

Endergebnis Cazoo Open

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Tag der Monsterputts

CAZOO OPEN – 3. RUNDE: Matti Schmid versenkt gleich drei Riesenputts und tankt sich mit der 66 weit nach vor. Max Kieffer strauchelt spät zur 77.

Matti Schmid sendet mit dem Eagle-Start an der 11 eine klare Botschaft, dass auch er noch viel vorhat am Moving Day. Zwei Bahnen später legt ein starkes Eisen einen weiteren Schlaggewinn auf. Jetzt ist der ehemalige Amateur-Europameister so richtig im Flow und locht zwei Riesenputts aus gut 10 Metern zu weiteren Birdies.

Ausgerechnet am Par 5 der 18 setzt es für den Longhitter das erste Bogey, als er aus dem Grünbunker das Par nicht mehr retten kann. Das an der 1 stark herausgespielte Birdie hilft auch nicht, da er kurz darauf wieder nach knapp verfehltem Grün sofort ein Bogey kassiert. Dafür locht er weiter aus allen Lagen: an der 4 aus gut 15 Metern zum Birdie. Die bärenstarke Puttleistung wird mit der 66, der zweitbesten Runde des Samstags belohnt, womit der 24-jährige bis auf Platz 11 vorkommt.


Max Kieffer scheint nach dem Absturz vom Freitag die Sicherheit vom Auftakt wiedergefunden zu haben und schießt mit einem Birdie-Doppelschlag von der 11 weg aus den Startlöchern. Nur zwei Bahnen lang könnt sich der Düsseldorfer eine kurze Pause, ehe er erneut mit dem Putter zuschlägt. Als auch das Par 5 der 18 erstmals in der Woche ihm ein Birdie gönnt, dockt Kiwi wieder an den Top 10 an.

Als er auch seine Triplebogey-Bahn vom Vortag, die 1, mit gelungenem Dreimeterputt und Birdie abschließt, ist Kieffer endgültig zur heißesten Aktie am Platz avanciert. Nach einer Serie sicherer Pars setzt es aus dem Nichts heraus das Doppelbogey: Kieffer bleibt an der 4 bei der Annäherung etwas zu kurz, chippt etwas zu lang und stochert dann noch dreimal mit dem Putter herum.

Die vorher so genauen Eisen beginnen plötzlich zu streuen, und da auch das Kurzspiel nicht scharf genug ist, verspielt Kieffer mit drei Bogeys in Folge den kompletten Birdiereigen vom Beginn. Das sollte es aber noch nicht gewesen sein: an der 9 schießt er gleich drei Annäherungen links Out of Bounds, da reichen nicht mehr alle Finger um das Score mit 11 Schlägen festzumachen. Die 77 (+6) wirft Kieffer endgültig in den Keller des Klassements zurück, bis auf Position 64.

Der Engländer Callum Shinwkin sorgt mit der 65 (-6) für die Tagesbestmarke und übernimmt bei 11 unter Par das Kommando.

Leaderboard Cazoo Open

 

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Licht und Schatten

CAZOO OPEN – 2. RUNDE: Max Kieffer ist am Freitag mit der 76 ein Schatten vom Vortag, cuttet aber gemeinsam mit Matti Schmid.

Max Kieffer beherrscht zum Auftakt in den Morgenflights die walisische Ryder Cup-Wiese von Celtic Manor mit 68 Schlägen am besten und war am Ende des Tages immer noch Vierter. Marcel Schneider ist nach der 70 immerhin in den Top 20 zu finden, muss aber am Freitag leider verletzungsbedingt aufgeben, genauso wie Nicolai von Dellingshausen. Die übrigen Deutschen kassierten zum Teil hohe Nummern.

Max Kieffer muss bis am späteren Nachmittag warten um überhaupt abzuschlagen, steckt die Warterei aber routiniert weg und startet schon einmal elegant mit Par 5-Birdie. Das sofort folgende Bogey nach Dreiputt lässt erahnen, dass dem Düsseldorfer nicht mehr alles so leicht von der Hand gehen sollte. Ein perfektes Eisen ins 15. Grün ebnet aus kurzer Distanz zwar das nächste Birdie, Schläge in die Fairway- und Grünbunker auf den nächsten beiden Löchern bringen jedoch erneut Ungemach in Form von Bogeys.

Ganz dick kommt es zu Beginn der vorderen 9, nachdem der Abschlag weit links weg geht und Kieffer nachladen muss und seinen dritten Schlag im Fairwaybunker versenkt. Von dort geht es ab in den Grünbunker und zu einer kniffligen Rechenaufgabe, wo er bis 7 zählen muss um am Ende zum Triplebogey einzulochen. Danach nimmt er unfreiwillig und vor allem gleich für drei Löcher am Bogeyzug Platz, an dem ein Fairwaybunker, ein Dreiputt vom Vorgrün und eine verzogene Annäherung Schuld sind.

Bis an die Cutmarke abgerutscht verschafft er sich mit dem Birdie am letzten Par 3 wieder ein wenig Luft. Das setzt neue Kräfte frei, mit einem letzten Birdie bringt Kieffer wenigstens die 76 (+5) ins Clubhaus und kann damit den Schaden mit einem Mittelfeldplatz noch etwas in Grenzen halten.


Matti Schmid kann die Fehlerquote gegenüber dem Vortag deutlich minimieren, auch wenn sich erneut ein Doppelbogey auf der Scorekarte einnistet. Mit vier Birdies bringt er auf dem schweren Kurs eine wertvolle Par-Runde herein, die ihm sogar noch Chancen auf den Cut gibt.

Hurly Long schafft ebenfalls die 71, sein Rückstand war jedoch bereits zu groß vom Vortag, was ihm genauso wie Marcel Siem (76) am Wochenende die Zuschauerrolle umhängt.

Der Franzose Julien Guerrier übernimmt mit einer zweiten beständigen Runde von 68 Schlägen die Spitze bei 7 unter Par, zwei Schläge vor Callum Shinkway (ENG) und Johannes Veerman (USA).

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Kieffer hat alles im Griff

CAZOO OPEN – 1. RUNDE: Max Kieffer beherrscht am Vormittag die walisische Ryder Cup-Wiese von Celtic Manor mit 68 Schlägen am besten und ist am Ende des Tages immer noch Vierter.

Als Muster an Beständigkeit bewies sich Hurly Long bei den ersten beiden Stationen im UK-Swing der DP World Tour. Nun hofft der 18. im Race to Dubai auch bei der Cazoo Open, die vom walischen Fussballstar Gareth Bale mitgetragen wird, das nächste Topergebnis aus dem Ärmel schütteln zu können. Mit Max Kieffer, Nicolai von Dellingshausen, Marcel Siem, Marcel Schneider und Matti Schmid ist Golfdeutschland im renommierten Celtic Manor Resort wieder top aufgestellt.

Max Kieffer zieht am berühmten Ryder Cup-Kurs von 2010 in Celtic Manor bei unangenehmem Wind sein gewohnt sicheres Spiel auf und holt sich am ersten Par 5 über Chip und Putt das schnelle Birdie ab. Eine verzogene Annäherung ins 6. Grün führt aber bald zum ersten Bogey, das er noch vor dem Turn am nächsten Par 5 mit Birdie ausgleicht. Nachdem auch am dritten Par 5 der Birdieputt im Loch verschwindet mischt Kiwi endgültig ganz vorne mit. Als Draufgabe versenkt er noch den Zehnmeterputt zum Birdie an der 16 und postet mit 68 Schlägen (-3) die tiefste Runde nach der Vormittagsgruppe, die am Tagesende noch für Platz 4 reichen sollte.


Marcel Schneider macht sich am Nachmittag mit zwei Birdies im ersten Drittel auf die Verfolgung seines führenden Landsmanns. Aber auch er muss dem schweren Parcours mit drei Bogeys Tribut zollen, rettet aber bei etwas besseren Spielbedingungen die zartrote Runde von 70 Schlägen (-1).

Die weiteren Deutschen werden eiskalt erwischt und ziehen hohe Nummern, wie Marcel Siem (74), Matti Schmid und Nicolai von Dellingshausen (75) oder Hurly Long (76).

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Viermal in den 60ern

HERO OPEN – FINAL: Hurly Long spult in St. Andrews Fairmont gleich vier Runden in den 60ern ab und nimmt aus Schottland ein durchaus achtbares Ergebnis mit.

Hurly Long konnte als einziger der drei am Start gestandenen Deutschen mit zwei 69er (-3) Runden halbwegs mit dem unglaublichen Birdietakt mithalten und stemmte bei 6 unter Par “on the number” gerade noch den Cut. Am Samstag hofft er nun das Feld einigermaßen von hinten aufrollen zu können.

Bei deutlich zäherem Wind von teils 40 km/h stolpert Hurly nach verzogenem Drive auf der 10 und Dreiputt auf der 11 mit gleich zwei Bogeys mehr schlecht als recht in den Samstag. Danach allerdings stabilisiert er sein Spiel, gleicht sein Score mit Birdies am Par 5 der 12 und der 14 recht rasch wieder aus und kommt dank weiterem Erfolgserlebnis am Par 5 der 18 sogar im roten Bereich auf den Frontnine an.

Die starke Phase setzt sich auch auf der vorderen Platzhälfte weiter fort, denn bis zur 6 sammelt er noch vier weitere Birdies auf und klopft damit sogar vehement an den Top 20 an. Zwar macht ihm die 9 zum Abschluss mit dem dritten Birdie des Tages noch einen Strich durch die Rechnung, mit der 68 (-4) klettert er am Samstag aber um etliche Ränge nach oben.

Wieder die 68

Am Finaltag macht der einzig verbliebene Deutsche im Feld dann rasch dort weiter wo er am Samstag aufgehört hat, denn schon die 3 und die 4 lassen die ersten Birdies springen und da er auch danach fehlerlos agiert und auf der 7 noch einen weiteren Schlaggewinn eintütet, taucht er sogar erstmals unter den Top 10 auf.

Auf den letzten neun Bahnen ebbt der gewinnbringende Schwung dann jedoch ziemlich ab. Zwar geht sich am Par 5 der 12 noch ein viertes Birdie aus und er muss die gesamte Runde über keinen Fehler einstecken, was erneut in einer sehenswerten 68 (-4) mündet, bei generell erneut guten Scores geht sich das angestrebte Topergebnis als 14. am Ende aber knapp nicht aus.

Sean Crocker (USA) lässt mit einer 68er (-4) Finalrunde nichts mehr anbrennen und feiert bei gesamt 22 unter Par einen Start-Ziel Sieg.

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Lonely Boy

HERO OPEN – 2. RUNDE: Hurly Long stemmt beim Birdiewettschießen in St. Andrews Fairmont als einziger Deutscher den Cut.

Hurly Long und Marcel Schneider arbeiteten sich zum Auftakt am Nebenplatz des berühmten Old Course zwar zu 69er (-3) Runden, hecheln damit der Spitze aber deutlich hinterher und gehen sogar nur genau an der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag. Marcel Siem benötigt beim Birdiewettschießen in Schottland nach der 72 (Par) bereits wohl eine richtig tiefe zweite Runde.

Hurly Long spult am Freitag Nachmittag ganz solide Frontnine ab und nimmt neben fehlerlosem Spiel zwei Birdies mit, was ihn auch weiterhin auf Kurs in Richtung Wochenende hält.Mit einem dritten Birdie bringt er sich dann endgültig wieder auf Wochenendkurs, macht die Sache mit einem Bogey auf der 14 aber noch einmal spannend. Erst ein weiterer roter Eintrag auf der 16 beendet schließlich alle Unklarheiten und mit der zweiten 69 (-3) darf Hurly Long in Schottland als 50. bereits Preisgeld einplanen.

Ein Schlag zuviel

Marcel Siem entfernt sich am Freitag Vormittag schon nach den ersten beiden Löchern mit anfänglichen Bogeys noch weiter von der Cutmarke, ehe er ab dem Par 5 der 12 richtig aufs Tempo drückt und sich mit drei Birdies und einem Eagle noch vor dem Turn wieder an die gezogene Linie herankämpft. Auf den vorderen Neun ebbt der Schwung dann zwar ab, er schafft es aber weitere Fehler zu vermeiden und holt sich schließlich gegen Enden noch zwei weitere Birdies ab, was in der 67 (-5) mündet. Bei 5 unter Par hofft er lange, hat am Ende als 70. aber das Nachsehen.

Marcel Schneider stolpert schon früh über ein Bogey, drückt mit drei Birdies danach allerdings doch recht sehenswert aufs Tempo. Nachdem sich kurz vor dem Turn dann aber noch ein Fehler einschleicht, rutscht er nach den ersten neun Bahnen um einige Plätze im Klassement ab. Auch auf den zweiten Neun will sich kein wirklich gewinnbringender Rhythmus einstellen. Zwar findet er noch ein weiteres Birdie, mit der 70 (-2) geht sich der Cut am Ende als 70. aber knapp nicht aus.

Sean Crocker (USA) verteidigt mit einer 66 (-6) seine Führungsposition und geht bei gesamt 15 unter Par als der große Gejagte in den Moving Day.

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Knallrot hinterher

HERO OPEN – 1. RUNDE: Hurly Long und Marcel Schneider starten im St. Andrews Fairmont zwar mit 69er (-3) Runden mit doch deutlich geröteten Scores ins Turnier, rangieren beim schottischen Birdiewettschießen damit jedoch nur genau an der prognostizierten Cutmarke.

Nachdem Hurly Long bei zwei Turnieren in Amerika mit Topleistungen seine Visitekarte abgegeben hat, geht es zurück auf die DP World Tour. Der 19. im Race to Dubai darf sich diesmal in St. Andrews im Linksgolf beweisen, wenn es am Nebenkurs von Fairmont um ein Preisgeld von 1,750.000 Euro geht. Marcel Schneider und Marcel Siem komplettieren das Deutsche Aufgebot.

Hurly Long sammelt nach zwei anfänglichen Pars am Par 5 der 12 das erste Birdie auf und taucht so recht früh in den roten Bereich ab. Zwar schleicht sich auf der 15 auch das erste Bogey ein, mit weiterem Par 5 Birdie auf der 18 nimmt der die Frontnine aber immerhin unter Par in Angriff.

Mit zwei weiteren Bogeys auf der 2 und dem Par 3 der 5 driftet der 27-jährige dann sogar in den Plusbereich ab, ehe er ein Finish zum Zungeschnalzen hinlegt, denn mit gleich vier abschließenden Birdies am Stück marschiert er noch mit der 69 (-3) ins Ziel, platziert sich damit bei durchgehend enorm tiefen Scores als 60. jedoch nur genau an der prognostizierten Cutmarke.

Geteilte Ausgangslage

Nach anfänglichen Pars grooved sich Marcel Schneider ab dem Par 5 der 12 richtiggehend ein und marschiert mit einem roten Hattrick mit riesigen Schritten im Klassement nach vor. Allerdings heißt es danach für den 32-jährigen “Wie gewonnen, so zerronnen”, denn mit drei Bogeys am Stück rasselt er noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurück.

Nach dem Bogey-Intermezzo fängt sich Marcel jedoch rechtzeitig wieder, nimmt zunächst auf den ersten Löchern der vorderen Platzhälfte solide Pars mit und drückt mit einem weiteren späten roten Triplepack von der 6 bis zur 8 noch einmal aufs Tempo und teilt sich schließlich so mit der 69 (-3) die Ausgangslage mit seinem Landsmann Hurly Long.

Deutlich zurück

Marcel Siem spult am Nachmittag kunterbunte Frontnine ab, denn nach zwei anfänglichen Bogeys dreht er mit einem Eagle auf der 6 sein Score sogar in den roten Bereich, steht nach weiterem Fehler auf der 7 jedoch nur bei Level Par in der 10. Teebox. Die gesamte hintere Platzhälfte ist er schließlich vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie, unterschreibt so nur die 72 (Par) und startet so lediglich als 120. in den Freitag.

Sean Crocker (USA) legt mit einer 63 (-9) den besten Start hin.

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Keine Ränge gut gemacht

SCOTTISH OPEN – FINAL: Max Kieffer kann beim Rolex Series Event im Renaissance Club mit einer finalen 70 (Par) keine Ränge mehr gut machen und beendet die Scottish Open im Mittelfeld.

Max Kieffer konnte am Moving Day beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Top-Event in North Berwick nicht mehr an die starke 2. Runde anknüpfen und rutschte mit einer 72 (+2) bis auf Rang 28 zurück. Am Sonntag scheint mit einer starken Schlussrunde im windigen Schottland aber dennoch einiges möglich zu sein, da sich der Abstand zu den Top 10 durchaus noch im Rahmen hält.

Die letzte Umrundung lässt sich für Max mit einem frühen Bogey nach überschlagenem Grün auf der 2 zwar alles andere als gut an, schon am Par 5 danach kann er mit starker Grünattacke aber den Konter setzen und krallt sich zwei Löcher später mit einer starken Annäherung und gelochtem Zweimeterputt rasch das nächste Birdie, womit er sogar rasch in den roten Bereich abtaucht, den er schließlich gekonnt die gesamten Frontnine über verwaltet.

Die viel gutmütigeren Verhältnisse kann er dann am Par 5 der 10 ein weiteres Mal ausnützen und kann so erstmals spürbar Ränge gut machen. Zwar geht sich nach eingebunkertem Drive auf der 15 das Par nicht mehr aus, mit weiterem Par 5 Birdie egalisiert er den Faux-pas jedoch sofort wieder und ist so drauf und dran eine rote Finalrunde hinzulegen. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt, denn nach weiterem Ausflug in den Sand und verzogener Annäherung muss er zum Abschluss sogar das Doppelbogey einstecken, notiert so nur die 70 (Par) und verlässt Schottland so mit einem 30. Platz wieder.

Xander Schauffele (USA) lässt am Sonntag schließlich mit einer 70 (Par) nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 7 unter Par. Damit kommt der US-Amerikaner auch in absoluter Topform zu den 150. Open Championship, denn bereits vor wenigen Tagen krallte er sich auch beim JP McManus Pro-Am in Irland den Titel und feiert so in nur einer Woche sogar gleich zwei Siege.

Leaderboard Scottish Open

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