Schlagwort: bernd ritthammer

Sehenswert gestartet

OPEN DE FRANCE – 1. RUNDE: Martin Kaymer legt mit einer 68 im Le Golf National einen sehenswerten Auftakt hin. Max Kieffer kommt etwas unter die Räder. Marcel Siem disqualifiziert sich nach zehn Strafschlägen selbst. Ritthammer und Schmitt sind erst am Nachmittag unterwegs.

10 Jahre nach seinem Triumph kehrt Martin Kaymer in den Pariser Le Golf National zurück. Nach den zuletzt eher durchwachsenen Leistungen, die auch vorerst zum Abschied aus den Top 100 der Welt führten, könnte Deutschlands Nummer 1 durchaus ein heißes Saisonfinish benötigen.

Noch größere Sorgen haben Max Schmitt und Bernd Ritthammer, die zwei Turniere vor Saisonschluß rund um Position 120 im Race to Dubai noch nicht ihre Tourkarten für nächsten Jahr absichern konnten. Noch prekärer ist die Situation für Marcel Siem, der nur als ehemaliger Paris-Champion aufteen darf und dem ohne ein Topergebnis der Abschied aus der European Tour droht.

Gute Ausgangslage

Martin Kaymer beginnt das Turnier auf den Backnine und findet an der Seite von Titelverteidiger Alex Noren (SWE) schon auf der 12 das erste Birdie, das er jedoch mit einem darauffolgenden Bogey auch sofort wieder aus der Hand gibt. Noch einmal gelingt dann aber auf den Backnine mit einem Erfolgserlebnis auf der 15 der Sprung in den roten Bereich. Da es sich kurz vor dem Turn auf der 17 aber noch ein Fehler bequem macht, kommt er „nur“ bei Level Par auf den ersten neun Bahnen an.

Das ändert er dann aber auf der vorderen Platzhälfte gekonnt, denn schon die durchaus hantige 1 kann er zum nächsten Birdie überreden und legt auf der 4 mit einem Chip-in recht rasch einen weiteren roten Eintrag nach. Selbst damit hat die ehemalige Nummer 1 der Welt aber noch eindeutig nicht genug, denn mit seinem bereits fünften Erfolgserlebnis des Tages liegt er nach der 6 bereits bei 3 unter Par und verteidigt das Zwischenergebnis ohne Wackler bis zum Schluss. Mit der 68 (-3) legt Martin Kaymer einen richtig guten Start hin und geht als 13. aus sehr guter Position in den zweiten Spieltag.

Noch auf Kurs

Max Schmitt startet am Donnerstag zwar mit einem anfänglichen Bogey auf der 10 alles andere als planmäßig ins Turnier, stabilisiert sein Spiel danach aber rasch und darf sich nach etlichen Pars am Par 3 der 16 auch über den scoretechnischen Ausgleich freuen.

Ausgerechnet das Par 5 der 3 entwickelt sich dann auf den Frontnine zu seinen Ungunsten und knöpft ihm wieder einen Schlag ab. Zwar läuft er danach vergeblich einem erneuten Ausgleich hinterher, schafft es aber auch weitere Fehler zu vermeiden und geht so nach der 72 (+1) und als 65. mit intakten Cutchancen in den zweiten Spieltag.

Viel Luft nach oben

Max Kieffer nimmt gleich am hantigen Eröffnungsloch ein Birdie mit, läutet damit aber einen richtig farbenfrohen Beginn seines Turniers ein, denn mit Bogey-Birdie-Bogey-Birdie danach schwimmt er regelrecht in einem Wechselbad der Gefühle, kommt aber immerhin mit einem Minus als Vorzeichen wieder heraus. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine erwischt es ihn dann aber ausgerechnet am Par 5 der 9 richtig hart, denn nachdem er einen Schneemann zusammebastelt, steht er nur bei einem Zwischenstand von 2 über Par in der 10. Teebox.

Wohl noch leicht geschockt tritt er sich auch zu Beginn der zweiten Neun auf der 10 und der 12 weitere Fehler ein. Gut nur, dass sich dazwischen auch ein Birdie ausgeht, was den Schaden noch halbwegs in Grenzen hält. Ein weiterer roter Eintrag auf der 15 pusht ihn dann sogar wieder etwas weiter nach vor, da er die Runde aber mit einem abschließenden Bogey beendet, muss er sich mit der 74 (+3) anfreunden, die ihm als 90. bereits einen unangenehmen Rückstand einbrockt.

Bernd Ritthammer muss am Nachmittag schon recht früh auf der 12 das erste Bogey einstecken und findet auch danach nur bedingt einen brauchbaren Rhythmus. Zwar spult er einige Pars in Folge ab, stolpert auf der 17 aber über den zweiten Fehler des Tages. Die Probleme setzen sich auch nach dem Turn weiter fort und am Ende hat er bei zwei weiteren Bogeys und einem Doppelbogey bei nur einem einzigen Birdie die 76 (+5) auf der Scorecard stehen, die ihn nur weit hinten auf Rang 104 einreiht.

Wilder Faux-pas

Marcel Siem lässt auf den ersten Bahnen noch nicht erahnen, wie er vor einigen Jahr in Paris den Titel erringen konnte, denn gleich das Par 3 der 2 und das darauffolgende Par 5 kosten dem Routinier zwei Schläge. Kurz hat es dann nach einem Birdie auf der 6 den Anschein, als könne er richtig gegensteuern, doch ein darauffolgendes Bogey radiert ihm das Erfolgserlebnis sofort wieder aus. Zumindestens geht sich danach noch ein roter Eintrag aus, weshalb er nur im leichten Plusbereich die zweiten Neun in Angriff nimmt. Zu den Backnine kommt er danach aber gar nicht mehr, da er nach der ersten Platzhälfte disqualifiziert wird.

„Irgendwie passend zur ganzen Saison hab ich jetzt auch noch besser gelegt am Fairway und das gleich ganze fünf mal. Dann hab ich natürlich den Ball von der falschen Seite gespielt und zehn Strafschläge kassiert. Das war ein wenig zu viel für mich und ich hab mich daraufhin selbst disqualifiziert. Ich werde mich jetzt akribisch auf die Tourschool im November vorbereiten“, beschreibt der Routinier wie es zur Disqualifikation kam.

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Rückzug angetreten

OPEN DE ESPANA – FINAL: Max Kieffer findet am Finaltag im Club de Campo Villa de Madrid keinen gewinnbringenden Rhythmus und fällt im Klassement im freien Fall nach unten. Auch Ritthammer und Siem nur im hinteren Drittel.

Max Kieffer pflügte sich am Moving Day mit einer 66 regelrecht durchs Feld und pendelte sich erst auf Rang 18 wieder ein. Kann „Kiwi“ am Sonntag eine ähnlich starke Runde nachlegen, könnte er aus Spanien womöglich sogar noch ein Spitzenergebnis mitnehmen.

Allerdings geht am Sonntag gleich der Start mit einem anfänglichen Bogey gründlich daneben. Zwar bessert er den Fehler recht zügig am Par 3 der 3 wieder aus, verabsäumt es aber an das Erfolgserlebnis anzuknüpfen und kommt nach weiterem Fehler auf der 8 sogar nur im Plusbereich auf den Backnine an.

Dort setzen sich die Probleme dann weiter fort, denn mit den nächsten Fehlern auf der 11 und der 13 ruscht er endgültig bis ins hintere Drittel des Leaderboards ab. Da er bis zum Schluss darauf keine Antwort mehr geben kann, muss er sich mit der 74 (+3) und Rang 49 zufrieden geben.

Ebenfalls weit zurück

Bernd Ritthammer hat einige Schwierigkeiten sich am Finaltag zurecht zu finden, denn ein Par 3 Bogey auf der 3 wirft ihn rasch in den Plusbereich. Zwar dreht er sein Score mit zwei Birdies auf der 5 und der 7 klar in die richtige Richtung, ein weiterer Fehler auf der 8 lässt ihn aber nur bei Level Par zum Turn kommen.

Die zweiten Neun verlaufen dann durchaus ruhiger, bis er mit einem Eagle am Par 4 der 15 für ein ganz besonderes Highlight sorgt. Am Ende steht er nach abschließendem Bogey auf der 18 mit einer zartrosa 70 (-1) beim Recording, was ihm im Kampf ums Spielrecht für kommendes Jahr mit einem 51. Platz nur bedingt weiterhilft.

Marcel Siems verpatztes Wochenende nimmt am Sonntag endgültig konkrete Formen an. Lediglich ein Par 5 Birdie findet er auf der 4, muss parallel dazu aber bereits vier Schläge abgeben – darunter ein Doppelbogey gleich zu Beginn auf der 1 – und rutscht so bis in den Leaderboardkeller ab.

Nach dem Turn findet er dann rasch ein weiteres Birdie, gibt dieses jedoch auch rasch wieder aus der Hand. Auch danach will er nicht mehr in den gewinnbringenden Rhythmus der ersten beiden Tage finden, denn trotz seines dritten roten Eintrags geht sich mit abschließendem Fehler nur die 74 (+3) aus, womit er hinten als 63. regelrecht festsitzt.

Jon Rahm (ESP) lässt mit einer 66er (-5) Finalrunde nichts mehr anbrennen und krallt sich bei gesamt 22 unter Par überlegen den Sieg.

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Max Kieffer

Alle Ehre gemacht

OPEN DE ESPANA – 3. RUNDE: Max Kieffer macht dem Moving Day im Real de Campo Villa de Madrid alle Ehre und stürmt mit einer 66 weit im Klassement nach vor. Marcel Siem und Bernd Ritthammer fallen zurück.

Max Kieffer hat sein Visier am Moving Day von Beginn an messerscharf eingestellt, denn nach drei anfänglichen Pars schnürt er auf der 4 und der 5 einen roten Doppelpack, der ihn klar in die richtige Richtung pusht. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er auf der 7 und der 8 einen weiteren Zwischensprint einlegt und so bereits bis an die Top 20 heranmarschiert.

Auch auf den zweiten Neun läuft im Großen und Ganzen alles wie geschmiert, denn schon auf der 10 geht sich das nächste Birdie aus und selbst auf den ersten und einzigen Fehler – die 12 brummt ihm ein Bogey auf – hat er mit zwei weiteren Birdies mehr als die passende Antwort parat. Am Ende marschiert er mit einer 65 (-6) bis auf Rang 18 nach vor und nützt so den Moving Day nahezu perfekt aus.

Von Beginn an kein Rhythmus

Marcel Siem zeigte auch am Freitag nach anfänglichen Problemen starkes Golf und behauptete mit einer 69 seinen Platz im Spitzenfeld. Am Samstag hofft er nun von Beginn an sein bestes Golf zeigen zu können um womöglich sogar Jagd auf die Spitzenreiter machen zu können.

Allerdings bekommt dieses Vorhaben schon auf der 1 mit einem anfänglichen Bogey einen gehörigen Dämpfer. Auch danach ist keine Spur mehr von der Leichtigkeit der ersten Runden auszumachen und ein Schneemann am Par 5 der 4 wirft ihn dann endgültig nicht nur aus der Spitzengruppe, sondern reiht ihn erst im hinteren Mittelfeld wieder ein.

Die Probleme reißen auch nach dem Turn nicht ab. Zwar findet er auch das erste Birdie, dieses quetscht er aber zwischen zwei weitere Fehler und muss sich so am Ende mit der 76 (+5) zufrieden geben, was ihn bis auf Platz 46 zurückwirft.

Plätze eingebüßt

Bernd Ritthammer präsentiert sich am Samstag als Mr. Zuverlässig. Der Zwitplatzierte der Porsche European Open spult die gesamten Frontnine über Pars ab. Damit macht er zwar keinen Fehler, rutscht im Klassement aber um ein paar Ränge zurück.

Auf den zweiten Neun wird es dann aber zusehends bunter, wenngleich sich Bernd mit Sicherheit eine andere Farbe gewünscht hätte. Ein Par 3 Bogey auf der 11 kontert er zwei Bahnen später noch aus, auf zwei Bogeys gegen Ende der Runde auf der 16 und der 17 hat er dann aber keine Antwort mehr und muss sich so mit der 73 (+2) zufrieden zeigen, die ihn deutlich bis auf Platz 56 zurückwirft.

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Deutsches Triple

OPEN DE ESPANA – 2. RUNDE: Marcel Siem hält mit einer 69 im Club de Campo Villa de Madrid seine Spitzenplatzierung. Auch Bernd Ritthammer und Max Kieffer stürmen in Madrid ins Wochenende.

Marcel Siem konnte seine Startchance zum Auftakt nahezu perfekt ausnützen, denn der Routinier knallte eine fehlerlose 66 (-5) aufs Tableau und positionierte sich so im absoluten Spitzenfeld. Am Freitag hofft er nun mit später Startzeit an die gezeigte Leistung anknüpfen zu können.

Allerdings geht dieses Vorhaben von Beginn an schief, denn schon das Par 3 der 11 will so gar nicht gelingen und lässt Marcel erst nach einem Doppelbogey wieder seiner Wege ziehen. Zwar radiert er die aufgerissenen Schläge mit einem Birdiedoppelpack wieder aus, muss danach aber auch zwei Bogeys notieren und kommt so nur bei 2 über Par für den Tag auf den Frontnine an.

Dort stabilisiert der Routinier dann aber sein Spiel was anfängliche Pars unterstreichen. Nach und nach findet er auch den gewinnbringenden Rhythmus wieder und kann noch zwei rote Doppelpacks einstreifen. Mit der 69 (-2) hält Marcel so seinen Platz im Spitzenfeld und geht als 6. aus sehr aussichtsreicher Position ins Wochenende.

Preisgeld bereits fix

Bernd Ritthammer muss zwar gleich auf der 1 ein Bogey notieren, steckt den anfänglichen Fehler aber ohne Probleme weg und spielt sich sofort wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Da er danach bis zum Turn noch zwei weitere Birdies aufsammelt, kommt er im vorderen Mittelfeld zur 10. Teebox.

Richtig unaufgeregt spult Bernd dann die weiteren Bahnen ab und nimmt großteils sichere Pars mit. Auf der 15 passt dann noch einmal alles zusammen und er knackt kurzfristig mit dem nächsten Birdie so gar die Top 20. Kurzfristig deshalb, weil er gleich danach auch ein Bogey notieren muss, mit der 69 (-2) stellt der Cut als 26. aber klarerweise keinerlei Probleme dar.

Max Kieffer hat recht früh am zweiten Spieltag mit Problemen zu kämpfen und tritt sich schon am Par 3 der 11 das erste Bogey ein. In Folge stabilisiert er sein Spiel aber und biegt nach einem Birdiedoppelpack auf der 16 und der 17 in Richtung Wochenendteilnahme ab.

Die vorderen Neun hat „Kiwi“ dann ganz sicher im Griff, denn reihenweise postet er Pars auf die Scorecard und tütet auf der 7 noch ein weiteres Birdie ein. Erst die 9 wird ihm dann noch zum Verhängnis, nach der 70 (-1) geht sich der Cut als 60. aber „on the number“ aus.

Zu viele Fehler

Max Schmitt hat auch am Freitag wieder einige Probleme, denn nach den Backnine liegt er bei drei Bogeys und nur einem Birdie schon bei 2 über Par. Nach dem Turn arbeitet er sich mit Birdies zwar wieder heran, muss gegen Ende aber weitere Fehler notieren und steht so wie schon am Vortag mit der 72 (+1) beim Recording, womit er schließlich als 82. doch recht klar den Cut verpasst.

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Startchance genützt

OPEN DE ESPANA – 1. RUNDE: Marcel Siem legt mit einer fehlerlosen 66 einen Start nach Maß hin und mischt bei der unverhofften Startchance im Spitzenfeld mit. Auch Bernd Ritthammer bringt sich im Club de Campo Villa de Madrid mit einer 70 auf Cutkurs.

Die European Tour-Saison 2019 biegt in Madrid in die Zielgerade ein und somit steigt auch der Druck auf Bernd Ritthammer und Max Schmitt im Kampf um eine neue Tourkarte. Im Race to Dubai werden beide aktuell rund um Position 120 geführt, womit sie noch unbedingt ein Topergebnis benötigen um weiter in Europas erster Liga aufteen zu dürfen.

Marcel Siem, der dringendst ein absolutes Spitzenergebnis benötigt um sich die verlorengegangene Tourcard womöglich doch noch zurückholen zu können, gibt von Beginn an in Madrid Vollgas. Ohne jeglichen Makel spult der Routinier die Frontnine ab und sammelt dabei bereits vier Birdies auf, womit er in der frühen Phase des Turniers sogar den Ton angibt.

Zwar schläft sein Spiel nach dem Turn etwas ein, Marcel versteht es aber gekonnt weiterhin Fehler fernzuhalten und da er auf der 15 noch ein weiteres Birdie aufsammelt, geht sich am Ende sogar eine bogeyfreie 66 (-5) aus, womit er nach den Vormittagsflights die Führungsrolle inne hat. Am Ende überholen ihn aber Kristian Krogh Johannessen (NOR) und Adri Arnaus (ESP) noch und verdrängen ihn auf Rang 3.

Segel auf Cutkurs gesetzt

Bernd Ritthammer muss zwar schon recht früh auf der 12 ein Bogey notieren, stabilisiert sein Spieler aber rasch wieder und gleicht sein Score kurz vor dem Turn auf der 18 mit seinem ersten Birdie wieder aus.

Das grundsouveräne Spiel zieht er auch auf den Frontnine weiter durch und sammelt am Par 5 der 4 noch ein weiteres Birdie auf, das er gekonnt bis zum Schluss verwaltet. Mit der 70 (-1) bringt er sich zum Auftakt als 42. klar auf Cutkurs.

Besseres gefragt

Maximilian Kieffer kann bereits fix für die neue Saison planen und kann damit recht entspannt an die Sache herangehen. Auf den Frontnine wirkt es dann aber eher verkrampft, denn gleich vier Bogeys unterstreichen, dass sich „Kiwi“ noch nicht wirklich wohl fühlt. Zumindestens gehen sich auch drei Birdies aus, womit er gut Schadensbegrenzung betreibt.

Die zweiten Neun verlaufen dann um einiges ruhiger und Max kann mit einem Par 5 Birdie auf der 14 sein Score sogar wieder ausgleichen. Da er sich gleich danach aber auf der 15 das nächste Bogey eintritt, muss er sich zum Auftakt mit der 72 (+1) zufrieden geben, die ihn nur auf Rang 85 einreiht.

Max Schmitt muss schon auf der 2 ein Doppelbogey notieren und findet so denkbar schlecht in die Runde. Zwar geht sich auf der 4 (Par 5) dann auch das erste Birdie aus, mit weiterem Bogey auf der 6 rutscht er aber rasch wieder zurück. Erst am Par 3 der 9 geht sich dann kurz vor dem Wechsel auf dei Backnine ein weiteres Erfolgserlebnis aus.

Doch selbst dieses hat nicht lange Bestand, denn auf der 10 tritt er sich seine zweite Doublette ein und rutscht damit immer weiter im Klassement ab. Erst danach findet der Youngster seinen Rhythmus und bringt auf fehlerlosen weiteren Bahnen noch zwei Birdies unter, was am Ende in der 72 (+1) mündet, womit er aber mit einer guten zweiten Runde immerhin noch Chancen auf den Cut hat.

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Einzig verbliebene Hoffnung

KLM OPEN – 2. RUNDE: Max Kieffer ist im The International von Amsterdam die einzige schwarz-rot-goldene Hoffnung am Wochenende, nachdem Martin Kaymer und Co allesamt am Cut scheitern. Dafür aber mischt Kieffer sogar im Spitzenfeld mit.

Max Kieffer geht dank eines abschließenden Eagles und einer 69 (-3) nur von knapp hinter den Top 10 in den zweiten Spieltag und will sich nun mit früherer Tee Time eine gute Ausgangslage fürs Wochenende sichern. Auch Marcel Siem liegt nach der leicht geröteten 71 noch auf Cutkurs. Für Bernd Ritthammer, Max Schmitt, Martin Kaymer und Julian Kunzenbacher heißt es am Freitag Birdies, Birdies, Birdies notieren, soll sich der Sprung ins Wochenende noch ausgehen.

Gut angeknüpft

Max Kieffer knüpft am Freitag sofort dort an wo er am Donnerstag aufgehört hat und nimmt schon auf der 11 das erste Birdie mit. Zwar geht er es dann kurzzeitig etwas ruhiger an, dreht ab der 15 aber wieder gehörig an der Birdieschraube und sammelt bis zum Turn noch drei rote Einträge auf, die ihn bis in die geteilte Führung katapultieren.

Auch auf den Frontnine wirkt es zunächst so als könne er den Fuß voll am Gaspedal lassen, denn nach weiterem Birdie am Par 5 der 3 ziert er weiterhin die Spitze des Feldes. In Folge reißt der Schwung aber etwas ab und Max muss auch noch ein Bogey einstecken. Doch auch mit der 68 (-4) könnte die Ausgangslage als 8. vor dem Wochenende kaum besser sein.

Ein Schlag zuviel

Von Beginn an ist Martin Kaymer am Freitag dann auf Wiedergutmachung aus, denn gleich zu Beginn kann er die 11 zum ersten Birdie überreden und heizt damit seinen Birdiemotor so richtig auf. Mit weiteren roten Einträgen auf der 13, der 15 und der 18 holt er sich die nächsten Schläge und kommt so im knallroten Bereich auf den Frontnine an.

Mit dem Wissen, dass er auf jeden Fall noch weitere Birdies benötigen wird um die 77 (+5) vom Vortag ausbügeln zu können, zeigt er sich auch auf den ersten neun Bahnen durchaus angriffslustig und belohnt sich für das genommene Risiko auf der 3 und der 4 mit den nächsten Birdies. Da er bis zum Schluss fehlerlos bleibt, unterschreibt er schließlich die 66 (-6), die jedoch knapp als 75. um einen Schlag nicht für den Cut reicht.

Ebenfalls ein freies Weekend

Bernd Ritthammer beginnt zwar hochkonzentriert und findet nach vier anfänglichen Pars auch das erste Birdie, da er sich kurz vor dem Wechsel auf die Backnine aber auch ein Bogey eintritt, rutscht er wieder auf Level Par zurück. Nach zwei weiteren Birdies auf der 11 und der 14 biegt er mit intakten Cutchancen auf die 18 ab. Statt des erhofften Birdies muss er aber ein Bogey einstecken und scheitert so mit der 71 (-1) und als 86. ebenfalls am Cut.

Marcel Siem hat einige Mühe so richtig gewinnbringend in der zweiten Runde anzuschreiben, denn der Routinier eröffnet mit gleich acht Pars am Stück und da es sich danach noch dazu auf der 9 ein Fehler bequem macht, liegt er zur Halbzeit seiner zweiten Runde bereits hinter der Cutmarke zurück. Da er sich gleich danach zu Beginn der zweiten Neun den nächsten Fehler eintritt und bis zum Schluss keine Antwort weiß, muss er sich nach der 74 (+2) und als 104. mit dem Missed Cut anfreunden.

Max Schmitt zeigt von Beginn an, dass er durchaus gewillt ist den aufgerissenen Rückstand vom Vortag noch aufzuholen, denn auf fehlerlosen neun Bahnen findet er bereits drei Birdies und arbeitet sich so Stück für Stück in Richtung Cutmarke nach vor. Auch nach dem Turn sammelt er gleich zwei Birdies auf, muss am Ende aber volles Risiko nehmen, was in zwei abschließenden Fehlern mündet. Mit der 69 (-3) zeigt er sich zwar klar verbessert, der Cut geht sich aber wie bei Marcel Siem als 104. nicht aus.

Julian Kunzenbacher findet auch am zweiten Spieltag keinen Rhythmus und häuft weitere Fehler an. Am Ende steht er nur mit einer 75 (+3) beim Recording und scheitert damit als 148. klar am Einzug ins Wochenende.

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Max Kieffer

Adler gelandet

KLM OPEN – 1. RUNDE: Max Kieffer mischt im The International dank abschließendem Eagle im Spitzenfeld mit, die restlichen Deutschen marschieren mit angezogener Handbremse über die Fairways. Martin Kaymer kommt überhaupt schwer unter die Räder.

Nach heftiger Kritik wegen der No-Show beim Hamburger Heimspiel ist Martin Kaymer bei der KLM Open um Wiedergutmachung bemüht. Deutschlands Nummer 1 hatte zuletzt 5 Wochen pausiert um seine Batterien aufzuladen: „Ich habe nach dem anstrengenden Sommer dringend eine Pause gebraucht. Die ersten drei Wochen habe ich kein Golf gespielt und mich dann die letzten 14 Tage vorbereitet. Jetzt freue ich mich wieder darauf alle wiederzusehen und Golf zu spielen.“

Kaymer gewann 2010 die KLM Open: „Allerdings auf einem anderen Kurs in Hilversum. Die KLM Open ist generell ein Turnier das ich besonders mag, weil ich sogar zwischendurch nach Hause fahren kann, wenn ich am nächsten Tag eine späte Startzeit habe. Donnerstag und Freitag werden wichtig sein um zu sehen wo ich stehe, weil ich nicht wirklich viel gemacht habe in letzter Zeit.“

Bernd Ritthammer hofft nach Platz 2 beim Heimspiel seinen Erfoglslauf auch auf holländischem Golfrasen fortzusetzen. Max Schmitt, Marcel Siem, Max Kieffer und Julian Kunzenbacher komplettieren das Deutsche Lineup im The International von Amsterdam.

Später Paukenschlag

Max Kieffer zeigt sich am Nachmittag richtiggehend angriffslustig, denn nach zwei anfänglichen Pars überredet er schon das Par 5 der 3 zum ersten Birdie. In Folge wird es dann aber zusehends farbenfroher, denn ein Bogey-Birdie-Bogey Intermezzo wirft ihn wieder auf Level Par zurück. Das lockt Max aber regelrecht aus der Reserve, denn er beschließt die Frontnine mit zwei weiteren Birdies und kommt so deutlich im Minusbereich zum Turn.

Der Schwung reißt auf den Backnine aber plötzlich total ab und Max läuft vergeblich weiteren Birdies hinterher. Da er sich dann noch dazu ausgerechnet am Par 5 der 15 ein Bogey eintritt, rutscht er sogar auf nur noch 1 unter Par zurück. Erst ein abschließendes Eagle am Par 5 der 18 lässt ihn dann noch richtig im Klassement nach oben klettern, denn nach der 69 (-3) reiht er sich zum Auftakt auf Platz 17 ein.

Leicht gerötet

Mit allererster Startzeit gelingt Marcel Siem auf der 11 eines der ersten Birdies des Turniers und bringt den Routinier auch rasch in den roten Bereich. Gekonnt verwaltet er diesen dann über längere Zeit, ehe es ihn auf der 17 auch mit dem ersten Bogey erwischt.

Nach dem Turn rutscht muss er mit weiterem Fehler sogar mit dem Plus als Vorzeichen leben, ehe er mit einem Birdiedoppelpack sein Score wieder in die richtige Richtung dreht. Am Ende marschiert er mit der 71 (-1) ins Ziel und legt sich als 46. eine brauchbare Ausgangslage für den Cut auf.

Bereits zurück

Bernd Ritthammer hat zu Beginn noch Mühe an die grandiose Leistung von Hamburg anzuknüpfen, gleicht ein frühes Bogey dank zweier Birdies aber mit Fortdauer der Runde mehr als aus. Kurz vor dem Turn erwischt es ihn aber dann auf der 18 erneut und er kommt so nur bei Level Par auf den Frontnine an.

Auf der vorderen Platzhälfte wirkt es dann als käme er wieder in einen richtig gewinnbringenden Schwung, denn zwei Birdies pushen ihn klar nach vor. Danach allerdings ist wieder sprichwörtlich etwas der Wurm drin, denn nach drei Bogeys muss er sich schlussendlich mit der 73 (+1) und Rang 83 zufrieden zeigen.

Max Schmitt erlebt gleich auf der 12 einen wahren Schock, denn ein frühes Doppelbogey reiht in schon früh weit hinten ein. Vergeblich ist er danach die gesamten Backnine über auf der Suche nach einem roten Eintrag. Diesen findet er dann zwar gleich auf der 1, tritt sich aber bis zum Schluss noch ein Bogey mit darauffolgendem Doppelbogey ein und muss so mit der 76 (+4) und Platz 128 leben.

Schlechter Standort

Martin Kaymer startet sehr souverän mit zwei Pars und darauffolgendem Birdie. Den roten Eintrag kann er jedoch nicht als Initialzündung verwenden, denn schon auf der 6 muss er den scoretechnischen Ausgleich einstecken und kommt nach weiterem Fehler auf der 9 sogar nur im Plusbereich auf den Backnine an.

Auf den Backnine zerfällt das Spiel von Deutschlands Nummer 1 dann komplett, denn auf den verbleibenden neun Bahnen tritt er sich noch drei Bogeys und sogar eine Doublette ein. Erst ein abschließendes Birdie ermöglicht zumindestens noch die 77 (+5), womit sich der zweifache Major-Champion aber einen ordentlich schweren Rucksack im Kampf um den Cut umhängt. Die Standortbestimmung verlief somit als 134. so gar nicht nach dem Geschmack des Düsseldorfers.

Julian Kunzenbacher bastelt schon auf der 11 einen Schneemann und muss kurz darauf noch ein weiteres Bogey notieren, worauf er bis zum Turn nicht reagieren kann. Auf den Frontnine findet er dann zwar auch die ersten Birdies, muss aber auch weitere Fehler einstecken und marschiert so schließlich nur mit der 79 (+7) und als 147. ins Ziel.

Callum Shinkwin (ENG) setzt mit der 66 (-6) die frühe Bestmarke.

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Nur Casey besser

PORSCHE EUROPEAN OPEN – FINAL: Bernd Ritthammer muss sich an einem unglaublich spannenden Finaltag im Green Eagle GC nur Paul Casey (ENG) knapp geschlagen geben.

Bernd Ritthammer konnte am Samstag dank einer schwachen dritten Runde von Robert MacIntyre (SCO) mit einer 70 (-2) zum Schotten aufschließen und geht somit beim Heimspiel in Hamburg als Co-Leader in den Finaltag. Am Sonntag wird er aber wohl erneut sein absolutes A-Game benötigen um Paul Casey (ENG), Matthias Schwab (AUT) und Co auf Distanz halten zu können.

Konzentriert findet der Deutsche vor den Massen an Fans im Finalflight dann auch gut in die Runde, denn mit anfänglichen Pars macht er nichts falsch. Da er am Par 3 der 5 dann nach starkem Abschlag den Birdieputt lochen kann, bleibt er der Spitze hartnäckig erhalten.

„Es gibt kein Patentrezept für den Sieg. Ich muss einfach meinen Gameplan durchziehen und an meine Stärken glauben. Im Endeffekt muss ich nur das machen, was ich an den Tagen zuvor auch gemacht hab“, so Bernd Ritthammer im Interview während seiner Finalrunde.

Souverän spult er seine Bahnen danach auf den Frontnine ab und befreit sich auch gekonnt aus der ein oder anderen brenzligen Situation. Ein perfektes Wedge auf der 9 – dem einzigen Par 5 der vorderen Platzhälfte – beschert ihm dann sein zweites Birdie des Tages.

Am Par 5 der 11 schickt er seinen Ball dann aber baden und muss sich am Ende mit seinem ersten Schlagverlust des Tages anfreunden. Diesen steckt er aber gut weg, zeigt sich danach weiterhin voll fokussiert und nimmt am Par 5 der 15 dank starker Annäherung das nächste Birdie mit, das ihn wieder in die geteilte Führung bringt.

Trotz eines wild abgebogenen Abschlags geht sich dank eines weiteren unglaublichen Wedges auch auf der 16 – dem längsten Loch der European Tour – ein Birdie aus. Da aber zeitgleich Paul Casey zur Hochform aufläuft und auch auf der 17 seinen Birdieputt versenkt, kann er derzeit nur am Engländer dranbleiben.

Auf der 18 hat er dann noch die Chance aufs abschließende Birdie, lässt den Downhiller aber etwas zu kurz und muss sich so nach der 68 (-4) mit dem geteilten 2. Platz anfreunden. Den Sieg schnappt sich Paul Casey mit einem einzigen Schlag Vorsprung.

Birdiemotor angeworfen

Dominic Foos dreht am Sonntag gehörig an der Birdieschraube. Der Youngster, der hauptberuflich auf der Challenge Tour seine Brötchen verdient, findet schon auf den Frontnine fünf rote Einträge und stürmt damit unwiderstehlich im Klassement in Richtung Norden.

Auf den Backnine allerdings ebbt der Schwung dann deutlich ab und Dominics Runde schläft im Gegensatz zu den fulminanten ersten neun Bahnen regelrecht ein. Lediglich ein Bogey muss er auf ansonsten farblosen Löchern notieren. Erst das abschließende Par 5 der 18 hält dann noch ein Erfolgserlebnis parat und lässt ihn schließlich die 67 (-5) unterschreiben, die ihn noch bis auf Rang 14 klettern lässt.

Max Rottluff beginnt die letzte Runde richtig solide und nimmt reihenweise meist sichere Pars mit. Erst auf der 8 geht sich erstmals eine Bahn nicht mit der vorgeschriebenen Schlaganzahl aus, da er das darauffolgende Par 5 aber gut im Griff hat, radiert er das Bogey postwendend wieder aus. Ganz ähnlich verlaufen auch die Backnine, denn erneut nimmt er ein Bogey und ein Birdie mit, marschiert so mit der 72 (Par) über die Ziellinie und beendet das Turnier damit knapp unter Par auf Rang 28.

Marc Hammer zeigt sich am Sonntag richtig souverän und findet nach anfänglichen Pars auf der 4 sogar das erste Birdie. Zwar tritt er sich auf der 8 auch einen Fehler ein, radiert diesen mit darauffolgendem Par 5 Birdie aber sofort wieder aus. Zwar muss er auch auf den Backnine noch zwei Bogeys eintragen, da er aber auch noch drei Birdies aufsammelt unterschreibt er am Ende die 70 (-2) und macht mit seiner besten Runde der Woche noch etliche Ränge gut und wird schließlich 46.

Alex Knappe hat auch am Finaltag wieder Schwierigkeiten einen brauchbaren Rhythmus zu finden, denn nach zwei Bogeys und nur einem Birdie kommt er schon im Plusbereich zum Turn. Dort tritt er sich dann sofort den nächsten Fehler ein, ehe er es kurzzeitig etwas ruhiger angeht. Am Ende aber wird es dann noch einmal deutlich farbenfroher auf der Scorecard und er marschiert schließlich nur mit der 74 (+2) über die Ziellinie, was ihn auf Platz 60 einreiht.

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Bernd Ritthammer

Spitzenreiter in der Heimat

PORSCHE EUROPEAN OPEN – 3. RUNDE: Bernd Ritthammer schiebt sich mit einer 70 am Moving Day in die geteilte Spitze und geht so mit klar intakten Siegchancen im Green Eagle GC von Hamburg in den Finaltag.

Bernd Ritthammer marschierte am Freitag mit einer fehlerlosen 66 (-6) bis in die erste Verfolgerposition nach vor. Dennoch hat Bernd bereits vier Schläge Rückstand auf Leader Robert MacIntyre (SCO) und muss so am Moving Day von Beginn an Vollgas geben, will er den Schotten rasch unter Druck setzen.

Am Samstag präsentiert sich Bernd dann von Beginn weg unglaublich sicher, denn nach starker Annäherung aus dem Fairwaybunker geht sich sofort auf der 1 das erste Birdie aus. Zwar muss er sich in Folge in Geduld üben – erst das Par 5 der 9 spendiert das zweite Erfolgserlebnis – da Robert MacIntyre an der Spitze aber patzt, teilt er sich jedoch schon zur Halbzeit die Führungsrolle mit dem Schotten.

Erst auf den Backnine wird Bernds Spiel dann etwas wackeliger, wenngleich er ein Bogey auf der 10 mit gleich zwei darauffolgenden Birdies mehr als ausradiert. Nach einem Bogeydoppelpack auf der 14 und der 15 verpasst er es dann zwar vorne wegzumarschieren, dank eines abschließenden Erfolgserlebnisses auf der 18 (Par 5) unterschreibt er aber die 70 (-2) und teilt sich so mit Robert MacIntyre die Führungsrolle.

Rote Runden verpasst

Max Rottluff zeigt sich am dritten Spieltag zum dritten Mal richtig verändert, denn nach einer bärenstarken 68 (-4) zum Auftakt und der zähen 75 (+3) vom zweiten Spieltag, präsentiert er sich diesmal richtig geizig auf der Scorecard. Lediglich ein Birdie auf den Frontnine und ein abschließendes Bogey ziert das Tableau, was Max mit der 72 (Par) und als 22. nahezu auf der Stelle treten lässt.

Dominic Foos hat am Samstag von Beginn an Probleme richtig ins Spiel zu finden, was sich bei nur einem Birdie schon auf den Frontnine mit Bogey und Doppelbogey bemerkbar macht. Nur kurz wirkt es dann nach dem Turn als könne er sich mit einem weiteren roten Eintrag zurückkämpfen, doch zwei weitere Bogeys lassen am Ende nicht mehr als die 75 (+3) zu, die ihm etliche Ränge kostet und ihn auf Platz 27 zurückwirft.

Von Beginn an erinnert bei Alex Knappe am Moving Day nichts mehr an den bärenstarken Auftritt von Runde 2, denn schon nach den Frontnine liegt er nach drei Bogeys deutlich über Par. Da es sich dann auf der 10 noch ein weiterer Fehler gemütlich macht, droht er sogar ganz abzurutschen. Erst danach stabilisiert er sein Spiel und kann auch noch ein Birdie auf der Scorecard verewigen. Mehr als die 75 (+3) geht sich aber nicht aus, was ihn deutlich bis auf Platz 48 zurückreicht.

Für Amateur Marc Hammer geht es vorrangig darum weiter Erfahrung auf der ganz großen Bühne zu sammeln. Am Moving Day gibt er dann auch durchaus eine gute Figur ab, wenngleich die Schlagverluste mit 4 : 3 knapp die Oberhand behalten. Mit der 73 (+1) klettert er aber sogar um einige wenige Ränge bis auf Platz 52 nach oben.

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Knallrot im Titelkampf

PORSCHE EUROPEAN OPEN – 2. RUNDE: Bernd Ritthammer schaltet sich mit einer fehlerlosen 66 in den Titelkampf ein. Insgesamt cutten im Green Eagle GC fünf Deutsche ins Wochenende.

Bernd Ritthammer zeigt sich am Freitag von Beginn an in bester Birdielaune. Schon die 11 überredet er zu einem ersten Erfolgserlebnis und auch die drei anderen langen Bahnen der Backnine hat Bernd bestens im Griff, was ihn bei einem Zwischenstand von 4 unter Par auf die Frontnine abbiegen lässt.

Auf den ersten Neun geht er es dann zunächst etwas ruhiger an, schnürt aber auf der 6 und der 7 noch einen Birdiedoppelpack und unterschreibt so schlussendlich die fehlerlose 66 (-6), die ihn als ersten Verfolger von Robert MacIntyre – der Schotte notiert sogar eine 65 (-7) und gibt bei gesamt 11 unter Par klar den Ton an – ins Wochenende starten lässt.

Ebenfalls knallrot

Dominic Foos stiehlt am Freitag Vormittag allen die Show. Der Youngster startet gleich mit einem Birdie, lässt es dann zunächst aber noch ruhig angehen und rutscht nach einem Par 5 Bogey auf der 9 noch vor dem Turn sogar wieder auf Level Par zurück.

Auf den Backnine aber dreht er dann richtig auf, notiert noch drei weitere Birdies und beendet die Runde sensationell mit einem Eagle. Mit der 67 (-5) knallt Dominic so am Vormittag die beste Runde des Tages aufs Tableau und marschiert als 8. bis ins absolute Spitzenfeld nach vor.

Gute Cut-Arbeit

Max Rottluff hat am Freitag sichtlich mehr zu kämpfen als noch am ersten Spieltag. Am Ende hat er zwar drei Birdies auf der Habenseite stehen, muss aber auch vier Bogeys und sogar eine Doublette eintragen. Mit der 75 (+3) ist dank der starken ersten Runde  vom 20. Platz aus aber in dieser Woche noch vieles möglich.

Mit einer der letzten Startzeiten trumpft Alex Knappe am Freitag so richtig auf. Zwar beginnt er auf der 10 mit einem Bogey, bis zum Schluss nimmt er aber satte sechs Birdies mit, unterschreibt so die 67 (-5) und macht damit die 77 (+5) vom Vortag mehr als vergessen. Der Cut stellt so als 25. für ihn keinerlei Problem dar.

Amateur Marc Hammer hat am Freitag von Beginn an Probleme und liegt nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey beim Turn sogar hinter der Cutmarke zurück. Erst auf den Frontnine stellt sich endlich ein gewinnbringender Rhythmus ein und da er auf der 8 auch ein Birdie findet, geht sich der Cut nach der 75 (+3) und als 58. für den Amateur in Hamburg aus.

Freies Weekend

Hinrich Arkenau startet mit einem Birdie gleich richtig gut in den Tag und lässt sich selbst von zwei Bogeys nicht aus der Ruhe bringen, denn nach weiteren Erfolgserlebnissen auf der 15 und der 18 darf er sich nach zunächst nach der 71 (-1) noch Hoffnungen auf den Cut machen, am Ende werden diese als 71. aber enttäuscht.

Max Schmitt hat bei den zähen Verhältnissen auch am Freitag wieder alle Hände voll zu tun und muss wie schon am Vortag drei Bogeys einstecken. Zumindestens findet er auf der 16 auch ein Birdie, der Cut geht sich nach der 74 (+2) und bei gesamt 5 über Par als 88. aber nicht aus.

Das Schicksal teilt er sich mit Max Kieffer, denn nach vier Bogeys und zwei Birdies unterschreibt auch er am Freitag eine 74 (+2) und wird damit wie sein Landsmann knapp am Cut scheitern. Auch Benedict Staben verpasst nach der 72 (Par) an gleicher Position den Wochenendeinzug.

Auch für David Heinzinger (75 & 105.), Hurly Long (73 & 114.), Marcel Siem (70 & 114.), Georg Schultes (78 & 114.), Matthias Schmid (Am) (74 & 114.), Allen John (72 & 123.), Finn Fleer (79 & 132.) und Maximilian Walz (78 & 143.) ist das Turnier bereits nach dem Freitag zu Ende.

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