Schlagwort: martin kaymer

Erster Verfolger

THE PLAYERS LIVE TICKER – 3. RUNDE: Alex Cejka bleibt am Moving Day von Ponte Vedra Beach am Führenden Jason Day dran. Martin Kaymer ruiniert sein Score mit einer 9.

LIVE TICKER 3. Spieltag: Alex Cejka krallt sich bei extrem schwierigen Bedingungen in Sawgrass mit der Par-Runde ganz vorne fest und geht als erster Verfolger von Jason Day mit vier Schlägen Rückstand in den Schlusstag

Alex Cejka beginnt souverän und notiert bei Wind, harten und schnellen Grüns souveräne Pars. Auf der 4 legt er dann ein lasergenaues Eisen bis auf einen Meter zum Stock und lässt sich die Chance nicht nehmen. Ein anschließendes Bogey stellt das Tagesergebnis aber schnell wieder zurück. Nach einer langen Parserie erwischt es ihn auf den Back 9 mit zwei Bogeys, die er jedoch im Finish mit zwei starken Birdieputts zur Par-Runde wieder ausgleichen kann.

Mit Auftakt Birdie auf der 10 findet Martin Kaymer zwar perfekt in den dritten Spieltag, gibt den Schlag aber nach Dreiputt auf der 12 wieder aus der Hand. Auf der 14 kommt es dann ganz schlimm. Martin versenkt den Abschlag im Wasser und findet auch danach nicht den Weg Richtung Golfloch. 3. Schlag im Grünbunker, 4. Schlag 80 Meter dünn übers Grün, 5. Schlag zurück ins Rough, 6. Schlag in den Grünbunker, 7. Schlag aufs Grün und noch zwei Putts! Erst nach neun Schlägen ist der Ball endlich drinnen.

Von dem Schock erholt sich Kaymer jedoch rasch und kann sein Score gut zusammenhalten und die 76 hereinbringen. Damit gewinnt er kurioserweise sogar vier Ränge und geht als 45. ins Finale.

Jason Day bleibt trotz erster Schlagverluste im Turnier mit zwei Doppelbogeys und Bogey das Mass aller Dinge. Mit der 73 geht der Australier bei -14 drei Schläge vor Cejka, Matsuyama und Duke ins Sawgras-Finale.

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Martin Kaymer

Deutsche geben Gas

THE PLAYERS CHAMPIONSHIP – 1. Runde: Alex Cejka, Martin Kaymer und Bernhard Langer müssen sich angesichts tiefer Scores gehörig strecken um im TPC Sawgrass mitzuhalten. Jason Day schießt mit der 63 (-9) am Vormittag alle Lichter aus und stellt den Platzrekord ein.

Perfekte Bedingungen mit wenig Wind am Morgen nutzen vor allem Jason Day (63) und gleich 5 Spieler bei 7 unter Par um in Ponte Vedra Beach mit einem kräftigen Ausrufezeichen zu starten. Martin Kayer und Alex Cejka bringen sich jedoch ebenfalls gut in Position.

Bei deutlich mehr Wind am Nachmittag nutzt Alex Cejka gleich am 11. Grün, seiner zweiten Bahn, die erste gute Birdie-Chance aus zwei Metern. Auf den schwierigeren Front 9 hält sich Alex bislang gut aus allen Problemen heraus ohne jedoch viele Chancen herauszuspielen. Rechtzeitig zum Halbzeitturn rollt Alex aus 7 Meter den zweiten Birdieputt ins Loch. Auf den Backnine passiert dann auch ein Bogey, bei gleich vier weiteren Birdies aber kein Problem. Derart stark platziert er sich mit der 67 als 13.  nur knapp hinter den Top 10.

Bereits auf seinem 3. Loch, der 12, sichert sich Martin Kaymer das erste Birdie. Auf der 14 gelingt aus 2,5 Metern der nächste rote Eintrag. Mit starkem Eisen legt er sich am weltberühmten Inselgrün, der 17, die nächste Möglichkeit auf und verwertet aus 6 Metern. Die 1 kostet dann nach misslungenem Up & Down den ersten Schlag. Am ersten Par 5 der Frontnine holt er sich diesen schnell wieder zurück. Ein abschließendes Birdie auf der 9 macht dann die 68 perfekt, die mit Platz 23 eine gute Ausgangsposition für den Players Champion von 2014 bringt.

Bernhard Langer startet auf den Backnine mit soliden Pars. Nach einem Wasserball am Par 5, der 16 muss er den ersten Schlag abgeben. Nach guter Annäherung gelingt auf der 1 aus knapp drei Metern wieder der Ausgleich. Ausgerechnet das Par 5, der 2 kostet dann nach Bunkerausflug wieder einen Schlag.Erneut gelingt aus 1,5 Metern auf der 6 der scoretechnische Ausgleich.

>> Leaderboard The Players

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Players Championship Scoring

Live Scoring von der Players Championship 2016 mit Martin Kaymer, Alex Cejka und Bernhard Langer jetzt aus dem TPC Sawgrass. Das inoffizielle 5. Golf-Major versammelt auch heuer die Weltelite von Jordan Spieth bis Jason Day und Rory McIlroy in Florida zum ultimativen Kräftemessen auf der US PGA Tour.

Mit Martin Kaymer, Bernhard Langer und Alex Cejka spielen gleich drei Deutsche Golf-Pros im Kreis der Allerbesten. Das Rekordpreisgeld von 10,5 Millionen US Dollar und der TPC Sawgrass werden dem Mega-Golfturnier auch heuer seinen besonderen Reiz verleihen.

Players_Pins1_2016Ein Fragezeichen steht über der aktuellen Form von Kaymer und Cejka, die zwar letzte Woche für gute Einzelrunden sorgten, aber zuletzt in Amerika wenig glänzen konnten. Kaymer erreichte im Vorjahr Platz 56, Cejka verpasste knapp den Cut. Titelverteidiger ist US-Paradiesvogel Rickie Fowler.

(links die Pin-Positions für Runde 1)

>> Live Scoring PLAYERS CHAMPIONSHIP

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Martin Kaymer

Trendumkehr

WELLS FARGO 2016: – Martin Kaymer und Alex Cejka gelingt zum Abschluss die Trendumkehr in Quail Hollow zurück zu den starken Leistungen vom ersten Spieltag. Für Topergebnisse kommt dies jedoch in Charlotte zu spät.

Alex Cejka und Martin Kaymer scorten nach gutem Auftakt von Tag zu Tag schwächer. Am Finaltag haben die beiden Deutschen ihr Golfspiel wieder besser aussortiert und kehren zurück zu ansprechenden Leistungen.

Kaymer legt sich erst am 4. Grün einen realistischen Birdieputt auf, schiebt aber aus drei Metern vorbei. Das überlange Par 3 der 6 knöpft dem Düsseldorfer nach verzogenem Grünschlag ein Bogey ab. Großartige Annäherung dafür am Par 5 der 7 und zur Belohnung ein Eagle aus zwei Metern. Das beflügelt Kaymers Spiel, der drei Birdies nachlegen kann und mit der 69 seine beste Runde der Woche abliefert. Für mehr als Platz 41 reicht aber das Ergebnis von 2 über Par nicht mehr.

Cejka locht gleich seinen ersten Putt aus viereinhalb Metern zum Birdie. Ein verzogener Drive vom 4. Tee führt zum ersten Bogey. Mit einer starken Leistung auf den Par 5 der Back 9 kann Cejka sein Score zusammenhalten. Beim Putten läuft dagegen wenig. So schiebt er einen kurzen Par-Putt an der 16 vorbei, kann sich aber auch mit der Par-Runde noch ein wenig aus Platz 53 verbessern.

Der Kalifornier James Hahn schlägt Roberto Castro im Playoff am 1. Extraloch und holt seinen zweiten US PGA Tour-Titel.

>> Endergebnis Wells Fargo Championship

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Rickie Fowler

Rickie in Pole Position

WELLS FARGO CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Rickie Fowler (USA) spielt sich in Quail Hollow an die Spitze nach vor – wo er vor 4 Jahren den ersten Titel gewann. Alex Cejka und Martin Kaymer fallen dagegen bei böigem Wind zurück.

Rickie Fowler pirschte sich bereits am Freitag auf leisen Sohlen an die Spitze heran. Am Donnerstag mit der 71 (-1) noch unspektakulär gestartet, spielte er sich mit der 68 (-4) am zweiten Spieltag als 5. bereits in eine gute Verfolgerposition. Am Samstag bringt der charismatische Youngster dann erneut eine 68 (-4) auf die Scorecard, was ihm den Sprung an die Spitze ermöglicht.

Alex Cejka und Martin Kaymer starteten aus dem Mittelfeld bei Even Par ins Wochenende von Quail Hollow. Auf dem schweren Kurs von North Carolina zeigen sie bei böigem Wind am Samstag ihre bislang schwächste Leistung und rutschen weiter im Klassement ab. Rickie Fowler übernimmt bei 9 unter Par das Kommando.

Kaymer erarbeitet sich bereits in der Anfangsphase exzellente Birdiechancen, die er an der 3 und 4 auch nutzen kann. Der Düsseldorfer trägt aber einige Attacken unsauber vor, wie am Par 5 der 7, als er die Annäherung baden schickt. Bis zur Halbzeit tritt Kaymer mit jeweils drei Birdies und Bogeys auf der Stelle. Danach geht es mit Bogeys weiter, nur findet Kaymer keine Birdies mehr um wirksam gegenzuhalten.

Cejka patzt nach frühem Birdie zweimal bei den Annäherungen und kassiert prompt die Bogey-Rechnung. An der 7 erarbeitet sich Alex eine tolle Eaglechance, nimmt aber auch dankend das Birdie mit. Auf den Back 9 wollen keine Birdieputts mehr fallen, dafür setzt es noch am Par 4 der 16 mit Doppelbogey einen herben Tiefschlag, nachdem die Annäherung im Wasser landet.

>> Leaderboard Wells Fargo Championship

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Martin Kaymer

In der Warteschleife

OPEN DE ESPANA 2016 – FINAL: Martin Kaymer muss weiter auf den 12. European Tour-Titel warten, nachdem er im Valderrama-Finish nicht zusetzen kann.

Das Dutzend will und will einfach nicht voll werden. Seit Juni 2014 (US Open) wartet Martin Kaymer auf den nächsten Sieg im weltweiten Profigolf-Zirkus und schrammt bei der Open de Espana ein weiteres Mal knapp vorbei. Der Rheinländer tankt sich zwar am Samstag auf dem extrem selektiven Klassiker von Valderrama bis auf einen Schlag an die Spitze heran, kann in einem eng umkämpften Finale mit vielen Titelkandidaten aber auch nicht das Pendel zu seinen Gunsten ausschlagen lassen.

Kurz übernimmt Kaymer früh in der Schlussrunde das Kommando. Ein perfektes Eisen am Par 3 der 3 lässt dem Putter weniger als einen Meter Arbeit. Da Joost Luiten am selben Loch das Grün verfehlt und ein Bogey kassiert, führt der Deutsche plötzlich mit zwei Schlägen Vorsprung. Luiten locht anschliessend zwei lange Putts und schnappt sich die Spitze.

Kaymers Annäherungen geraten in Folge zu unpräzise um die Führung zurückerobern zu können. Dazu schiebt er an der 13 einen kurzen Par-Putt vorbei. Einige Male hadert er auch mit dem Puttglück, als gute Putts nicht fallen wollen. Den Anschluss an die Spitze verliert der Düsseldorfer endgültig an der 17, als er die Annäherung ins Wasser schießt und am berüchtigten letzten Par 5 statt mit einer 4 nur mit dem Bogey vom Grün marschiert. Nach Dreiputt-Bogey am Schlussloch ist die frustrierende 74 (+3) gebacken.

5 über Par reicht bei den hantigsten Scores auf der European Tour seit gut 20 Jahren für einen 6. Platz. Kaymer wird nun 14 Tage pausieren und erst wieder Anfang Mai bei der Wells Fargo Championship auf der US PGA Tour aufteen.

Max Kieffer hält sein Score anfangs perfekt in Balance, spielt sich aber zu Beginn der letzten 9 in Probleme und fällt mit der 75 auf Platz 29 zurück. Marcel Siem gibt Schläge am laufenden Band ab und locht auf der schwachen Finalrunde kein einziges Birdie. Die abschließende 77 reicht für Platz 61.

Johnston_1601_330Der Londoner Andrew Johnston feiert im erst zweiten Jahr auf der European Tour dank des über 4 Tage sichersten langen Spiels seinen Premierensieg. Dazu reicht ihm die 70er-Runde (-1) am Schlusstag um bei 1 über Par den spanischen Traditionstitel zu holen.

Platz 2 sichert sich Joost Luiten, der in der Saison bereits zum 5. Mal in den Top 10 landet, vor Sergio Garcia, der mit der 67 die beste Sonntagsrunde spielt.

>> Leaderboard Open de Espana

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Martin Kaymer

Im Titelrennen

OPEN DE ESPANA 2016 – 3. RUNDE: Martin Kaymer reicht eine Par-Runde am Moving Day um bis auf einen Schlag an Leader Lorenzo-Vera heranzukommen.

Zwei Wochen nach dem Rausfall aus den Top 50 der Weltrangliste setzt Martin Kaymer in Valderrama spektakulär zum Konter an: auf dem extrem schweren Kurs der Open de Espana bringt der Düsseldorfer im neuerlich heftigen Wind die 71 (Par) herein und geht bei 2 über Par mit nur einem Schlag Rückstand auf die Spitze ins Finale. Am Sonntag könnte er Titel Nummer 12 auf der European Tour einfahren.

Zweimal profitiert Kaymer von einem Birdie-Doppelschlag um sich an die Spitze anzuschleichen, wobei er den hantigen Bedingungen auch mit vier Bogeys Tribut zollen muss und so keine Runde unter Par zusammenbasteln kann.

Nur Joost Luiten (70) und Alex Noren (68) spielen am Samstag unter Par, wobei sich der Niederländer gleichauf mit Kaymer und Andrew Johnson (ENG) auf Platz 2 klassiert. Nach 54 Löchern liegt kein Spieler mehr in Valderrama unter Par. Auf den harten, kleinen Grüns kann sich bislang der Franzose Michel Lorenzo-Vera am Besten behaupten und führt bei 1 über Par.

Max Kieffer schiebt sich dank niedriger Fehlerquote mit der 72 (+1) auf Platz 20 vor. Nur Marcel Siem kann mit der 75 den Moving Day nicht zu seinen Gunsten nutzen.

>> Leaderboard Open de Espana

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Langer ohne 3. Green-Jacket

US MASTERS 2016: Bernhard Langer verabschiedet sich am Finaltag früh aus dem Titelrennen und fällt weit zurück. Danny Willett fängt sensationell noch Jordan Spieth ab und holt das Green Jacket.

Super-Senior Bernhard Langer ging mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Leader Jordan Spieth (USA) in den Finaltag und bekam so im zarten Alter von 58 Jahren sensationell die Chance auf sein bereits drittes Green Jacket.

Doch Langer überschlägt bereits das erste Grün, eröffnet mit Bogey und schlittert zwei Löcher später sogar in ein Doppelbogey. Auf der 5 muss der Bayer nach dem nächsten Schlagverlust seine Titelchancen bereits früh begraben.

Auch die Backnine beginnt Langer mit Bogey. Selbst auf den am Schlusstag leicht erreichbaren Par 5 der Back 9 wollen ihm keine Birdies gelingen. Nach Bogey-Bogey-Finish muss der Anhausener die bittere 79 notieren und fällt bis auf Platz 24 zurück.

Für Martin Kaymer ging es am Finaltag vorrangig darum sich ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben zu holen, nachdem der Rückstand aus den Vortagen bei 12 über Par bereits aussichtslos war. Der Düsseldorfer setzt das Vorhaben auch in die Tat um und spult zum Abschluss seine beste Runde der Woche ab.

Bei einer von Auf und Abs geprägten Runde dreht Kaymer vor allem im Finish auf und gleicht sein Score mit Eagle an der 14 und Birdie auf der 18 tatsächlich wieder auf Even Par für den Tag aus. Mit der 72 macht er noch einige Plätze im Klassement gut und erreicht Platz 49: “Endlich mal ein positives Gefühl auf diesem Platz. Sehr gute letzte 6 Löcher gespielt und echt mal Spaß gehabt auf den Back 9 von Augusta,” nimmt Kaymer auch gute Emotionen mit zurück nach Europa.

Willett holt ersten Majortitel

Willett_1502_300Danny Willett schlüpft an einem an Spannung kaum zu überbietenden Finaltag ins Green Jacket. Der Engländer spielt zwar die gesamte Saison über bereits in Ausnahmeform – er konnte etwa die Omega Dubai Desert Classic heuer für sich entscheiden – der Sieg in Augusta ist aber doch eher eine Überraschung.

Mit einer fehlerfreien letzten Runde, auf der er bei fünf Birdies keinen einzigen Schlagverlust hinnehmen muss, triumphiert Willett am Ende mit der 67 (-5) und bei gesamt 5 unter Par.

Den Sieg hat er allerdings auch Jordan Spieth (USA) zu verdanken. Der Titelverteidiger zauberte sich die gesamte Woche über mit fantastischem Kurzspiel und unmöglichen Putts über die Anlage, was ihm auch die Führung an den ersten drei Spieltagen bescherte. Ausgerechnet im Amen Corner wirft der 22-jährige dann aber den schon sicher geglaubten Sieg sprichwörtlich ins Wasser.

Zunächst versenkt er schon an der 11 den ersten Ball im kühlen Nass, was ihm nur das Bogey ermöglicht. Aus Golden Bell macht er danach kurzerhand “Golden Hell”. Abschlag und Drop bleiben nicht trocken, am Ende steht die 7 am Par 3. Mit der 73 (+1) geht sich so bei gesamt 2 unter Par für den Texaner “nur” Rang 2 aus. Diesen teilt er sich mit Lee Westwood (ENG), der die 69 (-3) ins Clubhaus bringt.

>> Endergebnis US Masters

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Bernhard Langer

US Masters – 3. Runde

US MASTERS 2016 – 3. RUNDE: Bernhard Langer geht vom 3. Platz aus ins Augusta-Finale mit intakten Chancen auf ein 3. Green-Jacket.

Ein 58-jähriger Deutscher spielt beim US Masters um den Sieg beim ersten Major 2016 mit. Bernhard Langer verschafft sich am Moving Day im extrem windigen Augusta mit der 71 und Platz 3 eine ideale Ausgangslage.

Das Par 5 der 2 nützt der Supersenior gleich zu Beginn gekonnt aus und spielt sich so unter die Top 10. Ausgerechnet auf der megaschweren 5 zeigt er sein ganzes Können und locht zum nächsten Birdie. Ein Dreiputt am folgenden Grün kostet dann den ersten Schlag am Samstag. Diesen holt er sich auf der 8 (Par 5) aber wieder zurück.

Just vor dem Turn wird ihm ein weiterer Dreiputt zum Verhängnis. Mit Bogey auf der 12 muss er den scoretechnischen Ausgleich hinnehmen, taucht ein Loch später am Par 5 aber sofort wieder in den roten Bereich ab und baut diesen auf der 14 sogar noch weiter aus. Mit weiterem Par 5-Birdie dockt er endgültig ganz vorne an. Ein abschließender Schlagverlust nach ungenauem Drive ist zwar bitter, der Altmeister geht aber bei 1 unter Par mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader Jordan Spieth auf die letzte Runde.

Martin Kaymer häuft am Samstag schon früh Schlagverluste an und kann die gesamte Runde über nicht gegensteuern. Nach der 79 geht der Düsseldorfer nur von Platz 52 aus ins Finale.

Titelverteidiger Jordan Spieth (USA) hat auch heuer alle Trümpfe in der Hand. Der US-Amerikaner notiert mit abschließendem Doppelbogey die 73 (+1) und führt damit bei gesamt 3 unter Par. Mit lediglich einem Schlag Rückstand folgt Smylie Kaufman (USA), dem mit der 69 (-3) die beste Runde des dritten Spieltages aufgeht.

>> Leaderboard US Masters

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Bernhard Langer

US Masters – 2. Runde

US MASTERS 2016 – 2. Runde: Supersenior Bernhard Langer spielt bei seinem 33. Augusta-Start in den Top 15 mit. Auch Martin Kaymer turnt sich bei schweren Bedingungen ins Finale.

Nach dem Umfaller im Vorjahr schaffen es Bernhard Langer und Martin Kaymer diesmal bei heftigem Wind und pfeilschnellen Grüns beim 80. US Masters mit den besten 57 Spielern ins Finale. Langer geht mit der 73 (+1) eine der besten Freitagsrunden auf, die den 58-jährigen bei +1 als 15. ins Wochenende gehen lässt.

“Eine gute Runde unter sehr schwierigen Bedingungen,” ist der Anhausener mit dem bislang Erreichten zufrieden, “ich habe sehr gut gespielt, aber diesmal keine Putts gemacht.” Auf seiner Runde mit 15 Pars, zwei Bogeys und einem Birdie gönnt sich Langer 32 Putts, vier mehr als zum Auftakt.

Martin Kaymer kommt mit Bogey nur behäbig aus den Startlöchern, gleicht aber postwendend aus. Danach hat Deutschlands Nummer 1 alle Hände voll zu tun um sein Score zusammenzuhalten. Vor allem im Amen Corner geht es mit Bogeys und Birdie hin und her. Mit etlichen Fehlern fällt er danach weit zurück. Erst auf der 17 kann er wieder gegensteuern und lässt auf der 18 dann nichts mehr anbrennen.

Die 75 bringt den Düsseldorfer bei +5 auf Platz 47 ins Finale: “Bei diesen Bedingungen auf einem Golfplatz, wo ich mich nicht besonders wohl fühle, war es hart zu spielen. Zum Glück ein gutes Finish mit Birdie an der 17 gelungen, aber ich mache hier einfach viel weniger Birdies als die Anderen,” ist Kaymer nach seinem ersten Finaleinzug seit 2014 alles andere als zufrieden.

Auch der überlegene Auftaktleader Jordan Spieth muss erstmals kräftig Federn lassen: eine Runde von 74 Schlägen mit Doppelbogey und fünf Bogeys lässt den Titelverteidiger bei 4 unter Par nur mit einem Schlag Vorsprung auf Rory McIlroy ins Augusta-Weekend gehen.

>> Leaderboard US Masters

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