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Schlagwort: martin kaymer

Starke Quote

DUBAI CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Gleich sechs von neun Deutschen stemmen am Fire Course der Jumeirah Golf Estates den Cut. Max Schmitt mischt dabei sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Am Fire-Course der Jumeirah Golf Estates brannten die European Tourstars gleich am Eröffnungstag ein wahres Birdie-Feuerwerk ab. Angeführt von Andy Sullivan (ENG) mit Platzrekord von 61 (-11) Schlägen kamen aus Deutscher Sicht am ehesten Martin Kaymer mit der 66 sowie Max Schmitt und Bernd Ritthammer mit der 68 mit.

Max Schmitt gibt gleich von der 10 weg Vollgas und liegt nach nur vier gespielten Bahnen schon bei 3 unter Par. Nur kurz gönnt er sich dann eine Verschnaufpause, ehe es mit weiteren Birdies auf der 16 und der 18 sogar bereits bis unter die Top 10 nach vorne geht. Das Par 3 der 2 entwickelt sich dann wie schon am Vortag mit einem Bogey unangenehm, der Fehler ist aber nur so etwas wie die Zündschnur, die zu einer weiteren Birdiexplosion führt. Von der 4 bis zur 7 schnürt Max sogar den roten Viererpack, pusht sich so zur 64 (-8) und mischt damit vor dem Moving Day als 4. sogar im absoluten Spitzenfeld mit.

Bernd Ritthammer muss sich auf den Backnine zunächst ordentlich in Geduld üben. Erst die 7 beschert dem 33-jährigen dann das erste Birdie, das er allerdings prompt danach sofort wieder aus der Hand gibt. Da er auf der 18 danach aber sogar den Eagleputt stopft, bleibt er an den lukrativen Rängen dran. Der Adler ist es auch, der den richtigen Turnaround einleitet, denn auf fehlerlosen Frontnine gehen sich noch drei weitere Birdies aus, was ihn mit der 67 (-5) und als 21. in aussichtsreicher Position ins Weekend cutten lässt.

Locker durch

Am zweiten Spieltag ist Martin Kaymer die gesamten Backnine über mit angezogener Handbremse unterwegs, denn mit Pars macht er zwar keine Fehler, kommt so mit den erneut durchwegs tiefen Scores allerdings zu keiner Zeit mit. Die Lage verschärft sich mit einem Doppelbogey am Par 3 der 2 dann noch zusätzlich, ehe er von der 5 bis zu 9 noch drei Birdies aufsammelt und so immerhin noch die 71 (-1) zum Recording bringt, mit der er als 34. aber etliche Ränge einbüßt.

Nicolai von Dellingshausen drückt am Nachmittag bereits recht früh das Gaspedal ansehnlich durch und verschafft sich mit vier Birdies bei nur einem Fehler auf den Backnine bereits etwas Luft in Sachen Cut. Die vordere Platzhälfte beginnt dann gleich mit einem weiteren Erfolgserlebnis, ehe er es deutlich ruhiger angehen lässt und reihenweise Pars notiert. Erst die 9 entpuppt sich dann noch einmal als gewinnbringend und Nicolai klettert so mit der 76 (-5) und als 34. ganz locker in den Moving Day.

Hurly Long beginnt Runde 2 mit anfänglichen sicheren Pars, ehe er ab der 5 so richtig auf den Birdiegeschmack kommt und bis zum Turn gleich drei rote Einträge mitnimmt, womit er ein zwischenzeitliches Bogey locker kompensieren kann. Auf den Backnine ebbt der Schwung dann zwar etwas ab, mit zwei weiteren roten Einträgen geht sich aber eine sehenswerte 68 (-4) aus, womit er als 43. locker ins Wochenende cuttet.

Alexander Knappe beginnt Runde 2 mit einem Birdie stark, muss jedoch prompt den scoretechnischen Ausgleich einstecken, was sein Spiel etwas einschlafen lässt, denn bis zum Turn geht sich lediglich am Par 5 der 5 noch ein weiteres Birdie aus. Fehler macht er auch auf den zweiten Neun keinen weiteren mehr und da er auf der 11, der 12 und der 14 gleich noch drei weitere rote Einträge aufsammelt, geht sich der Cut mit der 68 (-4) am Ende als 43. ganz sicher aus.

Preisgeld verpasst

Max Kieffer muss schon früh auf der 11 ein Bogey einstecken, was die Aufholambitionen klarerweise sofort torpediert. Der 30-jährige zeigt sich vom Faux-pas jedoch unbeeindruckt und sammelt bis zum Turn noch satte vier Birdies auf, was ihn wieder an die Cutlinie heranbringt. Wie zu Beginn der Runde beginnen auch die vorderen Neun wieder mit einem Bogeydämpfer, was jedoch nur weitere Birdies zur Folge hat. Am Ende steht er sogar mit der 67 (-5) beim Recording, was für den Aufstieg in den Freitag jedoch als 73. nicht reicht.

Sebastian Heisele ist die gesamten Backnine über vergeblich auf der Suche nach einem Birdie. Ein einzelner Fehler auf der 15 fällt angesichts der guten Scores so doppelt schwer ins Gewicht. Auf der 1 kann er sein Score dann kurzzeitig ausgleichen, fällt jedoch rasch wieder zurück und scheitert mit der 73 (+1) und als 79. schließlich am Cut.

Marcel Schneider findet am Donnerstag keinerlei Rhythmus und häuft schon auf den Backnine viel zu viele Fehler an. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel, mit der 72 (Par) ist der Cut als 88. aber weit entfernt. Andy Sullivan diktiert nach einer 66 (-6) und bei gesamt 17 unter Par nach zwei Runden ganz klar das Tempo.

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Birdies im Diskont

DUBAI CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer reicht selbst eine 66 nicht um bei den ultratiefen Scores am Eröffnungstag unter die Top 10 zu rutschen.

Nach einer konstant starken Saison, in der eigentlich nur ein Sieg zum vollen Glück fehlte, biegt Martin Kaymer in Dubai auf die Zielgerade seines Golfjahres 2020 ein. Mit den Emiraten verbindet Deutschlands Nummer 1 aber vor allem Erinnerungen an volle Erfolge: “Wenn Du in irgend einem Teil der Welt Erfolge am Anfang Deiner Karriere hattest, ist es sehr schwer, diesen Ort nicht zu mögen. Das gilt besonders für Abu Dhabi mit dem ersten Toursieg.”

In dieser Woche am Fire Course und kommende Woche am Earth Course der Jumeirah Golf Estates von Dubai, hat Kaymer zwei Chancen das Golfjahr doch noch mit einem Sieg zu beenden: “Das hier ist ein sehr angenehmer Ort um Golf zu spielen und sich mit den Besten zu messen.” Das 1,2 Millionen Turnier am Fire Course fungiert auch als Probegallopp für das große Tourfinale kommende Woche, wofür vorerst nur Kaymer fix qualifiziert ist. Somit geht es für 8 weitere Deutsche im Feld vor allem darum mit einem absoluten Topergebnis ihre Saison noch um eine Woche zu verlängern.

Martin Kaymer tritt sich zwar am Par 3 der 2 ein schnelles Bogey ein, stabilisiert sein Spiel in Folge aber rasch und setzt von der 6 bis zur 8 mit einem Birdiezwischensprint ein starkes Zeichen, das ihn auch deutlich nach vorne pusht. Die Bedingungen bleiben für die Nachmittagsgruppe und damit auch für ihn perfekt, damit muss der Deutsche nachlegen um dran zu bleiben. Ein Birdie-Doppelschlag auf den Back 9 ist somit mehr als willkommen. Im Finish fallen noch zwei Birdieputts, mit der Kaymer die tolle 66 postet, die jedoch angesichts der ultratiefen Scores nur für Platz 12 reicht.


Nicolai von Dellingshausen eröffnet das Turnier bombensicher mit einer langen Parserie. Nach sechs Bahnen kommt er dann erstmals so richtig auf den Birdiegusto und schnappt sich nach einem Erfolgserlebnis am Par 5 der 7 auch auf der 9 einen roten Eintrag. Ohne jeglichen Wackler spult er dann unaufgeregt die zweiten Neun ab und steht so schließlich mit der fehlerlosen 70 (-2) wieder im Ziel, womit er als 51. in etwa auf Cutkurs liegt.


Sebastian Heisele startet gleich auf der 1 mit einem Birdie und sorgt so für einen Auftakt nach Maß. Die 4 allerdings entwickelt sich dann für den 32-jährigen alles andere als prickelnd, denn er benötigt nach einem Doppelbogey noch ein weiteres Birdie um bei Level Par auf den Backnine ankommen zu können. Kaum auf der 10 angekommen setzt es in Form eines Bogeys einen Dämpfer, der ihn sichtlich aber so richtig aufweckt, denn bis zum Schluss findet er noch drei Birdies und unterschreibt so wie sein Landsmann die 70 (-2).


Alex Knappe beginnt das Turnier auf der 10 gleich mit einem Schockerlebnis, steckt das anfängliche Doppelbogey aber gut weg und kann sich nach drei Birdies sogar einen weiteren Fehler erlauben um noch bei Level Par zum Turn zu kommen. Das Birdie-Bogey Wechselspiel findet auf den Frontnine dann aber ein Ende, denn Alex präsentiert sich ganz sicher, findet auf der 1 und der 8 noch zwei Birdies und steht so ebenfalls mit einer 70 (-2) wieder beim Recording.


Max Schmitt beginnt das Turnier mit Birdie nach Maß und lässt sich selbst von einem Bogey danach kaum aus der Ruhe bringen, wie zwei weitere rote Einträge auf der 6 und der 7 beweisen. Erst kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auf der 9 mit dem zweiten Bogey des Tages. Auf der zweiten Halbzeit dreht Schmitt dann mit einem Eagle und drei Birdies voll auf, muss die Attacke aber auch mit einem Doppelbogey bezahlen. Die 68 gibt Schmitt als 28. aber weiter alle Möglichkeiten.

Bernd Ritthammer zeigt eine fehlerlose Leistung, allerdings mit eiskaltem Putter. 4 Birdies reichen immerhin ebenfalls zur 68 und Position 28.


Hurly Long notiert die gesamten Backnine über lediglich Pars und muss insgesamt 10 Löcher auf den ersten roten Farbtupfer warten. Das bringt den Putter zumindest ein wenig auf Temperatur und erlaubt immerhin die Auftaktrunde von 70 Schlägen.


Max Kieffer findet noch überhaupt keinen Rhythmus und tritt sich auf birdielosen ersten neun Löchern bereits ein Bogey und sogar ein Doppelbogey ein. Die mangelnde Spielpraxis mündet in der enttäuschenden 75. Marcel Schneider muss nach der Par-Runde am Donnerstag zumindest zwei Schläge aufholen.

Birdie-Feuerwerk am Fire-Course

Der Engländer Andy Sullivan bolzt mit neuem Platzrekord von 61 Schlägen über den Fire Course. Seine Landsleute Matt Wallace, Ross Fisher sowie der Franzose Antoine Rozner bleiben mit 63er-Runden halbwegs dran.

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WORLD GOLF RANKING

Die offizielle Weltrangliste im Profigolf

(nach Turnier: ALFRED DUNHILL CHAMPIONSHIP) 

WORLD RANKING 2020

RANG
LAST
SPIELER
STARTS
PUNKTE
1 1 Dustin Johnson 41 13.06
2 2 Jon Rahm 48 10.42
3 3 Justin Thomas 46 9.62
4 4 Rory McIlroy 46 7.57
5 6 Bryson DeChambeau 48 7.38
6 7 Webb Simpson 42 7.30
7 8 Xander Schauffele 48 7.24
8 5 Collin Morikawa 40 7.24
9 9 Patrick Cantlay 41 6.47
10 10 Tyrrell Hatton 47 6.27
11 11 Patrick Reed 52 5.87
12 12 Brooks Koepka 43 5.72
13 13 Daniel Berger 41 5.14
14 14 Matthew Wolff 40 4.80
15 15 Adam Scott 40 4.41
16 16 Tommy Fleetwood 52 4.40
17 17 Hideki Matsuyama 52 4.35
18 18 Sungjae Im 52 4.32
19 19 Tony Finau 52 4.26
20 20 Louis Oosthuizen 48 4.16
21 21 Matthew Fitzpatrick 52 3.96
22 22 Abraham Ancer 52 3.82
23 23 Paul Casey 49 3.81
24 24 Kevin Kisner 52 3.65
25 26 Jason Kokrak 49 3.58
26 25 Viktor Hovland 40 3.53
27 27 Marc Leishman 46 3.52
28 28 Cameron Smith 51 3.42
29 31 Ryan Palmer 43 3.32
30 29 Scottie Scheffler 52 3.29
31 32 Justin Rose 49 3.25
32 30 Shane Lowry 52 3.24
33 33 Harris English 52 3.20
34 34 Matt Kuchar 50 3.13
35 35 Gary Woodland 49 3.12
36 36 Tiger Woods 40 3.03
37 39 Kevin Na 47 2.99
38 37 Victor Perez 45 2.95
39 38 Bernd Wiesberger 45 2.94
40 41 Jason Day 46 2.72
41 61 Christiaan Bezuidenhout 52 2.71
42 40 Billy Horschel 52 2.70
43 42 Sergio Garcia 50 2.62
44 44 Bubba Watson 45 2.60
45 43 Joaquin Niemann 52 2.58
46 46 Ian Poulter 49 2.48
47 45 Brendon Todd 45 2.47
48 47 Lee Westwood 46 2.46
49 48 Rickie Fowler 43 2.40
50 49 Mackenzie Hughes 52 2.34
weiters:
83
84
Martin Kaymer
47
1,70
200
197
Sebastian Heisele
40
0,89
234
230
Stephan Jäger
51
0,76
306
306
Hurly Long
40
0,55
350
356
Marcel Schneider
50
0,48
351
351
Thomas Rosenmüller
40
0,46
408
405
Alexander Knappe
40
0,39
436
430
Bernd Ritthammer
41
0,36
460
467
Maximilian Kieffer
47
0,33
539
539
Allen John 
40
0,27
583
591
N.v. Dellingshausen
43
0,24
647
647
Moritz Lampert
40
0,20

 

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Nur knapp geschlagen

ITALIAN OPEN – FINAL: Sebastian Heisele und Martin Kaymer mischen bis zuletzt im Titelkampf mit und müssen sich schließlich nur knapp geschlagen geben. Generell präsentieren sich die deutschen European Tour Vertreter in dieser Woche geschlossen stark.

Sebastian Heisele brachte sich am Samstag mit einer 66 (-6) noch voll ins Titelrennen und will am Sonntag nun klarerweise alles daran setzen mit schnellen Birdies rasch zur Spitze aufzuschließen. Auch Martin Kaymer wusste mit Birdie-Birdie-Eagle Finish und der 68 (-4) zu überzeugen und hat ebenfalls noch Außenseiterchancen auf den ganz großen Wurf.

Sebastian Heisele muss zwar gleich auf der 1 nach einem verzogenen Abschlag ein Bogey einstecken, bessert dieses am darauffolgenden Par 3 aber sofort aus und gibt sich so auch selbst die Initialzündung, denn mit weiteren roten Einträgen auf den beiden Par 5 Löchern der Frontnine bleibt er in angenehmer Lauerstellung zum Führungsduo. Mit einem weiteren roten Eintrag am Par 5 der 11 leuchtet sein Name dann sogar erstmals in geteilter Führung auf, allerdings kommt in Folge Laurie Canter immer besser in Schwung und zieht das Tempo doch spürbar an.

Ein Bogey auf der 13 macht sich so doppelt bitter bemerkbar. An der Spitze zieht jedoch dennoch niemand merkbar davon und nach einem sensationellen Schlag aus dem Rough ergibt sich für Sebastian auf der 18 sogar noch die Eaglechance. Diese verwertet er jedoch nicht und unterschreibt nach dem Birdie die 69 (-3) womit er sich am Ende bei gesamt 18 unter Par und als 4. über ein ganz starkes Turnier freuen darf.

Nur knapp dahinter

Martin Kaymer benötigt am Sonntag nicht lange um richtig ins Rollen zu kommen, denn schon die 3 und das darauffolgende Par 5 halten die ersten Birdies bereit. Zwar tritt er sich danach am Par 3 auch ein Bogey ein, dieses stachelt Deutschlands Nummer 1 sichtlich aber nur zusätzlich an, denn dank Birdies auf der 6 und der 9 bleibt er weiterhin in Schlagdistanz zur Spitze. Mit solidem Spiel bleibt er gut mit dabei, erst ein zu kurzer Chip am Par 3 der 14 kostet ihm dann einen Schlag, womit der Abstand zur Spitze unangenehm anwächst.

Canter und McGowan straucheln sich jedoch weiterhin über den Finaltag, allein Kaymer kann die sich bietende Möglichkeit mit weiteren Birdies nicht wirklich ausnützen. Erst das abschließende Par 5 hält noch einen Schlaggewinn bereit, was ihn die 68 (-4) unterschreiben lässt. Damit verpasst er einmal mehr heuer nur knapp den ganz großen Wurf und baut seine Top 10 Serie – keiner auf der European Tour hat heuer mehr Spitzenresultate als der zweifache Major Champion – mit einem 5. Rang weiter aus.

Alles Rot

Hurly Long fightet am Sonntag wie ein Löwe, denn der Italian Challenge Champion muss auf seinen ersten neun Bahnen bereits ein Doppelbogey und ein Bogey notieren, kommt dank zweier Birdies und eines Eagles aber sogar im Minusbereich auf den Backnine an. Diese verlaufen dann deutlich entspannter, wohl auch, weil der 25-jährige mit einem weiteren Birdie auf der 10 sogar einen roten Doppelpack rund um den Turn schnüren kann. Nach ereignisarmen Bahnen drückt er am Ende noch einmal aufs Tempo und darf sich mit zwei abschließenden Birdies und der 68 (-4) mit Rang 16 über ein durchaus achtbares Abschneiden freuen.

Marcel Schneider bastelt wahrlich kunterbunte erste neun Bahnen zusammen, denn jedesmal wenn er ein Birdie erzielt, muss er prompt auch den Ausgleich einstecken. Erst nach einem dritten roten Eintrag auf der 6 bleibt er dem zartrosa Bereich bis zum Turn treu. Die Backnine verlaufen dann durchwegs konträr zur ersten Plazthälfte, denn bis auf ein Birdie am Par 5 der 11 will nichts Zählbares mehr auf die Scorecard wandern, weshalb er sich am Ende mit der 70 (-2) zufrieden geben muss, die ihm angesichts der guten Scores sogar wenige Ränge kostet und ihn am Ende auf Platz 39 einreiht.

Nicolai von Dellingshausen macht von Beginn an klar, dass die 75 vom Vortag nur ein Ausrutscher war, denn bereits ab der 3 drückt er gehörig aufs Tempo und sammelt noch auf den Frontnine vier Birdies auf. Nach dem Turn schleicht sich dann aber der Fehlerteufel ein und radiert ihm mit gleich drei Bogeys viel herausgeholtes wieder aus. Damit will sich der 27-jährige aber nicht zufrieden geben und sammelt auf der 16 und der 18 noch späte Birdies auf, was ihm mit der 69 (-3) und Rang 55 ein durchaus versöhnliches Ende beschert.

Ross McGowan hat schließlich das bessere Ende für sich, nachdem er auf der 18 einen sehenswerten Birdieputt aus etwa fünf Metern locht und so mit der 71 (-1) und bei gesamt 20 unter Par Laurie Canter und Nicolas Colsaerts (BEL) noch auf Rang 2 verdrängt.

Leaderboard Italian Open

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Voll im Rennen

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Sebastian Heisele mischt nach einer 66 im Chervo GC voll im Titelrennen mit. Auch Martin Kaymer hat noch durchaus gute Chancen auf den ganz großen Wurf.

Deutschlands European Tour Vertreter präsentieren sich in Italien bislang geschlossen stark, denn nicht ein einziger der fünf blieb nach den ersten beiden Runden auf der Strecke. Martin Kaymer und Sebastian Heisele haben überhaupt richtig gute Chancen auf Spitzenplätze, gehen doch beide aus den Top 10 ins Wochenende. Auch Nicolai von Dellingshausen darf sich bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Topränge noch einiges ausrechnen.

Sebastian Heisele muss sich an der Seite von Titelverteidiger Bernd Wiesberger nicht lange gedulden, ehe auf der 4 das erste Birdie auf die Scorecard wandert. Zwar radiert er sich dieses sofort wieder aus, kommt dank eines weiteren Par 5 Birdies jedoch im leicht geröteten Bereich auf den Backnine an. Dort erhöht er die Schlagzahl dann aber vehement und sammelt von der 11 bis zur 15 im Zwei-Loch-Rhythmus drei Birdies auf, die ihn deutlich nach vorne pushen. Da sich dann auf der 18 noch dazu mit einem sehenswerten Putt ein Eagle ausgeht und er so die 66 (-6) unterschreibt, mischt er sogar als 4. voll im Titelrennen mit.

Bärenstarkes Finish

Schon früh sammelt Martin Kaymer im aufkeimenden Wind zur Mittagszeit auf der 3 ein erstes Birdie auf und zeigt auch danach fehlerloses Golf. Standegemäß geht sich dann auch am Par 5 der 6 – wie schon an den Tagen zuvor – wieder ein roter Eintrag aus, der ihn in den Top 10 hält. Kaum auf den Backnine angekommen bremsen ihn dann zwei Bogeys jedoch heftig ein und kosten ihm auch wieder etliche Ränge im Klassement. Erst gegen Ende drückt Deutschlands Nummer 1 noch einmal spürbar aufs Tempo und bringt sich mit zwei Birdies und einem Eagle auf der 18 dank der 68 (-4) als 8. sogar wieder ins Titelrennen.

“Es war heute schwieriger zu spielen als an den Tagen zuvor, denn heute ging es eher darum sich überhaupt Chancen zu erarbeiten, was mir auf den ersten 12 oder 13 Bahnen nicht wirklich gelang. Auf der 16 wars ein extrem schlechter zweiter Schlag von mir, aber der Chip-in zum Birdie hat mir das Momentum für die letzten Löcher gegeben. Ich war überrascht, dass sie auf der 18 die Teebox vorverlegt haben, denn das Par 5 ist auch von hinten ohne Weiteres zu erreichen. Nach gutem Drive wars dann ein perfektes Yardage für mein 6er Eisen und aus vier Metern ist Gott sei Dank der Putt rein. Ich bin froh, dass ich jetzt noch mitmischen kann um den Sieg und denke schon, dass ich es drauf hätte”, so Martin Kaymer nach der Runde.

Im Mittelfeld

Hurly Long findet ganz sicher in den dritten Spieltag und setzt von der 4 weg zu einem beeindruckenden Zwischensprint an, denn mit zwei Birdies und einem darauffolgenden Eagle pusht er sich in Windeseile sogar bis unter die Top 10 nach vor. Auf den zweiten Neun schleichen sich dann allerdings auch drei Fehler ein, die er jedoch allesamt mit eben so vielen Birdies egalisieren kann. Nach der 68 (-4) wahrt er, eine gute Schlussrunde vorausgesetzt, als 26. die Chance auf ein Topergebnis.

Wie schon an den vorangegangenen Tagen präsentiert sich Marcel Schneider auch am Samstag wieder unglaublich sicher. Ohne jeglichen Wackler absolviert er die Frontnine und nimmt von jedem der beiden Par 5 Löcher Birdies mit. Kaum auf den Backnine angekommen fungiert ein Bogey auf der 10 jedoch nahezu wie eine Handbremse und staucht den Vorwärtsdrang doch spürbar zusammen. Erst gegen Ende findet er wieder den Rhythmus und marschiert mit drei abschließenden Birdies noch zur 68 (-4), die ihn als 33. etliche Ränge gutmachen lässt.

Nicolai von Dellingshausen findet keinen Rhythmus und häuft schon auf den Frontnine Schlagverluste an. Nach dem Turn findet er dann zwar auch Birdies, deren vier können drei Bogeys und gleich zwei Doppelbogeys aber in keinster Weise auffangen, weshalb er mit der 75 (+3) viele Ränge einbüßt und sich erst auf Rang 62 wieder einpendelt.

An der Spitze setzt sich mit Laurie Canter (69) und Ross McGowan (67) bei 19 unter Par ein englisches Duett etwas vom Rest des Feldes ab.

Leaderboard Italian Open

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Vielversprechend

ITALIAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Kaymer und Sebastian Heisele gehen im Chervo GC aus den Top 10 ins Weekend. Generell präsentieren sich alle fünf deutschen Spieler richtig stark und lassen in Sachen Cut nichts anbrennen.

Zum Auftakt brachten alle Deutschen Vertreter knallrote Runden zum Recording und liegen somit geschlossen auf Cutkurs. Dennoch heißt es auch am Freitag weiterhin den Fuß voll am Gaspedal lassen, denn bei den generell sehr guten Scores werden weitere gute Runden notwendig sein um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Martin Kaymer zeigt sich gleich von Beginn an mit zwei Birdies in absoluter Spiellaune und orientiert sich so sofort deutlich nach vor. Auch danach hat er sein Visier messerscharf eingestellt, überredet beide Par 5 Bahnen zu weiteren Schlaggewinnen und kommt so beim Zwischenstand von 4 unter Par auf den Backnine an. Das starke ausbalancierte Spiel zieht er bei immer diffuser werdenden Lichtverhältnissen auch auf den Backnine konsequent durch, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos und sammelt dabei noch zwei weitere rote Einträge auf. Mit der 66 (-6) knackt Deutschlands Nummer 1 sogar noch die Top 10 und geht so als 8. aus mehr als nur verheißungsvoller Position ins Wochenende.

Sebastian Heisele wirkt nach seiner starken Auftaktrunde sichtlich motiviert und findet sich auch am Freitag wieder rasch gut zurecht, wie ein Par 5 Birdie auf der 4 beweist. Da sich auf der zweiten langen Bahn dann sogar ein Eagle ausgeht und er noch vor dem Turn auch die 9 zu einem roten Eintrag überreden kann, dockt er schon zur Halbzeit an den Top 10 an. Diese knackt er mit seinem bereits fünften herausgeholten Schlag dann auf der 11, muss allerdings am Par 3 der 14 auch den ersten und einzigen Fehler am Freitag hinnehmen. Mit einem Erfolgerlebnis auf der 16 bessert er aber auch diesen Faux-pas noch aus, steht so schließlich mit der 67 (-5) wieder im Ziel und hat vor dem Wochenende als 8. ein Topergebnis regelrecht zum Greifen nah.

Ebenfalls richtig stark

Nicolai von Dellingshausen beginnt die zweite Runde mit einem anfänglichen Birdie gleich absolut nach Maß und zeigt auch in Folge starkes Golf. Auf der 6 und der 7 belohnt er sich für das sehenswerte Spiel mit den nächsten roten Einträgen und orientiert sich so klar in die richtige Richtung. Nach dem Turn entwickelt sich das Spiel durchwegs ereignisärmer, denn nahezu reihenweise notiert er die Pars auf die Scorecard. Lediglich die 16 lässt noch ein weiteres Birdie springen, womit der 27-jährige mit der fehlerlosen 68 (-4) und als 31. mit guten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende startet.

Hurly Long hat nach einem frühen Birdie-Bogey Intermezzo einige Schwierigkeiten so richtig auf die Birdiespur abzubiegen. Erst nach dem Turn kommt der Champion der Italian Challenge so richtig ins Rollen und sammelt bis zum Ende seiner Runde noch drei Birdies auf, was in der zweiten 69 (-3) mündet, was ihn als 45. ins Wochenende starten lässt.

Marcel Schneider hat am Freitag etwas Mühe so richtig ins Laufen zu kommen, denn auf der scorefreundlichen Wiese am Gardasee bleibt er zwar auf den Frontnine fehlerlos, findet aber lediglich am Par 5 der 6 ein einsames Birdie. Erst auf der 12 lässt er dieses nicht mehr allein und kreist mit seinem zweiten roten Eintrag einen weiteren Score ein. Wie schon am Vortag wird ihm allerdings das Par 3 der 14 zum Verhängnis, den Fehler kann er auf der 17 (Par 3) aber noch ausbessern. Nach der 70 (-2) darf der 30-jährige als 54. mit dem Wochenende planen.

Laurie Canter (ENG) verteidigt seinen Platz an der Sonne. Der Engländer packt auf seine 60er Auftaktrunde eine 68 (-4) drauf und diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 16 unter Par das Tempo.

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Modefarbe: Rot

ITALIAN OPEN – 1. RUNDE: Deutschlands European Tour Vertreter legen im Chervo GC durch die Bank einen knallroten Start hin. Sebastian Heisele und Nicolai von Dellingshausen dürfen sich sogar über 68er Runden freuen.

Am Gardasee, einem der Deutschen liebsten Urlaubsziele, gehen Martin Kaymer, Sebastian Heisele, Hurly Long, Marcel Schneider und Nicolai von Dellingshausen auf Birdiejagd. Vor allem Martin Kaymer, der gemeinsam mit Lee Westwood, Matt Wallace und Titelverteidiger Bernd Wiesberger die Big Names des Turniers sind, hat einiges vor. Mit 5 Top 10 bei 11 Starts auf der heurigen European Tour ist Deutschlands Nummer 1 der beständigste Spieler weit oben am Leaderboard. Nur der längst überfällige erste Sieg seit 6 Jahren wollte bislang noch nicht gelingen. Zum Auftakt allerdings bringen zwei andere Deutsche noch tiefere Runden als die ehemalige Nummer 1 der Welt zum Recording.

Sebastian Heisele muss sich zwar wegen frühmorgendlichen Nebels zunächst eine halbe Stunde länger gedulden als eigentlich vorgesehen, findet sich auf den Backnine aber rasch sehr gut zurecht und sammelt auf der 12, der 15 und der 18 gleich drei Birdies auf, die ihn von Beginn an weit vorne mitmischen lassen. Die 1 bremst ihn dann zu Beginn der Frontnine zwar mit dem ersten Bogey etwas ein, der 32-jährige lässt sich vom Fehler aber nicht beirren und bleibt seinem Gameplan weiterhin treu, der ihm von beiden Par 5 Bahnen der vorderen Platzhälfte noch Birdies einbringt. Mit der 68 (-4) legt der großgewachsene Deutsche als 28. einen gelungenen Start ins Turnier hin.

Ebenfalls auf Cutkurs

Martin Kaymer zeigt sich auf seinen ersten neun Bahnen in Italien von der ganz sicheren Seite. Gleich auf der 11, seiner zweiten Bahn und dem ersten Par 5, sammelt er das erste Birdie auf und legt kurz vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte am zweiten langen Loch ein weiteres Birdie nach. Dieses gibt er dann kaum auf den Frontnine angekommen zwar postwendend wieder aus der Hand, egalisiert den Faux-pas jedoch zwei Bahnen später und krallt sich am Par 5 der 6 das bereits vierte Birdie des Tages. Unaufgeregt spult der zweifache Major-Champion die verbleibenden Löcher ab und darf sich so mit der 69 (-3) und als 50. über einen recht brauchbaren Start freuen.

Hurly Long beginnt mit einem schnellen Birdie am Par 3 der 2 richtig gut und kann am Par 5 der 6 sogar weiter nachlegen. Danach allerdings wird es etwas shaky in seinem Spiel, denn gleich, zwei Bogeys in Folge radieren ihm die beide roten Einträge in Windeseile wieder aus. Mit einem Birdie auf der 9 beendet er die Schwächephase aber noch vor dem Turn gekonnt. Auf den zweiten Neun zeigt er dann einmal mehr, dass er zum absoluten Italien-Spezialisten wurde, denn der Sieger der Italian Challenge vor wenigen Wochen stockt sein Birdiekonto auf der 11 und der 13 noch weiter auf und marschiert so schließlich mit der 69 (-3) zum Recording, was ihn wie Martin Kaymer in eine brauchbare Position für den weiteren Turnierverlauf bringt.

Marcel Schneider hat am Nachmittag einige Schwierigkeiten richtig ins Spiel zu finden, wie eine Parserie gefolgt von einem Bogey auf der 14 beweist. Erst am Par 3 der 17 gibt er sich mit dem ersten Birdie selbst die Initialzündung, wie ein weiterer roter Eintrag danach zum Doppelpack beweist. Auf den vorderen neun Bahnen zeigt er dann fehlerloses Golf und kann von beiden der verbleibenden Par 5 Löcher noch Birdies entführen. Am Ende steht er auch er schließlich mit einer 69 (-3) wieder im Clubhaus und liegt so ebenfalls klar auf Cutkurs.

Nicolai von Dellingshausen lässt bei den tiefen Verhältnissen zwar auf seinen ersten neun Löchern nichts anbrennen und darf sich auch schon auf der 11 über ein schnelles Birdie freuen, weitere rote Einträge wollen aber zumindestens vor dem Turn keine gelingen. Auf der 3 tritt er sich sogar den scoretechnischen Ausgleich ein, der ihn allerdings sichtlich so richtig anstachelt, denn gleich danach stopft er zunächst den Eagleputt und garniert den Adler mit zwei weiteren Birdies danach. Zwar muss er auf der 17 einen Schlag wieder abgeben, mit der 69 (-3) befindet er sich aber in guter Deutscher Gesellschaft.

Laurie Canter (ENG) spielt am Donnerstag in einer ganz eigenen Liga. Der Engländer schrammt nur hauchdünn an einer 59 vorbei und diktiert mit der 60 (-12) unangefochten das Geschehen.

Leaderboard Italian Open

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Formkurve stimmt weiterhin

BMW PGA CHAMPIONSHIP – FINAL: Martin Kaymer beendet das European Tour Flaggschiff-Event im Wentworth GC mit einer 68, zeigt damit, dass die Formkurve weiterhin klar in die richtige Richtung zeigt und legt darüber hinaus auch in Sachen Top 10 eine Punktlandung hin.

Martin Kaymer spielte sich von Tag zu Tag mit Runden von 68 und 69 Schlägen im unterkühlten Wentworth immer besser in Szene. Deutschlands Nummer 1 pushte sich bei der BMW PGA Championship mit starker Birdiequote bis knapp an die Top 10 heran und hat somit am Schlusstag gute Karten um beim wichtigsten Golfturnier des Jahres auf europäischem Boden ein Spitzenergebnis einzufahren.

Der Start gelingt mit drei anfänglichen Pars sehr solide und da sich danach am einzigen Par 5 der Frontnine das eingeplante Birdie ausgeht, bleibt er klar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen. In Folge zeigt er zwar sehr sicheres Golf und lässt so gut wie nichts anbrennen, weitere Birdies lassen jedoch die gesamten Frontnine über auf sich warten.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen überredet er dann aber das Par 3 der 10 und krallt sich so sein zweites Birdie, dass er allerdings mit seinem ersten Fehler gleich danach auch prompt wieder verspielt. Lange muss er jedoch nicht Trübsal blasen, da sich schon am Par 5 der 12 wieder ein roter Eintrag ausgeht.

Da er auch das Par 3 der 14 am Sonntag perfekt im Griff hat, geht sich endgültig der Sprung in die Topränge aus. Da er zum Abschluss auch von der 18 noch ein Birdie entführen kann, marschiert er schließlich mit der 68 (-4) ins Ziel und legt so als 10. in Sachen Top 10 eine Punktlandung hin.

Nach dem eher durchwachsenen Auftakt kann sich Deutschlands Nummer 1 mit dem Abschneiden beim European Tour Flaggschiff-Event wohl durchaus zufrieden zeigen und untermauert, dass seine Formkurve im Großen und Ganzen weiterhin in die richtige Richtung zeigt. Kommende Woche legt der zweifache Major-Champion nun eine Pause ein, ehe er in in Italien wieder zu den Golfschlägern greifen wird.

Tyrrell Hatton (ENG) lässt am Finaltag nichts mehr anbrennen. Der Engländer marschiert mit einer 67 (-5) über die Ziellinie und triumphiert so bei gesamt 19 unter Par eindrucksvoll mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf Victor Perez (FRA). Für Hatton ist es damit der bereits dritte Rolex Series Sieg seiner Karriere.

Leaderboard BMW PGA Championship

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Mit starker Birdiequote

BMW PGA CHMPIONSHIP – 3. RUNDE: Martin Kaymer klettert mit 6 Birdies und der 69 ein weiteres Stück hoch am Leaderboard und hat als 14. die Top 10 vor Augen.

Martin Kaymer fand am Freitag den notwendigen Rhythmus und marschierte mit einer 68 deutlich im Klassement nach vor. Zwar startet er nach der zähen Auftaktrunde nur aus dem Mittelfeld ins Wochenende, die Topergebnisse sind jedoch noch keineswegs außer Reichweite.

An einem windigen und eiskalten Samstag kann sich Martin Kaymer für das überlange Eröffnungsloch nicht erwärmen und beginnt gleich mit einem Bogey seinen Arbeitstag. Auch am zweiten überlangen Par 4 in der Anfangsphase, der 3, gibt der Düsseldorfer einen Schlag ab. Am ersten Par 5, dem leichtesten Golfloch von Wentworth, gelingt das wichtige erste Birdie. Auch die nächste gute Birdiechance, die sich am 8. Grün ergibt, wird genutzt. Nach einem wichtigen Par am allerschwersten Loch erreicht der einzige Deutsche im Finale den Turn in Even Par: das reicht bereits um ein paar Ränge gutzumachen.

Auf die leichteren Back 9 schwingt sich Deutschlands Nummer 1 mit einem starken Eisen und gelungenem Birdieputt. Das Par 3 der 11 bleibt sein Lieblingsloch, nachdem es den dritten Tag in Folge das Birdie spendiert. Am folgenden Par 5 ist der Birdie-Dreierpack dann erfolgreich geschnürt. Die heiße Phase endet mit dem Bogey an der 13, die ihm schon am Vortag einen Schlag gekostet hatte.

Stilvoll setzt Kaymer den Schlusspunkt mit seinem 6. Birdie am Schlussloch und zählt nach der 69 (-3) als 14. zu den Gewinnern vom Moving Day.

Hatton in Pole-Position

Von den Problemen seiner britischen Kollegen Matthew Fitzpatrick (76) und Shane Lowry (74) profitiert vor allem Tyrrell Hatton, der seine Chancen auf den Par 5 mit Eagle und zwei Birdies eiskalt ausnutzt. Mit der besten Runde in der Spitzengruppe von 68 Schlägen pusht sich der Turkish Open-Champion auf 14 unter Par hoch und nimmt damit gleich drei Schläge Guthaben auf die schärfsten Verfolger mit in den Schlusstag. Zudem sind der Däne Joachim B. Hansen und der Franzose Victor Perez auf seinen Fersen nicht gerade Schwergewichte. Tommy Fleetwood und Patrick Reed müssen dagegen als geteilte Vierte bereits vier Schläge aufholen.

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Deutlich nach vor

BMW PGA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Martin Kaymer marschiert am Freitag mit einer 68 deutlich nach vor und wahrt vor dem Wochenende so sogar die Chance auf ein Topergebnis. Max Kieffer zittert im Wentworth GC vergeblich um den Cut.

Martin Kaymer und Max Kieffer verpassten zum Auftakt rote Runden, was beide einigermaßen unter Zugzwang bringt. Kieffer liegt zwar zumindestens noch auf Cutkurs, Raum für Fehler hat er jedoch keinen. Kaymer musste sich überhaupt mit einer 73 begnügen und muss somit am zweiten Spieltag bereits zulegen, will er nicht erneut wie schon in Schottland letzte Woche wieder am Cut scheitern.

Martin Kaymer findet sich am Freitag Nachmittag bei besten Scoringbedingungen sofort perfekt zurecht und kann schon von der anspruchsvollen 1 das erste Birdie entführen. Auch danach zeigen sich Parallelen zum Vortag, denn nach weiteren Birdies auf der 4 und der 5 gelingt erneut ein mehr als nur guter Start in den Spieltag.

Deutschlands Nummer 1 lässt auch danach den Fuß vehement am Gaspedal, zündet auch auf der 6 ein richtig starkes Eisen und lässt sich die nächste Birdiechance nicht entgehen, womit er sogar bereits an den Top 20 anklopft. Die 7 bremst den Vorwärtsdrang dann jedoch mit dem ersten Bogey recht abrupt ab, was auch wieder Gedanken an die Auftaktrunde aufkommen lässt, wo er ebenfalls nach starkem Beginn deutlich zurückfiel. Diese scheint er sichtlich nicht aus dem Gedächtnis verbannen zu können, denn mit einem weiteren Fehler kurz vor dem Turn, muss er wieder ein paar Federn lassen.

Fehler ausgebügelt

Diesmal allerdings stabilisiert er sein Spiel nach den beiden Fehlern wieder und biegt mit einem Birdie auf der 11 wieder in die richtige Richtung ab. Die abwechslungsreiche Runde findet auch danach ihre Fortsetzung, denn ein weiterer Fehler auf der 13 bremst ihn erneut etwas ab. Wieder allerdings lässt der Konter nicht lange auf sich warten, wie das bereits sechste Birdie des Tages auf der 15 beweist.

Doch auch damit hat der zweifache Major-Champion noch nicht genug und nimmt auch vom ersten der beiden abschließenden Par 5 Bahnen einen roten Eintrag mit. Zwar will die 18 kein abschließendes Birdie mehr springen lassen, mit der 68 (-4) marschiert die ehemalige Nummer 1 der Welt aber ohne jegliche Probleme ins Wochenende und wahrt als 30. sogar die Chance auf ein Topergebnis.

Vergebliches Hoffen

Max Kieffer beginnt seinen zweiten Arbeitstag gleich mit einem Bogey, was im Nachhinein betrachtet wohl so etwas wie die Richtung ist, die er sich am Freitag selbst vorgibt. Nur kurz flackert mit dem scoretechnischen Ausgleich am Par 5 der 4 Hoffnung auf, mit zwei Doppelbogeys danach begräbt er diese jedoch noch vor dem Turn rasch wieder.

Frei nach dem Motto “Aufgegeben wird nur ein Brief” holt der 30-jährige auf den Backnine aber noch einmal alles aus sich heraus und radiert mit Birdies auf der 12, der 14 und der 15 drei aufgerissene Schläge wieder aus. Da jedoch keines der beiden abschließenden Par 5 Löcher dann noch einen roten Eintrag springen lässt, sitzt er nach der 73 (+1) lange Zeit sprichwörtlich am heißen Stuhl, eher er Gewissheit hat, dass es als 68. hauchdünn nicht fürs Wochenende reicht.

Matthew Fitzpatrick (ENG) und Shane Lowry (IRL) teilen sich bei gesamt 12 unter Par die Führung.

>> Leaderboard BMW PGA Championship

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