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Schlagwort: yannik paul

Hauchdünn vorbei

DP WORLD TOUR CHAMPIONSHIP – FINAL: Max Kieffer verpasst am Earth Course mit einer 71er (-1) Finalrunde nur hauchdünn ein Topergebnis. Yannik Paul, Marcel Schneider und Hurly Long können beim großen Tourfinale nicht mehr zulegen.

Max Kieffer zeigte bislang eine konstant starke Leistung und geht nach Runden von 69 (-3) und zweimal 70 (-2) Schlägen als 9. in die Finalrunde und hat damit ein Topergebnis beim großen Tourfinale regelrecht greifbar. Yannik Paul, Marcel Schneider und Hurly Long rutschten am Moving Day mit schwarzen Runden zurück und hoffen auf eine versöhnliche letzte Runde der Saison.

Max Kieffer schnappt sich zwar trotz zu langer Grünattacke in den Bunker hinters Kurzgemähte schon am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie, rutscht jedoch nach verpasstem Up & Down bereits zwei Löcher später am Par 3 wieder auf Level Par zurück und kommt nach Problemen im Grünbunker am zweiten Par 5 der Frontnine sogar nur bei 1 über Par in der 10. Teebox an, was ihn vorerst auch aus den Top 10 kegelt. Mit einem starken Putt und einer gelungenen Grünattacke holt er sich auf der 12 und dem Par 5 der 14 dann die nächsten Birdies ab und da er die gesamte verbleibende Runde über fehlerlos bleibt, geht sich so auch am Finaltag mit der 71 (-1) noch eine rote Runde aus, womit er am Ende als 11. ein Topergebnis aber hauchdünn verpasst. Die Jahreswertung beendet “Kiwi” auf Rang 33.

Nicht mehr zugelegt

Zum bereits vierten Mal in dieser Woche findet Yannik Paul am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie und kann auf der 5 recht zeitnah ein weiteres Erfolgserlebnis nachlegen. Erst danach reißt der Schwung unangenehm ab, was sich am Par 3 der 6 und der 9 in Bogeys bemerkbar macht, was ihn wieder auf Level Par zurückwirft. Bereits auf der 10 arbeitet er sich aber wieder in den Minusbereich, büßt jedoch mit einem Bogeydoppelpack am Par 5 der 14 und der 15 wieder Ränge ein. Am Schlussloch srambled er sich aus dem Grünbunker aber noch zum abschließenden Par 5 Birdie und bringt so noch die 72 (Par) ins Clubhaus, was Rang 23 im Turnier und Platz 20 im Race to Dubai bedeutet.

Von Beginn an macht Marcel Schneider klar, dass er am Finaltag noch einmal die letzten Kräfte mobilisieren will, denn schon auf der 1 geht sich das erste Birdie aus und selbst auf ein Bogey danach auf der 3 gibt er am Par 3 der 4 prompt die passende Antwort. Da sich dann auf der 7 und der 8 noch zwei weitere Schlaggewinne ausgehen, kommt er sogar bei bereits 3 unter Par zum Turn. Wie aus dem Nichts hat der 32-jährige aber plötzlich erhebliche Schwierigkeiten und rutscht mit verpassten Up & Downs auf der 11, der 12 und der 17 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Immerhin geht sich am letzten Loch der Saison noch ein Birdie aus, was ihm noch eine zartrosa 71 (-1) ins Ziel rettet und ihn auf Rang 34 ausweist. In der Jahreswertung wird Marcel 50.

Souverän findet Hurly Long mit Pars in den Finaltag und holt sich schließlich auf der 5 sogar das erste Birdie ab, dass er allerdings auch prompt wieder in Form eines Par 3 Bogeys danach verspielt. Immerhin geht sich auf seinem Problemloch – auf der 9 notierte er bislang neben zwei Bogeys sogar ein Doppelbogey – der zweite Schlaggewinn aus, was ihn im roten Bereich auf den Backnine ankommen lässt. Dort reißt der gewinnbringende Schwung dann aber wieder ab und nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey beendet er die Saison nur mit einer 75 (+3), womit er sich auf Platz 50 einreiht. Das Race to Dubai beendet er auf dem 27. Platz.

Nach FedEx Cup auch DP Tour Champion

Jon Rahm (ESP) lässt sich am Sonntag mit einer 67 (-5) und bei gesamt 20 unter Par den Sieg nicht mehr nehmen und beendet damit das Jahr wie schon letzte Saison als 3. des Race to Dubai. Rory McIlroy (NIR) arbeitet sich am Finaltag regelrecht zu einer 68 (-4),Nach wird damit alleiner 4. und sichert sich so nach seinem Triumph im FedEx Cup vor wenigen Wochen auch die Krone der DP World Tour. Ryan Fox (NZL) wird schlussendlich trotz eines eher zähen Turniers mit Rang 19 noch 2. der Jahresrangliste.

Leaderboard DP World Tour Championship

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Sensationssieg auf Mallorca

MALLORCA GOLF OPEN – FINAL: Yannik Paul schnappt sich in dramatischer Manier im Son Muntaner GC seinen ersten DP World Tour Sieg der Karriere. Nicolai von Dellingshausen vervollständigt einen deutschen Feiertag mit dem Runner-up Finish.

Yannik Paul ließ am Samstag auf Mallorca gleich drei Adler auf der Scorecard landen und marschierte mit einer 62 (-9) bis in die geteilte Spitze nach vor, womit der 28-jährige voll im Titelkampf mitmischt. Auch Nicolai von Dellingshausen und Hurly Long starten aus den Top 10 in die letzten 18 Löcher und haben so alle Chancen die Balearen mit einem Spitzenergebnis wieder zu verlassen.

Von Beginn an erinnert bei Yannik Paul bei schwierigeren Verhältnissen nichts mehr an den unglaublichen Auftritt vom Vortag, denn gleich die 1 brummt ihm ein Bogey auf. Da jedoch so gut wie jeder einigermaßen zu kämpfen hat kann er sich nach weiterem Bogey auf der 7 und dem ersten Schlaggewinn auf der 8 sogar einen Zwischenstand von 1 über Par erlauben um immer noch das Tempo im Turnier zu diktieren. “Ich war am Anfang sehr konfident, aber die Putts sind nicht gefallen. Ich habe gesehen, dass die anderen auch nicht besser spielen, also war ich nicht weiter beunruhigt. Auf Loch 11 mussten wir aber länger warten und dann fängst du unweigerlich zu denken an, und da wurde ich ein wenig nervös. Aus dem Nichts habe ich dann zwei Fehler gemacht, und plötzlich war ich drei Loch vor Schluss zwei Schläge hinten,” berichtet er anschließend.

Am Par 5 der 11 kämpft er sich dann wieder auf Level Par zurück, rutscht mit einer Schwächephase und zwei Bogeys sogar um zwei Schläge hinter Marcus Armitage (ENG) zurück. Nachdem der Engländer jedoch am Par 5 der 17 den Abschlag wegballert und sich ein Doppelbogey einfängt und Yannik Paul am Schlussloch vom Vorgrün den Birdieputt locht, darf sich der Deutsch in seiner Rookie Saison auf der Tour mit der 72 (+1) und bei gesamt 15 unter Par gleich über den ersten Sieg freuen.

“Es ist natürlich etwas Besonderes, wenn du gleich im ersten Jahr auf der Tour gewinnst, aber ich hatte hier die ganze Woche das Gefühl, das ich gewinnen kann.“

Runner-up für Nicolai

Mit einem frühen Par 3 Bogey beginnt die Finalrunde für Nicolai von Dellingshausen nicht nach Plan, immerhin stabilisiert der 29-jährige sein Spiel in Folge und taucht nach einem Birdie auf der 7 auch wieder in erster Verfolgerposition auf. Ein weiterer Fehler kurz vor dem Turn wirft ihn dann jedoch wieder etwas zurück. Bereits am Par 5 der 11 gleicht er sein Score mit dem nächsten Birdie aber wieder aus, drückt sein Tagesergebnis danach auf der 15 erstmals in den roten Bereich und holt sich mit einem gefühlvollen Putt vom Vorgrün auf der 18 noch ein Birdie ab, was ihn mit der 69 (-2) und bei gesamt 14 unter Par am Ende nur um einen Schlag hinter seinem Landsmann einreiht.

Hurly Long schnappt sich nach solidem Beginn bereits auf der 3 das erste Birdie und tastet sich mit einem weiteren Schlaggewinn auf der 7 sogar an die Spitze heran. Wie aus dem Nichts beendet er die Frontnine dann jedoch mit zwei Bogeys und rutscht so wieder zurück. Auch auf den Backnine findet er zunächst nicht mehr den benötigten Rhythmus und rutscht mit zwei weiteren Fehlern noch deutlich zurück. Erst ein starkes Finish mit zwei abschließenden Birdies ermöglicht noch die 71 (Par), die am Ende mit Rang 9 knapp für ein Topergebnis reicht.

Im Mittelfeld

Bei deutlich zäher zu spielenden Verhältnissen stolpert Marcel Schneider gleich am Par 3 der 2 un dder 3 in erste Bogeys und rutscht rasch zurück. Erst danach findet der 32-jährige den richtigen Rhythmus und kommt nach zwei Birdies immerhin bei Level Par auf den Backnine an. Auf der 12 rutscht er dann sogar wieder in den Plusbereich zurück, dreht die Runde mit zwei weiteren Birdies aber noch zur 70 (-1) und beendet das Turnier so als 23. im vorderen Mittelfeld.

Max Kieffer erwischt es gleich auf der 2 und der 3 mit einem Bogeydoppelpack und da er sich auf der 5 sogar ein Doppelbogey eintritt, steht er gar nur bei 4 über Par in der 10. Teebox. Auf den Backnine wird es nur unwesentlich besser, denn er findet zwar ein Birdie, muss jedoch auch noch zwei Bogeys einstecken und marschiert so schließlich nur mit der 76 (+5) und Rang 58 ins Ziel.

Leaderboard Mallorca Golf Open

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Im Mittelfeld

ANDALUCIA MASTERS – FINAL: Yannik Paul und Marcel Siem können am Finaltag im Real Club Valderrama keine Ränge mehr gutmachen und müssen sich mit Platzierungen im Mittelfeld anfreunden.

Yannik Paul reihte sich nach einer 68 (-3) am Freitag nur knapp hinter den Top 10 ein und geht so aus mehr als nur vielversprechender Position ins Wochenende. Auch Marcel Siem stemmte im anspruchsvollen Real Club Valderrama den Cut und hofft nach einer zähen zweiten Runde am Moving Day wieder den Rhythmus vom Auftakt zu finden.

Mit zwei frühen Birdies mischt Yannik Paul bereits in der Anfangsphase in der absoluten Spitzengruppe mit. Die deutlich anspruchsvolleren Front 9 absolviert er in bärenstarken 33 Schlägen, 2 unter Par. Ein schwaches Wedge, das den Ball vom Grün zurückspinnen lasst, führt an der 10 zum ersten Bogey, das plötzlich Sand ins Getriebe kommen lässt. Zwar sitzt der Birdiekonter am Par 5 der 11, Schüsse in die Grünbunker der 12 und 14 führen jedoch zu weiteren Bogeys, die Paul wieder abrutschen lassen. Danach wird es mit weiteren Schlagverlusten sogar noch richtig bitter und nach nur einem weiteren Birdie auf der 17 leuchtet am Ende nur die 74 (+3) auf, die ihn doch deutlich zurückreicht.

Nach verpasstem Up & Down muss Yannik schon auf der 1 ein anfängliches Bogey einstecken, was ihn jedoch nicht wirklich großartig aus dem Rhythmus bringt, wie recht sichere Pars danach unterstreichen. Da sich dann auf der 7 auch das erste Birdie ausgeht, kann er immerhin noch auf den Frontnine sein Score wieder ausgleichen. Mit einem Bogey am schwierigen Par 3 der 12 rutscht er zwar erneut zurück, pusht sich mit Birdies am Par 3 der 15 und dem Par 5 der 17 aber sogar kurz vor Schluss in den Minusbereich. Da der letzte Abschlag allerdings deutlich nach links abbiegt, muss er sich am Ende mit der 71 (Par) anfreunden, die ihm als 21. keinen Vorstoß im Klassement mehr ermöglicht.

Zu fehlerhaft am Sonntag

Wie schon am zweiten Spieltag beginnt auch der Moving Day für Marcel Siem mit einem Bogey alles andere als prickelnd. Zwar macht er mit Pars auf den darauffolgenden Bahnen nichts verkehrt, läuft aber vergeblich die gesamten Frontnine einem Birdie hinterher und muss auf der 7 noch einen weiteren Fehler verdauen. Auf den leichteren Front 9 steigert sich der Ratinger jedoch deutlich und dreht auf den letzten 7 Bahnen mit drei Birdies seine Runde sogar noch in eine zartrote 70 (-1), die sogar reicht um sich um mehr als 10 Ränge zu verbessern.

Mit zwei schnellen Bogey stolpert Marcel Siem eher schlecht als recht in die letzte Runde. Zwar stabilisiert er sein Spiel mit einem Birdie auf der 5, mehr will auf den Frontnine jedoch nicht gelingen, was ihm doch bereits einige Ränge kostet. Auch auf den letzten neun Löchern des Turniers will dann nicht mehr wirklich viel gelingen und nach einem weiteren Bogey steht er schließlich nur mit der 73 (+2) wieder beim Recording, womit er sich als 37. mit einem Platz im hinteren Mittelfeld zufrieden zeigen muss.

Adrian Otaegui (ESP) sichert sich mit einer 68er (-3) Finalrunde und bei gesamt 19 unter Par mit gleich sechs Schlägen Vorsprung auf Joakim Lagergren (SWE) überlegen den Sieg.

Leaderboard Andalucia Masters

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Jägers Supersonntag

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – FINAL: Stephan Jäger reitet mit der 62 volle Attacke und pflügt durch das Feld vom 62. bis auf den 13. Platz. Yannik Paul wird 36.

Yannik Paul ging mit drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den letzte Golfrunde der regulären PGA Tour-Saison. Stephan Jäger lag als 62. bereits weit zurück, wollte sich jedoch ein gutes Gefühl für die Playoffs holen.

Yannik Paul setzt seine Superleistung in Greensboro anfangs auch am Sonntag fort: zuerst chippt er an der 4 zum Birdie ein, dann locht er aus 5 Metern den Eagle-Putt und ist plötzlich an den Top 10 dran. Das Dreiputt-Bogey an der 7 bremst den Vorwärtsdrang auch nicht, ein, denn der ehemalige US College-Golfer kontert sofort am nächsten Grün aus drei Metern mit Birdie.

Der Putter gibt und der Putter nimmt Yannik: an der 10 nimmt er mit drei Putts aus 7 Metern, die wieder einen Schlag kosten. Auch am 11. Grün muss der dreimal ansetzen, Bogey. Als dann an der 13 der Grünbunker im Weg steht, ist Paul endgültig zurück auf Anfang und bis auf Position 40 zurückgereicht. Ein Zweiputt-Birdie am letzten Par 5 erlaubt mit der 69 (-1) doch noch ein abschließendes rotes Tagesscore, das am Ende für Platz 36 reicht. Im Non Member Ranking sammelt Paul somit weitere wichtige Punkte in Hinblick auf die Korn Ferry Finals, die sogar noch den Weg auf die PGA Tour ebnen könnten.


Stephan Jäger hat anfangs noch Probleme sich auf den Greenspeed einzustellen und bezahlt das mit dem Bogey nach drei Putts in der frühen Phase. Bis zum Turn nutzt der Münchner jedoch gleich drei Chancen aus Distanzen zwischen einem und fünf Metern um bereits einiges an Boden gutzumachen.

Auf den vorderen 9 läuft der Jäger-Express unter vollem Dampf: vier perfekte Annäherungen in Serie lassen dem Putter wenig Arbeit für Birdies über. Mit einem Birdie-Doppelschlag beendet Jäger seinen Supersonntag und pusht sich mit zweitbester Finalrunde von 62 Schlägen (-8) noch bis auf Platz 13 vor. Nur der koreanische Jungstar Tom Kim, der bei 20 unter Par seinen ersten Toursieg feiert, ist mit der 61 noch besser.


3. RUNDE: Yannik Paul hat zwar am Eröffnungsloch nach zu kurzer Annäherung zu kämpfen und eröffnet mit Bogey. Danach findet der ehemalige US College-Golfer rasch den Rhythmus, legt sich einige tolle Chancen auf, die er erst am ersten Par mit Zweiputt-Birdie nutzen kann. Als Bonus fällt auch am 9. Grün der Birdieputt aus gut 9 Metern ins Loch.

Der Aufsteiger kann auch danach seine Chancen nicht nützen, verschiebt kurze Birdieputts an der 12 und 16, gerät aber dank des sicheren langen Spiels nie wirklich in Gefahr Schläge abzugeben. Für seine Geduld wird Paul im Finish belohnt, als nach genauen Grünschlägen die Birdieputts auf den beiden Schlusslöchern fallen. Mit der 67 (-3) verbessert er sich um gut 15 Ränge.


Stephan Jäger kommt am Samstag von Beginn an nicht ins Laufen, auch er auch in der Anfangsphase für eine Stunde Gewitterpause einlegen musste. Annäherungen, die zu weit weg von den Fahnen landen und verschobene Putts wechseln sich so ab. Auch das einzige Par 5 der hinteren 9 – Jäger startete an der 10 – kann er nach Chip und zwei Putts nicht nutzen. Das wird an der 17 nach Drive ins Rough mit dem ersten Schlagverlust bestraft.

Die vorderen 9 Löcher bringen endlich das erste Birdie ein, nachdem der Viermeterputt an der 1 genau passt. Über das Dreiputt-Bogey am 3. Grün darf Jäger dann gründlich nachdenken, da erneut ein Gewitter zur Pause zwingt. Mit Birdie und Eagle stürmt der Münchner in das Nachspiel am Samstag und dreht so sein Drittrundenergebnis noch zur 69 (-1).

Endergebnis Wyndham Championship

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Stableford-Quartett

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Mit Yannik Paul, Matti Schmid, Hurly Long und Stephan Jäger zieht ein deutsches Quartett beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Stableford Event im Tahoe Mt. Club ins Wochenende ein.

Yannik Paul zeigte auch in Kalifornien, dass er sich aufgrund seiner College Vergangenheit in den USA golferisch durchaus wohlfühlt und legte einen sehenswerten Auftakt hin. Auch Hurly Long und Matti Schmid brachten sich am Donnerstag auf Cut-Kurs. Das modifizierte Stableford Systems (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte) lädt die Spieler regelrecht zu Attacken ein, denn mit einer guten Runde kann es so sogar in Windeseile richtig weit nach vorne gehen.

Auch mit später Startzeit zeigt sich Yannik Paul am Freitag wieder voll auf Höhe des Geschehens und nimmt nach erfolgreicher Grünattacke bereits am Par 5 der 12 die ersten zwei Pünktchen mit. Das Birdie schärft auch sein Spiel, denn noch auf den Frontnine stockt er sein Punktekonto mit noch zwei roten Einträgen weiter auf und lässt auch auf den Frontnine den Fuß zunächst weiter am Gas. Erst das Par 5 der 6 entwickelt sich dann zu einem Stolperstein. Bei insgesamt fünf Birdies und nur zwei Fehlern leuchtet am Ende aber die 68 (-3) auf, die ihm 8 Punkte beschert, womit er sich bei gesamt 16 Zählern auf Rang 11 einreiht.

Matti Schmid drückt am zweiten Spieltag von Beginn an aufs Tempo und zieht mit drei Birdies schon auf den Backnine deutlich nach vorne. Auch auf den vorderen Neun hat er sein Visier messerscharf eingestellt, holt sich bei zwei Bogeys noch drei weitere Erfolgserlebnisse ab und unterschreibt so am Ende die 67 (-4), die ihm das Punktekonto mit 10 Punkten auf sehenswerte 14 erhöht, womit er als 27. aus dem vorderen Mittelfeld ins Wochenende startet.

Souverän gecuttet

Hurly Long startet mit Birdie-Eagle wie aus der Pistole geschossen, schlittert danach jedoch noch vor dem Turn auch in drei Bogeys. Mit einem weiteren Fehler auf der 11 rutscht er dann sogar noch weiter ab, was er jedoch mit einem darauffolgenden Par 5 Birdie wieder zurechtrückt. Am Ende unterschreibt er die 71 (Par), fährt damit 5 Punkte ein und geht bei gesamt 11 Zählern als 35. aus dem Mittelfeld in den Moving Day.

Stephan Jäger bastelt mit zwei Bogeys und drei Birdies kunterbunte Backnine zusammen und bleibt der farbenfrohen Performance auch auf seinen zweiten Neun weiterhin treu, das sich in drei Fehlern und zwei Birdies auf der Scorecard manifestiert. Schlussendlich nimmt er mit der 71 (Par) 5 Punkte mit und stemmt bei gesamt deren 8 als 54. ebenfalls noch den Cut.

Deutlich vorbei

Nicolai von Dellingshausen kommt auch am Freitag nicht ins Laufen und bringt nach zwei Bogeys und nur einem Birdie lediglich die 71 (Par) ins Ziel, womit er sein Punktekonto mit nur 2 Zählern kaum aufstocken kann und bei gesamt 1 Punkt klar den Cut verpasst. Marcel Siem gibt vor der zweiten Runde auf. Chez Reavie (USA) diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 28 Punkten das Tempo.

Leaderboard Barracuda Championship

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Vielversprechender Start

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Yannik Paul zeigt, dass er sich in den USA durchaus wohl fühlt und legt sich beim co-sanktionierten Stableford Event der PGA und DP World Tour als 19. eine recht vielversprechende Ausgangslage auf. Mit Hurly Long und Matti Schmid liegen noch zwei weitere Deutsche im Tahoe Mt. Club auf Cut-Kurs.

Deutschlands junge Wilde, Matti Schmid, Hurly Long und Yannik Paul, spielten zuletzt beim co-sanktionierten Event von DP World- und PGA Tour in Kentucky groß auf und bis zum Schluss um den Sieg mit. Auch wenn es am Ende nicht ganz für den großen Wurf gereicht hatte, sind die Vorzeichen für das nächste PGA Tour-Even in Lake Tahoe, bei der Barracuda Championship, sehr ermutigend. Gespielt wird das 3,7 Millionen Turnier im modifizierten Stableford-System (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte).

Yannik Paul zeigt einmal mehr, dass er sich als ehemaliger College Spieler in den Vereinigten Staaten golferisch durchaus wohl fühlt, denn zum Auftakt spult er eine fehlerlose Runde ab und schnürt auf den Front- und den Backnine je einen roten Doppelpack, was am Ende in der 67 (-4) und 8 Punkten mündet. Damit pendelt er sich nach den ersten 18 Löchern als 19. sogar in den Top 20 ein und geht aus durchaus vielversprechender Position in den zweiten Spieltag.

Auf Cut-Kurs

Zwar findet Hurly Long mit einem anfänglichen Bogey alles andere als gut ins Turnier, mit zwei Birdies danach stockt er sein Punktekonto allerdings dann recht rasch auf, wenngleich er sich auf der 14 auch das nächste Bogey einfängt. Auch nach dem Turn bleibt er aggressiv und kann sich bei drei weiteren Erfolgserlebnissen auch noch zwei Fehler erlauben, denn aufgrund des modifizierten System reicht die 70 (-1) am Ende für immerhin 6 Punkte, womit er als 38. einen durchaus brauchbaren Auftakt hinlegt.

Matti Schmid krallt sich rasch ein Par 5 Birdie, rutscht zwei Löcher später mit einem Doppelbogey jedoch sogar punktemäßig in den Minusbereich ab. Zwar kann er noch auf den Frontnine mit einem weiteren roten Eintrag am zweiten Par 5 gegensteuern, mehr will bis zum Turn aber nicht gelingen. Erst ein Doppelpack auf der 12 und der 13 lässt ihn dann doch spürbar nach vorne marschieren, ein Par 3 Bogey auf der 15 dämpft die heiße Phase dann jedoch wieder ab und lässt ihn mit der 70 (-1) und 4 Punkten als 60. nur genau an der prognostizierten Cutlinie tanzen.

Aufholbedarf

Nach einem anfänglichen Par drückt Stephan Jäger mit drei Birdies noch auf den Frontnine spürbar aufs Tempo, kann den Takt jedoch auf den zweiten Neun nicht weiter durchziehen und tritt mit einer langen Parserie regelrecht auf der Stelle. Nachdem sich dann am Ende sowohl auf der 17 als auch auf der 18 noch Bogeys einschleichen, muss er sich zum Auftakt mit der 71 (Par) und 3 Pünktchen abfinden, was nur für Rang 72 reicht.

Nicolai von Dellingshausen hat trotz eine spektakulären Eagles am Par 4 der 8 hart zu kämpfen und kommt nach zwei Bogeys, zwei Doppelbogeys und nur einem Birdie schlussendlich nur zur 74 (+3) und -1 Punkt, was ihn am Freitag vom 116. Platz aus zu einer gehörigen Aufholjagd zwingt. Marcel Siem findet keinen Rhythmus und schreibt mit der 76 (+5) nur mit -5 Punkten an und pendelt sich damit nur auf Platz 143 ein. Charley Hoffman und Mark Hubbard (beide USA) teilen sich bei 13 Punkten die Führungsrolle.

Leaderboard Barracuda Championship

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Starkes Turnier

BARBASOL CHAMPIONSHIP – FINAL: Hurly Long legt im Keene Trace GC ein richtig starkes Turnier hin und nimmt ein absolutes Topergebnis mit. Auch Matti Schmid trotz einigermaßen verpatzter Finalrunde mit einer sehenswerten Leistung.

Matti Schmid zeigte beim co-sanktionierten Event von PGA und DP World Tour Golf vom Allerfeinsten, denn nach Runden von 65 und 63 Schlägen biegt der ehemalige College Spieler sogar als Spitzenreiter in den Moving Day ab. Generell zeigt schwarz-rot-gold in Kentucky richtig auf, denn mit Hurly Long und Yannik Paul hat Deutschland noch zwei weitere ganz heiße Eisen im Feuer.

Selbst von den Regenkapriolen und dem Abbruch nach nur wenigen gespielten Löchern lässt sich Hurly Long nicht beeindrucken und nimmt auch am dritten Spieltag weiterhin Birdies ohne Ende mit. Als er zurück ins Clubhaus marschiert leuchten auf der Scorecard sogar satte zehn rote Einträge auf, womit er ein Bogey locker verkraften kann. Mit der 63 (-9) bleibt er sogar dem Titelkampf noch erhalten.

Bei der letzten Umrundung hat Hurly dann etwas Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen und kann mit lediglich einem Par 5 Birdie auf den Frontnine mit den tiefen Scores nicht wirklich Schritt halten. Nachdem sich dann auf der 10 noch dazu ein Fehler einschleicht, reißt er sogar einen unangenehmen Rückstand nach ganz vorne auf. Erst zwei Birdies bringen ihn wieder in den Titelkampf, mit einem späten Bogey auf der 17 geht sich am Ende aber nur die 71 (-1) aus, womit er zwar als 4. ein absolutes Topergebnis einfährt und so ein starkes Debüt auf der PGA Tour hinlegt, der ganz große Wurf und somit die US Tourcard und das Open Ticket bleiben ihm am Ende jedoch verwehrt.

Aus dem Titelkampf gerutscht

Matti Schmid gibt zwar ein anfängliches Birdie nach der langen Regenpause am Samstag Abend sofort wieder aus der Hand, findet am Samstag bei der Fortsetzung aber den gesuchten Rhythmus endgültig wieder und zieht mit gleich sieben weiteren roten Einträgen bei nur noch einem Fehler mit der 66 (-6) bis an die alleinige Spitze nach vor und geht bei gesamt 22 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Landsmann Hurly Long in die letzte Umrundung.

Sofort legt er dann bei der letzten Runde mit einem Birdie perfekt los, ehe sich doch ungewohnte Fehler einschleichen, denn nach zwei Bogeys und sogar einem Doppelbogey liegt er nach 6 Löchern schon knapp zurück. Zwar kämpft er sich wieder nach vor zwei weitere Bogeys und noch eine Doublette dazwischen machen dann aber klar, dass am Sonntag nicht mehr viel gelingt. Der Youngster schlittert am Ende in die 77, die ihn bis auf Platz 8 abrutschen lässt.

Kostspielige 18

Yannik Paul bewahrt trotz der zahlreichen Unterbrechungen die Ruhe und spult eine richtig solide dritte Runde ab, denn die gesamten 18 Löcher über muss er keinen einzigen Schlagverlust einstecken und unterschreibt dank zwei Birdies und einem Eagle schlussendlich die 68 (-4), die ihn voll an den Toprängen dranbleiben lässt.

Mit fehlerlosen Frontnine und zwei Birdies räumt sich Yannik dann auf den letzten 18 Löchern noch einmal sogar Außenseiterchancen auf den Sieg ein, und mit einem Par 5 Birdie auf der 11 unterstreicht er seine Ambitionen dann noch zusätzlich. Allerdings schleicht sich auf der 12 dann auch ein Bogey ein, womit er etwas die absolute Spitze aus den Augen verliert. Den Fehler gleicht er zwar noch aus, ein Wasserball auf der 18 brummt ihm dann aber sogar ein Triplebogey auf, was ihn mit der 72 (Par) schließlich sogar noch auf Rang 20 zurückrutschen lässt.

Marcel Siem kommt mit den wechselnden Verhältnissen und dem Abbruch wegen Dunkelheit nicht wirklich gut zurecht und rutscht mit einer 73 (+1) zurück. Auch bei der letzten Umrundung stelt sich kein Rhythmus mehr ein, was ihn regelrecht im Leaderboard-Keller einzementiert.

Der Amerikaner Trey Mullinax gewinnt den Birdiewettlauf bei 25 unter Par, einen Schlag vor Routinier Kevin Streelman und sichert sich als Draufgabe das letzte Open-Ticket.

Leaderboard Barbasol Championship

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Spitzenreiter

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matti Schmid lässt sich selbst von langen Verzögerungen nicht beirren und geht im Keene Trace GC nach einer 63 als Spitzenreiter in den Moving Day. Auch Yannik Paul und Hurly Long liegen voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.

Matti Schmid und Yannik Paul zeigten am Donnerstag, dass sie aufgrund ihrer nicht lange zurückliegenden US-College Zeit mit den Gegebenheiten in den Vereinigten Staaten durchaus gut zurechtkommen, denn mit Runden von 65 (-7) bzw. 66 (-6) Schlägen legten die beiden deutschen Zukunftshoffnungen fehlerfreie Auftritte hin und reihten sich nach den ersten 18 Löchern im mehr als nur lukrativen Bereich des Leaderboards ein. Auch die üblichen Deutschen packten rote Runden aus und haben so durchaus noch Chancen bei den generell guten Scores den Cut zu stemmen.

Yannik Paul ist als einziger Deutscher am Freitag mit früher Startzeit unterwegs und ist somit auch der einzige in schwarz-rot-gold der seine Runde am zweiten Tag noch planmäßig beenden kann, denn zunächst sorgt hartnäckiger Nebel für eine zweistündige Verzögerung, danach macht es sich eine Gewitterzelle über der Anlage gemütlich und zwingt die Protagonisten die nächsten 3,5 Stunden zum Däumchendrehen.

Bereits auf den Frontnine knüpft Matti Schmid an die bärenstarke Auftaktrunde an und kommt nach fehlerlosen neun Bahnen und gleich vier Birdies bereits im knallroten Bereich auf der hinteren Platzhälfte an. Dort geht es dann in ganz ähnlicher Manier weiter und selbst der Abbruch am Freitag Abend lässt den gewinnbringenden Schwung nicht abreißen, wie weitere rote Einträge bei der Fortsetzung am Samstag in den Morgenstunden zeigen. Am Ende leuchten auf der Scorecard gleich neun Birdies bei keinem einzigen Bogey auf, was den 24-jährigen mit der 63 (-9) und bei gesamt 16 unter Par als Leader in den Moving Day abbiegen lässt.

An den Top 10 dran

Yannik Paul scheint die Nebelverzögerung zu Beginn überhaupt nichts auszumachen, denn schon nach acht gespielten Bahnen liegt er bei 4 unter Par. Erst die Gewitterpause bringt ihn etwas aus dem Rhythmus, denn bei der Fortsetzung setzt es am Par 3 der 9 schließlich das erste Bogey, worauf er mit weiteren Birdies jedoch perfekt reagiert. Noch einmal muss er dann einen Fehler einstecken, den er jedoch abermals wieder egalisiert und so am Ende die sehenswerte 67 (-5) zu Papier bringt, die ihn beim Abbruch wegen Dunkelheit als 12. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Nach anfänglichen Pars biegt Hurly Long mit einem Eagle am Par 5 der 5 in die klar richtige Richtung ab und kommt dank eines weiteren Erfolgserlebnisses auf der 7 sogar bereits bei 3 unter Par zum Turn, wo er prompt auf der 10 das nächste Birdie einstreift. Selbst der Abbruch wegen Dunkelheit bringt ihn nicht aus dem Rhythmus, wie zwei rote Einträge am Samstag auf der 15, der 17 und der 18 zeigen. Derart stark bringt er am Ende sogar die fehlerlose 65 (-7) über die Ziellinie und geht wie Yannik Paul voll in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende.

Gerade noch

Marcel Siem findet mit einem Birdie auf der 1 zwar perfekt in den Tag, muss auf der 4 allerdings auch das erste Bogey einstecken und bringt selbst ein darauffolgendes Par 5 Birdie nicht unbeschadet bis zum Turn. Das Gesehene wiederholt sich schließlich auf der 10 und der 11 ein weiteres Mal, ehe ihn die einfallende Dunkelheit zum Abbruch zwingt. Bei der Fortsetzung am Samstag agiert der Routinier dann mit drei Birdies deutlich sicherer, muss am Schlussloch nach eingebunkerter Annäherung aber noch ein Bogey notieren und sitzt nach der 70 (-2) einige Zeit am heißen Stuhl, schlussendlich geht sich der Cut aber als 64. knapp noch aus.

Marcel Schneider kontert ein anfängliches Bogey zwar mit gleich fünf Birdies danach mehr als nur aus, bei der Fortsetzung am Samstag will jedoch nicht mehr allzuviel gelingen, weshalb sich der Cut am Ende mit der 69 (-3) nicht mehr ausgeht.

Nicolai von Dellingshausen steckt die lange Warterei zunächst recht gut weg, denn nach drei Birdies kommt er auf gutem Kurs auf den Backnine an. Dort nehmen die Probleme aber dann ihren Lauf, denn nach einem weiteren Birdie tritt er sich ein Doppelbogey und ein darauffolgendes Bogey ein und findet schließlich auch bei der Fortsetzung am Samstag keinen Rhythmus mehr, was am Ende in der 73 (+1) und einem klaren Missed Cut mündet.

Leaderboard Barbasol Championship

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Dreifach dran

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Mit Marcel Schneider, Matti Schmid und Marcel Siem sind gleich drei Deutsche im Mount Juliet Estate an den Top 10 dran. Insgesamt cutten gleich sechs Deutsche in Irland ins Wochenende.

Marcel Schneider erwischte am Donnerstag mit einer der letzten Startzeiten einen wahren Traumstart, denn nach der fehlerlosen 65 (-7) musste er lediglich Ryan Fox (NZL) hauchdünn den Vortritt lassen. Am Freitag hofft er nun klarerweise mit früher Tee Time an die fantastische Auftaktrunde anknüpfen zu können. Generell ist Golf-Deutschland beim 6 Millionen Event richtig gut dabei, denn insgesamt liegen gleich sechs Spieler in schwarz-rot-gold nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Bei Marcel Schneider erinnert am zweiten Spieltag nicht mehr vieles an den starken Erstrundenauftritt, denn nach drei anfänglichen Pars muss er schon auf der 13 den ersten Schlagverlust einstecken, den er mit zwei Birdies kurz vor dem Turn aber sehenswert auskontert. Die Sicherheit bringt der Doppelschlag jedoch nicht, denn bei nur einem weiteren roten Eintrag machen es sich auf den vorderen Neun noch drei Fehler gemütlich, was schließlich nur die 73 (+1) ermöglicht, was ihm als 15. aber immer noch klar die Chance auf ein weiteres Topergebnis offen hält.

Matti Schmid zündet am Freitag den Turbo, denn zunächst findet er am Doppelbogey-Loch des Vortages das erste Birdie und schnürt mit einem weiteren roten Eintrag danach am Par 5 der 5 sogar den Doppelpack. Selbst auf einen Fehler auf der 7 weiß er noch auf den Frontnine die richtige Antwort und drückt nach dem Turn mit drei weiteren Birdies bei nur noch einem Fehler das Gaspedal noch stärker durch. Am Ende leuchtet so die 68 (-4) auf, die ihn bis zu Landsmann Marcel Schneider nach vorne ziehen lässt.

Am Nachmittag lässt sich Marcel Siem dann trotz teils zäher Verhältnisse nicht beeindrucken und kommt dank eines Par 3 Birdies auf der 11 im Minusbereich auf der vorderen Platzhälfte an. Dort zieht er das souveräne Spiel dann weiter durch, krallt sich am Par 3 der 3 das nächste Birdie und bessert schließlich ein zwischenzeitliches Bogey am letzten Par 5 seiner Runde noch aus, was ihn die 70 (-2) unterschreiben lässt und ihn wie Schneider und Schmid auf Rang 15 einreiht.

Noch drei weitere Deutsche im Cut

Max Kieffer hat am Nachmittag gehörig zu kämpfen, denn mit einem Doppelbogey auf der 13 und zwei weiteren Fehlern kurz danach droht sogar ein Kampf um den Cut zu entbrennen. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 stabilisiert sein Spiel und nach fehlerlosen Frontnine und noch einem weiteren Birdie am Par 3 der 6 hat er am Ende mit der 74 (+2) aber dank der starken Auftaktrunde als 48. die Gewissheit, dass es auch in Irland für Preisgeld reicht.

Hurly Long kommt dank zweier Birdies bei nur einem Fehler bereits im leicht geröteten Bereich auf den Backnine an und holt sich dort noch zwei weitere Schlaggewinne ab, die dank fehlerlosem Spiel für die 69 (-3) reichen. Lange Zeit sitzt der 27-jährige dann am heißen Stuhl, ehe er wie Yannik Paul nach der 71 (-1) am Ende als 64. die Gewissheit hat, dass es gerade noch fürs Weekend reicht.

Nicolai von Dellingshausen findet keinen Rhythmus und scheitert nach der 76 (+4) klar am Cut. Sebastian Heisele ergeht es am Nachmittag mit einer 75 (+3) nicht besser. Jorge Campillo (ESP) biegt bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Moving Day ab.

Leaderboard Irish Open

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Kurze Debüts

US OPEN – 2. RUNDE: Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider verpassen im “The Country Club” von Brookline den Cut und müssen so ihren ersten US Open bereits nach nur zwei Runden wieder den Rücken kehren.

Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider wurden im geschichtsträchtigen “The Country Club” zum Auftakt richtiggehend kalt erwischt, denn bei deutlich stärkerem Wind als in den Trainingsrunden hatten die beiden Deutschen im Feld hart zu kämpfen, was scoretechnisch mehr schlecht als recht gelang. Mit Runden von 77 (+7) bzw. 78 (+8) Schlägen starten beide mit deutlichem Rückstand auf die Cutmarke in den Freitag und benötigen wohl eine Runde deutlich unter Par um sich tatsächlich noch einmal ins Gespräch um den Wochenendeinzug bringen zu können.

Obwohl weder auf der 1 noch am Par 3 der 2 die Eisen das anvisierte Ziel finden, startet Yannik Paul die zweite Runde mit anfänglichen Pars und findet so deutlich besser als noch am Donnerstag in die Runde. Nachdem allerdings auch die dritte Annäherung das Kurzgemähte verfehlt, ist das erste Bogey für den US Open Debütanten nicht mehr abzuwenden. Aus der Ruhe lässt er sich vom Faux-pas aber nicht bringen und krallt sich am kurzen Par 4 der 5 trotz eingebunkertem Abschlag aus knapp vier Metern auch das erste Birdie, womit er sein Score recht rasch wieder zurecht rückt.

Mit etlichen Pars macht er danach nichts verkehrt, erst am Par 3 der 11 hat er jedoch wieder Grund zu jubeln, nachdem aus fünf Metern der nächste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. So souverän er sich bislang am Freitag präsentierte, so sehr schmerzt schließlich die 14, denn ein knapp überschlagenes Grün und ein zu stark dosierter Chip münden am Ende sogar im Doppelbogey, womit wohl auch die letzte kleine Hoffnung den Cut doch noch zu schaffen, endgültig verflogen ist.

Noch einmal wird es dann am Par 3 der 16 und der abschließenden 18 unangenehm, denn ein Ausflug in den Grünbunker und ein weiterer verzogener Approach bedeuten noch zwei weitere Fehler. Mit der 73 (+3) steigert er sich zwar im Gegensatz zum Vortag doch deutlich, der Cut ist in Brookline so aber deutlich außer Reichweite.

“Mein Ziel war heute, dass ich 3 unter Par spiele, denn ich wusste mit +4 insgesamt hätte ich wohl noch eine Chance auf den Cut. Es wäre heute auch sicher möglich gewesen, denn ich war -1 nach 12 und dann kam leider die 13, wo es echt unglücklich gelaufen ist. Mir ist der Ball knapp ins Rough gekippt und dann wars ein Flyer übers Grün und mit dem Doppelbogey wars dann leider vorbei. Es hat aber riesigen Spaß gemacht und ich werde mich jetzt weiter voll auf die DP World Tour konzentrieren”, so Yannik Paul nach seinem Major-Debüt.

Wieder eine hohe Nummer

Gleich auf der 1 segelt Marcel Schneiders Teeshot deutlich zu weit nach rechts, von wo aus er das Grün nicht wie geplant erreicht und sich sofort den ersten Fehler eintritt. Nachdem er dann am Par 3 gleich danach mit dem Teeshot knapp das anvisierte Ziel verfehlt, chippt er zwar sehenswert zur Fahne, bringt den Parputt jedoch nicht im Loch unter und startet so sogar nur mit dem Bogeydoppelpack in den Freitag, was den Cut wohl bereits nur noch zu theoretischer Natur verkommen lässt.

Immerhin darf er sich am kurzen Par 4 der 5 nach nur knapp zu langer Grünattacke auch über das erste Birdie freuen. Das stabilisiert zwar danach sein Spiel kurzzeitig, ein Abschlag ins Rough und ein überschlagenes Grün danach wird ihm am einzigen Par 5 der Frontnine jedoch richtig zum Verhängnis, denn am Ende geht sich sogar nur das Doppelbogey aus. Auf der 9 bremst sich der Approach dann gerade noch am hinteren Ende des Grüns ein und da der Putter plötzlich richtiggehend Feuer fängt, geht sich sogar aus knapp 20 Metern ein unverhofftes weiteres Birdie aus.

Da er allerdings danach auf der 10 und dem Par 3 der 11 die Grüns verfehlt, brummt er sich auf beiden Bahnen weitere Bogeys auf und rutscht so immer weiter im Klassement ab. Ein Wasserball auf der 13 und wilde Probleme im langen Spiel auf der 14 bedeuten dann sogar die nächsten Doppelbogeys, womit endgültig auch am Freitag wieder eine richtig hohe Nummer droht. Mit einem kunterbunten Bogey-Birdie-Bogey Ende marschiert er schließlich mit der 79 (+9) über die Ziellinie und verpasst damit klar den Sprung ins Wochenende.

US-Duo in Führung

Bei etwas weniger Wind als noch zum Auftakt entwickeln sich die Scores ganz ähnlich wie am Donnerstag. Collin Morikawa und Joel Dahmen (beide USA) haben dabei das schwierige Par 70 Terrain am besten im Griff und gehen bei gesamt 5 unter Par als Co-Leader ins Wochenende. Nur um einen Schlag dahinter lauern gleich fünf Verfolger unter denen sich auch Titelverteidiger Jon Rahm (ESP) und Rory McIlroy (NIR) befinden.

Leaderboard US Open

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