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Schlagwort: yannik paul

Jägers Supersonntag

WYNDHAM CHAMPIONSHIP – FINAL: Stephan Jäger reitet mit der 62 volle Attacke und pflügt durch das Feld vom 62. bis auf den 13. Platz. Yannik Paul wird 36.

Yannik Paul ging mit drei Schlägen Rückstand auf die Top 10 in den letzte Golfrunde der regulären PGA Tour-Saison. Stephan Jäger lag als 62. bereits weit zurück, wollte sich jedoch ein gutes Gefühl für die Playoffs holen.

Yannik Paul setzt seine Superleistung in Greensboro anfangs auch am Sonntag fort: zuerst chippt er an der 4 zum Birdie ein, dann locht er aus 5 Metern den Eagle-Putt und ist plötzlich an den Top 10 dran. Das Dreiputt-Bogey an der 7 bremst den Vorwärtsdrang auch nicht, ein, denn der ehemalige US College-Golfer kontert sofort am nächsten Grün aus drei Metern mit Birdie.

Der Putter gibt und der Putter nimmt Yannik: an der 10 nimmt er mit drei Putts aus 7 Metern, die wieder einen Schlag kosten. Auch am 11. Grün muss der dreimal ansetzen, Bogey. Als dann an der 13 der Grünbunker im Weg steht, ist Paul endgültig zurück auf Anfang und bis auf Position 40 zurückgereicht. Ein Zweiputt-Birdie am letzten Par 5 erlaubt mit der 69 (-1) doch noch ein abschließendes rotes Tagesscore, das am Ende für Platz 36 reicht. Im Non Member Ranking sammelt Paul somit weitere wichtige Punkte in Hinblick auf die Korn Ferry Finals, die sogar noch den Weg auf die PGA Tour ebnen könnten.


Stephan Jäger hat anfangs noch Probleme sich auf den Greenspeed einzustellen und bezahlt das mit dem Bogey nach drei Putts in der frühen Phase. Bis zum Turn nutzt der Münchner jedoch gleich drei Chancen aus Distanzen zwischen einem und fünf Metern um bereits einiges an Boden gutzumachen.

Auf den vorderen 9 läuft der Jäger-Express unter vollem Dampf: vier perfekte Annäherungen in Serie lassen dem Putter wenig Arbeit für Birdies über. Mit einem Birdie-Doppelschlag beendet Jäger seinen Supersonntag und pusht sich mit zweitbester Finalrunde von 62 Schlägen (-8) noch bis auf Platz 13 vor. Nur der koreanische Jungstar Tom Kim, der bei 20 unter Par seinen ersten Toursieg feiert, ist mit der 61 noch besser.


3. RUNDE: Yannik Paul hat zwar am Eröffnungsloch nach zu kurzer Annäherung zu kämpfen und eröffnet mit Bogey. Danach findet der ehemalige US College-Golfer rasch den Rhythmus, legt sich einige tolle Chancen auf, die er erst am ersten Par mit Zweiputt-Birdie nutzen kann. Als Bonus fällt auch am 9. Grün der Birdieputt aus gut 9 Metern ins Loch.

Der Aufsteiger kann auch danach seine Chancen nicht nützen, verschiebt kurze Birdieputts an der 12 und 16, gerät aber dank des sicheren langen Spiels nie wirklich in Gefahr Schläge abzugeben. Für seine Geduld wird Paul im Finish belohnt, als nach genauen Grünschlägen die Birdieputts auf den beiden Schlusslöchern fallen. Mit der 67 (-3) verbessert er sich um gut 15 Ränge.


Stephan Jäger kommt am Samstag von Beginn an nicht ins Laufen, auch er auch in der Anfangsphase für eine Stunde Gewitterpause einlegen musste. Annäherungen, die zu weit weg von den Fahnen landen und verschobene Putts wechseln sich so ab. Auch das einzige Par 5 der hinteren 9 – Jäger startete an der 10 – kann er nach Chip und zwei Putts nicht nutzen. Das wird an der 17 nach Drive ins Rough mit dem ersten Schlagverlust bestraft.

Die vorderen 9 Löcher bringen endlich das erste Birdie ein, nachdem der Viermeterputt an der 1 genau passt. Über das Dreiputt-Bogey am 3. Grün darf Jäger dann gründlich nachdenken, da erneut ein Gewitter zur Pause zwingt. Mit Birdie und Eagle stürmt der Münchner in das Nachspiel am Samstag und dreht so sein Drittrundenergebnis noch zur 69 (-1).

Endergebnis Wyndham Championship

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Stableford-Quartett

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Mit Yannik Paul, Matti Schmid, Hurly Long und Stephan Jäger zieht ein deutsches Quartett beim von PGA und DP World Tour co-sanktionierten Stableford Event im Tahoe Mt. Club ins Wochenende ein.

Yannik Paul zeigte auch in Kalifornien, dass er sich aufgrund seiner College Vergangenheit in den USA golferisch durchaus wohlfühlt und legte einen sehenswerten Auftakt hin. Auch Hurly Long und Matti Schmid brachten sich am Donnerstag auf Cut-Kurs. Das modifizierte Stableford Systems (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte) lädt die Spieler regelrecht zu Attacken ein, denn mit einer guten Runde kann es so sogar in Windeseile richtig weit nach vorne gehen.

Auch mit später Startzeit zeigt sich Yannik Paul am Freitag wieder voll auf Höhe des Geschehens und nimmt nach erfolgreicher Grünattacke bereits am Par 5 der 12 die ersten zwei Pünktchen mit. Das Birdie schärft auch sein Spiel, denn noch auf den Frontnine stockt er sein Punktekonto mit noch zwei roten Einträgen weiter auf und lässt auch auf den Frontnine den Fuß zunächst weiter am Gas. Erst das Par 5 der 6 entwickelt sich dann zu einem Stolperstein. Bei insgesamt fünf Birdies und nur zwei Fehlern leuchtet am Ende aber die 68 (-3) auf, die ihm 8 Punkte beschert, womit er sich bei gesamt 16 Zählern auf Rang 11 einreiht.

Matti Schmid drückt am zweiten Spieltag von Beginn an aufs Tempo und zieht mit drei Birdies schon auf den Backnine deutlich nach vorne. Auch auf den vorderen Neun hat er sein Visier messerscharf eingestellt, holt sich bei zwei Bogeys noch drei weitere Erfolgserlebnisse ab und unterschreibt so am Ende die 67 (-4), die ihm das Punktekonto mit 10 Punkten auf sehenswerte 14 erhöht, womit er als 27. aus dem vorderen Mittelfeld ins Wochenende startet.

Souverän gecuttet

Hurly Long startet mit Birdie-Eagle wie aus der Pistole geschossen, schlittert danach jedoch noch vor dem Turn auch in drei Bogeys. Mit einem weiteren Fehler auf der 11 rutscht er dann sogar noch weiter ab, was er jedoch mit einem darauffolgenden Par 5 Birdie wieder zurechtrückt. Am Ende unterschreibt er die 71 (Par), fährt damit 5 Punkte ein und geht bei gesamt 11 Zählern als 35. aus dem Mittelfeld in den Moving Day.

Stephan Jäger bastelt mit zwei Bogeys und drei Birdies kunterbunte Backnine zusammen und bleibt der farbenfrohen Performance auch auf seinen zweiten Neun weiterhin treu, das sich in drei Fehlern und zwei Birdies auf der Scorecard manifestiert. Schlussendlich nimmt er mit der 71 (Par) 5 Punkte mit und stemmt bei gesamt deren 8 als 54. ebenfalls noch den Cut.

Deutlich vorbei

Nicolai von Dellingshausen kommt auch am Freitag nicht ins Laufen und bringt nach zwei Bogeys und nur einem Birdie lediglich die 71 (Par) ins Ziel, womit er sein Punktekonto mit nur 2 Zählern kaum aufstocken kann und bei gesamt 1 Punkt klar den Cut verpasst. Marcel Siem gibt vor der zweiten Runde auf. Chez Reavie (USA) diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 28 Punkten das Tempo.

Leaderboard Barracuda Championship

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Vielversprechender Start

BARRACUDA CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Yannik Paul zeigt, dass er sich in den USA durchaus wohl fühlt und legt sich beim co-sanktionierten Stableford Event der PGA und DP World Tour als 19. eine recht vielversprechende Ausgangslage auf. Mit Hurly Long und Matti Schmid liegen noch zwei weitere Deutsche im Tahoe Mt. Club auf Cut-Kurs.

Deutschlands junge Wilde, Matti Schmid, Hurly Long und Yannik Paul, spielten zuletzt beim co-sanktionierten Event von DP World- und PGA Tour in Kentucky groß auf und bis zum Schluss um den Sieg mit. Auch wenn es am Ende nicht ganz für den großen Wurf gereicht hatte, sind die Vorzeichen für das nächste PGA Tour-Even in Lake Tahoe, bei der Barracuda Championship, sehr ermutigend. Gespielt wird das 3,7 Millionen Turnier im modifizierten Stableford-System (Albatros 8, Eagle 5, Birdie 2, Par 0, Bogey -1 und Doppelbogey oder mehr -3 Punkte).

Yannik Paul zeigt einmal mehr, dass er sich als ehemaliger College Spieler in den Vereinigten Staaten golferisch durchaus wohl fühlt, denn zum Auftakt spult er eine fehlerlose Runde ab und schnürt auf den Front- und den Backnine je einen roten Doppelpack, was am Ende in der 67 (-4) und 8 Punkten mündet. Damit pendelt er sich nach den ersten 18 Löchern als 19. sogar in den Top 20 ein und geht aus durchaus vielversprechender Position in den zweiten Spieltag.

Auf Cut-Kurs

Zwar findet Hurly Long mit einem anfänglichen Bogey alles andere als gut ins Turnier, mit zwei Birdies danach stockt er sein Punktekonto allerdings dann recht rasch auf, wenngleich er sich auf der 14 auch das nächste Bogey einfängt. Auch nach dem Turn bleibt er aggressiv und kann sich bei drei weiteren Erfolgserlebnissen auch noch zwei Fehler erlauben, denn aufgrund des modifizierten System reicht die 70 (-1) am Ende für immerhin 6 Punkte, womit er als 38. einen durchaus brauchbaren Auftakt hinlegt.

Matti Schmid krallt sich rasch ein Par 5 Birdie, rutscht zwei Löcher später mit einem Doppelbogey jedoch sogar punktemäßig in den Minusbereich ab. Zwar kann er noch auf den Frontnine mit einem weiteren roten Eintrag am zweiten Par 5 gegensteuern, mehr will bis zum Turn aber nicht gelingen. Erst ein Doppelpack auf der 12 und der 13 lässt ihn dann doch spürbar nach vorne marschieren, ein Par 3 Bogey auf der 15 dämpft die heiße Phase dann jedoch wieder ab und lässt ihn mit der 70 (-1) und 4 Punkten als 60. nur genau an der prognostizierten Cutlinie tanzen.

Aufholbedarf

Nach einem anfänglichen Par drückt Stephan Jäger mit drei Birdies noch auf den Frontnine spürbar aufs Tempo, kann den Takt jedoch auf den zweiten Neun nicht weiter durchziehen und tritt mit einer langen Parserie regelrecht auf der Stelle. Nachdem sich dann am Ende sowohl auf der 17 als auch auf der 18 noch Bogeys einschleichen, muss er sich zum Auftakt mit der 71 (Par) und 3 Pünktchen abfinden, was nur für Rang 72 reicht.

Nicolai von Dellingshausen hat trotz eine spektakulären Eagles am Par 4 der 8 hart zu kämpfen und kommt nach zwei Bogeys, zwei Doppelbogeys und nur einem Birdie schlussendlich nur zur 74 (+3) und -1 Punkt, was ihn am Freitag vom 116. Platz aus zu einer gehörigen Aufholjagd zwingt. Marcel Siem findet keinen Rhythmus und schreibt mit der 76 (+5) nur mit -5 Punkten an und pendelt sich damit nur auf Platz 143 ein. Charley Hoffman und Mark Hubbard (beide USA) teilen sich bei 13 Punkten die Führungsrolle.

Leaderboard Barracuda Championship

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Starkes Turnier

BARBASOL CHAMPIONSHIP – FINAL: Hurly Long legt im Keene Trace GC ein richtig starkes Turnier hin und nimmt ein absolutes Topergebnis mit. Auch Matti Schmid trotz einigermaßen verpatzter Finalrunde mit einer sehenswerten Leistung.

Matti Schmid zeigte beim co-sanktionierten Event von PGA und DP World Tour Golf vom Allerfeinsten, denn nach Runden von 65 und 63 Schlägen biegt der ehemalige College Spieler sogar als Spitzenreiter in den Moving Day ab. Generell zeigt schwarz-rot-gold in Kentucky richtig auf, denn mit Hurly Long und Yannik Paul hat Deutschland noch zwei weitere ganz heiße Eisen im Feuer.

Selbst von den Regenkapriolen und dem Abbruch nach nur wenigen gespielten Löchern lässt sich Hurly Long nicht beeindrucken und nimmt auch am dritten Spieltag weiterhin Birdies ohne Ende mit. Als er zurück ins Clubhaus marschiert leuchten auf der Scorecard sogar satte zehn rote Einträge auf, womit er ein Bogey locker verkraften kann. Mit der 63 (-9) bleibt er sogar dem Titelkampf noch erhalten.

Bei der letzten Umrundung hat Hurly dann etwas Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen und kann mit lediglich einem Par 5 Birdie auf den Frontnine mit den tiefen Scores nicht wirklich Schritt halten. Nachdem sich dann auf der 10 noch dazu ein Fehler einschleicht, reißt er sogar einen unangenehmen Rückstand nach ganz vorne auf. Erst zwei Birdies bringen ihn wieder in den Titelkampf, mit einem späten Bogey auf der 17 geht sich am Ende aber nur die 71 (-1) aus, womit er zwar als 4. ein absolutes Topergebnis einfährt und so ein starkes Debüt auf der PGA Tour hinlegt, der ganz große Wurf und somit die US Tourcard und das Open Ticket bleiben ihm am Ende jedoch verwehrt.

Aus dem Titelkampf gerutscht

Matti Schmid gibt zwar ein anfängliches Birdie nach der langen Regenpause am Samstag Abend sofort wieder aus der Hand, findet am Samstag bei der Fortsetzung aber den gesuchten Rhythmus endgültig wieder und zieht mit gleich sieben weiteren roten Einträgen bei nur noch einem Fehler mit der 66 (-6) bis an die alleinige Spitze nach vor und geht bei gesamt 22 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Landsmann Hurly Long in die letzte Umrundung.

Sofort legt er dann bei der letzten Runde mit einem Birdie perfekt los, ehe sich doch ungewohnte Fehler einschleichen, denn nach zwei Bogeys und sogar einem Doppelbogey liegt er nach 6 Löchern schon knapp zurück. Zwar kämpft er sich wieder nach vor zwei weitere Bogeys und noch eine Doublette dazwischen machen dann aber klar, dass am Sonntag nicht mehr viel gelingt. Der Youngster schlittert am Ende in die 77, die ihn bis auf Platz 8 abrutschen lässt.

Kostspielige 18

Yannik Paul bewahrt trotz der zahlreichen Unterbrechungen die Ruhe und spult eine richtig solide dritte Runde ab, denn die gesamten 18 Löcher über muss er keinen einzigen Schlagverlust einstecken und unterschreibt dank zwei Birdies und einem Eagle schlussendlich die 68 (-4), die ihn voll an den Toprängen dranbleiben lässt.

Mit fehlerlosen Frontnine und zwei Birdies räumt sich Yannik dann auf den letzten 18 Löchern noch einmal sogar Außenseiterchancen auf den Sieg ein, und mit einem Par 5 Birdie auf der 11 unterstreicht er seine Ambitionen dann noch zusätzlich. Allerdings schleicht sich auf der 12 dann auch ein Bogey ein, womit er etwas die absolute Spitze aus den Augen verliert. Den Fehler gleicht er zwar noch aus, ein Wasserball auf der 18 brummt ihm dann aber sogar ein Triplebogey auf, was ihn mit der 72 (Par) schließlich sogar noch auf Rang 20 zurückrutschen lässt.

Marcel Siem kommt mit den wechselnden Verhältnissen und dem Abbruch wegen Dunkelheit nicht wirklich gut zurecht und rutscht mit einer 73 (+1) zurück. Auch bei der letzten Umrundung stelt sich kein Rhythmus mehr ein, was ihn regelrecht im Leaderboard-Keller einzementiert.

Der Amerikaner Trey Mullinax gewinnt den Birdiewettlauf bei 25 unter Par, einen Schlag vor Routinier Kevin Streelman und sichert sich als Draufgabe das letzte Open-Ticket.

Leaderboard Barbasol Championship

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Spitzenreiter

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Matti Schmid lässt sich selbst von langen Verzögerungen nicht beirren und geht im Keene Trace GC nach einer 63 als Spitzenreiter in den Moving Day. Auch Yannik Paul und Hurly Long liegen voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.

Matti Schmid und Yannik Paul zeigten am Donnerstag, dass sie aufgrund ihrer nicht lange zurückliegenden US-College Zeit mit den Gegebenheiten in den Vereinigten Staaten durchaus gut zurechtkommen, denn mit Runden von 65 (-7) bzw. 66 (-6) Schlägen legten die beiden deutschen Zukunftshoffnungen fehlerfreie Auftritte hin und reihten sich nach den ersten 18 Löchern im mehr als nur lukrativen Bereich des Leaderboards ein. Auch die üblichen Deutschen packten rote Runden aus und haben so durchaus noch Chancen bei den generell guten Scores den Cut zu stemmen.

Yannik Paul ist als einziger Deutscher am Freitag mit früher Startzeit unterwegs und ist somit auch der einzige in schwarz-rot-gold der seine Runde am zweiten Tag noch planmäßig beenden kann, denn zunächst sorgt hartnäckiger Nebel für eine zweistündige Verzögerung, danach macht es sich eine Gewitterzelle über der Anlage gemütlich und zwingt die Protagonisten die nächsten 3,5 Stunden zum Däumchendrehen.

Bereits auf den Frontnine knüpft Matti Schmid an die bärenstarke Auftaktrunde an und kommt nach fehlerlosen neun Bahnen und gleich vier Birdies bereits im knallroten Bereich auf der hinteren Platzhälfte an. Dort geht es dann in ganz ähnlicher Manier weiter und selbst der Abbruch am Freitag Abend lässt den gewinnbringenden Schwung nicht abreißen, wie weitere rote Einträge bei der Fortsetzung am Samstag in den Morgenstunden zeigen. Am Ende leuchten auf der Scorecard gleich neun Birdies bei keinem einzigen Bogey auf, was den 24-jährigen mit der 63 (-9) und bei gesamt 16 unter Par als Leader in den Moving Day abbiegen lässt.

An den Top 10 dran

Yannik Paul scheint die Nebelverzögerung zu Beginn überhaupt nichts auszumachen, denn schon nach acht gespielten Bahnen liegt er bei 4 unter Par. Erst die Gewitterpause bringt ihn etwas aus dem Rhythmus, denn bei der Fortsetzung setzt es am Par 3 der 9 schließlich das erste Bogey, worauf er mit weiteren Birdies jedoch perfekt reagiert. Noch einmal muss er dann einen Fehler einstecken, den er jedoch abermals wieder egalisiert und so am Ende die sehenswerte 67 (-5) zu Papier bringt, die ihn beim Abbruch wegen Dunkelheit als 12. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Nach anfänglichen Pars biegt Hurly Long mit einem Eagle am Par 5 der 5 in die klar richtige Richtung ab und kommt dank eines weiteren Erfolgserlebnisses auf der 7 sogar bereits bei 3 unter Par zum Turn, wo er prompt auf der 10 das nächste Birdie einstreift. Selbst der Abbruch wegen Dunkelheit bringt ihn nicht aus dem Rhythmus, wie zwei rote Einträge am Samstag auf der 15, der 17 und der 18 zeigen. Derart stark bringt er am Ende sogar die fehlerlose 65 (-7) über die Ziellinie und geht wie Yannik Paul voll in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende.

Gerade noch

Marcel Siem findet mit einem Birdie auf der 1 zwar perfekt in den Tag, muss auf der 4 allerdings auch das erste Bogey einstecken und bringt selbst ein darauffolgendes Par 5 Birdie nicht unbeschadet bis zum Turn. Das Gesehene wiederholt sich schließlich auf der 10 und der 11 ein weiteres Mal, ehe ihn die einfallende Dunkelheit zum Abbruch zwingt. Bei der Fortsetzung am Samstag agiert der Routinier dann mit drei Birdies deutlich sicherer, muss am Schlussloch nach eingebunkerter Annäherung aber noch ein Bogey notieren und sitzt nach der 70 (-2) einige Zeit am heißen Stuhl, schlussendlich geht sich der Cut aber als 64. knapp noch aus.

Marcel Schneider kontert ein anfängliches Bogey zwar mit gleich fünf Birdies danach mehr als nur aus, bei der Fortsetzung am Samstag will jedoch nicht mehr allzuviel gelingen, weshalb sich der Cut am Ende mit der 69 (-3) nicht mehr ausgeht.

Nicolai von Dellingshausen steckt die lange Warterei zunächst recht gut weg, denn nach drei Birdies kommt er auf gutem Kurs auf den Backnine an. Dort nehmen die Probleme aber dann ihren Lauf, denn nach einem weiteren Birdie tritt er sich ein Doppelbogey und ein darauffolgendes Bogey ein und findet schließlich auch bei der Fortsetzung am Samstag keinen Rhythmus mehr, was am Ende in der 73 (+1) und einem klaren Missed Cut mündet.

Leaderboard Barbasol Championship

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Dreifach dran

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Mit Marcel Schneider, Matti Schmid und Marcel Siem sind gleich drei Deutsche im Mount Juliet Estate an den Top 10 dran. Insgesamt cutten gleich sechs Deutsche in Irland ins Wochenende.

Marcel Schneider erwischte am Donnerstag mit einer der letzten Startzeiten einen wahren Traumstart, denn nach der fehlerlosen 65 (-7) musste er lediglich Ryan Fox (NZL) hauchdünn den Vortritt lassen. Am Freitag hofft er nun klarerweise mit früher Tee Time an die fantastische Auftaktrunde anknüpfen zu können. Generell ist Golf-Deutschland beim 6 Millionen Event richtig gut dabei, denn insgesamt liegen gleich sechs Spieler in schwarz-rot-gold nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Bei Marcel Schneider erinnert am zweiten Spieltag nicht mehr vieles an den starken Erstrundenauftritt, denn nach drei anfänglichen Pars muss er schon auf der 13 den ersten Schlagverlust einstecken, den er mit zwei Birdies kurz vor dem Turn aber sehenswert auskontert. Die Sicherheit bringt der Doppelschlag jedoch nicht, denn bei nur einem weiteren roten Eintrag machen es sich auf den vorderen Neun noch drei Fehler gemütlich, was schließlich nur die 73 (+1) ermöglicht, was ihm als 15. aber immer noch klar die Chance auf ein weiteres Topergebnis offen hält.

Matti Schmid zündet am Freitag den Turbo, denn zunächst findet er am Doppelbogey-Loch des Vortages das erste Birdie und schnürt mit einem weiteren roten Eintrag danach am Par 5 der 5 sogar den Doppelpack. Selbst auf einen Fehler auf der 7 weiß er noch auf den Frontnine die richtige Antwort und drückt nach dem Turn mit drei weiteren Birdies bei nur noch einem Fehler das Gaspedal noch stärker durch. Am Ende leuchtet so die 68 (-4) auf, die ihn bis zu Landsmann Marcel Schneider nach vorne ziehen lässt.

Am Nachmittag lässt sich Marcel Siem dann trotz teils zäher Verhältnisse nicht beeindrucken und kommt dank eines Par 3 Birdies auf der 11 im Minusbereich auf der vorderen Platzhälfte an. Dort zieht er das souveräne Spiel dann weiter durch, krallt sich am Par 3 der 3 das nächste Birdie und bessert schließlich ein zwischenzeitliches Bogey am letzten Par 5 seiner Runde noch aus, was ihn die 70 (-2) unterschreiben lässt und ihn wie Schneider und Schmid auf Rang 15 einreiht.

Noch drei weitere Deutsche im Cut

Max Kieffer hat am Nachmittag gehörig zu kämpfen, denn mit einem Doppelbogey auf der 13 und zwei weiteren Fehlern kurz danach droht sogar ein Kampf um den Cut zu entbrennen. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 stabilisiert sein Spiel und nach fehlerlosen Frontnine und noch einem weiteren Birdie am Par 3 der 6 hat er am Ende mit der 74 (+2) aber dank der starken Auftaktrunde als 48. die Gewissheit, dass es auch in Irland für Preisgeld reicht.

Hurly Long kommt dank zweier Birdies bei nur einem Fehler bereits im leicht geröteten Bereich auf den Backnine an und holt sich dort noch zwei weitere Schlaggewinne ab, die dank fehlerlosem Spiel für die 69 (-3) reichen. Lange Zeit sitzt der 27-jährige dann am heißen Stuhl, ehe er wie Yannik Paul nach der 71 (-1) am Ende als 64. die Gewissheit hat, dass es gerade noch fürs Weekend reicht.

Nicolai von Dellingshausen findet keinen Rhythmus und scheitert nach der 76 (+4) klar am Cut. Sebastian Heisele ergeht es am Nachmittag mit einer 75 (+3) nicht besser. Jorge Campillo (ESP) biegt bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Moving Day ab.

Leaderboard Irish Open

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Kurze Debüts

US OPEN – 2. RUNDE: Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider verpassen im “The Country Club” von Brookline den Cut und müssen so ihren ersten US Open bereits nach nur zwei Runden wieder den Rücken kehren.

Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider wurden im geschichtsträchtigen “The Country Club” zum Auftakt richtiggehend kalt erwischt, denn bei deutlich stärkerem Wind als in den Trainingsrunden hatten die beiden Deutschen im Feld hart zu kämpfen, was scoretechnisch mehr schlecht als recht gelang. Mit Runden von 77 (+7) bzw. 78 (+8) Schlägen starten beide mit deutlichem Rückstand auf die Cutmarke in den Freitag und benötigen wohl eine Runde deutlich unter Par um sich tatsächlich noch einmal ins Gespräch um den Wochenendeinzug bringen zu können.

Obwohl weder auf der 1 noch am Par 3 der 2 die Eisen das anvisierte Ziel finden, startet Yannik Paul die zweite Runde mit anfänglichen Pars und findet so deutlich besser als noch am Donnerstag in die Runde. Nachdem allerdings auch die dritte Annäherung das Kurzgemähte verfehlt, ist das erste Bogey für den US Open Debütanten nicht mehr abzuwenden. Aus der Ruhe lässt er sich vom Faux-pas aber nicht bringen und krallt sich am kurzen Par 4 der 5 trotz eingebunkertem Abschlag aus knapp vier Metern auch das erste Birdie, womit er sein Score recht rasch wieder zurecht rückt.

Mit etlichen Pars macht er danach nichts verkehrt, erst am Par 3 der 11 hat er jedoch wieder Grund zu jubeln, nachdem aus fünf Metern der nächste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. So souverän er sich bislang am Freitag präsentierte, so sehr schmerzt schließlich die 14, denn ein knapp überschlagenes Grün und ein zu stark dosierter Chip münden am Ende sogar im Doppelbogey, womit wohl auch die letzte kleine Hoffnung den Cut doch noch zu schaffen, endgültig verflogen ist.

Noch einmal wird es dann am Par 3 der 16 und der abschließenden 18 unangenehm, denn ein Ausflug in den Grünbunker und ein weiterer verzogener Approach bedeuten noch zwei weitere Fehler. Mit der 73 (+3) steigert er sich zwar im Gegensatz zum Vortag doch deutlich, der Cut ist in Brookline so aber deutlich außer Reichweite.

“Mein Ziel war heute, dass ich 3 unter Par spiele, denn ich wusste mit +4 insgesamt hätte ich wohl noch eine Chance auf den Cut. Es wäre heute auch sicher möglich gewesen, denn ich war -1 nach 12 und dann kam leider die 13, wo es echt unglücklich gelaufen ist. Mir ist der Ball knapp ins Rough gekippt und dann wars ein Flyer übers Grün und mit dem Doppelbogey wars dann leider vorbei. Es hat aber riesigen Spaß gemacht und ich werde mich jetzt weiter voll auf die DP World Tour konzentrieren”, so Yannik Paul nach seinem Major-Debüt.

Wieder eine hohe Nummer

Gleich auf der 1 segelt Marcel Schneiders Teeshot deutlich zu weit nach rechts, von wo aus er das Grün nicht wie geplant erreicht und sich sofort den ersten Fehler eintritt. Nachdem er dann am Par 3 gleich danach mit dem Teeshot knapp das anvisierte Ziel verfehlt, chippt er zwar sehenswert zur Fahne, bringt den Parputt jedoch nicht im Loch unter und startet so sogar nur mit dem Bogeydoppelpack in den Freitag, was den Cut wohl bereits nur noch zu theoretischer Natur verkommen lässt.

Immerhin darf er sich am kurzen Par 4 der 5 nach nur knapp zu langer Grünattacke auch über das erste Birdie freuen. Das stabilisiert zwar danach sein Spiel kurzzeitig, ein Abschlag ins Rough und ein überschlagenes Grün danach wird ihm am einzigen Par 5 der Frontnine jedoch richtig zum Verhängnis, denn am Ende geht sich sogar nur das Doppelbogey aus. Auf der 9 bremst sich der Approach dann gerade noch am hinteren Ende des Grüns ein und da der Putter plötzlich richtiggehend Feuer fängt, geht sich sogar aus knapp 20 Metern ein unverhofftes weiteres Birdie aus.

Da er allerdings danach auf der 10 und dem Par 3 der 11 die Grüns verfehlt, brummt er sich auf beiden Bahnen weitere Bogeys auf und rutscht so immer weiter im Klassement ab. Ein Wasserball auf der 13 und wilde Probleme im langen Spiel auf der 14 bedeuten dann sogar die nächsten Doppelbogeys, womit endgültig auch am Freitag wieder eine richtig hohe Nummer droht. Mit einem kunterbunten Bogey-Birdie-Bogey Ende marschiert er schließlich mit der 79 (+9) über die Ziellinie und verpasst damit klar den Sprung ins Wochenende.

US-Duo in Führung

Bei etwas weniger Wind als noch zum Auftakt entwickeln sich die Scores ganz ähnlich wie am Donnerstag. Collin Morikawa und Joel Dahmen (beide USA) haben dabei das schwierige Par 70 Terrain am besten im Griff und gehen bei gesamt 5 unter Par als Co-Leader ins Wochenende. Nur um einen Schlag dahinter lauern gleich fünf Verfolger unter denen sich auch Titelverteidiger Jon Rahm (ESP) und Rory McIlroy (NIR) befinden.

Leaderboard US Open

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Hohe Nummern

US OPEN – 1. RUNDE: Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider haben zum Auftakt im “The Country Club” von Brookline richtig hart zu kämpfen und rangieren nach hohen Auftaktrunden nur im hinteren Viertel des Klassements.

Trotz der verletzungsbedingten Absage von Martin Kaymer wird Golfdeutschland bei der 122. US Open vertreten sein – und das gleich doppelt. Mit bärenstarken Leistungen auf der DP World Tour qualifizierten sich Marcel Schneider und Yannik Paul für Brookline. Für Schneider ist es der zweite Major-Einsatz nach der britischen Open, bei der er allerdings nicht cutten konnte. Paul, der sich Amerika nach der College Karriere besonders wohl fühlt, gibt sein Major-Debüt. Rory McIlroy, Titelverteidiger Jon Rahm, Justin Thomas sowie Scottie Scheffler werden als Topfavoriten beim dritten Major des Jahres gehandelt.

Yannik Paul bekommt die Tücken Brooklines gleich auf den ersten Löchern zu spüren, denn nach einem leicht verzogenen Drive findet auch die Annäherung auf der 10 das anvisierte Ziel nicht und da er sich am darauffolgenden Par 3 vor dem Grün einbunkert, startet er sogar nur mit dem Bogeydoppelpack ins Turnier. Nur kurz lässt er dann Ruhe auf der Scorecard einkehren, ehe es mit einem weiteren verfehlten Fairway auch am einzigen Par 5 der Backnine ein Bogey setzt.

Danach allerdings findet er einigermaßen den gesuchten Rhythmus und lässt mit Pars bis zum Turn nichts weiter anbrennen. Das ändert sich jedoch auf der 1 in mehr als unangenehmer Art und Weise, denn nachdem er vom Tee aus nur den Fairwaybunker findet, erreicht er in Folge erst mit dem vierten Schlag das Grün und muss schließlich sogar ein Doppelbogey notieren. Des Schlechten nicht genug bleibt danach am Par 3 der Teeshot deutlich zu kurz und nachdem auch auf der 3 der Approach das Kurzgemähte nicht findet und er sich danach auf der 4 noch dazu einen Dreiputt gönnt, geht es immer weiter im Klassement bergab.

Immerhin geht sich am kurzen Par 4 der 5 trotz einer eingebunkerten Grünattacke das erste Birdie aus, womit er die Negativspirale recht sehenswert abbremst. Anknüpfen kann er an das erste Erfolgserlebnis zwar nicht, allerdings muss er auch keine weiteren Schlagverluste mehr verbuchen, was ihn schließlich mit der 77 (+7) über die Ziellinie marschieren lässt und ihn auf Rang 136 einreiht.

Noch um einen Schlag mehr

Marcel Schneider ist zum Auftakt gleich mit früher Startzeit unterwegs und hat sofort hart zu kämpfen, denn der Abschlag auf der 10 biegt deutlich zu weit nach rechts ab, von wo aus sich das anfängliche Par schließlich nicht mehr ausgeht. Mit solidem langen Spiel und Gefühl im Kurzspiel findet er danach aber den benötigten Rhythmus und verewigt wichtige Pars auf der Scorecard. Erst auf der 18 ändert sich das Bild dann wieder, denn zum Leidwesen des 32-jährigen streikt plötzlich der Putter und brummt ihm mit drei Versuchen am Grün einen weiteren Fehler auf.

Wieder stabilisiert er sein Spiel zwar danach wieder, eine zu kurze Annäherung auf der 3 und ein Dreiputt auf der 4 münden aber sogar dann in einem Bogeydoppelpack, womit es im Klassement doch deutlich in die verkehrte Richtung geht. Generell hat er deutlich härter zu kämpfen als noch auf den ersten neun Löchern, was sich am Par 3 der 6 ein weiteres Mal scoretechnisch ungünstig zu Buche schlägt, denn ein weiteres verfehltes Grün wirft ihn auf bereits 5 über Par zurück.

Nur kurz kann er dann etwas verschnaufen, ehe es am Par 5 der 8 nach leicht überschlagenem Grün den nächsten Fehler setzt und da er sich zum Abschluss nach einigen Schwierigkeiten im langen Spiel sogar noch ein Doppelbogey einfängt und so nur die 78 (+8) über die Ziellinie schleppt, ist die Auftaktrunde mit Rang 144 endgültig in den Bereich “verpatzt” einzuordnen.

“Ich habe einfach nie wirklich in den Rhythmus gefunden. Die Drives waren nicht präzise genug, die Eisen auch nicht wirklich genau und noch dazu hat dann auch noch der Putter gestreikt und so ist der Score von 8 über zustande gekommen. Ich hab schon auf den Proberunden gemerkt, dass der Platz richtig, richtig schwer ist mit dichtem Rough und den kleinen Grüns, mit dem Wind dann heute wars wirklich sehr schwierig zu spielen. Aber ich habe es dennoch genossen und werde es weiterhin genießen, denn Major ist Major”, so Marcel Schneider nach der Runde.

Schon zum Auftakt megaschwer

Wie schwierig Brookline schon am ersten Spieltag, der traditionell eigentlich als der noch scorefreundlichste beim “ultimativen Golftest” gilt, wirklich ist, verdeutlicht ein Blick aufs Leaderboard, denn gerade mal 25 Spieler bringen eine Runde unter Par zum Recording, wobei Adam Hadwin (CAN) mit der 66 (-4) der Auftritt des Tages gelingt. Mit Rory McIlroy, Callum Tarren (ENG), David Lingmerth (SWE), MJ Daffue (RSA) und Joel Dahmen (USA) sind dem Kanadier aber gleich fünf Spieler bei 3 unter Par dicht auf den Fersen. LIV-Testimonial Phil Mickelson (USA) hingegen findet bei seinem “Comeback” überhaupt keinen Rhythmus und schlittert in eine 78 (+8), was nur für Rang 144 reicht.

Leaderboard US Open

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Doppelt Grund zur Freude

PORSCHE EUROPEAN OPEN – FINAL: Marcel Schneider stürmt am Finaltag beim Heimspiel in Hamburg mit einer fantastischen 67 (-5) noch bis ins Spitzenfeld nach vor und macht damit auch die US Open Qualifikation klar. Yannik Paul hat im Green Eagle GC ebenfalls allen Grund zum Jubeln, denn die 71 (-1) sichert auch ihm einen Startplatz für Brookline.

Alex Knappe startete als 11. als bester Deutscher in die Finalrunde und hatte in Hamburg bei nur einem Schlag Rückstand auf die Top 10 und nur deren fünf auf Leader Victor Perez (FRA) wohl sogar noch so gut wie alle Chancen. Nur um einen Schlag dahinter lauerte Matti Schmid. Mit Marcel Siem und Yannik Paul hatten noch zwei weitere Spieler in schwarz-rot-gold gute Chancen auf ein Topergebnis beim Heimspiel.

Für Schneider und Paul ging es zusätzlich um die US Open Qualifikation, denn in einem eigens geführten Mini-Ranking der Tour erhalten die besten 10 Spieler aus einer vier Turniere umfassenden Serie noch einen Startplatz für Brookline, wobei Paul als 6. und Schneider als 10. es in eigenen Händen hatten.

Marcel Schneider hebt sich dann auch eindeutig das Beste für den Schluss auf, denn der 32-jährige agiert am Sonntag schon auf den Frontnine unglaublich stark und sammelt gleich vier Birdies auf, was ihn mit riesigen Schritten im Klassement in Richtung Norden klettern lässt. Das richtig souveräne Spiel zieht er auch nach dem Turn weiter durch, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos und stopft am Par 5 der 11 noch einen weiteren Birdieputt, womit er am Ende sogar die bogeyfreie 67 (-5) über die Ziellinie bringt. Damit marschiert er noch bis auf Rang 5 nach vor und nimmt damit nicht nur ein absolutes Spitzenergebnis mit, sondern macht damit auch endgültig die US Open Qualifikation klar.

Der Zweite im Bunde

Nach sicheren ersten Löchern muss Yannik Paul am Sonntag auf der 6 das erste Bogey einstecken, dass er jedoch noch auf den Frontnine mit einem Par 5 Birdie auf der 9 wieder egalisiert. Ausgerechnet das Par 5 der 11 wird dann aber zu einem echten Stolperstein, denn nach einem Wasserball brummt ihm die lange Bahn sogar ein Doppelbogey auf und wirft ihn damit deutlich zurück. Das spornt den 28-jährigen aber sichtlich noch einmal an, denn bis zum Schluss krallt er sich noch drei Birdies, dreht sein Score so mit der 71 (-1) sogar noch in den roten Bereich und belegt so den 18. Platz, womit er aus den Top 10 des Mini-Rankings nicht mehr zu verdrängen ist und ebenfalls bereits den Flug nach Brookline buchen kann.

Nicolai von Dellingshausen sammelt schon auf der 3 mit einem Monsterputt das erste Birdie auf und kommt dank fehlerloser Performance bei 1 unter Par auf den Backnine an, wo er gleich noch zwei weitere Birdies nachlegt. Selbst ein erster Fehler danach bremst ihn nicht wirklich ein, denn mit recht souveränen Pars macht er danach weiterhin nichts verkehrt. Erst gegen Ende kommt dann mit Birdie-Bogey-Birdie noch einmal Farbe aufs Tableau, mit der 69 (-3) und seiner klar besten Runde der Woche, klettert er im Klassement so aber noch spürbar Richtung Norden bis auf Rang 18 nach oben.

Mit ganz sicherem Spiel spult Marcel Siem am Sonntag die Frontnine ab und nimmt dabei auf der 7 auch ein Birdie mit, dass er jedoch kaum auf den Backnine angekommen mit dem ersten Fehler wieder verspielt. Gleich danach holt er sich am Par 5 der 11 aber das nächste Erfolgserlebnis ab und verwaltet dieses über die nächsten Bahnen auch gekonnt. Erst das Par 5 der 16 wird ihm dann nach einigen Ungenauigkeiten mit einem Doppelbogey richtig zum Verhängnis. Der Routinier beendet das Turnier aber mit einem wahren Paukenschlag und stopft auf der 18 den fälligen Eagleputt aus fünf Metern, womit sich am Ende sogar noch eine 71 (-1) ausgeht, mit der er sich die Platzierung mit seinen Landsmännern Nicolai von Dellingshausen und Yannik Paul teilt.

Etwas angeschrieben

Gleich auf den ersten Löchern wird klar, dass Alexander Knappe am Finaltag nichts mehr so richtig leicht von der Hand geht, denn mit einem Bogey-Birdie-Bogey-Birdie Start geht es sofort enorm farbenfroh los. In Folge stabilisiert er zwar sein Spiel, schlittert kaum auf den zweiten Neun angekommen aber nach Wasserball sogar in ein Triplebogey, worauf er erst mit einem Birdie am Schlussloch noch ein wenig reagieren kann. Mit der 74 (+2) geht es für den 33-jährigen aber spürbar im Klassement in Richtung Süden bis auf Rang 24 bergab.

Matti Schmid bastelt nach drei anfänglichen Pars eine richtig kunterbunte Finalrunde zusammen, denn zunächst tritt er sich zwei Bogeys ein, die er jedoch beide noch auf den Frontnine wieder egalisiert. Kaum auf den letzten neun Bahnen angekommen setzt es dann die nächsten beiden Fehler und nach einem Birdie gleich danach rutscht er mit Doppelbogey und weiterem Bogey doch unangenehm im Klassement ab. Am Ende geht sich zwar noch ein Birdie auf der 18 aus, mit der 75 (+3) rutscht er aber bis ins Mittelfeld auf Rang 35 zurück.

Auf den Frontnine läuft Hurly Long bei einem zwischenzeitlichen Bogeydoppelpack noch vergeblich dem ersten Birdie hinterher, krallt sich dann nach dem Turn aber am Par 5 der 11 das erste Erfolgserlebnis. So richtig ins Rollen kommt er jedoch nicht, wie auch ein weiterer Fehler kurz darauf unterstreicht. Da sich zum Abschluss aber am Par 5 der 18 noch ein Schlaggewinn ausgeht, unterschreibt er wie schon am Samstag die 73 (+1), womit er jedoch keine Ränge mehr gutmachen kann und das Turnier auf Rang 47 beendet.

Freddy Schott legt zwar gleich mit einem Birdie los und hat auch auf ein erstes Bogey rasch die passende Antwort parat, auf den Backnine allerdings fällt sein Spiel dann richtiggehend auseinander, denn nach drei Bogeys und einem Doppelbogey geht sich sogar nur die 76 (+4) und Platz 51 aus.

Kalle Samooja (FIN) marschiert mit einer 64 (-8) noch vom 22. Platz bis an die Spitze nach vor und feiert bei gesamt 6 unter Par einen unverhofften Sieg in Hamburg.

Leaderboard Porsche European Open

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Gute Karten

PORSCHE EUROPEAN OPEN – 3. RUNDE: Alexander Knappe und Matti Schmid haben nach dem Moving Day in Sachen Topergebnis durchaus gute Karten in der Hand. Auch Yannik Paul und Marcel Siem liegen im Green Eagle GC von Hamburg durchaus noch in Schlagdistanz zu den Top 10.

Gleich acht Deutsche stemmten beim Heimspiel in Hamburg den Cut, wobei Marcel Siem und Alexander Knappe die besten Karten auf ein Spitzenergebnis haben, starten die beiden doch sogar aus den Top 10 in den Moving Day. Bei dem dichtgedrängten Leaderboard scheint jedoch auch für Yannik Paul, Matti Schmid, Freddy Schott, Nicolai von Dellingshausen, Marcel Schneider und Hurly Long noch einiges möglich zu sein.

Alexander Knappe hat am Samstag einige Mühe richtig ins Spiel zu finden, wie zwei frühe Bogeys auf der 1 und der 4 untermauern. Zwar schafft er es danach sein Spiel zu stabilisieren, auf das erste Birdie muss er jedoch bis zur 11 warten, ehe ein Sechsmeterputt den Weg ins Ziel findet. Anknüpfen kann er in Folge daran zwar nicht, bleibt aber immerhin bis zum Schluss fehlerlos und geht so nach der 73 (+1) und als 11. mit durchaus guten Karten in Sachen Topergebnis in den letzten Spieltag.

Matti Schmid hat auf den Frontnine alle Hände voll zu tun, wie drei Bogeys bei nur einem roten Eintrag beweisen. Auch die zweiten Neun beginnen mit einem Par 5 Bogey nach verzogenem Abschlag auf der 11 alles andere als prickelnd, in Folge allerdings findet der 24-jährige den benötigten Rhythmus und nimmt auch noch drei Birdies mit, was schließlich noch in der 72 (Par) mündet und ihn als 17. bei erneut gedämpften Scores an den Top 10 andocken lässt.

Noch in Schlagdistanz zu den Top 10

Yannik Paul beginnt den dritten Spieltag hochkonzentriert und kommt nach fehlerlosen Frontnine und einem Birdie auf der 6 sogar im leicht geröteten Bereich auf den zweiten neun Bahnen an. Dort erwischt es ihn dann allerdings mit einem Dreiputt vom Vorgrün auf der 10 und einem verzogenen Abschlag am Par 5 danach mit gleich zwei Bogeys. Mit einem weiteren Dreiputt geht es dann am nächsten Par 5 noch weiter zurück, ehe er auf der 18 immerhin auch noch ein Birdie findet und so noch die 73 (+1) ins Ziel bringt, mit der er als 22. in etwa seine Position hält.

Marcel Siem knüpft am Samstag zunächst an die beiden starken Auftritte der ersten Tage an und nimmt gleich auf der 1 nach starker Annäherung ein Birdie mit. Zwar wird er auch am dritten Spieltag weiterhin mit der 6 nicht warm, kurz vor dem Turn geht sich am Par 5 der 9 aber das nächste Erfolgserlebnis aus. Auf den zweiten Neun allerdings erwischt es ihn dann recht heftig, denn mit Doppelbogeys auf der 10 und der 17 und einem Par 5 Bogey dazwischen, geht sich trotz eines Birdies am Schlussloch nur die 75 (+3) aus, was ihm doch etliche Ränge kostet und ihn auf Rang 22 wieder einreiht.

Im Mittelfeld

Mit birdielosen Frontnine bei einem Bogey und einem Doppelbogey hat Freddy Schott sichtlich einigermaßen zu kämpfen um richtig in den benötigten Rhythmus zu finden. Erst auf den zweiten Neun stellt sich dieser dann ein, denn nach dem unguten Intermezzo zu Beginn hält er Fehler gekonnt fern und sammelt auf der 11 und der 16 noch zwei Birdies auf, womit sich am Ende zumindest noch die 73 (+1) ausgeht, was ihn als 31. jedoch einigermaßen auf der Stelle treten lässt.

Marcel Schneider tritt sich schon früh auf der 3 ein Bogey ein, stabilisiert danach jedoch sein Spiel und darf sich auf der 12 auch über den Ausgleich freuen. Nach einer weiteren Parserie muss er dann auch der 18 noch ein weiteres Bogey einstecken und tritt mit der 73 (+1) so als 32. wie sein Landsmann einigermaßen auf der Stelle.

Nicolai von Dellingshausen legt eine richtig kunterbunte dritte Runde hin, denn der 29-jährige sammelt immerhin fünf Birdies auf, da er sich neben einem Bogey jedoch gleich drei Doppelbogeys einfängt, geht sich dennoch nur die 74 (+2) aus, die ihm ein paar Plätze im Klassement kostet und ihn als 39. in den Sonntag starten lässt.

Richtig gewinnbringend gestalten sich die Frontnine bei zwei Bogeys und einem Doppelbogey bei nur einem Birdie für Hurly Long nicht, allerdings kratzt er nach dem Turn mit drei roten Einträgen und nur einem weiteren Schlagverlust noch halbwegs die Kurve und kann so mit der 73 (+1) zumindest leicht bis auf Rang 48 im Klassement nach oben klettern.

Victor Perez (FRA) geht nach der 71 (-1) und bei gesamt 5 unter Par als Führender in den Finaltag.

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