Advertisement

Schlagwort: marcel schneider

Alex Knappe

Unbelohnte Nervenschlacht

GRAND FINAL – FINAL: Alex Knappe liefert sich am Finaltag im T-Golf & Country Club eine wahre Nervenschlacht, am Ende fehlt dem 31-jährigen aber ein einzelner Schlag um nächste Saison auf der European Tour aufteen zu dürfen. Marcel Schneider beendet das Challenge Tour Jahr als 2. der Jahreswertung als einziger Deutscher in den Aufstiegsrängen.

Alexander Knappe präsentiert sich just zur wichtigsten Phase der Saison in absoluter Hochform. Der 31-jährige knallte am Freitag mit einer 63 (-8) die tiefste Runde des gesamten Turniers aufs Tableau und geht so mit gleich zwei Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger ins Wochenende. Mit einem Sieg würde er sich auf jeden Fall noch locker die Tourkarte für die European Tour sichern.

Wie am Vortag benötigt der Führende auch am Samstag wieder einige Löcher, ehe er wie schon am Freitag am Par 3 der 6 erstmals in die roten Zahlen abtauchen kann. Danach allerdings enden die Parallelen, denn während er bei der zweiten Runde rasch nachlegen konnte, muss er diesmal auf der 9 den scoretechnischen Ausgleich einstecken, womit auch die 29 Löcher lange bogeyfreie Phase endet. Nicht nur das, er rutscht auf der 10 sogar in den Plusbereich zurück, schafft es mit einer Parserie danach aber seine Führung zu behaupten. Auf der 17 gelingt dann sogar der scoretechnische Ausgleich, nach abschließendem Par 5 Bogey muss er aber mit der 72 (+1) leben, die ihn aber immerhin noch mit einem Schlag Vorsprung in den Finaltag starten lässt.

Am Sonntag tritt er sich gleich auf der 1 ein Bogey ein und muss so auch erstmals seit langer Zeit den Platz an der Sonne räumen. In Folge benötigt er auch etwas um sein Spiel richtig zu konsolidieren, schärft sein Spiel ab der 6 aber deutlich und nimmt so gleich von beiden Par 3 Bahnen der Frontnine Birdies mit, was ihn auch wieder an die Spitze klettern lässt. Richtig in einen gewinnbringenden Rhyhtmus bringt ihn das aber nicht, denn ein Bogeydoppelpack auf der 12 un der 13 lässt ihn unangenehm zurückrutschen, was ihm auch die Tourkarte kosten würde. Erst am Ende krallt er sich auf der 17 noch ein Birdie, verabsäumt es jedoch auch das abschließende Par 5 noch zu nützen und muss sich so am Ende mit der 71 (Par) und dem geteilten 2. Rang zufrieden geben.

Damit findet auch eine absolute Nervenschlacht für den Deutschen ohne Happy End sein Ende, denn mit dem verpassten Par 5 Birdie auf der 18 verpasst er den Sprung ins Stechen und somit auch die benötigten Punkte um sich noch in die Top 5 der Jahresendwertung retten zu können. Als 9. der Order of Merit legt er zwar eine sehenswerte Saison hin, schlussendlich ist dies aber als “brotlose Kunst” einzuordnen, da es beim Finalturnier nur um die zu vergebenden European Tour Karten ging. Aufgrund der Coronavirus-Situation behalten nämlich alle Kategorien aus dem Vorjahr ihre Gültigkeit, weshalb das verpasste Birdie am Schlussloch wohl gleich doppelt bitter erscheint.

Schneider profitiert vom starken Jahr

Marcel Schneider gibt einmal mehr in dieser Woche zu Beginn Vollgas, rutscht jedoch im Anschluss wieder zurück. Gleich drei Bogeys am Stück lassen ihn nur im Plusbereich auf den Backnine ankommen. Mit einem Triplebogey auf der 10 wird die Lage dann richtig prekär und selbst ein Birdie danach stabilisiert die Runde noch nicht wirklich, wie ein weiterer Fehler zeigt. erst ab der 14 findet er wieder in die Spur und krallt sich bis zum Schluss noch drei Birdies, womit er noch schlimmeres als die 72 (+1) abwenden kann.

Die letzten 18 Bahnen beginnen dann mit einem Birdie auf der 1 nach Maß und da sich danach auch auf der 4 ein roter Eintrag ausgeht, orientiert er sich schon früh in Richtung Norden des Leaderboards. Erst ein Par 3 Bogey kurz vor dem Turn sorgt für den ersten Makel auf der Scorecard. Standesgemäß hobelt er diesen am Par 5 der 11 wieder weg, benötigt am Ende aber auch auf der 18 noch ein Birdie um nach einem Bogeydoppelpack zwischendurch noch mit einer roten 70 (-1) und Rang 21 zum Recording marschieren zu können.

Schneider hielt bereits vor der Finalwoche alle Trümpfe in der Hand, da er als Führender der Jahreswertung ins Rennen ging. Zwar muss er diese noch an den Sieger des Grand Final Ondrej Lieser (CZE) abtreten, mit Rang 2 der Order of Merit hat Marcel aber die Gewissheit, dass er nächstes Jahr zu einigen Auftritten auf der European Tour kommen wird.

Long noch rausgerutscht

Hurly Long hat auf den Frontnine trotz eines schnelle Birdies etwas Mühe richtig ins Rollen zu kommen, was ein gleich darauffolgendes Bogey beweist. Erst auf den Backnine kommt dann mit einem Birdie-Bogey-Birdie Intermezzo wieder Farbe aufs Tableau, was ihm aber zumindest eine zartrosa 70 (-1) ermöglicht.

Ganz sicher spult er am Sonntag dann die Frontnine ab und kann auf fehlerlosen ersten neun Löchern das Par 3 der 6 zu einem Birdie überreden. Richtig ins Rollen kommt er auch auf den zweiten Neun nicht, denn weiterhin reiht er Par um Par aneinander. Erst kurz vor Schluss geht sich dann auf der 17 noch ein Birdie aus, das er allerdings mit einem Par 5 Bogey kurz vor Schluss wieder aus der Hand gibt. Mit der 70 (-1) geht sich aber immerhin auf der letzten Saisonrunde noch ein roter Score aus.

Richtig trösten wird der 21. Platz Hurly jedoch nicht, denn damit rutscht er noch vom 5. auf den 8. Platz in der Jahresendwertung zurück, womit er den Sprung auf die European Tour denkbar knapp verpasst.

Nicolai von Dellingshausen schnappt sich zwar gleich auf der 2 ein schnelles Par 5 Birdie, mit Doppelbogey auf der 6 und einem weiteren Fehler kurz danach steht er aber nur bei 2 über Par beim Turn. Mit einem Birdie auf der 11 hat es zunächst den Anschein als könne er das Ruder noch einmal herumreißen, zwei weitere Fehler danach prolongieren den verpatzten Moving Day aber, woran auch ein abschließendes Birdie nichts mehr ändert.

Am Sonntag schnürt er dann schon früh auf der 2 und der 3 einen Birdiedoppelpack, der ihn rasch in die richtige Richtung pusht. Zwar tritt er sich dann auf der 7 ein Bogey ein, bessert dieses aber postwendend wieder aus und steht so bei 2 unter Par beim Turn. Auf der 11 locht er dann sogar zum Eagle, radiert sich den Adler mit einem Bogeydoppelpack auf der 15 und der 16 jedoch wieder aus. Da sich auf der 18 aber noch ein Birdie ausgeht bringt er schließlich die 68 (-3) ins Ziel und beendet die Challenge Tour Saison so wie seine Landsmänner auf Rang 21.

Rote Laterne

Allen John findet zwar ein schnelles Par 5 Birdie, rutscht mit zwei Bogeys noch auf den Frontnine jedoch unangenehm ab. Auch auf den zweiten Neun will sich kein brauchbarer Rhythmus einstellen, was schließlich in der 74 (+3) mündet. Auch der Finaltag lässt sich dann gleich alles andere als rosig an, denn nach zwei Bogeys bei keinem einzigen Birdie kommt er nach den Frontnine vom Leaderboardkeller nicht weg. Auch auf der hinteren Platzhälfte reißen die Probleme nicht ab, weshalb er schlussendlich nach einer 78 (+7) und Rang 45 sogar die rote Laterne hält.

Leaderboard Grand Final

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Als Leader ins Weekend

GRAND FINAL – 2. RUNDE: Alex Knappe packt am Freitag mit der 63 die bislang tiefste Runde der Woche aus und geht beim großen Challenge Tour Finale im T-Golf & Country Club als Führender ins Wochenende.

Gleich 5 Deutsche sind beim Grand Final der Challenge Tour auf Mallorca mit dabei. Marcel Schneider führt zur Zeit die Rangliste an, Hurly Long wird auf Position 5 geführt. Gespielt wird im T-Golf Golf und Country Club auf Mallorca, wobei die besten 45 verfügbaren Spieler der Jahreswertung qualifiziert sind und über vier Tage ohne Cut 350.000 Euro unter sich ausspielen werden. Alle 45 Spieler können theoretisch mit einem Sieg noch die Top 5 der Jahreswertung erreichen und damit ein eingeschränktes Spielrecht für die European Tour im kommenden Jahr, somit auch Nicolai von Dellingshausen, Alex Knappe und Allen John.

Alex Knappe drückt gleich zu Beginn das Gaspedal bis zum Anschlag durch und stürmt nach einem anfänglichen Par mit einem roten Triplepack bis an die Spitze. Danach ebbt der Schwung zwar ab, Fehler muss er die gesamten Frontnine aber keinen hinnehmen. Das ändert sich dann zwar auf der 10 mit dem ersten Bogey, ein darauffolgender Eagle am Par 5 radiert diesen Faux-pas jedoch in Windeseile mehr als weg. Danach schläft das Spiel etwas ein, lediglich am Par 3 der 15 muss er noch einmal einen Fehler einstecken. Mit der 68 (-3) gelingt der Start ins Turnier aber mehr als nur hoffnungsvoll.

Den zweiten Spieltag beginnt er ganz souverän und knallt zunächst fünf Pars auf die Scorecard. Danach allerdings drückt er das Gaspedal doch spürbar durch und schnürt auf der 6 und der 7 einen roten Doppelpack, der ihn bis ins Spitzenfeld pusht. Dass er damit aber noch lange nicht genug hat zeigt er auf der hinteren Hälfte eindrucksvoll. Zunächst geht es mit einem weiteren Doppelpack bis auf einen Schlag an die Führung nach vor und mit einem bärenstarken Birdie-Birdie-Eagle Finish setzt er sich mit der 63 (-8) und bei gesamt 11 unter Par sogar vom ersten Verfolger bis auf zwei Schläge ab.

Top 10 in Reichweite

Marcel Schneider macht mit zwei schnellen Birdies auf der 2 und der 3 von Beginn an klar, dass er auch am Sonntag Nachmittag ganz oben im Klassement stehen will. Danach allerdings reißt der Faden etwas und nach Bogeys auf der 5 und der 7 kommt er “nur” bei Level Par auf den Backnine an. Am Par 5 der 11 rutscht er dann sogar in den Plusbereich zurück, beendet die Runde aber mit Birdies auf der 16 und der 18 und bringt so zum Auftakt sogar noch eine 70 (-1) zum Recording.

Bei schwierigeren Verhältnissen am Freitag zeigt Marcel Schneider dann gleich auf den Frontnine, warum er die Challenge Tour Jahreswertung anführt. Wie schon am Vortag gehen sich auch diesmal wieder auf der 2 und der 3 schnelle Birdies aus und da er danach Fehler stark fernhält und auf der 8 noch ein weiters Birdie aufsammelt, klopft er bereits vehement an den Top 5 an. Auf den zweiten Neun dreht sich das Bild dann jedoch komplett, denn ein Doppelbogey und ein weiterer Fehler kann ein einzelnes Birdie kaum abfedern, weshalb er sich am Ende erneut mit der 70 (-1) zufrieden zeigen muss.

Nicolai von Dellingshausen startet mit Pars grundsolide und schnappt sich auf der 4 sein erstes Birdie, das er gekonnt die gesamten Frontnine über verteidigt. Das Par 5 der 11 allerdings stellt ihm dann ein Bein und wirft ihn wieder auf Level Par zurück. Als es bereits den Anschein hat, als würde die Runde highlightarm zu Ende gehen, stopft er sowohl auf der 17 als auch auf der 18 noch die fälligen Birdieputts und bringt so sogar noch eine 69 (-2) ins Ziel, womit er sich eine durchaus gute Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf auflegt.

Der Freitag beginnt dann richtiggehend nach Maß, denn gleich auf der schwierigen 1 geht sich ein Birdie aus. Anders als am Vortag, wo sich auf der 4 noch ein roter Eintrag ausging, tritt er sich diesmal ein Doppelbogey ein, was klarerweise einiges an Boden kostet. Zumindest geht sich noch vor dem Turn wieder der Ausgleich aus. Schon auf 10 macht es sich aber das zweite Doppelbogey gemütlich, was ihn erneut deutlich zurückwirft. Einen Schlag kann er sich dann zwar wieder zurückholen, mehr will aber nicht mehr gelingen, was in der 72 (+1) mündet.

Hurly Long lässt auf den ersten Neun seine ganz sichere Seite raushängen und spult reihenweise meist sichere Pars ab. Kaum auf den zweiten Neun angekommen, muss er dann jedoch auf der 10 ein Bogey notieren, radiert dieses aber mit Fortdauer der Runde wieder aus und steht schließlich mit einer soliden 71 (Par) wieder im Clubhaus.

Am Freitag hat er dann einige Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen und läuft vergeblich die gesamten ersten Neun über einem Birdie nach. Da es sich parallel dazu bereits zwei Fehler gemütlich machen, rutscht er doch um einige Plätze zurück. Auf den zweiten Neun findet er dann aber den nötigen Rhythmus und gleicht sein Score mit Birdies auf der 11 und der 14 wieder aus, was am Ende erneut in einer 71 (Par) mündet.

Etwas abgerutscht

Allen John überredet schon das Par 5 der 2 zu einem schnellen Birdie. Zwar rutscht er auf der 5 wieder zurück, nach weiterem Erfolgserlebnis auf der 8 kommt er aber im roten Bereich zum Turn. Diesen verlässt er dann kaum auf den Backnine angekommen jedoch wieder, stabilisiert in Folge aber rasch wieder sein Spiel. Erst gegen Ende kommt auf den letzten vier Löchern mit Birdie-Bogey im Wechselspiel noch einmal Farbe aufs Tableau und er unterschreibt so schließlich die 71 (Par).

Am Freitag geht dann gleich der Start mit zwei schnellen Bogeys auf der 1 und der 3 gründlich daneben. Kurzfristig scheint es dann zwar so als könne er sein Spiel mit einem Birdie wieder stabilsieren, ein weiterer Fehler prolongiert jedoch die schwarze erste Platzhälfte. Kaum auf den Backnine angekommen wird die Lage mit einem Doppelbogey und einem weiteren Fehler kurz danach noch prekärer. Erst die 18 lässt dann noch ein Birdie springen, mehr als die 75 (+4) geht sich so aber nicht aus.

Leaderboard Grand Final

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Voll im Rennen

ITALIAN OPEN – 3. RUNDE: Sebastian Heisele mischt nach einer 66 im Chervo GC voll im Titelrennen mit. Auch Martin Kaymer hat noch durchaus gute Chancen auf den ganz großen Wurf.

Deutschlands European Tour Vertreter präsentieren sich in Italien bislang geschlossen stark, denn nicht ein einziger der fünf blieb nach den ersten beiden Runden auf der Strecke. Martin Kaymer und Sebastian Heisele haben überhaupt richtig gute Chancen auf Spitzenplätze, gehen doch beide aus den Top 10 ins Wochenende. Auch Nicolai von Dellingshausen darf sich bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Topränge noch einiges ausrechnen.

Sebastian Heisele muss sich an der Seite von Titelverteidiger Bernd Wiesberger nicht lange gedulden, ehe auf der 4 das erste Birdie auf die Scorecard wandert. Zwar radiert er sich dieses sofort wieder aus, kommt dank eines weiteren Par 5 Birdies jedoch im leicht geröteten Bereich auf den Backnine an. Dort erhöht er die Schlagzahl dann aber vehement und sammelt von der 11 bis zur 15 im Zwei-Loch-Rhythmus drei Birdies auf, die ihn deutlich nach vorne pushen. Da sich dann auf der 18 noch dazu mit einem sehenswerten Putt ein Eagle ausgeht und er so die 66 (-6) unterschreibt, mischt er sogar als 4. voll im Titelrennen mit.

Bärenstarkes Finish

Schon früh sammelt Martin Kaymer im aufkeimenden Wind zur Mittagszeit auf der 3 ein erstes Birdie auf und zeigt auch danach fehlerloses Golf. Standegemäß geht sich dann auch am Par 5 der 6 – wie schon an den Tagen zuvor – wieder ein roter Eintrag aus, der ihn in den Top 10 hält. Kaum auf den Backnine angekommen bremsen ihn dann zwei Bogeys jedoch heftig ein und kosten ihm auch wieder etliche Ränge im Klassement. Erst gegen Ende drückt Deutschlands Nummer 1 noch einmal spürbar aufs Tempo und bringt sich mit zwei Birdies und einem Eagle auf der 18 dank der 68 (-4) als 8. sogar wieder ins Titelrennen.

“Es war heute schwieriger zu spielen als an den Tagen zuvor, denn heute ging es eher darum sich überhaupt Chancen zu erarbeiten, was mir auf den ersten 12 oder 13 Bahnen nicht wirklich gelang. Auf der 16 wars ein extrem schlechter zweiter Schlag von mir, aber der Chip-in zum Birdie hat mir das Momentum für die letzten Löcher gegeben. Ich war überrascht, dass sie auf der 18 die Teebox vorverlegt haben, denn das Par 5 ist auch von hinten ohne Weiteres zu erreichen. Nach gutem Drive wars dann ein perfektes Yardage für mein 6er Eisen und aus vier Metern ist Gott sei Dank der Putt rein. Ich bin froh, dass ich jetzt noch mitmischen kann um den Sieg und denke schon, dass ich es drauf hätte”, so Martin Kaymer nach der Runde.

Im Mittelfeld

Hurly Long findet ganz sicher in den dritten Spieltag und setzt von der 4 weg zu einem beeindruckenden Zwischensprint an, denn mit zwei Birdies und einem darauffolgenden Eagle pusht er sich in Windeseile sogar bis unter die Top 10 nach vor. Auf den zweiten Neun schleichen sich dann allerdings auch drei Fehler ein, die er jedoch allesamt mit eben so vielen Birdies egalisieren kann. Nach der 68 (-4) wahrt er, eine gute Schlussrunde vorausgesetzt, als 26. die Chance auf ein Topergebnis.

Wie schon an den vorangegangenen Tagen präsentiert sich Marcel Schneider auch am Samstag wieder unglaublich sicher. Ohne jeglichen Wackler absolviert er die Frontnine und nimmt von jedem der beiden Par 5 Löcher Birdies mit. Kaum auf den Backnine angekommen fungiert ein Bogey auf der 10 jedoch nahezu wie eine Handbremse und staucht den Vorwärtsdrang doch spürbar zusammen. Erst gegen Ende findet er wieder den Rhythmus und marschiert mit drei abschließenden Birdies noch zur 68 (-4), die ihn als 33. etliche Ränge gutmachen lässt.

Nicolai von Dellingshausen findet keinen Rhythmus und häuft schon auf den Frontnine Schlagverluste an. Nach dem Turn findet er dann zwar auch Birdies, deren vier können drei Bogeys und gleich zwei Doppelbogeys aber in keinster Weise auffangen, weshalb er mit der 75 (+3) viele Ränge einbüßt und sich erst auf Rang 62 wieder einpendelt.

An der Spitze setzt sich mit Laurie Canter (69) und Ross McGowan (67) bei 19 unter Par ein englisches Duett etwas vom Rest des Feldes ab.

Leaderboard Italian Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Vielversprechend

ITALIAN OPEN – 2. RUNDE: Martin Kaymer und Sebastian Heisele gehen im Chervo GC aus den Top 10 ins Weekend. Generell präsentieren sich alle fünf deutschen Spieler richtig stark und lassen in Sachen Cut nichts anbrennen.

Zum Auftakt brachten alle Deutschen Vertreter knallrote Runden zum Recording und liegen somit geschlossen auf Cutkurs. Dennoch heißt es auch am Freitag weiterhin den Fuß voll am Gaspedal lassen, denn bei den generell sehr guten Scores werden weitere gute Runden notwendig sein um nicht auf der Strecke zu bleiben.

Martin Kaymer zeigt sich gleich von Beginn an mit zwei Birdies in absoluter Spiellaune und orientiert sich so sofort deutlich nach vor. Auch danach hat er sein Visier messerscharf eingestellt, überredet beide Par 5 Bahnen zu weiteren Schlaggewinnen und kommt so beim Zwischenstand von 4 unter Par auf den Backnine an. Das starke ausbalancierte Spiel zieht er bei immer diffuser werdenden Lichtverhältnissen auch auf den Backnine konsequent durch, bleibt die gesamte Runde über fehlerlos und sammelt dabei noch zwei weitere rote Einträge auf. Mit der 66 (-6) knackt Deutschlands Nummer 1 sogar noch die Top 10 und geht so als 8. aus mehr als nur verheißungsvoller Position ins Wochenende.

Sebastian Heisele wirkt nach seiner starken Auftaktrunde sichtlich motiviert und findet sich auch am Freitag wieder rasch gut zurecht, wie ein Par 5 Birdie auf der 4 beweist. Da sich auf der zweiten langen Bahn dann sogar ein Eagle ausgeht und er noch vor dem Turn auch die 9 zu einem roten Eintrag überreden kann, dockt er schon zur Halbzeit an den Top 10 an. Diese knackt er mit seinem bereits fünften herausgeholten Schlag dann auf der 11, muss allerdings am Par 3 der 14 auch den ersten und einzigen Fehler am Freitag hinnehmen. Mit einem Erfolgerlebnis auf der 16 bessert er aber auch diesen Faux-pas noch aus, steht so schließlich mit der 67 (-5) wieder im Ziel und hat vor dem Wochenende als 8. ein Topergebnis regelrecht zum Greifen nah.

Ebenfalls richtig stark

Nicolai von Dellingshausen beginnt die zweite Runde mit einem anfänglichen Birdie gleich absolut nach Maß und zeigt auch in Folge starkes Golf. Auf der 6 und der 7 belohnt er sich für das sehenswerte Spiel mit den nächsten roten Einträgen und orientiert sich so klar in die richtige Richtung. Nach dem Turn entwickelt sich das Spiel durchwegs ereignisärmer, denn nahezu reihenweise notiert er die Pars auf die Scorecard. Lediglich die 16 lässt noch ein weiteres Birdie springen, womit der 27-jährige mit der fehlerlosen 68 (-4) und als 31. mit guten Chancen auf ein Topergebnis ins Wochenende startet.

Hurly Long hat nach einem frühen Birdie-Bogey Intermezzo einige Schwierigkeiten so richtig auf die Birdiespur abzubiegen. Erst nach dem Turn kommt der Champion der Italian Challenge so richtig ins Rollen und sammelt bis zum Ende seiner Runde noch drei Birdies auf, was in der zweiten 69 (-3) mündet, was ihn als 45. ins Wochenende starten lässt.

Marcel Schneider hat am Freitag etwas Mühe so richtig ins Laufen zu kommen, denn auf der scorefreundlichen Wiese am Gardasee bleibt er zwar auf den Frontnine fehlerlos, findet aber lediglich am Par 5 der 6 ein einsames Birdie. Erst auf der 12 lässt er dieses nicht mehr allein und kreist mit seinem zweiten roten Eintrag einen weiteren Score ein. Wie schon am Vortag wird ihm allerdings das Par 3 der 14 zum Verhängnis, den Fehler kann er auf der 17 (Par 3) aber noch ausbessern. Nach der 70 (-2) darf der 30-jährige als 54. mit dem Wochenende planen.

Laurie Canter (ENG) verteidigt seinen Platz an der Sonne. Der Engländer packt auf seine 60er Auftaktrunde eine 68 (-4) drauf und diktiert nach den ersten beiden Runden bei gesamt 16 unter Par das Tempo.

Leaderboard Italian Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Modefarbe: Rot

ITALIAN OPEN – 1. RUNDE: Deutschlands European Tour Vertreter legen im Chervo GC durch die Bank einen knallroten Start hin. Sebastian Heisele und Nicolai von Dellingshausen dürfen sich sogar über 68er Runden freuen.

Am Gardasee, einem der Deutschen liebsten Urlaubsziele, gehen Martin Kaymer, Sebastian Heisele, Hurly Long, Marcel Schneider und Nicolai von Dellingshausen auf Birdiejagd. Vor allem Martin Kaymer, der gemeinsam mit Lee Westwood, Matt Wallace und Titelverteidiger Bernd Wiesberger die Big Names des Turniers sind, hat einiges vor. Mit 5 Top 10 bei 11 Starts auf der heurigen European Tour ist Deutschlands Nummer 1 der beständigste Spieler weit oben am Leaderboard. Nur der längst überfällige erste Sieg seit 6 Jahren wollte bislang noch nicht gelingen. Zum Auftakt allerdings bringen zwei andere Deutsche noch tiefere Runden als die ehemalige Nummer 1 der Welt zum Recording.

Sebastian Heisele muss sich zwar wegen frühmorgendlichen Nebels zunächst eine halbe Stunde länger gedulden als eigentlich vorgesehen, findet sich auf den Backnine aber rasch sehr gut zurecht und sammelt auf der 12, der 15 und der 18 gleich drei Birdies auf, die ihn von Beginn an weit vorne mitmischen lassen. Die 1 bremst ihn dann zu Beginn der Frontnine zwar mit dem ersten Bogey etwas ein, der 32-jährige lässt sich vom Fehler aber nicht beirren und bleibt seinem Gameplan weiterhin treu, der ihm von beiden Par 5 Bahnen der vorderen Platzhälfte noch Birdies einbringt. Mit der 68 (-4) legt der großgewachsene Deutsche als 28. einen gelungenen Start ins Turnier hin.

Ebenfalls auf Cutkurs

Martin Kaymer zeigt sich auf seinen ersten neun Bahnen in Italien von der ganz sicheren Seite. Gleich auf der 11, seiner zweiten Bahn und dem ersten Par 5, sammelt er das erste Birdie auf und legt kurz vor dem Wechsel auf die vordere Platzhälfte am zweiten langen Loch ein weiteres Birdie nach. Dieses gibt er dann kaum auf den Frontnine angekommen zwar postwendend wieder aus der Hand, egalisiert den Faux-pas jedoch zwei Bahnen später und krallt sich am Par 5 der 6 das bereits vierte Birdie des Tages. Unaufgeregt spult der zweifache Major-Champion die verbleibenden Löcher ab und darf sich so mit der 69 (-3) und als 50. über einen recht brauchbaren Start freuen.

Hurly Long beginnt mit einem schnellen Birdie am Par 3 der 2 richtig gut und kann am Par 5 der 6 sogar weiter nachlegen. Danach allerdings wird es etwas shaky in seinem Spiel, denn gleich, zwei Bogeys in Folge radieren ihm die beide roten Einträge in Windeseile wieder aus. Mit einem Birdie auf der 9 beendet er die Schwächephase aber noch vor dem Turn gekonnt. Auf den zweiten Neun zeigt er dann einmal mehr, dass er zum absoluten Italien-Spezialisten wurde, denn der Sieger der Italian Challenge vor wenigen Wochen stockt sein Birdiekonto auf der 11 und der 13 noch weiter auf und marschiert so schließlich mit der 69 (-3) zum Recording, was ihn wie Martin Kaymer in eine brauchbare Position für den weiteren Turnierverlauf bringt.

Marcel Schneider hat am Nachmittag einige Schwierigkeiten richtig ins Spiel zu finden, wie eine Parserie gefolgt von einem Bogey auf der 14 beweist. Erst am Par 3 der 17 gibt er sich mit dem ersten Birdie selbst die Initialzündung, wie ein weiterer roter Eintrag danach zum Doppelpack beweist. Auf den vorderen neun Bahnen zeigt er dann fehlerloses Golf und kann von beiden der verbleibenden Par 5 Löcher noch Birdies entführen. Am Ende steht er auch er schließlich mit einer 69 (-3) wieder im Clubhaus und liegt so ebenfalls klar auf Cutkurs.

Nicolai von Dellingshausen lässt bei den tiefen Verhältnissen zwar auf seinen ersten neun Löchern nichts anbrennen und darf sich auch schon auf der 11 über ein schnelles Birdie freuen, weitere rote Einträge wollen aber zumindestens vor dem Turn keine gelingen. Auf der 3 tritt er sich sogar den scoretechnischen Ausgleich ein, der ihn allerdings sichtlich so richtig anstachelt, denn gleich danach stopft er zunächst den Eagleputt und garniert den Adler mit zwei weiteren Birdies danach. Zwar muss er auf der 17 einen Schlag wieder abgeben, mit der 69 (-3) befindet er sich aber in guter Deutscher Gesellschaft.

Laurie Canter (ENG) spielt am Donnerstag in einer ganz eigenen Liga. Der Engländer schrammt nur hauchdünn an einer 59 vorbei und diktiert mit der 60 (-12) unangefochten das Geschehen.

Leaderboard Italian Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Schneider

Weitermachen in St. Andrews

SCOTTISH CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Hurly Long und Marcel Schneider schaffen es auf Mittelfeldrängen ins Links-Finale von St. Andrews.

Vor zwei Wochen in Italien auf der Challenge Tour gemeinsam im Stechen um den Sieg, jetzt mit der European Tour in Schottland mit dabei: so schnell geht es für Italian Challenge-Sieger Hurly Long und Marcel Schneider hinauf auf der golferischen Erfolgsleiter.

Beim 1 Million Euro-Turnier in St. Andrews ist Lee Westwood der Topstar in einem stark besetzten Teilnehmerfeld. Das Deutsche Duo startet am Donnerstag mit späten Tee-Times am Torrance-Course, einem Links-Kurs im schottischen Golfmekka von St. Andrews.

Der Spanier Adrian Otaegui nutzt die freundlichen Bedingungen am Vormittag zu einem Birdiefest mit 10 Schlaggewinnen und der fantastischen 62. Die Deutschen finden dagegen mit späten Startzeiten deutlich mehr Wind vor und haben entsprechend mehr zu kämpfen. Hurly Long kann sich von der 10 gut auf die Bedingungen einstellen und versenkt bis zur Halbzeit gleich vier Birdieputts. Lediglich auf den Par 3 hat er seine Probleme mit den Eisenschlägen und kassiert zwei Bogeys.

Auf den vorderen 9 Löchern hat der Newcomer auf ein weiteres Bogey mit zwei Birdies die richtige Antwort parat und schafft sich mit der 69 auf Platz 21 eine glänzende Ausgangsposition für die weiteren Runden.

Marcel Schneider startet als Allerletzter ins Turnier, dies gleich mit einem Doppelbogey und muss danach lange auf Erfolgserlebnisse warten. Die Geduld wird erst nach 9 gespielten Löchern mit dem ersten Par 5-Birdie belohnt. Kurz vor Schluss pusht sich Schneider mit Birdie wieder auf Even Par zurück, gibt aber noch spät einen Schlag ab. Mit 73 Schlägen parkt er sich exakt oberhalb der Cutmarke ein und spielt sich ins Preisgeld.

2. RUNDE: Hurly Long verliert an Boden

Bei guten Spielbedingungen hofft das Deutsche Duo die frühe Startzeit nutzen zu können. Hurly Longs Putter passt sich jedoch den unterkühlten Bedingungen an und kann auf den Front 9 nur ein einziges Birdie sichern und dass erst als Konter nach einem Bogey. Auf den Back 9 häufen sich die Fehler, die der 25-jährige Mannheimer mit zwei Birdies nicht mehr ganz ausgleichen kann. Mit der 73 verliert Long zwar einiges an Boden, schafft aber problemlos den Finaleinzug.

Marcel Schneider reitet auch am Freitag überwiegend auf der Par-Welle und kann sich somit in der Anfangsphase nicht des Cut-Stresses entledigen. Erst das Birdie am ersten Par 5 verschafft ihm etwas Luft und sorgt plötzlich für gehörig Schubkraft, wie zwei weitere Birdies auf den nächsten Löchern beweisen. Mit dem ersten Schlagverlust an der 9 nimmt auch die Genauigkeit in seinem Spiel deutlich ab, Schneider nähert sich so wieder gefährlich der Cutmarke. Mit dem Birdie am abschließenden Par 5 wird es aber noch eine gute 70er-Runde, die knapp für das Weekend reichen sollte.

Der Engländer Matt Wallace holt den Spanier Otaegui an der Spitze bei 12 unter Par ein.

Leaderboard Scottish Championship

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Long nervenstark

ITALIAN CHALLENGE – FINAL: Hurly Long setzt sich im Stechen gegen Landsmann Marcel Schneider und Matt Ford (ENG) durch und feiert im GC Castelconturbia seinen ersten Sieg auf der Challenge Tour.

Viel spannender als im GC Catelconturbia könnte ein Challenger aus deutscher Sicht kaum sein. Sowohl Hurly Long (67, 66, 70) als auch Marcel Schneider (67, 69, 67) lassen sich von den widrigen Wetterverhältnissen in dieser Woche – am Freitag musste nach kurzer Spielzeit wegen überflutetem Terrain abgebrochen werden, was die Veranstalter auch dazu zwang das Turnier auf drei Runden zu verkürzen – nicht beeinflussen und marschieren mit einem Gesamtscore von 13 unter Par über die Ziellinie.

Einzig Matt Ford stört das schwarz-rot-goldene Bild etwas, denn beim Engländer schlägt nach Rundenergebnissen von 66, 69 und 68 Schlägen ebenfalls 13, womit die Entscheidung um den Titel sogar in einem Dreierstechen fallen muss. Beim Ländermatch Deutschland gegen England zieht dann Marcel Schneider gleich am ersten Extraloch den Kürzeren, denn während Long und Ford jeweils das Par notieren, tritt sich der 30-jährige ein Bogey ein und scheidet damit aus der Entscheidung vorzeitig aus.

Das verbliebene deutsch-englische Duo muss erneut zurück zur 18 und diesmal passt bei Hurly Long von Tee bis Grün alles zusammen, wie ein Birdie beweist. Matt Ford bringt am Ende “nur” das Par auf die Scorecard und muss seinem Kontrahenten damit zum Sieg gratulieren. Für den 25-jährigen Deutschen ist der Italian Challenge Titel sein erster großer Sieg auf Europas zweithöchster Spielklasse.

>> Leaderboard Italian Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Schneider

Unterm Radar

PORTUGAL MASTERS – FINAL: Marcel Schneider und Max Schmitt fliegen im Dom Pedro Victoria GC buchstäblich unterm Radar und müssen sich in Vilamoura mit kleinen Preisgeldscheck zufrieden geben.

Lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt stemmten in Vilamoura den Cut, doch selbst sie sind doch bereits einigermaßen abgeschlagen im Feld zurück. Am Wochenende zählt bei beiden nun eigentlich nur Vollgas, wollen sie sich noch in Richtung der lukrativen Preisgeldränge orientieren.

Marcel Schneider findet am Samstag zwar auf der 3 recht früh ein Birdie, rutscht mit zwei Bogeys und sogar einem Doppelbogey aber im Klassement bis ans Ende zurück. Erst nach dem Turn stellt sich dann ein gewinnbringender Rhythmus ein, der ihm noch drei Birdies beschert. Mehr als der scoretechnische Ausgleich und die 71 (Par) geht sich so aber nicht mehr aus, womit er auch im Klassement regelrecht stecken bleibt.

Am Sonntag gelingt der Start dann ähnlich zum Vortag, denn erneut geht sich auf der 3 ein Birdie aus. Danach allerdings lässt er zu seinem Glück die Parallelen zum Vortag sein, denn diesmal tritt er sich danach keine schweren Fehler ein und nimmt bis zum Turn meist sichere Pars mit. Auf der 12 wird es dann jedoch erstmals unangenehm, denn ein Bogey wirft ihn wieder auf Level Par zurück. Mit starkem Finish und Birdies auf der 15 und der 17 bringt er schließlich aber noch die 69 (-2) zum Recording und klettert damit noch um ein paar Ränge bis auf Platz 44 nach oben.

Weit abgeschlagen

Max Schmitt setzt die Devise Vollgas am Samstag auch perfekt um, denn schon auf der 2 findet er das erste Birdie und drückt auch danach sehenswert aufs Tempo, denn mit weiteren roten Einträgen auf der 5, der 8 und der 9 knackt er zur Halbzeit sogar bereits die Top 20. Nachdem er dann auf der 10 sogar den Triplepack schnürt, rücken plötzlich auch die Top 10 in den Fokus, doch ein Bogey am Par 5 der 12 und ein Doppelbogey auf der 15 wiegen trotz eines weiteren Birdies zu schwer um sich nach ganz vorne orientieren zu können. Dennoch gelingt ihm mit der 68 (-3) zumindestens der Sprung ins Mittelfeld.

Wie schon am Vortag geht sich auch am letzten Spieltag auf der 2 ein schnelles Birdie aus, was für einen guten Start sorgt. Danach allerdings enden zu Max’ Leidwesen die Gemeinsamkeiten zum Moving Day, denn während sich am Samstag auf der 5 der 8 und der 9 noch Birdies ausgingen, muss er diesmal auf allen drei Bahnen Bogeys verzeichnen und rutscht so weit zurück. Die schwarze Serie geht mit zwei weiteren Fehlern dann auf den Backnine weiter, ehe er gegen Ende doch noch ein Birdie findet. Mit der 74 (+3) rutscht er aber noch bis auf Rang 58 zurück.

George Coetzee (RSA) lässt mit einer 66 (-5) nichts mehr anbrennen und triumphiert bei gesamt 16 unter Par.

>> Leaderboard Portugal Masters

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Weit zurück

PORTUGAL MASTERS – 2. RUNDE: Max Schmitt und Marcel Schneider stemmen in Vilamoura den Cut, liegen im Dom Pedro Victoria GC als 55. aber bereits weit hinten den lukrativen Rängen zurück. 

Zum Auftakt brachten lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt rote Runden zum Recording und liegen somit auf Cutkurs. Sowohl Max Kieffer als auch Sebastian Heisele und Nicolai von Dellingshausen kamen beim Birdiewettschießen an der Algarve nicht mit und haben am Freitag einiges gutzumachen, wollen sie aus Vilamoura noch Preisgeld entführen.

Marcel Schneider hat wie schon am Vortag erneut einige Schwierigkeiten in den Tag zu finden, kontert die insgesamt drei Bogeys auf den Frontnine aber mit eben so vielen Birdies gekonnt aus. Nach dem Turn taucht er dann sogar in den roten Bereich ab, rutscht allerdings mit zwei Bogeys noch zur 73 (+1), womit sich der Cut als 55. aber ausgeht.

Max Schmitt legt einen sehr soliden Start hin und biegt nach einem Birdiedoppelpack auf der 4 und der 5 recht früh auf die Überholspur ab. Erst ein Par 3 Bogey auf der 8 bremst den Vorwärtsdrang dann wieder etwas ein. Nach dem Turn geht es dann zunächst wieder weiter nach vor, ehe Fehler gegen Ende nicht mehr als die 72 (Par) zulassen. Der Cut ist damit aber wie bei seinem Landsmann als 55. nicht in Gefahr.

Einzug verpasst

Max Kieffer macht sich nach dem komplett birdielosen Auftritt vom Donnerstag schon auf der 2 daran die Aufholjagd einzuläuten, bremst sich mit einem Bogey auf der 4 jedoch rasch selbst wieder aus. Gut, dass sich am Par 5 der 5 der nächste rote Eintrag ausgeht, der ihn immmerhin im Minusbereich auf die Backnine abbiegen lässt. Dort verfällt er dann wieder in den Partrott des Vortages und verpasst am Ende mit der 70 (-1) und als 70. den Cut.

Sebastian Heisele findet schon früh ein Birdie auf der 2, kann dieses jedoch nicht wirklich als Initialzündung verwenden und tritt mit einer darauffolgenden Parserie regelrecht auf der Stelle. Erst nach dem Turn drückt er mit einem Birdiedoppelpack wieder aufs Tempo, rutscht mit darauffolgenden zwei Bogeys aber prompt wieder zurück und verpasst so mit der 70 (-1) und als 81. den Sprung ins Wochenende.

Nicolai von Dellingshausen kommt nach je einem Birdie und einem Bogey der Cutlinie nach den ersten neun Bahnen noch nicht näher. Am Ende steht er nur mit der 72 (+1) wieder im Ziel und scheitert damit als 98. am Einzug in die Preisgeldränge. Julien Guerrier (FRA) führt nach einer 66 (-5) und bei gesamt 14 unter Par überlegen das Feld an.

>> Leaderboard Portugal Masters

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Schneider

Wenig Rotes

PORTUGAL MASTERS – 1. RUNDE: Deutschlands European Tour Spieler geizen zum Auftakt im Dom Pedro Victoria GC mit roten Scores. Lediglich Marcel Schneider und Max Schmitt dürfen sich über Auftaktrunden unter Par freuen.

Mit zwei Turnieren in Portugal beendet die European Tour ihren Iberia-Swing. Maximilian Kieffer ist frisch erholt an die Algarve gereist um beim Portugal Masters seinen Vormarsch im Race to Dubai fortzusetzen. Auf dem sehr scorefreundlichen Kurs in Vilamoura verpasste der Düsseldorfer jedoch in den letzten beiden Jahren jeweils den Cut. Sebastian Heisele erreichte immerhin vor zwei Jahren einen 44. Platz. Mit dabei sind beim 1 Million Euro-Turnier heuer auch Max Schmitt, Marcel Schneider sowie Nicolai von Dellingshausen. Topstar ist der Engländer Tommy Fleetwood, der sich in Vilamoura auf die US Open vorbereitet.

Marcel Schneider hat zunächst einige Schwierigkeiten, wie auch zwei frühe Bogeys beweisen. Nach einem Eagle auf der 5 gibt er der Runde aber die richtige Richtung und steht immerhin im zartrosa Bereich beim Turn. Auf der 11 rutscht er zwar noch einmal auf den Ausgangspunkt zurück, nach zwei späten Birdies auf der 15 und der 17 unterschreibt er aber die 69 (-2), die ihm als 31. eine durchwegs angenehme Ausgangslage im Kampf um den Cut auflegt.

Max Schmitt hat am Nachmittag einigermaßen zu kämpfen, denn auf seiner ersten Platzhälfte läuft er vergeblich einem Birdie hinterher, muss allerdings bereits zwei Bogeys auf der Scorecard notieren. Auf den Backnine bekommt er dann aber den Dreh für die portugiesischen Grüns raus und krallt sich bei nur noch einem weiteren Fehler gleich vier Birdies, womit er am Ende sogar noch eine 70 (-1) ins Clubhaus bringt, die für Rang 50 reicht.

Schon mit Rückstand

Max Kieffer spult zwar zum größten Teil sehr sichere Frontnine ab, Birdies kann er aber noch keine mitnehmen und da er auf der 7 ein Bogey nicht verhindern kann, kommt er nur knapp über Par auf der zweiten Platzhälfte an. Auch die weiteren Bahnen sind durchwegs highlightarm, denn es geht nahtlos weiter im Partrott dahin. Am Ende hat er satte 17 Pars und ein Bogey auf der Scorecard stehen und unterschreibt die 72 (+1), die ihm als 79. einen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke einbrockt.

Nicolai von Dellingshausen kommt zum Auftakt auf den Frontnine nicht wirklich ins Rollen, denn auf birdielosen neun Löchern muss er bereits zwei Bogeys einstecken. Nach dem Turn drücken ein weiteres Bogey und ein darauffolgendes Doppelbogey noch zusäztlich aufs Gemüt. Erst danach kommt er in Schwung und kann auch Birdies notieren. Mehr als die 73 (+2) und Rang 94 ist am ersten Spieltag aber nicht mehr drin.

Sebastian Heisele startet richtig souverän ins Turnier, denn nach drei anfänglichen Pars findet er am Nachmittag auf der 4 das erste Birdie und orientiert sich so recht rasch in die richtige Richtung. Ab der 7 reißt der Schwung dann aber komplett und nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey fällt er weit zurück. Mit starker Birdiequote arbeitet er sich auf den Backnine noch einmal heran, eine weitere Doublette und ein abschließendes Bogey reichen aber schließlich auch bei ihm nur zur 73 (+2).

Liam Johnston (SCO) packt zum Auftakt eine 61 (-10) aus und führt damit das Feld an.

>> Leaderboard Portugal Masters

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube