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Schlagwort: marcel schneider

Lonely Boy

HERO OPEN – 2. RUNDE: Hurly Long stemmt beim Birdiewettschießen in St. Andrews Fairmont als einziger Deutscher den Cut.

Hurly Long und Marcel Schneider arbeiteten sich zum Auftakt am Nebenplatz des berühmten Old Course zwar zu 69er (-3) Runden, hecheln damit der Spitze aber deutlich hinterher und gehen sogar nur genau an der prognostizierten Cutmarke in den zweiten Spieltag. Marcel Siem benötigt beim Birdiewettschießen in Schottland nach der 72 (Par) bereits wohl eine richtig tiefe zweite Runde.

Hurly Long spult am Freitag Nachmittag ganz solide Frontnine ab und nimmt neben fehlerlosem Spiel zwei Birdies mit, was ihn auch weiterhin auf Kurs in Richtung Wochenende hält.Mit einem dritten Birdie bringt er sich dann endgültig wieder auf Wochenendkurs, macht die Sache mit einem Bogey auf der 14 aber noch einmal spannend. Erst ein weiterer roter Eintrag auf der 16 beendet schließlich alle Unklarheiten und mit der zweiten 69 (-3) darf Hurly Long in Schottland als 50. bereits Preisgeld einplanen.

Ein Schlag zuviel

Marcel Siem entfernt sich am Freitag Vormittag schon nach den ersten beiden Löchern mit anfänglichen Bogeys noch weiter von der Cutmarke, ehe er ab dem Par 5 der 12 richtig aufs Tempo drückt und sich mit drei Birdies und einem Eagle noch vor dem Turn wieder an die gezogene Linie herankämpft. Auf den vorderen Neun ebbt der Schwung dann zwar ab, er schafft es aber weitere Fehler zu vermeiden und holt sich schließlich gegen Enden noch zwei weitere Birdies ab, was in der 67 (-5) mündet. Bei 5 unter Par hofft er lange, hat am Ende als 70. aber das Nachsehen.

Marcel Schneider stolpert schon früh über ein Bogey, drückt mit drei Birdies danach allerdings doch recht sehenswert aufs Tempo. Nachdem sich kurz vor dem Turn dann aber noch ein Fehler einschleicht, rutscht er nach den ersten neun Bahnen um einige Plätze im Klassement ab. Auch auf den zweiten Neun will sich kein wirklich gewinnbringender Rhythmus einstellen. Zwar findet er noch ein weiteres Birdie, mit der 70 (-2) geht sich der Cut am Ende als 70. aber knapp nicht aus.

Sean Crocker (USA) verteidigt mit einer 66 (-6) seine Führungsposition und geht bei gesamt 15 unter Par als der große Gejagte in den Moving Day.

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Knallrot hinterher

HERO OPEN – 1. RUNDE: Hurly Long und Marcel Schneider starten im St. Andrews Fairmont zwar mit 69er (-3) Runden mit doch deutlich geröteten Scores ins Turnier, rangieren beim schottischen Birdiewettschießen damit jedoch nur genau an der prognostizierten Cutmarke.

Nachdem Hurly Long bei zwei Turnieren in Amerika mit Topleistungen seine Visitekarte abgegeben hat, geht es zurück auf die DP World Tour. Der 19. im Race to Dubai darf sich diesmal in St. Andrews im Linksgolf beweisen, wenn es am Nebenkurs von Fairmont um ein Preisgeld von 1,750.000 Euro geht. Marcel Schneider und Marcel Siem komplettieren das Deutsche Aufgebot.

Hurly Long sammelt nach zwei anfänglichen Pars am Par 5 der 12 das erste Birdie auf und taucht so recht früh in den roten Bereich ab. Zwar schleicht sich auf der 15 auch das erste Bogey ein, mit weiterem Par 5 Birdie auf der 18 nimmt der die Frontnine aber immerhin unter Par in Angriff.

Mit zwei weiteren Bogeys auf der 2 und dem Par 3 der 5 driftet der 27-jährige dann sogar in den Plusbereich ab, ehe er ein Finish zum Zungeschnalzen hinlegt, denn mit gleich vier abschließenden Birdies am Stück marschiert er noch mit der 69 (-3) ins Ziel, platziert sich damit bei durchgehend enorm tiefen Scores als 60. jedoch nur genau an der prognostizierten Cutmarke.

Geteilte Ausgangslage

Nach anfänglichen Pars grooved sich Marcel Schneider ab dem Par 5 der 12 richtiggehend ein und marschiert mit einem roten Hattrick mit riesigen Schritten im Klassement nach vor. Allerdings heißt es danach für den 32-jährigen “Wie gewonnen, so zerronnen”, denn mit drei Bogeys am Stück rasselt er noch vor dem Turn wieder auf Level Par zurück.

Nach dem Bogey-Intermezzo fängt sich Marcel jedoch rechtzeitig wieder, nimmt zunächst auf den ersten Löchern der vorderen Platzhälfte solide Pars mit und drückt mit einem weiteren späten roten Triplepack von der 6 bis zur 8 noch einmal aufs Tempo und teilt sich schließlich so mit der 69 (-3) die Ausgangslage mit seinem Landsmann Hurly Long.

Deutlich zurück

Marcel Siem spult am Nachmittag kunterbunte Frontnine ab, denn nach zwei anfänglichen Bogeys dreht er mit einem Eagle auf der 6 sein Score sogar in den roten Bereich, steht nach weiterem Fehler auf der 7 jedoch nur bei Level Par in der 10. Teebox. Die gesamte hintere Platzhälfte ist er schließlich vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie, unterschreibt so nur die 72 (Par) und startet so lediglich als 120. in den Freitag.

Sean Crocker (USA) legt mit einer 63 (-9) den besten Start hin.

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US-Feeling ausgepackt

BARBASOL CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Matti Schmid und Yannik Paul packen zum Auftakt im Trace Keene GC ihr US-Feeling aus und machen es sich im Spitzenfeld gemütlich. Auch Long, Siem, Von Dellingshausen und Schneider mit roten Runden. 

Matti Schmid kehrt nach Kentucky zurück, wo er im Collegegolf seinen golferischen Feinschliff erhalten hatte. Diesmal darf Deutschlands Jungpro bei der Barbasol Championship um seinen Anteil am Preisgeld von 3,7 Millionen Dollar mitwirken. Die Kooperation mit der PGA Tour beschert auch Long, Paul, Schneider, von Dellingshausen und Siem einen unverhofften Einsatz auf der PGA Tour: im Keen Trace GC von Nicholasville, Kentucky, werden sowohl Punkte für das Race to Dubai als auch für das Non Members-Ranking der PGA Tour vergeben. Dem Sieger winkt zudem ein Ticket für die Open. Der Kurs in Kentucky mit seinen 76 Bunkern und großen Grüns belohnt starkes Eisenspiel und präzise Putts.

Matti Schmid zeigt, dass er mit den Gegebenheiten in den USA aufgrund seiner nicht lange zurückliegenden Collegezeit bestens zurechtkommt, denn nach Birdies am Par 5 der 11 und der 18 kommt er bereits klar unter Par auf den Frontnine an. Dort dreht der 24-jährige dann richtig auf, denn nach einem weiteren roten Eintrag auf der 1, schnürt er auf der 5 und der 6 und der 8 und der 9 gleich zwei Birdiedoppelpacks, stürmt so zur fehlerlosen 65 (-7) und macht es sich damit als 4. im absoluten Spitzenfeld gemütlich.

Yannik Paul ist als einziger Deutscher zum Auftakt erst mit später Startzeit unterwegs, zeigt aber mit sicherem Spiel, dass er wie Matti Schmid durch die College Zeit in den USA keine Eingewöhnungsphase benötigt und kommt nach einem Par 5 Birdie bei ansonsten fehlerlosem Spiel im zartrosa Bereich auf den Frontnine an. Dort dreht er dann so richtig auf und krallt sich nach einem weiterem Birdie am Par 5 der 5 sogar ein Eagle, was ihm einen richtiggehenden Push für die letzten Bahnen gibt, wie ein roter Doppelpack auf der 7 und der 8 zeigt. Am Ende steht er mit der fehlerlosen 66 (-6) beim Recording und reiht sich als 12. nur knapp hinter den Top 10 ein.

Gut dabei

Mit anfänglichen Pars findet Hurly Long sehr sicher ins Turnier und krallt sich schließlich am Par 5 der 15 auch das erste Birdie, muss jedoch zwei Löcher später aus dem Grünbunker auch das erste Bogey notieren. Auf den Frontnine kommt er dann jedoch so richtig ins Rollen, wie zwei weitere Erfolgserlebnisse auf der 1 und der 3 unterstreichen. Nachdem er sich dann auf der 6 und dem Par 5 der 8 noch zwei weitere rote Einträge krallt, geht sich zum Auftakt sogar die 68 (-4) aus, womit er sich auf Rang 34 einreiht.

Nach anfänglichen Pars kostet Marcel Siem ein verzogener Teeshot in den Grünbunker am Par 3 der 14 den ersten Schlag, den er auf den Backnine nicht mehr wettmachen kann. Dafür aber dreht der Routinier auf den vorderne Neun so richtig auf, denn mit Birdies auf der 1, der 2 und der 4 geht es rasch in die eindeutig richtige Richtung und selbst ein Doppelbogey nach wild verzogener Grünattacke am Par 5 der 5 bringt ihn nicht aus der Ruhe, wie ein abschließender roter Triplepack eindrucksvoll zeigt. Mit der 69 (-3) verschafft er sich so als 52. noch eine durchaus ansprechende Ausgangslage für den weiteren Turnierverlauf.

Ebenfalls rot

Nicolai von Dellingshausen startet mit einem Birdiedoppelpack wie aus der Pistole geschossen und krallt sich am Par 5 der 15 dann sogar recht zeitnah ein weiteres Birdie. Erst ein Bogey auf der 18 bremst die Euphorie etwas ein, wenngleich er sich schon auf der 1 den nächsten Schlaggewinn sichert. Mit zwei Bogeys danach wird die Aufbruchsstimmung jedoch prompt wieder abgebremst. Immerhin stabilisiert er in Folge sein Spiel wieder, nimmt auf der 6 noch ein Birdie mit und kommt so schlussendlich mit der 70 (-2) zum Recording und belegt damit Platz 71.

Marcel Schneider gibt auf ein frühes Par 3 Bogey mit drei Birdies noch auf den Frontnine die perfekte Antwort. Erst ein Doppelbogey nach total weggebolztem Drive auf der 10 bremst ihn dann deutlich ein. Immerhin geht sich zum Abschluss mit einem Monsterputt aus zehn Metern noch ein Birdie aus, womit er immerhin noch eine 71 (-1) ins Clubhaus bringt, was ihn jedoch vom 91 Platz aus bereits zu einer Aufholjagd zwingt.

Adam Svensson (CAN) gelingt mit der 62 (-10) die beste Auftaktrunde.

Leaderboard Barbasol Championship

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Wieder angeschrieben

IRISH OPEN – FINAL: Marcel Schneider wird im Mount Juliet Estate mit Rang 20 bester Deutscher und stockt sein Punktekonto so weiter auf. Auch Max Kieffer und Hurly Long können sich am Finaltag noch verbessern.

Matti Schmid packte am Moving Day eine 69 (-3) aus und konnte so seine Position knapp hinter den Top 10 halten. Bei nur einem Schlag Rückstand auf die Spitzenränge scheint am Sonntag beim hochdotierten Turnier in Irland noch einiges möglich zu sein. Marcel Schneider und Co müssten am Finaltag wohl schon knallrote Runden auspacken um sich tatsächlich noch ins Gespräch um ein Spitzenergebnis bringen zu können.

Trotz eines anfänglichen Birdies kommt Marcel Schneider nach Bogeys auf der 2und der 7 nur im Plusbereich auf den Backnine an, dreht dort sein Score dann spektakulär mit Eagle aber in die richtige Richtung und gibt mit drei Birdies auch auf einen weiteren Fehler die mehr als passende Antwort. Am Ende geht sich so sogar mit der 69 (-3) noch eine Runde in den 60ern aus, was ihm beim hochdotierten Event noch einige Ränge einbringt und Rang 20 ermöglicht.

Plätze gutgemacht

Gleich von Beginn an drückt Maximilian Kieffer am Finaltag aufs Tempo und holt sich schon auf der 1 und der 2 die ersten Birdies ab. Nachdem sich dann auch am Par 3 der 6 und dem Par 5 der 8 weitere rote Einträge ausgehen, zieht der 32-jährige richtiggehend auf der Überholspur an der Konkurrenz vorbei. Erst ein Bogey auf der 9 bremst die Aufbruchsstimmung ab und nach einem weiteren Faux-pas auf der 12 stagniert er im Mittelfeld richtiggehend. Gegen Ende kann er aber auch das Par 5 der 17 noch überreden und beendet das Event so mit der 69 (-3), was ihn als 31. noch einige Ränge gutmachen lässt.

Matti Schmid findet sich auf den Frontnine überhaupt nicht zurecht und kommt nach drei Bogeys sogar nur im tiefschwarzen Bereich auf den zweiten neun Löchern an. Dort geht sich dann schließlich am Par 3 der 11 das erste Birdie aus und nach einer Parserie danach stopft er am Par 5 der 17 sogar den Eagleputt, womit er sein Score immerhin wieder auf Anfang drehen kann. Zum Abschluss streut er dann nach verzogenem Abschlag aber sogar noch ein Doppelbogey ein und treilt sich nach der 74 (+2) nur die Platzierung mit Landsmann Max Kieffer.

Mit zwei schnellen Birdie klappt der Start für Hurly Long eigentlich nach Maß, wäre da nicht ein Doppelbogey auf der 3, dass ihm gleich beide Schlaggewinne wieder ausradiert. Am Par 5 der 8 glückt dann erneut der Sprung in den Minusbereich, den er jedoch abermals sofort wieder verlässt. Erst auf den letzten neun Löchern hält er Fehler dann gekonnt fern und darf sich dank zweier Birdies am Ende noch über die 70 (-2) freuen, die noch einen Vorstoß auf Rang 38 ermöglicht.

Marcel Siem drückt auf den Frontnine gehörig aufs Tempo und zieht nach einer fehlerlosen Platzhälfte und gleich vier Birdies sehenswert im Klassement nach vor. Auch die Backnine lassen sich mit einem Par 5 Birdie auf der 10 richtig gut an, ehe wie aus dem Nichts der Schwung plötzlich abreißt und ihn mit Bogey und Triplebogey wieder deutlich zurückrasseln lässt. Selbst ein weiteres Birdie auf der 17 kann er nicht mehr über die Zeit schaukeln, denn nach abschließendem Fehler muss er sich mit der 71 (-1) abfinden, womit er sich die Platzierung im hinteren Mittelfeld mit Landsmann Hurly Long teilt.

Yannik Paul drückt am Sonntag von Beginn an aufs Tempo und liegt nach drei Birdies schon nach acht gespielten Bahnen bei 3 unter Par. Danach allerdings schleichen sich auch Fehler ein, was ihn nach der 12 sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurückwirft. Noch einmal kämpft er sich dann nach vor, radiert sich jedoch abermals mit einem Doppelbogey gleich beide Birdies wieder aus. Zumindest geht sich am Par 5 der 17 zum vierten Mal der rote Eintrag aus, was ihn auch zum vierten Mal die 71 (-1) unterschreiben lässt und ihm Platz 58 einbringt.

Adrian Meronk (POL) lässt am Sonntag mit einer 66 (-6) nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 20 unter Par nicht nur seinen ersten Titel auf der DP World, sondern bringt darüber hinaus auch Polen auf die Siegerlandkarte im Golf.

Leaderboard Irish Open

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Position gehalten

IRISH OPEN – 3. RUNDE: Matti Schmid hält im Mount Juliet Estate mit einer 69 (-3) seine Position in Schlagdistanz zu den Top 10. Marcel Schneider und Marcel Siem rutschen im Klassement zurück. Hurly Long, Max Kieffer und Yannik Paul gehen aus dem hinteren Drittel in den Finaltag.

Mit Marcel Schneider, Matti Schmid und Marcel Siem gehen gleich drei Deutsche in Schlagdistanz zu den Top 10 ins Wochenende und haben so richtig gute Chancen das hochdotierte DP World Tour Turnier in Irland mit deutlich aufgestocktem Konto wieder zu verlassen. Nachdem auch Max Kieffer, Hurly Long und Yannik Paul die Cuthürde meisterten, sind gleich sechs Akteure in schwarz-rot-gold am Weekend mit von der Partie.

Matti Schmid gibt sich zwar auf ein Par 5 Birdie auf der 5 mit einem Bogey eine sehr unpassende Antwort, mit weiteren Birdies auf den langen Bahnen liegt er nach zehn gespielten Löchern aber bei 2 unter Par und kann dank zweier weiterer Birdies sogar ein zweites Bogey auf der 12 ganz gut verkraften. Am Ende steht er so mit der 69 (-3) beim Recording und hält so als 15. seine gute Ausgangslage in Schlagdistanz zu den Top 10.

Plätze eingebüßt

Gleich auf der 1 nimmt Marcel Schneider das erste Birdie mit, rutscht jedoch auch prompt wieder auf den Ausgangspunkt zurück. Lange muss er sich in Sachen roter Einträge nicht in Geduld üben, geht sich doch schon am Par 5 der 5 das nächste Erfolgserlebnis aus, dass er jedoch abermals nicht nur prompt wieder verspielt, sondern mit einem Doppelbogey sogar erstmals in den Plusbereich abtaucht. Auch nach dem Turn hat es den Anschein, als würden ihn Birdies richtiggehend hemmen, denn wieder tritt er sich prompt danach einen Fehler ein. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 kontert er sich nicht mehr aus, was zumindest noch eine 72 (Par) zur Folge hat, was ihn jedoch bis auf Rang 29 zurückrutschen lässt.

Marcel Siem geht am Samstag nicht mehr wirklich vieles leicht von der Hand, wenngleich der Routinier sich am Par 5 der 5 das erste Birdie sichert. Bereits zwei Löcher danach rutscht er jedoch wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kann selbst ein weiteres Par 5 Birdie auf der 10 nicht als Initialzündung verwenden, wie Bogey Nummer 2 auf der 13 beweist. Noch einmal glückt dann der Sprung in den roten Bereich, nach abschließendem Doppelbogey nach Wasserball steht er jedoch sogar nur mit der 73 (+1) wieder im Clubhaus und büßt so etliche Plätze ein. Den Finaltag nimmt er nur vom 37. Platz aus in Angriff.

Im hinteren Drittel

Hurly Long bessert zwar ein frühes Bogey gleich am darauffolgenden Par 3 der 3 wieder aus, kommt jedoch nicht so wirklich ins Laufen, denn lediglich die 7 erweist sich auf den Frontnine noch als gewinnbringend. Ein Par 5 Bogey zu Beginn der zweiten Neun prolongiert dann den bis dahin harten Kampf, allerdings hält er danach weitere Fehler fern und krallt sich noch zwei Birdies, was ihn mit der 70 (-2) doch um einige Ränge bis auf Platz 45 nach oben klettern lässt.

Mit einem anfänglichen Birdie und einem Par 5 Erfolgserlebnis auf der 5 findet Max Kieffer recht gut in die Runde, noch vor dem Turn schleicht sich aber auf der 9 auch der erste Fehler ein. Diesen kann er zwar prompt am Par 5 der 10 wieder ausbessern, läuft in Folge aber vergeblich einem weiteren Schlaggewinn hinterher und da er am Par 3 der 14 noch einen weiteren Schlag abgeben muss, geht sich am Ende sogar nur die 71 (-1) aus, womit er sich die Platzierung mit Landsmann Hurly Long teilt.

Yannik Paul hat lange Zeit Mühe richtig ins Rollen zu kommen, denn nach gleich zehn anfänglichen Pars muss er am Par 3 der 11 nach verpasstem Up & Down sogar ein Bogey einstecken. Dieses scheint den 28-jährigen aber aufzuwecken, denn im Anschluss findet noch drei Birdies und klettert so doch etwas im Klassement nach vor. Da er sich am Ende jedoch noch ein Bogey eintritt, geht sich nur die 71 (-1) aus, die ihn als 56. nahezu am Stand treten lässt.

Adrian Meronk (POL) setzt sich mit einer 68 (-4) und bei gesamt 14 unter Par an die Spitze.

Leaderboard Irish Open

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Dreifach dran

IRISH OPEN – 2. RUNDE: Mit Marcel Schneider, Matti Schmid und Marcel Siem sind gleich drei Deutsche im Mount Juliet Estate an den Top 10 dran. Insgesamt cutten gleich sechs Deutsche in Irland ins Wochenende.

Marcel Schneider erwischte am Donnerstag mit einer der letzten Startzeiten einen wahren Traumstart, denn nach der fehlerlosen 65 (-7) musste er lediglich Ryan Fox (NZL) hauchdünn den Vortritt lassen. Am Freitag hofft er nun klarerweise mit früher Tee Time an die fantastische Auftaktrunde anknüpfen zu können. Generell ist Golf-Deutschland beim 6 Millionen Event richtig gut dabei, denn insgesamt liegen gleich sechs Spieler in schwarz-rot-gold nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Bei Marcel Schneider erinnert am zweiten Spieltag nicht mehr vieles an den starken Erstrundenauftritt, denn nach drei anfänglichen Pars muss er schon auf der 13 den ersten Schlagverlust einstecken, den er mit zwei Birdies kurz vor dem Turn aber sehenswert auskontert. Die Sicherheit bringt der Doppelschlag jedoch nicht, denn bei nur einem weiteren roten Eintrag machen es sich auf den vorderen Neun noch drei Fehler gemütlich, was schließlich nur die 73 (+1) ermöglicht, was ihm als 15. aber immer noch klar die Chance auf ein weiteres Topergebnis offen hält.

Matti Schmid zündet am Freitag den Turbo, denn zunächst findet er am Doppelbogey-Loch des Vortages das erste Birdie und schnürt mit einem weiteren roten Eintrag danach am Par 5 der 5 sogar den Doppelpack. Selbst auf einen Fehler auf der 7 weiß er noch auf den Frontnine die richtige Antwort und drückt nach dem Turn mit drei weiteren Birdies bei nur noch einem Fehler das Gaspedal noch stärker durch. Am Ende leuchtet so die 68 (-4) auf, die ihn bis zu Landsmann Marcel Schneider nach vorne ziehen lässt.

Am Nachmittag lässt sich Marcel Siem dann trotz teils zäher Verhältnisse nicht beeindrucken und kommt dank eines Par 3 Birdies auf der 11 im Minusbereich auf der vorderen Platzhälfte an. Dort zieht er das souveräne Spiel dann weiter durch, krallt sich am Par 3 der 3 das nächste Birdie und bessert schließlich ein zwischenzeitliches Bogey am letzten Par 5 seiner Runde noch aus, was ihn die 70 (-2) unterschreiben lässt und ihn wie Schneider und Schmid auf Rang 15 einreiht.

Noch drei weitere Deutsche im Cut

Max Kieffer hat am Nachmittag gehörig zu kämpfen, denn mit einem Doppelbogey auf der 13 und zwei weiteren Fehlern kurz danach droht sogar ein Kampf um den Cut zu entbrennen. Erst ein Par 5 Birdie auf der 17 stabilisiert sein Spiel und nach fehlerlosen Frontnine und noch einem weiteren Birdie am Par 3 der 6 hat er am Ende mit der 74 (+2) aber dank der starken Auftaktrunde als 48. die Gewissheit, dass es auch in Irland für Preisgeld reicht.

Hurly Long kommt dank zweier Birdies bei nur einem Fehler bereits im leicht geröteten Bereich auf den Backnine an und holt sich dort noch zwei weitere Schlaggewinne ab, die dank fehlerlosem Spiel für die 69 (-3) reichen. Lange Zeit sitzt der 27-jährige dann am heißen Stuhl, ehe er wie Yannik Paul nach der 71 (-1) am Ende als 64. die Gewissheit hat, dass es gerade noch fürs Weekend reicht.

Nicolai von Dellingshausen findet keinen Rhythmus und scheitert nach der 76 (+4) klar am Cut. Sebastian Heisele ergeht es am Nachmittag mit einer 75 (+3) nicht besser. Jorge Campillo (ESP) biegt bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Moving Day ab.

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Traumstart in Irland

IRISH OPEN – 1. RUNDE: Marcel Schneider erwischt mit einer der letzten Startzeite im Mount Juliet Estate einen wahren Traumstart und muss nur Ryan Fox (NZL) knapp den Vortritt lassen. Insgesamt liegen gleich sechs Deutsche auf Cutkurs.

Mit der Horizon Irish Open beginnen die britischen Sommerwochen auf der DP World Tour und der Run-Up für die Open Championship. Der in München wieder erstarkte Max Kieffer sowie die starken jungen Spieler wie Nicolai von Dellingshausen, Matti Schmid, Yannik Paul oder Hurly Long lassen auf ein neuerlich gutes Ergebnis hoffen.

Mit Shane Lowry, Tyrrell Hatton, Aaron Rai, Min Woo Lee oder Titelverteidiger Lucas Herbert sind bereits zahlreiche Stars über den Teich gejettet um sich mit den Hojgaard-Brothers oder Thomas Pieters zu messen. Gespielt wird am Parklandkurs von Mount Juliet, der die Handschrift von Jack Nicklaus trägt. In Irland winken den Top 3 noch nicht Qualifizierten zudem ein Ticket für die Open.

Marcel Schneider legt mit einer der letzten Startzeiten zum Auftakt noch eine der besten Runden des gesamten Feldes hin, denn der 32-jährige bleibt den gesamten Tag über makellos und kommt nach einem roten Doppelpack schon bei 2 unter Par auf den Backnine an. Dort drückt er dann mit einem Eagle-Birdie Intermezzo gehörig aufs Tempo und schaufelt schließlich noch zwei weitere Birdies auf die Scorecard, was am Ende sogar in der bogeyfreien 65 (-7) mündet. Derart stark muss er nach den ersten 18 Löchern lediglich Ryan Fox knapp um einen Schlag den Vortritt lassen.

Gut dabei

Maximilian Kieffer unterstreicht zum Auftakt in Irland seine derzeitige starke Form, denn nach einem Eagle am Par 5 der 5 und einem Birdie auf der zweiten langen Bahn, kommt er bereits im knallroten Bereich auf den Backnine an. Dort muss er dann zwar auf der 12 den ersten und einzigen Fehler einstecken, mit gleich drei weiteren Schlaggewinnen danach kann er sich den kleinen Faux-pas aber durchaus erlauben, reiht er sich mit der 67 (-5) doch als 12. nur knapp hinter den Top 10 ein.

Zwar muss Marcel Siem am Donnerstag Vormittag gleich auf der 2 ein frühes Bogey einstecken, sorgt jedoch gleich am darauffolgenden Par 3 für den Ausgleich und schnappt sich noch auf den Frontnine drei weitere Birdies, was ihn klar in die richtige Richtung pusht. Auf den zweiten Neun muss er sich dann etwas in Geduld üben, ehe am Par 3 der 14 ein Fünfmeterputt den Weg ins Ziel findet und ihn noch weiter nach vorne ziehen lässt. Da er dann selbst auf einen weiteren Fehler noch prompt die passende Antwort parat hat, unterschreibt er zum Auftakt sogar die 68 (-4), die ihm als 23. eine richtig gute Ausgangslage einbringt.

Mit letzter Startzeit findet Nicolai von Dellingshausen auf den Backnine rasch die ersten beiden Birdies und verwaltet das Ergebnis gekonnt die gesamte Platzhälfte über. Kaum auf den ersten neun Löchern angekommen drückt er dann weiter das Gaspedal gehörig durch und stürmt mit drei weiteren Birdies bis unter die Top 10 nach vor. Erst die 9 verhagelt ihm noch einen fehlerlosen Auftakt, mit der 68 (-4) teilt er sich aber die vielversprechende Ausgangslage mit Landsmann Marcel Siem.

Noch auf Cutkurs

Sebastian Heisele hat zwar etwas Mühe richtig ins Rollen zu kommen, wie auch ein Par 5 Bogey auf der 5 beweist, mit einem Birdie auf der 7 und einem Eagle zu Beginn der zweiten neun Löcher dreht er sein Score aber recht rasch danach in die richtige Richtung. Zwar schleichen sich schließlich auf am Par 3 der 14 und der 18 noch zwei weitere Fehler ein, diese kann er mit Birdie am Par 3 der 14 und dem letzten Par 5 der 17 aber in Schach halten und kommt so schließlich mit der 70 (-2) und als 58. zum Recording.

Matti Schmid schnürt am Nachmittag auf der 12 und der 13 einen frühen roten Doppelpack, den er gekonnt bis zur 4 verwaltet, denn nach gewasserter Annäherung geht sich dort sogar nur ein Doppelbogey aus, was sein Score wie aus dem Nichts wieder auf Anfang zurückdreht. Der 24-jährige steckt den Schock aber gut weg und holt sich am Par 5 danach und auf der abschließenden 9 noch zwei weitere Birdies ab, was ihn wie Sebastian Heisele die 70 (-2) notieren lässt.

Hinter der Linie

Yannik Paul startet gleich mit einem Par 5 Birdie auf der 10 ins Turnier, tritt sich aus dem Grünbunker auf der 16 jedoch sogar ein Doppelbogey ein, was einiges an Boden kostet. Mit zwei Birdies danach drückt er aber noch auf den Backnine sein Score wieder in den roten Bereich und baut das Ergebnis am Par 5 der 5 noch weiter aus. Ausgerechnet die letzte lange Bahn brummt ihm dann aber noch einen Fehler auf, weshalb er sich zum Auftakt mit der nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden muss, die nur für Rang 80 reicht.

Anders als in den Wochen zuvor hat Hurly Long in Irland zum Auftakt hart zu kämpfen und muss sich nach vier Bogeys und nur drei Birdies am Ende mit der 73 (+1) leben, die ihm als 115. bereits einen unangenehmen Rückstand auf die Cutmarke einbrockt.

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Gehörig Gas gegeben

BMW INTERNATIONAL OPEN – FINAL: Nicolai von Dellingshausen gibt beim Heimspiel im GC München Eichenried gehörig Gas und schnappt sich in Bayerns Hauptstadt ein absolutes Topergebnis. Marcel Schneider drückt am Sonntag ebenfalls noch sehenswert aufs Tempo.

Nicolai von Dellingshausen startet beim Heimspiel als starker 7. in die finale Umrundung und hält in Sachen Topergebnis alle Trümpfe in der Hand. Um sogar noch um den ganz großen Wurf mitreden zu können benötigt er neben einer Traumrunde wohl auch einen schlechten Tag von Spitzenreiter Haotong Li, ist der Chinese bei 20 unter Par doch bereits sieben Schläge weit vom bestplatzierten Deutschen entfernt. Auch Max Kieffer hat als 14. noch gute Chancen München mit einer Topplatzierung wieder zu verlassen.

Von Beginn an zeigt sich Nicolai von Dellingshausen am Sonntag hellwach und holt sich schon auf der 3 das erste Birdie ab. Mit großteils sicherem Spiel lässt er danach nichts anbrennen und kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 9 bereits bei 2 unter Par zum Turn. Zwar schleicht sich schließlich auf der 10 ein Fehler ein, diesen egalisiert er jedoch prompt und da er im Finish der Runde auch die 16 und die 18 noch zu Birdies überredet, geht sich schließlich mit der 68 (-4) beim Heimspiel als 5. ein absolutes Topergebnis aus.

“Es war echt sehr gutes Golf und ich bin wirklich zufrieden mit der Woche. Es war heute nicht leicht, denn ich war zwischendurch doch etwas nervös. Vielen Dank jedenfalls an alle Fans die heute so zahlreich mitgelaufen sind. Der Support war echt fantastisch”, lässt er nach dem Turnier auch die vielen Zuseher nicht unerwähnt.

Marcel Schneider drückt am Finaltag noch einmal richtig aufs Gas und kommt findet recht rasch zwei Birdies. Da sich dann nach dem Turn am Par 5 der 11 sogar ein Eagle ausgeht und er die Runde mit noch zwei weiteren Birdies garniert, zieht er mit der fehlerlosen 66 (-6) noch deutlich am Leaderboard bis auf Rang 15 nach vor.

Im Mittelfeld gelandet

Max Kieffer startet mit Pars zwar solide in den Sonntag, brummt sich am Par 5 der 6 und der 7 allerdings dann sogar einen Bogeydoppelpack auf. Diesen radiert er jedoch recht rasch rund um den Turn wieder aus, rutscht jedoch abermals auf der 15 über Par zurück. Mit einem abschließenden Par 5 Birdie arbeitet er sich aber noch zur 72 (Par) und verlässt München so als 26. mit einer vorderen Mittelfeldplatzierung.

Yannik Paul agiert am Sonntag etwas schaumgebremst, denn mit Pars macht er zwar nichts verkehrt, ein einziges Birdie am Par 5 der 6 sorgt zur Halbzeit jedoch garde einmal dafür, dass er keine Ränge einbüßt. Auch nach dem Turn kommt er nicht wirklich ins Laufen und muss sich nach einem Bogey und einem weiteren Birdie mit der 71 (-1) zufriden geben, die ihn im Mittelfeld auf Rang 32 einordnet.

Hurly Long und Timo Vahlenkamp drücken am letzten Spieltag noch einmal etwas aufs Tempo und klettern mit 69er (-3) Runden noch um etliche Plätze nach oben Martin Kaymer gelingt zwar mit der 71 (-1) auch noch eine rote Finalrunde, kommt damit jedoch nicht vom Fleck und teilt sich den 36. Platz mit seinen Landsleuten. Marcel Siem tritt mit einer finalen 71 (-1) auf der Stelle und wird 53.

Haotong Li (CHN) setzt sich in einem nervenaufreibenden Stechen gegen Thomas Pieters (BEL) mit einem Superputt aus großer Distanz am ersten Extraloch mit Birdie gegen Par durch und ist der neue BMW International Open Champion.

Leaderboard BMW International Open

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Aufs Tempo gedrückt

BMW INTERNATIONAL OPEN – 2. RUNDE: Max Kieffer drückt am Freitag im GC München Eichenried gehörig aufs Tempo. Insgesamt cutten gleich acht Deutsche beim Heimspiel in Bayern ins Wochenende.

Nicolai von Dellingshausen erwischte am Donnerstag einen Start nach Maß und mischt nach einer 64 (-8) im absoluten Spitzenfeld mit. Auch Martin Kaymer zeigte sich vom lädierten Handgelenk unbeeindruckt und knallte eine 66 (-6) aufs Tableau. Mit Hurly Long und Max Kieffer nach 68er Runden, sowie vier weiteren Deutschen auf Cutkurs hat schwarz-rot-gold beim Heimspiel etliche heiße Eisen im Feuer.

Max Kieffer scheint seine Auftaktrunde mit dem spekatkulären Albatros so richtig anzuspornen, denn auch am Freitag zeigt der 31-jährige richtig starkes Golf, was neben gleich fünf Birdies auch in einem Eagle am Par 5 der 18 mündet. Bei nur einem einzigen Fehler geht sich so am zweiten Spieltag sogar die 66 (-6) aus, was “Kiwi” als 6. im absoluten Spitzenfeld mitmischen lässt.

“Die Eisen waren an den ersten beiden Tagen richtig gut und das war auch der wichtigste Aspekt um hier einen guten Score zu erspielen. Ein Heimevent ist immer etwas besonderes. Ich gehe jetzt nicht mit einem wirklichen Druck ins Wochenende, sondern versuche das alles aufzusaugen und zu genießen”, so Max nach der Runde.

Top 10 in Sicht

Nicolai von Dellingshausen kann am zweiten Spieltag nicht mehr an die fantastische Auftaktrunde anknüpfen, was vor allem etlichen Ungenauigkeiten geschuldet ist, die in gleich fünf Bogeys münden. Mit vier Birdies kann er den Schaden zwar begrenzen, mit der 73 (+1) rutscht er jedoch um ein paar Plätze zurück, wenngleich die Ausgangslage fürs Wochenende als 16. nach wie vor richtig gut ist.

Hurly Long kommt nach zwei Bogeys und einem Eagle bei Level Par auf den Backnine an, wo er dann auch die ersten Birdies findet, ehe er von einer Gewitterunterbrechung etwas ausgebremst wird. Der 27-jährge behält aber den Fokus, bleibt bei der Fortsetzung fehlerlos und holt sich zum Abschluss auf der 18 noch ein Birdie ab, was ihn die 69 (-3) unterschreiben lässt, womit er sich die Platzierung mit Landsmann Nicolai von Dellingshausen teilt.

Preisgeld sicher

Marcel Siem radiert sich zwar einen frühen Birdiedoppelpack recht rasch mit Fehlern wieder aus, holt sich kurz darauf aber die nächsten Birdies ab und weiß auch auf ein weiteres Bogey auf der 3 mit noch zwei roten Einträgen danach die perfekte Antwort. Am Ende leuchtet erneut die 69 (-3) auf, die ihn als 26. aus vielversprechender Position ins Weekend starten lässt.

Martin Kaymer hat vor allem auf den Backnine richtig hart zu kämpfen, wie drei Bogeys bei nur einem Birdie zeigen. Nach dem Turn grooved er sich dann aber in den benötigten Rhythmus, muss nur noch einen weiteren Schlag abgeben und dreht sein Tagesergebnis mit drei Birdies noch zur 72 (Par), womit sich auch er als 26. eine gute Ausgangslage fürs Weekend erspielt.

Yannik Paul zeigt eine richtig starke Leistung und bleibt die gesamte zweite Runde über fehlerlos. Da er dabei auch drei Birdies aufsammelt und so erneut die 69 (-3) ins Ziel bringt, teilt er sich die Ausgangslage mit Marcel Siem, Martin Kaymer und Timo Vahlenkamp, der seinerseits erneut eine 69 (-3) zum Recording bringt.

Marcel Schneider bastelt auch am zweiten Spieltag wieder einen kunterbunten Auftritt zusammen, mit gleich sieben Birdies und vier Bogeys behalten die positiven Aspekte aber klar die Oberhand, was dem 32-jährigen mit der 69 (-3) und als 51. auch den Weg ins Weekend ebnet.

Zu viele Schläge angehäuft

Matti Schmid steigert sich nach der verpatzten 73er (+1) Auftaktrunde zwar zur 69 (-3), was jedoch nicht für den Aufstieg ins Wochenende reicht. Jannik De Bruyn (71), Philipp Mejow (73), Jonas Baumgartner (Am) (73), Max Schmitt (75), Maximilian Herrmann (70) und Max Rottluff (83) scheitern recht klar am Cut. Haotong Li (CHN) geht bei gesamt 15 unter Par als Leader in den Moving Day.

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Kurze Debüts

US OPEN – 2. RUNDE: Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider verpassen im “The Country Club” von Brookline den Cut und müssen so ihren ersten US Open bereits nach nur zwei Runden wieder den Rücken kehren.

Sowohl Yannik Paul als auch Marcel Schneider wurden im geschichtsträchtigen “The Country Club” zum Auftakt richtiggehend kalt erwischt, denn bei deutlich stärkerem Wind als in den Trainingsrunden hatten die beiden Deutschen im Feld hart zu kämpfen, was scoretechnisch mehr schlecht als recht gelang. Mit Runden von 77 (+7) bzw. 78 (+8) Schlägen starten beide mit deutlichem Rückstand auf die Cutmarke in den Freitag und benötigen wohl eine Runde deutlich unter Par um sich tatsächlich noch einmal ins Gespräch um den Wochenendeinzug bringen zu können.

Obwohl weder auf der 1 noch am Par 3 der 2 die Eisen das anvisierte Ziel finden, startet Yannik Paul die zweite Runde mit anfänglichen Pars und findet so deutlich besser als noch am Donnerstag in die Runde. Nachdem allerdings auch die dritte Annäherung das Kurzgemähte verfehlt, ist das erste Bogey für den US Open Debütanten nicht mehr abzuwenden. Aus der Ruhe lässt er sich vom Faux-pas aber nicht bringen und krallt sich am kurzen Par 4 der 5 trotz eingebunkertem Abschlag aus knapp vier Metern auch das erste Birdie, womit er sein Score recht rasch wieder zurecht rückt.

Mit etlichen Pars macht er danach nichts verkehrt, erst am Par 3 der 11 hat er jedoch wieder Grund zu jubeln, nachdem aus fünf Metern der nächste Birdieputt den Weg ins Ziel findet. So souverän er sich bislang am Freitag präsentierte, so sehr schmerzt schließlich die 14, denn ein knapp überschlagenes Grün und ein zu stark dosierter Chip münden am Ende sogar im Doppelbogey, womit wohl auch die letzte kleine Hoffnung den Cut doch noch zu schaffen, endgültig verflogen ist.

Noch einmal wird es dann am Par 3 der 16 und der abschließenden 18 unangenehm, denn ein Ausflug in den Grünbunker und ein weiterer verzogener Approach bedeuten noch zwei weitere Fehler. Mit der 73 (+3) steigert er sich zwar im Gegensatz zum Vortag doch deutlich, der Cut ist in Brookline so aber deutlich außer Reichweite.

“Mein Ziel war heute, dass ich 3 unter Par spiele, denn ich wusste mit +4 insgesamt hätte ich wohl noch eine Chance auf den Cut. Es wäre heute auch sicher möglich gewesen, denn ich war -1 nach 12 und dann kam leider die 13, wo es echt unglücklich gelaufen ist. Mir ist der Ball knapp ins Rough gekippt und dann wars ein Flyer übers Grün und mit dem Doppelbogey wars dann leider vorbei. Es hat aber riesigen Spaß gemacht und ich werde mich jetzt weiter voll auf die DP World Tour konzentrieren”, so Yannik Paul nach seinem Major-Debüt.

Wieder eine hohe Nummer

Gleich auf der 1 segelt Marcel Schneiders Teeshot deutlich zu weit nach rechts, von wo aus er das Grün nicht wie geplant erreicht und sich sofort den ersten Fehler eintritt. Nachdem er dann am Par 3 gleich danach mit dem Teeshot knapp das anvisierte Ziel verfehlt, chippt er zwar sehenswert zur Fahne, bringt den Parputt jedoch nicht im Loch unter und startet so sogar nur mit dem Bogeydoppelpack in den Freitag, was den Cut wohl bereits nur noch zu theoretischer Natur verkommen lässt.

Immerhin darf er sich am kurzen Par 4 der 5 nach nur knapp zu langer Grünattacke auch über das erste Birdie freuen. Das stabilisiert zwar danach sein Spiel kurzzeitig, ein Abschlag ins Rough und ein überschlagenes Grün danach wird ihm am einzigen Par 5 der Frontnine jedoch richtig zum Verhängnis, denn am Ende geht sich sogar nur das Doppelbogey aus. Auf der 9 bremst sich der Approach dann gerade noch am hinteren Ende des Grüns ein und da der Putter plötzlich richtiggehend Feuer fängt, geht sich sogar aus knapp 20 Metern ein unverhofftes weiteres Birdie aus.

Da er allerdings danach auf der 10 und dem Par 3 der 11 die Grüns verfehlt, brummt er sich auf beiden Bahnen weitere Bogeys auf und rutscht so immer weiter im Klassement ab. Ein Wasserball auf der 13 und wilde Probleme im langen Spiel auf der 14 bedeuten dann sogar die nächsten Doppelbogeys, womit endgültig auch am Freitag wieder eine richtig hohe Nummer droht. Mit einem kunterbunten Bogey-Birdie-Bogey Ende marschiert er schließlich mit der 79 (+9) über die Ziellinie und verpasst damit klar den Sprung ins Wochenende.

US-Duo in Führung

Bei etwas weniger Wind als noch zum Auftakt entwickeln sich die Scores ganz ähnlich wie am Donnerstag. Collin Morikawa und Joel Dahmen (beide USA) haben dabei das schwierige Par 70 Terrain am besten im Griff und gehen bei gesamt 5 unter Par als Co-Leader ins Wochenende. Nur um einen Schlag dahinter lauern gleich fünf Verfolger unter denen sich auch Titelverteidiger Jon Rahm (ESP) und Rory McIlroy (NIR) befinden.

Leaderboard US Open

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