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Schlagwort: scottish open

Wieder knapp

SCOTTISH CHALLENGE – FINAL: Martin Kaymer drückt auf den Backnine im Renaissance Club das Gaspedal noch einmal voll durch und marschiert mit der 65 noch um viele Ränge nach vor, die Open Tickets kann er aber nicht mehr attackieren.

Während Martin Kaymer am Samstag mit einer 66 (-5) etliche Ränge gutmachte und bis ins Mittelfeld nach oben kletterte, rutschte Max Schmitt mit einer 70 (-1) um viele Plätze zurück und teilt sich vor den letzten 18 Bahnen nun die Ausgangslage mit seinem Landsmann.

Um tatsächlich noch einmal in den Kampf um die Open Tickets eingreifen zu können – die besten drei noch nicht qualifizierten Spieler der Top 10 erhalten am Sonntag ein solches – muss aber wohl bereits eine richtig starke Runde gelingen, denn vor der letzten Runde weisen beide vier Schläge Rückstand auf die Top 10 auf.

Alles rausgeholt

Martin Kaymer beginnt die Finalrunde mit zwei Pars sehr sicher und findet am Par 3 der 3 recht rasch das erste Birdie. So richtig in Fahrt bringt das den zweifachen Major Champion aber noch nicht, denn erst das Par 5 der 7 lässt dann wieder einen Schlag springen. Da er die gesamten Frontnine über aber fehlerlos bleibt kann er ein paar wenige Ränge gutmachen.

Mit dem Wissen, dass er auf jeden Fall noch etliche Birdies benötigen wird um sich noch halbwegs ins Open Gespräch bringen zu können, drückt Martin das Gaspedal noch einmal bis zum Anschlag durch und findet tatsächlich ab der 12 im Zwei-Loch-Rhythmus rote Einträge. Am Ende geht sich so die 65 (-6) aus, die ihn zwar um viele Ränge bis auf Platz 20 nach oben klettern lässt, die Open Tickets kann er aber nicht mehr attackieren.

Dennoch darf sich die ehemalige Nummer 1 der Welt noch leise Hoffnungen auf eine Teilnahme kommende Woche in Royal Portrush machen, denn auf der Warteliste belegt er derzeit Rang 3. Lediglich Rory Sabbatini (SVK) und Brian Harman (USA) sind vor dem Düsseldorfer gereiht.

Stecken geblieben

Max Schmitt benötigt am Sonntag zwar etwas Anlaufzeit, denn zunächst notiert er vier Pars in Folge, findet dann aber eindeutig die Birdiespur. Gleich drei rote Einträge in Serie zaubert der Youngster aufs Tableau und pirscht sich damit sogar an die Top 10 an. Erst ein darauffolgendes Bogey kommt eher unerwartet und bremst den Vorwärtsdrang unangenehm wieder ab.

Das Bogey ist im Nachhinein betrachtet auch eindeutig die Rhythmusbremse seiner Finalrunde, denn kaum auf den Backnine angekommen tritt er sich den nächsten Fehler ein und rutscht so wieder immer weiter zurück. Zwar stabilisiert er danach sein Spiel wieder, aufs nächste Birdie muss er aber bis zur 16 warten und selbst dieses radiert er sich mit darauffolgendem Bogey wieder aus. Mit der 70 (-1) kommt er bei den erneut sehr guten Scores klarerweise nicht mit und beendet das Turnier als 48. nur im hinteren Mittelfeld.

Bernd Wiesberger (AUT) ringt im Stechen am dritten Extraloch Benjamin Hebert (FRA) nieder und gewinnt bei gesamt 22 unter Par.

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In der Mitte

SCOTTISH OPEN – 3. RUNDE: Während Martin Kaymer um etliche Ränge bis ins Mittelfeld nach vorne marschiert, rutscht Max Schmitt am Moving Day im Renaissance Club um viele Plätze zurück und teilt sich vor der Finalrunde die Ausgangslage mit seinem Landsmann.

Martin Kaymer zitterte nach der 69 (-2) am Freitag lange und durfte schlussendlich als 65. gerade noch durchatmen. Zu den Open Tickets – die besten drei noch nicht qualifizierten der Top 10 erhalten am Sonntag ein solches – ist es für den zweifachen Major Champion aber bereits ein sehr weiter Weg. So richtig ins Rollen kommt Deutschlands Nummer 1 dann auch am Moving Day nicht.

Zwar findet er am Par 3 der 5 und zwei Bahnen später am zweiten Par 5 der Frontnine die ersten Birdies, um einen richtigen Vormarsch starten zu können, muss er nach dem Turn die Birdiequote aber spürbar in die Höhe schrauben. Genau daran bastelt der Martin dann auch, denn mit einem Par 5 Birdie auf der 12 schiebt er sich endgültig wieder ins Mittelfeld nach vor und da er danach am Par 3 der 15 und am darauffolgenden Par 5 noch einen roten Doppelpack schnürt, knackt er zu dieser Zeit sogar die Top 20. Bis zum Ende bleibt er am Samstag fehlerlos und unterschreibt so schließlich die 66 (-5), womit er einen durchaus sehenswerten Move bis auf rang 38 hinlegt.

Zurückgerutscht

Max Schmitt drehte am Freitag Nachmittag richtig auf, denn der Youngster feuerte eine 65 (-6) aufs Tableau und geht so in richtig aussichtsreicher Position ins Wochenende. Mit den Open Tickets vor Augen muss er aber auch am Moving Day weiterhin Birdies auf die Scorecard zaubern. Am Samstag will sich dann bei erneut guten Scores aber einfach kein wirklich gewinnbringender Rhythmus einstellen. Zunächst verpasst er auf der 1 noch ein anfängliches Par 5 Birdie und schlittert danach sogar in ein Bogey. Zwar radiert er den Makel postwendend wieder aus, mehr will bis zum Turn aber nicht gelingen, weshalb er viele Ränge im Klassement einbüßt.

Erst auf den hinteren Neun kommt Max so langsam etwas in Fahrt. Zwar gibt er ein weiteres Birdie recht rasch wieder aus der Hand, locht aber postwendend auf der 14 zum nächsten Schlaggewinn und schraubt mit einem Par 5 Birdie auf der 16 sein Score noch tiefer in den roten Bereich. Da sich aber wie schon am Vortag zum Abschluss erneut nur ein Bogey ausgeht, muss er sich mit der 70 (-1) anfreunden, was ihm bei den weiterhin sehr guten Scores etliche Ränge kostet und ihn bis ins Mittelfeld auf den 38. Platz zurückwirft.

Bernd Wiesberger (AUT) startet bei gesamt 20 unter Par als Führender in den Finaltag.

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Die Open Chance lebt

SCOTTISH OPEN – 2. RUNDE: Max Schmitt hält mit einer 65 die Open Chance am Leben. Martin Kaymer zittert lange, darf am Ende aber durchatmen. Max Kieffer verpasst dagegen den Cut klar.

Martin Kaymers Landsmann Max Schmitt marschierte am Donnerstag schon mit einer 68 (-2) ins Ziel, weshalb er sich die Ausgangslage mit Martin Kaymer teilte. Im Gegensatz zu Deutschlands Nummer 1, der sich am Freitag sichtlich schwer tan sollte, Birdies auf die Scorecard zu bringen, läuft es beim Youngster hingegen richtig gut. Denn schon die 1 (Par 5) lässt das erste Birdie springen und stellt nur eine Ouvertüre zu richtig starken ersten neun Bahnen dar.

Lange muss er nämlich nicht auf das nächste Erfolgserlebnis warten und mit roten Einträgen auf der 4 und der 5 bringt er sich endgültig auf Wochenendkurs. Da sich dann vor dem Turn noch ein weiterer Doppelpack ausgeht, marschiert er sogar bis an die Top 20 heran.

Nach dem Turn geht er es zwar etwas ruhiger an, schafft es aber weiterhin Fehler gekonnt fernzuhalten und tritt mit seinem bereits dritten Birdiedoppelpack des Tages auf der 16 und der 17 noch einmal das Gaspedal richtig durch. Zwar tritt er sich ausgerechnet am Schlussloch noch ein Bogey ein, doch auch mit der 65 (-6) geht er als 20. mit klar intakten Chancen auf ein Open Ticket – die besten drei noch nicht qualifizierten der Top 10 erhalten am Sonntag ein solches – ins Wochenende.

Weiter Weg

Martin Kaymer zeigte am Donnerstag Nachmittag zwar durchaus gutes Golf, konnte aber mit der 68 (-3) mit den schottischen Birdie-Festspielen nicht wirklich mithalten. Um die Open Tickets noch attackieren zu können, musste er am Freitag Vormittag die Birdiequote wohl zwingend in die Höhe schrauben.

Wie schon am Vortag zeigt sich Martin Kaymer auch am Freitag wieder sehr sicher und legt fehlerlose Backnine hin. Da er mit der 10 und der 14 auch zwei Birdies findet, marschiert er um etliche Ränge nach vor und bringt sich auch in Schlagdistanz zu den Top 10. Auch die Frontnine lassen sich dann sehr gut an, denn am Par 5 der 1 verbucht er rasch das nächste Erfolgserlebnis.

Während Flightpartner Bernd Wiesberger dann an Martins Seite aus allen Rohren feuert und schließlich mit einer 61 (-10) sogar neuen Platzrekord aufstellt, kommt Deutschlands Nummer 1 nicht mehr richtig ins Rollen. Vergeblich läuft er weiteren Birdies nach und muss auf der 9 sogar noch ein Bogey mitnehmen. Mit der 69 (-2) zittert er lange, darf schlussendlich als 65. aber durchatmen. Zu den Open Tickets ist es aber bereits ein sehr weiter Weg.

Deutlich vorbei

Die benötigte Aufholjagd lässt sich bei Max Kieffer schon durchwegs zäh an. Zwar herrschen durch etwas auffrischenden Wind ein wenig verschärfte Verhältnisse, dennoch gestalten sich die Scores weiterhin als durchwegs tief. Mit Pars kommt “Kiwi” somit nicht wirklich mit. Erst auf der 6 findet er das erste Birdie, verspielt dieses jedoch noch vor dem Turn auf der 8 wieder.

Die Backnine unterstreichen dann, dass in dieser Woche nicht wirklich viel zusammenlaufen will, denn der ehemalige Florida Gator läuft vergeblich einem weiteren Birdie hinterher, muss aber kurz vor Schluss am Par 3 der 17 sogar noch einen Schlag wieder abgeben. Mit der 72 (+1) hat er als 125. keinerlei Chance in dieser Woche die Cutlinie zu überspringen.

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Nicht ganz mitgekommen

SCOTTISH OPEN – 1. RUNDE: Martin Kaymer und Max Schmitt liegen nach der Auftaktrunde zwar auf Cutkurs, kommen beim Birdie-Festival aber nicht ganz mit. Max Kieffer hat im Renaissance Club mit etlichen Problemen zu kämpfen.

Martin Kaymer, Maximilian Kieffer und Max Schmitt bekommen bei der Scottish Open eine letzte Chance sich mit den Top 3 der noch nicht Qualifizierten aus den Top 10 für die Open Championship kommende Woche zu empfehlen. Vor allem Kaymer präsentierte sich zuletzt in bärenstarker Form und verpasste in Irland nur mit viel Pech um einen einzigen Schlag das Major-Ziel.

Nach der Staysure und der LET wickelt erstmals auch die European Tour eine Scottish Open im Renaissance Club an der schottischen Gold Coast von East Lothian ab. Auf dem Linkskurs spielen sich auch zahlreiche US-Stars wie Matt Kuchar, Justin Thomas, Rickie Fowler oder Kevin Kisner in der ungewohnten Disziplin Linksgolf für die Open ein. Topstars ist jedoch Rory McIlroy, der auch von seinen britischen Kollegen Poulter, Wallace oder Westwood gefordert werden wird.

Auf Wochenendkurs

Martin Kaymer findet sich sofort gut zurecht, denn schon die 1 (Par 5) lässt das erste Birdie springen. Auch danach zeigt sich Deutschlands Nummer 1 ganz sicher und nimmt solide Pars mit. Ab der 6 drückt er dann aber wieder aufs Tempo, denn nach seinem zweiten Birdie legt er sich am Par 5 der 7 sogar die Eaglechance auf, die er jedoch knapp nicht verwerten kann. Erst kurz vor dem Wechsel auf die Backnine tritt er sich auch den ersten Fehler ein.

Der zweifache Major-Champion stabilisiert sein Spiel aber sofort wieder und kann nach zwei zwischenzeitlichen Pars den Fehler mit einem Par 5 Birdie auf der 12 wieder ausradieren. Auch das letzte Par 5 hat er dann noch gewinnbringend im Griff, tritt sich danach allerdings auch noch ein weiteres Bogey ein, weshalb er sich am Donnerstag mit der 68 (-3) zufrieden zeigen muss, die ihn als 54. aber immerhin auf Cutkurs bringt.

Gleiche Ausgangslage

Max Schmitt präsentiert sich von Beginn an in absoluter Birdielaune. Der Youngster nimmt schon auf der 10 – seiner ersten Bahn – den ersten Schlaggewinn mit und legt rasch auf der 12 (Par 5) weiter nach. So richtig auf den Geschmack gekommen schnürt er auf der 14 und der 15 den nächsten Doppelpack und gönnt sich nur danach am Par 5 eine kurze Ruhepause, ehe er das darauffolgende Par 3 schon wieder auszunützen weiß und so nach nur 8 Löchern bereits im absoluten Spitzenfeld mitmischt.

Nach dem Turn aber setzt es dann gleich auf der 1 einen herben Dämpfer, denn das Par 5 brummt Max den ersten Fehler auf, was auch sichtlich den gewinnbringenden Schwung kostet, denn danach muss er lange Zeit auf das nächste Birdie warten. Erst auf der 7 (Par 5) darf er wieder ein Birdie notieren, mit zwei abschließenden Bogeys geht sich schlussendlich aber trotz der fantastischen Backnine wie bei seinem Landsmann “nur” eine 68 (-3) aus.

Nur die 71

Für Max Kieffer beginnt das Turnier mit einem regelrechten Schock, denn schon auf der 11, seiner zweiten Bahn, tritt er sich ein Doppelbogey ein, das ihn nahezu von Beginn an nur weit hinten einreiht. Danach aber stellt sich auch ein durchaus gewinnbringender Rhythmus ein, denn mit Birdies auf der 14 und der 16 dreht er sein Score noch vor dem Turn wieder auf Even Par zurück. Da er auf der 18 allerdings einen weiteren Schlag abgeben muss, leuchtet wieder das Plus als Vorzeichen auf.

Erst auf der 4 gelingt dann wieder der scoretechnische Ausgleich, doch erneut rutscht er kurz danach wieder zurück. Da er in Folge aber sogar noch einen Birdiedoppelpack schnürt, deutet sogar kurz vor Schluss alles auf eine rote Runde hin, doch ein Bogey auf der 9 zerstört auch dieses kleine Erfolgserlebnis noch. Mit der 71 (Par) muss sich “Kiwi” am Freitag vom 116. Platz aus deutlich steigern.

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Riesenchance vertan

SCOTTISH OPEN – FINAL: Marcel Siem kann mit der Par-Runde weder in den Titelkampf eingreifen noch eines der letzten Open-Tickets holen. Brandon Stone triumphiert dank fantastischer 60.

Marcel Siem ging als geteilter Zweiter mit Assen wie Fowler oder Fitzpatrick in den Schlusstag im Gullane GC, mit allen Chancen im Titelkampf und auf ein Last Minute-Ticket für die Open Championship für die drei Besten aus den Top 10, die nach 72 Löchern bei der Scottish Open noch nicht für das britische Major qualifiziert sind.

Siem nutzt seine Paradelöcher 2 (Par 5) und 3 (kurzes Par 3) erneut zu einem Birdie-Doppelschlag. Aber auch der erste Schlagverlust ist an der schweren 4 Bahn rasch Gewissheit. Die kurze 5. Bahn kann der Ratinger zum dritten Mal in dieser Woche zum Birdie nutzen. Angesichts tiefer Scores rund um ihn herum bremst das bereits zweite Bogey am 6. Grün jedoch besonders. Mit einer Halbzeitbilanz von 1 unter Par wird der einzige Deutsche im Finale jedoch bis auf Platz 9 zurückgereicht, bereits vier Schläge hinter der Spitze.

Siem rafft sich noch einmal auf und nutzt ein starkes Eisen am Par 3 der 12 sowie einen präzisen Putt zum nächsten Birdie. Das erste Bogey in dieser Woche überhaupt auf den Back 9 kommt zum ungünstigsten Zeitpunkt am 15. Grün und wirft ihn im Kampf um ein Open-Ticket weiter zurück. Der Titelkampf ist sowieso bereits durch die fantastische 60 von Brandon Stone entschieden.

Das letzte Par 5 erreicht Siem beinahe mit zwei Schlägen, chippt auf einen Meter zum Stock und macht mit Birdie den verlorenen Schlag von zuvor vergessen. Am Par 3 der 17 blockt Marcel seinen Abschlag rechts weg, legt einen schwachen Sandschlag nach und kassiert sein 4. Bogey des Tages. Und auch am Schlussloch Probleme vom Tee, die Siem das Grün erst mit dem 3. Schlag erreichen lassen. Als auch dieser Par-Putt nicht fällt ist die bittere Par-Runde Realität, die ihn sogar noch aus den Top 10 wirft und das so dringend benötigte Topergebnis für das Ranking kostet. Auch die letzten Open-Tickets gehen an andere.

Der Südafrikaner Brandon Stone, in den letzten Monaten ähnlich gebeuelt wie Siem, spielt fantastisch auf und hat am Schlussloch sogar einen 2 Meter-Putt zur ersten 59 auf der European Tour, der jedoch nicht fällt. Aber auch die 60 reicht um bei 20 unter Par klar das Rolex Series-Turnier für sich zu entscheiden.

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Marcel Siem

Siem im Titelkampf

SCOTTISH OPEN – 3. RUNDE: Marcel Siem spielt sich mit bärenstarker 65 in den Titelkampf samt dicker Chance auf ein Ticket für die Open in Carnoustie.

Marcel Siem nutzt die Gunst der Stunde mit etwas besseren Bedingungen zwei Stunden vor den letzten Flights und zählt mit der Runde von 65 Schlägen zu den klaren Gewinnern am Moving Day. Bei 12 unter Par geht er als geteilter Zweiter mit Assen wie Fowler oder Fitzpatrick in den Schlusstag und wahrt zudem die Chance auf ein Last Minute-Ticket für die Open Championship, die den drei Besten aus den Top 10 winkt, die nach 72 Löchern bei der Scottish Open noch nicht für das britische Major qualifiziert sind.

Marcel Siem macht am windigen Moving Day munter weiter mit seiner beeindruckenden Vorstellung im Linksgolf. Die scorefreundlichen Spielbahnen in der Anfangsphase nutzt er neuerlich aus um mit zwei Birdies schnelle Akzente zu setzen. Trotz eines Schlagverlusts am langen 7. Loch erreicht er den Turn in 2 unter Par. Angesichts allgemein guter Scores tritt er jedoch im Klassement bislang auf der Stelle.

Auf den schweren Back 9, wo er noch ohne Schlagverlust im Turnier ist, bleibt Siem seiner Linie treu und agiert bombensicher. Am langen Par 4 der 13 macht der Ratinger sogar einen Schlag gut. Am 15. Grün setzt er noch ein Birdie drauf und ist damit bis auf einen Schlag an der Spitze dran.

Siem puttet auch hervorragend, lässt an der 17 einen langen Birdieputt auf der Linie nur um eine Umdrehung zu kurz. Perfekt sitzt der Pitch ins letzte Grün und aus zwei Metern fällt der Putt zur 65, der vorerst für die geteilte Clubhaus-Bestmarke bei 12 unter Par sorgt.

Da der Wind am Nachmittag immer stärker zulegt, haben die Spieler mit späten Startzeiten Mühe ihr Score zusammenzuhalten. Nur der junge Schwede Jens Dantorp kann die Gruppe mit Siem, Fowler und Fitzpatrick bei 12 unter Par um einen Schlag überflügeln.

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Siem beendet Pechsträhne

SCOTTISH OPEN – 2. RUNDE: Freitag der 13. bringt Marcel Siem Glück und lässt seine Pechsträhne endlich auslaufen. Kaymer und Kieffer gelingt zu wenig um sich für das Finale zu qualifizieren.

Marcel Siem beendet bei der Scottish Open seine seit Ende April anhaltende Durststrecke, zieht allerdings als einziger Deutscher ins Finale ein. Martin Kaymer und Max Kieffer gelingt am Freitag den 13. bei freundlichem Golfwetter neuerlich viel zu wenig um ihren Rückstand aufzuholen.

Marcel Siem landet früh einen Birdie-Doppelschlag und bleibt weiterhin fehlerfrei im Turnier. Am 6. und 7. Grün packt der Ratinger weitere Birdies drauf und meldet sich in den Top 10 zurück. Nach 26 Löchern läuft Siem in seinen ersten Schlagverlust bei der heurigen Scottish Open.

Das stoppt Siems Vorwärtsdrang am Leaderboard nachhaltig, die restlichen 10 Löcher absolviert er allesamt in Par und unterschreibt die Runde von 67 Schlägen. Bei insgesamt 7 unter Par bleibt der einzige Deutsche im Finale aber nur knapp außerhalb der Top 10.

Martin Kaymer gibt mit früher Tee-Time gleich mal Gas und holt sich am leichtesten Golfloch von Gullane, dem kurzen Par 5 der 2, das Pflicht-Birdie ab. Das war es dann aber auch schon mit den Erfolgserlebnissen in der Anfangsphase. Die Putts wollen nicht mehr so einfach fallen wie auf den vorderen 9 am Vortag. Noch dazu bremst das Bogey am kürzeren Par 4 der 6, wo zum Auftakt noch das Birdie gelang.

Die Runde entwickelt sich zum Spiegelbild der gestrigen Back 9. Birdiechancen bleiben ungenutzt und auf den schweren Löchern 12 und 13 gibt Kaymer erneut Schläge ab. Erst zu spät findet der Rheinländer das Gaspedal. Zwei späte Birdies reichen nur zur Par-Runde, die wie im Vorjahr nicht fürs schottische Finale qualifiziert.

Maximilian Kieffer stürmt mit Birdie, Birdie aus den Startlöchern, übertreibt an der 3 jedoch die Attacke und kassiert so auch ein schnelles Bogey. Auf den zweiten 9 fallen bei Kiwi alle Räder ab und lässt ihn erst nach 43 Schlägen sein Tagwerk zur 77 beenden – mit dem dritten Missed Cut bei einem Rolex Series-Event in Folge.

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Früh zugeschlagen

SCOTTISH OPEN – 1. RUNDE: Marcel Siem nutzt den Vorteil einer frühen Startzeit für eine richtig gute Runde von 66 Schlägen. Martin Kaymer und Max Kieffer müssen dagegen aufholen.

Neu Schwung holen nach den kollektiven Nullnummern zuletzt in Paris und Irland, so der Vorsatz für Martin Kaymer, Maximilian Kieffer und Marcel Siem für diese Woche. Die Scottish Open ist jedoch das dritte Rolex Series-Event mit 7 Millionen US Dollar in Folge und entsprechend starkem Starterfeld. Zusätzlich zu den European Tour-Stars Rose, Fitzpatrick, Poulter oder Hatton spielen sich auch heuer viele Gäste aus Amerika wie Mickelson, Fowler oder Kuchar in der für sie ungewohnten Disziplin Linksgolf ein um kommende Woche für die Open-Championship in Carnoustie gerüstet zu sein.

Marcel Siem legt am Vormittag ganz starke Frontnine hin. Der Routinier startet schon mit einem Birdie auf der 1 und baut in seine fehlerlose Performance auf der 5 und der 6 noch einen roten Zwischensprint ein, was ihn in der frühen Phase des Turniers im absoluten Spitzenfeld mitspielen lässt.

Kaum auf den Backnine angekommen geht es noch tiefer in den Minusbereich, ehe Marcel regelrecht auf Tempomat schaltet und die verbleibenden Bahnen unaufgeregt abspult. Mit der fehlerlosen 66 (-4) bringt er sich mit Platz 15 in eine richtig vielversprechende Verfolgerposition.

Martin Kaymer hat eine sehr gemischte Bilanz bei der Scottish Open: einem 13. Platz vor zwei Jahren folgte im Vorjahr ein verpasster Cut. Der Rheinländer scheint an seiner 2016er-Performance anzuknüpfen und locht bereits im ersten Drittel zwei schnelle Birdieputts. Am schwersten Loch der Front 9, der 7, muss auch Kaymer einen Schlag abgeben. Der Putter bleibt jedoch heiß und beschert ihm bis zur Halbzeit zwei weitere Birdies.

Auf der zweiten Platzhälfte geht der Anfangsschwung komplett verloren. Die Putts wollen plötzlich nicht mehr rein und zwei Fehler führend zu zwei Bogeys in Folge. Den Rest der Runde absolviert Kaymer in Par und notiert nach birdielosen Back 9 die 69, die bei 1 unter Par und ca. Platz 70 knapp nicht reicht um auf Cutkurs zu liegen.

Max Kieffer, der 2016 einen glänzenden 5. Platz in Schottland erreichte, geht erst spät auf seine Runde. Programmgemäß der Beginn mit dem Birdie am ersten Par 5, aber leider durch das Bogey an der schweren 4. Bahn rasch wieder ausradiert. Kiwi kann bis zur Halbzeit keine weitere Chance mehr nutzen und geht nur bei 1 über Par auf die zweite Platzhälfte.

Auch danach bekommt Kieffer sein Spiel nie richtig ins Laufen. Nach einer Serie von 9 frustrierenden Pars hat das einzige Par 5 der zweiten 9 Löcher mit dem Bogey eine unangenehme Überraschung parat. Am Schlussloch fällt noch ein Birdieputt zur 71. Mit drei Schlägen Rückstand auf die Cutmarke bleibt für den Freitag dennoch viel zu tun.

Die US Boys zeigen beim ungewohnten Linksgolf überraschend stark auf: Luke List führt mit 63 Schlägen, knapp vor einer Gruppe mit Rickie Fowler und Lee Westwood.

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Ohne Open-Ticket

SCOTTISH OPEN – FINAL: Weder Bernd Ritthammer noch Alex Knappe können am Finaltag in Dundonald in den Kampf um Tickets für die Open Championship eingreifen.

Alex Knappe und Bernd Ritthammer waren vor dem Finaltag von Dundonald nicht nur in Reichweite ihres bislang besten Ergebnisses samt höchstem Karriere-Preisgeld sondern ritterten auch um eines von drei Open-Tickets, das den besten noch nicht Qualifizierten winkte.

Zusatzmotivation: Knappe spielte mit Ricky Fowler und Ritthammer mit Matt Kuchar, zwei absoluten Topstars und Publikumsmagneten.

Bernd Ritthammer unterstreicht gleich mit dem Birdie am 2. Grün seine Anwartschaft auf einen Open-Startplatz. Er kann sich jedoch nicht in den roten Zahlen halten und stagniert nach weiterem Birdie und Bogey nach 9 Löchern bei Par für den Tag. Nach dem 3. Birdie an der 10 kühlt sein Putter jedoch merklich ab. Selbst mit fehlerlosem Spiel verliert Bernd damit den Anschluss an die Topränge. Als selbst am Schlussloch (Par 5) kein Birdieputt mehr fällt, bleibt er als 15. außerhalb der Topränge und muss in Royal Birkdale kommende Woche zusehen.

Alex Knappe verfehlt auf beiden Par 5 in der Anfangsphase seine Birdieputts und muss weiter geduldig bleiben. Am Par 3 der 6 ebnet ein präzises Eisen den Weg zum ersten Schlaggewinn. 10 Minuten später fällt der nächste Birdieputt, der den Paderborner erstmals auf einen Open-Platz vorbrächte.

Ein Dreiputt kostet Knappe am 13. Grün den ersten Schlag. Mit Ungenauigkeiten im langen Spiel, ausgerechnet am Par 5 der 14 und dem darauffolgenden Bogey, geht es vorerst aus den Top 10 hinaus. Nach dem 3. Schlagverlust in Folge ist der Zug in Richtung der Topränge wohl endgültig abgefahren. Im Finish drohen alle Räder abzufallen, Bogey Nummer 4 am vorletzten Loch für Knappe. Mit der 73 fällt Knappe, der am Freitag noch in Führung lag, am Weekend sogar noch bis auf Platz 26 zurück.

Max Kieffer kann nach solidem Beginn erstmals das Par 3 der 4 zu einem Birdie überreden. Bis zur Halbzeit holt Kiwi einen zweiten Schlag auf, das reicht aber noch nicht um Plätze gutzumachen. Ausgerechnet auf den nicht allzu schweren Löchern 11 und 12 fällt er mit Bogeys im Doppelpack auf den Ausgangspunkt zurück. Auch auf den folgenden Löchern kann sich Kiwi nicht von der Bogey-Welle verabschieden und gibt gleich 5 Shots in Folge ab. Mit der 73 bleibt Platz 45 bei Par die magere Ausbeute.

Rafa Cabrera-Bello zwingt den lange Zeit führenden Engländer Callum Shinkwin noch bei 13 unter Par in ein Stechen, das der Spanier am 1. Extraloch mit Birdie für sich entscheidet.

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Survivaltest von Dundonald

SCOTTISH OPEN – 3. RUNDE: Bei starkem Wind und Regen nähern sich Alex Knappe mit der 76 und Bernd Ritthammer mit der 70 zum geteilten 8. Platz an.

Alex Knappe sah am Freitag klar das Momentum auf seiner Seite. Am Samstag wollte er einfach auf der Erfolgswelle weiterreiten in Richtung eines guten Finishes. Seit dem Morgen regnete es allerdings heftig in Schottland. Aufgrund heftiger Windböen am Nachmittag wurden die Tee-Times vorverlegt.

Nach souverön absolvierten Eröffnungsbahnen im Schlussflight setzt es für Alex Knappe am ersten Par 3 mit dem Triplebogey einen frühen Shocker. Der European Tour-Aufsteiger fightet jedoch bei Wind und Regen tapfer zurück und holt bis zur Halbzeit zwei Shots wieder auf.

Im allerschlimmsten Wetter verzieht Knappe seinen Drive an der 10 komplett, kommt erst nach dem vierten Schlag überhaupt zum Putten und rettet noch ein starkes Bogey. Am folgenden Par 3 lässt sich Knappe einen langen ersten Putt und kann das Dreiputt-Bogey nicht mehr vermeiden. Auch an der 13 blockt er den Drive weit links weg, verfehlt das Grün und bekommt aus schwieriger Lage den Up & Down zum Par nicht mehr hin.

Das Par 5 der 14 kann Knappe bei Rückenwind zum Birdie-Konter nutzen. Am Par 5 zum Abschluss versenkt der junge Deutsche seine Annäherung im Wassergraben rechts vom Grün. Der Chip gut 15 Meter zu lang und das Bogeyfinish zur 76 damit gebacken, das Knappe gleichauf mit Ritthammer in den Sonntag gehen lässt.

Bernd Ritthammer stolpert mit Bogey in den Moving Day, kann danach sein Spiel jedoch sofort stabilisieren. Zum Unterschied zu den Vortagen läuft der Bayer den Birdies lange Zeit erfolglos hinterher. Erst am 9. Grün fällt der erlösende 1. Birdieputt. Auf den Back 9 hält Ritthammer im schlimmsten Wetter sein Score perfekt zusammen und sammelt sogar noch zwei weitere Birdies zur 70 auf, die für viel Vortrieb am Leaderboard sorgt, bis zu Platz 8 hinauf.

Max Kieffer kämpft sich durch das schwere Wetter und gibt am ersten Par 3 gleich einen Schlag ab. Den Rest der Front 9 absolviert der Düsseldorfer verlustfrei, aber auch noch ohne Birdie. Am 11. Grün fällt der erlösende erste Birdieputt, dem noch ein zweiter folgt. Mit Bogey am abschließenden Par 5 wird es nur die Par-Runde. Aufgrund der immer schwieriger werdenden Bedingungen geht es selbst mit der 72 bergauf im Klassement bis zu Position 29.

Ian Poulter spielt seine gesamte Routine aus und schnappt sich mit der 71 die geteilte Führung mit seinem englischen Landsmann Callum Shinkwin und dem Australier Andrew Dodt.

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