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Schlagwort: british masters

Drittes Topergebnis

BRITISH MASTERS – FINAL: Hurly Long spielt im The Belfry bis zuletzt um den Sieg mit, muss sich nach einem abschließenden Fehler und der 73 (+1) jedoch mit Rang 6 zufrieden geben, was aber immerhin sein bereits drittes Topergebnis in dieser Saison darstellt. Yannik Paul verpasst die Top 10 nur hauchdünn um einen einzigen Schlag.

Hurly Long präsentiert sich bislang im The Belfry von seiner allerbesten Seite, denn nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen geht er sogar als Spitzenreiter mit einem Schlag Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Moving Day und wird am Samstag verständlicherweise alles daran setzen weitere Birdies auf die Scorecard zu bringen. Mit Yannik Paul stemmte noch ein zweiter Deutscher im soliden Mittelfeld den Cut.

Von Beginn an hat Hurly Long am Samstag dann aber mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was nach Abschlag ins Rough und überschlagenem Grün bereits auf der 2 erstmals bestraft wird. Ein weiterer wild links weggeschlagener Drive kostet dann auf der 5 bereits den nächsten Schlag und da er auf die Fehler die gesamten Frontnine über nicht reagieren kann, ist er nicht nur die Führungsrolle los, sondern biegt sogar mit drei Schlägen Rückstand auf den Spitzenreiter auf die zweiten neun Löcher ab.

Auch auf den zweiten Neun hat er zunächst mit Problemen zu kämpfen, wie zwei weitere Bogeys nach verpasstem Up & Down und Wasserball am Par 3 der 12 beweisen. Danach allerdings schärft der 27-jährige den Fokus und krallt sich nach starker Annäherung aus dem Rough auf der 13 das erste Birdie. Auf den Geschmack gekommen überredet er auch die beiden Par 5 Löcher der hinteren Neun zu roten Einträgen und pusht sich so schlussendlich mit der 73 (+1) und bei gesamt 8 unter Par in die erste Verfolgerrolle von Thorbjorn Olesen (DEN), der bei -11 in den Sonntag startet.

Mit einem frühen Birdie nach erfolgreicher Grünattacke am Par 5 der 3 lässt sich die Finalrunde dann richtig gut an, allerdings verliert er in Folge etwas die Sicherheit, was sich zunächst nach verzogenem Abschlag auf der 5 im scoretechnischen Ausgleich und kurz vor dem Turn nach weiteren Problemen im langen Spiel sogar in einem Bogeydoppelpack manifestiert. Bei einem Zwischenstand von 2 über Par für den Tag muss er sich vorerst aus dem Titelkampf verabschieden.

Frei nach dem Motto “Aufgegeben wird nur ein Brief” drückt er vor den letzten neun Löchern dann die Reset-Tase und arbeitet sich mit fehlerlosem Spiel und Birdies auf der 13 und der 15 noch einmal bis auf einen Schlag an den Spitzenreiter heran, ein abschließender Fehler auf der 18 macht dann jedoch endgültig klar, dass es mit dem ersten Sieg zumindest in dieser Woche noch nichts wird. Mit der 73 (+1) beendet Hurly Long das Turnier aber auf dem starken 6. Platz und fährt so sein bereits drittes Topergebnis der Saison auf der DP World Tour ein.

Top 10 hauchdünn verpasst

Yannik Paul hat einige Schwierigkeiten richtig in Fahrt zu kommen, denn die gesamten Frontnine über läuft er vergeblich dem ersten Birdie hinterher und muss parallel dazu auf der 5 noch dazu ein Bogey einstecken. Nach elf birdielosen Löchern gelingt dann nach starkem Tee Shot am Par 3 der 12 der Ausgleich und dank weiterer Birdies auf beiden Par 5 Löchern der hinteren Platzhälfte geht sich am Ende sogar eine 70 (-2) aus, womit er am Sonntag mit einer weiteren starke Runde sogar noch klar alle Chancen auf ein Topergebnis hätte.

Ausgerechnet das Par 5 der 3 brummt ihm am Sonntag dann nach verzogenem Abschlag ein frühes Bogey auf, dass er aber gut wegsteckt, denn dank heißem Putter auf der 5 und einem sehenswerten Teeshot am Par 3 der 7 gehen sich auch die ersten roten Einträge bei der finalen Umrundung aus, was ihn voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen auf die letzten neun Löcher abbiegen lässt.

In Folge spult Yannik zwar richtig souverän die Pars ab, läuft aber lange Zeit dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher. Auf der 16 geht sich dann aber spektakulär mit einem gelochten Bunkerschlag der nächste rote Eintrag aus, der ihn auch erstmals unter die Top 10 pusht. Nachdem der Abschlag am Schlussloch jedoch versandet, muss er auch noch ein abschließendes Bogey notieren, was ihn zwar mit der 71 (-1) zum vierten Mal eine rote Runde unterschreiben lässt, ihn jedoch als 16. knapp nicht unter die Top 10 bringt.

Thorbjorn Olesen (DEN) holt sich mit einem fantastischen Finish – der Däne beendet das Turnier mit Eagle und Birdie – und der 73 (+1) bei gesamt 10 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Sebastian Soderberg (SWE) den Sieg.

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Hurly an der Spitze

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Hurly Long packt am Freitag im The Belfry auf seine 67er Auftaktrunde eine 68 drauf und geht als großer Gejagter ins Wochenende. Auch Yannik Paul stemmt am ehemaligen Ryder Cup Gelände den Cut.

Hurly Long trat zum Auftakt im berühmten The Belfry eine wahre Birdielawine los und musste nach einer 67 (-5) schließlich nur Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) am Leaderboard knapp den Vortritt lassen. Am Freitag Nachmittag hofft er nun auf die nächste knallrote Runde um am ehemaligen Ryder Cup Gelände in bestmöglicher Position ins Wochenende starten zu können. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele liegen nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Hurly Long reiht am Nachmittag auf den Backnine Par an Par. Zwar macht er damit nichts verkehrt und hält sich auch wacker im Spitzenfeld, Richie Ramsay (SCO) an der Spitze kommt er so jedoch noch nicht näher. So blass die hinteren neun verliefen, so gewinnbringend gestalten sich die Frontnine, denn von der 1 weg setzt er zu einem fantastischen Zwischensprint mit gleich vier Birdies in Folge an und stopft nach kurzer Schaffenspause auch auf der 6 den fälligen Birdieputt, womit er sich souverän bis an die alleinige Spitze spielt. Zwar brummt ihm nach gleich zwei Ausflügen in die Bunker die abschließende 9 noch das einzige Bogey auf, mit der 68 (-4) geht Hurly Long jedoch als großer Gejagter in den Samstag.

Wie erhofft geht sich für Yannik Paul gleich am Par 5 der 3 ein schnelles Birdie aus, allerdings kann er an das Erfolgserlebnis auf den Frontnine nicht weiter anknüpfen und rutscht mit Bogeys auf der 6 und der 9 noch vor dem Turn sogar in den Plusbereich zurück. Auf der 13 rutscht er dann sogar noch weiter zurück, ehe er sein Tagesergebnis spektakulär mit einem Eagle auf der 15 wieder zurechtrückt. Da sich dann auch am letzten Par 5 der Runde noch ein Schlaggewinn ausgeht, marschiert er sogar noch mit der zweiten 71 (-1) ins Ziel und stemmt damit nicht nur locker den Cut, sondern geht als 27. sogar aus recht ansprechender Position in den Moving Day.

Vergebliche Zitterpartie

Marcel Schneider macht sich von Beginn an daran den aufgerissenen Rückstand auf die Cutmarke wegzuhobeln, denn mit gleich drei Birdies in Folge stürmt er mit Riesenschritten im Klassement nach vor. Selbst ein Bogey danach bremst den Vorwärtsdrang nur kurz ein, wenngleich er nach einem Birdiedoppelschlag danach auch auf der 9 noch einen Schlag abgeben muss. Nach weiterem Fehler auf der 11 entfernt er sich sogar noch weiter, pusht sich mit drei Birdies auf den folgenden Löchern aber wieder auf Wochenendkurs. Da er sich zum Abschluss jedoch wie schon am Vortag erneut ein Bogey einfängt, zittert er nach der 68 (-4) lange um den Cut. Schlussendlich als 69. jedoch vergeblich.

Sebastian Heisele startet zwar mit einem Birdie nach Maß, verliert in Folge aber den gewinnbringenden Schwung total und häuft bis zum Turn drei Bogeys an, was ihn deutlich hinter die prognostizierte Cutmarke zurückrutschen lässt. Nach einem weiteren Fehler auf der 12 bäumt er sich mit Birdies zwar noch einmal auf, am Ende leuchtet jedoch mit zu vielen Fehlern nur die 74 (+2) auf, womit er als 85. recht klar den Sprung ins Wochenende verpasst.

Dank zweier Birdies am Par 5 der 3 und der 5 tastet sich Marcel Siem nach den ersten gespielten Bahnen etwas näher an die Cutmarke heran, rutscht jedoch mit einem Doppelbogey am Par 3 der 7 wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kommt nach weiterem Fehler sogar nur im schwarzen Bereich in der 10. Teebox an. Auch auf den zweiten Neun kommt er nicht mehr wirklich ins Laufen und kann gerade mal einen weiteren Fehler noch auskontern, was ihn mit der 73 (+1) und als 98. doch recht klar am Cut scheitern lässt.

Matti Schmid gibt am Freitag gehörig Gas und sammelt auf fehlerlosen Frontnine vier Birdies auf, was ihn angesichts der verpatzten Auftaktrunde jedoch noch nicht wirklich nah an die gezogene Linie heranbringt. Nach dem Turn schleichen sich dann auch Fehler ein, was schließlich “nur” die 69 (-3) ermöglicht. Damit steigert er sich zwar klar, der Cut ist nach der 79 (+7) vom Vortag als 110. aber außer Reichweite.

Nicolai von Dellingshausen tritt gleich auf den ersten Löchern am Freitag Nachmittag den Rückzug aus dem Cutbereich an, denn mit drei anfänglichen Bogeys hätte der Start kaum zäher ausfallen können. Erst danach stabilisiert er sein Spiel und findet schließlich am Par 5 der 17 auch das erste Birdie. Ein weiterer roter Eintrag auf der 1 lässt dann noch einmal Hoffnung aufkeimen, die er sich mit weiteren Fehlern gegen Ende aber wieder zerstört. Nach der 77 (+5) geht sich als 120. in dieser Woche für den 29-jährigen kein Preisgeld aus.

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Birdielawine

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Hurly Long drückt zum Auftakt im The Belfry gehörig aufs Gas und muss nach gleich acht Birdies und der 67 (-5) lediglich Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele biegen auf Cutkurs in den zweiten Spieltag ab.

Hurly Long, Matti Schmid und Kollegen sind der Einladung des ehemaligen Masters-Champions Danny Willett zum Betfred British Masters gefolgt, wo es in dieser Woche um rund 2 Millionen Euro Preisgeld gehen wird. Der nicht allzu lange, aber trickreiche Shotmaking-Course von The Belfry, wird den Spielern wohl wieder golftechnisch alles abverlangen. Titelverteidiger Richard Bland, Lee Westwood und Host Danny Willett (alle ENG) teilen sich die Favoritenrolle.

Standesgemäß nimmt Hurly Long am ersten Par 5 vom ehemaligen Ryder Cup Gelände das erste Birdie mit und zeigt auch danach starkes Golf, was sich am Par 3 der 7 im zweiten Schlaggewinn bemerkbar macht. Zwar geht sich danach auf der 8 nur ein Bogey aus, die Backnine nimmt er aber immerhin im roten Bereich in Angriff. Auf der 10 baut er sein Score dann weiter aus, ehe es ihn mit einem Bogeydoppelpack sogar wieder auf Level Par zurückwirft. Das stachelt den 27-jährigen aber sichtlich an, denn auf den verbleibenden Löchern brennt er ein wahres Birdiefeuerwerk ab und muss lediglich am Par 5 der 17 noch ein Par notieren. Mit gleich fünf Birdies auf den letzten sechs Löchern geht sich schließlich sogar die 67 (-5) aus, die ihn als 3. im absoluten Spitzenfeld einreiht.

Auf gutem Kurs

Schon auf der 2 muss Yannik Paul am Nachmittag das erste Bogey einstecken und rutscht so rasch in den Plusbereich ab. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel sofort wieder, läuft jedoch die gesamten Backnine über vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterher. Nach neun Pars in Folge wirft das Par 5 der 3 dann aber das erste Birdie ab und da er kurz danach auch von der 5 einen roten Eintrag mitnimmt, dreht er sein Score sogar recht zügig in den Minusbereich und verwaltet das Ergebnis schließlich gekonnt, was ihn zum Auftakt die 71 (-1) unterschreiben lässt und ihn auf Rang 31 einreiht.

Nicolai von Dellingshausen stolpert nach anfänglichen Pars ausgerechnet am Par 5 der 3 ins erste Bogey. Zwar bessert er den Faux-pas prompt wieder aus, kann auf der 6 jedoch einen weiteren Fehler nicht verhindern und kommt so nur im zarten Plusbereich auf den zweiten neun Löchern an. Mit Birdies auf der 10 un dem Par 5 der 15 dreht der 29-jährige sein Score dann sogar in den roten Bereich, tritt sich am letzten Par 5 aber auch noch ein Bogey ein und muss sich so schließlich mit der 72 (Par) zufrieden geben, die ihn aber als 50. auf Cutkurs bringt.

Sebastian Heisele gibt mit einer der spätesten Tee Times ein frühes Birdie auf der 11 am darauffolgenden Par 3 zwar prompt wieder aus der Hand, lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und legt mit einem roten Zwischensprint und zwei weiteren Birdies am Par 3 der 14 und dem Par 5 der 15 durchaus sehenswerte Backnine hin, was ihn in den Top 10 auf der 1 ankommen lässt. Nachdem er auf der 2 das zweite Bogey nicht verhindern kann, setzt er mit einem Eagle am Par 5 danach den absolut perfekten Konter und bastelt so weiter an einer richtig starken Auftaktrunde. Erst gegen Ende erwischt es den 33-jährigen dann doch noch recht heftig, denn nach einem Doppelbogey auf der 6 muss er auch auf der 8 noch einen Fehler einstecken und marschiert so schließlich trotz des über weite Strecken starken Spiels nur mit der 72 (Par) und Rang 50 ins Ziel.

Hinter der prognostizierten Linie

Marcel Siem zeigt sich im Gegensatz zur Vorwoche auf zunächst deutlich stabiler, denn er muss zwar auf der 13 ein Bogey einstecken, krallt sich zwei Löcher später am ersten Par 5 aber auch das erste Birdie. Erst ein Doppelbogey auf der 18 wirft ihn dann deutlich im Klassement zurück. Der Routinier steckt den Rückschlag aber stark weg und radiert mit einem Birdiedoppelschlag auf der 3 und der 4 sogar beide aufgerissenen Schläge wieder weg. Allerdings schleicht sich danach wieder der Fehlerteufel ein und brummt ihm auf der 5 und der 9 noch zwei weitere Bogeys auf, weshalb er am Ende nur mit der 74 (+2) und als 96. ins Ziel marschiert.

Marcel Schneider muss am Nachmittag gleich von der 11 weg einen Bogeytriplepack einstecken und radiert sich selbst das erste Erfolgserlebnis am Par 5 der 17 mit einem weiteren Fehler kurz vor dem Turn prompt wieder aus. Die vorderen Neun beginnen dann recht abwechslungsreich, am Ende leuchten aber mit vier Bogeys zu zwei Birdies die Fehler klar in der Überzahl auf, was schließlich nur in der 77 (+5) mündet und ihm als 138. in Sachen Cut einen richtig schweren Rucksack umhängt.

Matti Schmid legt auf den Backnine mit fünf Pars in Folge einen grundsouveränen Start hin, schlittert danach jedoch am Par 5 der 15 und der 16 in die ersten Bogeys. Zwar geht sich auf der zweiten langen Bahn danach auch das erste Birdie aus, ein Doppelbogey auf der 18 lässt ihn dann aber deutlich zurückrasseln. Auch auf den vorderen Neun findet er keinen brauchbaren Rhythmus und unterschreibt nach birdieloser Platzhälfte und gleich vier weiteren Fehlern am Ende sogar nur die 79 (+7), womit der Cut nach nur 18 Löchern vom 150. Platz aus bereits in enormer Ferne liegt.

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Kollektiver Absturz

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Nach den Erfolgswochen auf der European Tour verpassen in The Belfry gleich alle 7 Deutschen das Wochenende, 5 davon knapp.

Die Jubelwochen mit den drei zweiten Plätzen von Kieffer und von Dellingshausen sowie starken Leistungen von Kaymer und Heisele werden im unterkühlten britischen The Belfry jäh gestoppt. Kein einziger von 7 Deutschen schafft es beim British Masters ins Finale, wobei auch viel Pech dabei ist, da Schmitt, Heisele, Ritthammer, von Dellingshausen und Kieffer nach 36 Löchern um nur einen einzigen Schlag zuviel auf der Scorekarte haben. Bei Kaymer und Schneider reicht es deutlich nicht.

Nur Schmitt in guter Position

Von den 7 gestarteten Deutschen konnte am Eröffnungstag nur Max Schmitt mithalten, das dafür mit 68 Schlägen und Platz 3 ganz hervorragend. Sebastian Heisele lag bei Even Par wenigstens noch auf Cutkurs.

Martin Kaymer beginnt am Nachmittag mit deutlich nachgeschärftem Spiel und nutzt das erste Par 5 programmgemäß zum frühen Birdie, womit er bereits innerhalb der Cutmarke aufscheint. Loch 5 spendiert dem Düsseldorfer wie schon am Vortag das willkommene Birdie. Erstmals kommt Stress an der 6 auf, nachdem er seinen Tee-Shot wegbügelt, erst nach drei Schlägen wenigstens den Grünbunker erreicht und noch ein gutes Bogey spielt. An der 9 wird Kaymer ein Opfer der stumpfen Grüns und puttet dreimal zum Bogey.

Die schwarze Serie hält auch zu Beginn der hinteren 9 Löcher an: an der drivebaren 10 versenkt er den Abschlag im Wassergraben, chippt etwas zu weit und gibt einen weiteren Schlag ab. Am überlangen Par 3 der 12 verzieht Kaymer aus 220 Metern nach rechts und wassert im einsetzenden Regen seinen Ball. Nachdem auch noch der Bogeyputt am Loch vorbeikriecht schrillen endgültig alle Alarmglocken.

Kaymers letzte Hoffnung sind die beiden Par 5 im Finish, doch an der 15 ist der Birdieputt gut 20 Meter lang und das kleine Distanz-Wunder bleibt auch aus, auch an der 17 geht nichts mehr. Mit zu hoher Fehlerquote und auch zu wenig Erfolg auf den guten Birdielöchern notiert Kaymer die 76 und scheitert sogar deutlich am Cut.

Schmitt stürzt im Finish ab

Max Schmitt nimmt sich gleich auf den ersten drei Bahnen mit zwei Bogeys vorerst einmal aus dem Rennen weit oben am Leaderboard. Nicht einmal das erste Par 5 bringt ein Erfolgserlebnis, im Gegenteil. Erst nach 6 Schlägen marschiert der Rheinhesse vom Grün. Vom Birdie am nächsten Par 5 profitiert auch nicht, da er postwendend den Schlag wieder abgibt. Den Puffer von nur noch zwei Schlägen auf den Cut verspielt Schmitt im schweren Finish mit Doppelbogey und Bogey und stürzt so vom 4. Rang ins Bodenlose ab

Nicolai von Dellingshausen befördert sich gleich auf den ersten drei Löchern mit Doppelbogey und Bogey konsequent hinter die Cutmarke. Danach erfängt er sich und beginnt mit zwei Birdies den Rückstand schrittweise wieder abzubauen. Die tapfere Aufholjagd wird vom Bogey an der 5 gestoppt, womit sich wie schon gestern nur die 73 ausgeht, die auch von Dellingshausen vorzeitig aus dem Turnier befördert.

Bei kühl-feuchtem Wetter bringt Max Kieffer ein deutlich solideres Spiel auf den Golfplatz und belohnt sich gleich an der kurzen 11, seiner zweiten Bahn, mit dem Birdie. Die besten Birdielöcher, die Par 5 der Back 9, kann er jedoch nicht nutzen. Erste Bogeys an der 16 und 18 entfernen ihn gefährlich weit von der Cutmarke. Mehr als sein Tagesergebnis auf Even Par zurückzustellen will nicht mehr gelingen, somit genehmigt sich Kieffer sein zweites freies Wochenende in Folge.

Bernd Ritthammer prolongiert seine Birdieflaute auch beim zweiten Umlauf. Die wenigen Bogeys sind daher umso teurer hinsichtlich seiner Finalchancen. Erneut fällt nur ein einziger müder Birdieputt: mit der 73 geht sich ebenfalls der Cut nicht aus.

Sebastian Heisele gerät mit einem frühen Bogey-Doppelschlag rasch in die Defensive. So richtig ins Laufen will auch danach sein Spiel nicht kommen. Mehr als zwei Birdies kann der Longhitter nicht aus dem Kurs quetschen und kassiert auch zwei weitere Bogeys, womit sich nur die 74 ausgeht, die nicht reicht.

CUT bei: +1

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Schmitt der einzige Rote

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Nur Max Schmitt bringt mit der 68 eine rote Deutsche Runde zustande, die reicht aber gleich für Platz 3.

Mit geschlossen starken Leistungen, zwei zweiten Plätzen von Max Kieffer, einem zweiten von Nicolai von Dellingshausen und zum Drüberstreuen ein Top 10 zuletzt von Sebastian Heisele begeisterten zuletzt Deutschlands European Tourpros ihre Fans. Auch Martin Kaymer überzeugte mit einem 3. Platz in Österreich, somit sind die Vorzeichen mehr als nur ermutigend für das British Masters.

Zuletzt wurde in The Belfry im August 2020 auf der European Tour gespielt, wo Martin Kaymer um den Titel mitspielte und sich nur um einen Schlag Rasmus Hojgaard geschlagen geben musste.

Schmitt mit perfekter zweiter Hälfte

Max Schmitt legt ein munteres Birdie-Bogey-Pingpong am gepflegten englischen Rasen ab, tritt damit jedoch bis zur Halbzeit auf der Stelle. Erst danach gelingt es ihm die Fehlerquote auf Null zu reduzieren. Zwei Birdie-Doppelpacks entwickeln so ausreichend Schubkraft um noch die starke 68 (-4) zu posten und bis auf Platz 3 vorzustossen.

Kaymer mit viel zu vielen Fehlern

Martin Kaymer kann den Bonus der frühen Startzeit mit perfekten Grüns nicht nützen, weil das lange Spiel noch sehr verschlafen wirkt: zwei Bogeys in der Anfangsphase sind dafür die Strafe. Selbst der Birdie-Konter am ersten Par 5 hilft nicht weiter, da er sofort drauf wieder einen Schlag abgibt. Der wilde Ritt geht weiter, wobei er erneut von einem Birdie aufgrund des sofort folgenden Bogeys nicht profitieren kann und den Turn so nur in 2 über Par erreicht.

Auch danach streut der Rheinländer immer wieder Bogeys ein, die eine Aufholjagd torpedieren. Tiefpunkt der bunten Auftaktrunde ist das Doppelbogey am vorletzten Loch. Selbst mit einem 5. Birdie postet Kaymer nichts Besseres als die 74 und wird am zweiten Tag alle Hände voll zu tun haben noch das Wochenende anzusteuern.

Nicolai von Dellingshausen legt mit zwei schnellen Birdies einen Blitzstart hin, kann die Präzision in seinem Spiel jedoch nicht lange halten. Mit zwei Bogeys und Doppelbogey geht es noch auf der ersten Halbzeit ab in die schwarzen Zahlen. Danach stabilisiert er zwar sein Spiel, mehr als die 73 (+1) geht sich aber nicht mehr aus.

Max Kieffer präsentiert sich am Nachmittag bei weitem nicht in der Birdielaune der letzten Wochen. Ein frühes Bogey kann er noch ausgleichen, ehe er auf den schweren Bahnen kurz vor der Halbzeit zwei weitere Schläge abgibt. Die Schwerarbeit setzt sich auch danach fort, mit nur noch einem zweiten Birdie schleppt sich der Düsseldorfer mit der 74 (+2) herein.

Gar nur ein einziges Birdie verewigt Bernd Ritthammer auf seiner Scorekarte. Dank äußerst geringer Fehlerquote kann der Bayer mit der 73 (+1) zum Auftakt wohl ganz gut leben. Mit allerletzter Startzeit findet Sebastian Heisele weiterhin perfekte und praktisch Windstille Bedingungen vor. Eine bunte Runde droht mit dem Doppelbogey an der 13 ins Negative zu rutschen, mit drei Birdies im Finish rettet er aber noch die Par-Runde von 72 Schlägen, mit guten Chancen auf den Cut.

Österreichische Führung in The Belfry

Mit früher Startzeit und 7 Birdies stürmt Matthias Schwab zur frühen Führung mit 66 Schlägen, die bis zum Abend halten sollte. Der Österreicher legt mit präzisen Drives die Basis, weicht so dem giftigen Rough erfolgreich aus und locht auch einige länger Putts, wie jenen am vorletzten Loch zum Birdie aus 7 Metern.

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Weiter nicht in Form

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer kommt auch im Close House GC nicht richtig ins Rollen und muss nach einem Missed Cut weiterhin auf das erste starke Ergebnis der Saison warten.

Maximilian Kieffer torpedierte sich zum Auftakt mit spätem Doppelbogey eine über weite Strecke starke Golfrunde. Somit steht der 30-jährige nach der 70 (-1) beim Eröffnungsturnier des UK-Swings der European Tour schon mächtig unter Druck um ins Finale einzuziehen.

So richtig ins Birdiefieber kommt “Kiwi” dann am Donnerstag auf den Frontnine nicht wirklich, denn nach drei anfänglichen Pars tritt er sich am ersten Par 3 der Runde sogar ein Bogey ein, was ihn erstmals hinter die Cutlinie zurückfallen lässt. Der 30-jährige stabilisiert sein Spiel aber rasch wieder, weiß weitere Fehler zu verhindern und gleicht auf der 8 mit dem ersten roten Eintrag sein Score wieder aus, womit er sich auch wieder auf Kurs in Richtung Moving Day bringt.

Gleich darauf will allerdings erneut ein Par 3 nicht so wie geplant, denn prompt setzt es erneut ein Bogey und der Cut rückt so wieder etwas in Ferne. Plötzlich ist die Linie sogar nur noch am Horizont zu erahnen, denn eine Doublette auf der 10 wirft ihn deutlich zurück. Lange läuft er dann einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und stolpert auf der 16 in noch einen weiteren Fehler. Zwar geht sich danach am Par 5 sogar das Eagle aus, dieses kommt aber zu spät und Max scheitert so schließlich mit einer 73 (+2) und als 82. am Cut.

Damit heißt es weiterhin auf das erste Topergebnis der Saison warten. Derzeit rangiert Max im Race to Dubai lediglich auf dem 165. Platz und gerät so langsam aber sicher etwas unter Druck. Die nächste Chance ergibt sich aber bereits kommende Woche, wenn es mit den Hero Open im Forest of Arden CC bei Birmingham weitergeht. Renato Paratore (ITA) startet nach einer 66 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Freitag.

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Späte Spaßbremse

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Maximilian Kieffer wird nach gutem Beginn von einem Doppelbogey zur 70 eingebremst.

Nach der Ouverture in Österreich geht es jetzt für Maximilian Kieffer mit dem Hauptakt auf der European Tour in England weiter. Das British Masters markiert den Auftakt zum sechs Wochen umfassenden UK-Swing. Lee Westwood hat für diese Woche in den Close House GC eingeladen, wo es um 1,250.000 Euro Preisgeld geht.

Kieffer hofft einer bislang enttäuschenden Saison neuen Kick zu verleihen. Von Rang 165 im Race to Dubai ist es noch ein steiniger Weg zurück zum Erfolg. Der Bergisch-Gladbacher ist der einzige Deutsche im Feld.

Bei unangenehmem, kräftigen Wind zieht Max Kieffer mit allerletzter Startzeit ein solides Spiel auf und reiht ein Par nach dem anderen auf seine Scorekarte. Auf den nicht allzu langen aber kniffligen Par 4 der 3 und 5 schlägt Kiwi präzise Wedges ins Grün und belohnt sich dafür mit schnellen Birdies. Am längsten Par 4 der Front 9, der 6. Bahn, gibt er erstmals einen Schlag ab, erreicht aber den Turn immerhin in 1 unter Par.

Das kurze Par 5 zu Beginn der hinteren 9 erweist sich als willkommener Birdie-Lieferant. Dagegen zählt der Schlaggewinn an der 11, dem schwersten Loch auf der zweiten Platzhälfte, gleich doppelt und pusht den einzigen Deutschen im Feld schon einmal unter die besten 20.

Drei Löcher vor Schluss erwischt es Kieffer mit einem Doppelbogey – es ist an der nicht allzu schwierigen 16 übrigens eines von nur zwei im gesamten Spielerfeld. Am letzten Par 5 will der Birdieputt nicht mehr fallen, somit reicht es am Ende nur zur 70 und einem Tagesergebnis von 1 unter Par, das für Platz 50 gut ist.

Der Schotte David Law spult nicht nur eine fehlerlose Eröffnungsrunde ab, sondern scort auf einer Strecke von nur 8 Löchern nicht weniger als 7 Birdies zur besten Runde von 64 Schlägen.

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Martins Greifvogelshow

BRITISH MASTERS – FINAL: Martin Kaymer lässt am Finaltag gleich zwei Adler auf seiner Scorecard landen und stürmt mit der finalen 66 noch bis unter die Top 10 nach vor. Max Kieffer kommt im Hillside GC in keinen echten Rhythmus und rasselt mit der 74 weit zurück.

Martin Kaymer hatte am Samstag alle Hände voll zu tun und kam schließlich über die 73 (+1) nicht hinaus, womit er einige Ränge einbüßte. Die Ausgangslage teilt er sich mit Landsmann Max Kieffer, der sich sogar nur mit der 76 (+4) zufrieden geben musste.

Martin Kaymer startet dann zwar nur mit einem Par 3 Bogey auf der 10 in den Finaltag, dreht sein Score aber in windeseile mit einem Eagle am darauffolgenden Par 5 in den roten Bereich und baut diesen postwendend auf der 12 weiter aus. Doch damit hat Deutschlands Nummer 1 sichtlich noch lange nicht genug, denn mit dem nächsten Birdie auf der 14 pirscht er sich wieder an die lukrativen Ränge heran und da er danach auch am zweiten Par 5 einen Adler landen lässt, knackt er mit den fantastischen Backnine sogar schon zur Halbzeit die Top 10.

Die langen Bahnen hat er auch nach dem Turn perfekt im Griff. Zwar geht sich zum ersten Mal an diesem Tag auf einem Par 5 kein Eagle aus, doch mit dem Birdie krallt er sich regelrecht im Spitzenfeld fest. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis ihn das erste und einzige Bogey der Runde auf der 8 noch einmal aus der Reserve lockt. Gewillt alles dafür zu tun um mit einem Top 10 Resultat zum zweiten Major des Jahres nach New York reisen zu können, stopft er auf der abschließenden 9 noch einen weiteren Birdieputt, macht so die 66 (-6) perfekt und darf sich in etwa mit einem 8. Rang damit auch voller Selbstvertrauen ins Flugzeug Richtung USA setzen.

Kein Rhythmus am Finaltag

Max Kieffer kommt am Finaltag nur behäbig in die Gänge, den nach verpasstem schnellen Par 5 Birdie auf der 11, muss er auf der 12 sogar den ersten Schlag abgeben. Zwar holt er sich diesen schon zwei Löcher später wieder zurück, rasselt am Par 3 der 16 aber wieder in den Plusbereich zurück. Erst ein darauffolgendes Eagle am zweiten Par 5 der Backnine beschert ihm dann erstmals ein Minus als Vorzeichen.

Doch selbst der Adler kann “Kiwi’s” Spiel am Sonntag nicht stabilisieren. Schon auf der 1 rutscht er wieder auf Level Par zurück und tritt sich auf der 4 rasch den nächsten Fehler ein. Zwar kann er diesen sofort wieder ausbessern, auf zwei weitere Fehler weiß er aber keine Antwort mehr, weshalb er sich schlussendlich mit der 74 (+2) zufrieden geben muss, was nur für Rang 58 reicht.

Marcus Kinhult (SWE) lässt mit einer 70er (-2) Finalrunde und bei gesamt 16 unter Par die gesamte Konkurrenz hinter sich und feiert den Sieg.

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Falsch abgebogen

BRITISH MASTERS – 3. RUNDE: Martin Kaymer und Max Kieffer laufen im Hillside GC vergeblich roten Runden nach und biegen am Moving Day in die falsche Richtung ab.

Martin Kaymer hatte etwas mehr zu kämpfen, rettet schließlich aber immerhin noch mit der 71 eine zartrosa Runde zum Recording und hat vor dem Wochenende die Topränge breit vor sich aufgefächert. Er startet zwar mit einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 gut in den Tag, verabsäumt es aber in Folge zuzulegen und kommt mit Fortdauer der Runde auch etwas aus dem Rhythmus. Dies macht sich noch auf den Frontnine mit zwei Bogeys bemerkbar, die ihm einige Ränge kosten.

Auch auf den hinteren Neun hat Deutschlands Nummer 1 Probleme richtig ins Spiel zu finden und tritt mit einer langen Parserie sprichwörtlich auf der Stelle. Da es sich dann am Par 3 der 16 noch ein weitere Bogey gemütlich macht, droht er endgültig abzurutschen. Zumindestens nimmt er eine Bahn später am Par 5 auch noch ein Birdie mit und bringt so schließlich die 73 (+1) zum Recording, womit er aber immer noch etliche Ränge einbüßt und nur als 37. in den Finaltag startet.

Mehr erhofft

Max Kieffer packte am Freitag eine fehlerlose 67 (-5) aus und marschierte damit bis auf Rang 8 nach vor. Zwar hat “Kiwi” bereits vier Schläge Rückstand auf den Führenden Engländer Matt Wallace, diese scheinen mit einem starken Wochenende aber durchaus noch aufholbar.

Am Nachmittag legt er dann auch richtig entspannt los und kann gleich beide Par 5 Bahnen der Frontnine zu Birdies überreden, womit er sich sogar unter die Top 5 schiebt. Doch plötzlich reißt der gewinnbringende Schwung ab und er muss mit zwei Bogeys noch auf den Frontnine sein Score wieder ausgleichen.

Kaum auf den Backnine angekommen wird es dann so richtig bunt. Ein weiteres Bogey kann er noch einmal ausgleichen, auf vier weitere Schlagverluste weiß er jedoch keine Antwort mehr. Schlussendlich marschiert er nur mit der 76 (+4) über die Ziellinie und rutscht damit bis auf Rang 37 zurück.

Marcus Kinhult (SWE) und Matt Wallace (ENG) teilen sich bei gesamt 14 unter Par die Führungsrolle.

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Maximilian Kieffer 2015

Kiwi fehlerlos

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer stürmt mit einer fehlerlosen 67 bis in die Topränge nach vor. Martin Kaymer dreht im Hillside GC seine Runde noch in den roten Bereich.

Martin Kaymer und Max Kieffer starteten mit Runden in den 60er durchwegs stark ins britische Links-Turnier. Am Freitag wollen die beiden nun mit frühen Startzeiten den Fuß weiterhin am Gaspedal lassen um in bestmöglicher Position ins Wochenende cutten zu können.

Ganz souverän präsentiert sich Max Kieffer dann am Freitag in den Morgenstunden. “Kiwi” spult solide die Bahnen ab, wartet geduldig auf seine Chance und kann schließlich die 6 zum ersten Birdie überreden. Zwar will auf den Frontnine noch keine weiteren Birdies gelingen, da er aber auch keine Schläge abgeben muss, kommt er im zartrosa Bereich auf den zweiten neun Bahnen an.

Dort kommt dann sein Birdiemotor aber richtig auf Touren, denn gleich die 10 und die 11 lassen die nächsten Birdies springen und er garniert die heiße Phase mit einem weiteren Erfolgserlebnis auf der 13. Selbst von einer 70 minütigen Gewitterunterbrechung lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen und nimmt auch von der 17 noch einen roten Eintrag mit. Derart stark unterschreibt er schließlich die bogeyfreie 67 (-5) und cuttet damit als 8. im Spitzenfeld ins Wochenende.

Noch umgedreht

Martin Kaymer findet sich rasch mit einem Par 5 Birdie auf der 11 gut zurecht, verliert in Folge aber etwas den Faden und büßt mit Bogey auf der 13 und Doppelbogey auf der 15 viele Ränge ein. Erst kurz vor dem Turn kann er dann auf der 18 mit einem Monsterputt vom Vorgrün wieder gegensteuern, kommt aber im leichten Plusbereich auf den Frontnine an.

Das Birdie kurz vor dem Turn bringt Deutschlands Nummer 1 auch sichtlich wieder in die Spur, denn auf den Frontnine hat er alles fest im Griff. Da er darüber hinaus auch noch von beiden verbleibenden Par 5 Bahnen Birdies mitnehmen kann, geht sich schlussendlich sogar noch eine zartrosa 71 (-1) aus, womit er als 23. die Chance auf ein Topergebnis wahrt.

Bernd Ritthammer schraubt von Anfang an an der Birideschraube, muss nach drei roten Einträgen kurz vor dem Turn aber auch ein Bogey einstecken. Auch danach zeigt er aber richtig starkes Golf und liegt zwischenzeitlich bei -5 für den Tag sogar im Cutbereich. Erst ein spätes Bogey wirft ihn wieder zurück und er verpasst so mit der 68 (-4) und als 77. das Wochenende nur hauchdünn um einen einzigen Schlag.

Max Schmitt findet zwar schon auf seiner ersten Platzhälfte drei Birdies, muss aber ebenso viele Bogeys notieren und tritt damit auf der Stelle. Erst nach dem Turn schafft er es dann noch zwei rote Einträge mitzunehmen. Mit der 70 (-2) hat er als 110. aber keine Chance mehr den Cut noch zu stemmen.

Marcel Siem notiert richtig farbenfrohe Backnine, die Birdies behalten aber knapp die Oberhand. Schlussendlich steht auch er wie sein Landsmann mit der 70 (-2) beim Recording und teilt sich damit nich nur die Platzierung sondern außerdem auch das Leid des verpassten Finaleinzugs.

Matt Wallace (ENG) startet nach der 67 (-5) und bei gesamt 12 unter Par als Führender ins Wochenende.

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