Schlagwort: british masters

Yannik Paul

Hochgeklettert

BRITISH MASTERS – FINAL: Yannik Paul klettert im „The Belfry“ mit einer finalen 70 (-2) sogar noch bis auf Rang 8 nach vor. Auch Marcel Siem macht mit einer 70 noch Plätze gut. Max Kieffer verabschiedet sich an einem rabenschwarzen Tag bereits nach wenigen Löchern aus dem Titelkampf.

Max Kieffer zeigte am Moving Day mit einer 68 (-4) sehenswert auf und spielte sich so bis auf einen Schlag an das Führungsquintett heran, womit der 33-jährige mit klar intakten Siegchancen in die finalen 18 Löcher startet. Yannik Paul und Marcel Siem hatten am Samstag härter zu kämpfen und rutschten mit 74er (+2) Runden ab, dank des dichtgedrängten Leaderboards hätten jedoch beide mit starken Finalrunden wohl sogar noch die Chance auf einen großen Sprung nach vor.

Auch am Sonntag findet Yannik Paul zunächst nicht mehr den Schwung der ersten beiden Spieltage, denn die gesamten Frontnine über ist er vergeblich auf der Suche nach einem Birdie, muss jedoch auf der 6 ein Bogey notieren und rutscht so vor den letzten neun Löchern sogar noch um einige Ränge ins Mittelfeld zurück.

Auf den Backnine startet der 29-jährige dann aber noch einmal durch und zieht sehenswert im Klassement nach vor. Zunächst holt er sich mit dem ersten Birdie auf der 10 den Ausgleich ab und überredet danach beide langen Löcher der hinteren Neun zu weiteren Birdies, womit sich am Ende noch die 70 (-2) ausgeht, die ihn sogar noch bis auf Rang 8 nach vorne marschieren lässt.

Ebenfalls die 70

Der Finaltag beginnt für Marcel Siem mit einem Birdie auf der 1 zwar nach Maß, allerdings kann er daran nicht wirklich anknüpfen und tritt sich auf der 4 auch das erste Bogey ein, was ihn recht rasch wieder auf den Augangspunkt zurückrutschen lässt. In Folge spult er zwar recht solide Pars ab, erst kurz vor dem Turn geht sich dann dank einer starken Annäherung auf der 9 aber das nächste Birdie aus.

Dieses verspielt er zwar sofort auf der 10 wieder, mit zwei Birdies danach geht es aber klar in die richtige Richtung und da er selbst einen weiteren Fehler danach wieder egalisiert, bringt er am Ende immerhin die 70 (-2) zum Recording, womit er noch einige Ränge gutmacht und das Turnier am Klassiker von „The Belfry“ als 23. im vorderen Mittelfeld beendet.

Rabenschwarzer Tag

Ein verzogener Abschlag wird Max Kieffer bereits auf der 2 zum Verhängnis und a er nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 2, schon auf der 3 ins nächste Bogey schlittert und sich danach noch dazu ein Doppelbogey eintritt, verabschiedet er sich doch recht früh aus dem Titelrennen. Die wilden Probleme reißen auch danach nicht ab, was ihn sogar nur bei 9 über Par zum Turn kommen lässt. Auf den Backnine fängt er sich dann zwar, besseres als die 80 (+8) und Rang 57 ist aber nicht mehr zu machen.

Daniel Hillier (NZL) fährt dank einer fantastischen 66er (-6) Schlussrunde und mit gesamt 10 unter Par den Sieg ein.

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Erster Verfolger

BRITISH MASTERS – 3. RUNDE: Max Kieffer schließt mit einer 68 (-2) bis auf einen Schlag auf das Führungsquintett auf und geht im „The Belfry“ so mit klar intakten Siegchancen in den Finaltag. Yannik Paul und Marcel Siem rutschen am Moving Day zurück.

Yannik Paul zeigte an den ersten beiden Spieltagen, dass die Rückenprobleme die in München noch einen Start verhinderten, mittlerweile eindeutig überwunden sind, denn mit Runden von 68 (-4) und 71 (-1) Schlägen musste der 29-jährige lediglich Justin Rose (ENG) und Antoine Rozner (FRA) knapp den Vortritt lassen, womit er vor dem Moving Day voll um den Sieg mitmischt. Auch Marcel Siem und Max Kieffer stemmten im geschichtsträchtigen „The Belfry“ den Cut und haben durchaus gute Chancen auf Topergebnisse.

Nach einem anfänglichen Par drückt Letztgenannter gleich zu Beginn gehörig aufs Tempo und zieht mit einem Birdie auf der 2 und einem Eagle am darauffolgenden Par 5 sehenswert bis in die absolute Spitzengruppe nach vor. Nach einem weiteren Birdie auf der 5 leuchtet dann sogar bereits die 1 vor seinem Namen auf, ehe er sich mit einem Doppelbogey auf der 6 doch recht abrupt wieder einbremst. Nachdem er sich dann nach verzogenem Drive auf der 9 noch ein Bogey einfängt, kommt er sogar nur im leichtgeröteten Bereich auf den Backnine an.

Dort holt er sich zwar nach perfekter Grünattacke mit dem Driver wieder ein Birdie ab, rutscht mit zwei darauffolgenden Fehlern aber sogar wieder auf Even Par zurück. Das scheint den 33-jährigen aber sichtlich aus der Reserve zu locken, denn mit einem roten Viererpack von der 14 bis zur 17 dreht er sein Score wieder in den knallroten Bereich und zieht mit der 68 (-4) sehenswert bis auf Rang 6 unter die Spitzenplätze nach vor. Bei nur einem einzigen Schlag Rückstand auf das Führungsquintett hat „Kiwi“ auch eindeutig reelle Chancen auf den Sieg.

Abgerutscht

Mit einem frühen Birdie auf der 2 und einem weiteren Erfolgserlebnis kurz danach auf der 5 findet Yannik Paul richtig gut in den Moving Day und bleibt so auch voll der absoluten Spitzengruppe erhalten. Kurz vor dem Wechsel auf die Backnine verliert der 29-jährige dann aber den gewinnbringenden Schwung und rutscht mit einem Bogeydoppelpack sogar wieder auf Level Par zurück, was ihn auch etwas abrutschen lässt.

Die zähe Phase endet vorerst auch auf den Backnine nicht, wie ein weiteres schwarzes Doppel untermauert. Erst die beiden Par 5 Löcher lassen dann noch Birdies springen, da er sich zum Abschluss jedoch auf der 18 sogar ein Doppelbogey eintritt, geht sich am Ende nur die 74 (+2) aus, womit er sogar noch knapp aus den Top 20 rutscht und den Finaltag nur als 23. in Angriff nimmt.

Zwar holt sich Marcel Siem schon auf der 2 ein schnelles Birdie ab, kann daran jedoch nicht anknüpfen und tritt sich am Par 3 der 7 schließlich auch das erste Bogey ein. Dieses bessert er zwar prompt wieder aus, kurz vor dem Turn schleicht sich auf der 9 dann aber sogar ein Doppelbogey ein, was ihn nur bei 1 über Par auf die zweiten neun Löcher abbiegen lässt.

Auf der 11 rückt er sein Score dann zwar wieder zurecht, eine weitere Doublette danach am Par 3 und ein Par 5 Bogey auf der 15 lassen dann jedoch trotz eines weiteren Erfolgserlebnisses auf der letzten langen Bahn nur eine 74 (+2) zu, womit er am Samstag doch deutlich um etliche Plätze abrutscht und nur als 40. in den Sonntag startet.

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Yannik Paul

Sieganwärter

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Yannik Paul notiert am Freitag im geschichtsträchtigen „The Belfry“ eine 71 (-1) und geht so mit klar intakten Siegchancen ins Wochenende. Auch Marcel Siem und Max Kieffer stemmen recht aussichtsreich den Cut.

Yannik Paul zeigt sich nach überstandener Rückenprobleme, die in München noch einen Start unmöglich machten, am Klassiker von The Belfry wieder voll auf Höhe des Geschehens und mischt nach einer 68 (-4) ganz vorne mit. Auch Nick Bachem erarbeitete sich mit einer Runde in den 60ern am Donnerstag noch einen Platz in den Top 10. Insgesamt starten gleich sieben Deutsche auf Cutkurs in den Freitag.

Vieles erinnert am Freitag Nachmittag auf den Frontnine bei Yannik Paul nicht mehr an die starke Auftaktrunde, denn die gesamte vordere Platzhälfte über ist der 29-jährige vergeblich auf der Suche nach einem Birdie und da es sich parallel dazu bereits zwei Bogeys bequem machen, rutscht er bis ins vordere Mittelfeld ab. Rund um den Turn drückt er aber dann die Reset-Taste und pusht sich mit gleich vier Birdies sogar bis in die geteilte Spitze nach vor. Erst nach einem abschließenden Bogey, muss er mit der 71 (-1) noch Rose und Rozner knapp den Vortritt lassen.

Aussichtsreich unterwegs

Marcel Siem findet von Beginn an die richtige Spur und arbeitet sich mit schnellen Birdies auf der 11 und der 13 bereits nach wenigen Löchern spürbar nach vor. Auch danach zeigt er starkes Golf und belohnt sich noch vor dem Turn am Par 5 der 17 ein drittes Mal, womit er bereits an den Top 10 andockt. In dieser Tonart macht der Routinier auch nach dem Turn weiter und marschiert mit den nächsten drei roten Einträgen sogar bis in die erste Verfolgerrolle nach vor. Erst ab der 5 nimmt dann die Fehlerquote zu, mit der 69 (-3) geht sich aber dennoch ein riesiger Sprung bis auf Rang 13 nach vor aus.

Max Kieffer holt sich zwar vom Par 5 der 3 ein frühes Birdie ab, tritt sich jedoch prompt am darauffolgenden Par 4 den Ausgleich ein und kommt nach weiteren Fehlern auf der 8 und der 9 sogar nur deutlich über Par in der 10. Teebox an. Am Par 3 der 12 wird die Lage dann sogar noch prekärer, ehe er im Finish wieder den benötigten Rhythmus findet und sich mit drei Birdies noch zur 72 (Par) arbeitet, was ihn am Ende als 21. sogar aussichtsreich cutten lässt.

Ungeplante Freizeit

Marcel Schneider hat am Freitag gehörig zu kämpfen und kann schließlich mit einer durchwachsenen 75 (+3) nicht um den Cut mitreden. Nick Bachem kommt sogar nur zu einer 77 (+5) und hat damit ebenfalls in dieser Woche keine Chance auf Preisgeld. Hurly Long findet auf den Backnine zwar zwei Birdies, muss jedoch jedesmal den postwendenden Ausgleich einstecken und kommt so der Cutmarke nicht näher. Am Ende leuchtet gar nur die 75 (+3) auf, womit das Wochenende deutlich außer Reichweite liegt.

Alexander Knappe muss nach der 76 (+4) ebenfall bereits vorzeitig wieder seine Koffer packen. Nicolai von Dellingshausen liegt nach völlig verkorksten Frontnine bereits weit zurück und scheitert mit der 79 (+7) schließlich glasklar am Cut. Freddy Schott erwischt es mit einer 82 (+10) sogar noch heftiger.

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Wieder voll dabei

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Yannik Paul mischt nach überstandenen Rückenproblemen sofort wieder ganz vorne mit. Gleich sieben Deutsche bringen sich am Klassiker von „The Belfry“ auf Cutkurs.

Woche für Woche spielen Deutschlands Golf-Asse ganz vorne auf der DP World Tour mit, zuletzt vor allem die beiden Routiniers Max Kieffer und Marcel Siem. Daher dürfen sich die Deutschen Golffans auch einiges für das British Masters ausrechnen. Am Klassiker von The Belfry geht es in die heiße Phase der Ryder Cup Qualifikation, bei der auch Yannik Paul gut im Rennen liegt. Der Aufsteiger ist nach den Rückenproblemen, die einen Start beim Heimspiel in München verhinderten, wieder fit. Beim 3,5 Millionen Dollar-Turnier zählen unter anderem Adrian Meronk, Victor Perez und Rasmus Hojgaard zu den Favoriten.

Mit einem Bogey auf der 10 startet Yannik Paul alles andere als gelungen ins Event, zeigt danach jedoch, dass er die Rückenprobleme, die noch einen Start in München verhinderten, mittlerweile der Vergangenheit angehören, denn mit gleich fünf Birdies danach zieht er noch auf den Backnine bis an die Spitze nach vor. Mit einem weiteren Erfolgserlebnis am Par 5 der 3 lassen sich auch die Frontnine richtig gut an, allerdings bremst er sich danach mit einem Bogey auf der 4 selbst etwas aus. Mit recht sicheren Pars macht er danach aber nichts verkehrt und marschiert schlussendlich mit der richtig starken 68 (-4) und als 3. über die Ziellinie.

Position bezogen

Von Beginn an zeigt Nick Bachem starkes Golf und stopft schließlich auf der 13 den ersten Birdieputt. Da er am ersten Par 5 dann sogar den Adler landen lässt und auch vom zweiten Par 5 ein Birdie mitnimmt, leuchtet sein Name zur Halbzeit sogar von ganz oben. Auf den Frontnine ebbt der gewinnbringende Schwung dann jedoch ziemlich ab, denn die gesamten vorderen neun Bahnen ist er vergeblich auf der Suche nach einem weiteren Birdie und da sich auf der 4 auch ein Fehler einschleicht, muss er sich am Ende mit der 69 (-3) anfreunden, die ihm aber als 8. immer noch eine ganz starke Ausgangslage beschert.

Mit gleich zwei anfänglichen Birdies knüpft Max Kieffer prompt an die hervorragende Leistung von München an und radiert selbst ein Par 3 Bogey auf der 14 am darauffolgenden Par 5 prompt wieder aus und nimmt so die Frontnine bereits aus den Toprängen in Angriff. Auch nach dem Turn präsentiert er sich durchwegs stark und holt sich am Par 5 der 3 den nächsten Schlaggewinn ab. Danach schläft sein Spiel jedoch etwas ein und da er sich zum Abschluss auf der 9 auch noch ein Bogey eintritt, steht er am Ende mit der 70 (-2) und als 19. wieder im Clubhaus.

Auf Cutkurs

Freddy Schott fängt sich zwar ausgerechnet am Par 5 der 3 ein Bogey ein und kann auch auf der 6 einen Fehler nicht vermeiden, da er parallel dazu jedoch auch drei Birdies aufsammelt, nimmt er die Backnine immerhin im roten Bereich in Angriff. Auf der 11 ruscht er dann zwar wieder auf Even Par zurück, mit zwei weiteren Birdies bringt er aber trotz eines abschließenden Fehlers mit der 71 (-1) noch eine Auftaktrunde unter Par zum Recording, womit er sich auf Rang 33 einpendelt.

Marcel Schneider biegt am Nachmittag von Beginn an auf die Birdiespur ab und kann nach nur sieben gespielten Löchern bereits auf vier Birdies zurückblicken, womit er rasch im Spitzenfeld mitmischt. Nach Problemen von Tee bis Grün tritt er sich dann aber auf der 8 ein Doppelbogey ein, was ihn klarerweise spürbar einbremst. Zwar holt er sich auf der 10 rasch ein weiteres Birdie ab, nach den nächsten Fehlern benötigt er auf der 15 aber noch eines um am Ende zumindest noch mit der 71 (-1) eine rote Runde notieren zu können.

Marcel Siem legt am geschichtsträchtigen Platz eine recht abwechslungsreiche Auftaktrunde hin, bringt sich nach vier Birdies und ebenso vielen Bogeys mit der 72 (Par) aber immerhin noch auf Cutkurs. Nicolai von Dellingshausen spult am Nachmittag ganz souveräne Backnine ab und a er am Par 3 der 14 und dem darauffolgenden Par 5 einen roten Doppelpack schnürt, hat er bereits vor den vorderen neun Löchern die Top 10 klar in Sichtweite. Auf den Frontnine baut er sein Score dann zunächst noch weiter aus, ehe sich auch Fehler einschleichen, was auch in schlussendlich mit der 72 (Par) und als 54. ins Ziel kommen lässt.

Hinterher

Hurly Long findet mit drei Bogeys auf den Frontnine überhaupt keinen Rhythmus, arbeitet sich nach dem Turn aber zumindest noch zu einer 73 (+1), womit er sich auf Platz 75 einpendelt. Alex Knappe notiert zum Auftakt nur die 74 (+2) und liegt damit als 93. klar hinter der erwarteten Cutmarke zurück. Justin Rose (ENG) wird seiner Mitfavoritenrolle voll gerecht und setzt mit der 65 (-7) die frühe Bestmarke.

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Drittes Topergebnis

BRITISH MASTERS – FINAL: Hurly Long spielt im The Belfry bis zuletzt um den Sieg mit, muss sich nach einem abschließenden Fehler und der 73 (+1) jedoch mit Rang 6 zufrieden geben, was aber immerhin sein bereits drittes Topergebnis in dieser Saison darstellt. Yannik Paul verpasst die Top 10 nur hauchdünn um einen einzigen Schlag.

Hurly Long präsentiert sich bislang im The Belfry von seiner allerbesten Seite, denn nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen geht er sogar als Spitzenreiter mit einem Schlag Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Moving Day und wird am Samstag verständlicherweise alles daran setzen weitere Birdies auf die Scorecard zu bringen. Mit Yannik Paul stemmte noch ein zweiter Deutscher im soliden Mittelfeld den Cut.

Von Beginn an hat Hurly Long am Samstag dann aber mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was nach Abschlag ins Rough und überschlagenem Grün bereits auf der 2 erstmals bestraft wird. Ein weiterer wild links weggeschlagener Drive kostet dann auf der 5 bereits den nächsten Schlag und da er auf die Fehler die gesamten Frontnine über nicht reagieren kann, ist er nicht nur die Führungsrolle los, sondern biegt sogar mit drei Schlägen Rückstand auf den Spitzenreiter auf die zweiten neun Löcher ab.

Auch auf den zweiten Neun hat er zunächst mit Problemen zu kämpfen, wie zwei weitere Bogeys nach verpasstem Up & Down und Wasserball am Par 3 der 12 beweisen. Danach allerdings schärft der 27-jährige den Fokus und krallt sich nach starker Annäherung aus dem Rough auf der 13 das erste Birdie. Auf den Geschmack gekommen überredet er auch die beiden Par 5 Löcher der hinteren Neun zu roten Einträgen und pusht sich so schlussendlich mit der 73 (+1) und bei gesamt 8 unter Par in die erste Verfolgerrolle von Thorbjorn Olesen (DEN), der bei -11 in den Sonntag startet.

Mit einem frühen Birdie nach erfolgreicher Grünattacke am Par 5 der 3 lässt sich die Finalrunde dann richtig gut an, allerdings verliert er in Folge etwas die Sicherheit, was sich zunächst nach verzogenem Abschlag auf der 5 im scoretechnischen Ausgleich und kurz vor dem Turn nach weiteren Problemen im langen Spiel sogar in einem Bogeydoppelpack manifestiert. Bei einem Zwischenstand von 2 über Par für den Tag muss er sich vorerst aus dem Titelkampf verabschieden.

Frei nach dem Motto „Aufgegeben wird nur ein Brief“ drückt er vor den letzten neun Löchern dann die Reset-Tase und arbeitet sich mit fehlerlosem Spiel und Birdies auf der 13 und der 15 noch einmal bis auf einen Schlag an den Spitzenreiter heran, ein abschließender Fehler auf der 18 macht dann jedoch endgültig klar, dass es mit dem ersten Sieg zumindest in dieser Woche noch nichts wird. Mit der 73 (+1) beendet Hurly Long das Turnier aber auf dem starken 6. Platz und fährt so sein bereits drittes Topergebnis der Saison auf der DP World Tour ein.

Top 10 hauchdünn verpasst

Yannik Paul hat einige Schwierigkeiten richtig in Fahrt zu kommen, denn die gesamten Frontnine über läuft er vergeblich dem ersten Birdie hinterher und muss parallel dazu auf der 5 noch dazu ein Bogey einstecken. Nach elf birdielosen Löchern gelingt dann nach starkem Tee Shot am Par 3 der 12 der Ausgleich und dank weiterer Birdies auf beiden Par 5 Löchern der hinteren Platzhälfte geht sich am Ende sogar eine 70 (-2) aus, womit er am Sonntag mit einer weiteren starke Runde sogar noch klar alle Chancen auf ein Topergebnis hätte.

Ausgerechnet das Par 5 der 3 brummt ihm am Sonntag dann nach verzogenem Abschlag ein frühes Bogey auf, dass er aber gut wegsteckt, denn dank heißem Putter auf der 5 und einem sehenswerten Teeshot am Par 3 der 7 gehen sich auch die ersten roten Einträge bei der finalen Umrundung aus, was ihn voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen auf die letzten neun Löcher abbiegen lässt.

In Folge spult Yannik zwar richtig souverän die Pars ab, läuft aber lange Zeit dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher. Auf der 16 geht sich dann aber spektakulär mit einem gelochten Bunkerschlag der nächste rote Eintrag aus, der ihn auch erstmals unter die Top 10 pusht. Nachdem der Abschlag am Schlussloch jedoch versandet, muss er auch noch ein abschließendes Bogey notieren, was ihn zwar mit der 71 (-1) zum vierten Mal eine rote Runde unterschreiben lässt, ihn jedoch als 16. knapp nicht unter die Top 10 bringt.

Thorbjorn Olesen (DEN) holt sich mit einem fantastischen Finish – der Däne beendet das Turnier mit Eagle und Birdie – und der 73 (+1) bei gesamt 10 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Sebastian Soderberg (SWE) den Sieg.

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Hurly Long

Hurly an der Spitze

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Hurly Long packt am Freitag im The Belfry auf seine 67er Auftaktrunde eine 68 drauf und geht als großer Gejagter ins Wochenende. Auch Yannik Paul stemmt am ehemaligen Ryder Cup Gelände den Cut.

Hurly Long trat zum Auftakt im berühmten The Belfry eine wahre Birdielawine los und musste nach einer 67 (-5) schließlich nur Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) am Leaderboard knapp den Vortritt lassen. Am Freitag Nachmittag hofft er nun auf die nächste knallrote Runde um am ehemaligen Ryder Cup Gelände in bestmöglicher Position ins Wochenende starten zu können. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele liegen nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Hurly Long reiht am Nachmittag auf den Backnine Par an Par. Zwar macht er damit nichts verkehrt und hält sich auch wacker im Spitzenfeld, Richie Ramsay (SCO) an der Spitze kommt er so jedoch noch nicht näher. So blass die hinteren neun verliefen, so gewinnbringend gestalten sich die Frontnine, denn von der 1 weg setzt er zu einem fantastischen Zwischensprint mit gleich vier Birdies in Folge an und stopft nach kurzer Schaffenspause auch auf der 6 den fälligen Birdieputt, womit er sich souverän bis an die alleinige Spitze spielt. Zwar brummt ihm nach gleich zwei Ausflügen in die Bunker die abschließende 9 noch das einzige Bogey auf, mit der 68 (-4) geht Hurly Long jedoch als großer Gejagter in den Samstag.

Wie erhofft geht sich für Yannik Paul gleich am Par 5 der 3 ein schnelles Birdie aus, allerdings kann er an das Erfolgserlebnis auf den Frontnine nicht weiter anknüpfen und rutscht mit Bogeys auf der 6 und der 9 noch vor dem Turn sogar in den Plusbereich zurück. Auf der 13 rutscht er dann sogar noch weiter zurück, ehe er sein Tagesergebnis spektakulär mit einem Eagle auf der 15 wieder zurechtrückt. Da sich dann auch am letzten Par 5 der Runde noch ein Schlaggewinn ausgeht, marschiert er sogar noch mit der zweiten 71 (-1) ins Ziel und stemmt damit nicht nur locker den Cut, sondern geht als 27. sogar aus recht ansprechender Position in den Moving Day.

Vergebliche Zitterpartie

Marcel Schneider macht sich von Beginn an daran den aufgerissenen Rückstand auf die Cutmarke wegzuhobeln, denn mit gleich drei Birdies in Folge stürmt er mit Riesenschritten im Klassement nach vor. Selbst ein Bogey danach bremst den Vorwärtsdrang nur kurz ein, wenngleich er nach einem Birdiedoppelschlag danach auch auf der 9 noch einen Schlag abgeben muss. Nach weiterem Fehler auf der 11 entfernt er sich sogar noch weiter, pusht sich mit drei Birdies auf den folgenden Löchern aber wieder auf Wochenendkurs. Da er sich zum Abschluss jedoch wie schon am Vortag erneut ein Bogey einfängt, zittert er nach der 68 (-4) lange um den Cut. Schlussendlich als 69. jedoch vergeblich.

Sebastian Heisele startet zwar mit einem Birdie nach Maß, verliert in Folge aber den gewinnbringenden Schwung total und häuft bis zum Turn drei Bogeys an, was ihn deutlich hinter die prognostizierte Cutmarke zurückrutschen lässt. Nach einem weiteren Fehler auf der 12 bäumt er sich mit Birdies zwar noch einmal auf, am Ende leuchtet jedoch mit zu vielen Fehlern nur die 74 (+2) auf, womit er als 85. recht klar den Sprung ins Wochenende verpasst.

Dank zweier Birdies am Par 5 der 3 und der 5 tastet sich Marcel Siem nach den ersten gespielten Bahnen etwas näher an die Cutmarke heran, rutscht jedoch mit einem Doppelbogey am Par 3 der 7 wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kommt nach weiterem Fehler sogar nur im schwarzen Bereich in der 10. Teebox an. Auch auf den zweiten Neun kommt er nicht mehr wirklich ins Laufen und kann gerade mal einen weiteren Fehler noch auskontern, was ihn mit der 73 (+1) und als 98. doch recht klar am Cut scheitern lässt.

Matti Schmid gibt am Freitag gehörig Gas und sammelt auf fehlerlosen Frontnine vier Birdies auf, was ihn angesichts der verpatzten Auftaktrunde jedoch noch nicht wirklich nah an die gezogene Linie heranbringt. Nach dem Turn schleichen sich dann auch Fehler ein, was schließlich „nur“ die 69 (-3) ermöglicht. Damit steigert er sich zwar klar, der Cut ist nach der 79 (+7) vom Vortag als 110. aber außer Reichweite.

Nicolai von Dellingshausen tritt gleich auf den ersten Löchern am Freitag Nachmittag den Rückzug aus dem Cutbereich an, denn mit drei anfänglichen Bogeys hätte der Start kaum zäher ausfallen können. Erst danach stabilisiert er sein Spiel und findet schließlich am Par 5 der 17 auch das erste Birdie. Ein weiterer roter Eintrag auf der 1 lässt dann noch einmal Hoffnung aufkeimen, die er sich mit weiteren Fehlern gegen Ende aber wieder zerstört. Nach der 77 (+5) geht sich als 120. in dieser Woche für den 29-jährigen kein Preisgeld aus.

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Birdielawine

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Hurly Long drückt zum Auftakt im The Belfry gehörig aufs Gas und muss nach gleich acht Birdies und der 67 (-5) lediglich Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele biegen auf Cutkurs in den zweiten Spieltag ab.

Hurly Long, Matti Schmid und Kollegen sind der Einladung des ehemaligen Masters-Champions Danny Willett zum Betfred British Masters gefolgt, wo es in dieser Woche um rund 2 Millionen Euro Preisgeld gehen wird. Der nicht allzu lange, aber trickreiche Shotmaking-Course von The Belfry, wird den Spielern wohl wieder golftechnisch alles abverlangen. Titelverteidiger Richard Bland, Lee Westwood und Host Danny Willett (alle ENG) teilen sich die Favoritenrolle.

Standesgemäß nimmt Hurly Long am ersten Par 5 vom ehemaligen Ryder Cup Gelände das erste Birdie mit und zeigt auch danach starkes Golf, was sich am Par 3 der 7 im zweiten Schlaggewinn bemerkbar macht. Zwar geht sich danach auf der 8 nur ein Bogey aus, die Backnine nimmt er aber immerhin im roten Bereich in Angriff. Auf der 10 baut er sein Score dann weiter aus, ehe es ihn mit einem Bogeydoppelpack sogar wieder auf Level Par zurückwirft. Das stachelt den 27-jährigen aber sichtlich an, denn auf den verbleibenden Löchern brennt er ein wahres Birdiefeuerwerk ab und muss lediglich am Par 5 der 17 noch ein Par notieren. Mit gleich fünf Birdies auf den letzten sechs Löchern geht sich schließlich sogar die 67 (-5) aus, die ihn als 3. im absoluten Spitzenfeld einreiht.

Auf gutem Kurs

Schon auf der 2 muss Yannik Paul am Nachmittag das erste Bogey einstecken und rutscht so rasch in den Plusbereich ab. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel sofort wieder, läuft jedoch die gesamten Backnine über vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterher. Nach neun Pars in Folge wirft das Par 5 der 3 dann aber das erste Birdie ab und da er kurz danach auch von der 5 einen roten Eintrag mitnimmt, dreht er sein Score sogar recht zügig in den Minusbereich und verwaltet das Ergebnis schließlich gekonnt, was ihn zum Auftakt die 71 (-1) unterschreiben lässt und ihn auf Rang 31 einreiht.

Nicolai von Dellingshausen stolpert nach anfänglichen Pars ausgerechnet am Par 5 der 3 ins erste Bogey. Zwar bessert er den Faux-pas prompt wieder aus, kann auf der 6 jedoch einen weiteren Fehler nicht verhindern und kommt so nur im zarten Plusbereich auf den zweiten neun Löchern an. Mit Birdies auf der 10 un dem Par 5 der 15 dreht der 29-jährige sein Score dann sogar in den roten Bereich, tritt sich am letzten Par 5 aber auch noch ein Bogey ein und muss sich so schließlich mit der 72 (Par) zufrieden geben, die ihn aber als 50. auf Cutkurs bringt.

Sebastian Heisele gibt mit einer der spätesten Tee Times ein frühes Birdie auf der 11 am darauffolgenden Par 3 zwar prompt wieder aus der Hand, lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und legt mit einem roten Zwischensprint und zwei weiteren Birdies am Par 3 der 14 und dem Par 5 der 15 durchaus sehenswerte Backnine hin, was ihn in den Top 10 auf der 1 ankommen lässt. Nachdem er auf der 2 das zweite Bogey nicht verhindern kann, setzt er mit einem Eagle am Par 5 danach den absolut perfekten Konter und bastelt so weiter an einer richtig starken Auftaktrunde. Erst gegen Ende erwischt es den 33-jährigen dann doch noch recht heftig, denn nach einem Doppelbogey auf der 6 muss er auch auf der 8 noch einen Fehler einstecken und marschiert so schließlich trotz des über weite Strecken starken Spiels nur mit der 72 (Par) und Rang 50 ins Ziel.

Hinter der prognostizierten Linie

Marcel Siem zeigt sich im Gegensatz zur Vorwoche auf zunächst deutlich stabiler, denn er muss zwar auf der 13 ein Bogey einstecken, krallt sich zwei Löcher später am ersten Par 5 aber auch das erste Birdie. Erst ein Doppelbogey auf der 18 wirft ihn dann deutlich im Klassement zurück. Der Routinier steckt den Rückschlag aber stark weg und radiert mit einem Birdiedoppelschlag auf der 3 und der 4 sogar beide aufgerissenen Schläge wieder weg. Allerdings schleicht sich danach wieder der Fehlerteufel ein und brummt ihm auf der 5 und der 9 noch zwei weitere Bogeys auf, weshalb er am Ende nur mit der 74 (+2) und als 96. ins Ziel marschiert.

Marcel Schneider muss am Nachmittag gleich von der 11 weg einen Bogeytriplepack einstecken und radiert sich selbst das erste Erfolgserlebnis am Par 5 der 17 mit einem weiteren Fehler kurz vor dem Turn prompt wieder aus. Die vorderen Neun beginnen dann recht abwechslungsreich, am Ende leuchten aber mit vier Bogeys zu zwei Birdies die Fehler klar in der Überzahl auf, was schließlich nur in der 77 (+5) mündet und ihm als 138. in Sachen Cut einen richtig schweren Rucksack umhängt.

Matti Schmid legt auf den Backnine mit fünf Pars in Folge einen grundsouveränen Start hin, schlittert danach jedoch am Par 5 der 15 und der 16 in die ersten Bogeys. Zwar geht sich auf der zweiten langen Bahn danach auch das erste Birdie aus, ein Doppelbogey auf der 18 lässt ihn dann aber deutlich zurückrasseln. Auch auf den vorderen Neun findet er keinen brauchbaren Rhythmus und unterschreibt nach birdieloser Platzhälfte und gleich vier weiteren Fehlern am Ende sogar nur die 79 (+7), womit der Cut nach nur 18 Löchern vom 150. Platz aus bereits in enormer Ferne liegt.

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Kollektiver Absturz

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Nach den Erfolgswochen auf der European Tour verpassen in The Belfry gleich alle 7 Deutschen das Wochenende, 5 davon knapp.

Die Jubelwochen mit den drei zweiten Plätzen von Kieffer und von Dellingshausen sowie starken Leistungen von Kaymer und Heisele werden im unterkühlten britischen The Belfry jäh gestoppt. Kein einziger von 7 Deutschen schafft es beim British Masters ins Finale, wobei auch viel Pech dabei ist, da Schmitt, Heisele, Ritthammer, von Dellingshausen und Kieffer nach 36 Löchern um nur einen einzigen Schlag zuviel auf der Scorekarte haben. Bei Kaymer und Schneider reicht es deutlich nicht.

Nur Schmitt in guter Position

Von den 7 gestarteten Deutschen konnte am Eröffnungstag nur Max Schmitt mithalten, das dafür mit 68 Schlägen und Platz 3 ganz hervorragend. Sebastian Heisele lag bei Even Par wenigstens noch auf Cutkurs.

Martin Kaymer beginnt am Nachmittag mit deutlich nachgeschärftem Spiel und nutzt das erste Par 5 programmgemäß zum frühen Birdie, womit er bereits innerhalb der Cutmarke aufscheint. Loch 5 spendiert dem Düsseldorfer wie schon am Vortag das willkommene Birdie. Erstmals kommt Stress an der 6 auf, nachdem er seinen Tee-Shot wegbügelt, erst nach drei Schlägen wenigstens den Grünbunker erreicht und noch ein gutes Bogey spielt. An der 9 wird Kaymer ein Opfer der stumpfen Grüns und puttet dreimal zum Bogey.

Die schwarze Serie hält auch zu Beginn der hinteren 9 Löcher an: an der drivebaren 10 versenkt er den Abschlag im Wassergraben, chippt etwas zu weit und gibt einen weiteren Schlag ab. Am überlangen Par 3 der 12 verzieht Kaymer aus 220 Metern nach rechts und wassert im einsetzenden Regen seinen Ball. Nachdem auch noch der Bogeyputt am Loch vorbeikriecht schrillen endgültig alle Alarmglocken.

Kaymers letzte Hoffnung sind die beiden Par 5 im Finish, doch an der 15 ist der Birdieputt gut 20 Meter lang und das kleine Distanz-Wunder bleibt auch aus, auch an der 17 geht nichts mehr. Mit zu hoher Fehlerquote und auch zu wenig Erfolg auf den guten Birdielöchern notiert Kaymer die 76 und scheitert sogar deutlich am Cut.

Schmitt stürzt im Finish ab

Max Schmitt nimmt sich gleich auf den ersten drei Bahnen mit zwei Bogeys vorerst einmal aus dem Rennen weit oben am Leaderboard. Nicht einmal das erste Par 5 bringt ein Erfolgserlebnis, im Gegenteil. Erst nach 6 Schlägen marschiert der Rheinhesse vom Grün. Vom Birdie am nächsten Par 5 profitiert auch nicht, da er postwendend den Schlag wieder abgibt. Den Puffer von nur noch zwei Schlägen auf den Cut verspielt Schmitt im schweren Finish mit Doppelbogey und Bogey und stürzt so vom 4. Rang ins Bodenlose ab

Nicolai von Dellingshausen befördert sich gleich auf den ersten drei Löchern mit Doppelbogey und Bogey konsequent hinter die Cutmarke. Danach erfängt er sich und beginnt mit zwei Birdies den Rückstand schrittweise wieder abzubauen. Die tapfere Aufholjagd wird vom Bogey an der 5 gestoppt, womit sich wie schon gestern nur die 73 ausgeht, die auch von Dellingshausen vorzeitig aus dem Turnier befördert.

Bei kühl-feuchtem Wetter bringt Max Kieffer ein deutlich solideres Spiel auf den Golfplatz und belohnt sich gleich an der kurzen 11, seiner zweiten Bahn, mit dem Birdie. Die besten Birdielöcher, die Par 5 der Back 9, kann er jedoch nicht nutzen. Erste Bogeys an der 16 und 18 entfernen ihn gefährlich weit von der Cutmarke. Mehr als sein Tagesergebnis auf Even Par zurückzustellen will nicht mehr gelingen, somit genehmigt sich Kieffer sein zweites freies Wochenende in Folge.

Bernd Ritthammer prolongiert seine Birdieflaute auch beim zweiten Umlauf. Die wenigen Bogeys sind daher umso teurer hinsichtlich seiner Finalchancen. Erneut fällt nur ein einziger müder Birdieputt: mit der 73 geht sich ebenfalls der Cut nicht aus.

Sebastian Heisele gerät mit einem frühen Bogey-Doppelschlag rasch in die Defensive. So richtig ins Laufen will auch danach sein Spiel nicht kommen. Mehr als zwei Birdies kann der Longhitter nicht aus dem Kurs quetschen und kassiert auch zwei weitere Bogeys, womit sich nur die 74 ausgeht, die nicht reicht.

CUT bei: +1

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Schmitt der einzige Rote

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Nur Max Schmitt bringt mit der 68 eine rote Deutsche Runde zustande, die reicht aber gleich für Platz 3.

Mit geschlossen starken Leistungen, zwei zweiten Plätzen von Max Kieffer, einem zweiten von Nicolai von Dellingshausen und zum Drüberstreuen ein Top 10 zuletzt von Sebastian Heisele begeisterten zuletzt Deutschlands European Tourpros ihre Fans. Auch Martin Kaymer überzeugte mit einem 3. Platz in Österreich, somit sind die Vorzeichen mehr als nur ermutigend für das British Masters.

Zuletzt wurde in The Belfry im August 2020 auf der European Tour gespielt, wo Martin Kaymer um den Titel mitspielte und sich nur um einen Schlag Rasmus Hojgaard geschlagen geben musste.

Schmitt mit perfekter zweiter Hälfte

Max Schmitt legt ein munteres Birdie-Bogey-Pingpong am gepflegten englischen Rasen ab, tritt damit jedoch bis zur Halbzeit auf der Stelle. Erst danach gelingt es ihm die Fehlerquote auf Null zu reduzieren. Zwei Birdie-Doppelpacks entwickeln so ausreichend Schubkraft um noch die starke 68 (-4) zu posten und bis auf Platz 3 vorzustossen.

Kaymer mit viel zu vielen Fehlern

Martin Kaymer kann den Bonus der frühen Startzeit mit perfekten Grüns nicht nützen, weil das lange Spiel noch sehr verschlafen wirkt: zwei Bogeys in der Anfangsphase sind dafür die Strafe. Selbst der Birdie-Konter am ersten Par 5 hilft nicht weiter, da er sofort drauf wieder einen Schlag abgibt. Der wilde Ritt geht weiter, wobei er erneut von einem Birdie aufgrund des sofort folgenden Bogeys nicht profitieren kann und den Turn so nur in 2 über Par erreicht.

Auch danach streut der Rheinländer immer wieder Bogeys ein, die eine Aufholjagd torpedieren. Tiefpunkt der bunten Auftaktrunde ist das Doppelbogey am vorletzten Loch. Selbst mit einem 5. Birdie postet Kaymer nichts Besseres als die 74 und wird am zweiten Tag alle Hände voll zu tun haben noch das Wochenende anzusteuern.

Nicolai von Dellingshausen legt mit zwei schnellen Birdies einen Blitzstart hin, kann die Präzision in seinem Spiel jedoch nicht lange halten. Mit zwei Bogeys und Doppelbogey geht es noch auf der ersten Halbzeit ab in die schwarzen Zahlen. Danach stabilisiert er zwar sein Spiel, mehr als die 73 (+1) geht sich aber nicht mehr aus.

Max Kieffer präsentiert sich am Nachmittag bei weitem nicht in der Birdielaune der letzten Wochen. Ein frühes Bogey kann er noch ausgleichen, ehe er auf den schweren Bahnen kurz vor der Halbzeit zwei weitere Schläge abgibt. Die Schwerarbeit setzt sich auch danach fort, mit nur noch einem zweiten Birdie schleppt sich der Düsseldorfer mit der 74 (+2) herein.

Gar nur ein einziges Birdie verewigt Bernd Ritthammer auf seiner Scorekarte. Dank äußerst geringer Fehlerquote kann der Bayer mit der 73 (+1) zum Auftakt wohl ganz gut leben. Mit allerletzter Startzeit findet Sebastian Heisele weiterhin perfekte und praktisch Windstille Bedingungen vor. Eine bunte Runde droht mit dem Doppelbogey an der 13 ins Negative zu rutschen, mit drei Birdies im Finish rettet er aber noch die Par-Runde von 72 Schlägen, mit guten Chancen auf den Cut.

Österreichische Führung in The Belfry

Mit früher Startzeit und 7 Birdies stürmt Matthias Schwab zur frühen Führung mit 66 Schlägen, die bis zum Abend halten sollte. Der Österreicher legt mit präzisen Drives die Basis, weicht so dem giftigen Rough erfolgreich aus und locht auch einige länger Putts, wie jenen am vorletzten Loch zum Birdie aus 7 Metern.

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Weiter nicht in Form

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Max Kieffer kommt auch im Close House GC nicht richtig ins Rollen und muss nach einem Missed Cut weiterhin auf das erste starke Ergebnis der Saison warten.

Maximilian Kieffer torpedierte sich zum Auftakt mit spätem Doppelbogey eine über weite Strecke starke Golfrunde. Somit steht der 30-jährige nach der 70 (-1) beim Eröffnungsturnier des UK-Swings der European Tour schon mächtig unter Druck um ins Finale einzuziehen.

So richtig ins Birdiefieber kommt „Kiwi“ dann am Donnerstag auf den Frontnine nicht wirklich, denn nach drei anfänglichen Pars tritt er sich am ersten Par 3 der Runde sogar ein Bogey ein, was ihn erstmals hinter die Cutlinie zurückfallen lässt. Der 30-jährige stabilisiert sein Spiel aber rasch wieder, weiß weitere Fehler zu verhindern und gleicht auf der 8 mit dem ersten roten Eintrag sein Score wieder aus, womit er sich auch wieder auf Kurs in Richtung Moving Day bringt.

Gleich darauf will allerdings erneut ein Par 3 nicht so wie geplant, denn prompt setzt es erneut ein Bogey und der Cut rückt so wieder etwas in Ferne. Plötzlich ist die Linie sogar nur noch am Horizont zu erahnen, denn eine Doublette auf der 10 wirft ihn deutlich zurück. Lange läuft er dann einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und stolpert auf der 16 in noch einen weiteren Fehler. Zwar geht sich danach am Par 5 sogar das Eagle aus, dieses kommt aber zu spät und Max scheitert so schließlich mit einer 73 (+2) und als 82. am Cut.

Damit heißt es weiterhin auf das erste Topergebnis der Saison warten. Derzeit rangiert Max im Race to Dubai lediglich auf dem 165. Platz und gerät so langsam aber sicher etwas unter Druck. Die nächste Chance ergibt sich aber bereits kommende Woche, wenn es mit den Hero Open im Forest of Arden CC bei Birmingham weitergeht. Renato Paratore (ITA) startet nach einer 66 (-5) und bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Freitag.

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