Kategorie: us_pga_tour

Thomas Rosenmüller

Letzte Chance: Q-School

Thomas Rosenmüller rutscht am Finaltag der RSM Classic mit einer 69 (-1) im Sea Island GC noch um einige Ränge ab und verpasst als 151. im FedEx-Cup die Tourcard klar und deutlich. Um das Spielrecht auf der PGA Tour doch noch halten zu können, bleibt nun nur noch die Q-School, wo er voraussichtlich bereits in der 2nd Stage Anfang Dezember ran muss.

Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller sind die RSM Classic als letztes reguläres PGA Tour Turnier der Saison auch die letzte Chance sich noch über die Jahreswertung das Spielrecht für kommendes Jahr zu sichern. Nachdem Paul jedoch bereits am Cut scheiterte und so in der Final Stage der Q-School ran muss, wahrte Rosenmüller mit zwei durchaus ansehnlichen Auftaktrunden noch die Chance. Am Ende der Woche benötoigt er für die Absicherung der Tourcard einen alleinigen 2. Platz, was jedoch nach dem Moving Day wohl nur noch theoretischer Natur ist.

Eine ziemlich durchwachsene 72 (+2) kostete gehörig an Boden und ließ ihn sogar bis auf Rang 58 abrutschen. Bei bereits neun Schlägen Rückstand auf Rang 2, scheint das angepeilte Ziel bereits vor den letzten 18 Löchern wohl außer Reichweite zu sein. Dennoch wäre ein starker Sonntag aus zweierlei Gründen enorm wichtig. Zum einen würde er sich damit ein gutes Gefühl für die Schulbank holen, zum anderen könnte er womöglich noch die Top 140 im FedEx-Cup knacken, womit er sich zumindest die 2nd Stage ersparen würde, da nur die besten 40 verfügbaren Spieler von Rang 101 bis Rang 200 der Jahreswertung nach der Fall Series der PGA Tour direkt in die Final Stage einsteigen können.

Nach zwei anfänglichen Pars bringt er am Sonntag schon am Par 3 der 12 den Putter erstmals auf Temperatur und holt kann aus vier Metern schon früh das erste Birdie auf der Scorecard notieren. Das scheint auch die Eisen richtig zu schärfen, knallt er doch danach auf der 13 den Approach bis auf einen guten halben Meter zur Fahne und lässt so prompt das nächste Vögelchen zwitschern. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe bereits am Par 5 der 15 nach gelungener Attacke und starkem Putt auf der 16 die nächsten Birdies auf die Habenseite wandern.

Auf die Frontnine kann er den Schwung jedoch nicht mitnehmen, denn nach einer kleinen Parserie geht sich auf der 4 nach verzogener Annäherung das Up & Down zum Par nicht mehr aus, womit der Vortrieb recht abrupt zum Erliegen kommt. Nicht nur, dass er darauf keine Antwort mehr weiß, gehen sich im Finish auch auf der 8 und der 9 die Pars nicht mehr aus, was ihn lediglich die 69 (-1) unterschreiben lässt. Damit rutscht er im Klassement noch auf Rang 64 ab und kommt auch im FedEx-Cup als 151. nicht mehr vom Fleck. Um das Spielrecht doch noch halten zu können, bleibt nun nur noch die Q-School als letzte Chance, wo er aller Voraussicht nach wohl bereits in der 2nd Stage ran muss, die von 2. bis 5. Dezember an verschiedenen Standorten über die Bühne gehen wird.

Sami Välimäki (FIN) feiert mit einer 66er (-4) Finalrunde und bei gesamt 23 unter Par seinen ersten Sieg auf der PGA Tour.

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Thomas Rosenmüller

Q-School rückt näher

Thomas Rosenmüller findet bei der RSM Classic am Moving Day den gesamten Tag über keinen brauchbaren Rhythmus und rasselt im Sea Island GC mit einer 72 (+2) weit im Klassement zurück, womit die Q-School wohl bereits vor der Finalrunde unausweichlich wird.

Für Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul war vor der Woche klar, dass nur noch eine abolute Spitzenwoche echte Chancen eröffnet das Spielrecht noch regulär über die FedEx-Cup Wertung halten zu können. Beide würde dazu einen 2. Platz benötigen, wobei der Zug für Paul nach einem verpassten Wochenende bereits abgefahren ist. Rosenmüller hingegen kämpfte sich an den ersten Spieltagen zunächst am Seaside Course zu einer 65 (-5) und packte schließlich am Freitag am Plantation Course mit einer 67 die nächste Runde mit 5 unter Par aus.

Damit cuttete er nicht nur souverän ins Wochenende, sondern sieht auch die Tourcard noch am Horizont leuchten, denn derzeit trennen ihn vom 2. Platz „nur“ fünf Schläge, was mit zwei starken Runden am Seaside Course wohl noch aufzuholen wäre. Auch bei einem etwaigen Verpassen des deklarierten Ziels wäre ein Spitzenergebnis enorm hilfreich, denn mit diesem könnte er sich zumindest noch unter die Top 140 im FedEx-Cup spielen und würde sich damit zumindest die 2nd Stage der Q-School ersparen. Als einer der besten 40 Verfügbaren in den Rängen 101-200 der Jahreswertung nach der Fall Series, hätte er so zumindest einen Platz in der Final Stage bereits sicher.

Nach versandetem Drive kratzt Thomas auf der 1 zwar noch das Par, eine weitere Ungenauigkeit auf der 2 wird dann aber rasch mit einem ersten Fehler bestraft, was ihn rasch etwas abrutschen lässt. Der Probleme nicht genug, fängt er sich danach am Par 3 mit einem Dreiputt gleich das nächste Bogey ein und legt so einen veritablen Fehlstart in den Moving Day hin. Erst danach bringt er etwas Stabilität ins Geschehen und darf sich am Par 5 der 7 schließlich mit Chip & Putt auch über das erste Birdie des Tages freuen.

Die gesuchte Initialzündung stellt dies jedoch nicht dar, denn in Folge läuft er vergeblich dem Ausgleich hinterher und fängt sich schließlich auf der 14 mit dem nächsten Dreiputt sogar das bereits dritte Bogey ein, womit er wieder deutlich weiter abrutscht und den benötigten 2. Platz endgültig völlig aus den Augen verliert. Auch auf den verbleibenden Löchern kann er keine Antwort mehr geben und unterschreibt am Ende so lediglich die 72 (+2). Damit rasselt er im Klassement nahezu im freien Fall bis auf Rang 58 zurück und muss sich so bei schon neun Schlägen Rückstand auf die angepeilte Leaderboardregion wohl bereits mit dem Gedanken der Q-School anfreunden.

Sami Välimäki (FIN) nimmt die Finalrunde bei gesamt 19 unter Par als Leader in Angriff.

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Thomas Rosenmüller

Chance lebt weiter

Thomas Rosenmüller stemmt bei der RSM Classic nicht nur souverän den Cut, sondern hätte mit einem starken Wochenende wohl noch die Chance die Tourcard direkt über die Jahreswertung zu halten. Stephan Jäger und Jeremy Paul scheitern im Sea Island GC klar am Cut, was vor allem für Paul unangenehme Konsequenzen nach in Form der Q-School nach sich zieht.

Für Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul geht es in dieser Woche sozusagen um alles, denn die RSM Classic ist für die beiden Aufsteiger die letzte Chance sich noch über die FedEx-Cup Wertung das Spielrecht für kommendes Jahr zu sichern. Beide benötigen hierfür jedoch sogar einen 2. Platz, wobei Paul sich diesen zumindest noch mit zwei anderen teilen dürfte, während Rosenmüller ein alleiniges Runner-up Finish bräuchte.

Nach den ersten 18 Löchern rückte die Tourcard jedoch in noch weitere Ferne. Zwar legten beide mit einer 65 (-5) am Seaside Course bzw. einer 68 (-4) am Plantation Course einen durchwegs souveränen Auftakt hin, bei ultratiefen Scores ist der 2. Rang damit aber bereits fünf bzw. sechs Schläge weit entfernt, womit für das Duo am Freitag nur noch Vollgas zählt. Stephan Jäger hat zwar im Gegensatz zu seinen Landsmännern keinen Tourkartenstress, dafür jedoch einen Cut-Stress, rangiert er nach der 71 (-1) doch nur im dreistelligen Leaderboardbereich.

Auch am Freitag wird wieder von Beginn an tief gescored, womit der Druck auf Thomas Rosenmüller rasch noch weiter anwächst. Der 28-jährige findet am Plantation Course aber rasch gut ins Geschehen und krallt sich nach starker Annäherung bereits auf der 2 das erste Birdie. Richtig ins Rollen bringt ihn das jedoch nicht, denn er bleibt zwar fehlerlos, muss sich aber bis zum Par 5 der 8 gedulden, ehe das nächste Erfolgserlebnis auf die Habenseite wandert. Bei einem Zwischenstand von -2 nach 9 kann er nicht nur mit den tiefen Scores nicht Schritt halten, sondern büßt sogar fast 20 Ränge ein.

Der Rookie bleibt aber seinem Gameplan weiter treu, spielt sich geduldig weitere Chancen heraus und hat auf der 12 schließlich wieder Grund zu jubeln. Nach einem verpassen Sand Save drückt ihm die 13 dann zwar auch ein Bogey aufs Auge, mit weiteren Birdies auf dem Par 5 der 14 der 17 und der abschließenden langen Bahn der 18, geht sich aber immerhin am Ende sogar die 67 (-5) aus, womit er als 22. in etwa seine Platzierung halten kann. Damit lässt er nicht nur keinerlei Diskussionen um den Cut aufkommen, sondern wahrt bei weiterhin fünf Schlägen Rückstand auf Rang 2 auch noch die Mini-Chance die Tourcard doch noch direkt über die Jahreswertung halten zu können.

Cut klar verpasst

Gleich auf der 2 macht sich Stephan Jäger das Leben am Seaside Course wieder ziemlich schwer, kämpft sich nach gewassertem Tee Shot aber immerhin noch zum Par. Eine weitere Ungenauigkeit vom Tee kostet ihm dann auf der 4 aber endgültig den ersten Schlag, womit er im absoluten Niemandsland feststeckt. Mit Birdies am Par 5 der 7 und der 9 dreht er sein Tagesscore zwar noch vor dem Turn in den roten Bereich, der Cutlinie kommt er damit aber nicht näher.

Stephan JägerImmerhin scheinen ihn die Erfolgserlebnisse ein wenig ins Rollen zu bringen, wie zwei weitere Birdies auf der 11 und der 13 untermauern. Da sich danach jedoch auf der 14 auch noch ein Bogey einschleicht, geht sich trotz eine fünften Schlaggewinns auf der 16 am Ende nur eine 67 (-3) aus, was ihn nach der 71 (-1) vom Donnerstag in Georgia recht deutlich am Cut scheitern lässt. Damit rutscht er auch in der Jahreswertung noch etwas ab und beendet den FedEx-Cup 2025 nur auf Rang 68.

Nächste Station: Q-School

Nachdem der erste Drive am Seaside Course neben dem Fairway versandet, brummt sich Jeremy Paul gleich auf der 1 ein anfängliches Bogey auf und rasselt damit rasch hinter die gezogene Linie zurück, womit das anvisierte Ziel langsam aber sicher schon früh am Horizont einigermaßen verschwindet. Immerhin kann er schon auf der 4 mach einem lasergenauen Approach sein Score wieder auf Anfang stellen. Durchstarten lässt ihn dies aber nicht, denn in Folge läuft er vergeblich einem weiteren Schlaggewinn hinterher und tritt sich nach gewassertem Drive am Par 5 der 7 sogar ein Doppelbogey ein, womit plötzlich sogar der Cut zu einem echten Kampf wird.

Jeremy PaulDiesen verliert er schlussendlich auch, denn nach einem weiteren Bogey am Par 3 der 12 helfen ihm im Finish auch zwei rote Einträge nicht mehr. Mit der 71 (+1) rasselt er bis deutlich in den dreistelligen Leaderboardbereich ab und verpasst das Wochenende so klar. Damit ist auch die letzte Chance sich das Spielrecht noch regulär über den FedEx-Cup zu sichern vorbei. Immerhin erspart er sich den Weg zur 2nd Stage der Q-School, denn als etwa 136. im FedEx Cup nach der Fall Series ist er klar einer der besten 40 Verfügbaren der Plätze 101 bis 200 des Rankings und kann somit direkt in die Final Stage einsteigen.

Andrew Novak (USA) startet nach einer 65 (-7) am Plantation Course bei gesamt 16 unter Par als Leader ins Wochenende.

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Thomas Rosenmüller

Weiter Weg

Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul posten zum Auftakt der RSM Classic zwar durchaus gelungene Runden aufs Tableau, bei ultratiefen Scores ist im Sea Island GC so der Weg zum benötigten 2. Platz aber bereits enorm weit. Stephan Jäger kommt auch in Georgia nicht wirklich ins Rollen und startet nur mit einer 71 (-1).

Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller geht es in Georgia um alles, wollen sie das PGA Tour Spielrecht noch auf regulärem Weg über den FedEx-Cup halten. Zuletzt zeigte die Formkurve bei beiden zwar ein wenig nach oben, die angepeilten Topergebnisse blieben aber aus, womit es bei den RSM Classic nun für beide „Alles oder nichts“ heißt.

Jeremy Paul etwa würde in Georgia einen geteilten 2. Platz mit maximal zwei weiteren Spielern benötigen um die notwendigen Punkte noch sammeln zu können. Rosenmüller würde dafür gar ein alleiniges Runner-up Finish realisieren müssen. Stephan Jäger teilt die Probleme seiner Landsleute nicht, allerdings geht es für den Bayer darum sich wieder den Nummer 1 Status Deutschlands von Matti Schmid zurückzuholen.

Mit einem verpassten Sand Save nach eingebunkertem Drive geht der Start für Thomas Rosenmüller am Seaside Course auf den Backnine gründlich daneben. Der Austeiger wirft die Flinte aber keineswegs ins Korn, denn schon auf der 13 geht sich nach starker Annäherung der Ausgleich aus und da kurz danach auch das Par 5 der 15 einen Schlag springen lässt, geht es erstmals in die richtige Richtung. Am Par 3 der 17 fehlen dann sogar nur wenige Zentimeter aufs Ass, womit er noch vor dem Turn sein Score weiter ausbaut.

Lange muss er sich dann auch auf den vorderen Neun nicht in Geduld üben, findet aus einem Meter doch schon auf der 2 der nächste Birdieputt den Weg ins Ziel. Die Eisen gelingen auch danach weiterhin lasergenau, wie der nächste starke Approach auf der 5 untermauert. Zum Abschluss holt er sich dann auch von der 9 aus zwei Metern noch ein Birdie ab und unterschreibt schließlich sogar die 65 (-5). Die knallrote Runde bringt ihn als 23. zwar in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen, auf den benötigten 2. Platz reißt er damit angesichts der enorm tiefen Ergebnisse aber sogar schon satte fünf Schläge auf.

Auch Paul „nur“ mit der 68

Mit dem Wissen, dass er in dieser Woche faktisch bis zuletzt um den Sieg mitspielen muss, startet Jeremy Paul regelrecht mit dem Messer zwischen den Zähnen und krallt sich nach starkem Eisen gleich auf der 12 am Plantation Course das erste Birdie. Auf den Geschmack gekommen hält er das Tempo auch danach gekonnt hoch, stopft sofort zum nächsten Erfolgserlebnis und schnürt schließlich vor dem Turn auf der 17 und dem Par 5 der 18 noch einen weiteren roten Doppelpack.

Jeremy PaulDer sehenswerte Schwung geht jedoch am Weg auf die vordere Platzhälfte völlig verloren, denn in Folge entwickelt sich eine vergebliche Jagd nach weiteren Birdies, was angesichts eines Fehlers auf der 6 sogar doppelt bitter ins Gewicht fällt. Am Par 5 der 8 findet er dann zwar auch noch ein weiteres Birdie, mit der 68 (-4) kann er mit den ultratiefen Scores aber als 44. nur bedingt mithalten, womit der Weg zum benötigten 2. Platz bei schon sechs Schlägen Rückstand bereits enorm weit wird.

Jäger kommt nicht ins Rollen

So richtig ins Rollen kommt Stephan Jäger auf den Backnine des Plantation Course noch nicht, denn er bleibt zwar die gesamte Platzhälfte über fehlerlos, allerdings findet er nur auf der 12 ein einsames Birdie. Erst am Par 3 der 3 darf er dann wieder ein wenig jubeln, nachdem er sich jedoch am letzten Par nach Strafschlag sogar ein Doppelbogey einfängt, rasselt er sogar wieder auf Level Par zurück. Zwar geht sich am darauffolgenden Par 5 noch ein Birdie aus, mehr als die 71 (-1) und Rang 104 ist so aber nicht zu holen.

Davis Thompson, Doug Ghim (beide USA) und Rico Hoey (PHI) verewigen am Donnerstag am Plantation Course bärenstarke 62er (-10) Runden auf der Scorecard und diktieren damit vorerst das Tempo.

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Thomas Rosenmüller

Vorletzte Chance vergeben

Thomas Rosenmüller lässt mit durchwachsener Finalrunde bei den Bermuda Championship eine weitere Chance auf wichtige FedEx-Cup Punkte verstreichen und muss nun wie Landsmann Jeremy Paul alle Hoffnungen auf die RSM Classic kommende Woche legen. Matti Schmid kann sich am Sonntag im Port Royal GC ebenfalls nicht mehr verbessern.

Thomas Rosenmüller startete als 24. zwar durchwegs mit durchwegs intakten Chancen auf das so dringend benötigte Topergebnis ins Wochenende und konnte am Moving Day mit einer 70 (-1) seine Position halten, die Top 10 galoppierten ihm so jedoch um bereits fünf Schläge davon. Damit hilft dem Rookie am Sonntag nur noch Vollgas um im Kampf um die Tourcard noch richtig dick anschreiben zu können.

Das so dringend benötigte Spitzenergebnis rückt nach den Frontnine in ziemlich unangenehme Ferne. Zwar bleibt er die gesamte vordere Platzhälfte fehlerlos, im trickreichen Wind will sich vorerst jedoch auch noch kein Birdie ausgehen, womit er zur Halbzeit der Finalrunde bereits um einige Ränge abrutscht. Auf der 12 kommt dann erstmals Farbe aufs Tableau, nach erzwungenem Drop in Form des ersten Bogeys aber die eindeutig falsche.

Zwar rückt er sein Score schon auf der 14 wieder zurecht, zwei verzogene Drives werden ihm dann am Ende aber sowohl am Par 5 der 17 als auch auf der 18 noch zum Verhängnis, weshalb sich schließlich nur die 73 (+2) ausgeht. Damit rutscht er noch bis ins Mittelfeld auf Rang 29 zurück und kann sich so auch im FedEx-Cup kaum verbessern. Alle Hoffnungen ruhen nun noch auf den RSM Classic kommende Woche, ehe ihm nur die Tourschool bliebe um sich doch noch auf der PGA Tour halten zu können.

Schmid kann sich nicht mehr verbessern

Matti Schmid, der vergangene Woche in Mexiko noch einen Spitzenplatz einfahren konnte, startet nach der 69 (-2) am Samstag aus dem Mittelfeld in den Finaltag. Gleich auf der 1 legt er die Annäherung dann sehenswert zur Fahne und holt sich so prompt ein anfängliches Birdie ab. Zwar zeigt er sich über weite Strecken auch danach durchwegs sicher, nachlegen kann er vorerst jedoch nicht, was sich schließlich kurz vor dem Turn mit einem verpassten Sand Save auch erstmals rächt.

Matti SchmidIm immer böiger werdenden Wind hat er danach richtig hart zu kämpfen, was auf der 12 mit vergeblichem Scrambling ein weiteres Mal daneben geht. Antwort hat er darauf keine und da er sich im Finish auch am Par 3 der 16 noch einen Schlagverlust einfängt, geht sich am Ende sogar nur die 73 (+2) aus, die ihm noch ein paar Ränge kostet und ihn nur auf Platz 34 ausweist.

Letzte Chance: Georgia

Jeremy Paul, der wie Thomas Rosenmüller noch um die Tourcard fightet, muss vom 48. Platz aus die Hoffnungen wohl auf das letzte verbleibende Turnier kommende Woche in Georgia richten. Mit zwei schnellen Birdies auf der 10 und der 12 macht er sich dann zwar am Sonntag rasch in die richtige Richtung auf, mit drei Bogeys danach steht er jedoch sogar nur im Plusbereich beim Turn.

Jeremy PaulAm Par 5 der 2 kämpft er sich dann nach starker Annäherung zwar wieder auf Level Par zurück, nachlegen kann er jedoch nicht weiter und da sich am Par 3 der 8 und der 9 nach Ungenauigkeiten die Pars nicht mehr ausgehen, muss er sich zum Abschluss mit der 73 (+2) zufrieden zeigen. Damit verpasst er als 46. nicht nur wichtige FedEx-Cup Punkte im Kampf um die Tourcard, kommende Woche hat er nun nur noch eine Chance um den Gang zur Tourschool noch abwenden zu können.

Adam Schenk (USA) krallt sich nach der finalen 71 (Par) und bei gesamt 12 unter Par den Titel.

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Thomas Rosenmüller

In zartem Rot

Thomas Rosenmüller notiert bei den Bermuda Championship am Moving Day zwar eine zartrosa 70 (-1), verpasst damit aber die großen Sprünge im Klassement. Matti Schmid kämpft sich im Port Royal GC mit einer 69 (-2) ins Mittelfeld. Jeremy Paul muss das erhoffte Topergebnis nach der 70 (-1) wohl bereits am Samstag ad acta legen.

Nach einer souveränen 71 (Par) im zähen Wind, die ihn souverän auf den richtigen Weg brachte, packte Thomas Rosenmüller auf den Bermudas am Freitag eine 68 (-3) drauf und kletterte so um knapp 20 Ränge im Klassement weiter nach oben. Als 24. stemmte er so nicht nur locker den Cut, sondern spielte sich auch bis auf drei Schläge an die Top 10 heran, womit das im Kampf um die Tourcard so wichtige Spitzenergebnis vor dem Wochenende durchaus in Reichweite wäre.

Den Schwung der 2. Runde kann Thomas nicht wirklich in den Samstag mitnehmen, denn mit Pars macht er lange Zeit zwar nichts verkehrt, läuft mit Pars aber auch einem ersten Erfolgserlebnis vergeblich hinterher. Ausgerechnet am Par 5 der 7 wird es dann mit einem Dreiputtbogey erstmals sogar richtig unangenehm. Immerhin kann er sein Score aber noch vor dem Turn auf der 9 wieder zurechtrücken.

Nachlegen kann er lange Zeit jedoch nicht, was sich auf der 15 schließlich auch unangenehm nach Ungenauigkeiten im langen Spiel im nächsten Fehler niederschlägt. Im Finish sorgt er dann aber nach starker Attacke am Par 5 der 17 mit einem Eagle noch für einen echten Paukenschlag und bringt so immerhin noch eine 70 (-1) zum Recording. Den Toprängen kommt er damit als 24. jedoch nicht näher, was das erhoffte Spitzenergebnis bei fünf Schlägen Rückstand auf die besten 10 bereits in einige Ferne rücken lässt.

Schmid mit der 69

Auch Matti Schmid konnte sich am zweiten Spieltag mit der 69 (-2) verbessern und startet als 46. in den Moving Day. Trotz eines verfehlten Fairways findet er dann gleich auf der 11 ein schnelles erstes Birdie, dass er jedoch auf der 15 nach verpasstem Sand Save wieder aus der Hand gibt. Zwar drückt er sein Score am Par 5 der 17 dann rasch wieder in den roten Bereich, nach Problemen im langen Spiel und einem zusätzlichen Dreiputt hängt ihm die 18 dann aber sogar ein Doppelbogey um.

Matti SchmidSofort steuert der noch 27-jährige aber gegen und gleicht einmal mehr sein Score schon auf der 1 wieder aus. In Folge geht er es dann etwas ruhiger an, bis er gegen Ende der Runde noch einmal das Tempo erhöht. Mit späten Schlaggewinnen am Par 5 der 7 und der 9 geht sich am Ende sogar noch eine 69 (-2) aus, womit er sich als 32. bis ins solide Mittelfeld nach vorne kämpft.

Paul mit leichtem Aufstieg

Jeremy Paul, der wie Landsmann Thomas Rosenmüller noch zwingend Punkte benötigt um das Spielrecht halten zu können, rutschte hingegen mit einer 73 (+2) deutlich zurück und musste sogar einige Zeit um den Cut zittern. An den kommenden Tagen muss der 31-jährige nun zwingend den Turbo zünden um sich noch in gewinnbringendere Gefilde arbeiten zu können. das gelingt jedoch auf den Backnine nicht so recht, stellt er doch drei Birdies ebenso viele Bogeys gegenüber.

Jeremy PaulDirekt nach dem Turn kämpt er sich dann auf der 1 nach einer starken Annäherung wieder in den Minusbereich und lässt danach endlich wieder Ruhe auf der Scorecard einkehren. Das Bild ändert sich dann bis zum Schluss nicht mehr, was immerhin zumindest noch in einer 70 (-1) mündet. Damit macht er zwar ein paar Ränge gut, das angepeilte Topergebnis ist so vor den letzten 18 Löchern als 48. aber in ganz weiter Ferne.

Adam Schenk und Braden Thornberry (beide USA) teilen sich vor der Finalrunde bei gesamt 12 unter Par die Führungsrolle.

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Thomas Rosenmüller

Näher herangetastet

Thomas Rosenmüller tastet sich am Freitag bei den Bermuda Championship mit einer 68 etwas näher an die Topränge heran. Auch Matti Schmid stemmt souverän den Cut. Jeremy Paul staht im Port Royal GC nach einiger Zitterei ebenfalls im Moving Day.

Nachdem bei Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller bereits vergangene Woche in Mexiko die Formkurve klar in die richtige Richtung zeigte, präsentiert sich vor allem Erstgenannter auch auf den Bermudas wieder durchaus stark. Bei schwierigen Windverhältnissen kämpfte sich Jeremy am Nachmittag zu einer 69 (-2) und startet so nur knapp hinter den Top 10 in den Freitag. Thomas Rosenmüller hatte zwar etwas mehr Schwierigkeiten, liegt nach der 71 (Par) ebenfalls klar auf Cut-Kurs, womit beide Rookies die Chance, auf das im Fight um die Tourcard so wichtige Spitzenresultat, nach der Auftaktrunde noch wahren.

Ein verpasstes Up & Down hängt Thomas gleich am Par 5 der 2 ein erstes Bogey um, womit der Start einigermaßen daneben geht. Zwar gleicht er dann auf der 6 sein Score wieder aus, danach wird ihm aber auch die zweite lange Bahn der vorderen Neun zum Verhängnis, womit er postwendend wieder abrutscht. Immerhin findet er am darauffolgenden Par 3 gleich das nächste Birdie und steht so zumindest bei Level Par beim Turn.

Ein weiteres starkes Eisen ermöglicht dann auf der 10 erstmals den Sprung unter Par, was sich auf den verbleibenden Löchern auch nicht mehr ändert. Im Finish wird es dann noch richtig erfreulich, denn am Par 5 der 17 segelt sogar der Adler auf die Scorecard, was schließlich in einer 68 (-3) mündet. Damit tastet er sich als 24. auch etwas näher an das angepeilte Topergebnis heran.

Schmid cuttet souverän

Matti Schmid fand vor allem vor dem Turn am Donnerstag kein wirkliches Rezept für die knapp 50 km/h starken Böen. Auf den zweiten Neun lief es dann deutlich besser, was am Ende immerhin noch eine 72 (+1) ermöglichte, womit auch er noch auf Kurs in Richtung Wochenende unterwegs ist. Nach zwei anfänglichen Pars drückt er ab der 12 so richtig aufs Tempo, denn mit scharfen Eisen und heißem Putter holt er sich gleich drei Birdies am Stück ab.

Matti SchmidNachdem auf der 15 dann jedoch die Annäherung versandet und er sich nicht mehr zum Par scramblen kann, nimmt er sich mit dem Bogey selbst das Momentum, wie auch ein weiterer Fehler auf der 18 unangenehm unterstreicht. Zu Beginn der Frontnine schärft er dann aber wieder den Fokus und krallt sich schließlich am Par 5 der 2 das nächste Erfolgserlebnis. In Folge schaltet er dann regelrecht auf Cruise Control, lässt nichts mehr anbrennen und bringt so am Ende die 69 (-2) in trockene Tücher, die ihn als 46. souverän ins Wochenende cutten lässt.

Paul muss zittern

Am Freitag zeigt sich Jeremy Paul auf den Frontnine von der ganz sicheren Seite. Par um Par spult der 31-jährige ab, womit er zwar die gesamte vordere Platzhälfte über makellos bleibt, so jedoch bei noch ausbleibenden Birdies auch einige Ränge einbüßt. Erst nach 14 Löchern mit der vorgegebenen Schlaganzahl kommt dann erstmals am Freitag Farbe aufs Tableau, nach vergeblichem Scrambling in Form des ersten Bogeys jedoch die falsche. Zwar rückt er kurz vor Ende der Runde am Par 5 der 17 sein Score wieder zurecht, nach abschließenden Problemen im langen Spiel und auch am Grün, geht sich auf der 18 aber nur ein Doppelbogey aus, was ihn nach der 73 (+2) zwar noch etwas ums Wochenende zittern lässt, als 61. stemmt aber auch er schließlich den Cut.

Adam Hadwin (CAN) packt auf die starke Auftaktrunde eine 66 (-5) drauf und hält sich damit bei gesamt 11 unter Par an der Spitze.

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Jeremy Paul

Gut gesegelt

Jeremy Paul segelt im böigen Wind bei den Bermuda Championship mit einer 70 (-2) zu einer recht ansehnlichen Auftaktrunde. Auch Thomas Rosenmüller bringt sich im Port Royal Golf Course recht souverän auf Cut-Kurs. Matti Schmid kämpft sich nach anfänglichen Problemen noch zu einer 72 (+1).

Nachdem er zuletzt in Mexiko beim Birdiewettschießen durchaus gut mithalten konnte und sich am Ende sogar mit einem Topergebnis belohnte, kommt Matti Schmid in durchwegs guter Form auf die Bermudas eingeflogen. Beim vorletzten PGA Tour Event des Jahres hofft der noch 27-jährige vor allem auf weitere dicke Weltranglistenpunkte um seine derzeitige Nummer 1 Position Deutschlands festigen zu können.

Für Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller brechen nun die letzten Chancen an sich noch auf regulärem Weg über den FedEx-Cup das Spielrecht sichern zu können. Nachdem in Los Cabos die Formkurven zuletzt nach oben zeigten, sollte das Selbstvertrauen auf den Bermudas durchaus passen. Am Ende zählen für beide im Kampf um die Top 100 aber nur noch Topergebnisse.

Mit einem verpassten Up & Down erwischt es Jeremy Paul zwar im zähen Wind gleich auf der 10 mit dem ersten Fehler, trotz einer versandeten Attacke bessert er diesen aber schon am drivebaren Par 4 danach wieder aus und stabilisiert damit richtiggehend sein Spiel. Ganz sicher marschiert er in Folge über die nächsten Löcher und setzt vom Par 3 der 16 zu einem richtig sehenswerten Zwischensprint mit gleich drei Birdies am Stück an.

Nach einem eingebunkerten Drive kann er sich dann am Par 5 der 2 schließlich nicht mehr zum Par scramblen und nimmt sich so selbst etwas das Momentum. Dieses holt er sich zwar rasch mit dem nächsten Birdie auf der 5 wieder zurück, im Finish erwischt es ihn am letzten Par 3 dann jedoch noch einmal. Dennoch geht sich schlussendlich mit der 69 (-2) eine durchaus ansehnliche Auftaktrunde aus, womit er sich als 14. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Klar auf Wochenendkurs

Nach recht souveränem Beginn kann Thomas Rosenmüller am Par 3 der 13 nach verzogenem Tee Shot ein erstes Bogey nicht verhindern. Dieses bessert er zwar prompt auf der 14 wieder aus, benötigt kurz vor dem Turn jedoch auf der 18 noch ein Birdie um zwei Fehler von der 15 und dem Par 3 der 16 einigermaßen in Schach halten zu können.

Thomas RosenmüllerNachlegen kann er dann auf den Frontnine lange Zeit zwar nicht, hält aber immerhin weitere Fehler gekonnt fern. Erst im Finish kann er dann dank eines Par 5 Birdies doch noch eimmal jubeln und bringt schließlich so am Ende die 71 (Par) in trockene Tücher. Damit setzt er auch die Segel recht souverän in Richtung Wochenende, muss an den kommenden Tagen vom 43. Platz aus jedoch zulegen um das so dringend benötigte Topergebnis einfahren zu können.

Zur 72 gekämpft

Bei 50 km/h starken Böen findet Matti Schmid mit einem Dreiputtbogey nur alles andere als geplant ins Turnier und auch danach hat er alle Hände voll zu tun, wie zwei weitere Fehler auf der 4 und der 5 unterstreichen. Erst am Par 5 der 7 geht sich dann trotz versandeter Attacke schließlich auch das erste Birdie aus, dass er jedoch noch vor dem Turn auf der 9 wieder verspielt.

Matti SchmidAm Weg auf die Backnine findet er dann aber den Resetknopf und präsentiert sich von der 10 weg deutlich sicherer. Nach einer Parserie geht sich schließlich auf der 15 dann das nächste Birdie aus und da er auch aus dem Par 5 der 17 nach starker Attacke noch einen Schlag quetscht, kämpft er sich am Ende sogar immerhin noch zu einer 72 (+1), womit er als 58. auf Cut-Kurs in den Freitag startet. Adam Hadwin (CAN) erwischt mit einer 65 (-6) den besten Start.

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Matti Schmid

Hochverdientes Topergebnis

Matti Schmid schnappt sich mit einem 8. Platz bei der World Wide Technology Championship ein hochverdientes Topergebnis. Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller verpassen im El Cardonal at Diamante zwar die erhofften Spitzenresultate, sammeln aber wichtige Punkte im Kampf um die Tourcard.

Nach zwei ultratiefen und fehlerlosen Runden, mit denen er sich vor dem Wochenende sogar die Führungsrolle krallte, startete Matti Schmid absolut perfekt ins mexikanische PGA Tour Event in Los Cabos. Am Moving Day allerdings hatte der noch 27-jährige auf der birdiefreundlichen Wiese deutlich härter zu kämpfen und rutschte mit nur einer leicht geröteten 71 (-1) bis auf Rang 7 zurück. Am Sonntag gilt es nun wieder den Rhythmus der Auftaktrunden zu finden, denn bei „nur“ vier Schlägen Rückstand auf Leader Garick Higgo (RSA) scheint womöglich sogar der ganz große Wurf noch möglich zu sein.

Mit einer gelungenen Attacke schnappt sich Matti gleich am anfänglichen Par 5 das erste Birdie und legt so einen Start nach Maß hin. Bei generell etwas gedämpfteren Scores als an den Tagen zuvor macht er danach mit Pars nicht vieles verkehrt und schlägt schließlich mit Chip & Putt auch am zweiten Par 5 der Runde wieder zu. Ein verpasstes Up & Down auf der 8 kegelt ihn dann zwar aus den Top 10, sofort steuert er aber am Par 3 danach wieder gegen.

Mit dem Schlaggewinn springt sichtlich auch der Funke auf sein Spiel über, denn mit starken Eisen und heißem Putter legt er gleich noch drei weitere Birdies nach und pusht sich damit auch wieder unter die Top 5. Nur kurz bläst er dann auf der 13 durch, ehe am Par 5 der 14 und der 17 noch zwei weitere Birdies auf die Habenseite wandern. Nach Ungenauigkeiten im langen Spiel brummt ihm das abschließende Par 5 dann zwar noch ein Bogey auf, mit der 66 (-6) geht sich mit Rang 8 am Ende aber ein hochverdientes Topergebnis aus.

Wichtige Punkte gesammelt

Die Pflichtübung „Cut“ stellte sowohl für Thomas Rosenmüller als auch für Jeremy Paul am Freitag kein großes Problem dar. Am Moving Day galt es dann das Tempo zu erhöhen, zählen für die beiden um die Tourcard fightenden Deutschen doch im Finish der Saison nur noch Topergebnisse. Diese Übung erledigten beide mit Bravour, denn mit einer 64 (-8) spielte sich Rosenmüller bis auf einen, Paul mit der 65 (-7) bis auf zwei Schläge an die Spitzenplätze heran, womit sie sich voll in Schlagdistanz zu einem Spitzenergebnis spielten.

Jeremy PaulJeremy erwischt es am Par 5 der 1 dann aber gleich eiskalt, denn nach ziemlich wildem Ritt inklusive Drop stolpert er mit einem Doppelbogey regelrecht in den Finaltag. Immerhin schüttelt er die Doublette rasch ab, dreht sein Score mit einem roten Doppelpack auf der 3 und der 4 rasch wieder auf Anfang und biegt nach einem Par 5 Birdie auf der 6 sogar knapp unter Par zum letzten Mal auf die Backnine ab.

Dort stopft er dann sowohl auf der 10 als auch am Par 3 der 11 die fälligen Birdieputts und da er kurz danach auch aus dem Par 5 der 14 einen Schlag quetscht, spielt er sich immer näher an die Spitzenplätze heran. Im Finish dreht er dann noch einmal auf, schnappt sich sowohl auf der 17 als auch am abschließenden Par 5 zwei weitere Birdies und unterschreibt schließlich die 66 (-6). Die Top 10 gehen sich damit am Ende als 16. zwar knapp nicht aus, mit der starken Turnierwoche sammelt er aber wichtige Punkte und stärkt darüber hinaus vor den beiden anstehenden entscheidenden Wochen das Selbstvertrauen.

Rosenmüller nur knapp hinter Landsmann

Mit einer ungenauen Annäherung verbaut sich Thomas Rosenmüller zwar am Par 5 der 1 das erhoffte anfängliche Birdie, holt den roten Eintrag jedoch sofort am darauffolgenden Par 3 nach. Das Gesehene wiederholt sich nach einigen Pars dann noch einmal, denn wieder verpasst er am Par 5 den Schlaggewinn, nur um direkt danach zuzuschlagen. Mit dem Zwischenstand von 2 unter Par bleibt er vor den hinteren Neun auch weiterhin voll an den Top 10 dran.

Thomas RosenmüllerDie Backnine werden dann jedoch zu einem wahren Geduldsspiel, denn erst am Par 5 der 14 geht sich schließlich das nächste Erfolgserlebnis aus. Am Par 5 Schlussloch schlägt er dann zwar noch einmal zu und bringt so die makellose 68 (-4) zum Recording, kann damit die Topplätze als 17. aber nicht mehr knacken. Wie Jeremy Paul verpasst auch er so zwar das erhoffte und benötigte Spitzenresultat, die Formkurve zeigt vor den anstehenden wichtigen und entscheidenden Wochen aber eindeutig in die richtige Richtung.

Ben Griffin (USA) packt am Sonntag noch eine 63 (-9) aus und stürmt damit bei gesamt 29 unter Par zum Titel.

Leaderboard World Wide Technology Championship

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Matti Schmid

Führung abgegeben

Matti Schmid kann am Moving Day der World Wide Technology Championship nicht an die starken ersten beiden Runden anknüpfen und rutscht nach einer 71 bis auf Rang 7 zurück. Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul zünden hingegen im El Cardonal at Diamante den Turbo und wahren mit knallroten Auftritten die Chancen auf die wichtigen Topergebnisse.

Matti Schmid präsentiert sich bislang in Mexiko als Mr. Fehlerlos, denn schon zum Auftakt zeigte der noch 27-jährige eine hervorragende Performance und reihte sich nach einer makellosen 64 (-8) nur hinter Nick Dunlap (USA) und Sami Välimäki (FIN) ein. Am Freitag setzte er dann sogar noch eines drauf und knallte sogar eine fehlerlose 63 (-9) aufs Tableau, womit er die beiden noch überholte und so mit einem Schlag Vorsprung als Spitzenreiter ins Wochenende startet.

Zwar beginnt der Moving Day für Matti dann ganz ähnlich wie die Runden zuvor, das anfängliche Par 5 Birdie verpufft jedoch angesichts eines Dreiputtbogeys am darauffolgenden Par 3 regelrecht. Der erste Fehler im Turnier hinterlässt zwar vorerst keine Spuren, wie der sofortige Konter auf der 3 untermauert, nachlegen kann er jedoch nicht und da er auf der 7 erneut auf Level Par zurück rutscht, ist er zur Halbzeit der dritten Runde vorerst auch die Führungsrolle los.

Nach dem Turn drückt er mit Birdies auf der 10 und der 12 zwar wieder aufs Tempo, den Rhyhtmus der Vortage findet er aber auch weiterhin nicht. Richtig unangenehm wird es dann am Par 5 der 14, denn statt des nächsten Schlaggewinns tritt er sich mit Ungenauigkeiten im langen Spiel sogar ein weiteres Bogey ein. Antwort hat er darauf auf den verbleibenden Löchern dann keine mehr und muss sich so am Samstag mit der nur leicht geröteten 71 (-1) anfreunden. Damit ist er nicht nur die Führung los, sondern rutscht sogar bis auf Rang 7 zurück und startet mit satten vier Schlägen Rückstand auf Leader Garrick Higgo (RSA) in den finalen Sonntag.

Rosenmüller an Top 10 dran

Sowohl Jeremy Paul als auch Thomas Rosenmüller benötigen im Kampf um die Tourcard zwingend Topergebnisse, denn vom 140. bzw. 162. Platz im FedEx-Cup müssen die beiden noch unter die Top 100 um sich noch über die Fall Series der PGA Tour das Spielrecht sichern zu können. Mit einem geschafften Cut ist der erste Schritt dazu in Mexiko zwar gemacht, am Wochenende müssen beide nun vom 41. Platz aus aber gehörig zulegen um sich bei den tiefen Scores noch in die benötigte Leaderboardregion spielen zu können.

Thomas RosenmüllerMit einem wahren Paukenschlag startet Thomas Rosenmüller in die dritte Umrundung, denn am Par 4 der 10 lässt er nach starker Attacke gleich den Adler landen und kann so ein darauffolgendes Par 3 Bogey etwas besser verschmerzen. Lange muss er sich danach jedoch nicht in Geduld üben, denn mit einem roten Doppelpack schlägt er sofort wieder andere Töne an und da er auch aus dem Par 5 der 18 noch einen Schlag quetscht, klettert er bei den ultratiefen Scores zumindest ein wenig nach oben.

Nachdem er dann auch am Par 5 der 1 den erhofften Schlaggewinn eintütet und kurz danach auch auf der 4 ein Birdie findet, bastelt er an einer doch durchwegs ansehnlichen dritten Runde. Genug hat er damit aber noch nicht, stopft auch am Par 5 der 6 und der 7 die fälligen Birdieputts und unterschreibt so am Ende sogar die ganz starke 64 (-8), womit er als 16. durchaus noch gute Chancen auf das so dringend benötigte Topergebnis hätte.

Jeremy Paul zündet Turbo

Gleich von Beginn an drückt Jeremy Paul auf den Backnine voll aufs Tempo und stürmt mit scharfen Eisen und heißem Putter mit drei Birdies am Stück richtiggehend los wie von der Tarantel gestochen. Auch danach hält er die Taktzahl zunächst gekonnt hoch, wie der bereits vierte Schlaggewinn am Par 5 der 14 untermauert. Erst danach geht der Schwung ein wenig verloren, bis er noch vor dem Wechsel auf die Frontnine auch das Par 5 der 18 zu nützen weiß und sich so bereits an die Top 20 heranpirscht.

Jeremy PaulSofort legt er am Par 5 der 1 dann nach starker Attacke noch weiter nach, ehe die Birdiequelle nach und nach ziemlich versiegt. Zwar macht er mit Pars nicht vieles verkehrt, weitere Schlaggewinne kann er aber lange Zeit keine mehr auf die Scorecard schaufeln. Erst am abschließenden Par 3 passt dann noch einmal alles zusammen und mit seinem siebten Birdie unterschreibt er am Ende die makellose 65 (-7), was ihm, eine starke Schlussrunde vorausgesetzt, wohl vom 23. Platz aus noch die Chance auf das benötigte Topergebnis ermöglichen könnte.

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