Kategorie: us_pga_tour

Matti Schmid

Auf verlorenem Posten

Matti Schmid steigert sich am Freitag bei der Charles Schwab Challenge zwar zur 71 (+1), verpasst damit beim PGA Tour Event im Colonial CC jedoch recht deutlich den Sprung ins Wochenende.

Matti Schmid startete am Donnerstag Nachmittag mit zwei Birdies zwar nach Maß ins Turnier, verlor in Folge am hautengen Terrain des Colonial CC jedoch total den Faden und notierte am Ende nach gleich sieben Bogeys lediglich eine 75 (+5).

Damit wird der Weg ins Wochenende für den einzigen Deutschen im Feld am Freitag wohl bereits richtig weit, denn auf der einen Seite muss er die Aggressivität erhöhen um den Rückstand weghobeln zu können, auf der anderen Seite steigt so die Wahrscheinlichkeit auf weitere Fehler auf dem schwierigen Terrain drastisch an. Zumindest könnte die frühere Startzeit dem 26-jährigen einigermaßen in die Hände spielen.

Matti SchmidZumindest zu Beginn kann er die Tee Time jedoch noch nicht nützen, denn ausgerechnet am Par 5 der 11 tritt er sich nach eingebunkertem Wedge das erste Bogey ein. Auch auf der 12 bekommt er wieder Sand ins Getriebe und schlittert so prompt in den nächsten Schlagverlust. Danach bringt er erstmals etwas Stabilität ins Spiel, bis er nach überschlagenem Grün am Par 3 der 16 das bereits dritte Bogey ausfasst.

Matti Schmid mit heißer Phase

Erst nach dem Turn geht sich dann schließlich auf der 2 nach gefühlvollem Viermeterputt auch das erste Birdie aus, womit er sich selbst sichtlich die Initialzündung gibt, denn gleich danach locht er auch aus acht Metern und da er am Par 3 der 4 den Tee Shot perfekt zur Fahne knallt arbeitet sich mit dem Birdiehattrick sogar wieder auf Level Par zurück.

Nachdem er sich danach auf der 5 jedoch nicht mehr zum Par scramblen kann, endet die heiße Phase ziemlich abrupt. Zwar bringt er rasch wieder Stabilität ins Geschehen, weiteres Birdie will sich auf den letzten Löchern jedoch keines mehr ausgehen, weshalb er schlussendlich mit der 71 (+1) vorlieb nehmen muss, die ihn nach der 75 (+4) vom ersten Spieltag doch deutlich am Cut scheitern lässt.

Leaderboard Charles Schwab Challenge

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Matti Schmid

Unter die Räder gekommen

Matti Schmid kommt bei der Charles Schwab Challenge trotz eines sehenswerten Starts mit einer 75 ziemlich unter die Räder und reißt damit beim texanischen PGA Tour Event im Colonial CC bereits einen mehr als unangenehmen Rückstand auf die erwartete Cutmarke auf.

Stephan Jäger sagte nach den anstrengenden vier Tagen in Kentucky bei der PGA Championship kurzfristig seinen Start in Fort Worth ab, womit Matti Schmid sozusagen als deutscher Einzelkämpfer über die texanischen Fairways und Grüns marschiert. Auf dem ausgewiesenen Shotmaking Course wird es vor allem auf die Eisen ankommen, denn Ungenauigkeiten werden auf dem zwar nicht allzu langen dafür hautengen Geläuf traditionell ziemlich hart bestraft.

Trotz der Woche direkt nach dem Major kann sich das Starterfeld durchaus sehen lassen, denn neben den Lone Star Local Boys Scottie Scheffler und Jordan Spieth, geben sich neben Titelverteidiger Emiliano Grillo (ARG) etwa auch Collin Morikawa oder Max Homa (beide USA) die Ehre, womit es neben über 9 Millionen Preisgeld auch fette Weltranglistenpunkte abzustauben gibt.

Matti Schmid mit starkem Start

Der einzige Deutsche im Feld ist dann auch sofort auf Betriebstemperatur und holt sich dank einer starken Grünattacke prompt am anfänglichen Par 5 das erste Birdie ab. Auf den Geschmack gekommen wählt er auch am kurzen Par 4 danach die aggressive Strategie, was mit Pitch und Putt sofort ein weiteres Mal belohnt wird.

In Folge spult er recht souverän Pars ab, bis gegen Ende der Frontnine die Ungenauigkeiten dann zunehmen, was ihm sowohl am Par 3 der 8 als auch der 9 Bogeys aufbrummt und ihn noch vor dem Turn zurück auf Even Par fallen lässt. In dieser Tonart geht es auch auf den zweiten Neun nahtlos weiter, denn nach zu kurzer Annäherung und Wasserball findet er sich sogar plötzlich nur noch bei 2 über Par wieder.

Matti SchmidNur kurzzeitig kann er sein Spiel dann stabilisieren, ehe er sich auf der 14 mit weiteren Ausflügen ins Rough das nächste Bogey einfängt. Nachdem dann auf der 15 noch dazu der Putter streikt und ein weiterer verzogener Drive auch auf der 17 nur das Bogey ermöglicht, kommt er sogar lediglich mit der 75 (+5) zum Recording und reiht sich damit nur auf Rang 120 ein, womit der Weg ins Wochenende bereits richtig weit werden wird.

Charley Hoffman (USA) setzt mit einer 65 (-5) die vorläufige Bestmarke.

Leaderboard Charles Schwab Challenge

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Martin Kaymer

Deutscher Final-Horror

Martin Kaymer und Stephan Jäger notieren bei der PGA Championship tiefschwarze Finalrunden und kommen im Valhalla GC über Platzierungen jenseits der Top 70 nicht hinaus. Xander Schauffele (USA) feiert seinen ersten Majorsieg der Karriere.

Nach einer 68 (-3) am Donnerstag und einer 72 (+1) am Freitag cuttete Martin Kaymer durchwegs souverän ins Major-Wochenende und gab damit nach längerer Zeit auch wieder ein kräftiges Lebenszeichen von sich. Am Moving Day spulte der zweifache Major-Sieger dann seine bislang souveränste Runde der Woche ab, denn mit einer makellosen 68 (-3) kletterte er im Klassement um einige Ränge bis ins solide Mittelfeld nach oben.

Zwar liegen die Top 10 vor den letzten 18 Löchern bereits fünf Schläge weit entfernt, mit einer weiteren starken Runde wäre aber bei einem recht dichtgedrängten Leaderboard aber noch einiges möglich. Kommen soll es am Sonntag dann jedoch gänzlich anders.

Gleich zu Beginn macht er sich das Leben einigermaßen schwer, da er nach einer etwas zu langen Annäherung nur suboptimal zur Fahne chippt und den Dreimeterputt zum Par in Folge nicht im Loch unterbringt. Nachdem er sich dann auf der 2 und dem Par 3 der 3 neben dem Kurzgemähten einbunkert, hat er prompt die nächsten Bogeys auf der Scorecard kleben. Nur kurz kann er sein Spiel dann stabilisieren, bis auf der 6 und der 8 die nächsten Bälle versanden und er so bereits auf 5 über Par zurückfällt.

Erst zu Beginn der letzten neun Löcher fällt dann am Par 5 der 10 aus vier Metern auch der erste Birdieputt. Turnaround stellt das Erfolgserlebnis jedoch nicht dar, denn schon auf der 13 muss er nach einem Wasserball das sechste Bogey des Tages einstecken und schlittert gleich danach mit dem nächsten eingebunkerten Abschlag am Par 3 noch weiter retour.

Auf den letzten Bahnen fängt er sich dann zwar wieder und holt sich am Par 5 der 18 auch noch ein Birdie ab, mehr als eine 76 (+5) geht sich so am Sonntag jedoch nicht aus, was ihn am Ende nur auf Platz 73 einreiht.

Jäger nur mit der 78

Stephan Jäger stemmte nach Auftritten mit 70 (-1) und 71 (Par) Schlägen ebenfalls den Cut und sorgte so für eine aus deutscher Sicht hundertprozentige Cut-Ausbeute. Am dritten Spieltag lief dann lange Zeit so überhaupt nichts in seine Richtung, erst nach dem Turn fand der Bayer dann den gesuchten Rhythmus und kämpfte sich mit bärenstarken Frontnine sogar noch zu einer 70 (-1). Vom 60. Platz aus will er am Sonntag eigentlich den Schwung der letzten Löcher mitnehmen, allerdings geht von Beginn an so ziemlich alles schief was schiefgehen kann.

Stephan JägerGleich der Start geht gründlich daneben, nachdem er auf der 1 das Fairway nicht findet und sich so prompt das erste Bogey einfängt. Danach agiert er zwar von Tee bis Grün sehr solide, kann auf den darauffolgenden Löchern jedoch vorerst noch keinen Konter setzen. Auf der 6 wird es dann sogar wieder unangenehm, da er sich nach einer zu kurzen Annäherung nicht mehr zum Par scramblen kann und so auf bereits 2 über Par für den Tag abrutscht.

Des Schlechten nicht genug stolpert er am Par 5 der 7 dann nach Wasserball sogar in ein Doppelbogey und steckt damit endgültig im Leaderboard-Keller regelrecht fest. Erst danach bringt er erstmals etwas Stabilität ins Spiel, bis er sich auf der 13 und der 15 mit den nächsten Ausflügen ins H2O die nächsten Doubletten umhängt. Am Schlussloch geht sich dann zwar doch noch ein Birdie aus, mit der 78 (+7) beendet er das Major jedoch nur auf Rang 76.

Schauffele behält die Nerven

Anders als in der Vorwoch, wo Xander Schauffele am Finaltag noch von einem entfesselnd aufspielenden Rory McIlroy (NIR) geschlagen wurde, behält der Kalifornier diesmal die Nerven. Am Schlussloch stopft er sogar einen enorm stressigen Zweimeterputt zum Birdie und der 65 (-6), womit er Bryson DeChambeau (USA) (64) bei gesamt 21 unter Par noch um einen Schlag distanziert und so seinen ersten Majortitel der Karriere feiert.

Leaderboard PGA Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Martin Kaymer

Fehlerlos am Moving Day

Martin Kaymer klettert am Moving Day der PGA Championship mit einer fehlerlosen 68 (-3) um einige Ränge nach oben und nimmt den Finaltag aus dem soliden Mittelfeld in Angriff. Stephan Jäger findet lange Zeit keinen Rhythmus, kämpft sich mit bärenstarken Frontnine aber noch zu einer 70. Xander Schauffele und Collin Morikawa (beide USA) führen ein unglaublich dichtgedrängtes Leaderboard an.

Martin Kaymer und Stephan Jäger ließen in Kentucky an den ersten beiden Spieltagen nicht wirklich viel anbrennen und sorgten für eine aus deutscher Sicht hundertprozentige Cut-Ausbeute. Beide Spieler in schwarz-rot-gold konnten dabei sowohl am Donnerstag als auch am Freitag auf eine durchaus ansehnliche Birdiequote zurückblicken, allerdings gilt es nun am Wochenende die Fehler zu minimieren um sich vom hinteren Drittel des Klassements weiter in Richtung Norden orientieren zu können.

Martin Kaymer zeigt sich gleich zu Beginn hellwach und knallt sofort am Par 5 der 10 sein Wedge stark zur Fahne, was aus einem Meter prompt im anfänglichen Birdie mündet. Gleich am Par 3 danach kommt dann aber erstmals richtig Stress auf, nachdem der Bunkerschlag aber perfekt gelingt, kann er den postwendenden Ausgleich noch abwenden. Danach agiert der zweifache Major-Champion grundsouverän und darf sich schließlich auf der 15 nach gelochtem Dreimeterputt bereits über das zweite Birdie freuen.

Souverän spult er auf den darauffolgenden Löchern Pars ab, lässt so rein gar nichts anbrennen und bringt nach dem Turn auf der 3 auch den Putter so richtig auf Temperatur, wie ein Monsterputt aus elf Metern zum dritten Birdie eindrucksvoll beweist. Mehr will dann zwar nicht mehr gelingen, Martin bleibt jedoch den gesamten dritten Spieltag über fehlerlos und unterschreibt so schlussendlich die 68 (-4), die ihn bis ins solide Mittelfeld auf Rang 38 nach vor spült.

Jäger mit spätem Turnaround

Zwar parkt Stephan Jäger am Par 5 der 10 die Attacke gekonnt am Grün, muss danach aus 15 Metern den Putter jedoch dreimal bemühen und bringt sich so selbst um das anfängliche Birdie. Die ausgelassene Chance rächt sich auch rasch, denn nach verzogenem Drive erreicht er auf der 12 das Grün nicht und kann sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen. Auch danach hat er weiter mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was sich nach verzogenem Teeshot am Par 3 der 14 sogar in einem Doppelbogey entlädt, was ihn vorerst bis ans Ende des Klassements zurückrutschen lässt.

Stephan JägerIn dieser Tonart geht es auch danach munter weiter, denn ein Ausflug in den Grünbunker lässt ihn auf der 16 bereits auf 4 über Par zurückrasseln. Zwar holt er sich dann am Par 5 der 18 mit Chip und Putt auch das erste Birdie ab, schon die 1 hängt ihm aber nach weiterer versandeter Annäherung den nächsten Fehler um. Immerhin findet er kurz danach am Par 3 der 3 ein weiteres Birdie und gibt sich damit sozusagen selbst die so lange gesucht Initialzündung, denn gleich danach versandet zwar am kurzen Par 4 auch die Attacke wieder im Bunker, das nächste Birdie lässt er sich jedoch nicht nehmen.

Endlich im richtigen Rhythmus wirft dann auch das letzte Par 5 einen Schlaggewinn ab und da er danach den Teeshot am Par perfekt zur Fahne knallt und auf der 9 aus zwei Metern locht, arbeitet er sich mit dem späten Birdiehattrick sogar noch zu einer 70 (-1) und klettert damit zumindest ein paar Ränge bis auf Platz 60 nach oben.

Dichtgedrängte Spitze

An der Spizte des Klassements geht es richtig eng zur Sache, denn am Moving Day schiebt sich das vordere Drittel des Leaderboards noch dichter zusammen. Xander Schauffele (68) und Collin Morikawa (67) haben dabei am Finaltag die besten Karten in der Hand, teilen sich die beiden doch die Führungsrolle bei gesamt 15 unter Par. Nur um einen Schlag dahinter lauert nach der 67 (-4) Sahith Theegala (USA).

Shane LowryShane Lowry (IRL) trägt sich am Samstag mit der 62 (-9) sogar in die Geschichtsbücher ein und notiert mit die beste Runde, die je bei einem Major gespielt wurde, womit sich der Ire bei -13 mit Bryson DeChambeau (USA) (67) und Viktor Hovland (NOR) (66) Rang 4 teilt. Insgesamt liegen gleich 15 Spieler innerhalb von nur fünf Schlägen, womit ein megaspannender Finaltag garantiert sein dürfte.

Leaderboard PGA Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Martin Kaymer

Hundertprozentige Cut-Ausbeute

Sowohl Martin Kaymer als auch Stephan Jäger stemmen bei den PGA Championship den Cut und sorgen so im Valhalla GC für eine aus deutscher Sicht hundertprozentige Cut-Ausbeute. Scottie Scheffler steckt die dramatischen Szenen in den Morgenstunden perfekt weg und marschiert bis ins Spitzenfeld nach vor. Xander Schauffele diktiert weiterhin das Tempo.

Martin Kaymer gab zum Auftakt in Kentucky ein kräftiges Lebenszeichen von sich, denn nachdem er bei seinen letzten vier Major-Starts jedesmal am Wochenende scheiterte und auch auf der LIV-Tour heuer noch kein einziges Top 10 Resultat erreichte, zeigte die Formkurve vor den PGA Championship nicht gerade in die richtige Richtung. Mit einer 68 (-3) wusste der Düsseldorfer am Donnerstag dann aber zu überzeugen und startet als 18. sogar klar in Schlagdistanz zu den Top 10 in den Freitag.

Bevor die zweite Runde überhaupt beginnt überschlagen sich dann in den Morgenstunden die Ereignisse, denn ein Shuttlebus erwischt einen Fan und verletzt diesen tödlich, was die Polizei zu einer großräumigen Absperrung zwingt. Zwar wurden Spieler, Caddies und Coaches am Unfallort vorbeigeschleust, bei Scottie Scheffler (USA) gibt es jedoch ein wildes Missverständnis, was sogar zu einer vorübergehenden Verhaftung der Nummer 1 der Welt führt. Mit Polizeieskorte schafft es der Superstar aber schließlich doch noch rechtzeitig zu seiner Tee Time zurück in den Valhalla GC und spielt sich dort schließlich mit einer 66 (-5) bis ins Spitzenfeld nach vor.

Wie alle anderen muss sich auch Martin Kaymer etwas länger in Geduld üben und findet schließlich nur einigermaßen zäh in die Runde, denn zunächst verpasst er mit ungenauem Wedge am Par 5 der 10 das anfängliche Birdie und kann sich danach am Par 3 nach verfehltem Grün nicht mehr zum Par scramblen. Sofort steuert er aber gegen, denn nach einem lasergenauen Eisen lässt er dem Putter auf der 12 nur noch einen Meter Birdiearbeit übrig.

Mit dem Rough hat er jedoch auch weiterhin einige Schwierigkeiten, wie eine verzogene Annäherung inklusive verpasstem Up & Down auf der 16 unterstreicht. Nachdem dann auch auf der 17 der Abschlag das Ziel verfehlt und er erneut das Grün verfehlt, rutscht er bereits deutlich im Klassement zurück. Immerhin findet er rund um den Turn den Reset-Knopf, denn nach einem Par auf der 18, holt er sich aus drei Metern auf der 1 auch das nächste Birdie ab.

Nachsetzen kann er vorerst jedoch nicht und rutscht nach Problemen im Kurzspiel auf der 6 sogar wieder weiter zurück. Erneut hat er aber gleich am darauffolgenden Par 5 erneut die passende Antwort parat, nachdem er sich für eine sehenswerte Attacke belohnt. Schlussendlich unterschreibt er am Freitag zwar „nur“ die 72 (+1), diese lässt ihn dank der starken Auftaktrunde als 51. aber sicher ins Wochenende cutten.

Jäger „on the number“

Stephan Jäger wusste mit ansehnlicher Birdiequote am ersten Spieltag durchaus zu überzeugen, allerdings streute der Münchner schlicht zu viele Fehler ein um am Ende besseres als eine 70 (-1) notieren zu können. Immerhin liegt er damit vor der zweiten Umrundung klar auf Cutkurs und selbst die Spitzenränge hätte er mit einem starken Auftritt durchaus noch klar in Reichweite.

Stephan JägerMit soliden Pars findet Stephan am Freitag Nachmittag zunächst absolut stressfrei in die zweite Umrundung, nachdem er sich danach jedoch am Par 3 der 3 neben dem Grün einbunkert, kann er ein frühes erstes Bogey nicht mehr abwenden. Aus der Ruhe lässt er sich davon aber nicht bringen und dreht mit einem gelochten Viermeterputt bereits auf der 5 sein Score wieder auf Anfang.

Kurz vor dem Turn drückt er sein Tagesergebnis dann sogar erstmals in den roten Bereich, nachdem auf der 9 der Birdieputt aus drei Metern fällt. Das läutet auch eine durchaus starke Phase ein, denn kaum auf den Backnine angekommen parkt er am Par 5 der 10 die Attacke nur knapp vor dem Grün und schnürt so sogar den roten Doppelpack.

In Folg ebbt der sehenswerte Schwung jedoch wieder einigermaßen ab, denn erst im Finish kommt wieder Farbe aufs Tableau, nach zwei verfehlten Fairways auf der 16 und der 17 jedoch die eindeutig falsche. Immerhin nimmt er am Schlussloch noch ein wichtiges Par mit und stemmt so nach der 71 (Par) und als 67. „on the number“ noch den Cut.

Schauffele weiter on top

Xander Schauffele (USA) wird von der Konkurrenz am Freitag zwar etwas eingeholt, eine 68 (-3) reicht dem US-Amerikaner aber um weiterhin als Führender ins Wochenende abbiegen zu können. Tiger Woods (USA) hingegen ergeht es am zweiten Spieltag nicht wirklich gut, denn der Fanliebling bringt nur eine 77 (+6) zu Papier und scheitert damit deutlich am Sprung in den Moving Day.

Leaderboard PGA Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Martin Kaymer

Kaymer mit Lebenszeichen

Martin Kaymer gibt zum Auftakt der PGA Championship mit einer 68 (-3) ein kräftiges Lebenszeichen. Stephan Jäger notiert trotz zwischenzeitlicher Schwächephase beim zweiten Major des Jahres im Valhalla GC eine 70 (-1) und bringt sich damit komfortabel auf Cutkurs.

Vieles erinnerte in den letzten Jahren nicht mehr an Martin Kaymers Glanzzeit, als er etwa 2010 seinen ersten Major-Sieg bei den PGA Championship feiern durfte. Vor allem seit dem Wechsel zur LIV-Tour verschwand der Düsseldorfer auch in der Weltrangliste im absoluten Niemandsland, denn mittlerweile weist ihn diese lediglich auf Position 4338 aus. Auch die letzten Major-Starts unterstrichen die eher zähe Formkurve, denn bei den letzten vier Antreten verpasste er jedesmal den Cut. Selbst auf der LIV-Tour lief es heuer ohne ein einziges Top 10 Resultat noch nicht wirklich nach Wunsch. In Louisville allerdings gibt die ehemalige Nummer 1 der Welt dann zum Auftakt ein kräftiges Lebenszeichen von sich.

Am Donnerstag hat der zweifache Major-Champion den Bonus einer frühen Startzeit und zündet nach sehenswertem Parputt aus drei Metern auf der 1, bereits auf der 2 ein erstes starkes Eisen ins Grün, was er aus einem Meter rasch zum ersten Birdie verwerten kann. Zwar rutscht er nach verpasstem Up & Down am darauffolgenden Par 3 prompt wieder zurück, krallt sich aber schon auf der 4 aus zwei Metern das nächste Birdie, dass er jedoch mit einem Dreiputt aus 15 Metern abermals prompt wieder verspielt.

Martin KaymerWirklich lange muss er sich jedoch auch danach nicht in Geduld üben, da eine erfolgreiche Grünattacke am Par 5 der 7 mit dem bereits dritten Birdie belohnt wird. Das Hin und Her geht jedoch munter weiter, wie ein Dreiputtbogey aus zehn Metern am Par 3 danach beweist. Kaum auf den zweiten Neun angekommen, lässt er sich die Chance am Par 5 aus 2,5 Metern nicht vom Putter nehmen und drückt so sein Score einmal mehr zurück in den roten Bereich.

Zum ersten Mal muss er in Folge nicht nur nicht recht rasch den Ausgleich einstecken, sondern dreht mit dem nächsten Erfolgserlebnis aus drei Metern auf der 12 sogar weiter an der Birdieschraube. Auf den Geschmack gekommen, knallt er auf der 15 die nächste Annäherung perfekt zur Fahne und stellt aus nicht einmal zwei Metern bereits auf 3 unter Par. Im Finish wird es dann jedoch noch ungemütlich, denn nach verzogenem Drive erreicht er auf der 17 das Grün nicht und kann in Folge das nächste Bogey nicht mehr verhindern.

Zum Abschluss bessert er den Faux-pas am Par 5 der 18 dann nach starker Attacke aber wieder aus und bringt so zum Auftakt sogar die 68 (-3) zu Papier, womit es sich der zweifach PGA Championship Sieger als 18. in durchaus angenehmer und vielversprechender Position gemütlich macht. “ Ich hab die letzten Wochen endlich schmerzfrei trainieren können, was wirklich angenehm war. Es war vor allem auf den ersten Neun heute ein ziemliches Hin und Her, aber es ist dann mit Fortdauer immer besser geworden und die 68 ist schon ein ganz angenehmer Auftakt“, zeigt er sich mit seinen ersten 18 Löchern verständlicherweise zufrieden.

Jäger noch im roten Bereich

Anders als bei seinem Landsmann standen die Zeichen für Stephan Jäger bei den PGA Championship durchwegs gut, denn der Bayer spielte bislang die Saison seines Lebens, was er in Houston auch mit seinem ersten PGA Tour Sieg der Karriere krönte. Auch bei den übrigen Events machte er immer wieder klar, dass man ihn heuer durchwegs auf dem Zettel haben muss. Mit dem zweiten Major des Jahres hat er auch noch eine kleine Rechnung offen, denn vergange Jahr musste er sich beim Debüt mit Rang 50 anfreunden, womit er durchwegs wohl noch viel Luft nach oben hätte.

Zum Auftakt ist der Bayer dann gleich mit früher Tee Time ausgestattet und legt sich auch prompt am Par 5 der 10 die erste richtig gute Birdiemöglichkeit auf, allerdings ist der Putter in den Morgenstunden aus drei Metern noch nicht auf Betriebstemperatur. Das rächt sich auch sofort, denn auch am Par 3 danach streikt der 14. Schläger und brummt ihm mit einem Dreiputt aus gut 17 Metern sogar das erste Bogey auf. Immerhin stabilisiert er sein Spiel prompt wieder, der Putter verweigert aus kurzer Distanz jedoch auch auf der 13 wieder die Birdiemitarbeit.

Stephan JägerAuf der 15 entschließt sich das Gerät fürs Kurzgemähte dann aber langsam an der Party teilzunehmen, denn aus sechs Metern leuchtet schließlich das erste Birdie auf und da zwei Löcher später auch aus fünf Metern der Putt fällt, drückt er sein Score erstmals sogar in den roten Bereich. In dieser Tonart geht es auch auf den Frontnine weiter, denn auch aus vier Metern hat er auf der 1 sein Visier bestens eingestellt und drückt sein Tagesergebnis so schon auf 2 unter Par.

Das schärft in Folge auch die Eisen, wie eine lasergenaue Annäherung auf der 2 unterstreicht. Aus gerade mal 1,5 Metern ist so das nächste Birdie kein großes Problem. Wie aus dem Nichts kühlt der Putter dann aber schlagartig ab und hängt ihm auf der 4 und der 5 gleich zwei Dreiputtbogeys in Folge um. Die beiden Fehler scheinen auch ein ziemlicher Wirkungstreffer zu sein, denn auf der 6 verfehlt er das Grün und da er sich nicht mehr zur 4 scramblen kann, findet er sich endgültig erst bei Level Par wieder.

Immerhin findet er im Finish sichtlich wieder den gewinnbringenden Rhythmus und holt sich am Par 5 der 7 nach sehenswerter Attacke wieder das Minus zurück. Am Ende steht er so mit der 70 (-1) beim Recording und legt damit, trotz der Schwächephase nach dem Turn, als 47. eine durchaus gelungene Auftaktrunde hin.

Schauffele in eigener Liga

Xander Schauffele (USA) agiert am Vormittag in einer eigenen Liga. Der US-Superstar sammelt bei seiner Umrundung Birdie um Birdie auf und steht am Ende sogar mit der unglaublichen 62 (-9) beim Recording, womit er unter anderem mit sich selbst die bislang tiefste Auftaktrunde bei einem Major teilt.

Leaderboard PGA Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Stephan Jäger

Qual in Quail Hollow

Mit zu hoher Fehlerquote quält sich Stephan Jäger durch den Finaltag bei der Wells Fargo und fällt aus den Top 10 hinaus.

Stephan Jäger trat am Moving Day bei der Wells Fargo Championship selbst mit 5 Birdies auf der Stelle, hielt sich aber mit der Par-Runde noch in den Top 10. Für den ganz großen Wurf dürfte der Rückstand auf die Spitze zwar schon zu groß sein, dennoch winken fette Punkte und Preisgeld bei einer starken Finalrunde.

Am überlangen Eröffnungsloch verfehlt Jäger zwar das Grün, beweist dann aber mit Chip und Putt ein feines Händchen und kratzt erfolgreich das Par. Die pfeilschnellen und knochenharten Grüns mit 13 am Stimpmeter fordern jedoch am 2. Grün mit dem Dreiputt-Bogey aus 12 Metern ihren Tribut. Noch bitterer wird es am ersten Par 3 nach Schlag in den Grünbunker: erst mit dem zweiten Versuch kommt er auf die kurz gesteckte Fahne raus und gibt den nächsten Schlag ab.

Birdies durch Fehler komplett ausradiert

Die Serie der schwachen Eisenschläge setzt sich auch am zweiten Par 3 fort, diesmal ist jedoch das Kurzspiel messerscharf und vermeidet weiteren Scoreschaden. Am ersten Par 5, der leichten 7, findet der Bayer den Reset-Button und darf sich mit Birdie über sein erstes Erfolgserlebnis freuen. Zum Abschluss der Front 9 bügelt Deutschlands neuer PGA Tour-Star seinen Drive weit links weg und kann von dort nur vorlegen. Mit dem Bogey gibt er in Summe zwei Schläge ab und verabschiedet sich zur Halbzeit vorerst mal aus den Top 10.

Nach enttäuschender 5 am Par 5 zu Beginn der Back 9 ist es Zeit kreativ zu werden: aus 7 Metern chippt Jäger an der 11 zum Birdie ein. Das beflügelt sichtlich, Jäger locht bei der nächsten Gelegenheit quer übers halbe Grün zum nächsten Birdie ein und kehrt damit unter die Top 10 zurück. Das Par 3 der 13 mag Stephan weiterhin nicht, zum dritten Mal in dieser Woche verfehlt er das Grün und bekommt den Up & Down zum Par nicht mehr hin. Riesenpech an der kurzen 14: ein guter Chip legt den Rückwärtsgang ein und rollt unglücklich vom Grün: statt des logischen Birdies wird es aus der Senke sogar noch das Bogey, womit der Zwischenspurt wieder verpufft ist.

Am letzten Par 5 will das Birdie über Chip und Putt nicht gelingen und zu Beginn der Green Mile geht am 16. Grün wieder mit schwachem Kurzspiel ein Schlag verloren, womit die Top 10 in immer weitere Ferne rücken. Das zähe Schlussloch stellt Jäger auch noch ein Bein: von Rough zu Rough müht er sich in Richtung Grün vor und hat so keine Chance mehr aufs Par. Mit dem 7. Bogey des Tages notiert der Münchner nur die 75 (+4) und wird so noch bis auf Platz 21 zurückgereicht.

Rory McIlroy übernimmt im Duell mit Xander Schauffele von der 8 weg klar das Kommando und zieht mit Birdies und einem Eagle unaufhaltsam auf und davon. Der Amerikaner hat darauf keine Antwort und muss sich wie im Vorjahr mit Platz 2 begnügen. Rory kann sich am Schlussloch noch locker einen Wasserball und das Doppelbogey leisten um dennoch mit der 65 bei 17 unter Par mit satten 5 Schlägen Vorsprung seinen 4. Titel bei der Wells Fargo Championship einzusacken.

Endergebnis Wells Fargo Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Stephan Jäger

Jäger mit Schritt vor und zurück

Stephan Jäger radiert am Moving Day der Wells Fargo Championship seine 5 Birdies mit teils dicken Patzern wieder aus, hält sich aber in den Top 10.

Stephan Jäger machte am Freitag mit bester Tagesrunde (65) im gesamten Feld die verpatzte Auftaktrunde vergessen und startete sogar aus den Top 10 ins Wochenende beim PGA Tour Event von Quail Hollow: „Mit der Runde habe ich mich zurück ins Turnier geschossen, jetzt könnte ich mit zwei weiteren guten Runden sogar noch das Turnier gewinnen,“ gibt er sich gegenüber SKY optimistisch.

Über die schweren Anfangslöcher turnt sich der einzige Deutsche im Feld am Samstag bei der Wells Fargo Championship sicher hinweg, wobei nur an der 3 nach verzogenem Abschlag etwas Stress aufkommt. Über das Kurzspiel lässt er jedoch nichts anbrennen. Die erste sich bietende Birdiechance nutzt er eiskalt an der 4 aus vier Metern. Dafür wird es nichts mit dem Birdie am ersten Par 5, dem leichtesten Loch von Quail Hollow, nachdem der Chip aus dem Rough nicht nah genug zum Stock gelingt.

Jäger kann von Birdies nicht profitieren

Stephan JägerMit dickem Hals nagelt Jäger seinen nächsten Drive bis auf 30 Meter zur Fahne. Über Chip und Putt holt er sich das nächste Birdie ab. Am schwersten Loch der vorderen Platzhälfte, der 9, erwischt ihn das erste Bogey, nachdem der Abschlag im Rough landet und von dort das Grün mit dem nächsten Schlag nicht mehr erreichbar war.

Auf die Back 9 schwingt sich der Münchner mit einem Par 5-Birdie, das nach einem gefühlvollen Chip nur noch Formsache ist. An der 11 vermeidet er einen Schlagverlust nach schwachem Chip, indem er aus über 13 Meter seinen längsten Putt bislang im Turnier versenkt. Dafür kommt ein rechts weggeblockter Abschlag an der 12 teuer: Deutschlands PGA Tour Star muss den unspielbaren Ball mit Strafe droppen, erreicht erst mit dem vierten Schlag überhaupt das Grün und schiebt den Bogeyputt aus fünf Metern auch noch vorbei.

Das Doppelbogey kostet ein wenig die Sicherheit, ein Bogey an der 13 folgt nach ungenauem Chip und Putt. Die besten Birdielöcher der Back 9, die drivebare 14 und das letzte Par 5 nutzt der Bayer zu einem Bounce Back mit zwei Birdies, die ihn wieder zurück in die Top 10 bringen. In der Green Mile hat er an der 17 noch Glück, dass sein leicht weggepullter Grünschlag trocken bleibt. Dennoch wird es nach zu kurzem Chip das Bogey und somit am Ende nur die Par-Runde von 71 Schlägen. Mit Platz 6 bei 4 unter Par sind die Chancen auf das nächste Topergebnis voll intakt, wenn auch Spitzenreiter Xander Schaufele bereits um 8 Schläge enteilt ist.

Leaderboard Wells Fargo Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Stephan Jäger

Fantastischer Freitag

Stephan Jäger präsentiert sich am Freitag bei den Wells Fargo Championship in absoluter Topform und stürmt beim Elevated Event der PGA Tour im Quail Hollow Club mit einer fehlerlosen 65 (-6) bis unter die Top 10 nach vor.

Stephan Jäger hatte zum Auftakt in Charlotte im anspruchsvollen Wind vor allem auf den Backnine so seine liebe Mühe, denn nach drei Bogeys und einem Doppelbogey ging sich trotz dreier Birdies am Ende nur eine 73 (+2) aus, womit er im Elitefeld von nur 68 Spielern lediglich auf Rang 49 Platz nahm. Am Freitag hofft der 34-jährige nun wieder die Form der letzten Monate abrufen zu können um beim 20 Millionen Event auf die Überholspur abbiegen zu können.

Der Start kann sich auch durchaus sehen lassen, denn die schwierige 1 absolviert er ohne Probleme und schnappt sich mit einem gefühlvollen Putt aus gut vier Metern bereits auf der 2 das erste Birdie. Lange muss er sich auch danach nicht in Geduld üben, da er schon am Par 3 der 4 den Teeshot bis auf 2,5 Meter zur Fahne legt und prompt Birdie Nummer 2 eintütet.

Starker Birdierhythmus

Grundsouverän nimmt er danach Pars mit und reitet am drivebaren Par 4 der 8 die Attacke, die sich nur knapp neben dem Kurzgemähten einbremst. Mit Chip und Putt stellt das dritte Birdie so keinerlei Probleme dar. Nachdem dann zu Beginn der Backnine am Par 5 der 10 bereits der vierte Birdieputt den Weg ins Ziel findet, schließt der 34-jährige endgültig zu den Top 10 auf.

Stephan JägerDen zurechtgelegten Gameplan exekutiert er auch auf den darauffolgenden Bahnen exzellent, denn auf der anspruchsvollen Par 71 Wiese lässt er auch weiterhin nichts anbrennen und parkt schließlich am letzten Par 5 die Attacke stark am Grün. Zwar will der Adler aus vier Metern nicht landen, der bereits fünfte Schlaggewinn stellt jedoch nur noch Formsache dar.

Fehlerlos durchgezogen

In dieser Tonart biegt er auch in die Green Mile ab, denn am schwierigsten Schlussstretch des gesamten PGA Tour Kalenders locht er sogar auf der 16 von knapp außerhalb des Grüns und bastelt so mittlerweile an einer absolut fantastischen 2. Runde. Nachdem ihn dann auch das Schlussloch vor keine großen Probleme mehr stellt, unterschreibt er sogar die makellose 65 (-6) und pusht sich mit der fantastischen Runde bis unter die Top 10 nach vor.

Leaderboard Wells Fargo Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail
Matti Schmid

Hoffnung verputtet

Matti Schmid nimmt sich bei den Myrtle Beach Classic mit einem Dreiputtbogey am Schlussloch selbst die Hoffnung auf den Cut und geht beim PGA Tour Event im „The Dunes“ trotz einer 69 am Freitag leer aus.

Matti Schmid kam in South Carolina am Donnerstag nie wirklich ins Rollen und startete beim 4 Millionen Dollar Turnier in Myrtle Beach nur mit einer 73 (+2), womit sich nach den ersten 18 Löchern lediglich Platz 104 ausging. Am Freitag muss der 26-jährige nun den Turbo zünden, fehlen ihm auf das rettende Cut-Ufer doch bereits drei Schläge.

Gleich auf der 1 kann er den Rückstand dann etwas verringern, denn anders als am Vortag, wo er lange Zeit auf der Suche nach dem ersten Birdie war, geht sich am Freitag dank eines gelochten Viermeterputts sofort zu Beginn ein roter Eintrag aus. Nachlegen kann er längere Zeit jedoch nicht, immerhin macht er mit Pars aber auch nichts verkehrt. Erst kurz vor dem Wechsel auf die Backnine knallt er dann sein Eisen am Par 3 der 9 bis auf einen guten Meter zur Fahne und pirscht sich so immer näher an die gezogene Linie heran.

Matti SchmidWieder hat er danach mit ziemlich viel Leerlauf zu kämpfen, schafft es aber weiterhin fehlerlos zu bleiben und hält sich so in Schlagdistanz zur Wochenendmarke. Erst am letzten Par 5 darf er dann wieder durchatmen, nachdem Birdie Nummer 3 nach gelungener Attacke kein Problem darstellt. Ausgerechnet am Schlussloch tritt er sich dann aus knapp zwölf Metern mit einem Dreiputt noch das erste Bogey ein, weshalb sich der Cut am Ende mit der 69 (-2) nicht ausgeht.

Leaderboard Myrtle Beach Classic

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail