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Kategorie: us_pga_tour

Rot beendet

RBC HERITAGE – FINAL: Bernhard Langer beendet die RBC Heritage im Harbor Town GC zwar mit einer roten 69, kann damit aber kaum mehr Ränge gutmachen.

Bernhard Langer ging am Moving Day zur Halbzeit etwas die Puste aus, denn nach den ersten neun Bahnen klopfte er sogar vehement an den Top 10 an. Nach dem Turn aber wollte nicht mehr wirklich viel gelingen und da er sich nach drei Bogeys an einem sehr scorefreundlichen Samstag schließlich mit der 71 zufrieden geben musste, ist vor den letzten 18 Bahnen keine bessere Ausgangslage als Rang 63 möglich.

Erneut lässt dann das Par 5 der 2 nach starkem Chip und versenktem Putt einen schnellen Schlaggewinn springen, was ihn rasch in die roten Zahlen abtauchen lässt. Auch die zweite lange Bahn hat er dank eines gestopften 2,5 Meter Putts gut im Griff und kann sein Tagesergebnis so recht zeitnah weiter ausbauen. Zwar will bis zum Turn kein weiteres Birdie mehr gelingen, er bleibt jedoch die gesamten Frontnine über fehlerlos und kommt so bei 2 unter Par auf den zweiten Neun an.

Dort tritt er sich dann nach einer zu kurzen Annäherung und verpasstem Up & Down auf der 10 das erste Bogey ein, was wieder etliche Ränge kostet. Zwar setzt er mit gelochtem Dreimeterputt auf der 12 rasch den Konter, mehr will bis zum Ende aber nicht mehr gelingen, weshalb er sich schließlich mit der 69 (-2) und in Rang 58 zufrieden zeigen muss.

Webb Simpson (USA) krallt sich mit einer 64er (-7) Schlussrunde und bei gesamt 22 unter Par den Sieg.

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Bernhard Langer

Nach hinten gerutscht

RBC HERITAGE – 3. RUNDE: Bernhard Langer dockt nach den Frontnine sogar bereits an den Top 10 an, rutscht im Harbor Town GC mit durchwachsenen zweiten neun Bahnen aber noch weit zurück.

Bernhard Langer zeigte vor allem am Freitag eindrucksvoll, dass er noch ohne grobe Probleme mit den jungen Wilden mithalten kann. Mit einer 67 ließ er im Kampf um den Wochenendeinzug absolut gar nichts anbrennen und cuttete bombensicher im Mittelfeld ins Weekend. Am Moving Day will er nun klarerweise an die bereits erbrachte Leistung nahtlos anknüpfen.

Genau dieses Vorhaben geht dem deutschen Evergreen dann auch bestens auf, denn gleich auf der 1 versenkt er fast seine Annäherung und nimmt so ein Tap-in Birdie zum Start mit. Auch das Par 5 danach zeigt sich gnädig und lässt prompt den nächsten Schlaggewinn springen. Danach geht er es zwar etwas ruhiger an, bleibt aber fehlerlos und stopft auf der 8 aus gut drei Metern den nächsten Birdieputt, womit er zur Halbzeit seiner dritten Runde sogar bereits an den Top 10 andockt.

So starkt die Frontnine gelangen, so konträr verlaufen danach jedoch die Backnine. Zunächst erreicht er aus dem Rough auf der 10 das Grün nicht und nach verpasstem Up & Down muss er den ersten Schlagverlust am Samstag einstecken. Nachdem dann der Abschlag am Par 3 der 14 im Wasser hängenbleibt, geht es sogar auf nur noch 1 unter Par für den Tag zurück.

Als bereits alles auf eine leicht gerötete 70 hindeutet, überschlägt er am Schlussloch das Grün deutlich und kann sich schließlich auf der 18 nicht mehr zum Par scrambeln, womit er sogar mit der 71 (Par) und dem Rückfall bis auf Rang 63 leben muss. Tyrrell Hatton (ENG), Abraham Ancer (MEX), Ryan Palmer und Webb Simpson (beide USA) teilen sich bei gesamt 15 unter Par die Führungsrolle.

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Bernhard Langer

Voll mitgehalten

RBC HERITAGE – 2. RUNDE: Bernhard Langer hält im Harbor Town GC inmitten der jungen Wilden ganz stark mit und stürmt mit einer 67 ohne jegliche Probleme ins Wochenende der RBC Heritage.

Bernhard Langer mischt auch beim zweiten Turnier nach dem Tour-Comeback wieder mit und zeigte zum Auftakt, dass er mit seinen bereits 62 Lenzen keineswegs schon zum alten Eisen gehört. Mit einer 69 (-2) liegt er vor der zweiten Runde recht klar auf Cutkurs, Fehler darf sich der deutsche Evergreen aber keine erlauben, will er, anders als in der Vorwoche, diesmal das Wochenende erreichen.

Von Beginn an findet er sich dann auf den Backnine auch gut zurecht und übersteht die beiden schwierigen Bahnen der 10 und 11 unbeschadet. Auf der 12 geht sich dann mit einem gestopften Putt aus gut fünf Metern vom Vorgrün sogar der Sprung in den roten Bereich aus, den er mit einem weiteren starken Putt aus ähnlicher Distanz am Par 3 der 14 sogar rasch weiter ausbaut.

Erst auf den Frontnine kommt dann wieder Farbe ins Spiel, denn das Par 5 der 2 hat er gut im Griff und schraubt sein Tagesergebnis so immer weiter in den Minusbereich. Lediglich die 3 lässt einmal kurz eine wackelige Phase aufkommen, da ihn das verpasste Up & Down wieder bis an die gezogene Linie zurückwirft.

Langer zeigt sich aber keineswegs nervös, spult weiterhin sein Programm ab und steht nach Birdies auf der 6 und der 9 am Ende sogar mit der sehenswerten 67 (-4) beim Recording, was ihn bis auf Rang 28 nach vor marschieren lässt. Die Führung krallt sich Webb Simpson (USA), der zum bereits zweiten Mal die 65 (-6) notiert.

Eine “Schreckensmeldung” gab es für Nick Watney. Der US-Amerikaner wurde nach der Auftaktrunde als erster PGA Tour Spieler positiv auf Covid-19 getestet und befindet sich derzeit bereits in Selbstquarantäne.

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Auf Kurs gebracht

RBC HERITAGE – 1. RUNDE: Bernhard Langer packt zum Auftakt im Harbor Town GC eine 69 aus und bringt sich damit recht klar auf Kurs in Richtung Wochenende.

Beim Comeback der PGA Tour auf den Golfbühnen Amerikas mischt Bernhard Langer ein zweites Mal mit. Am Linksklassiker von Harbor Town wird der Deutsche Senior aber mehr auspacken müssen als Par-Runden um auch noch am Wochenende mitwirken zu dürfen. Erneut geht mit Rory McIlroy, Bryson DeChambeau oder Justin Thomas eine bärenstarkes 153 Mann-Feld an den Start.

Der Start gelingt dem 62-jährigen auch durchaus gut, denn nach starkem Chip spendiert ihm schon das Par 5 der 2 das erste Birdie. Danach allerdings wird es unangenehmer, denn eine zu kurze Annäherung und ein zu langer Chip bedeutet prompt den scoretechnischen Ausgleich. Des Schlechten noch nicht genug, wassert er am Par 3 danach den Teeshot und hat alle Mühe überhaupt noch das Bogey zu kratzen.

Mit der Distanzkontrolle hapert es auch danach weiterhin etwas, denn auch auf der 6 bleibt die Annäherung zu kurz, was sofort im nächsten Fehler mündet. Danach stabilisiert sich das Spiel des deutschen Evergreens zwar wieder, Zählbares bringt er auf den Frontnine aber nicht mehr auf die Scorecard.

Kaum auf der zweiten Platzhälfte angekommen tritt er dann aber spürbar aufs Gaspedal. Nach zwei starken Annäherungen lässt er sich weder auf der 10 aus knapp drei, noch auf der 11 aus knapp fünf Metern die Birdiechancen nehmen und gleicht sein Score so in Windeseile wieder aus. Auf den Geschmack gekommen stopft er dann auch auf der 13 und der 15 noch zwei Birdieputts, womit er zum Auftakt mit der 69 (-2) ins Ziel kommt und so als 45. recht klar auf Cutkurs liegt.

Die Führung teilen sich Ian Poulter (ENG) und Mark Hubbard (USA), die beide am Vormittag mit 64er (-7) Runden zurück ins Clubhaus kommen.

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Knapp vorbei

CHARLES SCHWAB CHALLENGE – 2. RUNDE: Bernhard Langer notiert im Colonial CC erneut eine 70, scheitert damit jedoch knapp um zwei Schläge am Cut.

Bernhard Langer zeigte zum Auftakt inmitten eines absoluten Weltklassefeldes – die Top 5 der Welt stehen geschlossen am Start – dass er auch mit 62 noch lange nicht zum alten Eisen zählt. Mit einer 70 (Par) gelang der Auftakt durchaus souverän, dennoch muss er am Freitag etwas zulegen um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.

So richtig aufgehen will das Vorhaben dann aber nicht, denn ein schnelles Birdie am Eröffnungs Par 5 verpasst er und da sich dann auf der 3 nach verzogener Annäherung und einem eingebunkerten Ausflug danach nur ein Bogey ausgeht, rutscht er sogar recht unangenehm zurück. Zwar kann er auf der 6 mit einem gelochten 3,5 Meter Putt sein Score wieder ausgleichen, mehr will auf den Frontnine aber nicht gelingen.

Auf der 10 verschärft sich die Situation dann im Hinblick auf den Wochenendeinzug noch deutlicher, denn ein Dreiputtbogey ist das klar letzte, was der Evergreen gebrauchen kann. Lange Zeit läuft er dann dem erneuten scoretechnischen Ausgleich hinterher. Erst kurz vor Schluss auf der 17 kann er dann aus drei Metern noch ein Birdie mitnehmen, um den Cut noch zu stemmen kommt dieses aber zu spät. Mit der zweiten 70 (Par) scheitert Bernhard Langer als 79. am Aufstieg ins Wochenende.

Harold Varner III (USA) zeigt auch am Freitag wieder starkes Golf und geht nach der 66 (-4) und bei gesamt 11 unter Par als Leader in den Moving Day.

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Souverän zur 70

CHARLES SCHWAB CHALLENGE – 1. RUNDE: Bernhard Langer startet beim Comeback Turnier der PGA Tour im Colonial CC mit einer soliden 70, muss am Freitag aber etwas zulegen, soll sich der Cut in Texas ausgehen.

Satte drei Monate ist es mittlerweile bereits her, als die grassierende Coronavirus-Pandemie die PGA Tour nach der Auftaktrunde des Players zum Abbruch zwang. Seither war es im Golfsport gespenstisch still, denn rund um den Globus mussten alle namhaften Touren pausieren. Bis jetzt, denn ab Donnerstag feiert die PGA Tour im Colonial CC von Fort Worth das lang ersehnte Comeback.

Mit einem wahren Weltklassefeld – die Top 5 der Welt stehen geschlossen am Start – ist das Comeback Turnier der Tour so gut besetzt wie ansonsten eigentlich nur Majors und WGC-Events. Mittendrin auch Evergreen Bernhard Langer, der als Charles Schwab Cup Sieger ebenfalls einen Startplatz ergatterte.

Gut reingefunden

Gleich der Start gelingt dem Oldie dann richtig gut, denn eine starke Annäherung weiß er auf der 10 aus gut drei Metern prompt auszunützen. Gekonnt notiert er auf den folgenden beiden Bahnen dann Pars, ehe er am Par 3 der 13 aus 15 Metern den Putter dreimal bemühen muss und so wieder auf Level Par zurückfällt. Recht unaufgeregt reiht er dann die Pars aneinander, bis er kurz vor dem Turn die Annäherung einbunkert und sich so sein zweites Bogey eintritt.

Kaum auf den Frontnine angekommen dreht er sein Score aber nach gefühlvollem Chip am Par 5 der 1 wieder auf Level Par zurück. Auch danach stellt die vordere Platzhälfte so etwas wie eine Wiederholung seiner ersten neun Löcher dar, denn wieder wird ihm mit der 4 ein Par 3 zum Verhängnis und wirft ihn wieder zurück. Erst danach enden die Parallelen und Bernhard dreht sein Score noch einmal auf Anfang, nachdem auf der 7 nach messerscharfer Annäherung der Birdieputt aus 1,5 Metern fällt.

Damit startet der mittlerweile bereits 62-jährige mit einer soliden 70 (Par), muss als 78. am Freitag aber mit später Startzeit seinen Fuß voll am Gaspedal lassen, soll sich am engen und nicht allzu langen Shotmaking Course der Cut und somit Preisgeld ausgehen. Justin Rose (ENG) und Harold Varner III (USA) teilen sich die Führungsrolle nach 63er (-7) Runden.

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Abschluss im Rekordtempo

PUERTO RICO OPEN – FINAL: Alex Cejka marschiert am Sonntag im Coco Beach GC im Rekordtempo zur abschließenden 68 und klettert damit noch um ein paar Ränge nach oben.

Alex Cejka konnte an den ersten beiden Spieltagen zwar nicht mit knallroten Runden und zahlreichen Birdies glänzen, zumindestens erreichte der Routinier aber sein Minimalziel und stemmte mit einer 70 (-2) am Freitag den Cut. Um am Wochenende allerdings in die lukrativen Preisgeldregionen kommen zu können, wird er wohl Runden in den 60ern abspulen müssen.

Allerdings verlaufen die Frontnine am Samstag regelrecht kunterbunt. Mit dem Start und einem schnellen Par 5 Birdie auf der 2 kann er sich noch zufrieden zeigen, ab der 4 wird es aber zusehends ungemütlicher. Den ersten Fehler kann er noch schnell egalisieren, drei Bogeys in Folge danach werfen ihn aber bis ans Ende des Klassements zurück. Zumindestens geht sich kurz vor dem Turn auf der 9 dann auch noch ein weiteres Birdie aus.

Initialzündung stellt das Erfolgserlebnis aber nicht dar, denn die Backnine verlaufen zwar deutlich weniger farbenfroh als die ersten neun Bahnen, zwei Bogeys muss er auf der 13 und der 17 aber eintragen und zementiert sich so regelrecht am unteren Ende ein. Ein abschließendes Birdie stellt am Weg zur 74 (+2) so nur noch Ergebniskosmetik dar. Als 69. und letzter des Klassements muss er somit am Finaltag alleine ohne Flightpartner die letzten 18 Bahnen in Angriff nehmen.

Blitzschnell zurück ins Clubhaus

Regelrecht in Windeseile hat er dann auch die Frontnine abgespult, denn für die ersten neun Bahnen benötigt er gerade mal eine Stunde und achtzehn Minuten und sammelt dabei auf der 1 und der 3 zwei Birdies auf, die ihn leicht am Leaderboard in Richtung Norden klettern lassen.Das unglaubliche Tempo behält er mit freier Bahn vor ihm auch auf der hinteren Platzhälfte bei und klopft regelrecht ein Par nach dem anderen auf die Scorecard.

Erst auf der 14 und der 15 werden ihm diese dann etwas zu langweilig und er schnürt noch einen Birdiedoppelpack, der die Runde in die 60er dreht. Nach nur 2 Stunden und 52 Minuten unterschreibt er so die 68 (-4) und beendet damit die Puerto Rico Open zumindestens noch versöhnlich auf Rang 60. Viktor Hovland (NOR) sichert sich mit einer 70er (-2) Finalrunde und bei gesamt 20 unter Par den Sieg.

>> Leaderboard Puerto Rico Open

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Minimalziel erreicht

PUERTO RICO OPEN – 2. RUNDE: Alex Cejka erreicht im Coco Beach GC mit einer souveränen 70 das Minimalziel Cut.

Da sich die Topstars des Golfbusiness in Mexiko im Rahmen des WGC-Eliteturniers messen, kommt Alex Cejka auch ohne Tourkarte zu einem weiteren Start auf der PGA Tour. In Puerto Rico stehen unter anderem Bill Haas, Fabian Gomez oder Viktor Hovland in den Teeboxen.

Alex beginnt auch sofort richtig gut, denn gleich auf der 10 legt er sich eine Birdiechance auf und verwertet gekonnt. Allerdings kann er das Erfolgserlebnis nicht so richtig zu einer Aufbruchsstimmung nützen, denn schon die 13 lässt ihn nach verpasstem Up & Down wieder auf Level Par zurückfallen und kurz vor dem Turn tritt er sich nach verzogenem Abschlag sogar ein Par 5 Bogey ein.

Lange muss er sich aber nicht gedulden, ehe der scoretechnische Ausgleich gelingt, denn mit der 2 hat er das nächste Par 5 wieder gut im Griff. Danach allerdings schläft das Spiel des gebürtigen Tschechen regelrecht ein, denn bis zum Schluss notiert er ein Par nach dem anderen und unterschreibt so schließlich eine 72 (Par), womit er sich knapp hinter der prognostizierten Cutmarke einpendelt.

Souveräner Freitag

Am Freitag benötigt er mit früher Startzeit nur vier Bahnen um sich auf Wochenendkurs zu bringen: vom Fairway fällt sein Putt zum wichtigen frühen Birdie. Am anschließenden Par 5 legt der 49-jährige mit Chip und Putt zum nächsten Schlaggewinn nach. Fehlerlos erreicht er den Turn und verteidigt somit einen Schlag Puffer.

Alex setzt auch danach seine fehlerlose Vorstellung fort und segelt trotz wenig Puttglück sicher Richtung Wochenende. Erst drei Löcher vor Schluss fällt noch ein Birdieputt ins Loch, der auch notwendig war, weil er den Tee-Shot an der 17 verzieht und nach Strafschlag sein erstes Bogey einstecken muss. Die 70, 2 unter Par, wird somit auch reichen um Preisgeld aus Puerto Rico mitzunehmen.

>> Leaderboard Puerto Rico Open

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Größere Kiesel

PEBBLE BEACH PRO-AM – FINAL: Alex Cejka marschiert am windigen Finaltag noch bis ins Mittelfeld vor und holt noch mehr “Kies” in Pebble Beach.

Mit ein paar Einsätzen auf der PGA Tour hält sich der mittlerweile 49-jährige Alex Cejka weiter fit für den absehbaren Einstieg in die Senioren Tour. Der Deutsche Routinier darf in dieser Woche beim berühmten Pro-Am am klassischen Linkskurs von Pebble Beach ran ans Tee. Gespielt wird jeweils eine Runde auf drei Kursen, nach denen am Samstag der Cut angesetzt wird. Phil Mickelson versucht seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Cejka ist der einzige Deutsche im Feld und eröffnet am Kurs von Pebble Beach, mit dem er sichtlich gut zurechtkommt.

Zwar muss er auf der 1 ein schnelles Bogey notieren, kontert mit einem Eagle aber perfekt und baut sein Score mit zwei weiteren Birdies schnell aus. Kurz vor dem Turn wird es dann mit einem Bogeydoppelpack zwar wieder unangenehmer, diese egalisiert er auf den Backnine aber mit weiteren Erfolgserlebnissen und steht so am Ende mit der 69 (-3) beim Recording. Am Freitag wartet nun Spyglass Hill auf den Routinier.


2. RUNDE: In Spyglass Hills tritt der Putter in den Generalstreik und verweigert vor allem auf den ersten 9 Löchen 10 bis 18 beinahe komplett die Birdiearbeit. Erst an der 18, kurz vor dem Turn, gelingt der erste Schlaggewinn, der aber auch zu keiner Initialzündung führt.

Auf den vorderen 9 schleichen sich zusätzlich Fehler im langen Spiel ein, die zu drei Bogeys führen. Das zweite Birdie am letzten Par 5 rettet nicht mehr als die 73 (+1), mit der Cejka vom 24. bis auf den 66. Rang zurückgereicht wird. Damit wird die Samstags-Runde in Monterey Peninsula zu einem harten Kampf um den Cut werden.


3. RUNDE: Mit zwei schnellen Birdies verschafft sich der 49-jährige gleich in der Anfangsphase ein wenig Luft. Jedoch kommt noch vor der Halbzeit mit zwei Bogeys wieder Stress auf. Der Tanz auf der Cutmarke setzt sich in Monterey Peninsula auch auf den Back 9 mit Birdie und Bogey fort. Erst am Schlussloch, einem Par 4, erzwingt Cejka mit Birdie die zartrote 71 (-1) und rutscht bei insgesamt 3 unter Par mit dem letzten Schlag in die Finalrunde.


4. RUNDE: Bei verschärften Bedingungen mit bögigem Wind am Finaltag hat auch Cejka alle Hände voll zu tun, sein Score in Pebble Beach zusammenzuhalten. Von der 10 weg kann er mit zwei schnellen Birdies die unvermeidlichen Bogeys halbwegs egalisieren. Auf den berühmten Löchern 17 und 18 an der Pazifikküste entlang setzt es jedoch weitere Schlagverluste, die ihn nur bei 2 über Par die vorderen 9 Löcher in Angriff nehmen lassen. Seine letzten 9 Bahnen des Turniers absolviert der Routinier jedoch perfekt, sammmelt noch zwei Birdies auf und marschiert mit beachtlicher Par-Runde über die Ziellinie, die für eine Verbesserung vom 55. auf den 32. Platz sorgen sollten.

Der Kanadier Nick Taylor hält Titelverteidiger Phil Mickelson an seiner Seite gekonnt in Schach und feiert bei 19 unter Par einen überlegenen Sieg, vier Shots vor Kevin Streelman und fünf vor Mickelson.

 

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Mittendrin

RSM CLASSIC – FINAL: Alex Cejka hat bei etwas schwierigen Bedingungen ordentlich zu kämpfen und beendet das Turnier im Sea Island Resort mit einer 71 im Mittelfeld.

Alex Cejka hatte am Samstag erstmals in dieser Woche etwas Mühe sein ansonsten bärenstarkes Spiel weiter durchzuziehen, rettete sich dank eines starken Intermezzos von gleich vier Birdies auf nur fünf Löchern zu einer 69 (-1). Dennoch büßte er damit einige Ränge ein und nimmt die Finalrunde nur vom vorderen Mittelfeld aus in Angriff. Kann er am Sonntag die Fehler vermeiden und weiter Birdies auf die Scorecard zaubern, scheint ein Topergebnis, trotz vier Schlägen Rückstand auf die Top 10, wohl noch machbar.

Wie schon am Moving Day startet Alex auch am Finaltag wieder mit einer Parserie sehr souverän und weiß danach mit der 7 auch das einzige Par 5 der Frontnine mit dem ersten Birdie gut auszunützen. Allerdings hat er danach mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und erreicht auf der 8 erst mit dem vierten Schlag das Grün und muss so schließlich sogar ein bitteres Doppelbogey einstecken.

Aus der Ruhe lässt er sich zwar nicht bringen und notiert danach zwei weitere Pars, auf der 11 bunkert er sich dann aber vor dem Grün ein und kann das Par nicht mehr kratzen. Erst der 15, dem zweiten und letzten Par 5 am Seaside Course, kann er dann nach gelungener Grünattacke den nächsten Schlaggewinn entlocken und arbeitet sich so wieder etwas an den Ausgangspunkt heran.

Da auf den verbleibenden Bahnen allerdings weder positives noch negatives passiert, unterschreibt er am Ende die 71 (+1), womit er die angepeilten Topränge doch schließlich recht deutlich verpasst und sich mit einem 35. Platz zufrieden geben muss. Tyler Duncan (USA) setzt sich im Stechen am zweiten Extraloch gegen Webb Simpson (USA) mit Birdie gegen Par durch und sichert sich so den Titel bei gesamt 19 unter Par.

>> Leaderboard RSM Classic

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