Advertisement

Schlagwort: the belfry

Drittes Topergebnis

BRITISH MASTERS – FINAL: Hurly Long spielt im The Belfry bis zuletzt um den Sieg mit, muss sich nach einem abschließenden Fehler und der 73 (+1) jedoch mit Rang 6 zufrieden geben, was aber immerhin sein bereits drittes Topergebnis in dieser Saison darstellt. Yannik Paul verpasst die Top 10 nur hauchdünn um einen einzigen Schlag.

Hurly Long präsentiert sich bislang im The Belfry von seiner allerbesten Seite, denn nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen geht er sogar als Spitzenreiter mit einem Schlag Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Moving Day und wird am Samstag verständlicherweise alles daran setzen weitere Birdies auf die Scorecard zu bringen. Mit Yannik Paul stemmte noch ein zweiter Deutscher im soliden Mittelfeld den Cut.

Von Beginn an hat Hurly Long am Samstag dann aber mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, was nach Abschlag ins Rough und überschlagenem Grün bereits auf der 2 erstmals bestraft wird. Ein weiterer wild links weggeschlagener Drive kostet dann auf der 5 bereits den nächsten Schlag und da er auf die Fehler die gesamten Frontnine über nicht reagieren kann, ist er nicht nur die Führungsrolle los, sondern biegt sogar mit drei Schlägen Rückstand auf den Spitzenreiter auf die zweiten neun Löcher ab.

Auch auf den zweiten Neun hat er zunächst mit Problemen zu kämpfen, wie zwei weitere Bogeys nach verpasstem Up & Down und Wasserball am Par 3 der 12 beweisen. Danach allerdings schärft der 27-jährige den Fokus und krallt sich nach starker Annäherung aus dem Rough auf der 13 das erste Birdie. Auf den Geschmack gekommen überredet er auch die beiden Par 5 Löcher der hinteren Neun zu roten Einträgen und pusht sich so schlussendlich mit der 73 (+1) und bei gesamt 8 unter Par in die erste Verfolgerrolle von Thorbjorn Olesen (DEN), der bei -11 in den Sonntag startet.

Mit einem frühen Birdie nach erfolgreicher Grünattacke am Par 5 der 3 lässt sich die Finalrunde dann richtig gut an, allerdings verliert er in Folge etwas die Sicherheit, was sich zunächst nach verzogenem Abschlag auf der 5 im scoretechnischen Ausgleich und kurz vor dem Turn nach weiteren Problemen im langen Spiel sogar in einem Bogeydoppelpack manifestiert. Bei einem Zwischenstand von 2 über Par für den Tag muss er sich vorerst aus dem Titelkampf verabschieden.

Frei nach dem Motto “Aufgegeben wird nur ein Brief” drückt er vor den letzten neun Löchern dann die Reset-Tase und arbeitet sich mit fehlerlosem Spiel und Birdies auf der 13 und der 15 noch einmal bis auf einen Schlag an den Spitzenreiter heran, ein abschließender Fehler auf der 18 macht dann jedoch endgültig klar, dass es mit dem ersten Sieg zumindest in dieser Woche noch nichts wird. Mit der 73 (+1) beendet Hurly Long das Turnier aber auf dem starken 6. Platz und fährt so sein bereits drittes Topergebnis der Saison auf der DP World Tour ein.

Top 10 hauchdünn verpasst

Yannik Paul hat einige Schwierigkeiten richtig in Fahrt zu kommen, denn die gesamten Frontnine über läuft er vergeblich dem ersten Birdie hinterher und muss parallel dazu auf der 5 noch dazu ein Bogey einstecken. Nach elf birdielosen Löchern gelingt dann nach starkem Tee Shot am Par 3 der 12 der Ausgleich und dank weiterer Birdies auf beiden Par 5 Löchern der hinteren Platzhälfte geht sich am Ende sogar eine 70 (-2) aus, womit er am Sonntag mit einer weiteren starke Runde sogar noch klar alle Chancen auf ein Topergebnis hätte.

Ausgerechnet das Par 5 der 3 brummt ihm am Sonntag dann nach verzogenem Abschlag ein frühes Bogey auf, dass er aber gut wegsteckt, denn dank heißem Putter auf der 5 und einem sehenswerten Teeshot am Par 3 der 7 gehen sich auch die ersten roten Einträge bei der finalen Umrundung aus, was ihn voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen auf die letzten neun Löcher abbiegen lässt.

In Folge spult Yannik zwar richtig souverän die Pars ab, läuft aber lange Zeit dem nächsten Erfolgserlebnis hinterher. Auf der 16 geht sich dann aber spektakulär mit einem gelochten Bunkerschlag der nächste rote Eintrag aus, der ihn auch erstmals unter die Top 10 pusht. Nachdem der Abschlag am Schlussloch jedoch versandet, muss er auch noch ein abschließendes Bogey notieren, was ihn zwar mit der 71 (-1) zum vierten Mal eine rote Runde unterschreiben lässt, ihn jedoch als 16. knapp nicht unter die Top 10 bringt.

Thorbjorn Olesen (DEN) holt sich mit einem fantastischen Finish – der Däne beendet das Turnier mit Eagle und Birdie – und der 73 (+1) bei gesamt 10 unter Par mit einem Schlag Vorsprung auf Sebastian Soderberg (SWE) den Sieg.

Leaderboard British Masters

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Hurly an der Spitze

BRITISH MASTERS – 2. RUNDE: Hurly Long packt am Freitag im The Belfry auf seine 67er Auftaktrunde eine 68 drauf und geht als großer Gejagter ins Wochenende. Auch Yannik Paul stemmt am ehemaligen Ryder Cup Gelände den Cut.

Hurly Long trat zum Auftakt im berühmten The Belfry eine wahre Birdielawine los und musste nach einer 67 (-5) schließlich nur Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) am Leaderboard knapp den Vortritt lassen. Am Freitag Nachmittag hofft er nun auf die nächste knallrote Runde um am ehemaligen Ryder Cup Gelände in bestmöglicher Position ins Wochenende starten zu können. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele liegen nach den ersten 18 Löchern auf Cutkurs.

Hurly Long reiht am Nachmittag auf den Backnine Par an Par. Zwar macht er damit nichts verkehrt und hält sich auch wacker im Spitzenfeld, Richie Ramsay (SCO) an der Spitze kommt er so jedoch noch nicht näher. So blass die hinteren neun verliefen, so gewinnbringend gestalten sich die Frontnine, denn von der 1 weg setzt er zu einem fantastischen Zwischensprint mit gleich vier Birdies in Folge an und stopft nach kurzer Schaffenspause auch auf der 6 den fälligen Birdieputt, womit er sich souverän bis an die alleinige Spitze spielt. Zwar brummt ihm nach gleich zwei Ausflügen in die Bunker die abschließende 9 noch das einzige Bogey auf, mit der 68 (-4) geht Hurly Long jedoch als großer Gejagter in den Samstag.

Wie erhofft geht sich für Yannik Paul gleich am Par 5 der 3 ein schnelles Birdie aus, allerdings kann er an das Erfolgserlebnis auf den Frontnine nicht weiter anknüpfen und rutscht mit Bogeys auf der 6 und der 9 noch vor dem Turn sogar in den Plusbereich zurück. Auf der 13 rutscht er dann sogar noch weiter zurück, ehe er sein Tagesergebnis spektakulär mit einem Eagle auf der 15 wieder zurechtrückt. Da sich dann auch am letzten Par 5 der Runde noch ein Schlaggewinn ausgeht, marschiert er sogar noch mit der zweiten 71 (-1) ins Ziel und stemmt damit nicht nur locker den Cut, sondern geht als 27. sogar aus recht ansprechender Position in den Moving Day.

Vergebliche Zitterpartie

Marcel Schneider macht sich von Beginn an daran den aufgerissenen Rückstand auf die Cutmarke wegzuhobeln, denn mit gleich drei Birdies in Folge stürmt er mit Riesenschritten im Klassement nach vor. Selbst ein Bogey danach bremst den Vorwärtsdrang nur kurz ein, wenngleich er nach einem Birdiedoppelschlag danach auch auf der 9 noch einen Schlag abgeben muss. Nach weiterem Fehler auf der 11 entfernt er sich sogar noch weiter, pusht sich mit drei Birdies auf den folgenden Löchern aber wieder auf Wochenendkurs. Da er sich zum Abschluss jedoch wie schon am Vortag erneut ein Bogey einfängt, zittert er nach der 68 (-4) lange um den Cut. Schlussendlich als 69. jedoch vergeblich.

Sebastian Heisele startet zwar mit einem Birdie nach Maß, verliert in Folge aber den gewinnbringenden Schwung total und häuft bis zum Turn drei Bogeys an, was ihn deutlich hinter die prognostizierte Cutmarke zurückrutschen lässt. Nach einem weiteren Fehler auf der 12 bäumt er sich mit Birdies zwar noch einmal auf, am Ende leuchtet jedoch mit zu vielen Fehlern nur die 74 (+2) auf, womit er als 85. recht klar den Sprung ins Wochenende verpasst.

Dank zweier Birdies am Par 5 der 3 und der 5 tastet sich Marcel Siem nach den ersten gespielten Bahnen etwas näher an die Cutmarke heran, rutscht jedoch mit einem Doppelbogey am Par 3 der 7 wieder auf den Ausgangspunkt zurück und kommt nach weiterem Fehler sogar nur im schwarzen Bereich in der 10. Teebox an. Auch auf den zweiten Neun kommt er nicht mehr wirklich ins Laufen und kann gerade mal einen weiteren Fehler noch auskontern, was ihn mit der 73 (+1) und als 98. doch recht klar am Cut scheitern lässt.

Matti Schmid gibt am Freitag gehörig Gas und sammelt auf fehlerlosen Frontnine vier Birdies auf, was ihn angesichts der verpatzten Auftaktrunde jedoch noch nicht wirklich nah an die gezogene Linie heranbringt. Nach dem Turn schleichen sich dann auch Fehler ein, was schließlich “nur” die 69 (-3) ermöglicht. Damit steigert er sich zwar klar, der Cut ist nach der 79 (+7) vom Vortag als 110. aber außer Reichweite.

Nicolai von Dellingshausen tritt gleich auf den ersten Löchern am Freitag Nachmittag den Rückzug aus dem Cutbereich an, denn mit drei anfänglichen Bogeys hätte der Start kaum zäher ausfallen können. Erst danach stabilisiert er sein Spiel und findet schließlich am Par 5 der 17 auch das erste Birdie. Ein weiterer roter Eintrag auf der 1 lässt dann noch einmal Hoffnung aufkeimen, die er sich mit weiteren Fehlern gegen Ende aber wieder zerstört. Nach der 77 (+5) geht sich als 120. in dieser Woche für den 29-jährigen kein Preisgeld aus.

Leaderboard British Masters

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Birdielawine

BRITISH MASTERS – 1. RUNDE: Hurly Long drückt zum Auftakt im The Belfry gehörig aufs Gas und muss nach gleich acht Birdies und der 67 (-5) lediglich Thorbjorn Olesen (DEN) und Ryan Fox (NZL) knapp um einen Schlag den Vortritt lassen. Auch Yannik Paul, Nicolai von Dellingshausen und Sebastian Heisele biegen auf Cutkurs in den zweiten Spieltag ab.

Hurly Long, Matti Schmid und Kollegen sind der Einladung des ehemaligen Masters-Champions Danny Willett zum Betfred British Masters gefolgt, wo es in dieser Woche um rund 2 Millionen Euro Preisgeld gehen wird. Der nicht allzu lange, aber trickreiche Shotmaking-Course von The Belfry, wird den Spielern wohl wieder golftechnisch alles abverlangen. Titelverteidiger Richard Bland, Lee Westwood und Host Danny Willett (alle ENG) teilen sich die Favoritenrolle.

Standesgemäß nimmt Hurly Long am ersten Par 5 vom ehemaligen Ryder Cup Gelände das erste Birdie mit und zeigt auch danach starkes Golf, was sich am Par 3 der 7 im zweiten Schlaggewinn bemerkbar macht. Zwar geht sich danach auf der 8 nur ein Bogey aus, die Backnine nimmt er aber immerhin im roten Bereich in Angriff. Auf der 10 baut er sein Score dann weiter aus, ehe es ihn mit einem Bogeydoppelpack sogar wieder auf Level Par zurückwirft. Das stachelt den 27-jährigen aber sichtlich an, denn auf den verbleibenden Löchern brennt er ein wahres Birdiefeuerwerk ab und muss lediglich am Par 5 der 17 noch ein Par notieren. Mit gleich fünf Birdies auf den letzten sechs Löchern geht sich schließlich sogar die 67 (-5) aus, die ihn als 3. im absoluten Spitzenfeld einreiht.

Auf gutem Kurs

Schon auf der 2 muss Yannik Paul am Nachmittag das erste Bogey einstecken und rutscht so rasch in den Plusbereich ab. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel sofort wieder, läuft jedoch die gesamten Backnine über vergeblich dem scoretechnischen Ausgleich hinterher. Nach neun Pars in Folge wirft das Par 5 der 3 dann aber das erste Birdie ab und da er kurz danach auch von der 5 einen roten Eintrag mitnimmt, dreht er sein Score sogar recht zügig in den Minusbereich und verwaltet das Ergebnis schließlich gekonnt, was ihn zum Auftakt die 71 (-1) unterschreiben lässt und ihn auf Rang 31 einreiht.

Nicolai von Dellingshausen stolpert nach anfänglichen Pars ausgerechnet am Par 5 der 3 ins erste Bogey. Zwar bessert er den Faux-pas prompt wieder aus, kann auf der 6 jedoch einen weiteren Fehler nicht verhindern und kommt so nur im zarten Plusbereich auf den zweiten neun Löchern an. Mit Birdies auf der 10 un dem Par 5 der 15 dreht der 29-jährige sein Score dann sogar in den roten Bereich, tritt sich am letzten Par 5 aber auch noch ein Bogey ein und muss sich so schließlich mit der 72 (Par) zufrieden geben, die ihn aber als 50. auf Cutkurs bringt.

Sebastian Heisele gibt mit einer der spätesten Tee Times ein frühes Birdie auf der 11 am darauffolgenden Par 3 zwar prompt wieder aus der Hand, lässt sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und legt mit einem roten Zwischensprint und zwei weiteren Birdies am Par 3 der 14 und dem Par 5 der 15 durchaus sehenswerte Backnine hin, was ihn in den Top 10 auf der 1 ankommen lässt. Nachdem er auf der 2 das zweite Bogey nicht verhindern kann, setzt er mit einem Eagle am Par 5 danach den absolut perfekten Konter und bastelt so weiter an einer richtig starken Auftaktrunde. Erst gegen Ende erwischt es den 33-jährigen dann doch noch recht heftig, denn nach einem Doppelbogey auf der 6 muss er auch auf der 8 noch einen Fehler einstecken und marschiert so schließlich trotz des über weite Strecken starken Spiels nur mit der 72 (Par) und Rang 50 ins Ziel.

Hinter der prognostizierten Linie

Marcel Siem zeigt sich im Gegensatz zur Vorwoche auf zunächst deutlich stabiler, denn er muss zwar auf der 13 ein Bogey einstecken, krallt sich zwei Löcher später am ersten Par 5 aber auch das erste Birdie. Erst ein Doppelbogey auf der 18 wirft ihn dann deutlich im Klassement zurück. Der Routinier steckt den Rückschlag aber stark weg und radiert mit einem Birdiedoppelschlag auf der 3 und der 4 sogar beide aufgerissenen Schläge wieder weg. Allerdings schleicht sich danach wieder der Fehlerteufel ein und brummt ihm auf der 5 und der 9 noch zwei weitere Bogeys auf, weshalb er am Ende nur mit der 74 (+2) und als 96. ins Ziel marschiert.

Marcel Schneider muss am Nachmittag gleich von der 11 weg einen Bogeytriplepack einstecken und radiert sich selbst das erste Erfolgserlebnis am Par 5 der 17 mit einem weiteren Fehler kurz vor dem Turn prompt wieder aus. Die vorderen Neun beginnen dann recht abwechslungsreich, am Ende leuchten aber mit vier Bogeys zu zwei Birdies die Fehler klar in der Überzahl auf, was schließlich nur in der 77 (+5) mündet und ihm als 138. in Sachen Cut einen richtig schweren Rucksack umhängt.

Matti Schmid legt auf den Backnine mit fünf Pars in Folge einen grundsouveränen Start hin, schlittert danach jedoch am Par 5 der 15 und der 16 in die ersten Bogeys. Zwar geht sich auf der zweiten langen Bahn danach auch das erste Birdie aus, ein Doppelbogey auf der 18 lässt ihn dann aber deutlich zurückrasseln. Auch auf den vorderen Neun findet er keinen brauchbaren Rhythmus und unterschreibt nach birdieloser Platzhälfte und gleich vier weiteren Fehlern am Ende sogar nur die 79 (+7), womit der Cut nach nur 18 Löchern vom 150. Platz aus bereits in enormer Ferne liegt.

Leaderboard British Masters

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Ins Titelrennen gespielt

UK CHAMPIONSHIP – 3. RUNDE: Martin Kaymer bringt sich am Moving Day im The Belfry mit beeindruckender Birdiequote und der 66 tatsächlich noch ins Titelgespräch und geht als erster Verfolger von Leader Justin Walters (RSA) auf die letzten 18 Bahnen.

Martin Kaymer hatte zwar am Freitag deutlich härter zu kämpfen als noch am ersten Spieltag, mit einer 72 (Par) wahrte er aber die Chance am Ende des UK-Swings noch ein Topergebnis auf die Habenseite ziehen zu können. Mit einem starken Moving Day könnte er sich sogar noch ins Titelgespräch bringen und genau dieses Vorhaben soll am Ende richtig eindrucksvoll aufgehen.

Zum bereits dritten Mal in dieser Woche gelingt am Par 5 der 3 das schnelle Birdie, womit er sich rasch in die richtige Richtung pusht. Anknüpfen kann er an das frühe Erfolgserlebnis jedoch nicht und rutscht auf der 6 sogar wieder auf Level Par zurück. Deutschlands Nummer 1 steuert aber sofort wieder gegen, denn schon das Par 3 der 7 lässt wieder ein Birdie springen.

Das bringt den 35-jährigen auch endgültig in die richtige Spur wie das bereits dritte Birdie des Tages auf der 9 beweist. In der Tonart geht es auch auf den Backnine weiter, denn mit Ehrenrunde findet auch auf der 10 der Birdieputt den Weg ins Ziel. Auf der 12 kühlt die heiße Phase dann jedoch schlagartig ab, denn das zweite Bogey des Tages nach verschobenem kurzen Putt bremst ihn wieder etwas ein.

Fast schon trotzig nimmt er aber eine Bahn später auch schon das nächste Birdie mit und gleicht den Faux-pas so in Windeseile wieder aus. Doch auch damit hat Martin noch nicht genug, denn auch auf der 14 und der 15 stopft er die fälligen Birdieputts und ist damit derzeit sogar bereits alleiniger 2. Die ehemalige Nummer 1 der Welt ist in der Schlussphase auch weiterhin regelrecht “on fire”, denn auf der 17, dem letzten Par 5 der Runde, fällt der Eagleputt nur hauchdünn nicht, das nächste Birdie ist aber auf der sicheren Seite.

Nur knapp verpasst er dann auf der schwierigen 18 sozusagen zum Drüberstreuen noch einen abschließenden roten Eintrag, doch auch die 66 (-6) bringt Martin Kaymer noch einmal so richtig ins Titelgespräch, denn bei gesamt 10 unter Par geht er als erster Verfolger von Leader Justin Walters in den Finaltag.

“Wahrscheinlich war es von den Verhältnissen her heute sogar der bislang schwerste Tag. Es zwar ziemlich windig und einige Fahnenpositionen waren echt tricky, deshalb war es sehr schwierig sich gute Birdiechancen zu erarbeiten. Ich treffe den Ball aber bereits die ganze Woche sehr gut und ich wusste, dass ich nur einen Tag brauche an dem auch der Putter heiß läuft und heute war das der Fall”, beschreibt Martin Kaymer die Eindrücke der 3. Runde aus seiner Sicht.

>> Leaderboard UK Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail

Mit Birdies geglänzt

UK CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Martin Kaymer glänzt zum Auftakt im The Belfry mit zahlreichen Birdies und bringt sich so in aussichtsreiche Verfolgerposition.

Nach zwei preisgeldlosen Auftritten in Amerika und dem Ablaufen seines Spielrechts vorerst auf der PGA Tour kehrt Martin Kaymer wohl oder übel auf die European Tour zurück, zumindest vorerst. Deutschlands Nummer 1 teet dazu diese Woche beim Abschlussturnier im UK-Swing, bei der UK Championship auf.

Am klassischen Brabazon-Course von The Belfry sind auch Marcel Schneider, Max Schmitt, Marcel Siem und Hurly Long mit dabei. Abgesehen von Kaymer werden sie sich alle gehörig steigern müssen um ihr Spielrecht in Europas erster Profiliga zu verteidigen. Auch in dieser Woche geht es um nur 1 Million Euro Preisgeld.

Martin Kaymer findet sich am prestigeträchtigen Gelände von Beginn an bestens zurecht und nimmt schon von der 1 und der 3 schnelle Birdies mit, die ihn sofort ganz vorne mitmischen lassen. Allerdings tritt er sich danach sofort auch einen Bogeydoppelpack ein, der die gesamte Birdiearbeit prompt wieder ausradiert. Sofort allerdings steuert er wieder gegen und schnappt sich auf der 6 und der 7 die nächsten Birdies.

Erst danach kehrt ins Spiel des 35-jährigen erstmals Ruhe ein und er notiert auf den folgenden Löchern meist sichere Pars. Auf der 13 kann er dann das bereits fünfte Birdie mitnehmen und bleibt so den Top 10 erhalten. Mit der 17 weiß er dann auch das letzte Par 5 gut auszunützen und da er auf der schwierigen 18 nichts mehr anbrennen lässt, steht er schließlich mit der 68 (-4) beim Recording, womit er sich als 6. nach den Vormittagsflights eine durchaus gute Basis für den weiteren Turnierverlauf auflegt.

Aufholbedarf

Max Schmitt kann nach der stundenlangen Regenpause erst spät die Runde überhaupt beginnen, hat aber doch mit etlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und unterschreibt schließlich wie Landsmann Marcel Siem nur eine 75 (+3), was lediglich für Rang 100 reicht.

Marcel Schneider stolpert ebenfalls schon früh über etliche Fehler. Auch bei der Fortsetzung am Freitag läuft es nicht wirklich nach Maß, denn Schneider steht schließlich nur mit der 76 (+4) wieder im Clubhaus, womit sich nur Platz 114 ausgeht.

Hurly Long hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen und liegt schon nach den Frontnine deutlich über Par. Am Ende unterschreibt er nur die 77 (+5) und liegt damit schon nach der ersten Runde als 121. weit zurück.

>> Leaderboard UK Championship

FOLLOW US... twitteryoutubetwitteryoutube
SHARE... FacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwitterredditpinterestlinkedintumblrmail