Advertisement

Kategorie: Challenge Tour

Auf der großen Bühne zurück

GRAND FINAL – FINAL: Sebastian Heisele lässt beim großen Tourfinale im Club de Golf Alcanada von Mallorca mit einem sehenswerten 2. Platz nichts mehr anbrennen und kehrt als 4. der Jahreswertung souverän auf die European Tour zurück.

Es war eindeutig Sebastian Heiseles Jahr auf der Challenge Tour. Der großgewachsene Deutsche legte ab September spürbar einen Zahn zu und riss damit eine bis dahin noch eher lau verlaufene Saison spektakulär herum.

Schon in Belgien zeigte er bei der KPMG Trophy, dass er immer besser in Form kommt und eine Woche später strahlte er bei den Open de Bretagne sogar von ganz oben auf die Konkurrez herab. Der Sieg beflügelte ihn sichtlich nicht nur in der Jahreswertung, denn mit einem 2. Platz in der Provence und einem 3. bei den Hainan Open unterstrich er seine starke Spätform.

Diese spielt er dann auch beim großen Tourfinale, wo nur noch die besten 45 der Order of Merit am Start stehen, gekonnt aus. Dabei verläuft der Start zwar souverän mit einer 71 deutet aber noch nicht vieles auf das starke Abschneiden in Mallorca hin.

Erst am Freitag und Samstag setzt er mit Runden von 69 (-2) bzw. 67 (-4) Schlägen echte Ausrufezeichen und startet so sogar aus der geteilten Führung in die letzte Saisonrunde. Dort will dann zwar mit einer 73 (+2) nicht mehr allzu viel gelingen, ein geteilter 2. Platz geht sich so aber immerhin aus und er schiebt sich damit noch auf den 4. Platz der Jahreswertung nach vor.

Grundsouverän sichert er sich somit als einer der besten 15 sein Ticket für die kommende European Tour Saison und wird damit bereits in wenigen Wochen wieder auf der großen europäischen Bühne auf Birdiejagd gehen. Dies bleibt Marcel Schneider und Nicolai Von Dellingshausen noch vorenthalten, wenngleich sich Schneider mit einem 6. Platz auf Mallorca noch auf Rang 32 der Jahreswertung verbssert. Von Dellingshausen muss sich sowohl im Turnier als auch in der Road to Mallorca mit Platz 37 begnügen.

Den Sieg sichert sich Francesco Laporta (ITA) bei gesamt 6 unter Par. Der Italiener klettert damit auch noch an die Spitze der Jahreswertung und ist somit 2019 der König der Challenge Tour.

>> Leaderboard Grand Final

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Sieg geschnappt

OPEN DE BRETAGNE – FINAL: Sebastian Heisele schnappt sich im Golf Bleugreen de Pléneuf Val André mit einer 65er Schlussrunde den Sieg.

Sebastian Heisele komplettiert am Sonntag eine aus deutscher Sicht herausragende Golf-Woche, denn nachdem Bernd Ritthammer in Hamburg bis zum Schlussloch um den Sieg mitkämpft und sich am Ende nur knapp geschlagen geben muss, lässt Heisele in der Bretagne am Finaltag nichts mehr anbrennen.

Der großgewachsene Deutsche startete zwar mit einer 73 (+3) nur sehr verhalten, spielte sich danach aber mit Runden von 64 (-6) und 65 (-5) Schlägen nach dem Moving Day in die Pole Position. Schon früh erhöhen dann Josh Geary (NZL) und auch Martin Wiegele (AUT) den Druck auf Sebastian, dieser weiß aber perfekt zu kontern.

Auf den Frontnine noch mit angezogener Handbremse unterwegs, löst er diese dauf den Backnine und knallt bis zum Schluss bei nur einem Bogey satte sechs Birdies auf die Scorecard, unterschreibt so die 65 (-5) und sichert sich damit bei gesamt 13 unter Par mit zwei Schlägen Vorsprung auf Geary den Sieg.

>> Leaderboard Open de Bretagne

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Topergebnis mitgenommen

MADE IN DENMARK CHALLENGE – FINAL: Nicolai Von Dellingshausen nimmt vom Silkeborg GC ein absolutes Topergebnis mit. Auch Dominic Foos weiß in Dänemark zu überzeugen.

Marcel Schneider packte gleich am Eröffnungstag in Dänemark eine Traumrunde von 63 Schlägen aus und führt bei 9 unter Par Schneider das Challenge Tour-Feld an. Trotz einer zweieinhalbstündigen Gewitterpause am Donnerstag wird die 2. Runde ohne Verspätung gestartet. Auch am Donnerstag machten Gewitter dann den Veranstaltern aber das Leben schwer. Vier Deutsche lassen sich davon aber nur bedingt beeindrucken und stemmen mehr oder weniger souverän den Cut.

Nicolai Von Dellingshausen ließ sich am zweiten Spieltag von den Gewitterunterbrechungen nicht beeindrucken und fand bei seiner Umrundung wie schon zum Auftakt erneut fünf Birdies und musste nur ein einziges Bogey einstecken. Mit der zweiten 68 (-4) ließ er im Kampf um den Wochenendeinzug nichts anbrennen.

Der Moving Day ließ sich dann sofort gut an, denn schon auf der 1 nahm er vom anfänglichen Par 5 das erste Birdie mit. Zwar gönnte er sich dann eine kleine Auszeit, mit einem roten Doppelpack noch vor dem Turn dockte er aber an den Top 10 an. Auch auf den Backnine hatte er sein Visier messerscharf eingestellt und marschierte nach vier weiteren Birdies schließlich mit einer fehlerlosen 65 (-7) über die Ziellinie, die ihn bis ins absolute Spitzenfeld nach vorne pushte.

Am Samstag macht er dann von Beginn an klar, dass er auf jeden Fall noch die Spitze attackieren will, denn er sammelt schon auf den Frontnine vier Birdies auf. Da auch der Finaltag wieder von Gewittern geplagt ist und eine planmäßige Durchführung der letzten Umrundung verhindert, büßt Nicolai mit Fortdauer aber etwas den Rhythmus ein, denn auf den zweiten Neun gehen sich nur noch ein weiteres Birdie und ein Bogey aus. Mit der 68 (-4) nimmt er aber mit Rang 5 ein absolutes Topergebnis mit in die Heimat.

Ebenfalls richtig stark

Dominic Foos marschierte am zweiten Spieltag ebenfalls mit einer 68 (-4) über die Ziellinie, was bei gesamt 6 unter Par ebenfalls noch genau an der Marke fürs Wochenende reichte.

Am Freitag schaffet es die Deutsche Zukunftshoffnung auf den Backnine gekonnt Fehler zu vermeiden. Mit nur zwei Birdies konnte er bei erneut sehr guten Scores aber gerade mal seine Platzierung halten. Auf den ersten Neun explodierte Dominic dann aber regelrecht, denn auf den vorderen Bahnen sammelte er gleich fünf Birdies auf und schreitete so mit der fehlerlosen 65 (-7) mit großen Schritten bis ins vordere Mittelfeld.

Am Samstag bleibt er der eingeschlagenen Linie dann treu und lässt sich auch von den Gewitterpausen nicht aus der Ruhe bringen. Am Ende hat er bei nur einem Bogey fünf Birdies auf der Habenseite stehen und schiebt sich mit der 68 (-4) so noch bis knapp hinter die Top 10 auf Rang 11 nach vor.

Gutes Turnier

Moritz Lampert zeigte sich auch am Donnerstag wieder von seiner ganz sicheren Seite. Ganz sicher spulte er die Bahnen ab und unterschrieb am Ende eine 69 (-3), die ihm ohne jegliche Probleme den Weg ins Wochenende ebnete.

Am Moving Day verpasste er zwar ein schnelles Par 5 Birdie auf der 1, holte den roten Eintrag aber sofort auf der 2 nach. Nachdem sich dann die zweite lange Bahn der Frontnine als gewinnbringend erwies, blieb er an den Top 10 hartnäckig dran. Diese knackte er dann mit einem starken Zwischensprint mit gleich vier Birdies auf den Backnine locker, da er die Runde allerdings mit zwei Bogeys beendete, ging sich am Ende “nur” die 68 (-4) aus, womit er aber die Chance auf ein Topergebnis wahrte.

Auf den Frontnine zeigt er dann auch am Finaltag wieder ganz starkes Golf und bleibt bei zwei Birdies fehlerlos. Erst auf den Backnine bringen ihn dann die Pausen doch etwas aus dem Gleichgewicht, denn neben zwei weiteren Birdies schleichen sich auch zwei Bogeys ein und ertritt mit der 70 (-2) und Platz 18 regelrecht auf der Stelle.

Im Mittelfeld

Marcel Schneider war am Donnerstag lange Zeit zum Däumchendrehen verurteilt, denn nach den beiden Gewitterpausen konnte er seine zweite Runde erst kurz vor 16:00 Uhr beginnen. So richtig ins Rollen kam er dann auch nicht, denn mit einer 73 (+1) cuttete er dank der ersten Runde zwar ohne jegliche Probleme, rutschte aus der Führung aber bis ins Mittelfeld zurück.

Bei Marcel Schneider wirkte es am Freitag zunächst so, als könne er an die bärenstarke Auftaktrunde anknüpfen, denn ein Birdiedoppelpack brachte ihn rasch in die richtige Richtung. Allerdings trat er sich danach ausgerechnet am Par 5 ein Bogey ein und kam so nur im zartrosa Bereich auf den Backnine an. Das Bogey brachte ihn aber nicht aus der Ruhe, denn auf den zweiten Neun sammelte er noch vier weitere Birdies auf und marschierte so mit der 67 (-5) ins Ziel.

Am Finaltag bringen ihn dann die Gewitterpausen sichtlich etwas aus dem Rhythmus, denn er findet zwar vier Birdies, muss aber auch drei Bogeys notieren. Vor allem das Finish ist es, dass Marcel eine bessere Platzierung zunichte macht, denn mit zwei abschließenden Fehlern geht sich nur die 71 (-1) aus, die ihn im Mittelfeld auf Rang 33 festnagelt.

Calum Hill (SCO) gewinnt nach einer 67er (-5) Schlussrunde und bei gesamt 22 unter Par.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Marcel Schneider

Brandheiß in Dänemark

MADE IN DENMARK CHALLENGE – 1. RUNDE: Marcel Schneider führt nach fantastischer 63 das Feld in Silkeborg an. Auch Moritz Lampert nach der 65 vorne mit dabei.

Marcel Schneider packt gleich am Eröffnungstag in Dänemark eine Traumrunde von 63 Schlägen aus. Dabei nutzt der Bietigheimer seine frühe Startzeit und die frischen Grüns perfekt aus und punktet vor allem auf den Par 5, die er zu einem Eagle und drei Birdies nutzt. Nach der bogeyfreien Runde von 9 unter Par führt Schneider das Challenge Tour-Feld an.

Bereits zuletzt im österreichischen Adamstal hatte Schneider geführt, das Tempo aber nicht bis Ziel durchgestanden: “Dabei hatte ich auch in Österreich den Rest des Turniers gut gespielt, aber in den Finalrunden nicht mehr so gut geputtet. Also hoffe ich, dass diesmal der Putter auch über die nächsten Tage besser funktionieren wird.”

Der 29-jährige Gewinner der Swiss Challenge möchte nächste Woche ein Gastspiel auf der European Tour einlegen, den Rest der Saison jedoch den Fokus auf die Challenge Tour legen: “Ich fühle, dass mein Spiel zur Zeit richtig heiß ist und jetzt möchte ich unter die Top 15 der Jahreswertung,” hofft Schneider so eine gute Kategorie für die European Tour zu erspielen.

Aber auch Moritz Lampert spulte am Donnerstag Nachmittag eine Superrunde von 65 Schlägen ab. Trotz einer zweieinhalbstündigen Gewitterpause zog Lampert sein Spiel über die gesamte Strecke durch und rangiert bei 7 unter Par am geteilten 5. Platz.

>> Leaderboard Made in Denmark Challenge

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Philipp Mejow

Nur hauchdünn geschlagen

KENIA OPEN – FINAL: Philipp Mejow muss sich im Muthaiga GC nur hauchdünn geschlagen geben und fährt beim hochdotierten Challenger in Nairobi einen ganz starken 3. Rang ein. Top-Talent Max Schmitt kann bei seinem ersten Challenge Tour Turnier als Professional das Tempo nicht ganz durchhalten und rutscht am Finaltag zurück.

Der Saisonauftakt der Challenge Tour im heißen Nairobi gestaltet sich aus deutscher Sicht sehr erfreulich. Nach der Halbzeitführung von Max Schmitt, zeigt Philipp Mejow am Moving Day mit spektakulärer 64 auf. Schmitt und Mejow gehen somit im Schlussflight mit Leader Sebastian Soderberg (SWE) in den letzten Spieltag.

Philipp Mejow beginnt die Finalrunde dann auch wie aus der Pistole geschossen und macht mit drei Birdies auf den ersten fünf Bahnen eindrucksvoll klar, dass er alles daran setzen wird die Spitze zu attackieren. Allerdings folgt nach dem starken Start eine wahre Vollbremsung, denn mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey am Par 5, der 7 fällt er noch vor dem Turn sogar in den Plusbereich zurück.

Kaum auf den zweiten Neun angekommen findet er aber sofort wieder ein Birdie und rückt sein Score so wieder zurecht. In Folge kann Philipp aber nicht mehr weiter zusetzen und reiht Par an Par aneinander. Am Ende unterschreibt er so die 71 (Par), mit der er zwar nicht mehr in den Titelkampf eingreifen kann – Jens Fahrbring (SWE) und Lorenzo Gagli (ITA) machen sich den Sieg im Stechen aus, wo sich der Italiener schließlich am zweiten Extraloch durchsetzt – aber immerhin einen richtig starken 3. Rang mitnimmt.

Zurückgerutscht

Max Schmitt hat etwas Probleme in einen richtigen Rhythmus zu finden, was sich gleich in einem anfänglichen Bogey wiederspiegelt. Zwar gelingt ihm sofort der Ausgleich, doch auch danach agiert er zu fehleranfällig und kommt mit insgesamt drei Bogeys bei nur einem weiteren Birdie nur bei 1 über Par auf die zweiten Neun.

Zwar gelingt kaum auf den Backnine angekommen der Ausgleich, danach aber kann Max das Tempo nicht mehr halten und marschiert nach zwei Bogeys und einem Doppelbogey auf der 17 nur mit der 75 (+4) zurück ins Clubhaus, was ihn noch bis auf Rang 18 zurückwirft.

Harter Kampf

Nicolai Von Dellingshausen beginnt unglaublich solide und reiht lange Zeit Pars aneinander, ehe ihm am Par 5, der 7 der erste rote Eintrag gelingt. Allerdings tritt er sich gleich danach auch ein Bogey ein, was ihn sprichwörtlich auf der Stelle treten lässt.

Richtig unangenehm wird es dann aber erst nach dem Turn, wo Nicolai vergeblich auf der Suche nach weiteren Erfolgserlebnissen ist. Da er parallel dazu noch zwei Bogeys und sogar ein Doppelbogey notieren muss, rutscht er im Klassement mit der 75 (+4) weit bis auf Rang 38 zurück.

Bernd Ritthammer findet auch am Finaltag auf den Frontnine noch nicht wieder die Form vom Freitag. Zwar nimmt er auf den ersten Neun zwei Birdies mit, muss aber auch ein Bogey und sogar ein Triplebogey am Par 5, der 4 notieren, was ihn vom hinteren Ende nicht wegkommen lässt.

Erst nach dem Turn geht es in die richtige Richtung und er gleicht sein Score mit zwei weiteren roten Einträgen sogar wieder aus. Nachdem sich auf der 16 (Par 3) aber erneut nur ein Bogey ausgeht, deutet alles auf eine weitere schwarze Runde hin. Erst ein abschließendes Eagle pusht ihn tatsächlich noch in den Minusbereich zur 70 (-1) und auf Rang 44, was ihn wohl zumindestens mit einem guten Gefühl aus Afrika wieder abreisen lässt.

Sebastian Heisele findet mit souveränem Beginn und Birdie auf der 4 (Par 5) recht gut in den Tag, verabsäumt es aber weiter zuzusetzen und rutscht nach einem Doppelbogey auf der 8 (Par 4) um etliche Ränge zurück.

Die Doublette wirkt regelrecht wie ein Anker im Spiel des mittlerweile routinierten Deutschen, denn auf den Backnine läuft er vergeblich weiteren Erfolgserlebnissen nach, muss aber noch zwei weitere Bogeys notieren, was schließlich nicht mehr als die 74 (+3) und Rang 44 zulässt.

>> Leaderboard Kenia Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Philipp Mejow

Zwei heiße Eisen

KENIA OPEN – 3. RUNDE: Max Schmitt kann zwar am Samstag nicht mehr an die Topleistungen der ersten Tage anschließen, teilt sich im Muthaiga GC aber die erste Verfolgerrolle mit Landsmann Philipp Mejow, der am Moving Day eine der besten Runden des Tages abliefert.

Viel besser könnte die Challenge Tour Saison aus deutscher Sicht wohl kaum beginnen. Max Schmitt etwa weiß schon an den ersten beiden Spieltagen bei seinem ersten Challenger als Professional voll zu überzeugen und geht nach zwei knallroten Runden sogar als Leader ins Wochenende.

Zwar will am Moving Day nicht mehr wirklich viel zusammenlaufen und er droht sogar unangenehm zurückzufallen, mit einem starken Finish – Max notiert auf den letzten beiden Bahnen wichtige Birdies – kratzt er aber noch die Kurve zur 71 (Par) und bleibt damit am neuen Leader Sebastian Soderberg (SWE), der die 66 (-5) ins Ziel bringt, bis auf zwei Schläge dran.

Die Verfolgerrolle hat die schwarz-rot-goldene Zukunftshoffnung aber nicht allein, denn Philipp Mejow findet am dritten Spieltag sichtlich das richtige Rezept. Der mittlerweile routinierte Deutsche zaubert eine fehlerfreie 64 (-7) aufs Tableau und fliegt damit nur so an der Konkurrenz vorbei. Damit hat Golf-Deutschland gleich zwei heiße Eisen vor der Finalrunde in Kenia im Feuer.

Auch Nicolai Von Dellingshausen hat nach der 70 (-1) noch gute Chancen auf ein Topergebnis, rangiert er doch als 15. nur um einen Schlag hinter den Top 10. Sebastian Heisele verbessert sich am Moving Day nach der 67 (-4) auf Rang 27, Bernd Ritthammer hat ordentlich zu kämpfen und rutscht mit der 74 (+3) bis auf Platz 55 zurück.

>> Leaderboard Kenia Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

Schmitt mit Debüt-Lead

KENIA OPEN – 2. RUNDE: Deutschlands Supertalent Max Schmitt schnappt sich mit Runden von 67 und 65 Schlägen sensationell die Halbzeitführung.

Max Schmitt verschwendet keine Zeit der Challenge Tour seinen Stempel aufzudrücken. Gleich in seinem ersten Turniereinsatz als Golfpro in Europas Nachwuchsliga stürmt der 19-jährige zur Spitzenposition nach 36 Löchern. “Das war eine perfekte Runde heute,” stellt sich Max anschließend stolz dem Interview mit der Tour, “ich hatte nur ein Bogey und habe mit einer Menge von Birdies zurückgeschlagen.”

Bereits am ersten Tag hatte Schmitt mit 5 Birdies bei nur einem Bogey und 67 Schlägen sein riesengroßes Potential aufblitzen lassen und ging von Platz 5 aus in den Freitag. Auf dem nassen und lang zu spielenden Muthaiga-Kurs in der Höhenlage von Nairobi steigert sich der Rheinhesse um zwei weitere Shots, wobei er den deutlich anspruchsvolleren Back 9 gleich 5 Schlaggewinne abknöpfen kann: “Da kam ich wirklich ins Laufen, hatte einen tollen Birdielauf, das war wirklich unglaublich.”

Dem Tempo des dreifachen Turniersiegers auf der Pro Golf Tour 2017 ist in dem starken Feld mit 14 Siegern von European Tour-Turnieren bislang niemand gewachsen. Bei 10 unter Par gibt Schmitt klar den Ton an. Bis auf zwei Schläge kommt nur der Norweger Kristian Krogh Johannessen heran. “Es ist wirklich toll das Feld anzuführen. Auf das Wochenende freue ich mich schon, bislang hätte es nicht besser für mich laufen können.”

Ein weiterer Aufsteiger von der Deutschen Satellite Tour, Nicolai von Dellingshausen, gibt auf seiner ersten vollen Challenge Tour-Saison ebenfalls gleich Vollgas und spielt sich mit Runden von 67 und 70 Schlägen bei 5 unter Par auf Platz 10. Bernd Ritthammer und Philipp Mejow teilen sich Platz 21 bei 3 unter Par.

Noch nicht in Schwung kommt einer der Mitfavoriten: Sebastian Heisele schafft nach Runden von 74 und 68 Schlägen beim mit 500.000 Euro hoch dotierten Season Opener der Challenge Tour so eben mal den Cut.

>> Leaderboard Kenia Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Julian Kunzenbacher

Neueinstieg gelungen

KENIA OPEN 2017 – FINAL: Christian Bräunig mit nur 28 Schlägen für die ersten 9 am Finaltag. Auch Julian Kunzenbacher feiert einen gelungenen Einstieg auf der Challenge Tour.

Die Challenge Tour Saison startet in Nairobi mit gleich sechs Deutschen Spielern ins neue Jahr. Immerhin die Hälfte zeigt sich bereits gut in Schwung und erreicht das Finale. Besonders erfreulich dabei: mit dem Mainzer Christian Bräunig und dem Bielefelder Julian Kunzenbacher mischen neben Mo Lampert zwei Neueinsteiger erstmals voll mit.

Tourneuling Christian Bräunig hat sich dabei das Beste für den Schlusstag aufgehoben: nach zwei Eagles auf den Par 5 und 4 Birdies erreicht er mit nur 28 Schlägen auf den Scorekarte den Halbzeitturn – und hat sich so vom 58. auf den 8. Zwischenrang vorgespielt! Die Challenge Tour ruft auf Twitter bereits den 59er-Alarm aus: Bräunig kann auf den leichteren Back 9 jedoch keinen Schlag mehr gutmachen. Die 63 markiert dennoch seine bislang beste Runde auf der Challenge Tour und zeigt das große Potential des Mainzers auf. Mit einem 16. Platz steigt Bräunig in Europas Nachwuchsliga ein.

Auch Julian Kunzenbacher kann zumindest drei Tage mit Runden in den 60ern überzeugen. Der Aufsteiger von der Pro Golf Tour geht damit vom 12. Platz in den Finaltag, kann diese Position jedoch nicht ganz verteidigen. Birdies auf den ersten drei Par 5-Bahnen halten ihn lange Zeit halbwegs auf Kurs: das abschließende Par 5 schenkt Kunzenbacher jedoch ein Doppelbogey und die 73 ein, die am Ende für Platz 34 reicht.

Mo Lampert rafft sich noch einmal zu einer Aufholjagd mit drei Birdies auf, verliert jedoch nach Doppelbogey den Anfangsschwung. Mit einer müden Par-Runde zum Abschluss reicht es bei seiner 3. Kenia Open nur zu einem 54. Platz.

Der Engländer Aaron Rai kürt sich bei 17 unter Par zum ersten Sieger der neuen Challenge Tour-Saison.

>> Endergebnis Kenia Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube
Bernd Ritthammer

Krönender Abschluss

NBO GRAND FINAL – FINAL: Bernd Ritthammer gewinnt im Al Mouj Golf das große Finale der Challenge Tour Saison 2016 und feiert heuer bereits seinen dritten Sieg auf Europas zweithöchster Spielklasse. Auch Alex Knappe beendet das Spieljahr standesgemäß in den Top 10.

Es ist das wohl bislang schillerndste Jahr auf der Challenge Tour aus deutscher Sicht. Sowohl Bernd Ritthammer, als auch Alex Knappe sicherten sich bereits vorzeitig ihr European Tour Spielrecht für kommendes Jahr und gehen ab nächster Saison auf der großen europäischen Bühne auf Birdiejagd.

Fast standesgemäß krallt sich Bernd Ritthammer nach seinem Sieg bei der Irish Challenge und der Made in Denmark Challenge nun auch noch beim Grand Final den Sieg und lässt Golf-Deutschland zum Abschluss noch einmal aufjubeln. Mit Runden von 67 (-5), 64 (-8), 67 (-5) und 69 (-3) Schlägen triumphiert er bei gesamt 21 unter Par und mit einem Schlag Vorsprung auf Jens Dantorp (SWE) (65).

Ebenfalls Top 10

Auch Alex Knappe, der wie sein Landsmann die European Tour Tourcard schon fix in der Tasche hat, darf sich noch über eine weitere Spitzenplatzierung freuen. Der zweite der Jahreswertung notiert Runden von 72 (Par), 68 (-4), 67 (-5) und 70 (-2) Schlägen und wir bei gesamt 11 unter Par 10.

Moritz Lampert beendet das Challenge Tour Jahr nach der finalen 69 (-3) und bei gesamt 10 unter Par nur knapp hinter den Top 10 auf Rang 12. Sebastian Heisele fightet sich am Finaltag noch zur 72 (Par) zurück und wird bei insgesamt 8 unter Par 17. Die Jahreswertung geht an den Engländer Jordan L. Smith, der sich nach der71 (-1) und mit Rang 17 nicht mehr von der Spitze der Order of Merit vertreiben lässt.

>> Leaderboard NBO Grand Final

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube

China-Double verpasst

FOSHAN OPEN – 2016: Marcus Armitage vermasselt Alex Knappe um einen einzigen Schlag das China-Double und holt sich den Titel von Foshan.

Alex Knappe mischt nach seinem Sieg beim Regenchaos der letzten Woche auch in Foshan um einen zweiten China-Titel mit. Der Deutsche, der sich sein European Tour Ticket für kommendes Jahr bereits sichern konnte, findet auch am Moving Day schnell die richtige Mischung, notiert ein Birdie nach dem anderen und geht so als Führender in den Finaltag.

Marcus Armitage macht mit vier Birdies in der Anfangsphase mächtig Druck auf Knappe, der zwar seinerseits mit zwei Birdies gut beginnt, dennoch nicht verhindern kann, dass der Engländer mit ihm bald an der Spitze gleichzieht. Bis zur findet Armitage ein weiteres Birdie, Knappe geht somit einen Schlag zurück auf die entscheidenden 9 Spielbahnen von Foshan.

Seite an Seite spielend entwickeln sich die Back 9 zum matchplayartigen Duell zwischen Armitage und Knappe, wobei der Deutsche einen kalten Putter herumschleppt und somit lange Zeit im Rückstand bleibt. Umso wichtiger Knappe’s Birdie an der 15, das wieder den Gleichstand an der Spitze herstellt.

Bitter, dass Knappe am vorletzten Loch in sein erstes Bogey des Tages läuft und somit Armitage wieder die Nase voran bekommt. Am abschließenden langen Par 5 verpassen beide Kontrahenten knapp das Birdie, was dem Engländer endgültig den Weg zum Titel ebnet.

Bernd Ritthammer packt mit Eagle und 7 Birdies noch einmal den Hammer aus und marschiert mit der 65 noch unter die Top 10 hinein. Sebastian Heisele springt erst zu spät auf den allgemeinen Birdiezug auf und kann mit vier Birdies und der 69 wenig am Leaderboard ausrichten. Mo Lampert kann sich angesichts der guten Scoringbedingungen mit einer Par-Runde nicht aus dem Mittelfeld lösen.

>> Endergebnis Foshan Open

SHARE... Facebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmailFacebooktwittergoogle_plusredditpinterestlinkedintumblrmail
FOLLOW US... twittergoogle_plusyoutubetwittergoogle_plusyoutube