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Schlagwort: ware

Marcel Schneider

Nur kleine Schecks

ENGLISH CHAMPIONSHIP – FINAL: Marcel Schneider und Bernd Ritthammer können dem Turnier im Hanbury Manor GC nicht ihren Stempel aufdrücken und nehmen beim Birdiewettlauf in Ware nur kleine Preisgeldschecks mit.

Marcel Schneider musste nach einer zartrosa 70 am zweiten Spieltag noch einige Zeit lang zittern, ehe er die Sicherheit hatte ebenfalls im Wochenende zu sein. Am Samstag heißt es nun vorrangig dem hinteren Bereich des Leaderboards zu entkommen. Mit einem schnellen Bogey am ersten Par 5 findet er eher schlecht als recht in die Runde. Selbst ein darauffolgendes Birdie stabilisert sein Spiel in der Anfangsphase nicht, wie ein weiterer Fehler knapp danach unterstreicht.

Erst ab der 6 drückt der 30-jährige gehörig aufs Tempo und krallt sich gleich vier Birdies in Folge. So schnell der Schwung kam, so schnell ist er aber auch wieder weg, denn zu Beginn der Backnine setzt es mit einem Bogeydoppelpack einen herben Dämpfer, der Marcel wieder gehörig einbremst. Ein Birdie kann er aber noch aufsammeln und marschiert so schlussendlich mit der 69 (-2) ins Ziel, womit er ein paar Ränge in Richtung Norden klettern kann.

Anders als an den beiden Tagen zuvor geht sich diesmal am Par 5 der 2 statt eines Bogeys sogar ein Birdie aus, was ihn rasch in die roten Zahlen abtauchen lässt. Zwar verlässt er diese postwendend wieder, mit zwei weiteren Birdies auf der 7 und der 9 geht es noch auf den Frontnine aber in die richtige Richtung. So richtig ins Rollen kommt er aber dennoch nicht, denn er findet zwar auch auf den zweiten neun Löchern noch zwei Erfolgserlebnisse, muss aber parallel dazu auch noch zwei Fehler einstecken und steht so schließlich mit der 69 (-2) wieder im Clubhaus, womit er sogar ein paar Ränge einbüßt und nur 53. wird.

Kein Rhythmus am Wochenende

Bernd Ritthammer zeigte am Freitag richtig starkes Golf und marschierte mit einer 65 bis auf Rang 23 nach vor. Am Moving Day soll es nun klarerweise in dieser Tonart weitergehen um in bestmöglicher Position in den Finaltag starten zu können. Der Start gelingt mit einem frühen Par 5 Birdie auch gut, danach allerdings schleicht sich ordentlich der Fehlerteufel ein, denn schon auf den Frontnine muss er satte vier Bogeys einstecken, ein einziges weiteres Birdie kann dies klarerweise kaum abfedern.

Auf den zweiten neun Löchern brechen dann endgültig alle Dämme, denn Bernd häuft noch vier weitere Fehler an und kann nicht ein einziges weiteres Birdie auf die Scorecard zaubern. Derart durchwachsen steht er schließlich nur mit einer 77 (+6) beim Recording und rutscht damit fast bis ans Ende des Klassements zurück.

Die Probleme reißen beim 33-jährigen über Nacht sichtlich nicht ab, denn auch am Sonntag geht es von Beginn an sehr fehlerhaft weiter, wie zwei schnelle Bogeys auf der 1 und der 3 untermauern. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel wieder, auf Birdies wartet er auf den Frontnine aber vergeblich. Nach dem Turn kämpft er sich zwar zwischenzeitlich wieder auf Level Par zurück, häuft allerdings dann noch weitere Fehler an und steht schließlich nur mit der 74 (+3) im Ziel, was ihm als 71. nur mit den letzten Platz einbringt.

Andy Sullivan (ENG) spielt in dieser Woche in einer eigenen Liga. Der Engländer sichert sich mit einer 65er (-6) Finalrunde und bei gesamt 27 unter Par mit gleich sieben Schlägen Vorsprung auf Adrian Otaegui (ESP) überlegen den Sieg.

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Hammer ausgepackt

ENGLISH CHAMPIONSHIP – 2. RUNDE: Bernd Ritthammer packt im Hanbury Manor GC am Freitag den Hammer aus und marschiert mit einer 65 weit nach vor. Auch Marcel Schneider darf in Ware Preisgeld einplanen.

Max Schmitt brachte sich zum Auftakt mit einer 66 in Stellung und geht aus vielversprechender Verfolgerposition in den zweiten Spieltag. Bei generell guten Scores wird er auch am Freitag wohl den Fuß am Gaspedal lassen müssen. Mit Marcel Schneider liegt noch ein weiterer Deutscher klar auf Cutkurs, aus dem Mittelfeld heraus ist der Polster für Fehler aber nicht allzu groß.

Bernd Ritthammer und Max Kieffer müssen etwas zulegen, soll sich in Ware Preisgeld ausgehen. Nicolai von Dellingshausen benötigt nach der verpatzten Auftaktrunde schon eine wahre Leistungsexplosion.

Bernd Ritthammer setzt am Vormittag seine grundsolide Vorstellung fort und verwertet schon im ersten Drittel seiner Runde drei Birdieputts, die ihm Luft zur Cutmarke verschaffen. Ein erstes Bogey an der 8 kontert der Bayer sofort am anschließenden Par 5 mit Birdie. Auf den Backnine geht das gewinnbringende Spiel nahtlos weiter, was ihn schließlich mit der 65 (-6) im Klassement richtig weit bis auf Rang 23 klettern lässt.

Marcel Schneider startet mit einem Birdie zwar richtig gut, tritt sich danach aber gleich zwei Fehler ein, die einiges an Boden kosten. In Folge stabilisiert er sein Spiel aber wieder und kommt nach weiteren Erfolgserlebnissen immerhin im roten Bereich zum Turn. Auf den Backnine reiht er dann Par um Par aneinander und marschiert so mit der 70 (-1) zum Recording. Einige Zeit muss er danach zittern, bis er als 60. dann Gewissheit hat, dass sich der Cut in Ware ausgeht.

Leere Kilometer

Wie am Vortag nimmt Max Schmitt auch am Freitag wieder vom Par 5 der 2 ein schnelles Birdie mit und baut seinen Score am Par 3 der 6 weiter aus. Da es sich allerdings dann auf der 8 auch ein Bogey gemütlich macht, kommt er nur im zarten Minusbereich auf den Backnine an. Ein Doppelbogey auf der 10 leitet dann jedoch den Anfang vom Ende ein, denn er marschiert schließlich nur mit einer 72 (+1) zum Recording und geht damit als 74. in dieser Woche leer aus.

Max Kieffer startet die benötigte Aufholjagd spektakulär und nimmt gleich vom anfänglichen Par 4 sogar ein Eagle mit. Da im Anschluss auch das Par 5 einen Schlag springen lässt, pirscht er sich in Windeseile an die Cutlinie heran. In Folge reißt der Schwung jedoch abrupt ab und er muss auch erste Fehler einstecken. Eine Parserie auf den Backnine reicht in dieser Woche dann schlicht nicht aus und “Kiwi” reist nach dem starken 6. Platz der Vorwoche, nach der 69 (-2) und als 89. diesmal ohne Preisgeld weiter.

Nicolai von Dellingshausen bringt auch am Freitag kaum einen Birdieputt im Loch unter und ist so chancenlos beim Versuch einer Aufholjagd. An der 13 schlägt ein Doppelpar (die 8 auf einem Par 4) auf der Scorekarte ein und besiegelt den Anfang vom Ende. Schlussendlich steht er nur mit einer 75 (+4) wieder im Clubhaus und scheitert damit als 131. glasklar am Cut. Andy Sullivan (ENG) setzt sich mit einer 62 (-9) und bei gesamt 14 unter Par an die Spitze.

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In Stellung gebracht

ENGLISH CHAMPIONSHIP – 1. RUNDE: Max Schmitt bringt sich beim Parallelturnier der European Tour zum Major in San Francisco mit einer 66er Auftaktrunde in Stellung. Auch Marcel Schneider liegt im Hanbury Manor GC auf Cutkurs.

Mit dem 6. Platz vorige Woche in Forest of Arden gelang Max Kieffer der lang ersehnte Befreiungsschlag, der ihn auch im Race to Dubai schon einmal bis auf Rang 125 hochklettern ließ. Beim dritten Turnier des UK-Swing peilt der Düsseldorfer ein weiteres Topergebnis an um in der kurzen Saison der European Tour weiter zu punkten. Die English Championship wird mit 1 Million Euro Preisgeld am Parlandkurs von Hanbury Manor gespielt. Bernd Ritthammer, Max Schmitt, Marcel Schneider und Nicolai von Dellingshausen komplettieren ein starkes Deutsches Aufgebot.

Am Eröffnungstag wird seit dem Morgen tief geschossen, woran sich auch Max Schmitt zu beteiligen versucht. Zwei Birdies auf fehlerlosen Front 9 bringen den 22-jährigen in die richtige Richtung am Leaderboard. So richtig ins Rollen kommt der 22-jährige allerdings dann erst nach dem Turn. Ein drittes Birdie auf der 10 radiert er sich zwar noch postwendend wieder aus, mit gleich drei weiteren roten Einträgen danach marschiert er aber mit riesigen Schritten im Klassement nach vor und übernachtet nach der 66 (-5) und als 21. in richtig guter Verfolgerposition.

0arcel Schneider muss einem frühen Rückstand nach Bogey am ersten Par 3 nachlaufen, kann jedoch bereits bis zur Halbzeit sein Score mit zwei Birdies in die roten Zahlen drehen. Wie bei Landsmann Max Schmitt hat auch Marcel dann die Backnine noch besser im Griff und spielt sich mit einer fehlerlosen zweiten Platzhälfte auf der er drei Birdies aufsammelt zur 67 (-4), die ihm als 34. eine vielversprechende Ausgangslage auflegt.

Noch Arbeit zu erledigen

Bernd Ritthammer erlebt äußerst ereignisarme Frontnine, denn der 33-jährige notiert auf allen neun Bahnen jeweils das Par. Auf den zweiten Neun aber zieht er das Tempo dann spürbar an, denn Birdies auf der 10, der 12 und der 14 lassen ihn deutlich im Klassement nach vor marschieren. Ein spätes Bogey auf der 17 dämpft die starke zweite Platzhälfte dann allerdings etwas ab und er startet so als 70. nur knapp hinter der prognostizierten Cutmarke in den Freitag.

Max Kieffer unterstreicht seine Topform gleich mit einem Birdie-Doppelschlag, mit dem er brandheiß ins Turnier startet. Noch im ersten Drittel der Runde leistet sich der Düsseldorfer mit Bogey, Doppelbogey ein teures Blackout. Da er sein Spiel in Folge aber wieder stabilisiert und noch zwei weitere Birdies vor dem Turn aufsammelt, kommt er im zartrosa Bereich auf den Backnine an. Am Par 5 der 12 schraubt er sein Score dann noch tiefer in den Minusbereich, kann an das bereits fünfte Birdie des Tages aber nicht weiter anknüpfen und muss, nach spätem Bogey auf der 17, schließlich mit der 70 (-1) leben, die ihn als 92. nur hinter der prognostizierten Cutmarke einreiht.

Nicolai von Dellingshausen legt am Nachmittag los wie die Feuerwehr und pusht sich mit Eagle und Birdie gleich auf den ersten Löchern weit nach vor. Wie aus dem Nichts reißt der Schwung aber abrupt ab und er gleicht sein Score mit gleich drei Bogeys noch auf den Frontnine ungewollt wieder aus. Nach dem Turn reißt der Faden dann komplett und nach vielen Fehlern steht er am Ende sogar nur mit der 77 (+6) und als 131. wieder im Clubhaus.

Cormac Sharvin (NIR) spielt sich mit allerletzter Startzeit zu einer 63 (-8) und startet damit am Freitag als Führender in die zweite Runde.

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