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Ryder Cup – News-Blog

RYDER CUP 2018 – Live News-Blog aus Frankreich: Interviews, Analysen, Eröffnungs-Zeremonie und die Paarungen +++ USA gewinnt den Junior Ryder Cup.

+++ Wie gut sind die Rookies? +++

Thomas Bjorn kümmert sich an den Trainingstagen vor allem um die Rookies, von denen gleich 5 im Euro-Team stehen – Noren, Fleetwood, Hatton, Olesen und Rahm : “Das gute an Rookies ist, dass sie es nicht erwarten können, dass es endlich losgeht,” scherzt Bjorn, “aber ich habe ein sehr gutes Gefühl bei allen. Sie sind vorbereitet, mental stark und allesamt ausgezeichnete Spieler mit sehr viel Qualität.”

+++ Der weitere Fahrplan +++

Am Mittwoch halten beide Captain’s eine weitere Pressekonferenz, wo vielleicht bereits einige Anzeichen für die Aufstellungen abzulesen sein werden.

Am Mittwoch Nachmittag dürfen die Juniors noch einmal bei den Golf Sixes ran.

Am Donnerstag Nachmittag steigt das “Past Captain’s Match” (live auf SKY ab 13:00 Uhr). Dann werden auch die Auslosungen für die Foursomes bekannt werden. Die Eröffnungs-Zeremonie wird von SKY am Donnerstag ab 17 Uhr übertragen.

+++ Captain’s: Auf ein Wort +++

Den Captains ist es am Montag vorbehalten, mit ersten Statements das ewig junge Match Play-Duell Europa gegen die USA verbal anzuheizen. Jedoch in betont freundschaftlicher und respektvoller Atmosphäre – als Live-Stream bei Golf-Live.at.

Europas Ryder Cup-Auswahl, seit 25 Jahren auf heimischem Golfboden ungeschlagen, geht entsprechend selbstbewußt in die Auseinandersetzung: “Wir fürchten uns vor niemandem,” tönt Captain Bjorn, “wir haben gegen sie laufend auf individuellem Level gespielt und wissen was uns erwartet. Wir werden rausgehen und unser Spiel aufziehen, wissend, auf eines der besten US Teams aller Zeiten zu treffen.”

+++ USA wieder top bei den Juniors +++

Beim Nachwuchs, der traditionell im Vorfeld den Junior Ryder Cup austrägt, dominieren auch heuer die USA. Bereits nach den Vierern führen die Gäste mit 7,5 zu 4,5 Punkten. In den abschließenden Singles können die Europäer zwar noch herankommen, müssen am Ende jedoch den USA mit 12,5 : 11,5 Punkten knapp den Vortritt lassen.

>> LIVE SCORING JUNIOR RC 

>> SKY berichtet täglich exklusiv und live aus Paris vom Ryder Cup 2018.

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Die doppelte 74

US MASTERS – 1. RUNDE: Martin Kaymer und Bernhard Langer unterschreiben zum Auftakt im Augusta National GC die 74 und rangieren damit im Mittelfeld.

Martin Kaymer findet sich einmal mehr im Augusta National GC nicht wirklich gut zurecht. Die ehemalige Nummer 1 der Welt startet gleich mit einem Dreiputtbogey und findet die gesamte Runde über keinen echten Touch für die Grüns. Zwar spielt er sich von zwischenzeitlich bereits drei über Par sogar wieder auf den Ausgangspunkt zurück, zwei abschließende Bogeys brocken ihm aber schlussendlich die 74 (+2), was für Rang 42 reicht, ein.

Bernhard Langer spielt am Donnerstag einmal mehr seine geballte Routine aus. Der zweifache Masters Champion findet sich zwar mit einem Dreiputtbogey auf der 1 zu Beginn nicht gut zurecht, gleicht sein Score aber mit einem darauffolgenden Par 5 Birdie postwendend wieder aus. In Folge spult Bernhard solide die Bahnen ab und muss nach verzogener Grünattacke nur am Par 5, der 8 noch einen Schlag abgeben. Als bereits alles auf eine 73 hindeutet verschiebt er am Schlussloch aus einem guten Meter noch den Parputt und unterschreibt so schließlich wie sein Landsmann die 74 (+2).

Tiger im vorderen Drittel

Tiger Woods (USA) hält sich bei seinem vielumjubelten Masters Comeback durchaus gut. Zwar kann der Fanliebling nicht wie von vielen erhofft ganz vorne mitspielen, bei drei Birdies und vier Bogeys bringt er aber die 73 (+1) ins Clubhaus und geht so als 29. in den zweiten Spieltag.

Titelverteidiger Sergio Garcia (ESP) sieht seine Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung sprichwörtlich davonschwimmen. Der Spanier schickt am Par 5, der 15 seine Bälle reihenweise baden und notiert mit einer 13 den bislang höchsten je gespielten Score auf Firethorn. Am Ende steht er nur mit einer 81 (+9) und dem 85. und vorletzten Rang beim Scoring.

Auf allen Zylindern

Jordan Spieth (USA) zeigt zum Auftakt mit einer der spätesten Tee Times einmal mehr, dass ihm das Masters richtig liegt. Der ehemalige Champion feuert am Donnerstag auf allen Zylindern und unterschreibt schlussendlich die 66 (-6), die ihn als klar Führenden übernachten lässt.

Erste Verfolger des Texaners sind Tony Finau und Matt Kuchar (beide USA) nach 68er (-4) Runden. Vor allem bei Tony Finau ist dies eine echte Überraschung. Der US-Amerikaner knickte am Mittwoch nach einem Hole in One beim Par 3 Contest beim Jubeln um und verrenkte sich den Knöchel, was zeitweise sogar einen Start unsicher machte. “Dass ich hier am Donnerstag die 68 reinbringt grenzt für mich schon nahezu an ein Wunder”, zeigt er sich selbst mehr als überrascht.


Martin Kaymers Auftaktrunde

Martin bringt auf der 1 zwar den Ball sicher aufs Grün, benötigt aber drei Anläufe und startet so mit einem Bogey nur sehr verhalten ins Turnier. Am Par 5, der 2 bringt er den Drive nur im Bunker unter, was die Grünattacke unmöglich macht. Zumindestens geht sich das erste sichere Par aus.

Den Touch für die Grüns hat Martin aber weiterhin noch nicht wirklich, wie ein weiteres Dreiputtbogey am extrem schwierigen Kurzgemähten der 5 zeigt. Das zweite Par 3 der Frontnine absolviert er ohne große Probleme, ehe er sich auf der 7 vor dem Grün einbunkert und sich prompt den nächsten Schlagverlust eintritt.

Am zweiten Par 5 erreicht er nach verfehltem Grün zwar erst mit dem vierten Schlag die Puttingfläche, aus einem Meter stellt das Par aber kein Problem dar. Auf der 9 kann er dann erstmals richtig durchatmen, nachdem aus zehn Metern das erste Birdie gelingt.

Das Erfolgserlebnis bringt den Motor der ehemaligen Nummer 1 richtiggehend auf Touren, denn nach einem lasergenauen Eisen lässt er sich auf der 10 die Chance aus einem Meter nicht entgehen und verkürzt kurz vor dem Amen Corner auf nur noch 1 über Par.

Nach leicht rechts verzogenem Drive erreicht er dann auf der 11 erst mit dem dritten Schlag das Grün und tritt sich so ein weiteres Bogey ein, was die heiße Phase jäh abkühlt. Auf Golden Bell, dem berühmten Par 3 über Rae’s Creek, passt der Tee-Shot dann aber perfekt und aus einem Meter nimmt er das nächste Birdie mit.

Zum Abschluss des Amen Corner legt er sich noch eine weitere Birdiemöglichkeit auf, lässt diese aus zweieinhalb Metern aber verstreichen. Die 14 absolviert er mit sicherem Zweiputt unaufgeregt. Auf der 15 verfehlt er zwar das Fairway und muss am letzten Par 5 vorlegen, die Annäherung passt aber und Martin stellt so sein Score wieder auf Level Par zurück.

Nach sicherem Par am Par 3, der 16 kostet ihm ein überschlagenes Grün auf der 17 wieder einen Schlag, was ihn wieder in den Plusbereich zurückwirft. Nachdem er die Runde dann mit dem bereits dritten Dreiputt des Tages beendet und sich so noch ein weiteres Bogey eintritt, muss er zum Auftakt mit der 74 (+2) und Rang 42 leben.


Bernhard Langers Auftaktrunde

Bernhard Langer startet zwar mit sicherem langen Spiel, bringt den Putter auf der 1 aber nicht auf Temperatur und tritt sich so gleich zu Beginn ein Dreiputtbogey ein. Am Par 5 danach attackiert er mit dem zweiten Schlag das Grün. Zwar bleibt dieser knapp zu kurz, ein starker Chip legt ihm aber die Ausgleichschance auf, die er sich nicht entgehen lässt.

Auch die 3 absolviert der Evergreen bombensicher und zeigt auch am schwierigen Par 3 danach mit einem Par, dass er den Augusta National GC in und auswendig kennt. Das schwierige Grün der 5 stellt ihn ebenfalls vor keine unlösbaren Probleme, wie ein weiteres sicheres Zweiputt-Par zeigt.

Am zweiten Par 3 der Frontnine bringt er den Ball zwar gerade noch am Grün unter, erneut lässt der Putter mit zwei Versuchen aber nichts anbrennen. In dieser Tonart geht es auch auf der 7 weiter. Nach misslungener Grünattacke und einem Ausflug in den Wald, hängt ihm ausgerechnet das zweite Par 5 der Frontnine ein Bogey um.

Nach einem Par auf der 9 kommt er so im leichten Plusbereich auf den Backnine an. Der Start in den Amen Corner gelingt mit Pars auf der 11 und der 12 sicher. Am Par 5, der 13 hat er aus zweieinhalb Metern eine durchaus gute Birdiechance, lässt diese aber ungenützt verstreichen und absolviert den Amen Corner so mit drei Pars.

In dieser Tonart geht es auch auf den nächsten Bahnen weiter, bis er auf der Schlussbahn aus einem guten Meter noch den Parputt verschiebt und so wie sein Landsmann nur mit der 74 (+2) und Rang 42 ins Ziel marschiert.

 

Die wichtigsten Masters-Links

>> LIVE LEADERBOARD vom MASTERS

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>> Special: Golf-Wetten mit Bonus

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Masters News-Ticker

US MASTERS 2018 – NEWS-TICKER BLOG: 35. Masters für Bernhard Langer, 11. Start von Martin Kaymer  +++ Tigers Augusta-Return überstrahlt alles +++ DJ, Rory, Spieth und Thomas die Favoriten.

>> MASTERS LIVE-UPDATES vom 1. Spieltag


+++ DEUTSCHE MASTERS-ROUTINIERS +++

Zum 35. Mal teet Bernhard Langer beim Masters auf, das er zweimal gewann, Martin Kaymer ist auch bereits zum 10. Mal dabei. Während Deutschlands Altmeister es jedes Jahr kaum erwarten kann, wieder auf den heiligen Fairways von Augusta seine Runden zu drehen, war es für Kaymer bisher nicht gerade eine Liebesgeschichte. Platz 16 im Vorjahr markierte bereits die persönliche Bestmarke des Rheinländers.

Langer eröffnet am Donnerstag erst spät um 18:43 MESZ an der Seite des Hawaiianers Tony Finau sowie des Japaner Yuta Ikeda. Kaymer darf bereits früher um 16:43 MESZ ran, wenn es gemeinsam mit dem Masters-Champion von 2007, Zach Johnson sowie dem Südafrikaner Brendan Grace losgeht.

+++ MONTAGS-PRACTICE MIT SONNTAGS-ROARS +++

Laut wie sonst vielleicht am Finaltag in Phoenix ging es bereits am Montag in Augusta zu. Dicht gedrängt hinter den Absperrungen drängten sich die Fans um einen Blick auf den Flight von Tiger Woods, Justin Thomas und Fred Couples zu werfen. Wohlgemerkt für eine Trainingsrunde: “Es war absolut verrückt,” kann Boom-Boom-Freddy nur den Kopf schütteln, “aber er hat ein paar sehr gute Turniere gespielt, jetzt freuen sich die Leute ihn wieder zu sehen.”

+++ TIGER NICHT DER TOP-FAVORIT +++

Zu frisch ist noch der Eindruck vom Schlusstag beim Arnold Palmer Invitational, als Rory McIlroy einen beherzt angreifenden Tiger am Ende in Grund und Boden spielte. Daher ist der Nordire auch heuer der Darling der Bookies, auf Augenhöhe mit DJ, Jordan Spieth und Justin Thomas. Wer also an einen historischen 15. Majortitel des US Superstars glaubt und recht behält, der könnte bei 1:15 Wettquote (Mittwoch) groß absahnen.
>> Masters-Wettquoten bei William Hill.

Das Masters ist auch eine perfekte Gelegenheit für alle, die Sportwetten einmal gewinnbringend ausprobieren und ihr gutes Näschen für den einen oder anderen Tipp beweisen möchten. Dank unserer Kooperation mit Marktführer William Hill gibt es dazu einen 100 Euro Willkommens-Bonus in Form von Freiwetten.

 

 

+++ RORY WILL ATTACKIEREN +++

Rory McIlroy 2015Rory McIlroy glaubt nach vielen vergeblichen Anläufen endlich die Erfolgsstrategie für Augusta gefunden zu haben – mit mehr Angriffslust: “Einfach geduldig dahinzuspielen und plötzlich 7, 8 Schläge hinten zu sein, weil andere einen Superstart hatten, das bringt es nicht. Andererseits möchtest Du Dich nicht zu sehr unter Druck setzen, aber nach zwei Tagen dennoch vorne mit dabei sein. Aber jetzt, wo ich besser in Form bin und mich immer wohler in Augusta fühle, wird das heuer funktionieren,” fühlt sich der Nordire fit für seine Masters-Attacke.

+++ ANGRIFF AUF DIE NUMMER 1 +++

Dustin Johnson wird wohl sehr vorsichtig beim Stiegen steigen sein in diesem Jahr und peilt sein 1. Green Jacket an. Auch gilt es den Thron im World Ranking zu verteidigen, den mit Justin Thomas, Jon Rahm und Jordan Spieth gleich einer von drei Konkurrenten im Falle eines Sieges erklimmen könnte.

+++ SERGIOS AZALEA +++

AZALEA, Loch 13, war wohl einer der Schlüssel zu Sergio Garcias Triumph im Vorjahr, als er nach Problemen noch das Par kratzte. Seine vor kurzem geborene Tochter wird daher Zeit ihres Lebens auf den Namen Azalea hören. Der erste Major-Titel brachte Ruhe in Papas Leben, was ihn bei der Titelverteidigung umso gefährlicher machen könnte: “Ich führe jetzt ein rundum glückliches Leben, mit so viele Leuten um mich herum, die mich lieben und schätzen.”

+++ TICKET-PREISE AUF REKORDKURS +++

Der Tiger-Boom 2018 bringt auch locker 20 bis 30% mehr Zuschauerinteresse. Wer noch schnell einen Flug nach Atlanta buchen möchte um beim Masters persönlich vorbeizuschauen, für den wird das Eintritts-Tickets deutlich teurer kommen als die Flugmeilen selbst: 2.200 bis 2.900 Dollar werden zur Zeit von Re-Sellern wie StubHub oder IQTicket für einen Turniertag in Augusta aufgerufen.

+++ TEE-TIMES MIT TOP-PAIRINGS +++

Hier die wichtigsten Startzeiten, ab Turnierbeginn um 14:30 MESZ:

14:30 MESZ: Austin Cook, Ted Potter jnr., Wesley Bryan
16:31 MESZ: Zach Johnson, Martin Kaymer, Branden Grace
16:42 MESZ: Tiger Woods, Marc Leishman, Tommy Fleetwood
16:53 MESZ: Sergio Garcia, Justin Thomas, Doc Redman (Am)
17:04 MESZ: Bubba Watson, Henrik Stenson, Jason Day
18:43 MESZ: Bernhard Langer, Tony Finau, Yuta Ikeda
19:27 MESZ: Phil Mickelson, Rickie Fowler, Matt Kuchar
19:38 MESZ: Adam Scott, Jon Rahm, Rory McIlroy
19:49 MESZ: Jordan Spieth, Alex Noren, Louis Oosthuizen
20:00 MESZ: Dustin Johnson, Justin Rose, Rafa Cabrera-Bello

+++ WETTER: PERFEKT MIT SCHÖNHEITSFEHLER +++

Nur der Mittwoch dürfte mit Regen am Vormittag das Vorbereitungsprogramm ein wenig trüben, aber nicht wie im Vorjahr zur Absage des Par 3-Contests führen. Donnerstag und Freitag sind perfektes Wetter vorhergesagt, bloß am Freitag Nachmittag (wenn auch Wiesberger unterwegs ist) mit ein wenig mehr Wind. Kleiner Schönheitsfehler in der Wettervorhersage für den Samstag, wenn der Wind am Nachmittag deutlich auffrischen sollte und auch Gewitter möglich sind.

+++ LIVE AUF SKY MIT AMEN CORNER-TV +++

Auch heuer gönnt das Masters-Committee der Golfwelt erst Live TV-Bilder ab 21 Uhr MESZ und bleibt bei seiner nicht gerade populären Exklusiv-Strategie. Aber es gibt wieder die kleine Ausnahme, den Streaming-Dienst von SKY, sowohl für Kunden als auch frei buchbar als SKY-Ticket. Ab 15:15 Uhr sind eine Featured Flight und ab 16:45 MESZ Amen Corner-TV (voll Coverage der Löcher 11 bis 13) angekündigt.

>> SKY überträgt von Donnerstag bis Sonntag live und exklusiv im TV vom US Masters in Augusta.

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Späte Rettungstat

THE 146. OPEN CHAMPIONSHIP – Live-Blog 1. Runde: Martin Kaymer verpatzt ordentlich den Start in seine 10. Open, rettet mit späten Birdies aber noch die 72 und Platz 79.

Martin Kaymer kehrt nach Royal Birkdale zurück, wo er vor 9 Jahren seine allererste Open Championship bestritt. Zwar erreichte der Rheinländer damals das Wochenende, konnte mit Platz 80 jedoch nicht überzeugen. Ein 7. Platz in St. Andrews 2010 markiert sein bestes Ergebnis bei Europas Major.

Nach den enttäuschenden letzten Woche hofft Kaymer die Formkrise beim britischen Links-Spektakel abschütteln zu können, wo er immerhin bei bislang 9 Starts nicht weniger als 8 Mal den Cut der besten 70 schaffte. Nachdem Knappe und Ritthammer sich in Schottland nicht qualifizieren konnte, ist Kaymer Deutschlands einziger Golfbeitrag bei seiner 10. Open Championship.

PresidentsCup15_Spieth1_330Heftiger Wind seit dem Morgen treibt die Scores kräftig nach oben, Royal Birkdale erweist sich als der erwartet schwere Linkstest. Am Nachmittag wird Jordan Spieth mit fehlerloser 65 (-5) seiner Mitfavoritenrolle voll gerecht.

Auch den Rest des ersten Spieltages bleibt die 146. Open Championship fest in amerikanischer Hand. US Open-Champion Brooks Koepka und Routinier Matt Kuchar egalisieren mit 65er-Runden die Bestmarke und sorgen für eine amerikanische Dreifach-Spitze.

Golf-Live.de bringt Live-Updates mit Martin Kaymer auf der Runde.

Kaymer_Open_1701_330Martin Kaymer spielt in Game Number 34 mit den Kollegen Tyrrell Hatton und Aaron Baddeley. Den schweren ersten Abschlag verzieht der Deutsche wie so viele vor ihm ins dicke Gemüse, kann von dort das Grün nicht mehr anspielen und beginnt sein Jubiläum “10 Jahre Open” mit einem Bogey. Zwei Löcher später bringt wieder der Tee-Schuss den Deutschen unter Zugzwang: diesmal ist das Kurzspiel jedoch scharf genug um über Chip und Putt das Par zu retten.

Auch mit den Eisen kämpft der 32-jährige Rheinländer: aus 180 Metern verfehlt er das Grün am ersten Par 3 und findet eine zu schwierige Aufgabe rund um das schwierige Grün vor – zweites Bogey. Die erste sich bietende Chance nutzt Kaymer nach guter Vorarbeit am 5. Grün um mit Birdie gegenzusteuern.

Am schwersten Loch von Royal Birkdale, der 6, kommt auch Kaymer mit ungeschoren davon: mit Doppelbogey erwischt es den Deutschen aber so richtig, nachdem bereits der Abschlag im dicken Rough verschwindet und er erst nach vier langen Schlägen zum Putten kommt. Zwei Bahnen später bringt sich Kaymer wieder ins Spiel zurück: die präzise Annäherung führt zum zweiten Birdie.

Mit Bogey auch auf die zweiten 9

Kaymer_Open_1702_330Auch die zweite Platzhälfte geht Kaymer mit Bogey an, wieder ist es ein verzogener Abschlag, der ihm keine Chance mehr aufs Par gibt. Die ungenauen Eisen bringen Kaymer an der 11 in Stress, diesmal passt der Up & Down zum Par. Den Driver am 13. Tee zu zücken, erweist sich als Fehler, nachdem sein Ball in einem  tiefen Putbunker endet und das nächste Bogey unvermeidbar ist.

Ein gepulltes Eisen vom 14. Tee bleibt nur haarscharf vor dem Bunker liegen. Der Downhill-Chip gerät ein wenig zu vorsichtig und der Dreimeter-Putt verfehlt auch noch das Ziel – Bogey. Der Putter hilft Kaymer an der 15, Birdie Nummer 3 am ersten Par 5, verschafft ihm wieder ein wenig Luft.

Auch das leichteste Loch am Platz, das Par 5 der 17, ist gnädig mit dem Deutschen und spendiert ihm mit zwei Putts das lockere Birdie. Einen ganz wichtigen Putt zum Birdie locht Kaymer am Schlussloch, das ihn von 5 über Par auf +2 zurückbringt (72 Schläge) und mit nur einem Schlag Rückstand auf die Cutmarke von Platz 79 aus in den Freitag gehen lässt.

Martin KAYMER: 72 (+2)

>> Live Scores The Open

>> Alle TV Live-Streams

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BMW OPEN – Birdiefreundliches München

BMW INTERNATIONAL OPEN 2017 – LIVE BLOG: Martin Kaymer erkämpft mit späten Birdies die 72. Alex Knappe, Florian Fritsch und Nicolai von Dellingshausen beste Deutsche mit der 69.

Mit Masters-Champion Sergio Garcia, Titelverteidiger Henrik Stenson sowie Deutschlands Nummer 1 Martin Kaymer darf sich die BMW International Open über das prominenteste Starterfeld der 29-jährigen Geschichte in München-Eichenried freuen.

Für die ersten Highlights der BMW International Open 2017 sorgt jedoch Europas Top-Nachwuchs. Der Belgier Thomas Detry, ein Kollege von Dominic Foos aus Amateurtagen, schießt mit Eagle und 6 Birdies am Vormittag alle Lichter aus und darf sich nach bester Morgenrunde von 65 Schlägen das Mittagessen gut schmecken lassen. Am Nachmittag überflügelt der Australier Wade Ormbsy den Belgier sogar noch um einen Schlag und führt bei 8 unter Par nach dem ersten Spieltag. Aber auch Sergio Garcia erfüllt mit der 66 voll die hohen Erwartungen.

An der Seite des Masters-Champion spult Martin Kaymer eine müde Eröffnungsrunde ab, die erst dank später Birdies überhaupt eine 72 wird: “Für die erste Runde hatte ich mir natürlich ein bisschen mehr erhofft. Ich habe bis zum Ende gekämpft und hatte sehr viele gute Chancen, aber einfach zu viele davon liegengelassen.”

Aus Deutscher Sicht zeigt Alex Knappe die erfreulichste Leistung: der European Tour-Aufsteiger spielt auf den ersten 9 bei 4 unter Par in der Spitze mit, verliert danach zwar etwas an Fahrt, bringt aber immerhin die gute 69 herein. Am Nachmittag bringt auch Florian Fritsch dank eines Birdie-Hattricks und starker Par 3 die 69 herein: „Ich bin recht zufrieden, wenn ich daran denke, wie ich mich beim ersten Abschlag gefühlt habe. Wenn man so nervös ist, versucht man eher, das Schlimmste zu vermeiden. Aber ich habe mir gesagt, dafür bist du nicht hier. Es geht hier nicht darum, das Par zu sichern. Das bringt einen auf diesem Platz nicht weiter,” sah Fritsch die Birdielawine gewaltig rollen.

Kaymer wartet 14 Löcher auf Birdies 

Angesichts perfekter Bedingungen wird tief gescort, mit gut zwei Dutzend Runden bereits am Vormittag in den 60ern. Martin Kaymer kann dies von der 10 weg gestartet nicht zu seinen Gunsten ausnützen. Die Attacke am Par 5 der 11 trägt der Düsseldorfer etwas zu ungenau vor und notiert nur das Par. Immerhin agiert er solide und schwimmt in der frühen Phase auf der Par-Welle. Die 13 bringt Deutschlands Topfavorit jedoch Unglück und kostet ihn den ersten Schlag. Noch ohne jeden Birdie-Erfolg schließt Kaymer seine ersten 9 Löcher ab.

Auch auf den vorderen 9 Löchern bleibt der Champion von 2008 in der Defensive. Nach gemisster Annäherung am Par 3 der 11 muss schon ein starker 4 Meterputt her um das Par zu halten. Am nächsten Grün hat er nach Dreiputt aus 7 Metern jedoch das nächste Bogey am Hals.

Jubelnd und mit Selbstironie reißt Kaymer nach 14 gespielten Löchern die Arme hoch, als aus vier Metern der erste Birdieputt fällt. Bereits die Annäherung fiel unter tiefhängenden Ästen und über die Bunkerkante kullernd schon glücklich aus. Zwei Grüns später versenkt Martin sogar den Putt aus 7 Metern und bringt sich auf Even Par zurück. Am Schlussloch muss Kaymer nach Abschlag in den Fairwaybunker und Wedge neben das Grün noch hart um sein Par kämpfen. Mit der Par-Runde von 72 Schlägen rangiert er am Ende des Tages sogar knapp außerhalb der Cutmarke.

Alex KnappeDen heißesten Start aus Deutscher Sicht legt Alex Knappe hin, der auf den ersten vier Löchern bereits zwei Birdies findet. Mit präzisen Eisen und bekannt starken Putts geht es noch vor der Halbzeit auf 3 unter Par. Als der Paderborner auch am Par 5 der 18 seine Attacke mit zwei langen Schlägen mustergültig vorbereitet, ist er bei 4 unter Par in geteilter Spitzenposition angekommen.

Ein erstes Bogey kontert Knappe stark mit einem gelungenen Birdieputt an der 4 aus vier Metern. Da kann er sich am letzten Par 3 sogar ein zweites Bogey leisten um dennoch mit der 69 aussichtsreich im Clubhaus einzutreffen.

Auch Sebastian Heisele pusht sich programmgemäß am ersten Par 5 in die roten Zahlen. Der Longhitter nutzt auch das zweite Par 5 für einen Schlaggewinn. Ein Bogey-Doppelschlag wirft ihn kurz danach auf den Ausgangspunkt zurück. Heisele weiß jedoch mit zwei weiteren Birdies zu kontern und verzeichnet mit der 70 einen erfreulichen Auftakt.

Challenge Tour-Spieler Max Kramer spielt seine Längen gekonnt aus. Einen frühen Schlagverlust kontert er in Folge mit drei Birdies. Mit Birdie am Schlussloch postet auch Kramer die starke 70.

Fritsch_1703_330Florian Fritsch startet am Nachmittag zwar mit Bogey, landet aber von der 5 weg einen Birdie-Hattrick, der ihn voll ins Geschehen bringt. Auf den zweiten 9 schlägt der Münchner fantastische Eisen auf beiden Par 3 und nützt diese auch zu Birdies aus. Gemeinsam mit Knappe teilt sich Fritsch die Position als beste Deutsche bei 3 unter Par, was allerdings angesichts der Scorelawine nur ca. für Platz 30 reicht.

Die positive Überraschung liefert Nicolai von Dellingshausen ab, der dank später Birdies auch noch eine 69 hereinbringt. Als zweifacher Saisonsieger der Pro Golf Tour und Führender der Rangliste hat der Aufsteiger bereits mehrmals sein ungeheures Potential aufgezeigt.

 

>> Leaderboard BMW Open

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Zweimal schwarz

US OPEN 2017 – 3. RUNDE: Martin Kaymer schlittert auf den Frontnine in viele Fehler, betreibt aber auf der zweiten Platzhälfte wichtige Schadensbegrenzung. Stephan Jäger büßt im Erin Hills GC nach dem Turn den Rhythmus ein und rutscht zurück.

Martin Kaymer findet am Moving Day in Wisconsin nur äußerst zäh in den Tag. Auf birdiefreien Frontnine tritt sich Deutschlands Nummer 1 gleich drei Bogeys und ein Doppelbogey ein und ist damit im Klassement sprichwörtlich im freien Fall unterwegs.

Erst auf den Backnine stabilisiert er sein Spiel, kann weitere Fehler vermeiden und betreibt mit zwei Birdies wichtige Schadensbegrenzung. Mit der 75 (+3) aber rutscht Martin bis auf Rang 42 zurück.

Stephan Jäger erledigt seine Aufgabe konträr zu seinem Landsmann. Er findet auf unglaublich soliden Frontnine ein Birdie, ehe er auf der zweiten Platzhälfte etliche Fehler notieren muss. Mit der 74 (+2) pendelt er sich vor dem Finaltag auf Platz 51 ein.

Martin Kaymers und Stephan Jägers Runden im Überblick:

Früher Fehler

Martin Kaymer verpasst zwar den Birdiestart am Par 5, eröffnet aber mit einem sicheren Par. Auf der 2 ergibt sich dann aus knapp vier Metern die erste Birdiechance, die er aber noch nicht verwerten kann. Eine verzogene Annäherung hängt Deutschlands Nummer 1 dann auf der schweren 3 ein frühes Bogey um. Nach einem zwischenzeitlichen Par geht sich auf der 5 nach weiterem verfehlten Grün erneut nur ein Bogey aus, was Martin bereits um etliche Ränge zurückwirft.

Auch danach findet er einfach keinen Rhythmus. Am ersten Par 3 verzieht er einen weiteren Teeshot. Der Chip gelingt zwar recht gut, aus kürzerer Distanz muss er aber dreimal ansetzen und hängt sich so sogar ein Doppelbogey um. Auch am zweiten Par 3 verfehlt der Teeshot sein Ziel, was prompt im nächsten Schlagverlust endet.

Erst auf den Frontnine kehrt etwas Ruhe ein, wie vier recht sichere Pars unter Beweis stellen. Auf der 14 bricht dann auch endlich der hartnäckige Birdieabann, nachdem er das Par 5 zu einem roten Eintrag überreden kann. Das erste Birdie bringt auch den Putter auf Temperatur, denn am Par 3, der 16 legt er aus 3,5 Metern den nächsten Schlaggewinn drauf.

Zurückgefallen

Stephan Jäger präsentiert sich bislang am Moving Day richtig stark. Der Überflieger der Web.com Tour verpasst zwar nach etwas zu langer Annäherung am Par 5, der 1 ein schnelles Birdie, spult danach aber richtig sicher reihenweise die Bahnen ab und kommt nie in Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen.

Auf der 5 legt er sich dann sogar eine gute Birdiemöglichkeit auf, lässt diese aus zwei Metern aber knapp aus. Auf der 7, dem zweiten Par 5 der Frontnine, ist es dann aber soweit und Stephan belohnt sich mit gelungener Grünattacke mit dem ersten Birdie, was ihn etwas im Klassement nach vor bringt.

So sicher die erste Platzhälfte verläuft, so farbenfroh wird es nach dem Turn. Mit den ersten verfehlten Fairways tritt er sich auf der 10 und der 11 zwei Bogeys ein, steuert in Folge aber mit zwei starken Birdies auf der 12 und der 15 gegen und egalisiert so die Fehler wieder.

Die Sicherheit bringt das aber nur bedingt zurück, wie ein rabenschwarzes Finish unter Beweis stellt. Stephant muss nach verzogenen Schlägen auf den letzten drei Bahnen drei Schlagverluste verdauen und rutscht so mit der 74 (+2) im Klassement deutlich zurück. Den Finaltag nimmt er nur in etwa vom 54. Platz aus in Angriff.

Rennen der Außenseiter

Nach dem vorzeitigen Exodus der Top-Names bringen sich die Außenseiter am Moving Day mit tiefen Runden in Position um die Gunst der Stunde zu nutzen: allen voran Brian Harman, der mit der 67 bei 12 unter Par die Führungsrolle übernimmt. Aber auch seine US-Kollegen Brooks Koepka sowie der mit 63 Schlägen Tagesbeste Justin Thomas und der Engländer Tommy Fleetwood bleiben bei 11 unter Par voll im Titelgeschäft. In den Top 10 findet sich kein einziger Spieler, der bereits ein Major gewinnen konnte.

>> Leaderboard US Open

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DOPPELT GELUNGEN

US OPEN 2017 – 1. RUNDE: Stephan Jäger legt bei seinem Major-Debüt mit der 71 einen richtig starken Auftritt hin. Martin Kaymer startet im Erin Hills GC mit einer grundsoliden 72 und reiht sich damit ebenfalls in guter Ausgangslage für den Cut ein.

Martin Kaymer jagt einen zweiten US Open Titel nach 2014, Stephan Jäger feiert nach erfolgreicher Qualifikation sein Major-Debüt. Nach seinem zweiten Saisonsieg auf der Web.com Tour hat der Deutsche Aufsteiger seine Tourkarte für 2018 sicher und möchte beim ersten Majoreinsatz weiter auf der Erfolgswelle schwimmen.

Stephan präsentiert sich dann in Erin Hills auch alles andere als nervös und spult gekonnt sein Spiel ab. Nach je zwei Bogeys und zwei Birdies kommt er bei Level Par zum Turn, ehe er mit einer heißen Phase spürbar aufs Tempo drückt.

Gleich zwei weitere rote Einträge nimmt er zu Beginn der Frontnine mit und taucht damit zwischenzeitlich sogar unter die Top 10 ab. Zwar muss er in Folge einen Schlag wieder abgeben, bringt beim Major-Debüt aber die 71 (-1) zum Recording und legt so als 29. einen richtig gelungenen Auftritt hin.

Für Martin Kaymer wiederum lief es zuletzt nicht nach Wunsch, womit er auch aus den Top 50 der Weltrangliste herausfiel. Die Eröffnungsrunde aber spult Deutschlands Nummer 1 grundsouverän ab. Schon die 10 – Martin startet auf den Backine – hält ein frühes Birdie bereit, was ihn sofort gut ins Turnier starten lässt.

In Folge schleichen sich auch Fehler ein, da er mit einigen Ungenauigkeiten vom Tee zu kämpfen hat, was ihn einige Male aus dem hüfthohen Fescue zu Zauberaktionen zwingt. Nach dem Turn rutscht der Rheinländer sogar in den Plusbereich zurück, rettet dank starkem Putt kurz vor Schluss aber noch die 72 (Par) ins Clubhaus und legt so als 43. einen durchaus soliden Auftakt in die 117. US Open hin.

Die Runden der beiden Deutschen im Überblick:

Abgebrühtes Debüt

Stephan Jäger startet grundsolide mit einem ganz sicheren Par auf der 10 in seine allerersten US Open. Auf der 11 bremst sich der Ball zwar knapp neben dem Grün ein, das Par ist aus der Position aber kein Problem. Nach leicht verzogenem Drive und einem anschließenden Ausflug ins Fescue muss er auf der 12 dann aber den ersten Schlag abgeben.

Am schwierigen Par 5, der 14 legt er sein Wedge am stark ondulierten Grün auf gut drei Meter zur Fahne und lässt sich den scoretechnischen Ausgleich nicht vom Putter nehmen. Nach verzogenem Drive auf der 17 geht sich zum zweiten Mal am Donnerstag ein Par nicht aus, was ihn wieder etwas zurückwirft.

Der Konter sitzt aber perfekt. Der 28-jährige chippt den Ball am Par 5, der 18 bis auf einen Meter zum Stock und gleicht sein Tagesscore postwendend wieder aus. Das bringt ihn richtig in Birdielaune, wie ein weiterer roter Eintrag nach einem Super-Wedge an die Fahne auf der 1 unter Beweis stellt. Auf der 2 bringt er dazu noch den Putter auf Temperatur und lässt sich aus drei Metern den Birdietriplepack nicht nehmen.

Am überlangen Par 3, der 6 – dem schwersten Loch am Donnerstag – bringt der Deutsche Debütant den Tee Shot nicht am Kurzgemähten unter und kommt aus unangenehmer Lage auch mit dem zweiten Schlag noch nicht aufs Grün. Schlussendlich muss er sogar ums Bogey kämpfen, was aber gelingt. Nach soliden Schlusslöchern, die er allesamt mit Par absolviert, steht der Web.com-Spieler schlussendlich mit der 71 (-1) beim Recording und legt damit einen mehr als gelungenen Auftritt hin.

Grundsolider Auftakt

Kaymer_1712_330Martin Kaymer bekommt zum Auftakt mit der frühen Startzeit perfekte Verhältnisse serviert. Kaum Wind und beißende Grüns lassen eher ungewöhnlich tiefe Scores für US Open Verhältnisse zu. Das weiß auch der Deutsche sofort auszunützen und nimmt nach starkem Drive und guter Annäherung gleich auf der 10 mit gestopftem Viermeterputt das erste Birdie mit. Fast fällt auf der 11 gleich der nächste Putt, der Ball bleibt aber an der Lochkante hängen.

Auf der 13 hat Martin dann erstmals etwas Stress, nachdem der Teeshot am Par 3 das Grün verfehlt. Nach gefühlvollem Chip kratzt er aber das wichtige Par. Auf der 15 läuft der schwierige Downhill Putt deutlich übers Loch, Martin locht den Retourputt aber ohne gröbere Probleme. Am zweiten Par 3 hat er den Birdieschrei dann schon auf den Lippen, der Ball rasiert aber nur die Lochkante.

Nach einem rechts verzogenen Drive ins hüfthohe Fescue erreicht er erst mit dem dritten Schlag das Grün und muss auf der 17 den Ausgleich zurück auf Level Par hinnehmen. Das zweite Par 5 der Runde lässt dann aber wieder einen Schlag springen und bringt Martin wieder in die roten Zahlen. Dabei muss er aber beim Chip sein ganzes Gefühl aufbieten, nachdem die Grünattacke vom Grün rollt und in der Collection Area landet.

Auch das Par 5, der 1 weiß Martin nach perfektem Wedge bis auf einen guten Meter zur Fahne perfekt auszunützen und spielt sich mit seinem bereits dritten Birdie auf 2 unter Par. Lange währt die Freude aber nicht, denn nach einem Ausflug in den Grünbunker geht sich auf der 2 das Par nicht mehr aus.

In Folge wird das Spiel von Deutschlands Nummer 1 etwas wackelig, was sich auf der 4 in einem weit verzogenen Drive manifestiert. Aus dem ganz dicken Zeug geht sich der Grünschuss nicht aus, was schlussendlich im Ausgleich zurück auf Even Par mündet. Nachdem auch auf der 5 der Parputt nicht fallen will, geht es sogar erstmals in den Plusbereich.

Kurz vor Ende der Runde bekommt der Putter dann spürbar Temperatur. Aus knapp zehn Metern schnappt sich Martin ein weiteres Birdie und stellt sein Score wieder auf den Ausgangspunkt. Ein sicheres Par zum Abschluss mach dann die 72 (Par) perfekt, was für einen durchaus soliden Start in die 117. US Open sorgt.

 

>> Leaderboard US OPEN

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Revanche geglückt

RYDER CUP 2016 – FINAL: Die USA lässt in den abschließenden Einzeln nichts mehr anbrennen und holt den Ryder Cup nach drei vergeblichen Anläufen mit 17 : 11 wieder zurück in die Vereinigten Staaten. Im Hazeltine National GC Revanche nehmen die US-Boys auch für die bittere Niederlage in Medinah vor vier Jahren Revanche.

US-Captain Davis Love III darf in Minnesota an diesem Sonntag ordentlich durchatmen. Zu viele Parallelen gab es in dieser Woche zu Medinah, wo Love ebenfalls Captain des amerikanischen Teams war. Auch damals lag Stars & Stripes nach den Vierern komfortabel in Führung, ehe ein epischer Meltdown des gesamten Teams zu einem für nicht mehr möglich gehaltenen europäischen Triumph führte.

Vorsprung rausgespielt

Mit einer Machtdemonstration und einem 4 : 0 nach den ersten Foursomes am Freitag nimmt der Ryder Cup für Europa schon früh eine unangenehme Richtung. Zumindestens aber finden sich die Männer vom alten Kontinent schon am Nachmittag und schlagen in den Bestballs mit 3 : 1 zurück. Auch am Samstag Vormittag präsentiert sich Europa gut und holt die zweiten Foursomes mit 2,5 : 1,5. Am Nachmittag aber ziehen die Amerikaner dann in den zweiten Fourballs mit 3 : 1 das Tempo unangenehm an, was den Europäern einen 9,5 : 6,5 Rückstand vor den sonntäglichen Einzeln aufbrummt.

Zu abgebrüht

Das Beschwören der Medinah Geister bleibt in Minnesota heuer aber ungehört. Zu sicher agieren die US-Boys vor allem auf den Grüns was die benötigte Aufholjagd für Europa unmöglich macht. Patrick Reed mutiert heuer endgültig zum Mr. Ryder Cup der USA. Der Texaner ringt im ersten Match Europas Zugpferd Rory McIlroy in einem unwahrscheinlich hochklassigen Duell mit 1 Auf nieder und sorgt so für einen weiteren amerikanischen Punkt.

Vor allem die späten Partien sind es aber, die recht rasch die Richtung am Sonntag vorgeben. So bezwingt zwar Henrik Stenson mit Jordan Spieth ein weiteres Aushängeschild der USA mit 3 & 2 recht klar und auch Top-Debütant Thomas Pieters sorgt für einen eindeutigen 3 & 2 Sieg gegen J.B. Holmes, die meisten verbleibenden Matches schlagen teils aber klar in Richtung der USA aus. Am deutlichsten verläuft dabei das Match zwischen Brooks Koepka und Danny Willett, das der Amerikaner mit 5 & 4 eindeutig gewinnt.

Rafa Cabrera-Bello sorgt zwar noch für ein weiteres persönlich gelungenes Debüt – der Spanier bezwingt Jimmy Walker deutlich mit 3 & 2 – sein Sieg soll dann aber der letzte Punkt mit Bedeutung aus europäischer Sicht sein. Denn nachdem sich Phil Mickelson und Sergio Garcia ihr Match teilen, stürmt Brandt Snedeker mit einem 3 & 1 Erfolg gegen Andy Sullivan herbei und stößt die Tür mit dem 14. Punkt für die USA weit auf.

Den engültigen Schritt durch eben diese Tür macht Ryan Moore. Wobei es wie schon am Vortag einmal mehr Lee Westwood ist, der ein Duell nicht bis zum Ende durchziehen kann. Der routinierte Engländer verliert die letzten drei Löcher allesamt, was den knappen 1 Auf Sieg Ryan Moores erst ermöglicht. Bei einem Zwischenstand von 15 : 10 ist der Ryder Cup endgültig wieder in US-amerikanischen Händen. Am Ende siegt die USA deutlich mit 17 : 11.

Zu viele Aussetzer

Europa hatte in dieser Woche schlicht und ergreifend mit zu vielen Aussetzern zu kämpfen, weshalb die USA schlussendlich doch recht sicher den Sieg einfahren konnte. Auch Captain Darren Clarke wird sich den Vorwurf einer falschen Auswahl der Captain Picks gefallen lassen müssen. Einzig Debütant Thomas Pieters weiß auf ganzer Linie zu überzeugen. Der Belgier ist nach Hazeltine nun sogar der beste Rookie aller Zeiten, nachdem er gleich vier Punkte für Europa holen kann.

Martin Kaymer aber – der Deutsche kann lediglich am Sonntag im Einzel einen schon unbedeutenden Sieg einfahren – und vor allem Lee Westwood enttäuschen in Chaska komplett. Vor allem der Engländer wirkt teilweise regelrecht überfordert mit den Aufgaben. Davis Love III hingegen hat eindeutig ein glückliches Händchen bewiesen. So ist es mit Ryan Moore niemand geringerer als der letzte Captains Pick, der für den alles entscheidenden Punkt für die USA sorgt.

Mit himmlischer Unterstützung

Der Sieg hat für die Amerikaner auch eine enorme emotionale Bedeutung, verstarb doch nur wenige Tage vor dem Spektakel in Minnesota Legende Arnold Palmer mit 87 Jahren an Herzversagen, was den Sieg für Stars & Stripes noch wichtiger macht. In zwei Jahren wird im Le Golf National in Paris gespielt, wo das europäische Team zumindestens 14,5 Punkte brauchen wird um den Cup wieder nach Europa holen zu können.

“Dieser Sieg ist in erster Linie zu Ehren Arnold Palmers. Sein Tot war eine absolute Tragödie für den Golfsport und ich bin unheimlich stolz, dass wir in diesem Jahr so aufgetreten sind. Wir mussten in den letzten Jahren viel Kritik einstecken. Es hat geheißen, dass wir kein Team sind, dass jeder nur auf sich schaut. Aber heuer waren wir zusammengeschweißt und wir haben uns diesen Sieg verdient. Die Europäer waren wie immer enorm stark und ebenbürtige Gegner”, so Captain Davis Love III nach dem Sieg.

 

Die 12 Singles im Überblick:

23:13 MEZRyan Moore setzt sich gegen Lee Westwood mit 1 Auf durch und holt damit den alles entscheidenden Punkt für die USA.

23:01 MEZBrandt Snedeker setzt sich gegen Andy Sullivan mit 3 & 1 durch und holt für die USA den 14. Punkt. Damit fehlt den US-Boys nun nur noch ein halbes Pünktchen zum Sieg.

22:55 MEZMickelson locht auf der 18 noch einmal einen Traumputt zum Birdie und erhöht damit den Druck auf Garcia, der diesem aber standhält. Das Match wird mit All Square geteilt.

22:45 MEZBrooks Koepka lässt Masters Champion Willett nicht den Hauch einer Chance und entscheidet sein Match mit 5 & 4 klar für sich.

22:36 MEZGarcia gleicht gegen Mickelson wieder aus, während sich das Match von Willett gegen Koepka langsam dem Ende entgegenneigt. Der Amerikaner führt nach 13 Löchern bereits mit 5 Auf. Rickie Fowler fährt gegen Rose mit einem 1 Auf Sieg den nächsten Punkt für die USA ein.

RC_1617_33022:28 MEZJimmy Walker muss gegen Rafael Cabrera-Bello die 16 verloren geben, was Europa mit einem 3 & 2 Sieg den nächsten Punktgewinn einbringt. Auch der Spanier darf sich in Minnesota über ein durchaus starkes Ryder Cup Debüt freuen.

22:15 MEZRickie Fowler gewinnt die 16 und geht damit kurz vor Ende des Matches gegen Justin Rose mit 1 Auf in Führung. Zach Johnson locht auf der 10 einen Monsterputt und zieht Matt Fitzpatrick mit 2 Auf davon.

22:08 MEZThomas Pieters schlägt J.B. Holmes mit 3 & 2 und fährt damit einen weiteren Punkt für Europa ein. Pieters legt mit vier eingefahrenen Punkten auch das beste Debüt beim Ryder Cup aller Zeiten hin.

USA 1 (up in 5) – Europe 1 (up in 2) – All Square in 3

22:00 MEZPatrick Reed lässt dann auf der 18 aber nichts mehr anbrennen und hängt Rory McIlroy seine allererste Niederlage in den Einzeln beim Ryder Cup um.

21:48 MEZMcIlroy gewinnt die 17 und verlängert das Match damit weiter auf die 18. Henrik Stenson gewinnt mittlerweile sein Duell mit Jordan Spieth mit 3 & 2.

21:40 MEZThomas Pieters Singledebüt im Ryder Cup scheint von Erfolg gekrönt zu sein. Der Belgier gewinnt die 14 und geht damit 2 Auf in Führung. Rafa Cabrera-Bello zieht nach perfektem Teeshot auf der 13 wieder auf 2 Auf davon. Reed geht auf der 16 gegen McIlroy mit 2 Auf in Führung. Mickelson kämpft sich wieder auf All Square zurück.

21:30 MEZSergio Garcia geht gegen Phil Mickelson wieder in Führung nachdem der Amerikaner einen kurzen Putt am Loch vorbeischiebt. Walker verkürzt gegen Cabrera-Bello auf nur noch 1 Down.

RC_1638_33021:23 MEZ – In den späten Matches zeichnet sich eine US-amerikanische Demonstration ab. In den letzten fünf Duellen führen jeweils die USA – Kuchar etwa 2 Auf gegen Kaymer – was derzeit für einen klaren Sieg für die Hausherren reichen würde.

21:12 MEZGarcia kann seine Partie wieder ausgleichen. Spieth verliert den Schwung vom Lochgewinn sofort wieder, nachdem er seinen Ball baden schickt. Lee Westwood schlägt zurück und dreht das Match wieder auf All Square. Dustin Johnson geht gegen Chris Wood in Führung.

21:03 MEZSnedeker baut seine Führung sofort auf 2 Auf aus. Walker arbeite sich wieder auf 2 Down an Cabrera-Bello heran. Jordan Spieth hat etwas mit Schwierigkeiten zu kämpfen und muss Stenson kurzzeitig auf 2 Auf davonziehen lassen.

USA up in 6 – Europe up in 3 – All Square in 3

20:55 MEZ – Martin Kaymer kann gegen Kuchar einen wichtigen Putt nicht lochen und muss seinem Kontrahenten den ersten Lochgewinn überlassen. Brandt Snedeker geht in seinem Match gegen Sullivan in Führung. Pieters krallt sich erneut die Führung.

20:42 MEZRose holt sich die Führung von Fowler kurzzeitig wieder zurück. Patrick Reed schnappt sich auf der 12 mit gestopftem Parputt das Loch und geht mit 1 Auf in Führung. Stenson baut die Führung gegen Spieth auf 2 Auf aus, Cabrera-Bello liegt bereits 3 Auf in voran.

20:30 MEZSergio Garcia gleicht gegen Mickelson kurzzeitig wieder aus, Lefty geht aber gleich darauf erneut in Führung. Auch Brandt Snedeker kann seine Partie gegen Sullivan wieder auf Anfang stellen.

RC_1633_33020:20 MEZMatt Fitzpatrick muss gleich auf der 1 zusehen wie sein Putt zur Teilung auslippt, was Zach Johnson rasch mit 1 Auf in Führung bringt. Danny Willett nimmt Brooks Koepka schnell eine Bahn ab und setzt sich in Führung. DJ gleicht gegen Wood wieder aus. Auch Holmes gelingt ein weiterer Lochgewinn.

20:10 MEZThomas Pieters und J.B. Holmes machen mit der abwechslungsreichen Partie weiter. Diesmal ist es der Belgier, der sich wieder die Führung schnappt. Rickie Fowler gelingt währenddessen der scoretechnische Ausgleich gegen Justin Rose. Lee Westwood muss mittlerweile Ryan Moore mit 1 Auf davonziehen lassen. Henrik Stenson kann sich im Duell mit Spieth erstmals die Führung krallen.

20:00 MEZChris Wood geht gegen Dustin Johnson auf der 2 in Führung. Henrik Stenson kann sein Match gegen Spieth auf der 8 wieder auf All Square stellen und auch Thomas Pieters gleicht gegen Holmes einmal mehr aus. Andy Sullivan geht gegen Snedeker auf der 3 bereits mit 2 Auf in Führung.

USA up in 3 – Europe up in 3 – All Square in 3

19:48 MEZMickelson nimmt Garcia die 3 und die 4 ab und dreht das Duell so innerhalb kürzester Zeit komplett um.

19:34 MEZ – Auch Andy Sullivan legt gegen Brandt Snedeker einen Blitzstart hin und gewinnt gleich die 1. Rafa Cabrera-Bello gewinnt gegen Walker auch die 2. McIlroy und Reed arbeiten weiter am Duell des Jahrhunderts. Viel hochklassiger als das was die beiden Loch für Loch abliefern ist eigentlich nicht mehr möglich.

RC_1630_33019:30 MEZRafa Cabrera-Bello schnappt sich gegen Jimmy Walker auf der 3 die Führung und auch Lee Westwood startet mit einem schnellen Lochgewinn gegen Ryan Moore gut in sein Match. Im Spitzenduell zwischen Reed und McIlroy schaukeln sich die beiden zu absoluten Höchstleistungen. J.B. Holmes nützt hingegen eine Schwächephase von Pieters aus und geht wieder in Führung.

19:17 MEZPieters nimmt das Momentum weiter mit und gleicht das Match nach perfektem Teeshot am Par 3, der 4 wieder aus. Jordan Spieth hingegen hängt Stenson wieder einen Rückstand um.

19:10 MEZThomas Pieters holt sich mit starkem Putt eine Bahn von Holmes wieder zurück. Sergio Garcia gibt in seinem Match gegen Phil Mickelson sofort Gas und gewinnt gleich die 1.

USA up in 1 – Europe up in 1 – All Square in 3

19:00 MEZSpieth verschiebt einen kurzen Putt zur Lochteilung, was Stenson wieder zurück auf All Square bringt. Auch bei Reed und McIlroy steht das Match nach einem traumhaften Abschlag vom Amerikaner wieder auf Anfang.

RC_1632_33018:53 MEZJustin Rose weiß auf der 1 die Schwierigkeiten von Fowler auszunützen und dreht das Match schnell auf die europäische Seite. J.B. Holmes hingegen hängt Pieters auf der 2 bereits auf 2 Down ab.

18:40 MEZ – Auch J.B. Holmes zieht das Momentum sofort in seine Richtung, nachdem Pieters selbst den Chip noch nicht am Grün unterbringt, geht der US-Amerikaner sofort mit 1 Auf in Führung. McIlroy hingegen lässt sich auf der 3 die Chance zur Führung nicht entgehen.

18:30 MEZJordan Spieth nimmt mit gelochtem Chip Stenson schon die 1 ab und bringt die USA sofort in Führung. McIlroy hingegen rollt die Birdiechance auf der 2 knapp nebens Loch und teilt so auch die zweite Spielbahn.

18:17 MEZ – Sowohl McIlroy als auch Reed haben auf der 1 mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Beide starten aber mit Par und geteiltem Loch in die Singles.

 

1 UP Patrick REED : Rory MCILROY
Jordan SPIETH : Henrik STENSON 3 & 2
J.B. Holmes: Thomas PIETERS 3 & 2
1 UP Rickie FOWLER : Justin ROSE
Jimmy WALKER : Rafa CABRERA-BELLO 3 & 2
Phil MICKELSON : Sergio GARCIA AS
1 UP Ryan MOORE : Lee WESTWOOD
3 & 1 Brandt SNEDEKER : Andy SULLIVAN
1 UP Dustin JOHNSON : Chris WOOD
5 & 4 Brooks KOEPKA : Danny WILLETT
Matt KUCHAR : Martin KAYMER 1 UP
4 & 3 Zach JOHNSON : Matt FITZPATRICK

 

>> Ryder Cup Live Scores

 

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Caro in Schlagdistanz

OLYMPIA RIO 2016 – DAMEN GOLFTURNIER – Caro Masson bringt sich mit der 69 gut in Position. Sandra Gal scort mit späten Fehlern die 71.

Sandra Gal und Caro Masson etablieren sich am Eröffnungstag des olympischen Damenturniers im oberen Drittel des Leaderboards. Vor allem Masson zeigt eine grundsolide Leistung mit Potential nach oben und rangiert nach der 69 auf Platz 11. Sandra Gal, die lange Zeit gleichauf mit ihrer Landsfrau unterwegs war, fällt erst im Finish mit zwei unnötigen Fehlern auf Even Par zurück. Beide Deutsche Golfdamen bleiben jedoch dank ihrer Klasse voll im Medal Race.

Caro Masson’s Eröffnungsrunde im Live Blog

Rio_Masson_1603_330Caro Masson ist als erste Deutsche Olympia-Golferin mit früher Startzeit bei perfekten Bedingungen um 13:03 MESZ gestartet. Das lange Par 5 zur Eröffnung ist ganz nach dem Geschmack der Longhitterin: die erste Deutsche Medaillenhoffnung lässt sich nur noch einen Chip für den dritten Schlag, kommt aber nicht näher als bis auf 4 Meter zur Fahne. Der erste Birdieputt fällt nicht. Die zweite Annäherung lässt Caro gut 15 Meter zu kurz, rettet aber das Par. Unforced Error an der kurzen 3, als die Deutsche den Ball mit dem Wedge im Bunker versenkt und das erste Bogey eher leichtfertig kassiert.

Starker Birdie-Konter von Masson am folgenden Par 3, wo sie nah zur Fahne schießt. Auch am zweiten Par 5 kann Caro ihre Längen nicht zum Vorteil nutzen, puttet aus 9 Metern zweimal zum Par. Die Deutsche steigert sich vor allem mit dem Eisen, erarbeitet sich sogar an der langen 7 einen Birdiechance und nutzt diese eiskalt aus drei Metern. Auch mit den Wedges operiert Caro gefühlvoll, pitcht auf einen Meter zur 9. Fahne und geht zur Halbzeit 2 unter Par.

Rio_Masson_1604_330Auch am dritten Par 5 kann Masson nicht punkten, zweiputtet aus vier Metern zum Par. Mit den Löchern 11 bis 15 steht die schwerste Ecke des olympischen Golfplatzes an. Caro bekommt an der 12 vom Tee mächtig Stress, zaubert aber aus 100 Metern einen sehenswerten Par-Save hin. An der ebenfalls elendslangen 13 hat die 27-jährige sogar eine Birdiechance aus zwei Metern, nimmt aber nur das Par mit. Dort wo sie in Probleme kommt, wie nach Ausflug in den Grünbunker der 15, kann sie sich weiter gut retten.

Auch am letzten Par 5 bleibt Masson ohne Birdieerfolg, nachdem sie den Abschlag verzieht. Mit 9 Pars spielt sie zurück zum Clubhaus. Die 69 (-2) gibt ihr alle Chancen für die weiteren drei Tage.

Live-Updates Sandra Gal

Rio_Gal_1601_330SANDRA GAL hat gleich zu Beginn ihr Visier scharf eingestellt und legt den Ball mit dem Dritten tot ans 1. Loch – Birdiestart. Über die schwere 2. Bahn kommt Sandra verlustfrei hinweg. Am schweren ersten Par 3 bleibt Sandra im Grünbunker hängen, kommt von dort schlecht heraus und kann auch nicht mehr mit dem Putter das Bogey abwenden.

Am zweiten Par 5 ist Gal wieder zur Stelle und kommt erneut über einen starken Chip zum nächsten Birdie. Erneut gibt sie prompt den Schlag ab, mit vermeidbarem Dreiputt aus 12 Metern an der 6. Am Par 3 der 8 marschiert Gal zum dritten Mal in die roten Zahlen, nachdem sie das Eisen tot zur Fahne legt.

Rio_Gal_1605_330Ein weiterer perfekter Eisenschlag ins 11. Grün wird mit einem weiteren Birdie belohnt, Sandra kommt rechtzeitig vor den schwersten Löchern toll in Schwung. Pech an der 16, als Gal aus der Waste Area versucht aufs erhöhte Grün zu chippen, ihr der Ball aber wieder vor die Füße zurückrollt. Pech an der 16, als Gal aus der Waste Area versucht aufs erhöhte Grün zu chippen, ihr der Ball aber wieder vor die Füße zurückrollt und ein Bogey unvermeidbar ist.

Ein aggressiver Downhill-Birdieputt wächst sich am 17. Grün zum Dreiputt-Bogey aus. Damit fällt Gal endgültig auf Even Par zurück, was für Platz 26 reicht, mit 5 Schlägen Rückstand auf die Medaillenränge.

Jutanugarn dank Eagle voran

Von den Topfavoritinnen erwischt nur Women’s British Open-Siegerin Ariya Jutanugarn einen idealen Start. Die Thailänderin führt selbst mit einem Doppelbogey auf der Scorekarte das Feld mit 65 Schlägen bei 6 unter Par an.

Einen Schlag zurück folgen die beiden Koreanerinnen Inbee Park nach ausgeheilter Daumenverletzung und Seiyoung Kim. Lydia Ko muss nach der 69 bereits einem Rückstand nachlaufen.

>> OLYMPIA RIO DAMEN – LIVE SCORING

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Golf-Gold an Rose

OLYMPIA RIO – GOLF MEN – LIVE BLOG Finale: Martin Kaymer und Alex Cejka verabschieden sich mit starken Runden aber medaillenlos vom olympischen Turnier. Golf-Gold geht an England durch Justin Rose.

Alex Cejka und Martin Kaymer mussten ihre Medaillenträume nach Runden über Par sowohl am Freitag als auch am Samstag bereits begraben, raffen sich aber am Schlusstag noch zu starken Leistungen auf. Vor allem Martin Kaymer kann mit der 66 erstmals im Olympia-Turnier sein volles Potential abrufen und sorgt mit Platz 15 für einen versöhnlichen Abschluss. Alex Cejka spielt erneut sehr wechselvoll und sichert sich erst mit spätem Birdie-Doppelschlag die 69, die noch hinauf zu Platz 21 am Leaderboard führt.

Der Kampf um Gold ist am Rio-Sonntag eine rein innereuropäische Angelegenheit. Justin Rose und Henrik Stenson belauern sich über 18 Löcher und haben abwechselnd die Nase knapp voran. Bei Gleichstand von 15 unter Par geht es auf das abschließende Par 5, auf dem sich nur der Engländer mit perfektem Chip das entscheidende Birdie sichern kann.

Golf-Gold an Justin Rose

Justin Rose gewinnt somit für England die erste Golf-Goldmedaille nach 112 Jahren olympischer Pause für den Golfsport. Zwei Schläge zurück sichert Henrik Stenson Silber für Schweden, Matt Kuchar schnappt sich mit bester Finalrunde von 63 Schlägen Bronze für die USA.

LIVE-BLOG VOM FINALTAG:

13:40 – Loch 1: Kaymer geht bei perfekten Scoring-Bedingungen und wenig Wind auf die letzten 18 Löcher – hochkonzentriert erreicht er mit zwei voll durchgezogenen Hölzern das Vorgrün. Die letzten 25 Meter überbrückt er mit dem Putter und schafft das so wichtige Eröffnungsbirdie.

Cejka_Rio_1607_330Gleich im Flight dahinter folgt Alex Cejka, der jedoch seinen ersten Sonntags-Schlag im Fairwaybunker versenkt. Somit bleibt ein volles Eisen für den dritten Schlag ins Grün und ein Viermeter-Putt zum Birdie, der jedoch nicht fällt.

14:05 – Loch 2: Kaymer deutlich besser im langen Spiel aufgestellt als an den Vortagen, hämmert seinen Ball kontrolliert ins 2. Grün und erarbeitet sich auf dem zweitschwersten Loch eine Chance aus 5 Metern. Der Putter lässt aber nur das Par zu. Cejka muss ein wenig mehr ums Par kämpfen, nachdem sein Ball knapp übers Grün rollt, rettet aber das Par.

14:20 – Loch 3 spielt sich heute in der Langversion, Kaymers Pitch auf die Fahne ganz hinten im Grün etwas zu kurz, führt zum Par. Cejka diesmal der Sieger im Wedge-Duell, legt den Ball auf einen Meter zum Loch und holt sich das erste Birdie ab.

14:35 – Loch 4: Kaymer nicht zwingend genug vom Tee am ersten Par 3, nur das Par aus 6 Metern. Cejka macht es etwas besser, bringt den Birdieputt aber aus 4 Metern auch nicht im Loch unter.

Cejka_Rio_1608_33014:50 – Loch 5: Das zweite Par 5 kann Kaymer nicht für sich nutzen, nachdem der zweite Schlag in einer Waste Area landet und der Dritte übers Grün hinausgeht. Diese Übung gelingt Cejka deutlich besser, der mit dem Dritten auf einen Meter hinchippt und sein zweites Birdie mitnimmt.

15:05 – Loch 6: Kaymer weiter im Mittelmass am nächsten Par 3 und mit dem Par aus 7 Metern. Auch Cejka kann mit dieser Fahne nichts anfangen und sichert aus 10 Metern zumindest sein Zweiputt-Par ab.

15:20 – Loch 7: Am schweren 7. Loch lässt Kaymer nichts anbrennen und spielt auf Nummer Sicher das Par heraus. Dafür kommt Cejka arg in Bedrängnis, nachdem er den Grünschuss nach rechts verzieht, aus drei Metern den Par-Putt nicht locht und so sein erstes Bogey kassiert.

15:30 – Loch 8: Das Par 3 der 8 lädt heute zur Attacke ein. Kaymer lässt sich nicht zweimal bitten und kassiert aus zwei Metern das Birdie ab. Weniger spektakulär sein Landsmann mit dem Par, nachdem der Abschlag 10 Meter neben dem Loch landet.

15:40 – Loch 9: Eine ähnlich gute Chance wie zuvor spielt sich Kaymer an der 9 heraus, kann diesmal jedoch den Putt aus etwas mehr als zwei Metern nicht verwerten. Auch Cejka kann aus doppelter Distanz vom Vorgrün nicht lochen.

Kaymer_Rio_1625_33016:00 – Loch 10: Voller Eagle-Einschlag für Kaymer am 10. Loch! Schon die Annäherung aus 220 Metern ist vom Feinsten, aus Draufgabe fällt noch der Dreimeterputt! Cejka fehlt an der 10 die Länge um hinzukommen und muss sich nach durchschnittlichem Pitch und zwei Putts mit dem Par anfreunden.

16:15 – Loch 11: Nächste gute Chance für Kaymer an der 11, der Putter will jedoch nicht aus vier Metern. Cejka hat erneut schwer ums Par zu kämpfen: nach Ausflug in den Grünbunker vollbringt sein Putter aus 7 Meter eine Großtat.

16:30 – Loch 12: Die schweren Löcher 12 bis 15 geht Kaymer mit souveränem Spiel an und holt sich am 12. Grün ein sicheres Par ab. Cejka muss erneut nach schwachem Grünschlag hart ums Par kämpfen – diesmal geht ihm im Kurzspiel das Talent aus, der Par-Putt aus 9 Metern entschließt sich nicht zu fallen.

16:45 – Loch 13: Die gleiche Übung absolviert Kaymer ebenso locker an der schweren 13 mit stressfreiem Par. Cejka kann sich nach starker Annäherung sogar eine kleine Chance aufs Birdie ausrechnen, die er jedoch aus 7 Metern nicht nutzt.

17:00 – Loch 14: Seinen vielleicht besten Eisenschlag hebt sich Martin für das 210 Meter lange Par 3 der 14 auf, als er bis auf drei Meter zum Stock kommt, sich jedoch nicht mit dem Birdie dafür belohnen kann. Auch Cejka trifft das Grün und marschiert nach zwei Putts problemlos weiter.

17:20 – Loch 15: An der 15 kommt Kaymer die Annäherung nach rechts in den Grünbunker aus. Zu schwer diese Aufgabe um näher als bis auf 5 Meter hinzukommen und das erste Tagesbogey als Folge. Auch nicht viel mehr Spass mit diesem Golfloch hat Alex, der zwar das Par spielt, jedoch aus 5 Metern kein Birdie abstauben kann.

17:30 – Loch 16: An der kurzen 16 ist Massarbeit im Kurzspiel gefordert. Kaymer brilliert mit Chip und 3 Meter-Putt und wird mit Birdie belohnt. Die gleiche Aufgabe löst Cejka ebenso perfekt aus drei Metern.

17:45 – Loch 17: Die Fahne im 17. Grün ist nur sehr schwer anzuspielen, aus 5 Metern kann Kaymer am letzten Par 3 mit zwei Putts nicht mehr als das Par herausholen. Einen halben Meter näher kommt Cejka heran, das reicht um dem Putter die Chance zum Birdie-Doppelschlag zu geben.

18:05 – Loch 18: Seine starke Schlussrunde beendet Kaymer stilvoll mit Birdie, nachdem er auf etwas mehr als einen Meter hinchippt und den Putt zur 66 locht, seiner mit Abstand besten Runde der Olympiawoche. Cejka lässt sich einen 80 Meterschlag ins Grün, der nicht nah genug rangeht um ein drittes Birdie in Folge einzusacken. Mit der 69 betreibt auch Cejka finale Schadensbegrenzung.

KAYMER: 66 (-5) / gesamt -5 / Platz 15

CEJKA: -69 (-2) / gesamt -3 / Platz 21

>> LIVE SCORING RIO 2016

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