Souverän in Detroit

Thomas Rosenmüller packt bei den Rocket Mortgage Classic auf die 67 vom Vortag eine 68 drauf und cuttet ganz souverän ins Wochenende. Stephan Jäger und Jeremy Paul müssen bereits vorzeitig wieder die Sachen packen.

Wie erwartet wurde im scorefreundlichen Detroit GC zum Auftakt ziemlich tief geschossen, was an der Spitze vor allem Kevin Roy (USA) und Aldrich Potgieter (RSA) mit 62er (-10) eindrucksvoll bewiesen. Aus deutscher Sicht konnte nur Thomas Rosenmüller beim Birdiewettschießen einigermaßen mithalten, denn mit einer 67 (-5) reihte sich der 28-jährige auf dem 26. Platz ein und startet so voll auf Cut-Kurs in den zweiten Spieltag. Stephan Jäger und Jeremy Paul hingegen hatten in Amerikas Motor-City einige Schwierigkeiten richtig auf Touren zu kommen und müssen nach 70er (-2) Runden am Freitag bereits deutlich zulegen um in Michigan nicht leer auszugehen.

Sofort macht Thomas Rosenmüller dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat und stopft gleich auf der 10 aus drei Metern zum anfänglichen Birdie. Nachdem sich dann auf der 12 und der 13 mit starken Putts rasch die nächsten Erfolgserlebnisse ausgehen, dockt er sogar bereits an den Top 10 an. Erst ein verpasstes Up & Down nach versandeter Attacke am Par 5 der 14 bremst den Schwung dann ein, allerdings stellt er auf der nächsten langen Bahn den alten Zwischenstand von 3 unter Par sofort wieder her.

Thomas RosenmüllerKaum auf den vorderen neun Bahnen angekommen, holt er sich mit Pitch & Putt auf der kurzen 1 gleich das nächste Birdie ab. Erst danach geht er es ein wenig ruhiger an, bis ihn ein Bogey auf der 6 wieder regelrecht aufweckt. Fast schon trotzig knallt er am darauffolgenden Par 5 die Attacke bis auf fünf Meter zur Fahne und lässt in Folge sogar den Adler landen. Zwar hängt ihm das Par 3 der 9 noch ein abschließendes weiteres Bogey um, nach der 68 (-4) cuttet er aber grundsouverän als 30. im Mittelfeld ins Wochenende.

Jäger und Paul scheitern klar am Cut

Gleich auf der 10 muss Stephan Jäger nach verzogener Annäherung etwas kämpfen, kann den ersten Fehler aber noch abwenden. Drei Löcher später leuchtet dann aber schließlich doch das erste Bogey auf, nachdem er sich aus gerade mal 5 Metern mit einem Dreiputt einen ziemlich unnötigen Schlagverlust einhandelt. Immerhin hat er danach beide Par 5 Löcher der Backnine bestens im Griff und tastet sich zumindest ein wenig näher an die gezogene Linie heran.

Stephan JägerNach recht soliden Pars rund um den Turn kann er dann auch aus dem Par 5 der 4 einen Schlag quetschen und zieht sich damit erstmals über die Cutmarke nach oben. Nachlegen kann der ehemalige Houston Champion jedoch nicht und da er sich nach verzogenem Drive zunächst auf der 8 noch ein Bogey eintritt und die Runde mit weiterem Fehler am abschließenden Par 3 der 9 beendet, rückt das rettende Cut-Ufer nach der 72 (Par) in unerreichbare Ferne.

Als einziger des deutschen Trios ist Jeremy Paul am Freitag erst mit später Tee Time unterwegs und findet nahezu den gesamten zweiten Spieltag über keinen Rhythmus. Am Ende leuchtet sogar lediglich die 76 (+4) auf, womit er klar und deutlich den Sprung in den Moving Day verfehlt. Ein US-amerikanisches Trio bestehend aus Chris Kirk, Andrew Putnam und Philip Knowles führt das Feld bei gesamt 14 unter Par an.

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