Nur Paul im Finale

Jeremy Paul lässt bei den American Express nichts anbrennen und zieht dank einer am Stadium Course souverän in den Finaltag ein. Matti Schmid und Thomas Rosenmüller müssen bereits nach drei Runden wieder die Sachen packen.

Nach dem ganzen starken Auftritt am Nicklaus Tournament Course, wo Matti Schmid nach der 64 (-8) ganz vorne mitmischte, setzte es am Stadium Course am Freitag doch einen gewissen Dämpfer, denn mit der 73 (+1) rutschte er bis auf Rang 47 zurück. Am Samstag heißt es somit nun im La Quinta CC „Gas geben“ um bei den ultratiefen Scores nicht am Cut hängen zu bleiben.

Die Ausgangslage teilt er sich mit Jeremy Paul, auf den nach einer 68 (-4) im La Quinta CC und einer 69 (-3) am Nicklaus Tournament Course nun noch der Stadium Course wartet. Thomas Rosenmüller verhagelte sich das Turnier bereits zum Auftakt am Stadium Course mit einer 77 (+5) ziemlich, weshalb er trotz einer 69 (-3) im La Quinta CC nur von Rang 141 in den Samstag startet.

Richtiggehend konservativ geht es Jeremy Paul am Stadium Course an, denn der Rookie notiert zunächst Par um Par und hat so etwas Mühe mit den weiterhin tiefen Scores Schritt zu halten. Am Par 5 der 16 geht sich dann aber schließlich das erste Birdie aus, was ihn immerhin auf Cutkurs hält.

Erst nach dem Turn kommt der 30-jährige richtig ins Rollen und holt sich mit einem Doppelpack auf der 10 und der 11 vor den verbleibenden Bahnen auch sichtlich ein gutes Gefühl. Schlussendlich bringt er am Samstag die fehlerlose 67 (-5) in trockene Tücher und stemmt damit als 29. souverän den Cut.

Faden verloren

Nach einem grundsoliden anfänglichen Par muss Matti Schmid auf der 2 nach einem Bunkerausflug und nach verzogenem Tee Shot am Par 3 der 3 schon früh etwas zaubern um keinen Schlag abgeben zu müssen. Nachdem er die wacklige Phase unbeschadet übersteht, findet er schließlich auf der 4 auch das erste Birdie und da auch das Par 5 der 6 und die 9 einen Schlag springen lässt, verschafft er sich endgültig angenehm Luft zur gezogenen Linie.

Matti SchmidDas ändert sich dann jedoch grundlegend direkt nach dem Turn, denn mit wildem Hin und Hergespiele aus dem Grünbunker und rund ums Grün bastelt er sogar einen Schneemann und läutet damit den Anfang vom Ende ein. Schließlich leuchtet neben zwei Birdies auch noch ein Triplebogey auf, womit der Cut nach der 75 (+3) deutlich außer Reichweite rutscht.

Deutlich verpasst

Auch am Nicklaus Tournament Course kommt Thomas Rosenmüller nicht so richtig ins Rollen. Zwar geht sich schon am Par 5 der 11 ein frühes Birdie aus, nachlegen kann er jedoch nicht und tritt sich schließlich ausgerechnet auf der zweiten langen Bahn der Backnine auch ein Bogey ein, womit er auch weiterhin nicht vom Fleck kommt. Zwar arbeitet er sich am Ende noch zu einer 69 (-3), der Finaleinzug ist jedoch satte acht Schläge weit weg.

Sepp Straka spielt in Kalifornien in einer ganz eigenen Liga. Der Österreicher schüttelt auch im La Quinta CC wieder eine fehlerlose 64 (-8) aus dem Ärmel und startet bei gesamt 23 unter Par mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf die ersten Verfolger in den Sonntag.

Leaderboard The American Express

Nach oben scrollen