Keine Hauptrollen

Matti Schmid findet bei der American Express bei weiterhin ultratiefen Scores am Stadium Course keinen Rhythmus und rutscht mit einer 73 (+1) weit zurück. Auch Jeremy Paul kommt am Nebenplatz mit der 69 (-3) nicht vom Fleck. Thomas Rosenmüller steckt weiterhin im Leaderboardkeller fest.

Den verpassten Cut in Honolulu scheint Matti Schmid bestens weggesteckt zu haben, denn beim allgemeinen Birdiewettschießen im Coachella Valley präsentierte sich der 27-jährige am Donnerstag voll auf Höhe des Geschehens. Am Nicklaus Tournament Course zauberte Matti sogar eine fehlerlose 64 (-8) auf die Scorecard und startet so mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader J.T. Poston (USA) im absoluten Spitzenfeld in den Freitag. Am Stadium Course, wo am Sonntag auch die Finalrunde über die Bühne gehen wird, gilt es nun weiterhin am Gas zu bleiben um auch weiterhin vorne mitmischen zu können.

Eine Schwächephase nach dem Turn steckte Jeremy Paul im La Quinta CC gut weg und brachte immerhin noch eine 68 (-4) in trockene Tücher. Am Freitag wartet nun der Nicklaus Tournament Course auf den Rookie, der allgemein als die birdiefreundlichste der drei Wiesen gilt. Der zweite deutsche Aufsteiger Thomas Rosenmüller hingegen kam am Donnerstag am Stadium Course ziemlich unter die Räder und muss im La Quinta CC am Freitag bereits eine Aufholjagd einläuten.

Matti SchmidAuf den Frontnine hat Matti Schmid am Stadium Course ziemlich zu kämpfen, denn nach verpasstem Up & Down hängt ihm gleich die 10 ein anfängliches Bogey um. Zwar stabilisiert er in Folge sein Spiel und holt sich mit gefühlvollem Putt am Par 3 der 13 sehenswert den Ausgleich ab, mehr will jedoch nicht gelingen, was ihn angesichts der tiefen Scores doch deutlich am Leaderboard abrutschen lässt.

So richtig bitter wird es jedoch erst nach dem Turn, denn nach einem Dreiputtbogey auf der 1 kommt er total ins Trudeln und tritt sich auf der 3 und dem Par 3 der 4 gleich noch zwei weitere Fehler ein. Erst ab dem Par 5 der 5 erfängt er sich wieder und kann schließlich auf der letzten langen Bahn kurz vor Ende der Runde mit noch einem dritten Birdie zumindest ein wenig Schadensbegrenzung betreiben. Nach der 73 (+1) findet er sich aber nur noch auf Rang 47 wieder.

Nicht vom Fleck gekommen

So richtig ins Rollen kommt Jeremy Paul am scorefreundlichen Nicklaus Tournament Course nicht, denn er findet nach anfänglichen Pars zwar am Par 5 der 4 ein erstes Birdie, radiert sich das Erfolgserlebnis jedoch, nachdem er am Tee nachladen muss, mit einem darauffolgenden Doppelbogey mehr als aus. Zwar geent sich auch am Par 5 der 8 und der 9 Birdies aus, mit dem Zwischenstand von 1 unter Par kommt er mit den tiefen Scores aber rundherum aber nicht mit.

Dank einer gelungenen Attacke lässt dann nach dem Turn das Par 5 der 11 den nächsten Schlag springen und da er auch von der 13 ein Birdie mitnimmt, scheint der Birdiemotor richtig warm zu werden. Plötzlich hat dieser jedoch wieder mit Zündaussetzern zu tun und nach abschließenden Pars notiert er „nur“ die 69 (-3), womit er sich die Ausgangslage mit Matti Schmid teilt.

Weiter im Niemandsland

Anders als am Vortag, wo es ihn am Stadium Course auf seinen ersten neun Löchern regelrecht zerbröselte, hat Thomas Rosenmüller im La Quinta CC am Freitag alles soweit im Griff. Einziger Wermutstropfen ist die Tatsache, dass lediglich am Par 5 der 6 ein Birdie gelingt, was ihn im Klassement noch nicht weiterhilft. Auf der 10 rutscht er dann sogar wieder auf Even Par zurück, womit er regelrecht stagniert. Zwar findet er dann noch drei Birdies und unterschreibt so die 69 (-3), diese lässt ihn aber gerade mal auf Rang 141 hochklettern.

Charley Hoffman (USA) und Rico Hoey (PHI) teilen sich bei gesamt 16 unter Par die Führungsrolle und starten mit einem Schlag Vorsprung auf unter anderem Sepp Straka (AUT) in den Samstag.

Leaderboard The American Express

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