Sowohl Jeremy Paul, als auch Matti Schmid und Thomas Rosenmüller notieren zum Auftakt der Cognizant Classic eine 68 (-3) und bringen sich damit im PGA National auf Kurs in Richtung Wochenende.
Mit Matti Schmid, Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul steht ein deutsches Trio in Palm Beach Gardens in den Teeboxen. Die Cognizant Classic stellen zeitgleich auch den Auftakt des heurigen Florida Swings dar, womit die Tour nun in den nächsten Wochen an der Ostküste der Vereinigten Staaten ihre Zelte aufschlägt. Vor allem Paul und Rosenmüller benötigen zwingend dicke Punkte um für den Rest der Saison zu ausreichenden Startchancen zu kommen. Matti Schmid kann zwar mit einer vollen Saison planen, richtig rund läuft es beim Deutschen derzeit jedoch noch nicht, denn bis auf ein zählbares Ergebnis verpasste Matti reihenweise Cuts.
Als einziger des deutschen Dreierpacks ist Jeremy Paul zum Auftakt mit früher Tee Time unterwegs und findet nach anfänglichen Pars dank eines wahren Monsterputts aus rund 17 Metern auf der 12 ein frühes erstes Birdie. Anknüpfen kann er daran zwar nicht, übersteht aber immerhin auch die berüchtigte „Bear Trap“ – der Stretch der Löcher 15 bis 17 – unbeschadet. Kurz vor dem Turn rollt dann der nächste Superputt am Par 5 der 18 ins Ziel, womit er sein Score noch vor dem Wechsel auf die Frontnine weiter ausbaut.
Dank eines lasergenauen Eisens und des nächsten Birdies auf der 2 lässt sich dann auch die vordere Platzhälfte richtig gut an. Allerdings will sich kein so wirklich großartiger Schwung mehr einstellen und bei generell richtig guten Scores – Jake Knapp (USA) knallt mit der 59 (-12) nicht nur neuen Platzrekord, sondern auch die erst 15. Runde unter 60 auf der PGA Tour hin – fällt ein Schlagverlust auf der 6 doppelt schwer ins Gewicht. Immerhin findet er auf der 9 dann zum Abschluss nach starkem Approach noch ein Birdie und bringt sich so mit der 68 (-3) und als 48. auf Cutkurs.
Schmid ebenfalls mit der 68
Nach einem verzogenen Drive brummt sich Matti Schmid schon auf der 2 das erste Bogey auf und findet so, angesichts der durchwegs guten Scores, nur äußerst schlepppend ins Geschehen. Immerhin kann sich der Konter richtig sehen lassen, denn nach einer fast gelochten Attacke am darauffolgenden Par 5, verpasst er sogar nur knapp einen Albatross und drückt sein Score mit dem Eagle postwendend unter Par. Nach dem recht farbenfrohen Intermezzo schläft sein Spiel in Folge jedoch einigermaßen ein, was in einer längeren Parserie mündet.
Diese endet schließlich auf der 11, da sich nach einem lasergenauen Eisen aus rund zwei Metern der nächste Schlaggewinn ausgeht. Da er dann zwei Löcher später auch auf der 13 jubeln kann, zieht er erstmals einigermaßen spürbar im Klassement das Tempo an. Der Vorwärtsdrang wird dann aber recht jäh eingebremst, da er in der „Bärenfalle“ am Par 3 der 15 aus dem Grünbunker in sein zweites Bogey schlittert. Am Schlussloch bessert er den Faux-pas mit einem gefühlvollen Sandschlag noch aus und teilt sich so schließlich nach der 68 (-3) Platzierung und Ausgangslage mit Landsmann Jeremy Paul.
Auch Rosenmüller mit selbem Ergebnis
Mit einem Par 5 Birdie beginnt Thomas Rosenmüller seinen ersten Arbeitstag absolut nach Maß und da sich nach zwei darauffolgenden Pars schon auf der 13 nach perfekter Annäherung aus dem Rough das nächste Birdie ausgeht, kann er auf einen durchaus gelungenen Start zurückblicken. Erst danach wird es erstmals auch unangenehm, ein Bogey nach verpasstem Sand Save auf der 14 bessert er aber in der „Bear Trap“ mit einem starken Eisen am Par 3 der 17 wieder aus.
Aus rund acht Metern holt er sich dann, kaum auf den Frontnine angekommen, das nächste Birdie ab, verspielt dieses jedoch nach verzogenem Drive und daraufhin verpasstem Up & Down direkt danach auf der 2 sofort wieder. Danach wird es doch deutlich ruhiger auf der Scorecard, was sich in einer längeren Parserie manifestiert. Erst kurz vor Schluss kommt dann in Form eines weiteren Erfolgserlebnisses auf der 8 wieder Farbe aufs Tableau, womit er wie seine Landsmänner ebenfalls die 68 (-3) zum Recording bringt.
