Zwar stemmte Thomas Rosenmüller als einziger des deutschen Trios bei den Rocket Mortgage Classic den Cut, am Moving Day bleibt der erhoffte Vortrieb dann jedoch aus, denn nach einer ziemlich abwechslungsreichen Performance rutscht er mit der 72 (Par) um etliche Ränge zurück
Einzig Thomas Rosenmüller stemmte vom deutschen Trio den Cut und darf somit auch am Wochenende in Amerikas Motor-City noch auf Birdiejagd gehen. Bei durchwegs tiefen Scores cuttete der 28-jährige souverän im Mittelfeld und hätte mit guten Runden am Samstag und am Sonntag wohl auch noch Chancen auf ein Topergebnis. Derzeit fehlen ihm bei gesamt 9 unter Par nur zwei Schläge auf die Top 10, selbst das US-amerikanische Führungstrio wäre vor den letzten 36 Löchern „nur“ fünf Schläge weit weg.
Mit Pitch & Putt holt er sich dann gleich auf der 1 ein anfängliches Birdie ab und da dank einer lasergenauen Annäherung auch die 2 ein Birdie springen lässt, startet der einzig verbliebene Deutsche im Wochenende absolut nach Maß in die 3. Runde. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, bis ihn ein verpasstes Up & Down auf der 6 wieder regelrecht aufweckt.
Doppelbogey und Eagle
Sofort steuert Thomas wieder absolut perfekt gegen, denn zunächst egalisiert er den Schlagverlust direkt danach am Par 5 der 7 und holt sich am drivebaren Par 4 der 8 nach knapp neben dem Grün abgelegter Attacke prompt das nächste Erfolgserlebnis ab. Nachdem kurz vor dem Turn am Par 3 der 9 jedoch der 14. Schläger plötzlich streikt und aus einem Meter beim Parputt nicht mitspielt, biegt er „nur“ bei 2 unter Par auf die Backnine ab.
Der Fehler kostet auch sichtlich vor allem die Sicherheit mit den Eisen, denn ein verfehltes Grün kostet am Par 3 der 11 rasch den nächsten Schlag und da er sich nach zu langer Annäherung auch auf der 13 nicht mehr zum Par scramblen kann, rutscht er sogar wieder auf Level Par zurück. Der Probleme nicht genug, wassert er ohne Not aus bester Lage den Pitch ins Grün und fängt sich so am Par 5 danach sogar ein Doppelbogey ein.
Das verpatzte Loch steckt er aber souverän weg und lässt nach starker Attacke am letzten Par 5 der Runde sogar den Adler landen, womit er sein Score sehenswert wieder auf Anfang dreht. Mehr als die 72 (Par) geht sich so am Samstag jedoch nicht aus, was ihn bei erneut durchwegs ansprechenden Scores auch bis auf Rang 48 abrutschen lässt. Aldrich Potgieter (RSA) startet nach der 65 (-7) und bei gesamt 19 unter Par als Führender in die Finalrunde.
