Dicke Dinger

3M OPEN – FINAL: Stephan Jäger bringt sich am Wochenende mit Triplebogey und zwei Doppelbogeys um ein greifbar nahes Topergebnis.

Stephan Jäger stemmte in Minnesota am Freitag ganz locker den Cut. Vom hinteren Mittelfeld aus ist es bei den durchwegs tiefen Scores jedoch ein weiter Weg bis ind die Topregionen des Klassements. Am Moving Day hieß es deshalb für den Youngster nun Vollgas geben um die Lücke nach vorne bestmöglich schließen zu können.

3. RUNDE: Vom 10. Tee weg setzt das Jäger auch gleich sehr aggressiv um, schießt am ersten sich bietenden Par 5 auf drei Meter zum Stock und setzt mit dem Eagle den erhofften frühen Paukenschlag. Auf den nächsten Löchern vergibt er zwar machbare Birdieputts, holt den überfälligen nächsten Schlaggewinn dafür an der 16 aus 8 Metern nach. Über Chip und Putt gelingt auch das Birdie an der 9, womit Jäger seine fehlerlosen Back 9 in bärenstarken 4 unter Par absolviert und schon an den Top 10 dran ist.

Jägers erster Fehler ist gleich kapital und führt zum Doppelbogey. Aus dem Rough an der 3 wagt er den Schlag übers Wasser und bleibt zu kurz, womit er gut 30 Ränge im Klassement abstürzt. Nur noch ein Birdie gelingt im Finish nach einem präzisem Wege zur Fahne. Ein verzogener letzter Abschlag führt zum Bogey-Finish und lässt nicht mehr als die 69 zu, mit der Jäger im Klassement nicht vorkommt.

4. RUNDE: Der Finaltag lässt sich dann mit einem anfänglichen Birdie nach starkem Wedge perfekt an, allerdings schlittert Stephan danach auf der 2 nach Wasserball sogar in ein Triplebogey, was ihn meilenweit zurückwirft. Er schüttelt den Schock aber schnell ab und arbeitet sich mit einem starken Eisen auf der 3 rasch wieder heran. Da er danach das Par 5 der 6 auszunützen weiß, dreht er sein Score sogar wieder auf Anfang. Doch erneut ist ihm dann auf der 9 das H2O im Weg und er rutscht mit einem Doppelbogey erneut weit zurück.

Zwei weitere verfehlte Schläge ins Grün führen zu den nächsten Bogeys und hängen Jäger zwischenzeitlich sogar die rote Laterne um. Gut dass er noch zwei starke Eisenschläge auspackt und sich mit zwei Birdies zur Schlussrunde von 73 Schlägen (+2) aufrafft und so wenigstens vom falschen Ende des Klassements wegkommt. Die dicken Dinger auf der Scorekarte bringen Jäger angesichts der tiefen Scores rundherum um ein wichtige Punkte im FedExCup.

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