Die besten Golfplätze in Nordamerika

NORDAMERIKA – Platz ist mehr als genug auf der nördlichen Kontinentalhälfte, auch an Landschaft mangelt es nicht. Wir haben auf Golf-live.de die besten Golfplätze ausfindig gemacht, die sich in Nordamerika bespielen lassen. Doch Vorsicht: Natürlich gibt es dazu immer mehr als nur eine Meinung!

Beginnen wir im hohen Norden, im weitläufigen Kanada, wo immer ein frischer Wind weht. Der National Golf Club of Canada nimmt in den kanadischen Golfplatz-Charts häufig den ersten Platz ein, er gehört zu den mehr als 650 (!) Golfclubs, die allein Ontario zu bieten hat. Die Eröffnung des 18-Loch-Parcours‘ erfolgte bereits 1976, er liegt eingebettet in einer natürlichen Kulisse, wie sie nur der hohe Norden Amerikas zu bieten hat. Den Sportler erwarten hier üppiges Grün, stille Weiher und zahme Bächlein, kurzum eine Natur in wunderbar gepflegten Zustand, die zugleich Erholung und zahllose Herausforderungen bietet. Für alle, die dieses Reiseziel für sich ins Auge fassen: Der Club befindet sich in Woodbridge, ein gutes Stück nördlich der Provinzhauptstadt Toronto. Ein City-Trip zur bekannten Metropole lässt sich mit diesem Urlaub also hervorragend verbinden.

Der Hamilton Golf and Country Club hat sich auf einem ähnlich hohen Level angesiedelt, auch er befindet sich auf dem Boden Ontarios. Er diente schon fünfmal als Austragungsort der Canadian Open und war aus diesem Grund immer wieder mal im Fernsehen sowie auf den wichtigsten Golf-News-Webseiten zu sehen. Der Traditions-Parcours hat seine Wurzeln im fernen Jahr 1894, der namhafte britische Golf-Architekt Harry Colt entwarf 1914 achtzehn der mittlerweile 27 Löcher. 1974 legte sein kanadischer Kollege noch einmal 9 Löcher nach. Für Anfänger wird eine Übungsfläche angeboten, die eine schnelle Eingewöhnung verspricht. Das letzte große nationale Turnier auf diesem Platz fand 2012 statt.

Richten wir unsere Augen nun ein Stück weit Richtung Süden, in die USA. Wenn es ums Golfspiel in Nordamerika geht, dann ist diese eine Stadt ein echtes „Muss“: Las Vegas. Obwohl ausgerechnet die Wüste von Nevada auf den ersten Blick nichts mit dem kräftigen Grün eines Golfplatzes gemeinsam hat, gibt es in der Spielermetropole zahllose Parcours und Clubs. Beinahe jedes Luxushotel besitzt sein eigenes Golferparadies, und auch die einschlägigen Country-Clubs bieten hervorragende Konditionen. Einer der besten Golfplätze in Las Vegas ist ohne Zweifel der Parcours des Wynn Resorts. Erbaut durch den Casino Innovator Steve Wynn, erwies sich das Resort Hotel über viele Jahre hinweg als wahrer Magnet für Golfer aus allen Enden der Welt. Zugegeben, die Gebühren sind gesalzen, doch die Qualität dieses Grüns gilt noch immer als Highlight in ganz Nordamerika.

Photo by thinkransems (Author), CC0 Creative Commons (CC0 1.0)

Auch das Pebble Beach Golf Resort wird zurecht in hohen Tönen gelobt. Es liegt am Spanish Bay im sonnigen Kalifornien, zwischen der wild gezackten Küste und den Wäldern von Del Monte. Der Platz gilt als sehr herausfordernd und schwierig, genau richtig für Abenteurer, die wirklich etwas erleben möchten. Das grandiose Steilküstenpanorama könnte beim konzentrierten Golfen allerdings etwas ablenkend wirken! Doch gerade diesem Anblick ist es zu verdanken, dass der Parcours von vielen Experten als einer der schönsten der Welt eingeordnet wird. Doch ganz gleich, wie der subjektive Eindruck ausfällt: Mit lockeren 495 USD darf der Club zumindest den höchsten Greenfee aller Zeiten für sich beanspruchen. Zahlreiche US-Open fanden bereits auf diesem kostbaren Fleckchen Erde statt, darum dürfen sich die golfenden Gäste finanziell nicht lumpen lassen.

Wer das kontrollierte Kurzspiel liebt, der kommt um das Greenbrier Resort in White Sulfur Springs kaum herum. Das 4-Sterne-Hotel, das bis zum Jahr 2000 noch einen Stern mehr besaß, wurde in West Virginia erbaut, mitten in den herrlichen Allegheny Mountains. Es handelt sich um einen historischen Gebäudekomplex aus dem Jahr 1913, das mit seinem klassischen Säulenportal und der schneeweißen Fassade schon optisch für einiges Aufsehen sorgt. Entsprechend gepflegt präsentiert sich der Golfplatz zwischen hohen Bäumen und mit fürstlichem Flair. Einige der 26 amerikanischen Präsidenten, die bereits im Greenbrier Hotel residierten, dürften dieses Grün mit Freude genutzt haben. Ob mit nennenswertem Erfolg oder nicht, lässt sich am besten vor Ort herausfinden!

Auch der Bundesstaat Georgia darf sich mit einem Hotspot des Golfsports brüsten: Der Augusta National Golf Club erlebte seine Gründung im Dezember 1932 und avancierte im Laufe der Jahre zu einem hoch exklusiven Privatverein. Nur 300 Mitglieder sind erlaubt, „Neue“ kommen nur auf persönliche Einladung in den Genuss der raren Plätze. Der Preis für dieses hohe Privileg beträgt 25.000 bis 50.000 Dollar pro Jahr. Gäste dürfen auf diesem erhabenen Grün natürlich auch spielen, allerdings nur dann, wenn sie ein Mitglied persönlich kennen, das sie zu diesem herausragenden Event mitnimmt. Alternativ können sie auch als Teilnehmer des jährlich ausgetragenen Master-Turniers anrücken, das im Monat April stattfindet. Zu diesem Anlass schmückt sich der Platz mit einem Meer von Blumen und frischen Anpflanzungen, sodass er farblich förmlich explodiert.

Spätestens seit Beginn des 20. Jahrhunderts haben Freunde des Golfsports zunehmend die Qual der Wahl. Beinahe überall auf der Welt sprießen faszinierend schöne, anspruchsvolle Plätze aus dem Boden – auch Nordamerika hält sich diesbezüglich nicht zurück. Das Fazit: Langweilig kann es im Golfsport nicht werden, es sei denn, es fehlt das nötige Kleingeld, einen Platz nach dem anderen zu besuchen und genussvoll zu erleben.

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