Nur von einem geschlagen

OMAN OPEN – FINAL: Max Kieffer muss sich am Sonntag im Al Mouj Golf von Muskat lediglich Kurt Kitayama (USA) hauchdünn geschlagen geben. Max Schmitt beendet das Turnier im Mittelfeld.

Max Kieffer konnte seinen klar besseren Draw gewinnbringend ausnützen und cuttete aus der geteilten Führung ins Wochenende. Durch die lange Sandsturmunterbrechung am Freitag kam “Kiwi” erst am Samstag Abend dazu seine dritte Runde in Angriff zu nehmen und kam dabei nur drei Bahnen weit, ehe ihm die einfallende Dunkelheit einen Strich durch die Rechnung machte.

Am Sonntag wartet nun somit ein wahrer Golfmarathon auf den ehemaligen Florida Gator, wobei er sich am Moving Day durchaus gut zurechtfindet. Zwar geht sich mit späten Fehlern am Ende “nur” die 71 (-1) aus, bei lediglich zwei Schlägen Rückstand auf Fabrizio Zanotti (PAR) hat der Deutsche aber auch den Sieg noch klar in Reichweite.

Mit bereits 15 Bahnen in den Knochen geht es dann nur Minuten nach dem Ende seines Moving Days auch schon mit Runde Nummer vier los und Max findet sich nicht mehr wirklich so gut zurecht wie an den Vortagen. Vergeblich läuft er dem ersten Birdie die gesamten Frontnine über hinterher und tritt sich zu allem Überfluss noch dazu am Par 5, der 3 ein Bogey ein.

Erst nach dem Turn gelingen dann auch die ersten beiden Birdies, die Max sogar bis kurz vor Schluss in die alleinige Führung bringen. Erst ab der 17 wird es dann zusehends bitter für den um den Sieg spielenden Deutschen, denn während er nach einem fett getroffenen Eisen am vorletzten Loch sogar noch das Bogey kratzen muss, locht Kurt Kitayama zum Birdie und lässt sich schlussendlich den Sieg mit der 70 (-2) und bei gesamt 7 unter Par nicht mehr vom Schläger nehmen.

Doch auch der geteilte 2. Rang unterstreicht die unglaublich starke Form von Max Kieffer. Bei unglaublich schwierigen Verhältnissen im unangenehmen Wind zeigte er vier Tage lang Golf auf richtig hohem Niveau was am Finaltag nach der 72 (Par) nur durch die Tatsache des knapp verpassten Sieges etwas getrübt wird.

Gut verkauft

Max Schmitt stemmte sich am Samstag Vormittag erfolgreich gegen den zähen Wind und brachte mit der 73 (+1) eine sehenswerte Runde zum Recording, die ihn in aussichtsreicher Position cutten ließ. Am Samstag Nachmittag kam er dann nur 8 Löcher weit, da die einfallende Dunkelheit ein Weiterspielen unmöglich machte. Am Sonntag in den Morgenstunden beendete er dann die Runde und büßte mit der 72 (Par) ein paar wenige Ränge ein.

Nur Minuten nach dem Ende seines Moving Days muss Max schon wieder zurück auf den Platz für Runde Nummer vier. So richtig ins Laufen kommt er am Finaltag dann auf den Frontnine nicht, denn zwei frühe Bogeys lassen ihn im Klassement immer weiter zurückrutschen. Nur kurzfristig hat es dann nach einem Birdie auf der 8 den Anschein als könne er den Turnaround einleiten, doch ein weiteres Bogey gleich danach radiert ihm auch das einzige Erfolgserlebnis der ersten neun Bahnen postwendend wieder aus.

Auch nach dem Turn setzt sich die farbenfrohe Finalperformance weiter fort, denn schon auf der 10 muss er den nächsten Schlag abgeben, den er sich aber am Par 5, der 12 wieder zurückholen kann. Im unangenehm windigen Oman muss er dann auch auf der 15 noch ein Bogey notieren, schafft es aber auch dieses noch auszubessern und marschiert schlussendlich mit der 74 (+2) über die Zielline, was ihn mit einem 27. Platz die Weiterreise antreten lässt.

>> Leaderboard Oman Open

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