Marcel Siem und Nicolai Von Dellingshausen kommen auch am Moving Day der Nedbank Golf Challenge mit dem Gary Player CC von Sun City weiterhin nicht wirklich zurecht und stecken nach weiteren schwarzen Runden am hinteren Ende fest.
Nach der starken Saison mit dem Sieg bei den Austrian Alpine Open, sicherte sich Nicolai Von Dellingshausen heuer einen Startplatz bei der Nedbank Golf Challenge. Das 6 Millionen Event gilt Jahr für Jahr als Afrikas Major, wobei über vier Tage in kleinem Feld ohne Cut gespielt wird. Dieser Umnstand spielt nicht nur Nico in die Karten, auch Landsmann Marcel Siem kann aus diesem Umstand durchatmen. Bei beiden deutschen Protagonisten wollte an den ersten beiden Spieltagen kaum was gelingen, was Von Dellingshausen nur als 62., Siem sogar nur als 63. ins Wochenende starten lässt.
Erstmals geht sich für Marcel Siem zwar am Par 5 der 10 kein Birdie aus, dafür aber präsentiert sich der Routinier ansonsten deutlich sicherer, was sich am Par 5 der 14 und der 15 schließlich auch in den ersten Birdies niederschlägt. Nachdem jedoch auf der 17 das Gerät fürs Kurzgemähte streikt und ihm mit einem Dreiputt das erste Bogey aufs Auge drückt, muss er noch vor dem Turn auch etwas Federn lassen.
Der Fehler wirkt auch ziemlich nach, wie ein weiteres Bogey am Par 5 der 2 unterstreicht, was ihn sogar rasch wieder auf Level Par abrutschen lässt. Auch im Finish findet er dann kein Rezept mehr, tritt sich auf der 6 den nächsten Schlagverlust ein und unterschreibt nach einem vierten Bogey nach knapp zweistündiger Gewitterpause am Ende sogar nur die 74 (+2), womit er sich nur minimal auf Rang 60 verbessern kann.
Nächste hohe Nummer
Wie schon an den Tagen zuvor findet Nico Von Dellingshausen auch am Samstag weiterhin für den Gary Player CC kein Rezept. Gleich vier Bogeys und einer Doublette steht auf den Backnine lediglich ein Par 5 Birdie auf der 14 gegenüber, womit er sich im Keller des Leaderboards regelrecht festkrallt. Das Bild ändert sich auch nach dem Turn nur unwesentlich, was schließlich nur die 78 (+6) zulässt und ihn auf Rang 62 festhält.
Kristoffer Reitan schlägt der Konkurrenz die Bälle regelrecht um die Ohren, denn nach einer 67 (-5) verschafft sich der Norweger bei gesamt 17 unter Par bereits einen fünf Schläge großen Puffer Jayden Schaper (RSA) auf Rang 2.
