Nichts zusammengelaufen

Yannik Paul läuft am Moving Day der Australian Open die gesamte Runde über vergeblich einem Birdie hinterher und büßt mit einer tiefschwarzen 77 (+6) im Royal Melbourne GC viele Ränge ein.

Bei schwierigen Verhältnissen fand Yannik Paul am Donnerstag im Royal Melbourne GC mit einer 74 (+3) zwar nur einigermaßen Verhalten ins Turniergeschehen, konnte am Freitag das Ruder aber mit einer sehenswerten 67 (-4) noch herumreißen. Vom 38. Platz aus sind die Top 10 zwar vor dem Wochenende bereits recht unangenehme fünf Schläge weit weg, mit starken Runden scheint dies jedoch noch kein Rückstand sein der nicht mehr wettzumachen wäre.

Zum Leidwesen des 31-jährigen will am Moving Day dann jedoch so gut wie nichts wie erhofft gelingen. Zwar findet er noch einigermaßen souverän in den Tag, ein Triplebogey auf der 4 läutet aber sozusagen dann den Anfang vom Ende ein. Dabei zeigt er noch eine durchwegs ansprechende Reaktion, kann er vorerst sein Spiel doch sofort wieder stabilisieren. Birdie will sich jedoch die gesamte Platzhälfte über keines ausgehen, was ihn nur bei +3 auf die hinteren Neun abbiegen lässt.

Yannik PaulAuch dort wird es am Samstag nicht besser, denn mit dem nächsten Fehler auf der 12 und noch zwei weiteren Schlagverlusten auf der 15 und der 18, geht sich am Ende sogar nur eine 77 (+6) aus. Damit rasselt er im Klassement nahezu im freien Fall bergab und bremst sich erst auf Rang 71 wieder ein. Rasmus Neergaard-Petersen (DEN) startet nach einer 66 (-5) und bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Finaltag.

Leaderboard Australian Open

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