Yannik Paul findet auch am Sonntag für den Royal Melbourne GC kein passendes Rezept mehr und beendet die Australian Open nach zwei 77er (+6) Runden am Wochenende nur auf Rang 72.
Nachdem Yannik Paul letzte Saison das volle Spielrecht abgeben musste, ist jeder Turniereinsatz im neuen Wertungsjahr für den 31-jährigen sozusagen doppelt wichtig. Beim Season Opener in Brisbane cuttete er zwar sicher, musste sich nach verpatzter Finalrunde aber mit einem 56. Platz zufrieden zeigen. Wenige Tage später droht dem 31-jährigen in Melbourne sozusagen ein Déja-vu. Wieder cuttete er zwar recht sicher, ein völlig misslungener Moving Day warf ihn aber bis auf Rang 71 zurück, womit die erhoffte Top-Platzierung wohl bereits vor der Finalrunde nur noch theoretischer Natur erscheint.
Auch am Sonntag hat er wieder nahezu von Beginn an alle Hände voll zu tun. Zwar gleicht er ein Bogey von der 2 auf der 6 wieder aus, danach aber nimmt das Unheil sozusagen seinen Lauf, denn mit zwei Fehlern rund um den Turn und einem Doppelbogey auf der 13, nagelt er sich im Keller des Leaderboards regelrecht fest. Ein Birdie danach sorgt noch einmal für einen kleinen Lichtblick, nach weiterem Fehler am Par 3 der 16 und einer zweiten Doublette auf der 18 bleibt am Ende nach der 77 (+6) aber nur Rang 72 über.
Rasmus Neergaard-Petersen (DEN) lässt mit einer 70 (-1) nichts mehr anbrennen und sichert sich bei gesamt 15 unter Par den Titel.

