Chance noch am Leben

Freddy Schott, Jannik De Bruyn und Marcel Schneider wahren bei der India Championship im Delhi GC noch die Chance auf mögliche Topergebnisse.

Nachdem Marcel Schneider schon zum Auftakt eine 68 (-4) notierte, legte der Routinier am Freitag gleich die nächste nach, was ihn als 7. mit besten Voraussetzungen für ein Topergebnis ins Wochenende starten lässt. Auch Freddy Schott untermauerte an den ersten Spieltagen die aufsteigende Formkurve, denn bei nur drei Schlägen Rückstand sind die Spitzenplätze wohl durchaus noch in Reichweite. Jannik De Bruyn erreichte mit dem Cut das Minimalziel, muss nun aber gehörig zulegen, denn im Kampf um die Tourcard zählt für den 26-jährigen in Wahrheit nur noch ein Top 3 Ergebnis. Ganz so extrem stellt sich die Ausgangslage bei Yannik Paul zwar nicht dar, doch auch der 31-jährige sollte wohl noch zulegen um am Sonntag durchblasen zu können. Nicolai Von Dellingshausen hofft das Feld etwas von hinten aufrollen zu können.

Mit einem wahren Paukenschlag startet Freddy Schott in seinen dritten Arbeitstag, denn am anfänglichen Par 5 lässt er aus rund 15 Metern sogar gleich den Adler landen und gibt sich so sehenswert die Richtung selbst vor. Nur kurz muss er sich dann in Geduld üben, ehe schon auf der 3 ein weiteres Vögelchen von der Scorecard zwitschert. Erst danach geht er es etwas ruhiger an, hält Fehler aber gekonnt fern. Erst nach zehn Löchern mit der vorgegebenen Schlaganzahl hält dann das Par 5 der 14 wieder ein Birdie bereit, dass er sich mit darauffolgendem Dreiputtbogey vom Vorgrün aber prompt wieder egalisiert. Am Par 5 Schlussloch schlägt er dann aber noch einmal zu und mit der 68 (-4) wahrt er als 20. auch noch die Chance auf ein mögliches Topergebnis.

Jannik De BruynNach stressfreiem Beginn findet Jannik De Bruyn auf der 6 aus vier Metern das erste Birdie und drückt sein Tagesergebnis so bei generell guten Scores erstmals unter Par. Das scheint den 26-jährigen auch ziemlich auf den Geschmack zu bringen, denn er verpasst danach zwar am Par 5 der 8 noch das erhoffte nächste Birdie, locht dafür jedoch rund um den Turn auf der 9 und der 10 und legt so erstmals spürbar einen höheren Gang ein. Zwar bremst er sich auf der 13 dann mit einem verpassten Up & Down selbst wieder etwas aus, auf beiden verbleibenden Par 5 Löchern schlägt er aber noch einmal zu und steht so am Ende des Tages immerhin mit der 68 (-4) beim Recording. Damit schiebt er sich auch um einige Ränge bis auf Rang 25 nach vor und macht damit einen ersten kleinen Schritt in Richtung des benötigten Topergebnisses.

Selbe Ausgangslage

Bei Marcel Schneider erinnert am Samstag nicht mehr vieles an die starken ersten beiden Tage, denn nach anfänglichen Pars fängt sich der Routinier auf der 4 nach verzogenem Drive sogar das erste Bogey ein. Dieses bessert er zwar am Par 5 der 8 noch auf den Frontnine wieder aus, mehr will sich bis zum Turn jedoch nicht ausgehen. Kaum auf den hinteren Neun angekommen verfinstert sich das Bild dann sogar mit dem nächsten Bogey nach Ungenauigkeiten auf der 10 wieder. Erneut rückt er dann sein Score zwar wieder zurecht, nach weiterem Fehler benötigt er aber auch am abschließenden Par 5 noch einen roten Eintrag um zumindest noch eine 72 (Par) ins Clubhaus retten zu können. Damit teilt er sich auch die Ausgangslage mit Landsmann Jannik De Bruyn.

Mit Bogeys auf der 2 und der 4 stolpert Yannik Paul mehr schlecht als recht in den Moving Day. Immerhin findet er danach einen deutlich gewinnbringenderen Rhythmus, denn mit der 5 und der 7 hat er aus vier bzw. zwei Metern beide Par 3 Löcher bestens im Griff und dreht sein Score so wieder auf Anfang. Da er sich nach verfehltem Fairway jedoch auf der 9 nicht mehr zum Par scramblen kann, biegt er nur im Plusbereich auf die Backnine ab. Nach weiteren Bogeys auf der 11 und dem Par 3 der 12 wird es dann sogar noch zusehends finsterer, ehe er sich vom Par 5 der 14 bis zur 16 mit gleich drei Birdies am Stück wieder auf Even Par zurück kämpft. Mehr als die 72 (Par) geht sich jedoch nicht mehr aus, womit er sich nur auf Rang 53 einpendelt.

Nicolai Von DellingshausenZwar spult Nicolai Von Dellingshausen lange Zeit auf den Frontnine souverän die Löcher ab und sammelt mit einem gelochten Bunkerschlag am Par 3 der 5 sogar spektakulär ein erstes Birdie auf, nach verzogenem Drive erwischt es ihn dann rund um den Turn mit gleich zwei Doppelbogeys auf der 9 und der 10 aber richtig hart. In Folge stabilisiert er sein Spiel zwar wieder und holt sich auch noch zwei Birdies ab, mehr als die 73 (+1) und Rang 63 geht sich so aber nicht aus.

Keita Nakajima (JPN) startet bei gesamt 17 unter Par als der große Gejagte in die finale Umrundung.

Leaderboard India Championship

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