Nötigen Zähler gesammelt

Freddy Schott kann nach einem sehenswerten 17. Rang bei der India Championship endgültig durchatmen, sammelt er doch die noch benötigen Punkte im Kampf um die Tourcard souverän auf. Auch Yannik Paul nähert sich weiter dem Spielrecht für kommende Saison an. Jannik De Bruyn hingegen wird sich nach einem 40. Platz im Delhi GC den Weg zur Tourschool nicht mehr ersparen können.Freddy Schott

unterstreicht auch in Indien seine derzeit ansteigende Formkurve. Nachdem der 24-jährige sich zuletzt wieder auf Tourkartenkurs brachte, startet er nun bei nur zwei Schlägen Rückstand auf die Top 10 als bester Deutscher in den indischen Finaltag. Auch Jannik De Bruyn und Marcel Schneider haben noch realistische Chancen auf ein Spitzenergebnis, wobei De Bruyn am Sonntag den Turbo zünden muss, denn im Kampf um das Spielrecht für kommende Saison zählt für den 26-jährigen in Wahrheit nur noch ein Top 3 Resultat. Yannik Paul rangiert derzeit ebenfalls nur hinter den Rängen einer vollen Kategorie und könnte am Sonntag mit einer starken Finalrunde womöglich noch ein paar Ränge im Jahresranking gutmachen.

Zwar verpasst Freddy Schott am anfänglichen Par 5 noch das erhoffte Birdie, drückt dafür jedoch ab der 4 so richtig aufs Tempo, denn mit zwei starken Eisen schnürt er sogar den roten Doppelpack und da er danach am Par 5 der 8 aus neun Metern sogar zum Eagle locht, knackt er zur Halbzeit der Finalrunde bereits die Top 10. Den Schwung kann er jedoch nicht wirklich auf die hintere Platzhälfte mitnehmen, denn nach etlichen Pars erwischt es ihn schließlich auf der 16 nach verzogenem Drive noch mit einem Bogey. Nach versandeter Attacke kann er zwar auch auf der 18 nicht mehr gegensteuern, mit der 69 (-3) beendet er das Turnier aber immerhin sehenwert auf Rang 17 und fährt so auch noch die letzten benötigten Zähler im Kampf ums Spielrecht ein, womit die Tourcard 2026 endgültig abgesichert sein sollte.

Mit einem anfänglichen Par 5 Birdie findet Marcel Schneider sofort bestens in den Tag, kann daran jedoch vorerst nicht anknüpfen und fängt sich schließlich mit einem verpassten Sand Save am Par 3 der 7 auch das erste Bogey ein. Immerhin hat er auch die zweite lange Bahn gut im Griff und steht so zumindest knapp unter Par beim Turn. Mit einem Dreiputt vom Vorgrün rutscht er dann schon auf der 10 wieder zurück, drückt in Folge das Gaspedal dann aber doch noch durch. Schon zwei Löcher später holt er sich am Par 3 der 12 nach fantastischem Tee Shot das Minus wieder zurück und beendet die Runde dann sogar mit einem Birdietriplepack. Schlussendlich unterschreibt er so sogar noch die bereits dritte 68 (-4) in dieser Woche und verlässt Indien als 17. mit einem durchwegs ansprechenden Endresultat.

Yannik PaulOhne jeglichen Wackler spult Yannik Paul die Frontnine ab und sammelt dabei am Par 3 der 5 mit einem spekatkulären Chip-in und am Par 5 der 8 dank eines hervorragenden Wedges zwei Birdies auf, womit er sich in die richtige Richtung orientiert. Nachdem er rund um den Turn dann recht souveräne Pars abspult, intensiviert er dann vom Par 3 der 12 weg das Tempo wieder und legt mit einem roten Triplepack ein hervorragendes Intermezzo hin. Grundsolide beendet er die fehlerlose Runde schließlich und notiert mit der 67 (-5) noch seine eindeutig beste Performance der gesamten Woche. Mit Platz 36 kann er zwar im Race to Dubai die Tourkartenränge noch nicht endgültig knacken, spielt sich aber nah heran und hat es so in Korea kommende Woche sozusagen in der eigenen Hand.

Tourschool wohl unvermeidbar

Jannik De Bruyn

erschwert sich die Aufgabe des benötigten Spitznergebnisses gleich zu Beginn, denn zunächst verpasst er am Par 5 der 1 den erhofften schnellen Start und tritt sich danach auf der 3 aus dem Grünbunker sogar ein erstes Bogey ein. Zwar rückt er sein Score am Par 5 der 8 wieder zurecht, mehr will sich auf den Frontnine aber nicht ausgehen. Auch auf den hinteren Neun kommt er nicht mehr in Schwung, fängt sich bei birdielosem Spiel auf der 13 noch ein Bogey ein und steht so am Ende sogar nur mit der 73 (+1) wieder beim Recording. Mit Rang 40 macht er nur minimal Ränge im Race to Dubai gut und wird sich damit den Gang zur Tourschool nicht mehr ersparen können, nachdem er auf der Startliste für Korea nur als 8. Reserve geführt wird.

Auch der Finaltag lässt sich für Nicolai Von Dellingshausen nicht gerade prickelnd an, denn nach anfänglichen Pars erwischt es ihn auf der 4 mit dem ersten Fehler. Dieser scheint den Austrian Alpine Open Champion aber so richtig aufzuwecken, denn noch vor dem Turn sammelt er dann auch drei Birdies auf, die ihn zumindest um ein paar Ränge nach oben klettern lassen. Ein weiteres Erfolgserlebnis zu Beginn der Backnine macht er sich dann zwar ausgerechnet am Par 5 der 14 wieder zunichte, lässt am abschließenden Par 5 jedoch dafür sogar den Adler landen und legt so mit der 68 (-4) noch seine klar beste Runde der Woche hin, womit er zumindest noch bis auf Rang 50 zieht.

FedEx-Cup Champion Tommy Fleetwood (ENG) ist auch in Delhi eine Klasse für sich und krallt sich mit einer 65er (-7) Finalrunde und bei gesamt 22 unter Par den Sieg.

Leaderboard India Championship

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