Kategorie: Allgemein
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2025-11-14
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Rezept gefunden
2025-02-07
Marcel Siem findet am Freitag beim Qatar Masters nach dem Turn das richtige Rezept für den Doha GC und sprintet mit einer 67 (-5) souverän ins Wochenende. Auch Max Kieffer, Marcel Schneider und Nicolai Von Dellingshausen dürfen bereits Punkte und Preisgeld einplanen.
Deutschlands Gilde ging zum Auftakt im trickreichen Wind von Doha nicht wirklich vieles leicht von der Hand, denn rote Scores waren am Donnerstag komplette Fehlanzeige. Immerhin brachten sich mit Yannik Paul, Max Kieffer und Nicolai Von Dellingshausen drei Akteure in schwarz-rot-gold mit 72er (Par) Runden auf Cutkurs. Marcel Schneider und Co müssen am Freitag teils gehörig zulegen um beim Abschluss des Desert Stretches nicht leer auszugehen.
Marcel Siem beginnt mit Birdie zwar nach Maß, kann jedoch nicht zusetzen und rutscht aufgrund eines Bogeydoppelpacks noch vor dem Turn sogar in den Plusbereich ab. Rund um den Turn sammelt sich der Routinier dann aber, was sich zu Beginn der Backnine schon am Par 5 der 10 im Ausgleich niederschlägt. Auf den Geschmack gekommen krallt er sich kurz danach schon das nächste Birdie und wirft damit den Motor so richtig an, denn bis zum Ende notiert er gleich noch vier weitere rote Einträge. Derart stark marschiert er sogar mit der knallroten 67 (-5) zurück ins Clubhaus und zieht damit sogar bis ins solide Mittelfeld auf Rang 34 nach vor.
In selber Position
Mit einem gelochten Bunkerschlag zum Eagle beginnt Marcel Schneider seinen zweiten Arbeitstag spektakulär, allerdings schläft sein Spiel in Folge ziemlich ein. Bis auf ein Bogey nach verpasstem Up & Down auf der 6 will nichts großartiges mehr vor dem Turn gelingen. Bei 1 unter Par bringt er sich aber immerhin auf Cutkurs. Kaum auf den Backnine angekommen schnappt er sich dann das nächste Birdie, dass er jedoch auch prompt wieder verspielt. Danach hält er weitere Probleme aber gekonnt fern, schnappt sich auf der 14 und der 16 noch zwei Schlaggewinne und bringt so die 69 (-3) in trockene Tücher, die ihn souverän ins Wochenende cutten lässt.
Ganz souverän findet Max Kieffer bei durchaus trickreichen Windverhältnissen am Nachmittag in die Runde und macht mit einer anfänglichen Parserie rein gar nichts verkehrt. Am kurzen Par 4 der 16 legt er den Abschlag dann knapp vor dem Grün ab und holt sich mit Chip und Putt sein erstes Birdie. Noch vor dem Turn legt er dann am Par 5 der 18 ein weiteres nach und verschafft sich so doch angenehm Luft zur erwarteten Cutmarke. Am Par 5 der 1 legt er dann noch weiter nach, ehe der starke Schwung wieder etwas abebbt. Auf der 7 muss er schließlich auch noch ein Bogey einstecken, nach der 70 (-2) teilt er sich aber die Ausgangslage mit seinen Landsmännern Marcel Siem und Marcel Schneider.
Nach zwei anfänglichen Pars erwischt es Nicolai Von Dellingshausen am Par 3 der 3 mit einem Dreiputtbogey erstmals unangenehm. Der Konter lässt zwar nicht lange auf sich warten, schon auf der 6 driftet er nach verpasstem Up & Down jedoch abermals in dne Plusbereich ab und läuft so zur Halbzeit der gezogenen Linie etwas hinterher. Auch auf den hinteren Neun macht er sich zunächst das Leben etwas schwer, denn ein Par 5 Birdie auf der 10 radiert er sich prompt auf der 11 wieder aus. Erst danach stellt sich ein wirklich gewinnbringender Rhythmus ein, der ihm am Par 3 der 13 und der 14 auch einen roten Doppelpack beschert. Da er die Runde souverän zu Ende spielt, darf er nach der 71 (-1) und als 52. so bereits mit dem Wochenende planen.
Leer ausgegangen
Mit zwei schnellen Birdies am Par 5 der 1 und dem Par 3 der 3 findet Yannik Paul hervorragend in den Tag, allerdings ziehen mit Fortdauer doch einige dunkle Wolken auf der Scorecard auf. Von der 6 weg verliert der 30-jährige total den Rhythmus, tritt sich gleich drei Fehler ein und kommt so nur im zarten Plusbereich zum Turn. Nachdem er am Par 5 der 10 dann das Birdie verpasst und sich danach noch zwei weitere Fehler eintritt, hilft ihm am Ende nicht einmal ein Birdiedoppelschlag auf der 15 und 16 noch weiter. Nach Runden von 72 (Par) und 73 (+1) Schlägen geht sich das Wochenende in Doha nicht mehr aus.
Von Beginn an bläst Alex Knappe am Freitag zur Aufholjagd und liegt bereits nach drei gespielten Löchern bei 2 unter Par. Zwar bremst er sich mit einem Par 3 Bogey auf der 13 einigermaßen ein, mit einem roten Doppelpack auf der 16 und dem Par 3 der 17 intensiviert er das Tempo aber wieder und pirscht sich immer näher an die Wochenendmarke heran. Nach dem Turn hat er dann jedoch mit viel Leerlauf zu kämpfen und nach einem späten Bogey muss er sich schließlich mit der 70 (-2) anfreunden, womit er den Cut aufgrund der verpatzten Auftaktrunde recht deutlich verpasst
Jannik De Bruyn zeigt sich auf fehlerlosen Frontnine mit zwei Birdies zwar verbessert, kommt der Cutmarke nach der verpatzten Auftaktrunde bislang jedoch nur ein wenig näher. Nach einer langen Parserie erwischt es ihn im Finish dann sogar mit gleich drei Bogeys ziemlich heftig, was mit der 73 (+1) schließlich in einem deutlich verpassten Wochenende mündet. Brandon Robinson Thompson (ENG) startet bei gesamt 10 unter Par als Leader in den Moving Day.
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Halbe Halbe
2024-11-21
Freddy Schott und Yannik Paul bringen sich bei der BMW Australian PGA Championship mit Runden unter Par auf Cutkurs. Nicolai von Dellingshausen und Jannik De Bruyn müssen im Royal Queensland GC am Freitag bereits zulegen.
Nachdem Yannik Paul die anvisierten PGA Tourkarten in Dubai doch recht klar verfehlte, will Deutschlands stärkster Vertreter auf der DP World Tour gleich zu Beginn der neuen Saison Punkte hamstern und nimmt so die Startchance in Down Under bei der BMW Australian PGA Championship war. Generell ist die Konkurrenz beim mit der Australian PGA kosanktionierten Season Opener zwar überschaubar, mit etwa Min Woo Lee und Cam Smith sind jedoch einige heimische Hochkaräter mit von der Partie.
Aus deutscher Sicht nehmen neben Paul auch Nicolai von Dellingshausen und Jannik des Bruyn das Spektakel in Queensland in Angriff. Freddy Schott verlor zwar seine volle Kategorie, rutschte jedoch ebenfalls noch ins Aufgebot und will die etwas unverhoffte Chance im Royal Queensland GC verständlicherweise bestmöglich nützen.
Letztgenannter startet in Brisbane dann auch wie aus der Pistole geschossen und findet sich bereits nach den ersten drei Löchern bei 2 unter Par wieder. Auch danach hat er die Frontnine in Down Under bestens im Griff, holt sich auf der 6 und dem Par 3 der 8 die Birdies Nummer 3 und 4 ab und biegt so mit einem knallroten Zwischenergebnis und im absoluten Spitzenfeld auf die Backnine ab. Dort reißt der gewinnbringende Schwung dann jedoch ziemlich, denn mit zwei fehlern auf der 10 und der 13 tritt er doch spürbar den Rückzug an. Am Ende geht sich zum Auftakt aber die 69 (-2) aus, womit er sich als 32. klar auf Kurs in Richtung Wochenende bringt.
Noch unter Par gedreht
Nach anfänglichen Pars kann Yannik Paul auf der 5 ein erstes Bogey nicht mehr verhindern und legt so nicht unbedingt den erhofften Start in die Auftaktrunde hin. Allerdings scheint der Fehler den 30-jährigen einigermaßen aufzuwecken, denn sofort kann er den Schlagverlust auskontern, lässt danach jedoch beide Par 5 Löcher der Frontnine ungenützt verstreichen, was sich auf der 12 in Form des nächsten Fehlers auch recht rasch rächt. Erneut hat er jedoch die passende Antwort parat und da er am Schlussloch sein Score noch unter Par drückt, bringt er sich mit der 70 (-1) und als 52. immerhin auf Cutkurs.
Nicolai von Dellingshausen beginnt mit einem schnellen Birdie nach Maß, stolpert jedoch danach ausgerechnet am Par 5 der 7 sogar in ein Doppelbogey und büßt so klarerweise viele Ränge ein. Zwar kann er auf den Backnine von der letzten langen Bahn noch ein Birdie mitnehmen und gleicht so sein Score wieder aus, mehr als die 71 (Par) und Rang 75 geht sich so jedoch nicht aus. Jannik De Bruyn kommt mit der Par 71 Wiese in Down Under nicht wirklich zurecht und marschiert nach einer birdielosen Auftaktrunde nur mit der 75 (+4) und als 142. zum Recording. Elvis Smylie (AUS) erwischt mit einer 65 (-6) den besten Start.
Leaderboard BMW Australian PGA Championship
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Große Schritte
2024-10-20
Marcel Schneider verpasst beim Andalucia Masters zwar knapp ein Topergebnis, macht jedoch einen großen Schritt in Richtung Tourcard für kommende Saison. Auch Freddy Schott kommmt mit einer 68er (-4) Schlussrunde dem Spielrecht für nächstes Jahr deutlich näher.
Vor den letzten 18 Löchern ruhen die größten Deutschen Hoffnungen in dieser Woche eindeutig auf Marcel Schneider, denn der Routinier lauert nach drei roten Runden als 11. nur knapp hinter den Spitzenrängen. Am Sonntag heißt es nun noch einmal alle Kräfte mobilisieren, denn ein Topergebnis würde Marcel wohl aller Tourkartensorgen entledigen. Max Kieffer konnte ebenfalls ein paar Ränge gut machen, bei vier Schlägen Rückstand sind die Top 10 jedoch bereits ein gutes Stück weit entfernt. Freddy Schott hofft am Sonntag wieder den Schwung der ersten beiden Spieltage zu finden.
Mit anfänglichen Pars macht Marcel Schneider zwar am Sonntag nicht vieles verkehrt, kann so jedoch vorerst die angepeilten Top 10 nicht knacken. Erst am Par 5 der 6 kann er dann erstmals durchatmen und da er auf der 9 kurzerhand aus dem Rough einchippt, bleibt er auch vor den letzten neun Löchern weiterhin voll an den Spitzenrängen dran. Bereits am Par 5 der 12 geht sich dann mit sicherem Zweiputt das bereits dritte Birdie aus. Danach ebbt der Schwung zwar einigermaßen ab, mit Pars macht er aber bis zum Schluss nichts verkehrt und bringt so am Ende die fehlerlose 69 (-3) in trockene Tücher. Am Topergebnis schrammt er damit als 12. knapp vorbei, holt aber immens wichtige Zähler für die Jahreswertung und macht kommt dem Spielrecht als 111. im Race to Dubai deutlich näher.
Deutlich näher gekommen
Mit zwei schnellen Birdies orientiert sich Freddy Schott rasch in die richtige Richtung, bremst sich danach jedoch ausgerechnet am Par 5 der 14 mit einem Bogey selbst etwas aus. Spuren hinterlässt der Fehler jedoch keine, denn schon am Par 3 der 17 drückt er sein Tagesergebnis wieder auf 2 unter Par. Auf der vorderen Platzhälfte legt er dann sehenswert nach und drückt sein Tagesscore mit Birdies auf der 3, der 5 und dem Par 5 der 6 sogar auf satte -5. Ein verpasster Sand Save hängt ihm dann zwar auf der 7 noch ein Bogey um, mit der 68 (-4) klettert er aber noch um einige Ränge bis auf Platz 28 nach oben und macht damit als 114. im Race to Dubai auch einen wichtigen Schritt in Richtung Tourcard.
Wie erhofft schnappt sich Max Kieffer auch am Sonntag wieder am Par 5 der 2 ein schnelles Birdie, kann jedoch mit dem frühen roten Eintrag nicht wirklich durchstarten. Schon am Par 3 der 4 rasselt er nach verpasstem Up & Down wieder auf Level Par zurück und läuft die gesamten Frontnine über danach einem weiteren Erfolgserlebnis vergeblich hinterher. Auch auf den hinteren Neun will kein weiteres Birdie mehr gelingen und da er sich parallel dazu am Par 5 der 14 und dem Par 3 der 17 noch zwei Fehler eintritt, rutscht er mit der 74 (+2) sogar noch deutlich im Klassement bis auf Rang 55 zurück.
Mit einem Bogey am Schlussloch macht Jorge Campillo (ESP) die Türe für Julien Guerrier (FRA) noch einmal auf, womit beide bei 21 unter Par ins Stechen um den Sieg müssen. Erst am sage und schreibe 9. Extraloch setzt sich der Franzose schließlich mit Par gegen Bogey durch und schnappt sich in Andalusien den Titel.
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Paul weiterhin im Spitzenfeld
2024-01-12
Yannik Paul hat am Freitag beim Dubai Invitational zwar etwas härter zu kämpfen, bleibt mit einer 70 (-1) aber weiterhin voll an Rory McIlroy dran und startet so im Dubai Creek Resort mit durchaus intakten Siegchancen ins Wochenende des Pro-Am DP World Tour Events.
Yannik Paul präsentierte sich beim topbesetzten Pro-Am Aufgalopp in Dubai in beneidenswerter Frühform, denn nach einer 64 (-7) musste er lediglich Topfavorit Rory McIlroy (NIR) im Klassement den Vortritt lassen. Am Freitag gilt es für den 29-jährigen nun an die enorm starke Auftaktrunde anzuknüpfen. Max Kieffer eröffnete mit einer 70 (-1) ebenfalls im roten Bereich. Hurly Long, Nick Bachem und Marcel Siem müssen nach der 73 (+2) einen Zahn zulegen um sich in die lukrativeren Leaderboardregionen arbeiten zu können.
Von Beginn an macht Yannik Paul zunächst dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat und rangiert schon nach vier gespielten Löchern bei 2 unter Par. Erst ein Par 3 Bogey danach bremst den Vorwärtsdrang spürbar ein, denn plötzlich verliert Yannik total den Rhythmus und kommt nach zwei weiteren Fehlern sogar nur über Par auf den Backnine an.
Dort dreht er sein Score dann aber bereits am Par 5 der 10 wieder auf Level Par zurück und bringt damit auch wieder Stabilität ins Spiel, denn auf den darauffolgenden Löchern lässt er rein gar nichts anbrennen. Da sich gegen Ende dann am Par 3 der 16 noch ein roter Eintrag ausgeht, drückt er sein Tagesergebnis sogar wieder unter Par und bleibt so mit der 70 (-1) als geteilter 2. weiterhin voll an Rory McIlroy, der seinerseits eine 70 zu Papier bringt, dran.
Kieffer, Siem und Long ebenfalls mit der 70
Max Kieffer orientiert sich dank Birdies auf der 1 und dem Par 5 der 4 rasch in Richtung Norden, bremst sich mit einer Doublette am Par 3 der 8 aber selbst ziemlich heftig selbst aus. Zwar lassen die ersten Bahnen der Backnine die nächsten Erfolgserlebnisse springen, wieder kommt er mit ziemlich farbenfroher Performance jedoch nicht vom Fleck. Am Ende geht sich zwar erneut die 70 (-1) aus, im Klassement kann er so jedoch keinen Boden gutmachen und startet als 22. ins Wochenende.
Marcel Siem und Hurly Long müssen am Freitag zwar zwei Schlagverluste einstecken, finden aber immerhin jeweils auch drei Birdies, was sie mit der 70 (-1) um ein paar Ränge weiter bis auf Platz 38 nach vorne spült. Nick Bachem hat auch am Freitag wieder alle Hände voll zu tun und kann mit der bereits zweiten 73 (+2) als 48. dem hinteren Drittel nicht entkommen.
Leaderboard Dubai Invitational
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Im Niemandsland
2023-11-23
Marc Hammer und Philipp Katich spielen bei den Australian PGA Championship nach den ersten 18 Löchern im Royal Queensland GC mit schwarzen Runden keine Rollen und reihen sich nur im Niemandsland des Klassements ein.
Marc Hammer und Philipp Katich sind um die halbe Welt bis Brisbane gejettet um beim Season Opener der neuen DP World Tour-Saison dabei zu sein. Für das junge Deutsche Duo gilt es die wenigen Startchancen im neuen Race to Dubai optimal zu nutzen um genug Punkte zu sammeln. Das Turnier eröffnet den neuen „Opening Swing“ der DP World Tour Saison 2024, die in drei Phasen eingeteilt ist, wobei Phase 1 aus 5 Zwischenwertungen besteht, sogenannten „Swings“, die einen eigenen Bonus für den Sieger auszahlen.
Marc Hammer hat in Down Under zunächst so seine Schwierigkeiten, wenngleich er auf einen anfänglichen Bogeydoppelpack bereits auf der 12 mit seinem ersten Birdie rasch einen Konter setzt. Initialzündung stellt das erste Erfolgserlebnis jedoch nicht dar, denn nach weiteren Fehlern auf der 14 und der 17 kommt er nur bei 3 über Par auf den Frontnine an.
Dort läuft es dann für den 25-jährigen ehemaligen EURAM Bank Open Champion deutlich besser, denn die gesamte vordere Platzhälfte über hält er Fehler gekonnt fern und schnappt sich auf der 6 und dem Par 5 der 7 noch zwei Birdies, womit er am Ende zumindest noch eine 72 (+1) ins Clubhaus bringt. Zwar reiht er sich damit als 91. nur hinter der erwarteten Cutmarke ein, das Wochenende hätte er mit einer besseren 2. Runde aber durchaus noch in Reichweite.
Im dreistelligen Leaderboardbereich
Nach einer anfänglichen Parserie scheint Philipp Katich mit einem Birdie auf der 6 den Royal Queensland GC entschlüsselt zu haben, allerdings entpuppt sich das Gelände auf den Löchern danach für den 22-jährigen wie ein Buch mit sieben Siegeln, denn nach gleich drei Bogeys in Folge kommt er sogar nur bei 2 über Par auf die zweite Platzhälfte.
Dort stabilisiert er sein Spiel dann zwar wieder, läuft jedoch vergeblich die gesamten Backnine über einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und da sich zwischenzeitlich auf der 14 noch ein viertes Bogey breit macht, geht sich zum Auftakt sogar nur die 74 (+3) aus, womit am Freitag vom 127. Platz aus bereits ein gehöriges Stück Arbeit auf ihn wartet, soll sich der Cut in Brisbane noch ausgehen.
Joel Moscatel Nachshon (ESP) legt mit einer 63 (-8) den besten Start hin und nimmt die zweite Runde als Führender in Angriff.
Leaderboard Australian PGA Championship
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Finale Par 5-Pleite
2023-03-05
PUERTO RICO OPEN – FINAL: Matti Schmid vergeigt die Par 5-Bahnen zum Abschluss und verpasst die Riesenchance auf ein Topergebnis.
Bei guten Scores am Finaltag ist ein Auftaktbogey das letzte, das Matti Schmid brauchen kann. Doch genau das setzt es nachdem der erste Grünschuss im Bunker verschwindet und der Par-Putt dann nicht rein will. Das bremst doch den Anfangsschwung des Newcomers gehörig, der mit anschließenden Pars am Leaderboard weiter an Boden verliert. Auch auf den beiden Par 5 der Front 9 kann der Longhitter seine Qualitäten nicht ausspielen.
Das ändert sich erst nach 7 gespielten Löchern, als die Annäherung aus dem Rough perfekt gelingt und auch endlich der erste Birdieputt fällt. Das Erfolgserlebnis beflügelt, noch vor dem Turn versenkt er erneut zum Birdie und geht erstmals am Leaderboard zweistellig unter Par, wieder in Schlagdistanz zu den Top 10.
Die Back 9 eröffnet der einzige Deutsche im Feld so wie auch schon die ersten 9, mit einem Bogey, diesmal nach verzogener Annäherung. Somit steigt der Erfolgsdruck weiter. Die Eisen sind nicht immer auf Linie und zwingen zu oft zum Scrambeln statt die Attacke zu erlauben. Ein verzogener Abschlag an der 14 kommt dann so richtig teuer: zum Drop gesellt sich ein Strafschlag und das Bogey beendet endgültig seine Ambitionen auf eine Topplatzierung.
Die Par 5-Bilanz bleibt erschreckend, nicht nur dass am Schlusstag kein einziges Birdie auf den langen Bahnen gelingen will, am Schlussloch setzt es nach verzogenem Drive und Strafschlag sogar nur ein Bogey. Die 74 (+2) wirft Schmid sogar noch mit insgesamt 7 unter Par aus den Top 30 hinaus, womit die Riesenchance auf fette Punkte bei einem der kleinen PGA Tour-Events ungenutzt bleibt.
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Geteilte 8.
2022-09-25
SWISS CHALLENGE – FINAL: Alexander Knappe und Max Schmitt teilen sich im Golf Saint Apollinaire einen sehenswerten 8. Rang.
Obwohl Deutschlands so überragende Challenge Tour-Garde zuletzt in Portugal nur eine Nebenrolle spielte, kommen Alex Knappe als Führender auf der Road to Mallorca und Freddy Schott als Zweitgereihter zur Swiss Challenge angereist. Gespielt wird der viertletzte Challenger vor dem Tourfinale jenseits der Schweizer Grenze, im französischen St. Apollinaire, mit 250.000 Euro Dotation.
So richtig ihren Stempel können die zahlreichen Deutschen dem Turnier zum Auftakt jedoch noch nicht aufdrücken, denn einzig Alexander Knappe bringt mit einer 70 (-2) eine rote Runde zum Recording und liegt damit auf Tuchfühlung zu den Top 10. Dahinter gehen lediglich Bernd Ritthammer, Marc Hammer und Nick Bachem auf Cut-Kurs in den zweiten Spieltag.
Nick Bachem und Max Schmitt kommen am Freitag so richtig ins Rollen, wobei Erstgenannter mit einer 68 (-4) sogar an den Top 10 andockt. Schmitt stemmt immerhin wie Alex Knappe (72) im vorderen Mittelfeld den Cut. Marc Hammer darf nach der bereits zweiten 72 (Par) ebenfalls Preisgeld einplanen.
Alex Knappe wird seiner Führungsrolle auf der Challenge Tour am Samstag mit der 68 voll gerecht, mit der er bis auf Platz 8 vorstösst, vier Schläge hinter dem Franzosen Jeong weon Ko. Nick Bachem (71) und Max Schmitt (69) fehlt vor dem Schlusstag nur ein Schlag auf die Top 10.
Mit einer 71er (-1) Finalrunde nimmt Alex Knappe schlussendlich mit Rang 8 ein weiteres Topergebnis mit und festigt so seine Führungsrolle in der Jahreswertung noch zusätzlich. Auch Max Schmitt wird nach einer 70 (-2) starker 8. und sorgt so für einen deutschen Doppelpack in den Spitzenrängen. Nick Bachem rutscht mit einer 79 (+7) weit bis auf Rang 44 zurück. Marc Hammer wird nach der 72 (Par) 50. Daniel Hillier (NZL) feiert bei gesamt 14 unter Par den Sieg.
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Tourkarte fixiert
2022-08-01
ROCKET MORTGAGE CLASSIC – FINAL: Stephan Jäger erklimmt in Detroit nicht nur ein neues Karriere-Hoch sondern löst zugleich auch die neue Tourkarte.
Stephan Jäger sorgt mit Platz 5 bei der Rocket Mortage Classic für eine neue persönliche Bestmarke auf der PGA Tour und das zur rechten Zeit: auf Position 125 im FedExCup exakt am Cutoff-Point ins vorletzte Saisonturnier gestartet, entledigt er sich elegant aller Sorgen um die neue Tourkarte, indem er auf Platz 94 der Jahreswertung klettert.
3. RUNDE: Stephan Jäger knallt in Detroit bislang eine unglaublich wichtige starke Leistung auf den Tisch, denn der Bayer benötigt noch zwingend ein gutes Ergebnis um sein Spielrecht für kommendes Jahr endgültig absichern zu können. Nach Runden von 67 (-5) und 68 (-4) Schlägen mischt er in Michigan sogar im Spitzenfeld mit und hofft vom 7. Platz aus am Moving Day auf eine weitere Runde in den 60ern.
Mit einer perfekten Annäherung geht sich gleich auf der 2 das erste Birdie aus, womit er für den erhofften schnellen Start sorgt. Am Par 5 der 4 legt er sich sogar die perfekte Eaglechance auf, kann den Adler aus einem guten Meter jedoch nicht landen lassen. Dafür krallt er sich auf der 6 und dem Par 5 der 7 bereits die Birdies Nummer 3 und 4 und kommt so endgültig im absoluten Spitzenfeld an.
Auf den zweiten Neun geht es dann gleich in der selben Tonart weiter, wenngleich er nach einem Birdie auf der 10 auf der 12 auch einen Fehler einstecken muss. Diesen macht er mit einem roten Triplepack von der 15 bis zur 17 aber mehr als wett, bringt so die knallrote 65 (-7) über die Ziellinie und reiht sich damit sogar auf dem fantastischen 4. Platz ein.
4. RUNDE: Mit einem wild weggeballerten Drive beginnt die Finalrunde mit einem Bogey alles andere als planmäßig, allerdings stabilisiert Stephan sein Spiel danach rasch und taucht dank zweier Par 5 Birdies nach sieben Bahnen auch erstmals in den Minusbereich ab. Da sich mit einem Siebenmeterputt dann am Par 3 der 9 noch ein weiterer roter Eintrag ausgeht, bleibt er vor den letzten neun Löchern weiterhin voll an den Top 3 dran.
Ein in den Grünbunker weggepullter Abschlag an der 11 führt jedoch zum nächsten Bogey und angesichts der tiefen Scores der Kollegen droht Jäger den Anschluss zu verlieren. Der Bayer beweist in dieser Situation aber Nervenstärke und einmal mehr sein Putt-Talent, versenkt einen weiteren langen Putt an der 13 und bleibt so der Spitzengruppe erhalten. Nachdem auch die Pflicht-Birdies auf den letzten beiden Par 5 gelingen, bringt er die wichtige 68 herein, die mit Platz 5 eine neue Karrierebestmarke auf der PGA Tour absichert. Damit löst Jäger zugleich beim vorletzten Tourevent die neue Tourkarte und tankt sich bis auf Position 94 im FedExCup nach vor.
Tony Finau feiert bei 26 unter Par den zweiten Sieg innerhalb von 7 Tagen und lässt dabei die Zweitplatzierten Cameron Young, Taylor Pendrith und Patrick Cantlay um satte 5 Schläge hinter sich.
Endergebnis Rocket Mortgage Classic
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Aufs Tempo gedrückt
2022-06-24
BMW INTERNATIONAL OPEN – 2. RUNDE: Max Kieffer drückt am Freitag im GC München Eichenried gehörig aufs Tempo. Insgesamt cutten gleich acht Deutsche beim Heimspiel in Bayern ins Wochenende.
Nicolai von Dellingshausen erwischte am Donnerstag einen Start nach Maß und mischt nach einer 64 (-8) im absoluten Spitzenfeld mit. Auch Martin Kaymer zeigte sich vom lädierten Handgelenk unbeeindruckt und knallte eine 66 (-6) aufs Tableau. Mit Hurly Long und Max Kieffer nach 68er Runden, sowie vier weiteren Deutschen auf Cutkurs hat schwarz-rot-gold beim Heimspiel etliche heiße Eisen im Feuer.
Max Kieffer scheint seine Auftaktrunde mit dem spekatkulären Albatros so richtig anzuspornen, denn auch am Freitag zeigt der 31-jährige richtig starkes Golf, was neben gleich fünf Birdies auch in einem Eagle am Par 5 der 18 mündet. Bei nur einem einzigen Fehler geht sich so am zweiten Spieltag sogar die 66 (-6) aus, was „Kiwi“ als 6. im absoluten Spitzenfeld mitmischen lässt.
„Die Eisen waren an den ersten beiden Tagen richtig gut und das war auch der wichtigste Aspekt um hier einen guten Score zu erspielen. Ein Heimevent ist immer etwas besonderes. Ich gehe jetzt nicht mit einem wirklichen Druck ins Wochenende, sondern versuche das alles aufzusaugen und zu genießen“, so Max nach der Runde.
Top 10 in Sicht
Nicolai von Dellingshausen kann am zweiten Spieltag nicht mehr an die fantastische Auftaktrunde anknüpfen, was vor allem etlichen Ungenauigkeiten geschuldet ist, die in gleich fünf Bogeys münden. Mit vier Birdies kann er den Schaden zwar begrenzen, mit der 73 (+1) rutscht er jedoch um ein paar Plätze zurück, wenngleich die Ausgangslage fürs Wochenende als 16. nach wie vor richtig gut ist.
Hurly Long kommt nach zwei Bogeys und einem Eagle bei Level Par auf den Backnine an, wo er dann auch die ersten Birdies findet, ehe er von einer Gewitterunterbrechung etwas ausgebremst wird. Der 27-jährge behält aber den Fokus, bleibt bei der Fortsetzung fehlerlos und holt sich zum Abschluss auf der 18 noch ein Birdie ab, was ihn die 69 (-3) unterschreiben lässt, womit er sich die Platzierung mit Landsmann Nicolai von Dellingshausen teilt.
Preisgeld sicher
Marcel Siem radiert sich zwar einen frühen Birdiedoppelpack recht rasch mit Fehlern wieder aus, holt sich kurz darauf aber die nächsten Birdies ab und weiß auch auf ein weiteres Bogey auf der 3 mit noch zwei roten Einträgen danach die perfekte Antwort. Am Ende leuchtet erneut die 69 (-3) auf, die ihn als 26. aus vielversprechender Position ins Weekend starten lässt.
Martin Kaymer hat vor allem auf den Backnine richtig hart zu kämpfen, wie drei Bogeys bei nur einem Birdie zeigen. Nach dem Turn grooved er sich dann aber in den benötigten Rhythmus, muss nur noch einen weiteren Schlag abgeben und dreht sein Tagesergebnis mit drei Birdies noch zur 72 (Par), womit sich auch er als 26. eine gute Ausgangslage fürs Weekend erspielt.
Yannik Paul zeigt eine richtig starke Leistung und bleibt die gesamte zweite Runde über fehlerlos. Da er dabei auch drei Birdies aufsammelt und so erneut die 69 (-3) ins Ziel bringt, teilt er sich die Ausgangslage mit Marcel Siem, Martin Kaymer und Timo Vahlenkamp, der seinerseits erneut eine 69 (-3) zum Recording bringt.
Marcel Schneider bastelt auch am zweiten Spieltag wieder einen kunterbunten Auftritt zusammen, mit gleich sieben Birdies und vier Bogeys behalten die positiven Aspekte aber klar die Oberhand, was dem 32-jährigen mit der 69 (-3) und als 51. auch den Weg ins Weekend ebnet.
Zu viele Schläge angehäuft
Matti Schmid steigert sich nach der verpatzten 73er (+1) Auftaktrunde zwar zur 69 (-3), was jedoch nicht für den Aufstieg ins Wochenende reicht. Jannik De Bruyn (71), Philipp Mejow (73), Jonas Baumgartner (Am) (73), Max Schmitt (75), Maximilian Herrmann (70) und Max Rottluff (83) scheitern recht klar am Cut. Haotong Li (CHN) geht bei gesamt 15 unter Par als Leader in den Moving Day.
Leaderboard BMW International Open
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