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In Lauerposition

Jeremy Paul bringt sich zum Auftakt der Sanderson Farms Championship dank einer 68 (-4) knapp hinter den Top 10 in Lauerposition. Auch Stephan Jäger und Matti Schmid erwischen im CC of Jackson einen souveränen Start.

Die Fall Season der PGA Tour startet nach der Ryder Cup mit der Sanderson Farms Championship wieder voll durch. Mit Stephan Jäger, Matti Schmid, Jeremy Paul sowie Thomas Rosenmüller ist Deutschlands Quartett auf der US Tour vollzählig im Country Club von Jackson angereist. Beim 6 Millionen Dollar-Turnier in Missouri ist die Ausgangslage für unsere Pros allerdings ganz unterschiedlich.

Stephan Jäger und Matti Schmid liegen im World Ranking als 87. und 88. praktisch gleichauf und brauchen einen heißen Golfherbst um die Top 50 der Weltrangliste zu knacken, was gleichbedeutend mit Tickets für die Majors im kommenden Jahr wäre. Für Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul geht dagegen das Match um ihr Spielrecht auf der PGA Tour weiter. Von den Top 100 im FedExCup, die es am Saisonende zu stemmen gilt, sind Paul als 133. und Rosenmüller als 165. allerdings noch weit entfernt.

Schon früh läuft Jeremy Paul am Nachmittag erstmals etwas heiß, denn mit gleich zwei starken Wedges auf der 2 und der 3 holt er sich recht rasch die ersten Birdies ab. Danach ebbt der Schwung zwar ziemlich ab, mit Pars macht er aber nichts verkehrt und hält so nach den Frontnine immerhin bei 2 unter Par. Das Bild ändert sich auch nach dem Turn nicht wesentlich, denn auch weiterhin spult der 31-jährige zwar souverän Pars ab, läuft so jedoch länger dem nächsten Schlaggewinn vergeblich hinterher.

Erst am Par 5 der 14 geht sich dann nach starkem Chip der dritte rote Eintrag aus, was ihn auch noch einmal auf den Geschmack bringt, wie das nächste Birdie direkt danach am drivebaren Par 4 der 15 untermauert. Da er auch auf den verbleibenden Löchern nichts anbrennen lässt, geht sich so am Ende sogar die fehlerlose 68 (-4) aus, womit er sich als 13. nur knapp hinter den Top 10 einreiht.

Jäger nur knapp hinter Paul

Aus vier Metern holt sich Stephan Jäger am Nachmittag gleich auf der 1 das erste Birdie ab, womit er sich jedoch nicht so wirklich selbst die Initialzündung geben kann. Zwar hält er Fehler gekonnt fern, das erste Par 5 verpufft jedoch ungenützt. Immerhin kann er die zweite lange Bahn der Frontnine überreden und kommt so nach einer fehlerlosen Platzhälfte bei 2 unter Par zum Turn.

Stephan JägerNach einem verzogenen Abschlag geht sich zwar am Par 5 der 11 nicht wie erhofft das nächste Birdie aus, dafür aber krallt er sich auf der 12 aus vier Metern seinen dritten roten Eintrag und legt prompt am darauffolgenden Par 3 weiter nach. Erst im Finish wird es dann erstmals auch unangenehm, nachdem sich auf der 17 nach völlig missglücktem Drive das Par nicht mehr retten lässt. Doch auch mit der 69 (-3) geht sich ein grundsouveräner Auftakt aus, der ihn vorerst auf Rang 35 rangieren lässt.

Auch Schmid mit der 69

Nachdem sich am Par 5 der 11 kein Birdie ausgeht und er sich auf der 12 nach vergeblichem Scrambling sogar ein Bogey einfängt, geht der Start für Matti Schmid ziemlich daneben. Erst danach findet er langsam den gesuchten Rhythmus und arbeitet sich dank starker Annäherungen und gefühlvoller Putts mit zwei Birdies auf der 15 und der 18 noch vor dem Turn in den roten Bereich.

Matti SchmidRecht rasch kann er dann am Par 5 der 12 weiter nachlegen, ehe es ihn ausgerechnet auf der nächsten langen Bahn nach verzogenem Drive auch mit dem zweiten Bogey erwischt. Sofort bessert er den Faux-pas aber wieder aus und beendet die Runde schließlich auf der 9 mit noch einem weiteren Birdie. Damit geht sich auch bei ihm die 69 (-3) aus, womit er sich die Ausgangslage mit Landsmann Stephan Jäger teilt.

Rosenmüller hinter der Cut-Marke

Einzig Thomas Rosenmüller ist zum Auftakt in Jackson bereits mit früher Startzeit unterwegs und erwischt mit anfänglichen Pars einen durchaus souveränen Start. Wie erhofft geht sich dann am Par 5 der 14 mit Chip & Putt das erste Birdie aus, allerdings rutscht er kurz danach auf der 16 mit einem verpassten Up & Down wieder auf Level Par zurück. Nachdem sich der Konter auf der 17 aber sehen lassen kann, biegt er immerhin unter Par zur 1 ab.

Thomas RosenmüllerDank einer hervorragenden Annäherung baut er dann schon auf der 2 sein Score weiter aus, nimmt sich mit einem verpassten Up & Down am darauffolgenden Par 5 aber sofort selbst wieder das Momentum. In Folg stabilisiert sein Spiel zwar wieder, läuft jedoch die verbleibenden Bahnen vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher und muss sich so am Ende mit der nur leicht geröteten 71 (-1) und Rang 70 zufrieden zeigen.

Mit Eric Cole, Sam Ryder, Danny Walker (alle USA) und Garrick Higgo (RSA) teilen sich gleich vier Spieler nach 65er (-7) Runden die Führungsposition.

Leaderboard Sanderson Farms Championship

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