Zweifache Chance

Nicolai Von Dellingshausen und Marcel Siem starten bei den Joburg Open mit guten Chancen auf Topergebnisse in den Finaltag. Freddy Schott fällt am Moving Day im Houghton GC deutlich zurück.

Mit Runden von 64 (-6) und 68 (-2) Schlägen wusste Nicolai Von Dellingshausen in Johannesburg an den ersten beiden Spieltagen durchaus zu überzeugen und startet sogar als starker 5. und mit „nur“ drei Schlägen Rückstand auf Leader Shaun Norris (RSA) in den Moving Day. Auch Marcel Siem und Freddy Schott ließen im Kampf um den Cut nichts anbrennen, womit Golf-Deutschland am Wochenende gleich dreifachen Grund zum Daumendrücken hat.

Ganz souverän startet Nicolai Von Dellingshausen in die dritte Runde und macht mit anfänglichen Pars absolut nichts verkehrt. Geduldig wartet er auf die sich bietenden Chancen und schlägt schließlich auf der 6 ein erstes Mal zu. Nachdem sich dann noch vor dem Turn auch am Par 3 der 9 ein Schlaggewinn ausgeht, kommt er sogar in erster Verfolgerrolle und mit nur zwei Schlägen Rückstand auf Leader Shaun Norris (RSA) zur 10. Der sehenswerte Schwung geht nach dem Turn jedoch etwas verloren, was sich nach etlichen Pars schließlich auf der 15 auch im ersten Fehler niederschlägt. Im Finish kann er darauf dann nicht mehr reagieren, was am Ende nur die 69 (-1) zulässt. Damit kann er zwar mit Norris an der Spitze nicht mithalten, startet aber bei fünf Schlägen Rückstand auf den Spitzenreiter als 4. immer noch aus hervorragender Position in die letzte Runde.

Marcel SiemSiem am Vormarsch

Mit einem Birdie auf der 1 beginnt der dritte Arbeitstag für Marcel Siem absolut nach Maß und da er am Par 5 der 5 das nächste Erfolgserlebnis auf die Habenseite zieht, tauchen langsam aber sicher auch bereits die Top 10 am Horizont auf. Ein Bogey auf der 6 macht dem Routinier dann zwar einen kleinen Strich durch die Rechnung, schon auf der 8 kann er den kleinen Faux-pas aber wieder ausbügeln. Zwar verpasst er dann nach dem Turn am Par 5 der 10 das nächste Birdie, holt dieses aber prompt auf der 11 nach und zieht damit endgültig voll an die Spitzenplätze heran. In Folge ebbt der hervorragende Schwung zwar ziemlich ab, mit Pars bleibt er aber bis zum Schluss fehlerlos und bringt so die 67 (-3) in trockene Tücher, die ihn sogar bis auf Rang 12 spült.

Die anstrengenden letzten Wochen scheinen sich bei Freddy Schott am Samstag auf den Frontnine mittlerweile etwas bemerkbar zu machen, denn schon nach drei gespielten Löchern findet er sich nur bei 2 über Par wieder. Zwar dreht er in Folge sein Score mit einem roten Doppelpack wieder auf Anfang, nach weiterem Fehler auf der 8, kommt er aber nur im Plusbereich zum Turn. Auf den Backnine wird es dann richtig ungemütlich, denn vergeblich sucht er ein weiteres Birdie und nach gleich fünf zusätzlichen Schlagverlusten, unterschreibt er sogar lediglich die 76 (+6), womit er bis auf Rang 73 abrutscht.

Leaderboard Joburg Open

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