Stephan Jäger kann zwar mit einer 71er (Par) Finalrunde bei den Mexico Open nicht mehr um die Titelvergabe mitreden, fährt mit Rang 6 jedoch sein zweites Topergebnis der Saison ein. Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller machten im Vidanta Vallarta Ränge gut.
Von Beginn an präsentierte sich Stephan Jäger in dieser Woche in absoluter Birdielaune, denn dank Runden von 66 (-5) und 64 (-7) Schlägen spielte sich der Bayer mit in den Titelkampf. Am Moving Day gelang dann dank eines wahren Blitzstarts erneut eine 66 (-5), womit der Houston Champion als 3. und mit drei Schlägen Rückstand auf Aldrich Potgieter (RSA) eindeutig die Chance auf seinen zweiten PGA Tour Sieg der Karriere hätte. Im Finalflight wird Stephan mit Sicherheit von Beginn an alles daran setzen den Druck auf den Südafrikaner zu erhöhen.
Mit einem verzogenen Drive und einem daraus resultierenden Bogey beginnt der letzte Arbeitstag für Stephan alles andere als nach Maß. Der Fehler hinterlässt zwar keine wirklichen Spuren, denn in Folge stabilisiert er sein Spiel mit über weite Strecken sicheren Pars zusehends, Birdie will sich jedoch längere Zeit keines ausgehen. Bei generell gedämpfteren Scores enteilt ihm jedoch die Konkurrenz nicht wirklich, weshalb er auch weiterhin bis auf drei Schläge an der Spitze dran bleibt.
Da die Annäherung auf der 10 das anvisierte Ziel verfehlt und er sich in Folge nicht mehr zum Par scramblen kann, rutscht er erstmals jedoch einigermaßen aus dem Titelkampf. Erst danach stellt sich langsam aber sicher ein gewinnbringenderer Rhythmus ein, was sich am Par 3 der 11 und der 15 dank gefühlvoller Putts auch in den ersten Birdies niederschlägt. Da er nach knapp verfehltem Grün jedoch am Par 3 der 17 abermals in den Plusbereich abdriftet, geht sich trotz eines abschließenden Par 5 Birdies schließlich nur die 71 (Par) aus. Damit kann er zwar nicht um die Titelvergabe mitreden, fährt nach dem 3. Platz bei den Sony Open mit Rang 6 aber sein zweites Topergebnis der Saison ein.
Plätze gut gemacht
Für Jeremy Paul, der nach der Auftaktrunde mit der 64 (-7) noch führte, entwickelten sich die letzten beiden Tage nicht mehr nach Maß. Bereits am Freitag rutschte er mit einer 70 (-1) zurück und mit der 71 (Par) am Moving Day rasselte er endgültig bis ins Mittelfeld ab. Nahezu von Beginn an macht Jeremy Paul klar, dass er am Sonntag noch einmal alles in die Waagschale werfen will, denn schon auf der 2 nimmt er nach starker Annäherung das erste Birdie mit. Über weite Strecken macht er danach mit soliden Pars nichts verkehrt und holt sich trotz versandeter Attacke am Par 5 der 6 das nächste Birdie ab und da dann auch das kurze Par 4 der 7 ein Birdie bereit hält, biegt er sogar bei 3 unter Par auf die Backnine ab.
Diese beginnen mit einem verpassten Up & Down auf der 10 alles andere als nach Maß. Immerhin steckt er den Fehler gut weg und holt sich auf der 15 aus fünf Metern auch das nächste Birdie ab. Mehr geht sich am Finaltag zwar nicht mehr aus, mit der 68 (-3) macht er aber durchaus noch einige Ränge gut und fährt so auch sein bislang klar bestes Ergebnis der Saison ein. Mit dem 25. Platz nimmt er auch enorm wichtige Punkte im laufenden FedEx-Cup mit.
Thomas Rosenmüller stemmte dank der 71 (Par) und der 67 (-4) zwar den Cut, mit der 74 (+3) purzelte er im Klassement am Samstag jedoch bis auf Rang 74 zurück. Wie schon am Vortag hat er auch am letzten Spieltag wieder etwas Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen, denn nach anfänglichen Pars machen es sich am Par 5 der 14 und der 15 die ersten Bogeys bequem. Zwar geht sich dann kurz vor dem Turn auf der nächsten langen Bahn auch das erste Birdie aus, bei 1 über Par kommt er jedoch kaum vom Fleck.
Das ändert sich schließlich dann aber auf den letzten neun Löchern, denn auf einer fehlerlosen Platzhälfte holt er sich noch zwei Birdies, bringt so immerhin noch die 70 (-1) zum Recording und klettert damit noch leicht bis auf Rang 68 nach oben. Brian Campbell (USA) setzt sich gegen Aldrich Potgieter im Stechen am zweiten Extraloch mit Birdie durch und sichert sich bei gesamt 20 unter Par den Sieg.
