Freddy Schott knallt am Finaltag der Magical Kenya Open eine Traumrunde hin und sichert sich dank der 64 (-7) sogar noch ein Topergebnis. Marcel Schneider hat im Muthaiga GC deutlich härter zu kämpfen und rutscht mit einer 71 (Par) noch aus den Top 10.
Nach einer 71er (Par) Auftaktrunde, spielte sich Marcel Schneider bereits am Freitag dank einer 67 (-4) deutlich im Klassement nach vor. Dem eingeschlagenen Weg blieb er auch am Moving Day dann treu, packte die nächste 67 (-4) auf die Scorecard und startet so als ausgezeichneter 5. in die letzte Umrundung. Freddy Schott ließ zwar dank einer 67 (-4) und einer 73 (+2) im Kampf um den Cut nichts anbrennen, den Turbo konnte er jedoch mit der 70 (-1) am Samstag nicht zünden. Vom 34. Platz aus scheint mit einer guten Schlussrunde aber wohl durchaus noch einiges machbar zu sein.
Zum Abschluss mobilisiert Freddy dann noch einmal die letzten Kräfte und legt am Sonntag einen absolut perfekten Start hin. Gleich die 1 lässt das erste Birdie springen und nach einer kurzen Verschnaufpause legt er auf der 3 und dem Par 5 der 4 rasch weitere rote Einträge nach. Zwar geht er es danach ein wenig ruhiger an, hält Fehler aber gekonnt fern und biegt so nach makellosen Frontnine bei -2 auf die letzten neun Löcher ab.
Diese beginnen dann absolut perfekt, denn zunächst lässt er am Par 5 der 10 sogar den Adler landen und zieht mit einem weiteren Birdie am Par 3 danach sogar bereits bis unter die Top 10 nach vor. Ohne jeglichen Wackler spult er die darauffolgenden Löcher ab, quetscht aus dem Schlussloch noch einen weiteren Schlag und unterschreibt so die knallrote 64 (-7). Damit macht er nicht nur einen gewaltigen Satz im Klassement, sondern sichert sich mit Rang 7 sogar noch ein Topergebnis.
Schneider mit zähem Sonntag
Wie erhofft gelingt Marcel Schneider der erhoffte schnelle Start, denn zum vierten Mal in dieser Woche holt er sich gleich auf der 1 ein anfängliches Birdie ab. Nachdem er dann am Par 5 der 4 rasch weiter nachlegt, orientiert er sich schon früh sogar zu den Top 3. Wie aus dem Nichts reißt die starke Phase aber plötzlich ab, was sich auf der 6 und dem Par 5 danach sogar in gleich zwei Bogeys niederschlägt. Mit dem Zwischenstand von Par nach 9 rutscht er vorerst sogar aus den Top 10.
Schon am Par 5 der 10 holt er sich dann mit Chip und Putt zwar das nächste Birdie ab, ins Rollen bringt ihn dies jedoch nicht mehr, denn in Folge läuft er vergeblich weiteren Schlaggewinnen hinterher und muss noch dazu auf der 12 und dem Par 3 der 16 weitere Bogeys notieren. Immerhin beendet er die Runde noch mit einem Par 5 Birdie und unterschreibt so zumindest noch die 71 (Par), womit sich als 13. das erhoffte Topergebnis jedoch knapp nicht mehr ausgeht.
Jacques Kruyswijk (RSA) lässt mit einer 67er (-4) Finalrunde nichts mehr anbrennen und feiert bei gesamt 18 unter Par einen überlegenen Sieg.
