Chance auf 2. Sieg

Stephan Jäger bleibt dank einer 66 (-5) am Samstag auch weiterhin bei den Mexico Open im Titelkampf mit dabei und hätte bei drei Schlägen Rückstand auf Leader Aldrich Potgieter (RSA) durchaus die Chance auf seinen zweiten PGA Tour Titel der Karriere. Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller büßen im Vidanta Vallarta Plätze ein.

Nachdem Stephan Jäger schon am Donnerstag mit einer 66 (-5) richtig gut ins Turnier fand, packte der Bayer am Freitag sogar eine 64 (-7) drauf und spielte sich so bis in die erste Verfolgerrolle von Leader Aldrich Potgieter nach vor – allerdings führt der Südafrikaner nach der 61 (-10) und bei gesamt 16 unter Par mit bereits vier Schlägen Vorsprung. Neben Jäger ruhen auch auf Jeremy Paul etliche deutsche Hoffnungen, startet der Aufsteiger nach Runden von 64 (-7) und 70 (-1) Schlägen doch als starker 11. ins Wochenende. Thomas Rosenmüller wird ebenfalls Preisgeld und wichtige Punkte einfahren, vom 51. Platz aus muss er am Wochenende aber etwas den Turbo zünden.

Von Beginn an knüpft Stephan Jäger an die bärenstarke 2. Runde an, denn nach einer messerscharfen Annäherung lässt schon die 2 das erste Birdie springen. Damit gibt er sich sozusagen selbst die Initialzündung, wie ein weiteres Birdie aus drei Metern auf der 3 beweist. Nur kurz gibt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe auf der 5 auch aus gut acht Metern der Birdieputt fällt. Nachdem er dann auch noch vom darauffolgenden Par 5 einen Schlaggewinn mitnimmt, ist er endgültig bis auf einen Schlag am führenden Südafrikaner dran.

Stephan JägerWie aus dem Nichts wird es dann am kurzen Par 4 der 7 aber erstmals unangenehm, da er nach einem Wasserball das erste Bogey nicht mehr abwenden kann. Der Fehler ist auch ein ziemlicher Momentum-Killer, denn danach macht er mit Pars zwar nichts verkehrt, Birdie will sich vorerst jedoch kein weiteres ausgehen. Erst das Par 5 der 14 erweist sich dann mit Pitch & Putt wieder als gewinnbringend. Zum Abschluss lässt auch das Par 5 der 18 dann noch ein Birdie springen, womit Stephan schließlich die 66 (-5) unterscheibt und so als 3. und mit drei Schlägen Rückstand auf Potgieter weiterhin voll im Titelkampf mitmischt.

Paul mit zähem Hin und Her

Nach einem überschlagenen Grün kann Jeremy Paul auf der 2 das erste Bogey nicht mehr abwenden, gleicht sein Score aber immerhin aus drei Metern postwendend wieder aus. Mit dem Erfolgserlebnis stabilisiert er auch ziemlich sein Spiel, denn nach einigen Pars geht sich am drivebaren Par 4 der 7 das zweite Erfolgserlebnis aus. Da er sich aus dem Grünbunker auf der 8 jedoch nicht mehr zum Par scramblen kann, kommt er nur bei Level Par zum Turn, was ihn bereits bis ins vordere Mittelfeld abrutschen lässt.

Jeremy PaulDas Bild ändert sich auch auf den hinteren Neun nicht, denn zunächst hängt ihm ein Wasserball auf der 10 das nächste Bogey um, ehe er sich auf den Par 5 Löchern der 12 und 14 wieder unter Par zurück kämpft. Richtig bitter wird es dann jedoch am Par 3 der 17, da der Teeshot es nicht übers Wasser schafft, womit er sich sogar ein Doppelbogey einfängt. Am Par 5 Schlussloch kann er sein Score dann zwar noch ausgleichen, mit der 71 (Par) büßt er aber viele Ränge ein und startet nur als 29. in den Sonntag.

Rosenmüller ohne Rhythmus

Von Beginn an findet Thomas Rosenmüller am Moving Day keinen Rhythmus und notiert im zwei Loch Rhythmus Bogeys, was ihn nach 8 gespielten Löchern schon bei +4 ankommen lässt. Erst das Par 5 der 18 erbarmt sich dann und lässt kurz vor dem Turn auch das erste Erfolgserlebnis springen. Turnaround stellt dies jedoch nicht dar, denn auf den Frontnine halten sich Birdies und Bogeys mit 2 : 2 die Waage, was am Ende lediglich die 74 (+3) zulässt und ihn bis auf Rang 74 zurück wirft.

Leaderboard Mexico Open

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