Jäger erster Verfolger

Stephan Jäger gibt am Freitag von Beginn an Gas und spielt sich mit einer 64 bis in die erste Verfolgerrolle von Leader Aldrich Potgieter (RSA). Auch die Rookie Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller stemmen in Vallarta den Cut. Matti Schmid geht einmal mehr heuer leer aus.

Nachdem die bisherige Saison noch nicht so wirklich wie erhofft verlief, präsentierte sich Aufsteiger Jeremy Paul zum Auftakt in Mexiko von seiner allerbesten Seite. Mit hervorragender Birdiequote pushte sich der 30-jährige zu einer knallroten 64 (-7) und stürmte damit bis in die geteilte Spitze. Deutschland hat in dieser Woche jedoch noch deutlich mehr Grund zum Daumendrücken, denn auch Stephan Jäger erwischte einen richtig starken Start und übernachtete nach der 66 (-5) auf Rang 9. Matti Schmid und Thomas Rosenmüller müssen etwas zulegen um den Sprung ins Wochenende realisieren zu können.

Nach überschlagenem Grün und einem daraufhin verpassten Up & Down findet Stephan Jäger mit einem Par 5 Bogey auf der 12 nur äußerst schleppend in den zweiten Spieltag. Der Fehler weckt den Bayer aber richtig auf, denn schon am Par 3 danach stopft er aus rund zehn Metern zum Birdie und da sich am Par 5 der 14 gleich das nächste Erfolgserlebnis ausgeht, dreht er sein Score in Windeseile in die richtige Richtung. Kurz vor dem Turn nimmt er dann trotz eines wild weggeballerten Drives auch vom Par 5 der 18 einen roten Eintrag mit und zieht so immer weiter in Richtung Spitze nach vor.

Stephan JägerDen Flow nimmt er auch ungebrochen auf die Frontnine mit, wie das nächste Birdie aus acht Metern auf der 1 beweist. Da dann die 3 nach starker Annäherung gleich das nächste Erfolgserlebnis bereithält, krallt er sich endgültig in den Top 3 fest. Nur kurz gönnt er sich dann eine kleine Verschnaufpause, ehe er vom Par 5 der 6 weg sogar einen roten Triplepack auf die Scorecard knallt und so schließlich die bärenstarke 64 (-7) in trockene Tücher bringt, womit er nur Aldrich Potgieter – der Südafrikaner notiert eine 61 (-10) und führt bei gesamt 16 unter Par – den Vortritt lassen muss.

Paul an den Top 10 dran

Nach dem hervorragenden Auftritt am Donnerstag, torpediert sich Jeremy Paul nach überschlagenem Grün schon zu Beginn auf der 10 die 2. Runde ein wenig. Den Faux-pas verdaut er aber ohne Probleme, gleicht nach starker Annäherung schon am Par 5 der 12 sein Score wieder aus und drückt auf der nächsten langen Bahn zwei Löcher später sein Score sogar rasch erstmals unter Par.

Nach dem recht abwechslungsreichen Beginn wird es dann jedoch zusehends blasser auf der Scorecard, denn Jeremy läuft vergeblich einem weiteren Erfolgserlebnis hinterher, muss jedoch zumindest auch keinen Schlag mehr abgeben. Am Ende unterschreibt er so die 70 (-1), die ihn, dank der starken Auftaktrunde, als 11. in ausgezeichneter Position cutten lässt.

Souverän gecuttet

Von Beginn an geht es bei Thomas Rosenmüller am Freitag richtig abwechslungsreich zur Sache, denn nach einem anfänglichen Bogey auf der 10 nach verfehltem Grün, holt er sich vom Par 5 der 12 weg gleich drei Birdies in Folge, nur um mit einem darauffolgenden Bogey-Doppelpack sozusagen auf der Stelle zu treten. Immerhin entpuppt sich auch das Par 5 der 18 als gewinnbringend und lässt ihn so zumindest unter Par die Frontnine in Angriff nehmen.

Dort legt er dann schon auf der 1 nach perfektem Approach das nächste Birdie nach und orientiert sich so deutlicher in die richtige Richtung. Nach einem verpassten Up & Down hat es zwar auf der 4 dann den Anschein als würde er wieder in ein ähnliches Muster wie vor dem Turn verfallen, allerdings findet er schon am Par 5 der 6 ein weiteres Erfolgserlebnis und stopft schließlich auch auf der 7 und der 9 noch die fälligen Birdieputts. Am Ende geht sich so nicht nur die 67 (-4), sondern als 51. auch souverän der Cut aus.

Wieder leer ausgegangen

Mit einem anfänglichen Birdie beginnt der zweite Arbeitstag für Matti Schmid zwar nach Maß, allerdings werfen ihn zwei darauffolgende Bogeys rasch noch weiter zurück. Am Par der 6 kämpft er sich dann wieder auf Level Par zurück, kann jedoch nicht nachlegen und schlittert auf der 8 schließlich in den nächsten Schlagverlust, was ihn mit den tiefen Scores überhaupt nicht Schritt halten lässt. Die Probleme reißen auch nach dem Turn nicht ab. Zwar bessert er zwei weitere Fehler mit Fortdauer wieder aus, mehr als die 72 (+1) geht sich so jedoch nicht aus, womit er auch in Mexiko wieder am Cut scheitert.

Leaderboard Mexico Open

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