Nur noch zu zweit

Lediglich Marcel Schneider und Freddy Schott stemmen bei den Magical Kenya Open den Cut. Marcel Siem, Jannik De Bruyn und Co bleiben im Muthaiga GC bereits nach der 2. Runde auf der Strecke.

Vor allem Marcel Siem und Freddy Schott wussten zum Auftakt in Nairobi durchwegs zu überzeugen und starten nach 67er (-4) Runden sogar aus den Top 10 in den zweiten Spieltag. Auch Jannik De Bruyn packte mit der 69 (-2) noch eine Runde unter Par aus. Marcel Schneider kämpfte sich nach zähem Beginn noch zur 71 (Par) und nimmt Runde 2 so ebenfalls noch auf Cutkurs in Angriff. Nicolai Von Dellingshausen, Tiger Christensen und Max Kieffer müssen nach zähen Auftaktrunden bereits zulegen um nicht schon am Cut hängen zu bleiben.

Von Beginn an drückt Marcel Schneider am Freitag das Gaspedal bis zum Anschlag durch, denn nach einem anfänglichen Birdie auf der 1, lässt er auf der 4 sogar den Adler landen und zieht damit rasch deutlich im Klassement nach vor. So richtig auf den Geschmack gekommen, legt er noch drei weitere Birdies nach und taucht so sogar mit dem knallroten Zwischenstand von 6 unter Par und bereits in den Top 10 auf den Backnine auf. Dort reißt der Schwung dann jedoch wie aus dem Nichts total ab, denn ein Par 5 Bogey auf der 10 läutet eine richtiggehende Schwächephase ein, was sich in noch zwei weiteren Fehlern manifestiert. Immerhin findet er am Schlussloch aber auch noch ein Birdie, unterschreibt so die durchwegs starke 67 (-4) und cuttet so als 22. sogar einigermaßen aussichtsreich ins Wochenende.

Freddy SchottNahezu von Beginn an läuft bei Freddy Schott auf den Backnine so ziemlich alles in die verkehrte Richtung, denn nach zwei Bogeys und einer Doublette kommt er bei nur einem Birdie lediglich bei 3 über Par zum Turn. Auf den vorderen Neun hat er dann aber alles im Griff, kann weitere Fehler konsequent vermeiden und unterschreibt dank eines weiteren Par 5 Birdies schließlich zumindest die 73 (+2), die ihn souverän als 36. cutten lässt.

Zu viele Fehler angehäuft

Gleich zu Beginn hat Marcel Siem mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, denn mit zwei Bogeys stolpert er mehr schlecht als recht in die zweite Runde. Immerhin steckt er den zähen Start hervorragend weg und gleich mit einem roten Doppelpack sein Score rasch wieder aus, nur um mit den nächsten Bogeys erneut auf 2 über Par abzurutschen. Noch vor dem Turn lässt dann die 9 aber auch das dritte Birdie springen, womit er erneut gegensteuern kann. Die Fehlerquote bleibt auch auf den Backnine bestehen, allerdings versiegen die Birdies, was ihn bis zur 18 auf 7 über Par abrutschen lässt. Am Par 5 Schlussloch stopft er dann aber noch zum Eagle und darf nach der 76 (+5) kurzeitig noch etwas hoffen, am Ende fehlt jedoch ein Schlag.

Souverän spult Jannik De Bruyn am Nachmittag längere Zeit die Backnine ab, bis es ihn, wie auch schon am Vortag, am Par 3 der 16 mit dem ersten Bogey erwischt. Den Fehler steckt er aber ohne Probleme weg und gleicht noch am Par 5 der 18 vor dem Turn sein Score wieder aus. Auf der 2 rutscht er dann erneut in den Plusbereich ab und läuft in Folge lange Zeit dem nächsten Birdie hinterher. Erst auf der 8 gleicht er sein Score dann abermals aus, bis es ihn am Schlussloch sogar noch heftig erwischt. Nach der 74 (+3) teilt er sich das Schicksal mit Landsmann Marcel Siem.

Max KiefferRichtig wild startet Max Kieffer in seine zweite Umrundung, denn nach einem anfänglichen Eagle am Par 5 der 10, stolpert er am Par 3 der 11 in ein Doppelbogey und radiert sich den Adler so selbst sofort wieder aus. Erst danach wird es etwas ruhiger auf der Scorecard und nach Birdies am Par 3 der 13 und der 15 biegt er immerhin bei 2 unter Par zur 1 ab. Auf den vorderen Neun wandert dann nur noch je ein Birdie und ein Bogey auf die Scorecard, was ihn zwar die 69 (-2) unterschreiben lässt, ihn jedoch aufgrund der 75 (+4) vom Vortag am Cut scheitern lässt.

Bei Nicolai Von Dellingshausen geht es von Beginn an ziemlich hinterher. Am Ende leuchten nach den Backnine nur drei Pars auf, mit je drei Birdies und Bogeys hält er sein Score zwar in der Waage, kommt der Cutmarke jedoch so nur leicht näher. Mit Fortdauer wird es aber immer ungemütlicher und nach der 76 (+5) ist der Cut klar nicht mehr zu stemmen. Mit je zwei Birdies und zwei Bogeys hält Tiger Christensen sein Score zwar durchwegs gut zusammen, kommt der Cutmarke so jedoch nur ein wenig näher. Auf den zweiten Neun steigt die Fehlerquote dann jedoch und nach der 75 (+4) ist das Wochenende in weiter Ferne.

John Parry (ENG) startet bei gesamt 14 unter Par als Führender in den Moving Day.

Leaderboard Magical Kenya Open

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