OPEN DE FRANCE – 3. RUNDE: Martin Kaymer hat im Le Golf National nach einer 69 ein Topergebnis regelrecht griffbereit. Max Schmitt rutscht mit tiefschwarzen Frontnine in den Leaderboard-Keller ab.Martin Kaymer
zeigte sich nach den ersten beiden Spieltagen zurecht mit seinem Spiel zum größten Teil sehr zufrieden, geht er doch nach Runden von 68 bzw. 69 Schlägen als starker 6. ins Wochenende. Am Moving Day wird er nun im Le Golf National wohl von Beginn an alles daran setzen die Lücke zum Führungstrio bei 9 unter Par so gut wie möglich zu schließen.
Der Start passt auch sofort perfekt, denn mit einem anfänglichen Birdie orientiert er sich postwendend in die richtige Richtung. Nach recht soliden Pars danach wird es ab der 5 wieder deutlich bunter auf seiner Scorecard, denn mit Bogey-Birdie-Bogey legt er ein eher unanangehmes Intermezzo hin, kommt dank eines Par 5 Birdies auf der 9 aber immerhin im roten Bereich auf der hinteren Platzhälfte an.
Da er auch die 10 zu einem Birdie überreden kann schnürt er sogar den Doppelpack, der ihn hartnäckig unter den besten 10 hält. Die heiße Phase setzt er nach einer kurzen schöpferischen Pause dann auf der 13 weiter fort, ehe ihn ein Par 5 Bogey danach doch etwas unsanft einbremst. Martin lässt sich aber nicht beirren, spult die verbleibenden Bahnen unaufgeregt ab und hat nach der 69 (-2) und als 8. ein Topergebnis in dieser Woche regelrecht griffbereit.
Abgerutscht
Auch Max Schmitt stemmte am ehemaligen Ryder Cup Platz den Cut und will nun zeigen warum der Samstag Moving Day genannt wird. Gleich auf der 10, seiner ersten Bahn, nimmt er dann ein Birdie mit und legt so einen perfekten Start in den dritten Spieltag hin. Gekonnt spult er danach die Bahnen ab und kann das leicht gerötete Zwischenergebnis so verwalten. Erst kurz vor dem Wechsel auf die ersten neun Bahnen entwickelt sich die schwierige 18 dann als Spaßbremse und wirft ihn wieder auf Level Par zurück.
Auf den Frontnine taucht er dann schon auf der 2 wieder in den Minusbereich ab, ehe die Runde eine mehr als unangenehme Wendung nimmt. Zunächst muss er sofort wieder den scoretechnischen Ausgleich einstecken und rutscht mit Doppelbogey und zwei weiteren Bogeys bis in den Leaderboard-Keller ab. Noch ein zusätzlicher Fehler auf der 8 lässt am Ende nicht mehr als die 76 (+5) zu, die ihn nur als 72. in den Finaltag starten lässt.
Nicolas Colsaerts (BEL) geht nach der 67 (-4) und bei gesamt 13 unter Par als Führender in den Finaltag.
