Zwei Gesichter

Stephan Jäger zeigt am Freitag beim Players zwei Gesichter, bleibt mit einer 71 (-1) aber voll in Schlagdistanz zu den Top 10. Matti Schmid verpasst im TPC Sawgrass trotz einer 68 (-4) den Sprung ins Wochenende.

Bärenstark präsentierte sich Stephan Jäger zum Auftakt des 25 Millionen Mega-Events in Ponte Vedra Beach, denn dank einer 68 (-4) machte es sich der Bayer sogar in den Top 10 bequem und startet mit lediglich zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze in den Freitag. Gänzlich anders stellt sich die Ausgangslage bei Landsmann Matti Schmid dar, der nach einer 78 (+6) am zweiten Spieltag wohl bereits eine unglaubliche Runde benötigen würde um sich noch einmal ins Cut-Gespräch bringen zu können.

Gleich auf der 10 macht Stephan Jäger dort weiter wo er am Donnerstag aufgehört hat, denn ein starkes Wedge lässt dem Putter nur noch einen Meter zum anfänglichen Birdie übrig. Sofort legt er auch weiter nach, da er sich am darauffolgenden Par 5 selbst vom Grünbunker nicht am Weg zum nächsten roten Eintrag abhalten lässt. Danach geht er es zwar etwas ruhiger an, kommt jedoch nicht wirklich in die Verlegenheit einen Schlag abgeben zu müssen.

Stephan JägerWie ausgewechselt

Auf der 14 wirft er den Birdiemotor dann aber dank eines gelochten Viermeterputts wieder an und da sich nach einem lasergenauen Eisen auch auf der 15 und am Par 5 der 16 Birdies ausgehen, spielt er sich sogar bereits unter die Top 5 nach vor. Wie aus dem Nichts geht nach dem Turn aber plötzlich die Sicherheit verloren. Auf der 1 kratzt er nach verzogenem Drive zwar noch das Par, am Par 5 danach geht dann aber so ziemlich alles schief, was schiefgehen kann. Zunächst muss er vom Tee sogar nachladen, jagt danach den vierten Schlag wild am Ziel vorbei und marschiert am Ende sogar nur mit dem Doppelbogey zur 3.

Vom Tee ist er auch danach weiterhin auf der Suche nach dem Rhythmus der ersten Hälfte, denn auf der 4 schickt er den Drive baden und rutscht so rasch in einen weiteren Schlagverlust. Auch danach geht nichts leicht von der Hand, was sich schließlich nach zwei erkämpften Pars auf der 7 mit verpasstem Up & Down im nächsten Fehler niederschlägt. Am Par 5 der 9 wird es dann zum Abschluss noch einmal wild, nach weiterem verzogenem Drive kratzt er aber noch das Par und unterschreibt so schließlich die 71 (-1), die ihn als 16. noch voll an den Top 10 dranbleiben lässt.

Schmid bleibt auf der Strecke

Über weite Strecken agiert Matti Schmid am zweiten Spieltag ziemlich sicher, läuft jedoch lange Zeit vergeblich einem ersten Erfolgserlebnis hinterher und kommt so der gezogenen Linie naturgemäß nicht näher. Am langen Par 3 der 8 erwischt es ihn dann nach verpasstem Sand Save sogar mit dem ersten Bogey, womit auch die letzte kleine Hoffnung auf den Cut wohl verfliegt. Immerhin sorgt er am Freitag nach hervorragender Attacke und dem daraus resultierenden Eagle auf der 11 für ein sehenswertes Highlight. Die Runde beendet er dann sogar mit einem Birdihattrick und der 68 (-4), was jedoch nach der verpatzten Auftaktrunde nicht mehr fürs Wochenende reicht.

Matti SchmidMin Woo Lee (AUS) und Akshay Bhatia (USA) starten bei gesamt 11 unter Par als Co-Leader in den Moving Day.

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