Thomas Rosenmüller lässt mit durchwachsener Finalrunde bei den Bermuda Championship eine weitere Chance auf wichtige FedEx-Cup Punkte verstreichen und muss nun wie Landsmann Jeremy Paul alle Hoffnungen auf die RSM Classic kommende Woche legen. Matti Schmid kann sich am Sonntag im Port Royal GC ebenfalls nicht mehr verbessern.
Thomas Rosenmüller startete als 24. zwar durchwegs mit durchwegs intakten Chancen auf das so dringend benötigte Topergebnis ins Wochenende und konnte am Moving Day mit einer 70 (-1) seine Position halten, die Top 10 galoppierten ihm so jedoch um bereits fünf Schläge davon. Damit hilft dem Rookie am Sonntag nur noch Vollgas um im Kampf um die Tourcard noch richtig dick anschreiben zu können.
Das so dringend benötigte Spitzenergebnis rückt nach den Frontnine in ziemlich unangenehme Ferne. Zwar bleibt er die gesamte vordere Platzhälfte fehlerlos, im trickreichen Wind will sich vorerst jedoch auch noch kein Birdie ausgehen, womit er zur Halbzeit der Finalrunde bereits um einige Ränge abrutscht. Auf der 12 kommt dann erstmals Farbe aufs Tableau, nach erzwungenem Drop in Form des ersten Bogeys aber die eindeutig falsche.
Zwar rückt er sein Score schon auf der 14 wieder zurecht, zwei verzogene Drives werden ihm dann am Ende aber sowohl am Par 5 der 17 als auch auf der 18 noch zum Verhängnis, weshalb sich schließlich nur die 73 (+2) ausgeht. Damit rutscht er noch bis ins Mittelfeld auf Rang 29 zurück und kann sich so auch im FedEx-Cup kaum verbessern. Alle Hoffnungen ruhen nun noch auf den RSM Classic kommende Woche, ehe ihm nur die Tourschool bliebe um sich doch noch auf der PGA Tour halten zu können.
Schmid kann sich nicht mehr verbessern
Matti Schmid, der vergangene Woche in Mexiko noch einen Spitzenplatz einfahren konnte, startet nach der 69 (-2) am Samstag aus dem Mittelfeld in den Finaltag. Gleich auf der 1 legt er die Annäherung dann sehenswert zur Fahne und holt sich so prompt ein anfängliches Birdie ab. Zwar zeigt er sich über weite Strecken auch danach durchwegs sicher, nachlegen kann er vorerst jedoch nicht, was sich schließlich kurz vor dem Turn mit einem verpassten Sand Save auch erstmals rächt.
Im immer böiger werdenden Wind hat er danach richtig hart zu kämpfen, was auf der 12 mit vergeblichem Scrambling ein weiteres Mal daneben geht. Antwort hat er darauf keine und da er sich im Finish auch am Par 3 der 16 noch einen Schlagverlust einfängt, geht sich am Ende sogar nur die 73 (+2) aus, die ihm noch ein paar Ränge kostet und ihn nur auf Platz 34 ausweist.
Letzte Chance: Georgia
Jeremy Paul, der wie Thomas Rosenmüller noch um die Tourcard fightet, muss vom 48. Platz aus die Hoffnungen wohl auf das letzte verbleibende Turnier kommende Woche in Georgia richten. Mit zwei schnellen Birdies auf der 10 und der 12 macht er sich dann zwar am Sonntag rasch in die richtige Richtung auf, mit drei Bogeys danach steht er jedoch sogar nur im Plusbereich beim Turn.
Am Par 5 der 2 kämpft er sich dann nach starker Annäherung zwar wieder auf Level Par zurück, nachlegen kann er jedoch nicht weiter und da sich am Par 3 der 8 und der 9 nach Ungenauigkeiten die Pars nicht mehr ausgehen, muss er sich zum Abschluss mit der 73 (+2) zufrieden zeigen. Damit verpasst er als 46. nicht nur wichtige FedEx-Cup Punkte im Kampf um die Tourcard, kommende Woche hat er nun nur noch eine Chance um den Gang zur Tourschool noch abwenden zu können.
Adam Schenk (USA) krallt sich nach der finalen 71 (Par) und bei gesamt 12 unter Par den Titel.

