Stephan Jäger bleibt dank einer 67 (-3) im Memorial Park GC auch nach dem Moving Day bei den Houston Open voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.
Nach einer einigermaßen schaumgebremsten 70 (Par) zum Auftakt, ließ Titelverteidiger Stephan Jäger am Freitag im pitschnassen Memorial Park GC mit einer 64 (-6) Erinnerungen ans Vorjahr wach werden. Zwar stürmte der Bayer damit bei generell recht guten Scores nicht an die Spitze, spielte sich aber klar an die Top 10 heran und startet so aus recht vielversprechender Lauerposition für ein etwaiges Topergebnis ins Wochenende.
Der Start kann sich dann gleich sehen lassen, denn am Par 3 der 2 hat er seinen Putter bereits bestens auf Temperatur und holt sich aus fünf Metern das erste Birdie ab. Par um Par spult er in Folge ab, womit er zwar nichts verkehrt macht, klassementtechnisch jedoch einigermaßen auf der Stelle tritt. Am Par 5 der 8 hat er dann mit Chip & Putt aber keine Probleme das nächste Erfolgserlebnis auf die Scorecard zu zaubern, womit er auch erstmals die Top 10 knackt.
Zwar hälgt er vorerst auch zu Beginn der hinteren Neun Fehler fern, ein verzogener Drive wird ihm schließlich auf der 13 aber mit einem verpassten Up & Down erstmals in Form eines Bogeys zum Verhängnis. Dank einer gelungenen Attacke aus dem Rough, geht sich am letzten Par 5 der Runde dann aber das nächste Birdie aus und da er auch vom kurzen Par 4 der 17 einen Schlaggewinn mitnimmt, bleibt er mit der 67 (-3) und als 14. auch vor den letzten 18 Löchern voll in Schlagdistanz zu den Spitzenplätzen.
Min Woo Lee (AUS) drückt am Samstag gehörig aufs Tempo und startet nach der 63 (-7) und bei gesamt 17 unter Par mit gleich vier Schlägen Vorsprung auf den ersten Verfolger in den Sonntag.
