Thomas Rosenmüller findet bei der RSM Classic am Moving Day den gesamten Tag über keinen brauchbaren Rhythmus und rasselt im Sea Island GC mit einer 72 (+2) weit im Klassement zurück, womit die Q-School wohl bereits vor der Finalrunde unausweichlich wird.
Für Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul war vor der Woche klar, dass nur noch eine abolute Spitzenwoche echte Chancen eröffnet das Spielrecht noch regulär über die FedEx-Cup Wertung halten zu können. Beide würde dazu einen 2. Platz benötigen, wobei der Zug für Paul nach einem verpassten Wochenende bereits abgefahren ist. Rosenmüller hingegen kämpfte sich an den ersten Spieltagen zunächst am Seaside Course zu einer 65 (-5) und packte schließlich am Freitag am Plantation Course mit einer 67 die nächste Runde mit 5 unter Par aus.
Damit cuttete er nicht nur souverän ins Wochenende, sondern sieht auch die Tourcard noch am Horizont leuchten, denn derzeit trennen ihn vom 2. Platz „nur“ fünf Schläge, was mit zwei starken Runden am Seaside Course wohl noch aufzuholen wäre. Auch bei einem etwaigen Verpassen des deklarierten Ziels wäre ein Spitzenergebnis enorm hilfreich, denn mit diesem könnte er sich zumindest noch unter die Top 140 im FedEx-Cup spielen und würde sich damit zumindest die 2nd Stage der Q-School ersparen. Als einer der besten 40 Verfügbaren in den Rängen 101-200 der Jahreswertung nach der Fall Series, hätte er so zumindest einen Platz in der Final Stage bereits sicher.
Nach versandetem Drive kratzt Thomas auf der 1 zwar noch das Par, eine weitere Ungenauigkeit auf der 2 wird dann aber rasch mit einem ersten Fehler bestraft, was ihn rasch etwas abrutschen lässt. Der Probleme nicht genug, fängt er sich danach am Par 3 mit einem Dreiputt gleich das nächste Bogey ein und legt so einen veritablen Fehlstart in den Moving Day hin. Erst danach bringt er etwas Stabilität ins Geschehen und darf sich am Par 5 der 7 schließlich mit Chip & Putt auch über das erste Birdie des Tages freuen.
Die gesuchte Initialzündung stellt dies jedoch nicht dar, denn in Folge läuft er vergeblich dem Ausgleich hinterher und fängt sich schließlich auf der 14 mit dem nächsten Dreiputt sogar das bereits dritte Bogey ein, womit er wieder deutlich weiter abrutscht und den benötigten 2. Platz endgültig völlig aus den Augen verliert. Auch auf den verbleibenden Löchern kann er keine Antwort mehr geben und unterschreibt am Ende so lediglich die 72 (+2). Damit rasselt er im Klassement nahezu im freien Fall bis auf Rang 58 zurück und muss sich so bei schon neun Schlägen Rückstand auf die angepeilte Leaderboardregion wohl bereits mit dem Gedanken der Q-School anfreunden.
Sami Välimäki (FIN) nimmt die Finalrunde bei gesamt 19 unter Par als Leader in Angriff.

