Stephan Jäger notiert bei den St. Jude Championship erneut nur eine 70 (Par) und kommt damit beim ersten FedEx-Cup Playoff Turnier im TPC Southwind nicht vom Fleck.Stephan Jäger
konnte zum Auftakt der FedEx-Cup Playoffs noch nicht seine Topform abrufen, denn nach drei Bogeys und drei Birdies unterschrieb der einzige Deutsche im 70 Mann starken Feld von Memphis nur eine 70 (Par), womit er sich lediglich auf Rang 43 einreihte. Da das Leaderboard nach den ersten 18 Löchern jedoch noch ziemlich dichtgedrängt ist, könnte er am Freitag mit einer guten zweiten Umrundung rasch etliche Ränge gut machen.
Nach einem soliden Par zu Beginn, läuft schon auf der 2 erstmals der Putter heiß und lässt aus vier Metern ein frühes erstes Birdie springen. Auch danach ergibt sich am Par 5 eine gute Möglichkeit, die der 14. Schläger jedoch nicht verwerten kann. Auf der 6 wird es dann erstmals auch etwas unangenehm, da er sich nach einem verzogenen Drive nicht mehr zum Par scramblen kann und so den scoretechnischen Ausgleich einstecken muss.
Über weite Strecken agiert er danach sehr souverän, bringt jedoch die Bälle nicht mehr zwingend genug zu den Fahnen um sich echte weitere Birdiechancen erarbeiten zu können, was in einer längeren Parserie mündet. Erst auf der 16 kommt dann wieder Farbe ins Spiel, nachdem er sich selbst von einer eingebunkerten Attacke am Par 5 nicht vom Birdie abhalten lässt.
Zum Abschluss wassert er dann aus dem Rough jedoch noch die Annäherung und hat so sogar noch alle Hände voll zu tun um schlimmeres als das Bogey abzuwenden. Am Ende leuchtet schließlich auch am Freitag wieder nur die 70 (Par) auf, womit er im Klassement als 56. nicht vom Fleck kommt.
Denny McCarthy (USA) und Hideki Matsuyama (JPN) nehmen den Moving Day bei gesamt 11 unter Par als Co-Leader in Angriff.
