Freddy Schott und Yannik Paul wahren beim Czech Masters klar die Chance auf ein Topergebnis. Auch Marcel Schneider darf sich im PGA National mit einer starken Finalrunde wohl noch Chancen auf die Top 10 ausrechnen.
Gleich neun der elf Deutschen stemmten in Prag den Cut, womit eine regelrechte Armada in schwarz-rot-gold auch am Wochenende noch auf Birdiejagd gehen darf. Freddy Schott und Maximilian Rottluff mischen als 10. bzw. 17. sogar weit vorne mit, doch auch alle übrigen deutschen Professionals haben aufgrund eines doch recht dichtgedrängten Leaderboards gute Chancen sich noch signifikant zu verbessern.
Freddy Schott hat einige Probleme richtig ins Rollen zu kommen, denn bis auf ein Par 5 Birdie auf der 4 will auf den Frontnine nichts Zählbares auf die Scorecard wandern. Auch nach dem Turn läuft er lange Zeit eine weiteren Erfolgserlebnis hinterher und rutscht schließlich ausgerechnet am Par 5 der 16 sogar wieder auf Level Par zurück. Erst ein starkes Finish mit zwei abschließenden Birdies beschert ihm dann noch die 70 (-2), die ihn als 12. immerhin voll an den Spitzenrängen dranbleiben lässt.
Auch Paul an den Top 10 dran
Yannik Paul
kann von Beginn an an die starke 2. Runde anknüpfen und startet gleich mit einem Birdie auf der 1 in den Moving Day. Nachdem er dann auch beide Par 5 Löcher der Frontnine bestens im Griff hat und die gesamte Platzhälfte über makellos bleibt, klettert er im Klassement immer weiter nach oben. Auf den Backnine ebbt der starke Schwung dann zwar etwas ab, Yannik bleibt aber weiterhin fehlerfrei und setzt mit einem späten Birdiedoppelpack noch einmal ein Ausrufezeichen. Schlussendlich bringt er so sogar die 67 (-5) über die Ziellinie und wahrt damit wie Freddy Schott klar die Chance auf ein Topergebnis.
Marcel Schneider legt recht kunterbunte Backnine hin, bei drei Bogeys behalten die Erfolgserlebnisse mit einem Eagle und zwei Birdies aber knapp die Oberhand. Auf den vorderen Neun hält er Fehler dann aber konsequent fern, findet noch zwei Erfolgserlebnisse und kann so mit der 69 (-3) als 34. in etwa seine Position im Mittelfeld halten. Bei „nur“ drei Schlägen Rückstand auf die Spitzenplätze darf sich auch er wohl noch leise Hoffnungen auf ein Topergebnis machen.
Hurly Long kommt nach Doppelbogey und Bogey bei nur einem Birdie klar im Hintertreffen zum Turn. Erst auf den Frontnine geht es dann dank vier Birdies in die richtige Richtung und mit der 70 (-2) hält er zumindest als 50. ziemlich seine Platzierung. Max Rottluff mit der 73 (+1), Nicolai von Dellingshausen mit der 71 (-1) (beide auf Rang 50), Nick Bachem mit der 73 (+1) (57.), Tim Tillmanns mit der 75 (+3) und Jannik De Bruyn mit der 73 (+1) (beide 68.) können den Moving Day nicht ausnützen und rutschen teils deutlich im Klassement zurück.
Jesper Svensson (SWE) zieht mit einer 68 (-4) bis an die Spitze nach vor und startet bei gesamt 16 unter Par als der große Gejagte in den Finaltag.
