Keiner am richtigen Kurs

Von den sieben Deutschen bei der Barracuda Championship bringt sich nach der Auftaktrunde der Barracuda Championship kein einziger auf Kurs in Richtung Wochenende. Thomas Rosenmüller ist als 67. im Tahoe Mountain Club zumindest dicht an der gezogenen Linie dran.

Parallel zu den Open Championship in Nordirland tischt die PGA Tour gemeinsam mit der DP World Tour in Kalifornien die Barracuda Championship auf. Die Chance beim kosanktionierten Event groß aufzuspielen nehmen auch gleich sieben Deutsche wahr. Vor allem für die PGA Tour Professionals Thomas Rosenmüller und Jeremy Paul geht es in Lake Tahoe auch um einiges, denn mit den „Big Names“ in Nordirland, stehen die Chancen für das deutsche Duo auf wichtige FedEx-Cup Punkte im Kampf um die Tourcard durchwegs gut. Gespielt wird in einem modifizierten Stableford-System, wobei 5 Punkte für Eagle, 2 für Birdie, 0 für Par, -1 für Bogey und -3 für Doppelbogey oder Schlimmeres vor allem sehr aggressives Spiel forciert.

Zum Auftakt ist Thomas Rosenmüller erst mit später Startzeit unterwegs und hat auf den Backnine etwas Schwierigkeiten richtig ins Rollen zu kommen. Immerhin findet er dann auf der 14 und dem Par 3 der 16 die ersten Birdies, die ihn auch mit positivem Punktesaldo auf die Frontnine abbiegen lassen. Dort angekommen tritt er sich dann auf der 1 auch das erste Bogey ein, kann sein Spiel aber rasch wieder stabilisieren. Erst im Finish kommt dann mit einem Birdie auf der 7 und einem abschließenden Fehler auf der 9 wieder Farbe aufs Tableau. Schlussendlich startet er mit der 70 (-1) und 4 Punkten, womit er sich als 67. nur knapp hinter der erwarteten Cutmarke einreiht.

Cutlinie noch in Sichtweite

So richtig ins Rollen kommt Nicolai Von Dellingshausen zum Auftakt noch nicht, denn nach etlichen Pars zu Beginn, tritt er sich schließlich ausgerechnet am Par 5 der 15 ein erstes Bogey ein und gibt so auch Punkte ab. Zwar dreht er in Folge sein Punktekonto mit Birdies auf der 17 und der 2 recht klar in den positiven Bereich, danach geht der Schwung aber wieder verloren und da sich am Par 3 der 6 noch ein Fehler einschleicht, beendet die Runde schlussendlich mit der 71 (Par) und nur 2 Pünktchen, was lediglich für Rang 91 reicht. Die Platzierung teilt er sich mit Jannik De Bruyn. Auch er agiert deutlich zu fehleranfällig, wie gleich vier Bogeys bei nur drei Birdies untermauern.

Den Paul-Twins, die mit dem Österreicher Bernd Wiesberger einen rein deutschsprachigen Flight bilden, finden keinen brauchbaren Rhythmus. Yannik eröffnet lediglich mit 0 Punkten und Rang 113, Jeremy driftet mit -2 sogar in den Minusbereich ab, womit nur Rang 136 übrig bleibt. Alex Knappe ergeht es nur bedingt besser, denn bei -1 Punkt rangiert er lediglich auf Platz 126. Max Kieffer findet ebenfalls keinen Rhythmus und steht sogar nur mit -3 Punkten und als 143. wieder im Clubhaus. Den besten Start erwischt Ben Martin (USA), der gleich 16 Punkte auf die Habenseite zieht.

Leaderboard Barracuda Championship

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