Stephan Jäger

Jäger und Schmid in verschiedenen Richtungen

Während sich Stephan Jäger zum Auftakt der WM Phoenix Open mit einer 70 (-1) klar auf Cut-Kurs bringt, liegt Matti Schmid im TPC Scottsdale nach der tiefschwarzen 77 (+6) abgeschlagen im Feld zurück.

Mit einem hervorragenden 5. Platz zeigte Stephan Jäger in der Vorwoche in Torrey Pines, dass er endgültig voll in der neuen Saison angekommen ist und hofft beim lautesten PGA Tour-Turnier der Saison nun weiter nachlegen zu können. Auch bei Matti Schmid zeigt die Formkurve eindeutig nach oben, denn nach verpassten Cuts zu Beginn des Jahres, holte sich auch er in San Diego die ersten Pünktchen im neuen FedEx-Cup ab. Wie sein Landsmann hofft naturgemäß auch er beim Volksfest-Event inklusive dem Stadion Par 3 der 16 in Arizona eine tragende Rolle einnehmen zu können.

Stephan Jäger legt einen richtig kurzweiligen Start ins Turnier hin, denn zunächst radiert er sich ein anfängliches Birdie nach perfekter Annäherung direkt mit einem verpassten Up & Down wieder aus, ehe er sofort danach mit einem gefühlvollen Putt am Par 3 der 12 und einem Chip & Putt Birdie am Par 5 der 13 weitere Erfolgserlebnisse nachschiebt. Erst danach geht er es ruhiger an und notiert über weite Strecken durchwegs solide Pars.

Erst auf der 2 kommt dann wieder Farbe aufs Tableau, da er nach einem völlig weggeseliceten Drive vom Tee sogar nachladen muss, in Form eines Doppelbogeys aber alles andere als die erhoffte. Sofort steuert er mit einem Par 5 Birdie auf der 3 wieder gegen und da er die Runde dann mit über weite Strecken sicheren Pars beendet, eröffnet er immerhin mit der 70 (-1), was nach den ersten 18 Löchern für Rang 38 reicht und ihn klar auf Cut-Kurs bringt.

Schmid kommt unter die Räder

So richtig per Du ist Matti Schmid mit dem TPC Scottsdale von Beginn an nicht, denn bei recht trickreichen Windverhältnissen fängt sich der 28-jährige nach verfehlten Grüns bereits auf der 2 und der 5 recht schnelle Bogeys ein. Da dann nach einem Dreiputt auch auf 6 nur ein Schlagverlust aufleuchtet, muss er die Frontnine endgültig als ziemlich verpatzt einordnen.

Matti SchmidZum Leidwesen Mattis ändert sich das Bild auch auf der hinteren Platzhälfte nicht, denn ein Doppelbogey nach verzogenem Drive auf der 10 und ein weiterer Schlagverlust nach Wasserball zwei Löcher später am Par 3, lassen ihn endgültig ins Nirvana des Klassements abrutschen. Im Stadion der 16 kann er dann vor tosendem Applaus zwar ein Birdie auf die Scorecard zaubern, nach weiterem Ausflug ins H2O danach, steht er am Ende aber mit der 77 (+6) beim Recording und liegt abgeschlagen auf Rang 121.

Chris Gotterupp (USA) ist weiterhin in absoluter Topform unterwegs. Nach seinem Sieg auf Hawaii, zieht der US-Amerikaner auch in Arizona wieder an die Spitze und erspielt sich mit der 63 (-8) bereits zwei Schläge Vorsprung auf Matt Fitzpatrick (ENG) auf Rang 2.

Leaderboard WM Phoenix Open

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