Nicolai Von Dellingshausen

Performance noch ausbaufähig

Nicolai Von Dellingshausen und Marcel Schneider kommen zum Auftakt des Qatar Masters noch nicht wirklich auf Touren und starten im Doha GC nur ziemlich verhalten ins dritte Wüsten-Event der Saison.

Mit Freddy Schott pausiert der Sieger der Vorwoche zwar, dennoch gibt es für Golf-Deutschland auch im Doha GC wieder genügend Gründe zum Daumendrücken, stehen doch auch weiterhin in der Wüste Österreich-Champion Nicolai Von Dellingshausen und Marcel Schneider in den Teeboxen. Erstgenannter hofft nach souverän geschafften Cuts auf das erste Topergebnis der noch jungen Saison, Schneider will sich für das freie Weekend in Bahrain revanchieren.

Zum Auftakt ist Nicolai gleich mit früher Tee Time unterwegs und beginnt die Runde nur mit einem etwas unterkühlten Putter, nachdem er die Dreimeterchance zum Birdie am anfänglichen Par 5 nicht nützen kann. Auf der 4 wird ein verzogener Drive dann erstmals sogar kostspielig und da er darauf keine Antwort weiß und sich am Par 3 der 8 mit einem Dreiputt den nächsten Fehler einfängt, kommt er sogar nur bei 2 über Par zum Turn.

Zunächst gehen die Probleme auch nach dem Turn unvermittelt weiter, wie zwei weitere Fehler auf der 11 und der 12 zeigen. Erst ein starker Viermeterputt zum ersten Birdie am Par 3 der 13 wecken den 33-jährigen dann auf, denn plötzlich läuft alles wie geschmiert im Spiel des Routiniers. Sofort legt er weiter nach und nach einer kurzen Verschnaufpause auf der 15, gleicht er mit den nächsten Birdies sein Score sogar wieder aus. Genug hat er damit aber noch nicht, lässt zum Abschluss auch vom Par 5 der 18 ein Vögelchen zwitschern und bringt so am Ende sogar noch mit der 71 (-1) eine Runde unter Par zum Recording, die ihn als 47. immerhin noch auf Cut-Kurs bringt.

Schneider nur mit der 73

Marcel SchneiderMit Chip & Putt holt sich Marcel Schneider gleich am Par 5 der 10 das erste Birdie ab, dass er jedoch nach verpasstem Sand Save auch sofort wieder aus der Hand gibt. Erst am drivebaren Par 4 der 16 darf er dann wieder jubeln, nachdem sich dank eines starken Drives Birdie Nummer 2 ausgeht. Wieder hält die Freude darüber jedoch nur kurz, denn nach einem Dreiputtbogey aus gerade mal 3,5 Metern am Par 5 der 18 biegt er nur bei Level Par auf die Frontnine ab. Dort spult er dann lange Zeit Par um Par ab, bis es ihn im Finish nach einem verfehlten Grün am Par 3 der 8 mit einem weiteren Bogey erwischt, womit sich schließlich nur die 73 (+1) und Rang 85 ausgeht.

Patrick Reed agiert auch weiterhin in beneidenswerter Form, denn nach seinem Sieg in Dubai und der knappen Niederlage im Stechen in Bahrain, teilt sich der US-Amerikaner mit Daniel Hillier (NZL) nach der 65 (-7) auch in Doha wieder die Spitzenposition.

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