Thomas Rosenmüller findet am Moving Day bei der Procore Championship nahezu die gesamte Runde über keinen wirklich brauchbaren Rhythmus und rutscht im Silverado Resort mit einer 75 (+3) bis in den Keller des Leaderboards zurück.
Nachdem sich sowohl Thomas Rosenmüller als auch Jeremy Paul nach der wochenlangen Spielpause zum Auftakt voll auf Höhe des Geschehens präsentierten und sich sogar gute Chancen auf ein Topergebnis auflegten, lief es für das deutsche Duo am Freitag weniger prickelnd. Immerhin stemmte Rosenmüller mit einer 74 (+2) noch den Cut, während Paul nach der 76 (+4) bereits seine Sachen packen musste. Somit liegen alle deutschen Hoffnungen in Kalifornien nun auf dem 28-jährigen PGA Tour Rookie, der mit einem starken Wochenende die Spitzenränge wohl noch in Reichweite haben könnte.
Diese Hoffnung rückt aber dann gleich nach den ersten gespielten Löchern in weite Ferne, denn nach einem verpassten Up & Down auf der 1 und zwei Dreiputts hinterher, startet er sogar nur mit gleich drei Bogeys am Stück in den dritten Spieltag. Kurzzeitig keimt dann mit einem Par 5 Birdie auf der 5 zwar ein wenig Hoffnung auf, zwei weitere Bogeys auf der 6 und der 7 werfen ihn dann aber endgültig in den Keller des Leaderboards zurück.
Nach einem lasergenauen Eisen geht sich dann am Par 3 der 11 aber auch das erste Birdie aus und da er danach mit Chip & Putt auch vom Par 5 der 12 ein Erfolgserlebnis mitnimmt, hobelt er zumindest zwei Schlagverluste von zuvor wieder weg. Im Finish macht ihm dann jedoch am Par 3 der 17 noch einmal das Gerät fürs Kurzgemähte mit einem Dreiputt einen Strich durch die Rechnung und da sich am Par 5 der 18 kein Erfolgserlebnis mehr ausgeht, steht er am Samstag nur mit der 75 (+3) und Rang 70 wieder beim Recording.
Ben Griffin (USA) verteidigt mit einer 70 (-2) seine Führungsposition und startet bei gesamt 16 unter Par als der große Gejagte in den letzten Spieltag.
