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Hochverdientes Topergebnis

Matti Schmid schnappt sich mit einem 8. Platz bei der World Wide Technology Championship ein hochverdientes Topergebnis. Jeremy Paul und Thomas Rosenmüller verpassen im El Cardonal at Diamante zwar die erhofften Spitzenresultate, sammeln aber wichtige Punkte im Kampf um die Tourcard.

Nach zwei ultratiefen und fehlerlosen Runden, mit denen er sich vor dem Wochenende sogar die Führungsrolle krallte, startete Matti Schmid absolut perfekt ins mexikanische PGA Tour Event in Los Cabos. Am Moving Day allerdings hatte der noch 27-jährige auf der birdiefreundlichen Wiese deutlich härter zu kämpfen und rutschte mit nur einer leicht geröteten 71 (-1) bis auf Rang 7 zurück. Am Sonntag gilt es nun wieder den Rhythmus der Auftaktrunden zu finden, denn bei „nur“ vier Schlägen Rückstand auf Leader Garick Higgo (RSA) scheint womöglich sogar der ganz große Wurf noch möglich zu sein.

Mit einer gelungenen Attacke schnappt sich Matti gleich am anfänglichen Par 5 das erste Birdie und legt so einen Start nach Maß hin. Bei generell etwas gedämpfteren Scores als an den Tagen zuvor macht er danach mit Pars nicht vieles verkehrt und schlägt schließlich mit Chip & Putt auch am zweiten Par 5 der Runde wieder zu. Ein verpasstes Up & Down auf der 8 kegelt ihn dann zwar aus den Top 10, sofort steuert er aber am Par 3 danach wieder gegen.

Mit dem Schlaggewinn springt sichtlich auch der Funke auf sein Spiel über, denn mit starken Eisen und heißem Putter legt er gleich noch drei weitere Birdies nach und pusht sich damit auch wieder unter die Top 5. Nur kurz bläst er dann auf der 13 durch, ehe am Par 5 der 14 und der 17 noch zwei weitere Birdies auf die Habenseite wandern. Nach Ungenauigkeiten im langen Spiel brummt ihm das abschließende Par 5 dann zwar noch ein Bogey auf, mit der 66 (-6) geht sich mit Rang 8 am Ende aber ein hochverdientes Topergebnis aus.

Wichtige Punkte gesammelt

Die Pflichtübung „Cut“ stellte sowohl für Thomas Rosenmüller als auch für Jeremy Paul am Freitag kein großes Problem dar. Am Moving Day galt es dann das Tempo zu erhöhen, zählen für die beiden um die Tourcard fightenden Deutschen doch im Finish der Saison nur noch Topergebnisse. Diese Übung erledigten beide mit Bravour, denn mit einer 64 (-8) spielte sich Rosenmüller bis auf einen, Paul mit der 65 (-7) bis auf zwei Schläge an die Spitzenplätze heran, womit sie sich voll in Schlagdistanz zu einem Spitzenergebnis spielten.

Jeremy PaulJeremy erwischt es am Par 5 der 1 dann aber gleich eiskalt, denn nach ziemlich wildem Ritt inklusive Drop stolpert er mit einem Doppelbogey regelrecht in den Finaltag. Immerhin schüttelt er die Doublette rasch ab, dreht sein Score mit einem roten Doppelpack auf der 3 und der 4 rasch wieder auf Anfang und biegt nach einem Par 5 Birdie auf der 6 sogar knapp unter Par zum letzten Mal auf die Backnine ab.

Dort stopft er dann sowohl auf der 10 als auch am Par 3 der 11 die fälligen Birdieputts und da er kurz danach auch aus dem Par 5 der 14 einen Schlag quetscht, spielt er sich immer näher an die Spitzenplätze heran. Im Finish dreht er dann noch einmal auf, schnappt sich sowohl auf der 17 als auch am abschließenden Par 5 zwei weitere Birdies und unterschreibt schließlich die 66 (-6). Die Top 10 gehen sich damit am Ende als 16. zwar knapp nicht aus, mit der starken Turnierwoche sammelt er aber wichtige Punkte und stärkt darüber hinaus vor den beiden anstehenden entscheidenden Wochen das Selbstvertrauen.

Rosenmüller nur knapp hinter Landsmann

Mit einer ungenauen Annäherung verbaut sich Thomas Rosenmüller zwar am Par 5 der 1 das erhoffte anfängliche Birdie, holt den roten Eintrag jedoch sofort am darauffolgenden Par 3 nach. Das Gesehene wiederholt sich nach einigen Pars dann noch einmal, denn wieder verpasst er am Par 5 den Schlaggewinn, nur um direkt danach zuzuschlagen. Mit dem Zwischenstand von 2 unter Par bleibt er vor den hinteren Neun auch weiterhin voll an den Top 10 dran.

Thomas RosenmüllerDie Backnine werden dann jedoch zu einem wahren Geduldsspiel, denn erst am Par 5 der 14 geht sich schließlich das nächste Erfolgserlebnis aus. Am Par 5 Schlussloch schlägt er dann zwar noch einmal zu und bringt so die makellose 68 (-4) zum Recording, kann damit die Topplätze als 17. aber nicht mehr knacken. Wie Jeremy Paul verpasst auch er so zwar das erhoffte und benötigte Spitzenresultat, die Formkurve zeigt vor den anstehenden wichtigen und entscheidenden Wochen aber eindeutig in die richtige Richtung.

Ben Griffin (USA) packt am Sonntag noch eine 63 (-9) aus und stürmt damit bei gesamt 29 unter Par zum Titel.

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