Yannik Paul

Verpatzte Woche

Deutschlands Akteure können dem Scandinavian Mixed nicht ihren Stempel aufdrücken, denn Yannik Paul ist beim von DP World Tour und Ladies European Tour kosanktionierten Event im Vasatorps Golfklubb als 39. noch der Beste in schwarz-rot-Gold.

Maximilian Kieffer begann am Moving Day mit einer 68 (-4) den Aufstieg am Leaderboard und brachte sich damit auch wieder ins Gespräch um ein Topergebnis. Bei drei Schlägen Rückstand auf die besten 10 wird der 33-jährige am Sonntag aber wohl weiter den Fuß am Gas lassen müssen. Yannik Paul hätte mit einer absoluten Spitzenrunde wohl ebenfalls aus dem Mittelfeld noch Möglichkeiten sich mit einem starken Ergebnis in die Turnierpause während der US Open zu verabschieden.

Yannik legt mit einem gelochten Fünfmeterputt auf der 1 dann auch einen Start nach Maß hin und schnürt am Par 3 der 4 und der 5 sogar recht rasch einen roten Doppelpack, der ihn spürbar im Klassement nach vorne marschieren lässt. Erst kurz vor dem Turn erwischt es ihn dann auf der schwierigen 9 nach verpasstem Up & Down auch mit dem ersten Bogey. Zwar stellt er bereits am Par 5 der 10 den alten Zwischenstand von -3 wieder her, tritt sich jedoch auf der 13, der 16 und der 18 gleich noch drei Bogeys ein und muss sich so schlussendlich sogar nur mit der 72 (Par) anfreunden, womit er noch etliche Ränge einbüßt und nur Rang 39 mitnimmt.

Wild abgerutscht

Max Kieffers Vorhaben der Attacke nach vorne wird bereits auf den ersten Löchern jäh zusammengebremst, denn nach Bogeys auf der 1 und dem Par 5 der 3 geht es von Beginn an in die klar verkehrte Richtung. Zwar lässt ein Par 5 Birdie auf der 6 kurzzeitig etwas Hoffnung aufkommen, doch auch dieser kleine Funke erlischt mit einem weiteren Fehler auf der 8 rasch wieder. Nach dem Turn wird es dann sogar noch unangenehmer, denn neben nur noch einem roten Eintrag, muss er noch drei weitere Bogeys notieren, steht so nur mit der 76 (+4) beim Recording und rutscht damit noch bis auf Rang 46 zurück.

Olivia CowanOlivia Cowan muss zwar mit einem Dreiputt bereits am Par 3 der 2 ein frühes Bogey einstecken, lässt sich davon jedoch nicht beirren und holt sich schon zwei Bahnen später am zweiten Par 3 den Ausgleich. Auf den Geschmack gekommen gehen sich zwar auch am Par 5 der 6 und der 8 weitere Birdies aus, da sie sich auf der 9 jedoch nicht mehr zum Par scramblen kann, kommt sie jedoch nur bei 1 unter Par zum Turn. Den Fehler steckt die einzige Deutsche im Wochenende zwar gut weg und holt sich am Par 3 der 14 auch das nächste Birdie ab, da sie danach jedoch gleich zweimal das Par nicht kratzen kann, muss sie sich schlussendlich mit der 72 (Par) anfreunden, was ihr als 51. sogar noch ein paar Ränge kostet.

Auch Siem und Long nur im hinteren Drittel

Marcel Siem macht nahezu von Beginn an klar, dass der verpatzte Moving Day nur ein Ausrutscher war, denn gleich die 1 überredet er zu einem anfänglichen Birdie und drückt bereits am Par 5 der 3 sein Tagesergebnis noch weiter in den roten Bereich. Zwar geht sich auch am zweiten Par 5 ein Erfolgserlebnis aus, nach verpasstem Up & Down muss er jedoch kurz vor dem Turn auf der 9 auch den ersten Schlagverlust einstecken. Den Fehler steckt er aber gut weg und chippt am Par 5 der 12 sogar zum Eagle ein, was ihn richtig sehenswert nach vorne pusht. Danach allerdings muss er noch zwei Bogeys notieren, weshalb sich am Ende „nur“ die 70 (-2) ausgeht, womit er sich die Platzierung mit Olivia Cowan teilt.

Ausgerechnet auf den beiden Par 5 Löchern der Frontnine stolpert Hurly Long in Bogeys, was ihn verständlicherweise gehörig abrutschen lässt. Zwar findet er auf der 8 schließlich auch ein Birdie, nimmt die letzten neun Bahnen so jedoch nur im Plusbereich in Angriff. Nachdem er dann mit der 12 immerhin das dritte Par 5 zu einem Schlaggewinn überreden kann, gleicht er sein Score zwar wieder aus, nach abschließendem Fehler auf der 18 geht sich aber nur die 73 (+1) aus, womit er ebenfalls bei Cowan und Siem einreiht.

Grant wiederholt das Kunststück

Sebastian Söderberg (SWE) startet zwar mit unglaublichen acht Schlägen Vorsprung in die Finalrunde, stolpert aber schließlich sogar in eine 77 (+5) und muss nach einem Doppelbogey am Schlussloch sogar noch Linn Grant (SWE) um einen Schlag vorbeiziehen lassen, womit die Schwedin mit der 65 (-7) das Kunststück von 2022 wiederholt und zum zweiten Mal das Scandinavian Mixed für sich entscheidet.

Leaderboard Scandinavian Mixed

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